Kuchen & Brownies/ Weihnachten

Mandelgugelhupf mal zwei mit gebrannten Mandeln und Schokoguss {#delidreierlei #werbung}

Ihr kennt das sicher auch: Ihr sitzt im Büro und plötzlich stellt euch der nette Kollege vom Schreibtisch gegenüber, in den ihr schon seit Jahren verliebt seid, mit einem Lächeln ein Beutelchen mit selbst gebackenen Plätzchen vor die Nase. Und ihr freut euch tierisch darüber, weil ihr genau wisst, dass sie wie in jedem Jahr unglaublich gut schmecken – Ihr öffnet die Tüte mit einem verklemmten Lächeln und beginnt eines der Plätzchen zu essen – ABER DANN: dann klopft euer schlechtes Gewissen an und sagt Ja, lass es dir ruhig schmecken. Es ist auch überhaupt nicht schlimm, dass du dem netten Kollegen vom Schreibtisch gegenüber noch nie etwas mitgebracht hast.“….. Und um genau diesem Gefühl ein Ende zu machen, und euch endlich aus dieser hoffnungslosen Situation heraus zu helfen, hab ich euch heute ein leckeres Rezept aus dem aktuellen deli-Magazin mitgebracht. Und wenn ihr das backt, dann macht ihr schon den ersten Schritt in die richtige Richtung:

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Mandelgugelhupf mit gebrannten Mandeln

Zutaten:

  • 150 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Fl. Bittermandelöl
  • 3 Eier
  • 225 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 50 ml Milch
  • 25 ml Amaretto
  • 150 g gebrannte Mandeln, grob gehackt
  • 200 g Kuvertüre, gehackt

Zubereitung:

  1. Fettet zwei kleine Gugelhupfformen {á 16 cm} und streut sie mit Mehl aus. Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vor.
  2. Gebt die weiche Butter zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Bittermandelöl und dem Salz in die Schüssel der Küchenmaschine und schlagt alles schön weißcremig auf. Rührt jedes Ei etwa 30 Sekunden unter die Buttermasse.
  3. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und gebt es abwechselnd mit Milch und Amaretto zum Teig. Hebt dann noch die gebrannten Mandeln unter, aber lasst ein paar für die Deko übrig.
  4. Verteilt den Teig auf die zwei Formen und backt die Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 35-40 Minuten. Holt sie dann heraus, lasst sie etwa 10-15 Minuten auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen, stürzt sie aus der Form und lasst sie komplett abkühlen.
  5. Schmelzt die Kuvertüre über einem heißen Wasserbad und überzieht damit die beiden Gugelhüpfe. Bestreut die beiden Kuchen noch mit den restlichen gebrannten Mandeln.

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Nun habt ihr also zwei kleine weihnachtliche Gugelhüpfe. Einen davon könnt ihr nun erst mal komplett allein verputzen um eure Nerven zu beruhigen und den anderen verpackt ihr hübsch und stellt ihn dem netten Kollegen vom Schreibtisch gegenüber vor die Nase. Der freut sich natürlich tierisch und probiert gleich ein Stück davon. Und ihr so „Na, schmeckts?“ – und er mit einem Lächeln: „Super! Sind da gebrannte Mandeln drin?“„Ja, sogar selbst gemacht!“ – Und das stimmt sogar, denn auch dafür hat die deli das passende Rezept parat {Melchiors Mandeln, Seite 91}.

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Und siehe da, schon lädt er euch zum Kaffee ein. Und schwupdiwup ist es nicht mehr der nette Kollege vom Schreibtisch gegenüber sondern der zukünftige Ehemann vom Schreibtisch gegenüber. Und ihr feiert euer erstes gemeinsames Weihnachten. Und weil ihr ihn ja schon mit dem Gugelhupf um den Finger gewickelt habt, müsst ihr eurem zukünftigen Ehemann vom Schreibtisch gegenüber einfach nur noch einen leckeren Braten an Heilig Abend servieren und dann lässt der Antrag sicher nicht mehr lange auf sich warten. Auch da hat die deli dran gedacht und einen fantastischen Holunderbraten mit Wurzelgemüse mit ins Heft gepackt, den ich an eurer Stelle definitiv ausprobieren würde – dann läuten schon bald nicht nur die Weihnachtsglocken sondern vielleicht auch die Hochzeitsglocken.

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Die Geschichte mit dem netten Kollegen vom Schreibtisch gegenüber klappt natürlich auch mit einer netten Kollegin vom Schreibtisch gegenüber. Vielleicht bekommt ihr ihn oder sie aber auch anders rum. Wie ihr das macht ist einerlei – aber am besten nehmt ihr aber das deli Dreielei. Oder habt ihr vielleicht doch eine andere Idee?

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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6 Comments

  • Reply
    Svenja
    7. Dezember 2015 at 09:57

    Hallo lieber Backbube,

    meinst du das Rezept funktioniert auch in einer großen Gugelhupf-Form?

    Danke & Gruß, Svenja

    • Reply
      backbube
      7. Dezember 2015 at 12:55

      Ja, dafür ist es ursprünglich auch gedacht. Dann musst du es nur etwas länger im Ofen lassen.

  • Reply
    Barbara
    8. Dezember 2015 at 11:26

    Hallo,

    Ich habe 10 cm GugelFormen …4 Stück . Reicht die Menge dafür ..wäre perfekt für das Nachbarschaftsgeschenk . Die Backzeit verändert sich bei dieser Größe …Wie ??
    Vielen Dank für diese Idee und überhaupt für all die anderen Rezepte ,die uns Leser über das Jahr begleiten ,nicht zu vergessen ,die rührigen Geschichten drum herum .

    Eine gute Zeit
    Barbara

    • Reply
      backbube
      8. Dezember 2015 at 11:30

      Hallo Barbara,

      danke für deine lieben Worte zu meinen Rezepten und meinem Blog.
      Meine beiden Formen haben jeweils 16 cm Durchmesser. Ich denke es müsste genug Teig für 3 deiner Formen sein. Die Backzeit wird sich dann wahrscheinlich auf 20-25 Minuten verkürzen. Stell die Zeit erst mal auf 20 Minuten ein, und mach dann einfach immer wieder einen Stäbchentest. Es gibt leider keine Formel mit der man die richtige Backzeit ausrechnen kann, das hilft meistens nur Ausprobieren.

      Viel Spaß beim Backen und beim Verschenken.
      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

  • Reply
    Monika
    8. Dezember 2015 at 18:24

    Danke für das Rezept!! Das kam mir doch wie gerufen :) Ich hatte noch gebrannte Mandeln vom Wochenende über – und habe nun 10 kleine Kastenformen gefüllt – perfektes Geburtstagsküchlein für meine Chefin morgen (mit Kerzlein obenauf) :) Als kleine Aufmerksamkeit – lach. Super lecker!!

    • Reply
      backbube
      8. Dezember 2015 at 21:08

      Das ist auch ne super Idee. Das wird deiner Chefin gefallen und schmecken.

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