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„The stars behind the stars“ – Teil 7: Jessi vom Blog „Luxuria“ serviert euch den „Obelkuchen“ aus „Alice im Wunderland“

Ich freue mich ganz besonders, dass Jessica von Luxuria sich der „Stars behind the stars“-Gastblog-Reihe angeschlossen hat. Wie ich kürzlich dank eines Postings bei Instagram erfahren habe, liebt Jessi Karamell über alles – genau wie ich *YAY*. Wahrscheinlich haben wir uns deshalb sofort beim ersten Treffen super verstanden. Oder weil wir beide den selben Humor haben. Ihr Blog jedenfalls ist ein richtig tolles Sammelsurium von leckeren Rezepten. Dort findet ihr Kuchen, Cupcakes, Cookies, Herzhaftes und sogar ab und an eine Motivtorte. Ob hausgemachter Hibiskussirup (den ich schon mal kosten durfte *nomnom), White-Chocolate-Pumpkin-Cupcakes oder Zitronen-Mascarpone-Gugl – jedes Rezept überzeugt sofort. Und auch ihr heutiges Gast-Rezept ist einfach nur zuckersüß. Viel Spaß beim Lesen! 

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★ OBELKUCHEN von LUXURIA ★

Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Jessi und normalerweise blogge ich auf Luxuria über alles was süß und sündig ist. Als Markus mich gefragt hat, ob ich euch meinen „Star behind the Stars“ vorstellen möchte, habe ich vor Freude spontan den Futterwacken getanzt. Wem dieser Tanz nicht ganz unbekannt ist, kann sich sicherlich bereits denken, welches mein liebster Film ist. Welcome to „Alice im Wunderland“ in der Version von Tim Burton.

Ich liebe wie der Film einerseits bunt und gleichzeitig düster ist. Er ist lustig und bierernst im selben Moment. Ein Film wie ihn nur Tim Burton machen kann.

Mein liebstes Zitat aus diesem Film?

Alice: „Glaubst du, ich habe den Verstand verloren?“
Vater: „Ich fürchte, ja. Du bist übergeschnappt, hast eine Meise, bist nicht ganz bei Sinnen. Aber weißt du was? Das macht die Besten aus!“

Ich habe schon oft festgestellt, dass dieses Zitat so wahr ist. Mitgebracht habe ich euch eine Leckerei, die kurz eine wichtige Rolle in „Alice im Wunderland“ übernimmt. Der Obelkuchen. Das ist dieser klitzekleine Kuchen, den Alice unterm Tisch findet und der sie wieder wachsen lässt, damit sie sich den Schlüssel vom Tisch holen kann.Ach, wie sehr wünsch ich mir bei meiner Größe manchmal ein paar Krümel Obelkuchen…

Alice im Wunderland - Obelkuchen

In der ersten Version von Alice im Wunderland erfährt der Zuschauer sogar das Originalrezept für den Obelkuchen, welches ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte.

Obelkuchen (Original): 2 Tassen Blume, 1 Tasse Zucker, 1 Prise Pilz-, Schnecken-Fett, Zunge eines Kugelfischs, 1 Prise Thymian, 3 Münzen aus der Tasche eines toten Mannes, 2 El Wunschdenken

Weil sich einige Zutaten wirklich schwer auftreiben lassen, hab ich euch auch noch meine Interpretation mitgebracht.

Obelkuchen (4 Stück)

Zutaten (Teig):

  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiße
  • 1 Prise Salz
  • 3 El heißes Wasser
  • 150g Zucker
  • 70g Mehl
  • 65g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • Thymian

 

Zutaten (Füllung):

  • 40g Butter, weich
  • 80g Doppelrahmfrischkäse
  • 1250g Puderzucker, gesiebt
  • 1 TL Zitronenschalenabrieb

 

Zubereitung:

  • Heize deinen Ofen auf 190°C vor.
  • Gib die Eiweiße in eine Schüssel und schlag sie mit der Prise Salz steif. Wenn das Eiweiß schon sehr steif ist, gibst du 50g des Zuckers dazu und schlägst das Eiweiß weiter bis alles gut verteilt ist.
  • Dann gibst du die Eigelbe und das heiße Wasser in eine Schüssel und schlägst es schaumig. Nun kommt der restliche Zucker dazu. Rühre die Mischung so lange bis eine dicke, cremige Masse entsteht.
  • Nun gibst du das Eiweiß auf die Eigelb-Masse und siebst darauf das Mehl, die Stärke und das Backpulver. Mit einem Spatel hebst du nun alles so lange unter bis du eine gleichmäßige Masse hast.
  • Die Masse streichst du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und streust etwas Thymian auf die komplette Oberfläche. Sei lieber etwas sparsamer, da der Thymian noch an Intensität zunimmt.
  • Das Blech kommt nun für ca. 10-12 Minuten in den Ofen bis die Oberfläche goldbraun ist. Nimm das Blech raus und lass den Kuchen abkühlen.
  • Dann stichst du ca. 8cm große Kreise aus.
  • Für die Füllung gibst du einfach alle Zutaten in eine Schüssel und rührst sie mit den Mixer kurz durch bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.
  • Jetzt geht’s ans Stapeln. Boden, Füllung, Boden, Füllung, Boden – Fertig.
  • Die Törtchen sollten dann über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Dann kommt der Geschmack von Thymian und Zitrone besser zur Geltung.

 

Alice im Wunderland - Obelkuchen (Anschnitt)

Ich hab den Kuchen – für einen besseren Wiedererkennungswert – noch mit weißer Ganache eingestrichen und mit Fondant dekoriert. Generell könnt ihr einfach die doppelte Menge Füllung machen und die Törtchen auch noch von Außen damit einstreichen.

So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Naschen. Aber bitte nicht zu gierig sein, nicht dass ihr nachher nicht mehr durch den Türrahmen passt!

Süße Grüße,

Jessi

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Also ich bin ja dafür, dass Jessi ab sofort alle Kuchen für alle noch folgenden Tim Burton Filme backen sollte. Denn der Obelkuchen sieht einfach entzückend aus. Danke liebe Jessi, dass du dir dieses tolle Rezept ausgedacht und die kleinen Küchlein so liebevoll verziert hast. Und noch was am Rande – ich liebe Taschenuhren *hihi*. Also nichts wie ran an den Ofen. Backt euch die kleinen Obelkuchen und ich versprech euch, wenn ihr genug davon esst, dann werdet ihr auch wachsen. Das werdet ihr dann daran merken, dass euch eure Hose nicht mehr passt *gg*.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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3 Comments

  • Reply
    Fee ist mein Name
    21. Mai 2014 at 10:15

    Der ist aber wirklich gelungen und klingt auch mehr als interessant. Und ich könnte wohl auch ein Stück vertragen ;)!

  • Reply
    Nicole
    21. Mai 2014 at 16:19

    Super Idee!
    Liebe Grüße aus dem anderen Wonderland,
    Nicole

  • Reply
    Mareike
    22. Mai 2014 at 21:04

    Oh, Thymian und Zitrone, das klingt fein!

    Aber sag, bei dem Puderzucker hat sich doch bestimmt ein Fehlerteufel eingeschlichen, oder ist das wirklich über ein Kilo, das da reinkommt ;)?

    Liebe Grüße,
    Mareike

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