Torten & Törtchen

Double Chocolate Torte mit Espresso-Mascarpone-Frosting

Der 27.01. ist jedes Jahr einer meiner liebsten Tage. Denn an diesem Tag wird weltweit dem Schokoladenkuchen gehuldigt. „International Chocolate Cake Day“ nennt sich das Ganze. Und das war vor zwei Tagen. Darum blieb mir gar nichts anderes übrig, als euch heute einen richtig schokoladigen Kuchen zu präsentieren. Ich hab euch ja schon einige Schokoladenkuchen auf dem Blog serviert, z.B. den Banoffee-Cake oder diesen Chocolate Mud Cake, aber für die Torte, mit der ich euch heute verführen möchte, hab ich mein Schokokuchenrezept nochmals verfeinert und euch eine wahre Schokobombe gezaubert.

Double Chocolate Torte mit Espresso-Mascarpone-Frosting

Was für mich bei einem Schokoladenkuchen sehr wichtig ist, ist die Konsistenz. Ich mag keine Schokokuchen, die so trocken sind, dass sie einem am Gaumen kleben bleiben. Ein Schokokuchen muss weich, saftig und schön schokoladig herb sein. Und am saftigsten wird er, wenn ihr heißen Kaffee oder heißes Wasser mit zum Teig gebt und den Kuchen bei etwas niedrigerer Temperatur backt, dafür aber etwas länger. Und wenn ihr noch Buttermilch mit rein backt, wirds noch saftiger.

Double Chocolate Torte mit Espresso-Mascarpone-Frosting - einzelnes Stück

Genau wie die Konsistenz ist auch der Geschmack sehr entscheidend. Um einen richtig intensiven Kakaogeschmack heraus zu holen, müsst ihr eigentlich nur die folgenden 3 Tipps beachten {die haben sich bei mir sehr bewährt}: 1. Verwendet kein gesüßtes Kakaopulver, sondern natürliches Kakaopulver {ich nehm‘ meistens das hier}. Das enthält im Gegensatz zu Backkakao auch kein Kaliumcarbonat als Säureregulator. Ihr solltet bei Verwendung von natürlichem Kakaopulver aber auf jeden Fall Natron zum Backen verwenden. 2. Fügt dem Teig auf jeden Fall frisch gebrühten starken Kaffee oder Espressopulver hinzu, das intensiviert den Schokoladengeschmack zusätzlich. 3. Spart auch nicht beim Salz. Der TL darf ruhig gehäuft sein. Salz hebt ebenfalls Schokoladengeschmack hervor. Streut mal eine Prise davon in eure heiße Schokolade, dann werdet ihr es merken. Und es lieben. Ich trink schon lang keine heiße Schoki ohne Salz mehr.

Double Chocolate Torte mit Espresso-Mascarpone-Frosting - Nahaufnahme

Ich hoffe, euch gefällt meine Hommage an all die saftigen, verboten guten, sündhaften Schokoladenkuchen dieser Welt. Ich jedenfalls hab jeden einzelnen Bissen genossen. Und zum Schluss hab ich noch ein paar Tipps, die ihr beachten solltet, wenn ein Schokokuchen in eurer Küche steht *hihi*: # Lächelt niemals nach dem Verzehr von Schokokuchen in eine Kamera # Esst niemals nur 1 Stück Schokokuchen, sondern immer mindestens zwei # Lasst einen Schokokuchen niemals unbeaufsichtigt einfach so rumstehen # Es gibt keinen einzigen Grund, warum man nicht jeden Tag einen Schokokuchen essen sollte.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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Double Chocolate Torte mit Espresso-Mascarpone-Frosting
Herrlich schokoladige Torte mit intensivem Kakaogeschmack und einer feinen Espresso-Mascarpone-Creme
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Wartezeit über Nacht
Portionen
schmale Stücke
Zutaten
Tortenböden
  • 90 g Zartbitterschokolade
  • 350 ml heißer Kaffee
  • 200 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 300 g Weizenmehl
  • 110 g ungesüßtes Kakaopulver ohne weitere Zusätze wie Kaliumcarbonat
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 Eier (L)
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 350 ml Buttermilch
  • 1 Tl Vanillearoma
Espresso-Mascarpone-Frosting
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver ohne weitere Zusätze wie Kaliumcarbonat
  • 1 EL Espressopulver
  • 350 ml Konditorsahne mit 36% Fett, gibt's z.B. von Weihenstephan
  • 200 g Zucker
  • 450 g Mascarpone
Deko
  • 1 paar Physalis
  • Schokoladendekor z.B. Lindor Zartbitter Pralinen o.Ä.
Wartezeit über Nacht
Portionen
schmale Stücke
Zutaten
Tortenböden
  • 90 g Zartbitterschokolade
  • 350 ml heißer Kaffee
  • 200 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 300 g Weizenmehl
  • 110 g ungesüßtes Kakaopulver ohne weitere Zusätze wie Kaliumcarbonat
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 Eier (L)
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 350 ml Buttermilch
  • 1 Tl Vanillearoma
Espresso-Mascarpone-Frosting
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver ohne weitere Zusätze wie Kaliumcarbonat
  • 1 EL Espressopulver
  • 350 ml Konditorsahne mit 36% Fett, gibt's z.B. von Weihenstephan
  • 200 g Zucker
  • 450 g Mascarpone
Deko
  • 1 paar Physalis
  • Schokoladendekor z.B. Lindor Zartbitter Pralinen o.Ä.
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Anleitungen
Vorbereitungen
  1. Für das Frosting 1 Tag vor dem Zusammensetzen des Kuchens das Kakao- und Espressopulver in eine kleine Schüssel geben. Dann 200 ml Konditorsahne in einem kleinen Topf aufkochen und mit in die Schüssel gießen. Alles gut verrühren, bis sich alle Klümpchen gelöst haben. Dann den Zucker und die restliche Sahne dazu geben und nochmals gut verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Das ganze mindestens 2 Stunden kalt stellen, am besten aber abgedeckt über Nacht auskühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 150 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 Springformen mit 20cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Tortenböden backen
  1. Die Schokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben. Mit dem heißen, frisch gebrühten Kaffee übergießen und kurz stehen lassen. Dann glatt rühren.
  2. In einer Schüssel die beiden Zuckersorten, Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.
  3. In der Schüssel der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit die Eier ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen, bis die Masse hellcremig wird. Langsam Öl, Buttermilch und Vanillearoma hinzugeben. Dann die Zucker-Mischung dazu geben und gut verrühren. Zuletzt die Schoko-Kaffee-Mischung unterrühren.
  4. Den Teig gleichmäßig auf beide Formen aufteilen {bei mir waren das 900g pro Form} und 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen. Dann die Formen herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Die Böden aus der Form lösen und beide je 1 Mal horizontal halbieren. In Frischhaltefolie wickeln und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank lagern.
Frosting fertig stellen und Torte zusammensetzen
  1. Den Mascarpone zusammen mit der kalt gestellten Schokoladenmasse in eine Schüssel geben und aufschlagen, bis ein cremiges Frosting entstanden ist.
  2. Die Tortenböden stapeln. Immer 2 EL Frosting zwischen den Böden verteilen. Die Torte mit der Creme einstreichen und mithilfe einer gezackten Teigkarte mit einem Muster versehen. Mit Schokoladenpralinen und Physalis verzieren.
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12 Comments

  • Reply
    Andrea
    6. Februar 2017 at 19:56

    Mascarpone! Eignentlich die pure Sünde aber jetzt muss ich das unbedingt nachmachen. Das klingt ja wahnsinnig! XD

  • Reply
    Nikola
    6. Februar 2017 at 20:52

    Oh wow, diese Torte sieht absolut köstlich aus! Die kommt auf jeden Fall ganz oben auf meine to-back-Liste ;) Deinen Tipp, für saftige Böden heiße Flüssigkeiten zu nehmen muss ich auch unbedingt mal ausprobieren.
    Wenn ichzum Beispiel Tortilla-Wraps selber mache, nehme ich auch immer heißes Wasser für den Teig. Nur dann bekommt er die richtige Konsistenz. Vielleicht hat das ja etwas miteinander zu tun? ;)

    Dir noch fröhliches Backen und vielen Dank für das tolle Rezept!
    Nikola

  • Reply
    Birgit
    19. Februar 2017 at 11:37

    Zum Geburtstag meiner Tochter haben mein Enkel und ich diese Torte heute morgen fertiggestellt und alle feinen Krümel mit Resten der Creme mit Hochgenuss genascht!
    Mit Kerze feierlich überbracht und
    heute Nachmittag wird das Ganze mit garantiertem Bravo genossen!
    Danke für das feine und für mich ungewöhnliche und so gelungene Rezeptabenteuer,
    wir werden weiter experimentieren.
    Gruß, BIrgit

    • Reply
      backbube
      19. Februar 2017 at 17:05

      Hallo Birgit,
      ich freue mich sehr, dass ihr meine Torte ausprobiert habt. Ich bin sicher, deine Tochter wird die Torte lieben.
      Viel Freude beim experimentieren.
      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Myriam
    9. März 2017 at 09:17

    Ohhh, das klingt super! Werde ich direkt ausprobieren.
    Meinst Du mann kann zur Deko auch etwas Schoki ( Dripcake) über den Rand laufen lassen wenn sie gut durchgekühlt ist? So wie bei dem Brombeertörtchen?
    Liebe Grüße
    Myriam

    • Reply
      backbube
      10. März 2017 at 00:02

      Hallo Myriam.

      Ja das klappt auf jeden Fall. Dann solltest du ihn aber glatt einstreichen, also ohne die Rillen an der Seite.
      Schick mir gern ein Foto vom fertigen Kuchen. ;)

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

  • Reply
    Svenja
    7. Mai 2017 at 15:46

    Lieber Markus,

    endlich komme ich dazu, einen Kommentar unter diesem vorzüglichen Törtchen zu hinterlassen.
    Ich habe es jetzt schon das zweite Mal gebacken (für unterschiedliche Anlässe/Personen) und er kam beide Male unglaublich gut an!
    Ich habe dieses Törtchen mit einer 16cm Form gebacken, weil ich leider (noch) keine 20er besitze und eine 24cm fand ich zu breit – sie wäre sicherlich nicht so schön hoch geworden ;) Aber dadurch kam ich nach dem Backen in den Genuss, die Überbleibsel vom Begradigen inkl. des restlichen Frostings zu naschen… dies führte zu einem vorrübergehenden Schokoladen-Mascarpone-Koma, aber das war es wert :D
    Die Formgröße war auch ganz gut, weil ich von verschiedenen Backformen meist nur eine Größe besitze, und die eine Hälfte des Teiges eine Stunde neben dem Ofen warten musste, sodass der zweite Kuchen dann nicht mehr so hoch wurde, wie der erste (was ja klar ist). Von daher hatte es mit der 16er Form auch gut geklappt!

    Ich muss gestehen, die Idee mit den Physalis musste ich kopiere, die sehen einfach perfekt auf dem schokoladigen Braun aus!

    Danke, für dieses tolle Rezept! Wird garantiert noch ein drittes Mal gebacken :)

    Mein Wunsch wäre auch mal ein Bericht+Rezept über eine Fondanttorte – ich habe mich jetzt schon 3x an einer versucht, aber konnte diese leider noch nicht perfektionieren. ;)

    Liebe Grüße sende ich dir aus Frankfurt,

    Svenja

    • Reply
      backbube
      7. Mai 2017 at 18:40

      Hallo Svenja,

      WOW…das ist wohl einer der längsten Kommentare, die ich je bekommen habe. Vielen Dank dafür. Ich freu mich sehr, dass dir das Rezept so gut gefällt und du es schon 2 Mal gebacken hast. Schick mir doch nächstes Mal gern ein Foto davon an info@backbube.com.

      Eine Fondanttorte wirst du auf meinem Blog wohl eher nicht finden, da ich sehr ungern mit Fondant arbeite. Aber ich kann dir die Videos von Betty empfehlen, da wird es Schritt für Schritt super erklärt. https://www.youtube.com/channel/UCxb4ZQihE1vi6Qa__TvUDuA – und wer weiß, vielleicht schaff ich’s auch endlich mal, mit YouTube zu starten, dann zeig ich das da bestimmt auch mal.

      Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß beim Backen.

      Möge der Schneebesen mit dir sein.
      Markus

  • Reply
    Cornelia
    4. Juli 2017 at 17:45

    Hey Markus,
    ich überlege mir diesen Kuchen zu meinem Geburtstag demnächst zu backen, würde aber gerne 26 cm Backformen verwenden. Hast du eine schlaue Idee, wie ich das Rezept am besten adaptiere?
    Tausend Dank vorab und viele Grüße!
    Cornelia

    • Reply
      backbube
      5. Juli 2017 at 23:20

      Hallo Cornelia,

      in dem Fall würde ich das Rezept einfach verdoppeln.

      Liebe Grüße,,
      Markus

      • Reply
        Cornelia
        8. August 2017 at 14:50

        So, Geburtstag um… Geschmacklich war der Kuchen eine BOMBE! Selten eine so leckere Creme gegessen! Teig war auch super lecker, leider war die doppelte Teigmenge doch ein wenig zu viel je Backform, sodass er nicht schön aufgegangen ist und fluffig geworden ist. Nächstes Mal probiere ich es mit den kleinen Backformen – bei den Kalorienzahlen nimmt sowieso jeder nur ein Ministück ;)
        LG,
        Cornelia

        • Reply
          backbube
          8. August 2017 at 23:42

          Hallo Cornelia,

          wow, hast ja gleich noch ein zweites Rezept von mir ausprobiert. Der Teig wird auch in kleineren Formen nicht wirklich fluffig. Es wird eher ein sehr feuchter, brownie-ähnlicher Teig. Insofern hast du alles richtig gemacht.

          Liebe Grüße,
          Markus

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