Buchrezensionen/ Kuchen & Brownies

{Buchvorstellung} – Mias süße kleinigkeiten – den getränkten Orangenkuchen mit Mohn hab ich für euch gebacken

Heute möchte ich euch ein wirklich tolles Buch vorstellen. Es heisst „Mias kleine Köstlichkeiten“ {erschienen im Thorbecke Verlag} und stammt von einer tollen Bloggerin, die ich ganz doll mag. Von der oft kopierten und niemals erreichten Küchenchaotin Mirja*. Ich hab es schon lange zuhause liegen, und diese Woche hab ich es endlich mal geschafft, etwas draus zu backen. Als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt, wusste ich schon – ohne es zu öffnen – dass es mir gefallen wird. Und genau so ist es. Euch erwarten 50 leckere Rezepte in 5 Kapiteln {Auf die Hand, Törtchen und Küchlein, Aus Schüsseln und Gläsern, Tartes und Tartelettes & Aus dem Eisschrank}. Lauter kleine Köstlichkeiten. Ich nenn mal ein paar, um euch das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen: Kleine Brioches mit Brombeerbutter, Schokoladensalami, Angebertörtchen, Schokokuchen mit Erdnussbutterguss, Erdbeersüppchen, Overnight Oats mit Schoko und Banane, Créme-Brûlée-Tartelettes, Hugo-Eispops oder Frischkäse-Eistorte. Und, klingt lecker, oder? Dazu gibt’s drei Tarte-Boden-Rezepte und viele hilfreiche Tipps. Das Buch ist 100% Küchenchaotin – Ich liebe es. 

Natürlich wollte ich für euch auch etwas daraus backen: Und da ich ein absoluter #Zitrusjunkie bin, hab ich mich für den „Getränkten Orangenkuchen mit Mohn“ entschieden. Und das war eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr {ich glaub das waren genug „sehrs“} gute Entscheidung. Denn der ist so dermaßen saftig, dass könnt ihr euch nicht vorstellen. Der HAMMER. Steh ich total drauf. Jetzt spann ich euch nicht länger auf die Folter. Hier kommt das Rezept.

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Getränkter Orangenkuchen mit Mohn

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g + 1 EL Zucker
  • 3 Eier
  • 2 Bio-Orangen
  • 50 g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 3 EL Dampfmohn (oder gemahlener Mohn)
  • 1 Zitrone
  • 150 g Puderzucker

Den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine 18cm-Sprinform einfetten und leicht mit Mehl ausstreuen.

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazugeben. Die Schale einer Orange abreiben und mit in den Teig geben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über den Teig sieben – gut unterrühren, dann den Mohn dazugeben und den Teig in die Form füllen. 40-50 Minuten backen.

Währenddessen die Orangen auspressen und 5 EL davon für den Guss beiseite stellen, die Zitrone ebenfalls auspressen und dann den Saft der zwei Orangen mit dem Zitronensaft und 1 EL Zucker vermischen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch heiß mit dem kompletten Orangensaft übergießen. Ich hab dazu eine Spritze genommen und den Kuchen komplett damit geimpft. Wenn er komplett abgekühlt ist, den Puderzucker mit den 5 EL Orangensaft vermischen und den Guss über den Kuchen gießen.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 *Danke liebe Mirja, dass ich den Buch bekommen hab und darüber schreiben darf. Ich liebe es. 

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10 Comments

  • Reply
    Gudrun
    10. Mai 2015 at 09:52

    Lieber Backbube,
    der Kuchen sieht so köstlich aus, dass ich überlege, ihn mir heue zum Muttertag zu backen. Glücklicherweise sind ja nur wenige Zutaten enthalten, die ich (glaube ich) alle im Haus habe. Ausnahme: Dampfmohn!! Was ist das? Handelt es sich um ganze Mohnsaat? Eine Zubereitung (Mohnback)? Bitte klär mich auf.
    xx
    Gudrun

    • Reply
      backbube
      10. Mai 2015 at 21:06

      Hallo Gudrun,
      Mohnback darfst du nicht nehmen. Dampfmohn hab ich auch nicht bekommen, ich hab stattdessen gemahlenen Mohn genommen.

      Liebe Grüße,,
      Markus

  • Reply
    El-fee
    10. Mai 2015 at 21:06

    Ja, lieber Backbube, das wüßte ich auch gern, Dampfmohn! Die Fotos sehen nach ganzen Mohnsamen aus, aber sicher bin ich mir nicht.
    LG El-fee

    • Reply
      backbube
      10. Mai 2015 at 21:09

      Hallo El-fee,
      kannst ganz normalen gemahlenen Mohn nehmen. Dampfmohn gibts im Bioladen.

      Gruß,
      Markus

  • Reply
    verena
    16. Mai 2015 at 13:08

    Lieber Backbube. Sind da wirklich nur
    50g Mehl im Teig? Viele Grüße
    verena

    • Reply
      backbube
      16. Mai 2015 at 15:29

      Liebe Verena.

      Ja, 50g Mehl ist richtig.

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

  • Reply
    Claudia
    17. Mai 2015 at 20:51

    Auch diesen Kuchen habe ich vor zwei Tagen nachgebacken :) Er ist wahnsinnig saftig und sehr süß. Ich habe Dinkelmehl und ganze Mohnsamen genommen (war zu faul zum Mahlen). Der Guss wurde bei mir mit dieser Dosierung nicht fest und auch nicht weiß. Dadurch schwamm der Kuchen dann in einer Zuckerpampe (alles darüber zu gießen, war nicht so schlau von mir) – und leider hatte mein Freund mit zu viel Enthusiasmus die Orangenschale abgerieben, sodass auch „das Weiße“ im Teig landete. Dadurch war der Kuchen dann etwas bitter. Also vorsicht beim Schale-Reiben ;) Ohne die Bitterkeit stelle ich ihn mir aber sehr sehr deliziös vor, vielleicht mit einem Tick weniger Zucker, aber das ist ja Geschmackssache!

    Claudia

  • Reply
    Dominik
    28. Oktober 2015 at 13:00

    Der Kuchen sieht ja unverschämt gut aus!
    Ich klicke mich gerade durch deinen Blog und komme gar nicht aus dem Schwärmen heraus. Ich möchte sooo viele Dinge einmal nachbacken auf meinem Blog. Ich hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich ein Rezept poste, welches in der Grundform von dir ist?
    Ich freue mich schon auf ganz viel neues von dir!

    • Reply
      backbube
      28. Oktober 2015 at 13:03

      Hallo Dominik.
      Ich freu mich, dass dir mein Blog und meine Rezepte gefallen. Wenn du eins meiner Rezepte bei dir veröffentlichst, dann wär es schön, wenn du mich verlinkst.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Susan
    18. März 2016 at 17:17

    Wow, superlecker! Danke für das Rezept! Ich habe im Kuchen das Weizenmehl durch Reis- und Kartoffelmehl ersetzt und es war der beste glutenfreie Kuchen ever! Der gehört ab jetzt definitiv zum Repertoire. Sohnemann wollte den nicht probieren, weil er so häßlich geworden ist. Sein Pech :-)

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