Sandkuchen - Mein Grundrezept

Sandkuchen - Mein Grundrezept

Sandkuchen ist einer dieser Kuchen, die nie aus der Mode kommen. Er ist unkompliziert, vielseitig und schmeckt einfach immer – egal ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel oder als Basis für kreative Kuchenideen. Mit dem richtigen Grundrezept wird der Klassiker wunderbar saftig, feinporig und herrlich buttrig, ganz ohne trocken zu sein. Du kannst ihn als Gugelhupf oder in der Kastenform* backen.

Was ist Sandkuchen eigentlich?

Sandkuchen ist ein klassischer Rührkuchen, der aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Stärke besteht. Sein Name kommt von der besonders feinen, fast sandigen Krume, die beim Backen entsteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Rührkuchen ist Sandkuchen leichter, zarter und hat eine sehr gleichmäßige Textur – perfekt also auch zum Füllen oder Glasieren.

Das Geheimnis eines saftigen Sandkuchens

Damit Sandkuchen richtig gut wird, kommt es weniger auf ausgefallene Zutaten als auf die richtige Zubereitung an. Entscheidend sind zimmerwarme Zutaten, ausreichend langes Aufschlagen von Butter und Zucker und das vorsichtige Unterheben der trockenen Zutaten. So bleibt der Kuchen locker und saftig und bekommt seine typische feine Krume.

Butter & Zucker richtig aufschlagen

Butter und Zucker bilden die Basis für jeden guten Sandkuchen. Die Butter sollte weich sein und mindestens 3–5 Minuten mit dem Zucker schaumig geschlagen werden. Dabei wird Luft in den Teig eingearbeitet, was später für Volumen sorgt. Je heller und cremiger die Masse wird, desto besser das Ergebnis.

Eier einzeln unterrühren

Die Eier werden beim Sandkuchen nacheinander untergerührt. So bleibt der Teig stabil und verbindet sich optimal. Am besten ebenfalls zimmerwarm verwenden, damit die Masse nicht gerinnt. Dieser Schritt sorgt für eine gleichmäßige Struktur und ein schönes Aufgehen im Ofen.

Mehl & Stärke für eine feine Textur

Ein Teil des Mehls wird beim Sandkuchen durch Speisestärke ersetzt. Genau das macht ihn so zart und fein. Die Mehlmischung sollte nur kurz untergehoben werden – zu langes Rühren entwickelt Gluten und macht den Kuchen fest statt locker.

Sandkuchen richtig backen

Sandkuchen mag es gemütlich: Gebacken wird er am besten bei 170–180 °C Ober-/Unterhitze. So kann er gleichmäßig aufgehen und bleibt innen saftig. Wenn die Oberfläche goldgelb ist und kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist er perfekt.

Warum Sandkuchen einfach immer geht

Sandkuchen ist unkompliziert, wandelbar und zeitlos. Genau deshalb gehört er zu den beliebtesten klassischen Kuchenrezepten. Mit ein paar einfachen Kniffen wird aus dem traditionellen Rührkuchen ein moderner Klassiker, der garantiert immer gelingt.


 

Sandkuchen

Mein einfaches Grundrezept

für 12 Stücke

 

ZUTATEN:

  • 250 g weiche Butter

  • 200 g Zucker

  • 2 TL Vanillezucker

  • 1 Prise Salz

  • 4 Eier (Größe M, zimmerwarm)

  • 250 g Weizenmehl

  • 50 g Speisestärke

  • 2 TL Backpulver

  • optional: Puderzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG:

  1. Butter & Zucker aufschlagen: Zuerst 250g weiche Butter zusammen mit 200g Zucker, 2 TL Vanillezucker und 1 Prise Salz 3–5 Minuten cremig und hell mit dem Schneebesen der Küchenmaschine aufschlagen. Dieser Schritt ist entscheidend für einen lockeren Sandkuchen.

  2. Eier einzeln unterrühren: Dann 4 Eier (M, zimmerwarm) nacheinander unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Jedes Ei sollte sich vollständig mit dem Teig verbinden, bevor das nächste dazukommt.

  3. Trockene Zutaten unterheben: Nun 250g Mehl, 50g Speisestärke und 2 TL Backpulver mischen und kurz unter den Teig heben. Nur so lange rühren, bis alles gerade eben vermischt ist.

  4. Backen: Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 170–180 °C Ober-/Unterhitze ca. 50–60 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

  5. Abkühlen lassen & servieren: Den Sandkuchen kurz in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.


Sandkuchen abwandeln

• mit Zitronen- oder Orangenabrieb

• als Marmorsandkuchen mit Kakao

• mit Schokoglasur oder Zitronenguss

• als Tortenboden oder Obstkuchen-Grundlage

Tipps für besonders saftigen Sandkuchen

  • Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein

  • Butter und Zucker lieber zu lange als zu kurz aufschlagen

  • Mehl immer nur vorsichtig unterheben

  • Sandkuchen lieber etwas kürzer als zu lange backen

Möge der Schneebesen mit euch sein,

euer Backbube

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