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Ein Lebkuchen-Teig - drei varianten: Goldene Christbaumanhänger, essbares Konfetti und eine ausgefallene Verpackungsidee {Werbung}

Weihnachten steht kurz vor der Tür. Und wie in jedem Jahr stehen ein paar Fragen im Raum: Wie dekoriere ich meinen Weihnachtsbaum? Wie soll der abendliche Esstisch aufgehübscht werden? Wie verpacke ich dieses Jahr meine Geschenke? Und ich habe die ultimative Lösung für euch. Ihr braucht dafür nämlich nur 1 Teig zubereiten und könnt damit gleich 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aus dem leckeren Honigkuchenteig könnt ihr nämlich nicht nur Sternenanhänger für euren Baum machen, sondern auch goldiges, essbares Konfetti, um damit die Weihnachtstafel zu dekorieren. Und als absolutes Highlight hab ich ein Lebkuchenhaus in die coolste Geschenkverpackung überhaupt verwandelt. In meinem Fall hab ich darin eine Uhr versteckt, ihr könnt natürlich alles mögliche da drin verpacken. Das Rezept reicht für alles drei zusammen. Wenn ihr nur eine der drei Ideen realisieren wollt, dann müsst ihr das Rezept einfach nur dritteln.


Honigkuchenteig

Zutaten für den Teig:

  • 525 g Honig

  • 150 g Butter

  • 150 g Zucker

  • 3 Prisen Salz

  • 900 g Mehl

  • 3 TL Backpulver

  • 6 TL Lebkuchengewürz

Außerdem benötigt ihr:

  • Sternenausstecher in versch. Größen, goldene Speisefarbe, 1 Strohhalm, goldenes Garn, 1 Pinsel, 1 Lebkuchenhaus-Schnittmuster, 1 Schere, 2 Garnstücke á 20cm, 1 Stopfnadel, Süßigkeiten zum Verzieren, 2 Spritzbeutel

Zubereitung:

  1. Gebt den Honig zusammen mit Butter, Zucker und Salz in einen kleinen Topf und stellt diesen bei mittlerer Hitze auf den Herd. Rührt so lange um, bis die Butter geschmolzen ist und sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung sollte nicht kochen. Nehmt sie dann vom Herd und lasst sie etwas abkühlen.

  2. Gießt die abgekühlte Honig-Masse in die Schüssel eurer Küchenmaschine. Mischt Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz und siebt es über die Masse. Verrühre alles mit der Küchenmaschine auf niedriger Stufe, bis eine schöner teig entstanden ist.

  3. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

  4. Druckt nun das Schnittmuster aus und schneidet die einzelnen Teile aus und heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vor.

  5. Rollt den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte etwa 0,5 cm dick aus und schneidet nun erst die Teile fürs Lebkuchenhaus aus: die Vorder- und Rückseite, die beiden Seitenteile und die beiden Dachteile. Beim Vorderteil schneidet ihr noch die Tür und das Loch für die Uhr aus. Das müsst ihr bei der Rückseite nicht tun.

  6. Legt die Teile vorsichtig auf zwei Backbleche, die mit Backpapier belegt sind und backt jedes Blech einzeln etwa 8-10 Minuten. Nehmt die Einzelteile aus dem Ofen und lasst sie auf dem Blech vollständig abkühlen. Dann kann das Haus zusammengesetzt werden.

  7. Halbiert den übrigen Teig und stecht aus der einen Hälfte mit etwas größeren Ausstechern verschiedene Sterne aus. Mithilfe des Strohhalms könnt ihr dann noch ein Loch zum Aufhängen in jeden Stern stechen. Aus der anderen Hälfte stecht ich mit dem kleinsten Sternen-Ausstecher, den ihr finden könnt, kleine Sterne aus. Legt die großen und die kleinen Sterne auf 2 Backbleche und backt beides ebenfalls 8-10 Minuten und lasst dann die Lebkuchen komplett abkühlen.

Variante 1: Lebkuchenanhänger

Dafür bepinselt ihr einfach die großen Sterne mit goldener Lebensmittelfarbe, schneidet ein Stück goldenes Garn ab, fädelt es durch das Loch, verknotet das Garn und schon habt ihr tolle goldene Weihnachtsbaum-Anhänger, die man sogar essen kann.

Variante 2: Sternenkonfetti

Die kleinen Mini-Sterne bepinselt ihr von einer Seite ebenfalls mit goldener Speisefarbe und das war's auch schon. Denn die kleinen Sternchen könnt ihr nun prima als Streudeko für den Weihnachts-Esstisch verwenden. Und wenn dabei manche mit der goldenen Seite nach unten liegen, ist das gar nicht schlimm. Sieht trotzdem hübsch aus.

Variante 3: Lebkuchenhaus-Geschenkverpackung

Um die gebackenen Lebkuchenhaus-Teile zusammenbauen zu können benötigt ihr als nächstes eine Eiweißspritzglasur, um die einzelnen Teile zusammenzukleben.Zutaten für den Eiweißspritzguss:

  • 225 g Puderzucker

  • 1 Eiweiß (M)

  • 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung:

Gebt alle Zutaten zusammen in die Schüssel der Küchenmaschine und verrührt alles, bis eine schöne dick-cremige Konsistenz erreicht ist. Sollte die Glasur zu flüssig sein, fügt einfach noch etwas Puderzucker dazu. Ist sie zu fest, könnt ihr mit etwas Wasser nachhelfen.

Zusammenbau:

Legt nun das Vorderteil mit dem kreisrunden Ausschnitt für die Uhr vor euch hin. Stecht mit der Stopfnadel rechts und links des Ausschnittes zwei kleine Löcher hinein und fädelt mit Hilfe der Nadel die beiden Garnstücke von vorn nach hinten durch. Dreht das Lebkuchen-Teil um und legt die Uhr mit dem Ziffernblatt nach unten in die Öffnung. Bindet dann mit Hilfe der beiden Garnstücke die Uhr vorsichtig fest.

Füllt die Eiweißspritzglasur in einen Spritzbeutel. Schneidet vorn eine kleine Öffnung hinein und „verklebt“ mit der Glasur die einzelnen Bau-Elemente. Zuerst werden Vorder-, Rück- und Seitenteile miteinander verklebt, dann kommt nach etwa 20 Minuten Trocknungszeit das Dach darauf. Stützt das Lebkuchenhaus während des Trocknens mit Tassen oder kleinen Kännchen ab.


Verziert mit der restlichen Glasur und den Süßigkeiten das Häuschen nach euren Wünschen. Bestäubt es zum Schluss mit etwas Puderzucker und fertig ist eine richtig tolle Geschenkverpackung.

Den Bauplan für das Lebkuchenhaus könnt ihr übrigens HIER als pdf runterladen {VIELEN DANK an Carolin vom Blog The Blogbook, die mir altem Technikversager den Plan gemacht hat *gg*} Ich bin gespannt, wie euch die 3 Varianten gefallen, und ob ihr vielleicht eine davon ausprobiert. Die Idee mit der Geschenkverpackung in Form eines Lebkuchenhauses find ich auf jeden Fall obercool. Ich bin schon fleissig am überlegen, was man noch so alles aus dem Teig machen könnte.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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