Kleiner Marmorkuchen
Marmorkuchen
Heute gibt’s für euch mein Rezept für extra sahnigen Marmorkuchen. Gebacken in einer meiner Lieblingsbackformen*. Manchmal braucht es keine ausgefallenen Zutaten, sondern einfach ein richtig gutes Grundrezept. Dieser Marmorkuchen ist genau das: herrlich weich, feinporig und wunderbar saftig. Die Kombination aus echter Vanille und kräftigem Backkakao sorgt für den typischen Geschmack – genau wie früher, nur noch ein kleines bisschen besser.
So gelingt das perfekte Marmormuster
Für ein schönes, gleichmäßiges Muster teile ich den Teig in zwei Hälften. Eine bleibt hell, in die andere kommen Backkakao und ein Esslöffel Sahne – damit der dunkle Teig genauso geschmeidig bleibt wie der helle. Um ein gleichmäßiges Muster zu erreichen verwende ich zwei Eiskugelportionierer. Damit setze ich abwechselnd eine Kugel hellen und eine Kugel dunklen Teig in die Form. Ich lasse das dann meistens so, aber natürlich könnt ihr die teige auch noch marmorieren. Das könnt ihr mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen machen: einfach spiralförmig durch den Teig fahren. Wichtig ist: nicht zu viel rühren! Ein paar lockere Bewegungen reichen völlig aus. Wenn man zu stark mischt, verschwimmt das Muster und der Teig wird eher einheitlich statt marmoriert. Weniger ist hier wirklich mehr.
Warum dieser Marmorkuchen so saftig bleibt
Die Sahne im Teig ist das kleine Geheimnis für die besondere Saftigkeit. Sie bringt Fett und Flüssigkeit mit und sorgt dafür, dass der Kuchen auch am nächsten Tag noch weich ist. Die Butter liefert Aroma, die Sahne die Feuchtigkeit und die feinere Krume.
Marmorkuchen - ein echter Klassiker
Marmorkuchen ist unkompliziert, gelingsicher und spricht einfach jeden an. Kein Frosting, keine Füllung, kein Schnickschnack – und genau das macht ihn so sympathisch. Er ist:
transportfreundlich
mehrere Tage haltbar
bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt
ideal für Backanfänger:innen
Außerdem verbinden ihn viele mit der Kindheit, mit Omas Küche oder Geburtstagen im Kindergarten. Dieses nostalgische Element spielt sicher eine große Rolle bei seiner anhaltenden Beliebtheit.
Marmorkuchen
für etwa 16-18 Stück
ZUTATEN:
150 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Eier (M)
Mark von 1 Vanilleschote o. 1 TL Vanilleextrakt
160 g Weizenmehl
1 1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 ml Sahne + 1 EL
2 EL Backkakao
ZUBEREITUNG:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Charlotte Backform* (22cm, 1,4L Inhalt) einfetten und mit Mehl ausstäuben. Überschüssiges Mehl abklopfen.
In einer großen Schüssel 150 g weiche Butter und 200 g Zucker ca. 4 Minuten lang schaumig schlagen. Ich mache das mit der Küchenmaschine und dem Flachrührer. Dann 2 Eier (M) einzeln unterrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Das Mark von 1 Vanilleschote (o. 1 TL Vanilleextrakt) dazugeben und unterrühren.
In einer kleinen Schüssel 160 g Weizenmehl, 1 1/4 TL Backpulver und 1 Prise Salz mischen, dann abwechselnd mit 100 ml Sahne unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
Die Hälfte des Teiges in eine Schüssel umfüllen und mit 2 EL Backkakao und 1 EL Sahne vermischen.
Nun abwechselnd den hellen und dunklen Teig esslöffelweise in die Form geben. Mit zwei Eiskugel-Portionierern geht das noch besser. Dabei mit der Vertiefungen am Rand anfangen, dann mit der Mitte weitermachen. Alles glattstreichen und die Form mehrmals vorsichtig auf ein Holzbrett oder ein Geschirrtuch klopfen, damit der Teig ganz in die Vertiefungen gelangt.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten backen, bis beim Stäbchentest das Holzstäbchen ohne Teigreste herauskommt. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen.
Möge der Schneebesen mit euch sein,
Euer Backbube
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