Brown Butter Cookies mit flüssigem Nougat-Kern

Brown Butter Cookies mit flüssigem Nougat-Kern

Mein Rezept für Brown Butter Cookies mit flüssigem Nougat-Kern sind pures Oster-Comfort-Food: außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich – und in der Mitte wartet ein flüssiger Nougatkern, der beim Reinbeißen einfach zerläuft. Genau das macht sie so besonders. Das Geheimnis? Gebräunte Butter und hochwertige Nougat-Ostereier – ich hab welche von der italienischen Manufaktur Venchi genommen. Die Kombination ist wirklich next level.

Gebräunte Butter – kleines Detail, großer Unterschied

Der erste Schritt klingt unscheinbar, macht aber geschmacklich enorm viel aus: die Butter wird gebräunt. Dabei entstehen nussige, karamellige Aromen, die den Cookies eine ganz besondere Tiefe geben. Wichtig ist, wirklich die komplette Butter inklusive der braunen Röststoffe zu verwenden – genau darin steckt der Geschmack. Nach dem Abkühlen wird sie mit braunem Zucker aufgeschlagen, wodurch eine leicht karamellige, fast toffeeartige Basis entsteht.

Der flüssige Kern – das Highlight

Das eigentliche Highlight meiner Brown Butter Cookies mit flüssigem Nougat-Kern versteckt sich im Inneren: die Nougat-Ostereier. Beim Backen schmelzen sie und sorgen dafür, dass die Cookies beim Reinbeißen diesen unglaublich cremigen Kern bekommen. Ich hab drei verschiedene Ostereier verwendet: Schichtnougat, Pistaziennougat und dunkeln Nougat. Wichtig: Die Eier gut im Teig verschließen, damit sie beim Backen nicht auslaufen, sondern genau da bleiben, wo sie hingehören.

48 Stunden Ruhezeit

Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Punkt im ganzen Rezept: die Ruhezeit. Der Teig sollte idealerweise 48 Stunden im Kühlschrank durchziehen. In dieser Zeit passiert mehr, als man denkt:

• die Aromen verbinden sich intensiv

• der Zucker löst sich besser

• der Teig wird insgesamt „runder“ im Geschmack

Das Ergebnis sind deutlich aromatischere, tiefere Cookies. Klar könnt ihr die Cookies auch direkt backen. Aber wenn ihr einmal die Version mit Ruhezeit probiert habt, wollt ihr nie wieder zurück. Wenn es schneller gehen muss, dann unbedingt zumindest die geformten Teigkugeln für 30 Minuten kaltstellen, bevor sie in den Ofen kommen. So behalten sie ihre Form und bekommen die perfekte Konsistenz.

Perfekte Cookies aus dem Ofen

Nach dem Backen sind die Cookies am Rand goldbraun und in der Mitte noch weich – genau so sollen sie sein. Beim Abkühlen werden sie etwas fester, bleiben innen aber herrlich soft. Und dann dieser Moment: Du brichst einen Cookie auf und der warme Nougatkern läuft leicht heraus… ehrlich, besser wird’s nicht.


 

Brown Butter Cookies mit flüssigem Nougat-Kern

für 12 Stück

 

ZUTATEN:

  • 170 g Butter

  • 150 brauner Zucker

  • 1 Ei

  • 1 TL Vanillearoma

  • 180 g Weizenmehl

  • 1/2 TL Natron

  • 1 Prise Salz

  • 70 g gehackte Zartbitterschokolade

  • 12 Nougat Ostereier

ZUBEREITUNG:

  1. Butter bräunen: Die Butter in einem kleinen Topf unter Rühren auf mittlerer Stufe erhitzen, bis sie beginnt zu schäumen und eine karamellartige Farbe anzunehmen. Die gebräunte Butter vollständig in eine kleine Schüssel gießen (inkl. der braunen Krümel vom Topfboden). Dann beiseitestellen und 15 Minuten abkühlen lassen.

  2. Teig zubereiten: Die abgekühlte Butter mit dem braunen Zucker circa 2-3 Minuten in einer Schüssel mit dem Handrührgerät hellcremig aufschlagen. Dann das Ei und das Vanillearoma dazugeben und ebenfalls unterrühren.

  3. In einer kleinen Schüssel Mehl, Natron und Salz mischen und unter den Teig heben. Dann die gehackte Schokolade unter den Teig rühren.

  4. Den fertigen Cookie Teig in eine luftdicht verschließbare Dose füllen und am besten 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. (Ihr könnt die Kekse auch direkt backen, aber die 48 Stunden Ruhezeit führen zu einem deutlich besseren Aroma.)

  5. Cookies backen: Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank holen, 30 Minuten auf Zimmertemperatur kommen lassen, dann zu 12 gleichmäßigen Kugeln formen.

  6. Die Kugeln flachdrücken, je ein Nougat-Ei in die Mitte geben und mit dem Teig verschließen. Nochmals 30 Minuten kaltstellen.

  7. Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Teigkugeln mit ausreichend Abstand auf 2 Backblechen mit Backpapier verteilen (max. 6 pro Blech) und nacheinander im vorgeheizten Backofen circa 10-12 Minuten backen.

  8. Die Cookies sind fertig, wenn sie am Rand goldbraun sind und sich in der Mitte bei leichtem Druck nicht mehr flüssig anfühlen.

  9. Die Cookies aus dem Ofen holen, auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter geben.


Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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