Kuchen & Brownies

Grießkuchen mit Aperol-Orangen – (M)ein neuer Lieblingskuchen aus der neuen LECKER Bakery.

Es ist inzwischen schon wie eine Sucht geworden. Die neue LECKER Bakery erscheint und schon Tage vorher fange ich an, die Stunden zu zählen, bis ich die neue Ausgabe beim Zeitschriftenhändler holen kann. Überall bei Facebook liest man Dinge wie „Endlich ist es soweit“ oder „Ich kann’s kaum abwarten“. Das hab ich noch bei keinem anderen Magazin erlebt.

Und das Warten hat sich wieder mal gelohnt. 58 oberleckere Rezepte, die wieder mal wunderbar fotografiert sind. Und ein Kuchen hat mich sofort angesprochen und ich hab ihn sofort ausprobiert:

Grießkuchen mit Aperol-Orangen (LECKER Bakery, No.1 2014)

Zutaten:

  • 2 Bio-Orangen
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 g Weichweizengrieß
  • 100 g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 60 g Kartoffelstärke
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Blutorangen
  • 5 EL Orangenmarmelade
  • 5 EL Aperol

 

Zubereitung:

  • Heizt den Ofen auf 150 Grad Umluft vor und streicht eine Springform (20cm) mit Butter aus.
  • Wascht die Orangen heiß ab, trocknet sie schön ab und raspelt die Schale ganz fein ab (Yeah, 3 mal „ab“ in einem Satz *gg*). Presst die Orangen aus und messt 150 ml Orangensaft davon ab. Den Rest könnt ihr trinken. Ist gesund *gg*.
  • Gebt die Butter, die Orangenschale und den Zucker in die Küchenmaschine und lasst den Schneebesen auf höchster Stufe ordentlich wirbeln, bis alles schön cremig aufgeschlagen ist. Dann schaltet ihr die Maschine auf mittlere Stufe zurück und gebt die Eier einzeln dazu. Immer 30 Sekunden rühren lassen, dann das nächste Ei dazu geben.
  • Vermischt Grieß, Stärke, Mandeln und Backpulver und gebt alles zusammen mit dem Orangensaft zum Teig. Wenn alles schön verbunden ist, dürft ihr den Teig in die Form gießen und schön glatt streichen. Dann ab in den Ofen und 60 Minuten backen. Nach 40 Minuten solltet ihr den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird.
  • 15 Minuten vor Ende der Backzeit schnappt ihr euch die Blutorangen, und schneidet rundherum die Schale so ab, dass alles Weiße vom Fruchtfleisch entfernt ist.Dann filetiert ihr die Blutorangen, in dem ihr die Filets zwischen den Häuten herausschneidet. Fangt den Saft auf und presst die Reste über einem kleinen Topf aus. Vermischt den Saft mit der Orangenmarmelade und dem Aperol und erhitzt das Ganze. Dann gebt die Filets dazu und nehmt den Topf vom Herd.
  • Holt nun den Kuchen aus dem Ofen, entfernt die Alufolie, stecht den Kuchen mit einem Holzspieß mehrfach ein und verteilt den Saft aus dem Topf auf dem Kuchen, damit dieser schön in die Löcher hineinläuft. Ich hab den kompletten Inhalt des Topfes auf dem Kuchen verteilt. Zum Schluss noch die Filets obendrauf.

 

Der Kuchen ist wirklich fantastisch. Ich hab ihn für eine Kollegin aus dem Theater gebacken, die gestern ihren Abschied gefeiert hat, denn sie geht nun für mehrere Monate nach Australien. Der Kuchen kam super an und ist wirklich sehr sehr lecker. Ohne Alkohol schmeckt er mit Sicherheit auch sehr gut, aber ich finde, dass das bittere Aroma des Aperol gerade den Reiz dieses Kuchens ausmacht. Er ist super locker, saftig und nicht zu süß. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch im Sommer hervorragend schmeckt, wenn man ihn vorher kühlt.

Nur mit den Blutorangen bin ich dieses Jahr so gar nicht zufrieden. Die sind überhaupt nicht rot und sehen aus wie ganz normale Orangen. *grrrr*

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube.

 

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14 Comments

  • Reply
    Volle Lotte
    26. Januar 2014 at 15:14

    Hallo,
    ja das kenne ich und bin sofort auf der Suche am Erscheinungstag, nur manchmal ist es schwierig die hier zu bekommen. Ich freue mich aber auch immer wenn Paul seine Zeitschrift in die Läden verteilt, die muss aber mein Herr aus der Großstadt mitbringen. LG Volle Lotte

  • Reply
    Martha
    26. Januar 2014 at 17:57

    Mh… nein, ich bin von den LECKER Zeitschriften mittlerweile abgekommen. Ich komme mit den Rezepten, oder eben denen, die ich mir daraus aussuche meistens nicht klar. Auch wenn dein Kuchen mal wieder sehr lecker aussieht, wenn gleich ich die alkoholfreie Variante bevorzugen würde.

  • Reply
    Die Küchenzuckerschnecke
    26. Januar 2014 at 18:30

    Ich strahle auch über beide Ohren als ich letzten Freitag, bevor ich zur Arbeit ging, die neue LECKER Bakery in den Händen hielt. Diese Zeitschrift ist der Hammer. Deine Fotos sind übrigens auch mal wieder super gut gelungen!
    Liebe Grüße,
    Joanna

  • Reply
    Julia
    26. Januar 2014 at 18:36

    Wunderschöne Bilder von einem wunderschönen Kuchen!! :) Ich bin ebenfalls großer Lecker Bakery Fan…neulich habe ich sie am Bahnhof vor einer Zugfahrt gekauft und meine Mitreisenden sind angesichts des Preises fast kollabiert…dann haben sie drin geschmökert und erkannt, dass sie jeden einzelnen Cent wert ist ;) Und dann haben sie alle gleich mal Kuchen bestellt ;)
    Alles Liebe!!
    Julia :)

  • Reply
    Sandi`s Süße Welt
    26. Januar 2014 at 20:41

    Hallo,

    oh ja…dieses Heft ist klasse…die Bilder sehr ansprechend und irgendwie möchte man alles sofot nachbacken :)…das Rezept was du dir herausgepiekt hast wäre auch meine 1. Wahl gewesen, aber wie gesagt…alles ist sehr ansprechend..deine Bilder sind wie immer klasse!! Danke für den tollen Beitrag

    Lg Sandra

  • Reply
    Laura&Nora
    26. Januar 2014 at 23:40

    WOW sieht der kuchen lecker aus!! ich liebe grieß, da kommt dein rezept wie gerufen :) muss unbedingt ausprobiert werden!
    liebe grüße
    laura&nora

  • Reply
    Naschkatze
    27. Januar 2014 at 08:24

    Ich liiiiebe diese Zeitschrift und kann es ebenfalls nie erwarten. Sie ist auch einfach zu dünn und zu schnell gelesen ^^ Und wirklich nicht immer gut zu bekommen :(
    Deine Fotos sehen phantastisch aus, man bekommt glatt Appetit- morgens um 8! :)

  • Reply
    Schokohimmel
    27. Januar 2014 at 09:10

    Hui, da hast du aber schnell was nachgebacken. Ich habe auch schon einiges in der Zeitschrift markiert :-D . Dein Kuchen macht Lust auf mehr!

  • Reply
    El-Fee
    27. Januar 2014 at 18:53

    Grrr! Als ich heute im Supermarkt war, hab ich das Zeitschriftenregal ausnahmsweise links liegen gelassen. Sonst steh ich IMMER mindestens 15 Minuten davor und guck mir alles genau an. Da hätte ich die Lecker doch gesehen (und wahrscheinlich gekauft).
    Kann ich die Menge verdoppeln und noch mehr Menschen beglücken? Die Zeit müsste gleich bleiben, die Höhe ist ja wohl auch gleich bei einer 26er Form.

    • Reply
      backbube
      28. Januar 2014 at 06:43

      Ja ich denke dass du die Menge verdoppeln kannst dann einfach ne größere Form nehmen dann müsste die Zeit bleiben

  • Reply
    nana
    29. Januar 2014 at 12:51

    mjamjam!
    sieht ja wirklich lecker aus, der kuchen! aber was mach ich denn mit dem ganzen aperol? zu hause trinkt den keiner mit mir… und alleine trinken ist ja auch irgendwie traurig *lach* aber der kuchen kommt auf jeden fall auf die „nachbacken-liste“
    bei uns auf dem markt gibt es einen stand, der seine zitrusfrüchte in spanien anbaut. heute hab ich mir ein paar blutorangen mitgenommen, die sehen echt klasse aus. vielleicht wird das bei euch ja auch noch besser ;)
    liebe grüße
    nana

  • Reply
    Happy New Year – Der Backbube zu gast bei SWR Essgeschichten – Über einen Caipirinha-Gugelhupf & einen ziemlich aufgeregten, singenden backbuben | Backbube
    6. Januar 2015 at 19:16

    […] wie schnell doch das letzte Jahr vergangen ist. Da erinnert man sich gerade noch an den leckeren Grießkuchen mit Aperol-Orangen und schon ist das Jahr wieder rum. Und ein neues ist da! Ich freue mich schon sehr drauf, denn es […]

  • Reply
    Tobias
    17. November 2017 at 22:26

    Hi, Also erstmal muss ich dich loben wegen diesen überaus verführerischen Bilder, da bekommt man gleich Hunger!
    Habe noch nie mit Grieß gebacken, aber dein Rezept hat mich nun soweit gebracht es mal zu versuchen.
    Knusprige Grüße Tobi

    • Reply
      backbube
      17. November 2017 at 23:12

      Hey Tobias,
      ich freu mich über dein tolles Feedback zu meinen Bildern.
      Und ich wünsch dir natürlich viel Spaß beim Backen.

      Liebe Grüße,
      Möge der Schneebesen mit dir sein
      Markus

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