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„The stars behind the stars“ – Dani vom Blog „Fräulein Weiss“ serviert euch die „Pfefferpralinen“ aus „Chocolat“

Heute gibt es schon das vorletzte Rezept aus der Reihe „The stars behind the stars“. Und das hat diesmal die liebe Dani vom Blog „Fräulein Weiss“ für euch gemacht. Auf Danis Blog findet ihr einen bunten Mix aus leckeren süßen und herzhaften Rezepten. Da gibt’s z.B. diese unglaublich schokoladige Torte oder immer mal wieder ein Sonntagssüppchen. Und auch Fans von DIY kommen auf ihren Geschmack. Und auf einen Geschmack werdet ihr sicher gleich kommen: Auf den Geschmack von Pfefferpralinen aus dem Film „Chocolat“, denn die hat Dani für euch gezaubert.

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★ PFEFFERPRALINEN von FRÄULEIN WEISS ★

Hallo ihr lieben Leser des Backbuben,

ich bin Dani – auch unter Fräulein Weiss bekannt – und bin sonst auf www.frlweiss.wordpress.com zu finden. Aber heute darf ich hier zu Gast sein und euch meinen „Star behind the stars“ zeigen. Und darüber freue ich mich sehr.
Ich liebe Schokolade und ich liebe den Film Chocolat und deshalb musste es einfach ein Rezept aus dem Film sein.

In Chocolat geht es um die charmante Vianne (Juliette Binoche), die im beschaulichen Städtchen Lansquenet-sous-Tannes in der französischen Provinz eine Chocolaterie eröffnet. Mit ihren wahnsinnigen Schokoladenkreationen stellt sie die Moralvorstellungen der Einwohner auf den Kopf, denn ihre Pralinen, die heiße Schokolade und die anderen Köstlichkeiten die sie herstellt, wecken in den Einwohnern längst vergessene Sinnesfreuden. Der Bürgermeister des Städtchen, Comte De Reynaud, ist natürlich überhaupt nicht begeistert und lässt das Vianne auch deutlich spüren. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und studiert die Geschmäcker der Einwohner fröhlich weiter.

Unter all ihren tollen Kreationen befinden sich auch kleine feine Pfefferpralinen.
Und die habe ich mal eben fix für euch gemacht. Hier und hier habe ich vor einigen Tagen schonmal einen kleinen Einblick gegeben.

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Ganz so einfach wie im Rezept beschrieben war das Pralinenherstellen jedoch nicht.
Aber geschmeckt haben die kleinen Teilchen super lecker! Jeder der sie probieren durfte hat sie in höchsten Tönen gelobt unter anderem fiel folgender Satz „Was sind das denn für geile Dinger, wenn man da rein beißt öffnet sich ja die Tür zum Paradies“
Und da wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe.
Falls ihr also auch mal wieder richtig doll gelobt werden wollt macht Pfefferpralinen.

Zutaten
300 g Bitterschokolade
10 g Pfefferkörner
200 ml Schlagsahne
100 g Zucker (weiß)
100 g Puderzucker
100 g Butter
50 g Kokosfett
100 ml Cognac (nicht unbedingt notwendig)
300 g Bitterschokolade für die Glasur

Zubereitung:

Die Pfefferkörner im Mörser grob mörsern oder in der Pfeffermühle mahlen. Den Zucker in einem kleinen Topf goldbraun karamellisieren, den gemahlenen Pfeffer unter das Karamell rühren und die Masse auf Backpapier streichen und auskühlen lassen.
Danach könnt ihr das Karamell im Mörser oder Mixer zerkleinern und zur Seite stellen.

Nun werden 300g Schokolade über´m Wasserbad geschmolzen. Währenddessen kann die Schlagsahne erhitzt werden. Gebt die Butter und das Kokosfett zur heißen Sahne und rührt solange, bis alles vollständig geschmolzen ist. Dann eventuell den Cognac sowie auf jeden Fall die Schokolade dazugeben und die ganze Mischung glatt rühren.

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Mischt anschließend mindestens die Hälfte der Pfeffer – Karamell – Mischung unter die Masse. Legt ein Backblech oder eine niedrige Backform mit Frischhaltefolie aus und streicht die Masse darin glatt. Zugedeckt kommt das Ganze nun für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank.

Nach den 12 Stunden geht es weiter. Stürzt die Pralinenmasse auf eine mit Puderzucker bestreute Fläche und schneidet den Block in ca. 2 mal 2 cm große Würfel. Bestreut die Würfel mit Puderzucker und formt die Würfel zu Kugeln.
Da die Pralinen bei mir sehr schnell in der Hand zerlaufen sind, habe ich meine Hände immer wieder mit viel Puderzucker eingerieben und die Pralinen nach dem Formen für ca. 15 Minuten in die Tiefkühltruhe gestellt.

Während die Pralinen in der Tiefkühltruhe sind schmelzt ihr die anderen 300g Schokolade über einem Wasserbad und tunkt die Pralinen anschließend mit einer Pralinengabel in die Schokolade. Streicht die überschüssige Schokolade ab, legt die Pralinen auf Backpapier und bestreut die Kugeln mit dem restlichen Pfefferkaramell.

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Wer keine Pralinengabel besitzt, pinselt die Pralinen am besten mit einem Pinsel ein, lässt die erste Seite trocknen, dreht die Pralinen um und bestreicht die zweite Seite.
So habe ich es gemacht. War etwas aufwändig und die Pralinen sahen danach nichtmehr ganz so schön aus wie auf den Fotos die ich euch hier zeige – aber geschmeckt haben sie trotzdem wunderbar.

Also, falls ihr den Film noch nicht kennt. Dann bestellt ihn schnell und stellt in den nächsten Tagen Pralinen her. Dann fix die DVD einschieben und während dem Filmgucken die kleinen leckeren Teilchen genießen!

Ich bin gespannt was für stars noch so auf uns warten und verabschiede mich.
Liebe Grüße
eure Dani

PS.: Danke Markus dass ich mit dabei sein durfte

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Liebe Dani. Ich hab mich sehr gefreut, dass du der „Stars behind the stars“-Kompanie beigetreten bist. Ich ernenne dich hiermit zu meiner persönlichen Pfefferpralinen Lieferantin und erwarte eine wöchentliche Lieferung ab morgen *gg*. Vielleicht so 100 Stück pro Woche? Vielen Dank für dieses leckere Rezept. Ich wette, euch ist das Wasser auch schon im Mund zusammengelaufen. Also nix wie ran an die Pralinengabeln. Und falls jemand von euch gerade nichts zu tun hat, dann darf er/sie mir gern die Chocolaterie aus dem Film 1:1 nachbauen *hihi*. 

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

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3 Comments

  • Reply
    Daniella
    28. Mai 2014 at 19:34

    sehr gerne lieber Backbube.
    Hat mir total viel Spaß gemacht und wenn ich nochmal welche mache – kriegst du die allerersten sofort geschickt <3
    Dani

  • Reply
    igor
    26. August 2015 at 19:52

    ich habe gerade mal probiert, diese Pralinen nach zu machen, jedoch entmischen sich Schokolade und Fett sofort beim Vermengen. Was mache ich falsch?

    • Reply
      backbube
      28. August 2015 at 09:45

      Hallo Igor,

      wie du vielleicht gemerkt hast ist das Rezept nicht von mir, sondern ein Gastrezept von Fräulein Weiss. Schreib sie am besten direkt an: Die Kontaktdaten findest du hier. http://frlweiss.de/impressum/

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

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