Germknödel Cookies

Germknödel Cookies

Germknödel Cookies

Heute gibt es für euch mein Rezept für Germknödel Cookies - mit echtem Germknödel im Teig. Seit Weihnachten kommt man auf Social Media nämlich kaum noch am “Germknödel-Trend” vorbei. Überall tauchen Rezepte mit Vanille, Mohn und Pflaumenmus auf – von Torten über Zimtschnecken bis hin zu Desserts im Glas. Aber in den meisten dieser Rezepte fehlt ein entscheidender Teil des Germknödels: der Hefeteig. Und darum hab ich für euch Cookies gebacken, in denen tatsächlich ein echter Germknödel drin ist.

Ein Trend nach meinem Geschmack

Es gibt ja viele Food-Trends und die meisten lasse ich tatsächlich links liegen, aber den Germknödel-Hype verstehe ich absolut. Ich liebe diese weichen Knödel mit Pflaumenmus-Füllung einfach so sehr und bei jedem Ausflug in die Berge ist die österreichische Mehlspeise einfach ein Muss. Tatsächlich habe ich 2016 bereits eine Germknödel-Biskuitrolle hier auf dem Blog veröffentlicht – lange bevor der aktuelle Hype überhaupt begonnen hat. Und jetzt, wo Germknödel-Interpretationen überall durch die Feeds wirbeln, war klar: Es ist Zeit für ein neues Rezept. Diesmal sollte es ein Cookie im Germknödel-Style sein. Außen goldbraun, innen weich, fruchtig und vanillig. Mit einer entscheidenden Zutat: einem echten Germknödel.

Was diese Cookies besonders macht

Die Basis für meine Germknödel Cookies ist ein wunderbar buttriger Cookie-Teig aus Mehl, Natron, Salz, Butter, braunem Zucker, weißem Zucker und Eiern. Der braune Zucker sorgt dabei für eine leichte Karamellnote und die weiche Konsistenz, während das zusätzliche Eigelb den Teig besonders reichhaltig macht. Und dann sind da noch die Zutaten, die meine Germknödel Cookies unverkennbar machen: Das Mark einer Vanilleschote, Mohn und Pflaumenmus – und natürlich die kleinen Stückchen Germknödel im Teig. Die verwandeln diese Cookies tatsächlich in eine der leckersten Kreationen, die je aus meinem Ofen gewandert sind. Das kann ich euch versprechen. Nach dem Backen habe ich die Cookies noch mit Vanilleglasur verziert – denn Germknödel & Vanillesauce gehören einfach zusammen. Obendrauf noch etwas Mohn? Absolut!

Warum ein echter Germknödel den Unterschied macht

Viele “Germknödel Style”-Rezepte auf Social Media greifen lediglich die typischen Aromen auf: Vanille, Mohn & Pflaume. Das schmeckt so natürlich unglaublich gut – keine Frage. Aber ein echter Germknödel bringt mehr als nur Geschmack. Er bringt eine weiche Struktur in den Cookie und dieses typische „Hüttenzauber“-Gefühl. Die Kombination aus buttrigem Cookie, saftigem Pflaumenmus, nussigem Mohn und den soften Hefestückchen sorgt für eine ganz neue Textur. Fast wie ein Dessert und Cookie in einem. Ihr müsst das Rezept unbedingt ausprobieren.


 

Germknödel Cookies

für etwa 16-18 Stück

 

ZUTATEN:

  • 220 g weiche Butter

  • 150 g brauner Zucker

  • 100 g weißer Zucker

  • 1 Ei (L)

  • 1 Eigelb (L)

  • Mark von 1 Vanilleschote

  • 2 EL gemahlenen Mohn + etwas für die Deko

  • 360 g Weizenmehl

  • 3/4 TL Natron

  • 1 Prise Salz

  • 3-6 EL Pflaumenmus

  • 1 Germknödel (TK)

  • 150 g Vanilleglasur

ZUBEREITUNG:

  1. Den Germknödel nach Packungsanweisung zubereiten und anschließend vollständig abkühlen lassen. Dann in 2cm große Würfel schneiden und zur Seite stellen.

  2. In einer großen Schüssel 220 g weiche Butter mit 200 g braunem Zucker und 100 g weißem Zucker cremig schlagen. Dann 1 Ei (L) und 1 Eigelb (L) dazugeben und unterrühren, bis alles gut vermischt ist. Dann das Mark von 1 Vanilleschote und 2 EL gemahlenen Mohn dazugeben und kurz unterrühren.

  3. In einer weiteren Schüssel 360 g Weizenmehl, 3/4 TL Natron und 1 Prise Salz mischen und zum restlichen Teig geben. Mit einem Holzkochlöffel so lange unterheben, bis fast alles verbunden ist. Dann den kleingeschnittenen Germknödel dazugeben und alles von Hand gut verkneten.

  4. Nun 3 EL Pflaumenmus in Klecksen auf der Oberfläche des Teiges verteilen und mit einer Gabel kurz unter den Teig heben. Es dürfen ruhig noch größere Flächen Pflaumenmus zu sehen sein. Dann mit einem Eiskugelportionierer oder einen EL etwa 2 EL Teig abnehmen, zu einer Kugel formen, und auf ein Blech mit Backpapier legen. Mit dem restlichen Teig genau so verfahren. Es dürfen gerne große Pflaumenmus-Kleckse auf der Oberfläche der Kugeln zu sehen sein. Gerne nach der Hälfte des Teiges nochmals Pflaumenmus in Klecksen auf den Teig in der Schüssel geben, nochmals kurz marmorieren und auch den Rest zu Kugeln formen. Die Teig-Kugeln für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

  5. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Immer 6 gekühlte Teigkugeln mit gutem Abstand auf das Blech setzen und die Cookies etwa 12-14 Minuten backen, bis sie am Rand goldgelb sind und sich in der Mitte bei leichtem Druck mit dem Finger nicht mehr flüssig anfühlen. Weich dürfen sie gern in der Mitte sein.

  6. Die Cookies aus dem Ofen holen und so auf dem Blech abkühlen lassen, während ihr das zweite Blech Cookies backt. Danach die Cookies vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig abkühlen lassen.

  7. Die Vanilleglasur nach Packungsanweisung schmelzen, die Cookies mit einer Seite hineintauchen, die überschüssige Glasur abtropfen lassen und direkt mit etwas Mohn bestreuen.

    Lagerung: Die Cookies werden aufgrund des Pflaumenmuses über Nacht etwas weicher. Am besten genießt ihr sie am selben Tag. Luftdicht verschlossen halten sie sich dennoch einige Tage, werden aber von Tag zu Tag weicher.


Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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Kleiner Marmorkuchen