{ice tea monday} – Rhabarber-Kräuter-Eistee mit selbst gemachtem Rhabarbersirup, Thymian und Minze

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Ihr merkt, ich kann von Rhabarber nicht genug bekommen. Darum gibt es heute gleich das nächste Rhabarber-Rezept. Wobei eigentlich sind es sogar zwei. Heute ist mal wieder Ice Tea Monday und ich hab euch ja versprochen, euch nun auch ab und zu Sirup-Rezepte zu verraten. Und heute legen wir los mit einem Rhabarber-Sirup, den ich für euch dann gleich in einen neuen Eistee eingebaut habe.

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Für den Sirup braucht ihr folgendes: 600 g Rhabarber, 250 g Zucker, 25 g Vanillezucker, 1/4 Liter Wasser und den Saft einer halben Zitrone.

Den Rhabarber putzen und in schmale Stücke schneiden. Schälen müsst ihr ihn nicht. In einem Topf mit dem Wasser 10 Minuten weich kochen. Dann das Mus durch ein feines Sieb gießen, den Saft auffangen und den Rhabarber im Sieb gut ausdrücken. Den aufgefangenen Saft mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft in einem kleinen Topf 5 Minuten köcheln lassen. Dann in eine sterilisierte Flasche füllen. Der Sirup ist dunkel und trocken gelagert bis zu 8 Monate haltbar.

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Rhabarber-Kräuter-Eistee

  • 10 cl Rhabarbersirup
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 3 Stängel Minze
  • 200 ml Eiswasser
  • Eiswürfel
  • Pfefferminztee {offen 1 TL oder 1 Beutel}

Eiswürfel bis zur Hälfte in den TEA JAY® füllen, Sirup dazu gießen. Thymian und Minze mit den Fingern zerrupfen und mit in die Karaffe geben. Mit Eiswasser übergießen. Den Brüh-Aufsatz aufsetzen, den Pfefferminztee ins Sieb füllen, mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 3 Minuten ziehen lassen. Den Aufsatz drehen und den heißen Tee in die Karaffe laufen lassen. Kurz etwas schwenken und in ein Glas gießen. Nach Belieben mit Thymian garnieren.

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Der Eistee schmeckt noch ein bisschen besser, wenn ihr ihn nach dem Zubereiten eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lasst. Dann entfalten sich die Aromen von Thymian und Minze noch besser. Den Sirup könnt ihr natürlich auch im Verhältnis 1:10 mit Wasser mischen, und euch so eine leckere Rhabarberlimonade zubereiten. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

Saftig, knusprig, himmlisch – Rhabarber & Erdbeeren treffen auf einen knusprigen Teig – Rhabarber-Erdbeer-Pie

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Rhabarberzeit ist Erdbeerzeit ist Rhabarberzeit. Erdbeeren und Rhabarber gibt es immer nur ein paar Monate im Jahr. Und beide tauchen ungefähr zur gleichen Zeit auf. Wen wundert’s: die beiden passen einfach so gut zueinander. Beide für sich sind himmlische Gaumenversüßer, aber im Duett sind sie ein Traum auf Erden. Rhabarber küsst Erdbeere, Erdbeere knutscht zurück. Die beiden roten Schönheiten vereinen sich zu einer wahren Geschmacksexplosion. In meinem heutigen Rezept tun sie dies auf ganz kuschelige Art und Weise, eingehüllt in eine knusprige Pie Crust.

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Rhabarber-Erdbeer-Pie

Zutaten für die Pie Crust:

  • 380 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Zucker
  • 230 g Butter, gewürfelt, eiskalt
  • 8 EL Eiswasser
  • 4 EL Milch
  • etwas Zucker

Zutaten für die Füllung:

  • 450 g Erdbeeren
  • 375 g Rhabarber (nach dem Schälen)
  • 200 g Zucker
  • 2 geh. EL Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • Salz
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Zubereitung:

  • Für den Teig Mehl, Salz, Zucker und Butterwürfel {die ich ca. 10 Minuten vorher vorbereite, auf einem Teller verteile und ins Eisfach stelle} in eine Schüssel geben und entweder mit zwei Messern, einem Pastry Cutter oder den Händen zu erbsengroßen Teigkrümeln verkneten. Dann das Eiswasser dazu geben und alles gut und schnell verkneten. Eine Kugel aus dem Teig formen, halbieren, beide Teigkugeln in Frischhaltefolie packen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen {wenn’s mal schneller gehen muss, könnt ihr den Teig auch gleich benutzen, der ist sehr stabil, auch wenn er weich ist}.
  • Für die Füllung den Rhabarber putzen, schälen und in fingerdicke Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Spalten schneiden. Rhabarber- und Erdbeerstücke mit den restlichen Zutaten der Füllung in einer Schüssel vermischen. Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
  • Eine Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Pie-Form {22cm Durchmesser} legen. An den Seiten andrücken, den überstehenden Teig abschneiden. Dann die Füllung hineingeben.
  • Die zweite Teigkugel ausrollen und mit einem Teigrädchen in schmale Streifen schneiden. Den Pie damit verzieren. Dazu einfach erst die Streifen von unten nach oben locker mit etwas Abstand auf die Füllung legen, dann von rechts nach links {oder links nach rechts} die restlichen Streifen hinein flechten. Mit den Fingern etwas Milch auf den Teigstreifen verteilen und mit Zucker bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und nochmals etwa 40-50 Minuten backen, bis die Füllung zu blubbern beginnt und der Teig schön goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

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Wie ihr seht hab ich es endlich geschafft, mal was neues mit meinen Bildern auszuprobieren. Und mir ist tatsächlich gleich auf Anhieb das gelungen, was ich erreichen wollte {YAY}. Dass man auf den Bildern sieht, warum ich das Backen liebe. Weil man den Teig fühlen, die Zutaten anfassen und einfach mit Leidenschaft bei der Sache sein kann. Ich hoffe, euch gefallen die Bilder. Bin gespannt, was ihr sagt.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

Endlich: “Backen mit dem Backbuben” – mein neues Buch mit neuem Verlag – Eine freudige, aufgeregte Vorankündigung

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Viele von euch haben es sich gewünscht, manchen musste ich irgendeine Ausrede auftischen, aber jetzt endlich kann ich es euch verraten. Ich bin aufgeregt, ganz freudig und auch ein bisschen stolz. Denn am 8.Oktober {ich weiß, das dauert noch soo lang} erscheint mein neues Buch “Backen mit dem Backbuben” im Edition Michael Fischer Verlag. 156 Seiten stark, mit mehr als 50 Rezepten, die genau so auch auf meinem Blog stehen könnten. Es ist ein Backbuch, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Rustikal, authentisch, NICHT rosa und einfach 100% Backbube. Und ihr könnt es tatsächlich schon vorbestellen {YAY}- Ich hüpfe vor Freude im Kreis. Und so sieht es aus:

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Und, sieht es nicht toll aus? Es soll Männern genau so viel Spaß machen, wie Frauen. Und das war mir sehr wichtig. Darum gibt es neben klassischen Rezepten, süßen Kleinigkeiten zum Selbst Verwöhnen und Rezepten für die liebsten Menschen in eurem Leben auch 2 Kapitel, die besonders die Herren der Schöpfung animieren sollen sich in die Küche, bzw. den Garten zu stellen und den Schneebesen zu schwingen. Wie hört sich für euch “Kuchen vom Grill” und “Cocktailcakes” an? Ich hab mich tierisch gefreut, dass ich diese beiden Kapitel mit ins Buch aufnehmen durfte und danke an dieser Stelle ganz herzlich dem ganzen Team des Verlags. Es war und ist mir eine Freude mit einem so offenen, kreativen und mutigen Team zu arbeiten. Welche konkreten Rezepte es im Buch gibt, darf ich euch noch nicht verraten, aber im neuen Katalog vom EMF gibt’s noch ein paar Infos mehr.

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Die Bilder hab ich diesmal wieder nicht selbst gemacht, wobei man das eigentlich so nicht sagen kann. Ich hab mir dazu nämlich meinen guten Freund Jascha zur Seite geholt, den ich seit der 5.Klasse kenne und der mir mit den Fotos geholfen hat. Genauer gesagt hab ich die Leckereien gebacken, das Set arrangiert und er hat auf den Auslöser gedrückt. Wir haben uns perfekt ergänzt. Und ich sag mal so: 50 Kuchen in 1 Woche zu fotografieren hätte ich allein niemals geschafft. Hab mir dafür sogar extra ne Woche Urlaub genommen. Ich weiß schon jetzt, dass euch die Bilder gefallen werden. Mir gefallen sie jedenfalls sehr, denn das ist genau die Richtung, in die ich mit meiner Bildsprache gehen möchte. Natürlich haben wir nicht nur die ganzen gebackenen Köstlichkeiten fotografiert sondern auch viele Bilder von mir beim Backen, Einkaufen und natürlich auch fürs Titelbild gemacht. Das Fotografieren hat so unglaublich Spaß gemacht, und da ich immer ein bisschen rumblödeln muss, gibts heute eben ein paar Outtakes für euch.

Outtakes vom Shooting für das neue Buch "Backen mit dem Backbuben"

Ein ganz großes, von Herzen kommendes Dankeschön, geht an die Frau, die mich sozusagen zum Backen gebracht hat. An meine Freundin Soraya. Ohne sie wäre ich in der Woche, in der wir die Fotos gemacht haben, wohl zusammengebrochen. Danke, dass du mit mir gebacken, gelitten, gelacht und geträumt hast. Du bist ein Engel. Ich danke auch meiner Küche, dass sie die Belagerungsähnlichen Zustände heil überstanden hat, meinem Ofen, dass er nicht überhitzt ist und meiner Küchenmaschine, dass sie nicht einfach durchgedreht ist.

Ich kann’s jetzt schon kaum abwarten, das erste Exemplar davon in den Händen zu halten. Denn obwohl es mein zweites Buch ist, fühlt es sich an, wie mein erstes. Es ist einfach genau so, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Es ist mein Baby – mein Geschenk an euch, die ihr meinen Blog lest, teilt, verlinkt, empfehlt, liebt und erst so richtig zum Leben erweckt. Ohne euch, wär ich nie so weit gekommen. Ich danke euch dafür. Und jetzt umarm ich euch einfach alle mal so richtig kräftig – das habt ihr euch verdient.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

*Fotos: JAP Fotografie – Titelbild: EMF Verlag