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“Testbube” – Heute im Angebot: Elisenlebkuchenmischung von “Sweetest Choice” – Wenn’s schnell gehen soll…

Testbube - Elisen Lebkuchen Backmischung - Sweetest Choice

Ich hab euch vor Kurzem schon mal den Onlineshop www.sweetest-choice.de und die beiden Gründer Max und Phillip vorgestellt. Da ich von deren Produkten überzeugt bin und ich die Jungs gern weiterhin unterstützen wollte, haben mir die beiden angeboten als Tester für ihre Produkte zu fungieren, d.h. sie schicken mir immer mal wieder ein paar ihrer Produkte zu und ich teste sie für euch. Manche sogar schon bevor sie überhaupt im Onlineshop erhältlich sind. Und das wird dann unter der neuen Rubrik “Testbube” erscheinen. *gg*

Testbube - Elisen Lebkuchen Backmischung - Sweetest Choice - Lecker

Und heute ist die Elisenlebkuchenmischung dran. Ich weiß, dass viele von euch im Vorweihnachtsstress viel zu tun haben, viel organisieren müssen und dann nicht wirklich Lust haben auch noch selbst  Lebkuchen zu backen, aber mit dieser Mischung gibt es einen Hoffnungsschimmer für all diejenigen, deren Backzeit nur sehr knapp bemessen ist. Denn die Mischung muss nur mit kaltem Wasser vermengt werden, dann lässt man das Ganze 15 Minuten lang quellen, streicht die Masse auf Backoblaten und bäckt die Lebkuchen für 15-20 Minuten. Und mit Schokolade kann man die kleinen Leckerbissen dann am nächsten Tag verzieren.

Testbube - Elisen Lebkuchen Backmischung - jetzt neu bei Sweetest Choice

Nun mein Fazit: Die Zubereitung ist wirklich einfach (und wer einen Makronenportionierer zuhause hat, bei dem gehts noch schneller). Und auch geschmacklich gibt es keine Abstriche: Eine gelungene Mischung aus Mandeln, Haselnüssen, Orangeat & Zitronat sowie feinen weihnachtlichen Gewürzen. Ein ganz entscheidender Punkt, der mich dazu veranlassen würde, diese Mischung öfter zu verwenden, ist die Tatsache, dass die Masse sehr backstabil ist, d.h. die Lebkuchen laufen nicht auseinander im Ofen, sondern behalten ihre Form. Sie sind außen schön knusprig und innen richtig schön saftig. Hat wirklich gut geschmeckt und geht sehr schnell und unkompliziert.

Testbube - Elisen Lebkuchen Backmischung - Sweetest Choice - wenn's schnell gehen soll

Die Lebkuchen ha ich übrigens mit der Zartbitterkuvertüre von Sweetest Chocie überzogen und noch mit Mandeln garniert. In einer Metalldose bleiben sie lange frisch und schmecken auch nach Tagen immer noch superlecker.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an www.sweetest-choice.de für die leckere Backmischung und die herrliche Kuvertüre. Macht weiter so, Jungs! Achja, und wenn noch jemand Tipps hat, wie ich diesen fürchterlichen Blaustich von meinen Bilder wegbekomme, dem bin ich sehr dankbar. *gg*

“I wish you a sunny christmas” – Der beste Vanillekuchen der Welt!

Es ist vollbracht. Der 24.Dezember 2012 liegt hinter mir. Und zum ersten Mal bin ich darüber sogar froh. Jedoch nur aus einem einzigen Grund: Endlich ist das Weihnachtsgeschäft vorbei. Ich habe dieses Jahr über Weihnachten wieder in der Buchhandlung meines Vertrauens gejobt, und eigentlich kann mich nichts so leicht runterziehen, aber dieses Weihnachtsgeschäft war unglaublich nerven- und kräftezehrend. Wie froh war ich da, als an Heilig Abend um 14:00 Uhr die Türen schlossen und ich ins Allgäu zu meinen Eltern fahren konnte. Und da wurde dann endlich auch für mich Weihnachten zur reinsten Erholung. Es gab einen wunderschönen Weihnachtsbaum (Bilder von meinem bekommt ihr gleich hier im Beitrag zu sehen) und wir haben gegessen, gespielt & gelacht. Also doch noch ein Fest wie man es sich wünscht. Abgesehen von den 16 Grad, dem Sonnenschein und dem blauen Himmel. Das ist nun wirklich nicht weihnachtlich. Und nicht das, was ich mir unter weißen Weihnachten vorstelle.

Vanille-Schüttelkuchen + Weihnachtsbaum

Nach all dem Schlemmen sitze ich nun aber wieder zuhause und habe extra für euch gestern Nacht (ja, es war 3:40 Uhr) ein paar kleine Kuchen gebacken, damit ich euch endlich wieder ein Rezept präsentieren kann. Dazu bin ich nämlich wegen des ganzen X-Mas-Stresses auch nicht gekommen. Doch nun bin ich wieder da. Nur für euch!! Das Tolle an Weihnachten ist, dass im TV viele zuckersüße Kochsendungen ausgestrahlt werden, die eine wahre Inspirationsquelle darstellen. Und ich hab mir ein ganz einfaches und unglaublich leckeres Rezept herausgepickt, dass nicht nur wunderbar schmeckt (vielleicht ist es sogar der beste Vanillekuchen, den ich je gegessen habe) sondern auch so gut wie keinen Dreck macht. Das ist doch auch mal schön, wenn nach dem Backen fast nichts abzuspülen ist. Hier ist also das Rezept.

Vanille-Schüttelkuchen - Titelbild

Schüttelkuchen mit Vanille-Joghurt

Zutaten:

  • 150 g Vanille-Joghurt
  • 100 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Tl Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • Puderzucker

 

Vanille-Schüttelkuchen - Es schneit Puderzucker

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein 6-er-Gugelhupf-Blech fetten und mit Mehl bestäuben.

Schritt 2: Alle Zutaten in einem Schüttelbecher (ihr könnt dazu auch eine Dose mit dichtem Deckel verwenden) ca. 10 Sekunden fest schütteln. Dann einfach in die Formen gießen und schon kann der Kuchen ab in den Ofen.

Schritt 3: 25 Minuten backen (das kann je nach Größe der Form variieren: bei dem 6-er-Gugelhupf-Blech dauerte es 25 Minuten. Bei einer großen Gugelhupf-Form verlängert sich die Backzeit auf 60 Minuten. Schaut einfach immer mal wieder in den Ofen und wenn die Kuchen goldgelb werden, dann schnappt euch ein Holzstäbchen und prüft, ob er schon fertig ist). Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Vanille-Schüttelkuchen

Wie oben schon gesagt, dieser Kuchen ist wirklich unglaublich leicht zuzubereiten und schmeckt soooo saftig und vanillig. Wirklich ein Traum. Ich hätte nicht gedacht, dass er so unglaublich lecker schmeckt. Und außer der Schüttel-Schüssel & dem Backblech habt ihr quasi nichts abzuspülen. Herrlich. Da sieht’s innerhalb von Sekunden wieder blitzeblank aus in eurer Küche.

Vanille-Schüttelkuchen - 4 Stück auf einem Teller

Und, sehen sie nicht zauberhaft aus, die kleinen Vanillekuchen, wie sie so daliegen mit ihrem Kleid aus Zuckerschnee!? Genau so sollte es draußen aussehen. Dann wäre die Weihnachtsstimmung perfekt. Wenigstens ist mein Weihnachtsbaum schön weiß – auch ohne Schnee. Nachdem ich ihn anfangs richtig schön kitschig bunt geschmückt habe, habe ich kurz entschlossen die Deko geändert und einen schwarz-weiß-eisblauen Traum daraus gemacht.

Vanille-Schüttelkuchen

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen zweiten Weihnachtsfeiertag und ganz viel Spaß beim Nachbacken dieser leckeren kleinen Kuchen. Ich für meinen Teil werde mich jetzt über die restlichen Küchlein hermachen. Und ich hoffe, dass mit jedem einzelnen Bissen die Schneeflocken da oben so richtig schön neidisch werden und es irgendwann nicht mehr aushalten und einfach auf die Erde fallen müssen!!

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Christmas-Brownie-Man – der etwas andere Lebkuchenmann

Es ist schon wieder ein paar Tage her, als TCHIBO mich fragte, ob ich bei der Blogparade “Kekse!” mitmachen möchte. Damals habe ich nicht nur die Geflügelten Zimtziegen gebacken (die Dank eurer Hilfe tatsächlich gewonnen haben), sondern auch noch ein paar andere Leckereien, die ich euch nach und nach vorstellen wollte. Die goldigen Gewürz-Tassen-Kekse waren schon dran und heute folgt der Christmas-Brownie-Man. Der passt mit seiner schneeweißen Umrandung perfekt zum heutigen Tag, denn draußen sind die Bäume mit Frost überzogen und seit drei Tagen liegt Schnee, und es wird täglich mehr, denn es hört einfach nich auf zu schneien. Ein Traum!! -15 Grad. Genau wie ich es liebe. (Da ich nicht so viele Fotos vom Brownie-Man habe, hab ich euch noch ein paar Fotos aus dem Park direkt vor meiner Haustür mit reingepackt….)

Christmas-Brownie-Man

Christmas Brownie Man

Zutaten:

  • 260 g Zartbitterschokolade (mind. 60%)
  • 180 g Butter
  • 4 Eier
  • 300g feiner Zucker
  • 180 g Mehl
  • 60 g gehackte Pistazienkerne
  • 40 g gehackte Walnüsse

 

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180 Grad, Umluft: 160 Grad). Schokolade grob hacken und mit der Butter zusammen in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Eier verquirlen und unterrühren. Erst Zucker, dann Mehl und zum Schluss die Nüsse unterheben.

Schritt 2: Brownieform fetten und mit Mehl bestäuben, Teig einfüllen, glatt streichen und 30 Minuten backen.

Schritt 3: Brownie aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Dann mit der Lebkuchenmann-Form von TCHIBO einen Lebkuchenmann ausstechen, mit Schokoglasur (ich hab eine fertige aus dem Supermarkt genommen) begießen und mit Zuckerguss verzieren.

Christmas-Brownie-Man & Winterbild

Ihr werdet diesen Brownie-Man vor euch liegen haben und euch denken: (bitte jetzt die Hände zu Fäusten ballen, die Lippen zusammenpressen – das erleichtert die Vorstellung *hihi*) “Oh man, der sieht so lecker aus…… aber nein, ich darf ihn nicht anschneiden….. ich muss ihn aufbewahren bis die Gäste kommen…… oder?……. nur ein kleines Stück….. NEIN!……. was denken denn meine G… nom nom nom”…. Zu spät, ihr habt ein Stück abgeschnitten und eure Zähne knacken erst die Schokoschicht und gleiten dann durch den saftigen Brownieteig. Mmmmmmmh!

Ähre mit Schnee bedeckt & Dornenhecke weiß mit roten Dornen

Einen schönen, eisigkalten Tag wünsch ich euch.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Chocolat – Mein Lieblingsschoko(laden)laden & ein kleines Gewinnspiel

Heute ist es endlich soweit: ich stelle euch meinen absoluten Lieblingsschokoladenladen vor. Ich habe ihn schon des Öfteren in meinem Blog erwähnt und nun muss ich euch einfach “My very own schlaraffenland” zeigen. Dort gibt es die besten Schokoladen, die ich jemals gegessen habe, eine riesige Auswahl feinster Pralinen und immer wieder kleine, zauberhafte Geschenke, besonders jetzt zur Weihnachtszeit.

Wenn ihr einmal eine Reise nach Ulm machen solltet, dann dürft ihr diesen Laden auf keinen Fall verpassen. Ihr stellt euch genau in die Mitte des Platzes direkt vor dem Haupteingang des Ulmer Münsters, geht links an dieser wunderschönen Kirche vorbei und biegt vor der Spanischen Weinstube links ab. Jetzt befindet ihr euch in der Rabengasse. Lauft nun immer geradeaus und schon bald werdet ihr auf der rechten Seite ein verführerisches Schaufenster erblicken, voller Leckereien. Bleibt davor stehen und hebt euren Kopf langsam an. Dort werdet ihr auf einer wunderschönen Altbaufassade folgendes lesen: CHOCOLAT. Nun tretet ein und ihr seid umgeben von Farben & Düften, überall glitzert und funkelt es, da wartet eine Vitrine voller Pralinen, überall stehen Gläser mit den feinsten Köstlichkeiten gefüllt, italienischer Nougat, einzeln in buntes Papier verpackt, Nikoläuse in pink und giftgrün, Schokoladen in den ausgefallensten Variationen. Und spätestens jetzt, werdet ihr nie wieder gehen wollen. Und hinter der riesigen Pralinentheke steht sie: die unglaublich sympatische Besitzerin Waltraud Peral. Vor neun Jahren eröffnete sie ihr Fachgeschäft für Schokolade und verkauft dort seitdem edelste Pralinen & Schokoladen aus aller Welt, und noch vieles mehr. Sie war ganz überrascht, als ich sie um ein Interview gebeten und ihr diesen Beitrag versprochen habe. “Warum machen Sie das denn?” wollte sie wissen und ich gab ihr ganz klar zu verstehen: “Weil ich ihren Laden LIEBE!”

Chocolat - Aussenansicht & Bild mit Nougat in Gläsern

Zum Einstieg in das Interview wollte ich von ihr wissen, wie sie auf die Idee kam, ihren Laden zu eröffnen, und ich erfuhr, dass sie 15 Jahre lang Geschäftsführerin des traditionsreichen Kaffee- und Süßwarengeschäfts Kornbeck in Ulm war. Dieses wurde zur Kaiserzeit anno 1902 gegründet. Ihr Mann, Joaquin Peral, eröffnete 1997 die Bodega Peral in der Kohlgasse. Eine kleine, spanische Weinhandlung. Als 2002 Kornbeck seine Pforten nach 100 Jahren schloss, wurden den beiden zwei kleine Läden in der Rabengasse angeboten, die sie sofort übernahmen. Die Bodega zog um, das Chocolat eröffnete und seitdem liegen die beiden Läden direkt nebeneinander (es gibt sogar einen Durchgang vom einen in den anderen Laden).

Chocolat - Pralinentheke & Glas mit italienischem Nougat

“Ich habe ständig Süßes gegessen. Meine Eltern hatten nichts dagegen, wir hatten schon immer einen guten Zahnschmelz in der Familie (lacht). Groß geworden bin auf dem Dorf und bekam jeden Tag von meiner Oma 10 Pfennig, mit denen ich sofort beim Bäcker eine Tüte Bonbons kaufte. Jeden Tag! Meine Großmutter hatte auch oft Schokolade aus der Schweiz, von der ich probieren durfte. Das war damals etwas ganz Besonderes, da man schwer an diese Schokolade herankam!”, antwortete sie mir auf die Frage, ob sie schon als Kind eine Vorliebe für Schokolade & Süßigkeiten hatte. Und ihre Aussage, dass sie “lieber bei einem 5 Gänge-Menü die ersten zwei Gänge weglässt um das Dessert zu schaffen”, brachte mich zum Schmunzeln. Bei mir ist nämlich auch das Dessert der wichtigste Gang überhaupt.

Auf die Frage hin, ob sie alle Produkte, die sie in ihrem kleinen Geschäft anbietet, auch selbst probiert hat, kam ein ganz selbstverständliches “Ja klar! Ich gehe oft auf Messen oder bekomme neue Kreationen zugeschickt, und ich muss natürlich alles probieren, was ich in meinem Laden anbieten möchte. Ich lege Wert auf hohe Qualität und wie kann man das besser erkennen, als die Schokolade oder die Pralinen selbst zu probieren. Ich garantiere auch für absolute Frische der Ware, die ich in meinem Laden anbiete. . . Das war für mich eine der Hauptvorraussetzungen, als ich den Laden eröffnet habe. Dass ich immer für absolute frische Ware garantieren kann.”

Chocolat - Aussenansicht & goldene Schale

Es gibt diese kleine goldene Schale auf dem Tresen vom Chocolat, die mich persönlich immer an den gleichnamigen Film mit Johnny Depp und Juliette Binoche erinnert. In besagtem Film gibt es ja diese Drehscheibe auf der Theke, anhand derer die Schokoladenverkäuferin die Lieblingssorte der Kunden erkennt. Ich wollte von Frau Peral wissen, ob es öfters Kunden gibt, die wie ich ihren Laden mit diesem Film in Verbindung bringen? Und ob sie sich von diesem Film auch bei der Gestaltung ihres Ladens inspirieren lässt? – “Das kommt immer mal wieder vor. Es gab sogar mal einen ganz tollen Kommentar eines Vaters einer Kundin von mir, die als Maskenbildnerin auf internationalen Filmdrehs arbeitet. Er sagte: Wenn es den Film Chocolat noch nicht gäbe, dann müsste man ihn in ihrem Laden drehn!” – Das war natürlich ein tolles Gefühl!” – Bezüglich der Einrichtung und Dekoration meines Ladens lasse ich mich eher auf Messen inspirieren. Dort gibt es viele Händler, die ihre Ware toll präsentieren und da schaut man sich schon mal die ein oder andere Idee ab.”

Chcolat - Innenansicht & Weihnachtspralinen

Dann stellte ich ihr noch eine Frage, die mich brennend interessierte: “Was ist ihre Lieblingssüßigkeit?” – Klare Antwort: “Nougat. In allen Variationen! Ganz besonders italienischer Nougat, da dieser nicht so süß ist wie z.B. die belgische Variante!”“Gibt es da tatsächlich einen Unterschied?”, wollte ich wissen. “Ja, den gibt es, wobei man das natürlich auch nicht verallgemeinern kann, aber jedes Land hat so seine Spezialitäten. In Italien gibt es sehr gutes Nougat, in Spanien die besten Mandeln usw.” Aber das ist alles Geschmackssache. Jedem schmeckt etwas anderes besser!”

Zum Schluss wollte ich noch wissen, ob es irgendeinen schokoladigen Traum gibt, den sie sich gern einmal erfüllen möchte. “Ich würde wahnsinnig gern einmal eine Woche lang bei Sprüngli arbeiten, natürlich umsonst. Mal mit ansehen, wie dort alles abläuft. Selber mit Hand anlegen. Darüber würde ich mich schon sehr freuen!” Also liebe Sprünglis da draußen, das lässt sich doch machen, oder? Angebote für ein 1-Wochen-Praktikum bitte an mich schicken, ich leite es dann weiter. *hihi*

Chocolat - Emailleschild mit Bruchschokolade & Palinen

Ich habe mich sehr über das Interview gefreut und ich bin mir sicher, dass auch Frau Peral mit meinem Fragen zufrieden war. Als kleines Dankeschön habe ich noch ein paar unfassbar leckere Schokoladen & Pralinen bekommen und ich möchte mich auch hier nochmals herzlich für das Interview bedanken. Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, mit wie viel Liebe und Leidenschaft das Chocolat geführt wird. Und ich hoffe, dass die Bilder euch nicht mehr loslassen und in euch den Wunsch erzeugen, jetzt sofort nach Ulm zu kommen und mich – und mit mir zusammen – dieses kleine zauberhafte Juwel zu besuchen. Die Öffnungszeiten erfahrt ihr übrigens HIER.

Und nun gibt es noch eine kleines Leckerli für euch: Ich habe im Chocolat mal wieder nicht genug kriegen können und euch ein paar Dinge gekauft und daraus ein Überraschungs-Schokoladen-Paket zusammengestellt, dass ich nun unter allen verlosen möchte, die bis einschließlich Samstag, 08.12.2012 – 20:00 Uhr hier einen Kommentar hinterlassen. Verratet mir doch auch, welches eure absolute Schoko-Lieblingssorte oder Lieblingssüßikeit ist. Ein Bild von dem Paket zeig ich euch nicht, sonst ist’s ja keine Überraschung mehr. *hehe*

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

Post aus meiner Küche – Teil 3: Marzipan-Nougat-Schnitten

Es ist nun fast eine Woche her, dass mein Paket mit Post aus meiner Küche bei der lieben Claretti von tastesheriff angekommen ist, und nun hab auch ich Post aus ihrer Küche bekommen. Heiße Plätzchen mit Chilli, X-Mas-Schokolade & eine superleckere Teemischung. Dazu bald mehr. Zwei Rezepte aus meinem Paket habe ich euch schon vorgestellt, und heute folgt Nummer 3. Ein schnelles und sehr einfaches Rezept, dass ich in die Kategorie “Last-Minute-Pralinen” stecken würde. Marzipan-Nougat-Schnitten mit Pistazien.

Marzipan-Nougat-Schnitten - Titelbild

Zutaten:

  • 50g Mandeln
  • 600 g Marzipanrohmasse
  • 400 g Nougat
  • 60 g Pistazienkerne, ungesalzen, gehackt

Zubereitung:

Schritt 1: Mandeln hacken und unter das Marzipan mischen. Die Masse in 5 gleiche Teile teilen, die Arbeitsfläche mit Puderzucker ausstreuen und die 5 Marzipanstücke dünn ausrollen.

Schritt 2: Das Nougat über einem heißen Wasserbad schmelzen. Eine Marzipanplatte in eine Brownieform legen und mit etwas Nougat bestreichen. Eine zweite Marzipanplatte darauf legen und wieder mit Nougat bestreichen. Immer abwechselnd weiter so verfahren und mit einer Schicht Nougat enden. Diese letzte Schicht Nougat mit den Pistazien bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen. Sobald alles fest geworden ist, in kleine Würfel schneiden.

Marzipan-Nougat-Schnitten Die Pralinen sind superlecker und wirklich mit wenig Aufwand sehr schnell gemacht. Aber Achtung: Sie sollten stets kühl gelagert werden, da Nougat sehr schnell schmilzt. Und sie machen süchtig, ab das überlesen wir jetzt einfach mal. Marzipan-Nougat-Schnitten - VerpackungVerpacken kann man sie ganz einfach wie Bonbons in kleine Butterbrotpapierstückchen, oder in schöne Bonbonpapierchen (die viele von uns mit Sicherheit sammeln), dann in einer schicken Dose lagern oder zum Verschenken in kleine Cupcakecups füllen, in einen Zellophanbeutel stellen und schon hat man die wirken die eigentlich sehr einfachen Pralinen sehr viel edler.

May the whisk be with you,

Euer Backbube