Kuchen & Brownies

Zitronen-Ingwer-Rosmarin-Kuchen – Hä? Schon wieder? – Ja genau.

ZItronen-Ingwer-Kuchen mit Rosmarin_1

Ihr werdet euch jetzt sicher denken: „Moment, den Kuchen hab ich doch schon mal auf dem Blog gesehen!“ – Und ihr habt Recht. Dass ich euch den Kuchen nochmal zeige, hat zwei Gründe. Grund Nummero 1: Die liebe Küchenchaotin veranstaltet einen kleinen Wettbewerb zusammen mit Melitta. Und da ich gerade den Geschmack von Kaffee zu schätzen lerne, wäre der Gewinn wirklich eine perfekte Einstiegs-Möglichkeit in die Welt des Kaffees. Die Aufgabe: Sein liebstes Zitronen-Kuchen-Rezept zu posten.  Und dieser Zitronen-Kuchen ist definitiv mein Liebling. Und das ist auch schon der zweite Grund: Denn der Kuchen scheint nicht nur mein Lieblingsrezept zu sein, sondern auch eures. Noch nie hab ich so viele positive Nachrichten, Kommentare und Mails bekommen wie zu diesem Rezept. Ich freu mich wahnsinnig darüber, dass so viele den Kuchen nachgebacken haben. Und darum finde ich, dass man ihn ruhig noch ein weiteres Mal zeigen kann. Außerdem ist es ein perfekter Sommerkuchen:

ZItronen-Ingwer-Kuchen mit Rosmarin_1

Zitronen-Ingwer-Kuchen mit Rosmarin

Zutaten: (auf Zimmertemperatur)

  • 380 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • etwas Salz
  • 2 Eier (M)
  • 120 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 3 Bio-Zitronen
  • 3 EL frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL frisch gehackter Rosmarin
  • 250 ml Buttermilch
  • 250 g Puderzucker
  • 3-5 EL Milch
  • 1 EL Zucker

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Die Schale einer der drei Zitronen dünn abreiben, dann die 3 Zitronen auspressen. Den Ingwer schälen und reiben; den Rosmarin hacken. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen.
  • Die weiche Butter zusammen mit den 140 g Zucker 3 Minuten in der Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Dann die Eier dazugeben und nochmals ca. 2 Minuten schlagen.
  • Ingwer, Rosmarin und Zitronenschale zum Teig geben, dann die Buttermilch unterrühren.
  • Die Mehlmischung auf den Teig sieben und mit einem Holzkochlöffel verrühren.
  • Den Teig in die Form füllen und 50-60 Minuten backen. Dann den Kuchen herausnehmen und mehrfach mit einem Holzspieß einstechen.
  • Den Zitronensaft mit 1 EL Zucker in einem kleinen Topf erhitzen und dann über den Kuchen gießen, so dass der Saft schön in die kleinen Löcher läuft. Je mehr Zitronensaft umso besser *gg*, also wem’s zu wenig erscheint, einfach noch ne Zitrone auspressen. Dann den Kuchen vollständig abkühlen lassen.
  • Den Puderzucker mit der Milch vermischen und den Zuckerguss über den Kuchen gießen. Mit einem Rosmarin-Zweig garnieren.

 

ZItronen-Ingwer-Kuchen mit Rosmarin_2
Hier ein paar eurer Kommentare:
Annelie schrieb: „Ein paar Tage Heimaturlaub während der Semesterferien genießend, habe ich heute meine Eltern mit einer kleinen Version Deines Kuchens bebacken (das halbe Rezept für eine kleine Kastenform – passte perfekt!). Ergebnis: sogar mein Vater (sehr kritischer Kuchen-Esser!) fand ihn sehr lecker. Wunderbar aromatisch, locker und nicht zu süß – vielen Dank für das Rezept! :)“

„Wow, ….. habe heute den besten Zitronenkuchen meines Lebens gebacken & gegessen dank deines Rezeptes, einfach göttlich!“ schrieb Annette.

Michael hat ihn auch ausprobiert: „Hallo Markus, der Kuchen war der HAMMER schlecht hin. Saftig, zitronig und eine leichte Schärfe!!! Ist für mich der Sommerkuchen 2014. Innerhalb von 3 Minuten war der komplette Kuchen weg […].“

Bei solchen Kommentaren geht mir wirklich mein Herz auf. Und was mich ganz besonders freut, ist, dass auch Männer meine Rezepte ausprobieren. Es sollte viel mehr backende Männer geben, findet ihr nicht? Und jetzt drück ich mir einfach mal selbst die Däumchen für den Rezept-Wettbewerb. Das muss auch mal erlaubt sein *hihi

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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17 Comments

  • Reply
    Nic
    13. Juni 2014 at 11:08

    Da ich deinem Blog noch nicht so lange folge ist das Rezept neu für mich. Deshalb danke für die nochmalige Veröffentlichung. Sieht sehr lecker aus. Ich werde ihn definitiv probieren, allerdings mit Zitronensaft statt Milch im Guss. Yummi!!

  • Reply
    Deniz
    13. Juni 2014 at 17:12

    Huhu!
    Ich habe das Rezept auch ausprobiert und der Kuchen ist wirklich absolut genial! :) Kann sein, dass ich dir das schon beim letzten Rezept zum Kuchen geschrieben habe, aber ich glaube, dass ich es vergessen habe. :D
    Bloß die Ecken des Kuchens waren klitschnass und zu sauer, weil alles in hinunter lief. :/ Hast du da Tipps?

    Liebe Grüße
    Deniz

    • Reply
      backbube
      13. Juni 2014 at 19:33

      Ja, du kannst den Kuchen nach ca. 20 Minuten oben der Länge nach mit einem scharfen Messer einschneiden, dann geht er nicht ganz so hoch. Und wenn du statt eines Schaschlik-Spießes einfach ein Ess-Stäbchen für die Löcher nimmst, dann fließt der Saft mehr in den Kuchen. Oder du holst dir in der Apotheke eine große Spritze, befüllst sie mit dem Zitronensaft und presst den Saft dann damit in den Kuchen. Klappt alles.
      Liebe Grüße,,
      Markus

      • Reply
        Deniz
        14. Juni 2014 at 23:26

        Danke für die Tipps! :)

  • Reply
    Teresa
    15. Juni 2014 at 20:02

    Lieber Backbube,

    ich liiiiebe Zitronenkuchen. Normalerweise bin ich nicht so sehr experimentierfreudig, aber den Rosmarin finde ich interessant dazu… Werde ich ausprobieren!

    Danke für das Rezept, süße Grüße,

    Teresa

  • Reply
    Sarah / feiertäglich
    17. Juni 2014 at 09:40

    Lieber Markus, tolles Rezept – tolle Kombi! Hört sich sooo gut an, dass der Kuchen es bestimmt verdient hat hier noch mal im Rampenlicht zu stehen! Ich werde mir das Rezept auf jeden Fall merken und ausprobieren! Liebe Grüße, Sarah

  • Reply
    Zitronen-Ingwer Kuchen mit Rosmarin | Cupcake-Cult.ch
    17. Juni 2014 at 17:39

    […] Kuchen mit Rosmarin” habe ich vorgestern beim Blogger-Kollege “Backbube” (Link hier) gesehen und sofort nachgebacken, denn er soll quasi der beste und zitronigste Zitronenkuchen sein, […]

  • Reply
    Anja Ahlers
    19. Juni 2014 at 10:12

    Hallo Markus,
    habe das Rezept mal ausprobiert. Mmmmmmmmmh, sehr lecker, weil auch nicht so süß.
    Ich habe ein Post über ZitronenLimonade bei mir auf dem Blog. Das Rezept habe ich von Bella. Dort ist auch ein Link zu ihr.
    Kann ich auch sehr empfehlen.

    LG Anja

  • Reply
    Zitronenkuchen zum Kaffee – die Siegerehrung! | Kuechenchaotin
    27. Juni 2014 at 17:06

    […] Das Rezept für den Zitrone-Ingwer-Rosmarin-Kuchen findet ihr hier. […]

  • Reply
    ronaldo
    28. Juni 2014 at 23:58

    Hallo Markus, soeben habe ich Deinen Zitronenkuchen nachgebackt und gleich probiert. Er schmeckt sehr lecker. Mit dem Zitronensaft hatte ich aber ein bisschen Pech. Auch bei mir waren die Seiten vollgetränkt und der Kuchen war dann an diesen Stellen sehr nass. Obwohl ich immer abgegossen habe. Der Tipp mit der Spritze werde ich wohl beim nächsten Mal anwenden. Welche Größe hat Deine Kastenform? Ich habe eine große genommen (oben 30cm), dadurch ist der Kuchen etwas flacher geworden als ich mir es vorstellte. Auf deinen Bildern hat er die richtige Größe.

    Bin gespannt auf Deine Antwort und weitere Rezepte.
    Gruß ronaldo

    • Reply
      backbube
      29. Juni 2014 at 00:04

      Hallo Ronaldo,

      Meine Form hat 25 cm. Beim Zitronensaft ist es natürlich unterschiedlich, da jede Zitrone unterschiedlich groß ist. Nimm einfach kleine Zitronen oder verwende nur solange den Zitronensaft, bis zu das Gefühl hast, dass der Kuchen genug getränkt ist. Ich werd aber nochmal ein paar Tipps dazu schreiben.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Margali Streicher
    29. Juni 2014 at 16:49

    Hallo Markus,

    ich habe den Kuchen jetzt auch gebacken. Dank Deiner guten Tipps ist er mir auch sehr gut gelungen. Er schmeckt einfach wunderbar!!!!

    Liebe Grüße
    Margali

  • Reply
    Landliebeee
    12. Juli 2015 at 23:46

    Hallo!

    Ich habe den Kuchen auch gebacken, bin aber gerade doch etwas enttäuscht: Ich habe munter den ganzen Zitronensaft über den Kuchen geträufelt und finde ihn jetzt einfach viel zu sauer. Meinst du nicht, dass der Saft von drei Zitronen zu viel ist? Oder „verfliegt“ das noch ein bisschen?
    Viele Grüße
    Ansonsten ist der Kuchen geschmacklich top!!

    • Reply
      backbube
      14. Juli 2015 at 00:40

      Hallo Katharina,

      Hast du den Zitronensaft schon zusammen mit mit 1 EL Zucker erhitzt? Der Zucker nimmt normalerweise die Säure weg. Da natürlich alle Zitronen unterschiedlich sauer sind, kann es sein, dass du vielleicht besonders saure Vertreter erwischt hast. Vielleicht beim nächsten Mal etwas mehr Zucker dazu. Ich persönlich mag es aber gern sehr sauer.

      Du kannst gern etwas weniger Saft nehmen, er schmeckt ja auch ohne den Saft schön zitronig. Wenn du den Saft richtig schön tief in den Kuchen bekommen möchtest, dann besorg dir in der Apotheke eine große Einwegspritze (ohne Nadel), zieh den Saft damit auf und impfe deinen Kuchen damit. Das ist mein ultimativer Tipp.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Lea
    27. Februar 2016 at 11:02

    Hallo Markus,
    da ich nicht der große Buttermilch-Fan bin, würde ich gerne wissen ob ich diese auch durch normale Milch ersetzen kann.
    Meinst du das verändert die Konsistenz des Teigs und den Geschmack des Kuchens?

    Viele Grüße
    Lea

  • Reply
    Cornelia
    8. August 2017 at 14:48

    Hi Markus,
    habe den Kuchen letzten Freitag gebacken und er war sensationell gut!! Ich habe den Zitronensaft mit einer Spritze eingespritzt, dadurch sind schön saure Stellen im Kuchen entstanden. Großartig! Werde ich bestimmt wieder backen und dann auch mutiger mit Ingwer und Rosmarin umgehen. ;) Danke!
    LG,
    Cornelia

    • Reply
      backbube
      8. August 2017 at 23:40

      Hallo Cornelia,

      ich freu mich, dass du den Kuchen gebacken hast und dass er dir geschmeckt hat. Anfangs gehen die meisten etwas sparsamer mit Ingwer und Rosmarin um, aber ich verspreche dir: es lohnt sich, nicht damit zu sparen.

      Liebe Grüße,
      Markus

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