Amerikanischen Klassiker und Kultrezepte in einem Buch vereint – “United States of Cakes” von Roy Fares {Meine neue Back-Bibel}

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Dass ich auf amerikanische Kuchen, Torten und Cupcakes stehe, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Beim Backen liebe ich einfach den amerikanischen Gedanken “Mehr ist mehr”. Da gibt’s immer alles doppelt und dreifach. Double Chocolate Cookies, Triple Caramel Cheesecake…… Und lange habe ich nach einem Buch gesucht, das alle Klassiker aus den USA vereint. Und Anfang dieser Woche habe ich es gefunden. “United States of Cakes” von Roy Fares, erschienen im Christian Verlag. Ich finde es so großartig, dass ich es zu meiner neuen Back-Bibel erklärt habe.

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Ich habe nur ein paar Seiten davon im Laden durchgeblättert und war schon verliebt. Von Red Velvet Cake, Carrot Cake und Blueberry Muffins bis hin zu leckeren Oreo-Cupcakes und knusprigen Snickerdoodles findet man dort wirklich alles was das Herz eines “American Way of Life”-Anhängers erwärmt. Mich hat es jedenfalls so sehr überzeugt, dass ich mir es gleich gekauft habe. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Fast wäre es sogar Liebe auf den ersten Biss geworden, denn die Fotos sehen einfach zum anbeissen aus. *hihi*

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Das 176 Seiten starke Buch ist aufgeteilt in 5 Kapitel: Soft Cakes {z.B. Banana-Nut-Bread, Chocolate-Espresso-Bundt-Cake & Fudge-Brownies mit Salzflocken}, Cookies und Sweets {z.B. Chocolate-Chip-Cookies, Geneva Cookies & Icecream-Sandwich}, Cakes, Pies und Cheesecakes {z.B. Magnolia-Bakery’s-Banana-Cake, Key-Lime-Pie, Snickers-Cheesecake & Pumpkin-Pie}, Cupcakes und Cake-Pops {z.B. Nutella-Cupcakes, S’mores-Cupcakes, Peanutbutter-Cake-Pops} & Sweet Breakfast {z.B. Apple-Pancakes, Granola & Cinnamon-Rolls}. Zu jedem Rezept gibt’s ein Bild und immer wieder findet man tolle Impressionen von Menschen & Landschaften und kleine Anekdoten über die verschiedenen Orte in Amerika, die den Autor zu den Rezepten inspiriert haben.

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Ich kann euch dieses Schmuckstück natürlich nicht vorstellen, ohne etwas daraus zu backen. Und da bei uns im Supermarkt gerade die Blaubeeren im Angebot waren, hab ich mich für die Blueberry Bars von Seite 67 entschieden. Die sind ganz schnell und einfach gemacht und schmecken wirklich ganz köstlich:

Blueberry Bars {aus “United States of Cakes” – Roy Fares, Christian Verlag}

Für den Streuselteig

  • 200 g Butter {kalt}
  • 210 g Zucker {ich hab braunen Zucker genommen}
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Zimt

Für die Blaubeerfüllung

  • 100 g Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • 500 g frische Blaubeeren
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Saft von 1/2 Bio-Zitrone

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, den Boden einer Brownieform {22 x 30cm} mit Backpapier auslegen, die Ränder der Form einfetten.

Die Butter in Würfel teilen und mit den übrigen Zutaten des Streuselteiges verkneten und zu Streuseln zerteilen. Die Hälfte der Streusel in die Form geben und als Boden andrücken.

Die Blaubeeren mit der Zitronenschale und dem Saft vermischen, bis alle Beeren benetzt sind. Zucker & Stärke mischen und unter die Blaubeeren heben, bis alles gut verteilt ist. Die Blaubeermischung auf den Streuselboden geben und gleichmäßig verteilen. Mit den restlichen Streuseln bestreuen und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen. {Bei Backofen mit 4 Schienen einfach die zweite von unten verwenden}. Wenn sie schön goldbraun sind, dürfen sie aus dem Ofen heraus. Abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden.

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Die Bars sind wirklich ganz wunderbar. Supersaftig und knusprig zugleich. Die Mischung der Aromen ist wirklich äußerst ausgeglichen. Die Bars schmecken sowohl kalt als auch warm. Bevor ihr sie serviert könnt ihr sie nochmal kurz im Ofen erwärmen und dann mit einer schönen Kugel Vanilleeis servieren. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr die Blaubeeren im Sommer auch gegen Kirschen austauschen könnt, das schmeckt bestimmt auch ganz herrlich. Ich bin schon gespannt, ob mich die anderen Rezepte aus dem Buch geschmacklich genau so umhauen können. Zum Schluss noch eine Frage an euch: habt ihr auch eine Back-Bibel? Ein Buch, dass ihr gegen kein anderes tauschen würdet?

 

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Der Beitrag wurde nicht gesponsert. Ich finde das Buch einfach so wunderbar, dass ich es euch vorstellen musste.

 

Leckere Mini Zitronen Cheesecakes & eine Liebeserklärung an das Theater

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Heute möchte ich euch gern mal ein bisschen von mir und meinem eigentlichen Beruf erzählen. Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon geht es bei uns am Theater an der Donau wieder richtig ab. Es vergeht bis Ende Februar kaum ein Tag, an dem ich nicht auf der Bühne stehe. Ob als Abraxas in “Die kleine Hexe”, als Robbespierre & Camille in “Danton’s Tod” oder als Karikatur meiner selbst im Liederprogramm “Herr Hummel lädt ein”. Manchmal sogar alle 3 Stücke in der selben Woche. Und für wen sich das jetzt nach Stress anhört, der sei eines Besseren belehrt. Ich hätte nämlich nichts dagegen jeden Tag gleich mehrmals auf der Bühne zu stehen. Mein Herz schlägt nunmal für die Bühne. Ich liebe es für Kinder und Jugendliche Theater zu machen, denn wenn diese nicht mehr ins Theater gehen, wer soll es dann in Zukunft noch tun. Das Theater ist eine Kunstform die nicht aussterben darf {und auch nicht wird}. Denn im Theater ist so gut wie alles möglich. Da gibt es eben sprechende Raben, Degen schwingende Superhelden und kleine Hexen, die auf Besen reiten. Und nichts davon ist animiert – aber dafür animiert es die Fantasie der jungen Zuschauer. Man taucht in Welten ein, die man live miterlebt. Für mich war das als Kind das Höchste der Gefühle, wenn meine Eltern mit mir ins Theater gingen. Das Theater war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer bleiben.

Den Weg des Schauspielers einzugehen habe ich nie bereut. Mir war von vornherein bewusst, dass ich mit der Schauspielerei kein Millionär werden kann. Aber ich stehe auch nicht wegen des Geldes auf der Bühne, sondern weil es eine Herzensangelegenheit ist. Und selbst wenn man es darauf anlegen würde, wäre das denkbar schwierig, da der Beruf des “Schauspielers” – den ich 4 Jahre lang erlernt habe – leider noch immer nicht geschützt ist. Jeder kann Schauspieler werden, ob mit oder ohne Ausbildung. Und genau das ist das Problem. Man kann ja auch nicht einfach als Chirurg anfangen, ohne jemals Medizin studiert zu haben. Solang sich daran nichts ändert wird es immer eine “brotlose Kunst” bleiben. Die meisten wissen zum Beispiel gar nicht, dass an einem Stadttheater die Schauspieler zu denen gehören, die am wenigsten verdienen. Gäbe es diese jedoch nicht, wäre der ganze Betrieb überflüssig.

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Aber all das ist für mich nur nebensächlich. Ich habe das Glück, an einem Theater zu arbeiten, das fair bezahlt und das jedes einzelne Ensemblemitglied schätzt und vor allem wertschätzt. Und es gibt so viele schöne Dinge, die einem in diesem Beruf passieren. Nichts ist zum Beispiel berauschender als hinter dem Vorhang zu stehen, durch den selbigen 350 junge Zuschauer zu hören, die eine Geräuschkulisse entstehen lassen, als würden sie jeden Moment das Theater zerlegen und dann mitzuerleben wie nach dem Öffnen des roten Samtvorhangs kein einziger Ton mehr über ihre Lippen kommt und sie 1 Stunde gebannt sind, von dem, was man auf der Bühne spielt. Oder ein Publikum zum Weinen zu bringen, das nicht einmal die Sprache versteht, in der man spielt. Wenn man in die leuchtenden Augen eines Kindes sieht, das sich nichts sehnlicher wünscht, als nach der Vorstellung einfach nur kurz “Hallo” zu Abraxas zu sagen, dann weiß man, warum man diesen Beruf macht – man weckt etwas in den Herzen der Zuschauer. Für mich ist genau aus diesem Grund die Schauspielerei kein Beruf sondern eine Berufung. Das ganze Leben ist Theater und das Theater ist mein Leben.

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Und mit dem Bloggen ist es ähnlich. Ich mache das nicht um möglichst viele Likes oder Leser zu sammeln, oder mir meine Traumvilla zu finanzieren, sondern weil es mich mit Freude erfüllt und ich all meine Fantasie und Kreativität mit euch teilen kann. Ich wurde schon einige Mal gefragt, ob ich mich eines Tages auf eine der beiden Leidenschaften beschränken möchte und auch wenn das Theater eindeutig die Nase vorn hat {sorry lieber Blog} habe ich jedes Mal ganz klar NEIN gesagt. Man kann eine Herzenssache nicht einfach in die Hand nehmen und sagen “So jetzt geht’s dir an den Kragen”. {Auf die nun folgende Überleitung bin ich mehr als stolz:} Mit einem leckeren Mini Zitronen Cheesecake kann man das dagegen schon tun {also wenn das nicht die Überleitung des Jahrhunderts war *hihi*}. Und genau darum hab ich auch welche für euch gebacken:

Mini Zitronen Cheesecakes (12 Stück, alle Zutaten auf Zimmertemperatur)

  • 100 gr Hobbits (für den Boden)
  • 55 gr gemahlene Mandeln (für den Boden)
  • 1 EL Zucker (für den Boden)
  • 3 El geschmolzene Butter (für den Boden)
  • 500 g Frischkäse
  • 100 ml Sahne
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier (L)
  • ½ Tl Vanilleextrakt
  • 2 EL fein abgeriebene Zitronenschale
  • 1 EL Zitronensaft

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. 1 Muffinblech mit 12 Cupcake Cups bestücken.

Die Hobbits {das sind Kekse, keine Auenlandbewohner} zerbröseln und mit Mandeln, 1 EL Zucker und geschmolzener Butter vermischen. Je 1 gehäuften EL dieser Mischung als Boden in die Förmchen drücken. Dann ab damit in den Kühlschrank.

Den Frischkäse mit der Sahne und dem Zucker fluffig aufschlagen. Die Eier einzeln hinzufügen, dann Vanilleextrakt, Zitronensaft und Zitronenschale. Die Schüssel auf die Arbeitsplatte schlagen, damit die Luftbläschen aus dem Teig entweichen. dann die Füllung in die Förmchen geben, so dass diese zu ¾ gefüllt sind.

Im vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten backen. Herausnehmen, vollständig abkühlen lassen und erst dann im Kühlschrank aufbewahren.

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Sind sie nicht traumhaft die kleinen Leckerbissen? So schlicht und doch so gehaltvoll. Mit diesen kleinen Köstlichkeiten ist es wie mit dem Theater: Es muss nicht immer alles übertrieben verschnörkelt sein – oft sind es die einfachen Dinge, die die größte Wirkung erzielen. Und nun möchte ich von euch gern wissen, was euer schönstes Theatererlebnis war. Gibt es einen Theater-Moment, an den ihr euch immer wieder gern zurückerinnert? Ich freue mich darauf, all eure Kommentare zu lesen und zu erfahren, was Theater für euch bedeutet.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

Happy New Year – Der Backbube zu gast bei SWR Essgeschichten – Über einen Caipirinha-Gugelhupf & einen ziemlich aufgeregten, singenden backbuben

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Hey ihr Lieben. Erst mal wünsche ich euch allen ein FROHES NEUES JAHR. Wahnsinn, wie schnell doch das letzte Jahr vergangen ist. Da erinnert man sich gerade noch an den leckeren Grießkuchen mit Aperol-Orangen und schon ist das Jahr wieder rum. Und ein neues ist da! Ich freue mich schon sehr drauf, denn es wird ein paar tolle Dinge geben, die 2015 passieren oder vielleicht passieren werden. Ich stecke noch immer voller Ideen und bin schon fleissig am Planen, Recherchieren, Tüfteln, Informieren & Aushecken. Denn ich möchte euch ja auch in diesem Jahr mit vielen leckeren Rezepten verwöhnen. Und das erste Rezept, das ich euch im neuen Jahr präsentiere ist ein Rezept, dass es in sich hat. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf nüchternen Magen sollte man diesen Gugelhupf nämlich nicht genießen. Es handelt sich dabei um einen leckeren Caipirinha-Gugelhupf, der nicht nur im Teig eine ordentliche Portion Cachaça hat, sondern auch noch nach dem Backen damit übergossen wird. Also für Kinder ist er definitiv nicht geeignet. Aber als Party-Cake wird er super ankommen.

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Der Grund, warum ich diesen Kuchen gebacken habe ist ein ganz besonderer. Im vergangenen Jahr waren nämlich die SWR Essgeschichten bei mir zu Gast und haben mir ein bisschen über die Schulter geschaut – nicht nur beim Backen, sondern auch auf der Bühne. Und übermorgen (08.01.2015) um 18:15 Uhr wird das ganze im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Ich hab’s auch noch nicht gesehen, und bin daher auch sehr aufgeregt. Ich war – zugegeben – auch an dem Drehtag ziemlich nervös. Darum ist auch das ein oder andere Malheur beim Backen passiert. Ich war an dem Tag so aufgeregt, dass ich nicht mal mehr wusste, wie ich den Ofen richtig bediene muss {OH JEHHH}. Ich kam mir an dem Tag ehrlich gesagt vor wie ein absoluter Anfänger. Ich hoffe allerdings, dass das im TV-Beitrag nicht so extrem rüberkommt, wie ich denke, das es rüberkommen wird {Panik macht sich breit}. Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall, denn ich hatte zwei tatkräftige Helferlein an meiner Seite. Soraya, eine sehr gute Freundin von mir, wegen der ich überhaupt erst so intensiv mit dem Backen (und dem Bloggen) angefangen habe und meine liebste Theaterkollegin Lea-Christin. Wir haben trotz der Aufregung sehr viel gelacht und ich bin schon ganz gespannt, wie den beiden der Beitrag gefallen wird. Und wie er euch gefällt. Und mir selbst natürlich auch. Jetzt gibt’s erst mal das Rezept für euch:

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Zutaten für den Teig:

  • 3 große Bio-Limetten
  • 6 Eier (M)
  • 300 g Butter (weich)
  • 150 g brauner Zucker
  • 300 g Mehl
  • 100 g Maisstärke (z.B. Mondamin)
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150 ml Cachaca
  • 100 g Zucker

Zutaten für den Sirup & Guss

  • 1 Bio-Limette
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 6 EL Cachaça
  • 250 g Puderzucker
  • Limettensaft

Zuerst wird der Sirup vorbereitet: Dazu einfach eine Limette in dünne Scheiben schneiden. Zucker, Wasser und Cachaça in einem kleinen Topf erhitzen, bis der Zucker gelöst ist. Dann die Limettenscheiben dazugeben, kurz aufwallen lassen, die Limettenscheiben wieder herausnehmen und auf einem kleinen Teller abkühlen lassen. Den Sirup ebenfalls abkühlen lassen.

Dann ist der Kuchen an der Reihe: Von 2 Limetten die Schale abraspeln {ich nehme dazu neuerdings einen Zestenreißer, das klappt super}. Den Saft aller 3 Limetten auspressen und 100 ml abmessen {ggf. mit Wasser auf 100 ml auffüllen}. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und 100 g Zucker einrieseln lassen. Beiseite stellen.

Die Butter und den braunen Zucker ca. 5 Minuten hellcremig aufschlagen, dann die Eigelbe dazugeben und nochmals schön schaumig schlagen. Mehl, Stärke und Backpulver in einer Schüssel mischen und sieben, dann die Limettenschale dazugeben. Cachaça und Limettensaft mischen.

Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Limettensaft-Cachaça-Gemisch unter die Eimasse rühren. Dann den Eischnee unterheben.

In eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Gugelhupfform geben {diese wird erst mal sehr voll aussehen, der Kuchen backt aber nicht so hoch, dass der Teig aus der Form läuft} und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft 50-60 min. backen. Dann den Kuchen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und nach 10 Minuten aus der Form stürzen.

Den Kuchen mit einem Holzspieß mehrmals einstechen und mit dem Sirup übergießen. Dann den Kuchen vollständig abkühlen lassen.

Aus Puderzucker und Limettensaft einen Guss machen und über den Kuchen gießen. Mit braunem Zucker und den Limettenscheiben aus dem Sirup verzieren.

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Und schon steht vor euch ein wirklich hochprozentiger Kuchen, denn auch wenn der Alkohol vielleicht beim Backen oder Köcheln verfliegt, so schmeckt der Kuchen dennoch sehr intensiv nach einem frischen Glas Caipirinha. Und ich hatte nach dem Verspeisen auch das Gefühl, dass ich schon leicht betüddelt war {Blaubube sozusagen}. Einer dieser Malheure, die beim Dreh passiert sind hab ich übrigens erst ein paar Tage später bemerkt. Denn die Bilder, die ich vom Kuchen gemacht habe, sind leider allesamt unscharf geworden. Darum hab ich den Kuchen nochmal gebacken und ihn neu fotografiert – falls ihr euch wundert, warum das Set auf dem Blog nun anders aussieht als im Beitrag. Aber ich denke, dass könnt ihr einfach “übersehen”. Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt auf den Beitrag und hoffe, dass er euch einen kleinen Einblick auf mein Leben mit und ohne Blog vermitteln kann. Und ich hoffe, dass beim Schnitt das Mehl, das ich umgeworfen habe oder der Teig, der an meinem Ärmel klebte einfach rausgenommen wurde *grins*. Ich hatte jedenfalls trotz all der Aufregung {und all der Unordnung, die ich fabriziert habe}, sehr viel Spaß und bin sehr dankbar, dass meine Leidenschaft(en) das Interesse des SWR geweckt haben. Also nochmals für alle: Donnerstag, 08.01.2015 – 18:15 SWR Fernsehen (Baden-Württemberg) einschalten. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube