Tartes & Pies

Saftig, knusprig, himmlisch – Rhabarber & Erdbeeren treffen auf einen knusprigen Teig – Rhabarber-Erdbeer-Pie

Rhabarberzeit ist Erdbeerzeit ist Rhabarberzeit. Erdbeeren und Rhabarber gibt es immer nur ein paar Monate im Jahr. Und beide tauchen ungefähr zur gleichen Zeit auf. Wen wundert’s: die beiden passen einfach so gut zueinander. Beide für sich sind himmlische Gaumenversüßer, aber im Duett sind sie ein Traum auf Erden. Rhabarber küsst Erdbeere, Erdbeere knutscht zurück. Die beiden roten Schönheiten vereinen sich zu einer wahren Geschmacksexplosion. In meinem heutigen Rezept tun sie dies auf ganz kuschelige Art und Weise, eingehüllt in eine knusprige Pie Crust.

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Rhabarber-Erdbeer-Pie

Zutaten für die Pie Crust:

  • 380 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Zucker
  • 230 g Butter, gewürfelt, eiskalt
  • 8 EL Eiswasser
  • 4 EL Milch
  • etwas Zucker

Zutaten für die Füllung:

  • 450 g Erdbeeren
  • 375 g Rhabarber (nach dem Schälen)
  • 200 g Zucker
  • 2 geh. EL Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • Salz
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Zubereitung:

  • Für den Teig Mehl, Salz, Zucker und Butterwürfel {die ich ca. 10 Minuten vorher vorbereite, auf einem Teller verteile und ins Eisfach stelle} in eine Schüssel geben und entweder mit zwei Messern, einem Pastry Cutter oder den Händen zu erbsengroßen Teigkrümeln verkneten. Dann das Eiswasser dazu geben und alles gut und schnell verkneten. Eine Kugel aus dem Teig formen, halbieren, beide Teigkugeln in Frischhaltefolie packen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen {wenn’s mal schneller gehen muss, könnt ihr den Teig auch gleich benutzen, der ist sehr stabil, auch wenn er weich ist}.
  • Für die Füllung den Rhabarber putzen, schälen und in fingerdicke Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Spalten schneiden. Rhabarber- und Erdbeerstücke mit den restlichen Zutaten der Füllung in einer Schüssel vermischen. Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
  • Eine Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Pie-Form {22cm Durchmesser} legen. An den Seiten andrücken, den überstehenden Teig abschneiden. Dann die Füllung hineingeben.
  • Die zweite Teigkugel ausrollen und mit einem Teigrädchen in schmale Streifen schneiden. Den Pie damit verzieren. Dazu einfach erst die Streifen von unten nach oben locker mit etwas Abstand auf die Füllung legen, dann von rechts nach links {oder links nach rechts} die restlichen Streifen hinein flechten. Mit den Fingern etwas Milch auf den Teigstreifen verteilen und mit Zucker bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und nochmals etwa 40-50 Minuten backen, bis die Füllung zu blubbern beginnt und der Teig schön goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

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Wie ihr seht hab ich es endlich geschafft, mal was neues mit meinen Bildern auszuprobieren. Und mir ist tatsächlich gleich auf Anhieb das gelungen, was ich erreichen wollte {YAY}. Dass man auf den Bildern sieht, warum ich das Backen liebe. Weil man den Teig fühlen, die Zutaten anfassen und einfach mit Leidenschaft bei der Sache sein kann. Ich hoffe, euch gefallen die Bilder. Bin gespannt, was ihr sagt.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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12 Comments

  • Reply
    Carmen
    17. Mai 2015 at 09:50

    Lecker Rezept! :) Und man sieht Deine Hände! :D Das macht das Ergebnis noch schöner, weil man einfach sieht wie Du mit den Materialien umgehst und das es Dir eben Spass macht! :)
    Weiter so! Schönen Sonntag!!

  • Reply
    Sabine
    17. Mai 2015 at 10:19

    lieber markus,
    du hättest nicht danach fragen brauchen, ich hätte es einfach kommentieren müssen, wie inspirierend solche fotos sind. ich kann mir die zutaten, die mengen etc. viel besser vorstellen und gleichzeitig machen deine hände im teig lust auf selber machen. ich mag zwar keinen rhabarber, aber deine bilder wirklich sehr!
    viele grüße,
    sabine

  • Reply
    Sophie
    17. Mai 2015 at 10:58

    Yay, ich mag deinen neuen Stil, ich finde sowieso dass solche Bilder dann immer viel lebendiger aussehen (selbst wenn nur ein bisschen Puderzucker drüber gestreut wird) und das Durchgestylte nicht so in den Vordergrund tritt. Vielleicht prrobierst du mal aus, die Bilder zu drehen, so dass man den Eindruck hat, als ob man aus von deinem Blickwinkel aus alles sieht. :)

    Liebe Grüße,
    Sophie

    • Reply
      backbube
      17. Mai 2015 at 11:26

      Hallo Sophie,

      Ich freu mich, dass dir die Bilder gefallen. Die Idee mit der anderen Perspektive ist super, aber gar nicht so leicht umzusetzen, da ich mir dann ja über die eigene Schulter fotografieren müsste. So ein hohes Stativ hab ich gar nicht. Aber ich probiers mal aus.

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

  • Reply
    Lila
    17. Mai 2015 at 13:27

    Das sieht so richtig lecker aus! Ich liebe die Kombi aus Rhabarber und Erdbeer schon seit meiner Kindheit und jedes Jahr gibt es das deshalb auch wieder als leckere Marmelade ;)
    Liebe Grüße
    Lila

  • Reply
    Sarah
    17. Mai 2015 at 21:17

    Erdbeeren und Rhabarber sind wirklich eine Traumkombi. Sooo lecker. Deine Pie sieht so toll aus, da könnt ich glatt jetzt noch ein Stückchen naschen. :)
    Liebe Grüße
    Sarah

  • Reply
    Desiree
    18. Mai 2015 at 08:27

    Jetzt stürzt Mann mich aber in eine tiefe Entscheidungskrise. ^^
    Da wollte ich eigentlich heute einen Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen machen und dann lese ich dieses Rezept hier und denke „Ne Pie hast du schon so lange nicht mehr gebacken…aber die Hefe muss weg…aber ne Pie!“
    Ich grübel jetzt im Büro noch weiter und insgeheim wünsche ich mir ein Stück an den Schreibtisch.
    Die Pie sieht so umwerfend gut aus….
    Liebe Grüße

  • Reply
    Benni :)
    21. Mai 2015 at 14:41

    Leckerschmecker sieht das aus!!! c(: Die Fotos sind wirklich toll, großes Lob!
    Süße Grüße,
    Benni :)

  • Reply
    Laura
    27. Mai 2015 at 10:18

    Tolles Rezept. Habe ich direkt am Wochenende getestet. Leider haben meine Früchte sehr viel Saft verloren, aber den konnte ich problemlos abschütten und durch den knusprigen Teig war die Tarte wirklich super lecker!

    Viele Grüße!

    • Reply
      backbube
      30. Mai 2015 at 16:17

      Hallo Laura,
      das ist mir tatsächlich auch schon passiert. Ich hab dann beim nächsten Mal einfach noch 1 EL Speisestärke mit den Früchten vermischt, die hat den Saft etwas gebunden.
      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

  • Reply
    Celina
    2. Mai 2016 at 15:04

    Hallo Markus. Vielen Dank für dieses grossartige Rezept. Es hat uns köstlich geschmeckt!
    Bei mir haben auch die Früchte ein wenig gesaftet, jedoch hat das dem Geschmack überhaupt nicht geschadet. Sah einfach ein wenig unschön aus.
    Ich hatte zu Hause keine typische Pie-Form und habe stattdessen eine Wähenform genommen. Leider bekam ich die Pie jedoch nicht raus. Klappt das generell bei einer Pie nicht oder lag doch an der etwas anderen Backform? Oder hätte ich vielleicht zusätzlich noch Backpapier verwenden sollen?
    Aber dennoch: vielen Dank, habe grosse Freude an diesem Rezept!! :)

    • Reply
      backbube
      3. Mai 2016 at 18:05

      Hallo Celina,

      ein Pie wird traditionell nie aus der Form genommen, sondern in der Form geschnitten und dann Stück für Stück herausgehoben oder direkt aus der Form gegessen. Dabei zerfällt der Pie meistens, das ist normal. Man serviert ein Stück Pie in Amerika fast immer warm mit einer Kugel Eis. Du kannst die Früchte aber auch vor dem Backen mit etwas Zucker bestreuen und erst mal etwas Feuchtigkeit verlieren lassen, diese dann wegschütten und die „entsafteten“ Früchte in den Pie füllen.

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

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