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„The stars behind the stars“ – Teil 2: Kerstin vom Blog „My cooking love affair“ hat für euch den „Big Kahuna Burger“ aus „Pulp Fiction“ gemacht

Ich freue mich, euch heute den ersten Gast-Beitrag aus der filmreifen Reihe „The stars behind the stars“ präsentieren zu dürfen. Genauer gesagt wird er präsentiert. Und zwar von der wunderbaren Kerstin, die euch auf ihrem Blog My cooking love affair mit tollen Rezepten aus ihrer Küche verzaubert. Ob süßen Clafoultis mit Kirschen oder würzigen, gebratenen Spargel mit Kapern und Orangenvinaigrette – bei ihr findet ihr außergewöhnliche Ideen, die immer wieder durch tolle Weintipps ergänzt werden. Und sie wird dieses Jahr sogar einen Winzer bei allen wichtigen Schritten vom Anbau bis zum fertigen Wein begleiten – spannend. Ich freu mich schon auf diese Berichte. Und nun dürft ihr euch auf ihr Rezept freuen: 

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★ BIG KAHUNA BURGER von MY COOKING LOVE AFFAIR ★

Hier kommt mein Star aus einem sehr typischen Tarantino-Streifen: der Big Kahuna Burger. Weil mir der originale Burger zu normal war habe ich meine ganz persönliche Variante zusammengestellt. Einen knusprigen Bagel, frisch aus dem Ofen, belegt mit einem fruchtig-scharfen Ananasrelish, würzigem Bergkäse, frischem jungen Spinat und Streifen vom Flat Iron Steak, das gab es bei uns am Vortag.

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Bevor es jetzt zum Rezept geht noch ein kleines Filmzitat:

Jules: „Gut. Vincent und ich haben euch Jungs wohl beim Frühstück gestört. Ihr müsst entschuldigen. Was futtert ihr da?“
Brett: „Hamburger.“
Jules: „Hamburger! Der Grundstein eines jeden nahrhaften Frühstücks. Was für Hamburger?“
Brett: „Äh, Cheese- Cheeseburger.“
Jules: „Nein, nein, nein, nein. Wo habt ihr die gekauft? MacDonald’s, Wendy’s, Jack-in-the-box? Wo?“
Brett: „Ähm, Big Kahuna Burger.“
Jules: „Big Kahuna Burger! Das ist dieser hawaiianische Burger Laden. Alle sagen die haben ein paar leckere Burger. Ich selbst hab noch nie einen probiert. Wie sind die?“
Brett: „Sie – sie sind gut.“
Jules: „Was dagegen, wenn ich mal deinen probiere. Das da ist doch deiner, richtig?“
Brett: „Ja.“
(Jules schnappt sich einen Burger und beißt rein.)
Jules: „Mmh. Das ist ein leckerer Burger. Vincent, hattest du mal einen Big Kahuna Burger? Willst du einen Happen. Die sind echt lecker.“
Vincent: „Ich hab keinen Hunger.“
Jules: „Also, wenn du auf Burger stehst musst du diesen probieren. Ich krieg bloß selten welche zu essen, weil meine Freundin Vegetarier ist, was ich mich auch zu so einer Art Vegetarier macht. Aber ich liebe den Geschmack eines guten Burger. Wisst ihr, wie man einen Quarter Pounder mit Käse in Frankreich nennt?“
Brett: „Nein.“
Jules: „Sag’s ihnen, Vincent.“
Vincent: „Royal mit Käse.“
Jules: „Ein Royal mit Käse. Weißt du warum die ihn so nennen?“
Brett: „Wegen des ähm…wegen des metrischen Systems?“
Jules: „Na bitte! Unser Brett hat ganz schön was in der Birne! Du bist ein smarter Mistkerl. Das war richtig. Das metrische System.“

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Bagels (ca. 6 Stück)

  • 25g + 1 EL Zucker
  • 260ml Wasser, lauwarm
  • 40g frische Hefe
  • 15g Salz
  • 500g Mehl
  • etwas Sesam

 

Hefe und 25g Zucker im Wasser auflösen. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und die Hefemischung gut unterkneten, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt. Den Teig abdecken und ca. 40 Minuten gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Jetzt den Teig in Portionen (je ca. 120g) abstechen (keine Angst, es ist genau richtig wenn der Teig etwas klebrig ist) dann die Portionen zu einer Schlange formen und um den Handrücken legen, die Enden dabei mit den Fingern zusammendrücken. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech kurz gehen lassen.

Inzwischen in einem Topf Wasser zum Sieden bringen und 1 EL Zucker auflösen. Jetzt die Bagels portionsweise in den Topf geben, bis sie an die Oberfläche steigen. Dann wieder auf das Backblech legen und mit etwas Sesam bestreuen. Für ca. 25 Minuten bei 220°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen goldbraun backen.

Ananas-Relish

  • 1 Ananas
  • 2 Limetten, Bio
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 rote Chilischoten
  • 1 EL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 El Salz
  • 100g brauner Zucker
  • 4 EL Weißweinessig

 

Ananas schälen und in Würfel (2cm) schneiden. Limetten waschen, Schale fein abreiben und Saft auspressen. Knoblauch schälen, Peperoni waschen, beides fein schneiden. Pfeffer, Fenchel, Kreuzkümmel und Senfkörner in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die Gewürze duften und im Mörser mit dem Oregano fein mahlen. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, Gewürze, Ananas, Limettenabrieb, -Saft, Knoblauch, Chili, Salz und 4 EL Essig zugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten einkochen lassen.

Das Relish in sterilisierte Gläser füllen, kühl und dunkel aufbewahren.

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Zubereitung:

Je ein Bagel aufschneiden, auf die Unterseite 1 EL Ananasrelish verteilen, Fleisch in Streifen, eine Scheibe Bergkäse, etwas junger Spinat und noch etwas Relish auflegen. Den oberen Teil des Bagels auflegen und genießen. Natürlich funktioniert der Bagel auch mit Roastbeefscheiben oder kaltem Braten. Oder ihr mögt lieber einen anderen Käse – macht euch den Burger wie er euch gefällt.

Lots of Love, Kerstin.

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Wow, ist das nicht ein sensationelles Rezept!? Mir ist das Wasser schon im Mund zusammen gelaufen, als ich die Bilder zum ersten Mal gesehen habe. Ich danke dir liebe Kerstin, dass du diesen unglaublich leckeren Burger aus dem Schatten von John Travolta, Samuel L. Jackson und Uma Thurman geholt hast. Das ist zwar ein äußerst grandioser Schatten, aber trotzdem. – Und wie es am Donnerstag weiter geht, verrät euch vielleicht dieses Zitat: „Ohne dich wären die Gefühle von heute nur die leere Hülle der Gefühle von damals.“

Möge der Schneebesen mit euch sein, 

Euer Backbube

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3 Comments

  • Reply
    Kerstin
    4. Mai 2014 at 11:08

    *hach* ich könnt grad schon wieder <3 Happy Sunday @all <3

  • Reply
    Raspberrysue
    4. Mai 2014 at 12:48

    Das hört sich verdammt gut an! So eine tolle Zusammenstellung…lecker! Und ein Burger, der alles andere als weich und nur salzig ist…genau meine Art Fast Food! :) Bin schon gespannt auf den nächsten Beitrag…liebe Grüße, Carina

  • Reply
    zwergenprinzessin
    5. Mai 2014 at 13:52

    bei der szene bekomm ich auch immer SOFORT lust auf burger. schlimm ist das! :)

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