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Blueboxtree & Oster Give Away & Mini-Cupcakes im Eierkarton

Ostern steht vor der Tür und nicht nur darum wird es Zeit, dass ich euch meinen neuen Partnershop Blueboxtree vorstelle. Dort findet ihr nicht nur passende Partyaccessoires für das kommende Osterfest, sondern auch sonst allerlei bezaubernde Schätze. Angefangen von Tortenplatten und -dekor, über Mitgebsel für Kindergeburtstage bis hin zu wundervollen Pompons und Zubehör für Cupcakes & Cakepops. Ich hab mich schon relativ kurz nach meinen Bloganfängen in den Shop verliebt und habe mich sehr gefreut, als ich vor Kurzem die Anfrage zur Kooperation bekommen habe.

Wer die ultimative Geburtstagsparty schmeißen oder einen perfekten Sweet Table präsentieren möchte, findet bei Blueboxtree alles, was man dazu braucht. Mir gefällt an diesem schicken, kleinen Shop besonders seine schlichte Aufmachung in zarten Pastelltönen; das übersichtliche Menü lässt einen schnell das finden, was man sucht. Wer nach Milchfläschen oder den tollen Mason-Gläsern sucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle.

Und Dank dieses tollen Shops hat der Backbube nun noch ein Osterei der ganz besonderen Art im Körbchen. Blueboxtree hat folgendes Oster-Give-Away für euch geschnürt:

So einfach könnt ihr das Set gewinnen: Schaut einfach bei Blueboxtree vorbei und sucht euch euren Lieblingsartikel aus. Hinterlasst mir einen Kommentar und verratet mir, welches euer Objekt der Begierde geworden ist. Teilnehmen kann jeder (egal ob mit oder ohne Blog). Ihr habt Zeit bis Montag, den 11.März 2013 um 20:00 Uhr. Entscheiden wird der Zufall. VIEL GLÜCK!!! Nachtrag am 11.März 2013: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat die liebe Fee vom Blog “Fee ist mein Name“. Herzlichen Glückwunsch!!

Und damit ihr seht, was man mit den tollen Produkten von Blueboxtree so zaubern kann, habe ich mir das hier ausgesucht und kleine Cupcakes gebacken, die man wunderbar verschenken kann. Das Rezet dazu gibts am Sonntag für euch.

Viel Glück für die Verlosung! May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Kommt mit mir nach Nimmerland: Peter Pan-Cakes

Habt ihr euch nicht schon immer mal eine kleine Fee gewünscht, die einfach ein bisschen Feenstaub streuen muss und all eure Wünsche gehen in Erfüllung? Ich werde heute das Privilieg genießen, für 2 Stunden meine eigene Tinkerbell zu haben. Denn heute ist die Premiere von “Peter Pan” und da ich niemand geringeren als Peter höchstpersönlich spiele, habe ich zumindest auf der Bühne, meine eigene kleine Fee. My very own Tinkerbell. Gespielt von meiner bezaubernden Kollegin Lea. Sie ist einfach “skibidibidubadibub” – wie Tinkerbell sagen würde. Ich freu mich auf die Premiere und auf alles was dazu gehört.

Denn genauso wie es Tradition beim Theater ist, auf “Toi Toi Toi” nicht mit “Danke” zu antworten (das bringt Unglück), so ist es auch schon ein ungeschriebenes Gesetz, Premierengeschenke zu machen. Und da freu ich mich schon drauf. Und ich habe mir etwas ganz Besonderes für meine Kollegen überlegt. Ich wollte etwas schenken, das mit dem Stück zu tun hat. Etwas selbstgemachtes. Etwas zauberhaftes. Etwas einmaliges. Und die Idee schoss mir in den Kopf als ich das Wort “Pancakes” laß. Ich verschenke eine Mischung für Peter’s Pan-Cakes. PAN-Cakes. Was für ein Wortspiel. Und was für eine Idee. Das passende Rezept habe ich auf diesem Blog gefunden.

Ihr braucht für ein Milchfläschchen mit 0,25l Inhalt:

  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver

Die Pan-Cake-Mischung habe ich in kleine Milchflaschen verpackt, den Schraubdeckel mit Masking-Tape zugeklebt und mit einem tollen Etikett versehen. Dank dem Blog www.katharinakocht.com wurde ich auf den Jam Labelizer aufmerksam. Dort könnt ihr euch tolle Labels designen, einige davon sogar kostenlos. Die Flaschen waren also fast fertig. Doch etwas fehlte noch. Der Feenstaub. Irgendwie wollte ich auch den Feenstaub von Tinkerbell mit einbauen. Doch wie? Zuerst dachte ich an Blattgold in der Mischung (zu teuer und schmeckt nach nix), dann an Zuckerperlen in einem extra Tütchen (das war mir zu einfach). Als ich aber in der Stadt war, um grüne und gelbe Bänder zu besorgen, kam ich im Bastelgeschäft auf die zündende Idee: Da gibt es diese kleinen Plastikkugeln, die man selbst befüllen kann. Und da ich noch grüne Schokoherzen (aus meinem Lieblingsschokoladen, gibts leider keinen Onlineshop) und gelbe Nonpareilles (von HIER) aus Zucker zuhause hatte, wusste ich auch sofort, was ich in diesen kleinen Dingern – nennen wir sie Feenstaubbeutelkugeln – verstauen würde. Also hab ich die eine Hälfte mit den süßen Herzen & die andere Hälfte mit den Nonpareilles gefüllt, mit Maskingtape verschlossen und mit farblich passenden Bändern als Feenstaubbeutel mit an die Pan-Cake-Flasche gehängt. So kann jeder nach dem Backen der Pan-Cakes noch etwas knusprigen Glitzerstaub über die kleinen Leckerbissen streuen.

Damit die Beschenkten auch wissen, wie sie die Mischung zubereiten müssen, habe ich folgenden Text auf die Rückseite der Premierenkarten (auch die sind Tradition) geschrieben:

“Nimm 3 Eier & trenne sie. Mische die Eigelbe mit 120 ml Milch und Peter’s Pan-Cake-Mischung. Dann schlage das Eiweiß steif und hebe es vorsichtig unter. Daraufhin erhitze ein wenig Butter in einer Pfanne und backe die Pan-Cakes aus. Übergieße sie mit Ahornsirup oder einer Marmelade deiner Wahl und streue den Feenstaub darüber.”

Während ich diesen Beitrag online stelle sitze ich bereits in der Maske und mach mich für das Stück fertig. Ich hab den Artikel gestern Abend noch vorbereitet und wollte ihn erst dann veröffentlichen, wenn die Chance, dass einer der Beschenkten den Beitrag vorher liest, gleich null ist. Nun sitz ich also in der Garderobe, zusammen mit Wendy, Tinkerbel & Hook. Die drei werden wohl gleich ihr Geschenk bekommen und ich hoffe, sie freuen sich darüber.

In wenigen Stunden fliege ich dann über die Dächer Londons, streite mich mit meiner Fee, spiele mit den verlorenen Jungs, tanze mit Wendy & kämpfe mit Hook. Und das alles in Nimmerland. Und “Nimmerland hört niemals auf, solang dein Traum besteht.”

Und nun spiele ich noch “Gute Fee”. Den kleinen Kürbisanhänger des Herbst-Give-Away-Gewinnspiels hat gewonnen: saskia vom Blog saskiarundumdieuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmerinnen für’s Teilnehmen.

May the Fairy be with you,

Euer Backbube

Herzensangelegenheit: Die Schönhaberei & Give Away

So Ihr Lieben, ich möchte Euch heute einen ganz besonderen Online-Shop vorstellen: Die Schönhaberei. Und das ist für mich eine Herzensangelegenheit. Denn Die Schönhaberei war der erste Shop, in dem ich jemals etwas für den Blog bestellt habe. Und er wurde direkt gleich zu meinem Lieblingsshop UND IST ES BIS HEUTE!! Die Schönhaberei gibt es nun schon seit knapp zwei Jahren und der Shop ist sozusagen einer der Vorreiter unter den Onlineshops für amerikanische und englische Back- und Partyaccessoires. Dort gibt es wirklich alles, was das Back- und Dekoherz höher schlagen lässt. Wunderschöne Cupcake-Cups, klasse Paper Straws und Garne in allen Farben, Candy- und Paper-Bags, Servietten, Pappbecher, Holzbesteck, kleine Köfferchen, Wimpelgirlanden und vieles, vieles mehr. Wenn ich jemals im Lotto gewinne, dann kaufe ich erst mal den kompletten Shop leer. Ich lass natürlich aber auch für Euch noch was übrig *hihi*.

Aber ich wollte Euch den Shop nicht einfach nur so vorstellen, sondern habe Angela – die charmante Besitzerin der Schönhaberei – einfach ganz frech gefragt, ob ich ein Interview mit ihr machen darf. Ich bin schon lange mit ihr in Kontakt und sie ist wirklich sehr sympatisch und als ich mal einen kleinen Sonderwunsch hatte, dann war auch das kein Problem. Doch bevor wir jetzt zum Interview kommen zeige ich euch erstmal, was mir die Schönhaberei heute morgen geschickt hat, und was ihr heute gewinnen könnt:

Sind das nicht sensationelle Dinge. Und wisst ihr was das Tollste daran ist? Ihr könnt das ALLES AUF EINMAL gewinnen. Das komplette Set, bestehend aus 20 Servietten, 10 Spitztüten, 10 Candybags mit passendem Garn und Anhängern, 10 Cupcake Cups, je 25 Cupcake Förmchen in 2 Größen, 1 Geschenkbox, 2 Zuckerstreuseldöschen & 10 Smoothiebechern mit Deckel (die sich übrigens hervorragend dazu eignen, Cupcakes zu verschenken oder am Ende einer Party mitzugeben). Aber jetzt spann ich Euch nicht länger auf die Folter. Hier ist das Interview mit Angela:

Backbube: Seit wann gibt es “Die Schönhaberei”?

Angela: Seit Ende Juli 2010, den Online-Shop seit November 2010

Backbube: Wie viele Produkte umfasst das Sortiment zur Zeit?

Angela: Hilfe! Das kann ich Dir aktuell gar nicht sagen. Auf jeden Fall viele, viele schöne!!

Backbube: Wie suchst du die Produkte für deinen Shop aus?

Angela: In meinem Kopf geistern ständig irgendwelche Ideen herum, die von mir gefunden werden wollen. Meine Artikel müssen besonders sein (viele auch nützlich!) -  sie müssen den Alltag schöner machen, sie müssen Freude bereiten und entzückend sein. Und natürlich dürfen sie bei uns auch gerne noch neu und unbekannt sein. Oft suche ich tagelang nach etwas Bestimmtem, das ich mir in den Kopf gesetzt habe. So lange, bis ich es habe. Und dann kann es auch schon mal vorkommen, dass ich erst über Umwege an einen neuen Artikel rankomme.

Backbube: Ich selbst mutiere gerade zu einem Stammkunden. Gibt es viele, die wie ich süchtig nach deinem Shop sind oder werden?

Angela: Hihi…Ja, mittlerweile habe ich viele sehr nette und liebe Stammkunden. Ich habe eigentlich überhaupt nur nette Kunden, was mich jeden Tag immer wieder aufs Neue sehr freut!! Ein dickes Danke an alle meine Kundinnen und Kunden!!

Backbube: Warum denkst du ist das so?

Angela: Hm. ich denke, es ist meine Philosophie. Und die steckt im Namen „Die Schönhaberei“ – der Name ist also Programm. Und das habe ich mir aufs Papier geschrieben. Ich suche den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen und Kunden und möchte, dass sie sich bei mir wohl aufgehoben und nicht als Nummer fühlen. Ich möchte für sie „greifbar“ sein. Und ich möchte ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, eine Freude bereiten, wenn sie meine Päckchen und Pakete auspacken. Sie sollen die Dinge finden, die sie gesucht haben und besten Service bekommen. Kurz: Ihre Zufriedenheit liegt mir sehr am Herzen!

Backbube: Gibt es ein Lieblingsstück in deinem Shop, das du selbst kaufen würdest, wenn es nicht dein Shop wäre?

Angela: Oh Gott! Was für eine Frage… Das ist nicht einfach, denn ich liebe ja ALLE meine Artikel! Auf was ich aber in keinem Fall verzichten kann und mag sind die Lavendelkissen und all die Recycle-Taschen. Allen voran die Kühltasche (im Sommer) und die Jumbotaschen. Aber ich gehe auch nicht ohne eine Shopper-Tasche aus dem Haus, obwohl im Auto immer eine deponiert ist. Dann auf jeden Fall Paper Straws. Und die Food-to-go-Behälter und das Tupfen-Geschirr habe ich ebenfalls viel im Einsatz und Garne liegen bei mir überall griffbereit – die lieben auch die Kinder sehr zum Basteln und Spielen. Neben all den Candy-Bags.

Backbube: Was erwartet uns shoppingsüchtige Backwütige denn in Zukunft? Worauf dürfen wir uns freuen?

Angela: Vor Kurzem habe ich eine neue Abteilung angekündigt, die nun in den nächsten Tagen endlich online gehen wird. Eine kleine – und hoffentlich feine – Abteilung für die Kategorie „Cupcakes“. Ebenso habe ich hier seit ein paar Tagen Cupcake-Förmchen und Cups in neuen Farben, die ebenfalls in den nächsten Tagen erhältlich sein werden. Und ich warte auf eine Lieferung mit neuen Paper Straws, die sich auch wunderbar fürs Backen eignen. Ihr dürft also gespannt sein.

Backbube: Vielen Dank, das waren erst mal alle Fragen zu deinem Online-Shop. Nun ein paar persönliche Fragen: Backst du selbst auch gern?

Angela: Das ist so eine Sache… ich würde schon gerne, nur fehlt mir dafür einfach die nötige Zeit und Muße. Und deshalb kann ich mich mit meinen Backkünsten auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Ich gehöre eher zur Dessert- und Kochfraktion. Und da ist mein Langzeitfavorit der „Bad Snowstorm“.

Backbube: Welches ist dein Lieblingskuchen?

Angela: Ich liebe Käsesahne in allen Variationen.

Backbube: Naschst du gern?

Angela: Was für eine Frage, Herr Backbube! Allerdings nasche ich am liebsten abends und das ist natürlich ganz schlecht für’s Hüftgold…

Backbube: Und noch ein paar Entweder-Oder-Fragen (einfach spontan antworten, zu welcher Antwort du eher tendierst). Punkte oder Streifen?

Angela: Punkte

Backbube: Pink oder Blau?

Angela: Blau

Backbube: Cupcake oder Muffin?

Angela: Cupcake

Backbube: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit deinem tollen Onlineshop “Die Schönhaberei”.

So und mit diesem Interview ist es natürlich noch nicht getan. Denn wie gesagt, gibt es jetzt ein GIVE AWAY für euch. Als ich das Paket von der Schönhaberei heute morgen bekommen und geöffnet habe, wollte ich am liebsten alles selbst behalten. Aber das kann ich euch nicht antun. *hihi* Hier also nochmal die komplette Übersicht über das tolle lila-farbene GIVE AWAY:

  • 20 Servietten
  • 10 Spitztüten
  • 10 Candybags mit passendem Garn und Anhängern
  • 10 Cupcake Cups
  • je 25 Cupcake Förmchen in 2 Größen
  • 2 Zuckerstreuseldöschen
  • 1 Geschenkbox
  • 10 Smoothiebecher mit Deckel (perfekt zum Cupcakes verschenken)

Und das sind die Gewinnspiel-Bedingungen:

Jeder der teilnimmt, hat 3 mögliche Gewinnchancen.

  • 1.Chance: Schaut euch auf www.schoenhaberei.de um und nennt mir in einem Kommentar unter diesem Beitrag euer Lieblingsprodukt aus dem Shop.
  • 2.Chance: Teilt bei Facebook den Beitrag zu diesem Gewinnspiel und schon steigen eure Chancen.
  • 3.Chance: Verlinkt den Beitrag zum Give-Away auf eurem Blog. (Natürlich solltet ihr dann hier im Kommentar erwähnen, wo ihr ihn eingebaut habt, damit ich auch weiß, dass ihr eine 3.Chance bekommt) NACHTRAG: Ihr dürft gern das letzte Bild mitnehmen!!

Mitmachen kann natürlich jeder– egal ob er/sie/es einen Blog hat oder nicht.

Die Verlosung startet sofort und endet am Montag, 24.09.2012 um 20:00 Uhr. Ich wünsche euch viel Spaß und natürlich auch Viel Glück. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals für das Interview und das tolle Give Away-Paket und nun lasst es Kommentare regnen. *hihi*

May the whisk be with you,

Euer Backbube

A verry british picnic – PART 1 – Shortbread & Lemon Curd

Versprochen ist versprochen. Und darum folgt nun Teil 1 meines Beitrags zur “Post aus meiner Küche”. A verry british Picnic – PART 1: Heute Shortbread & Lemon Curd. Beides allein ist schon sehr lecker, aber zusammen ist es ein Gedicht. Lemon Curd mache ich grundsätzlich selbst, denn ich habe bisher noch keines gekauft, das mir geschmeckt hat. Außerdem schmeckt Selbst-Gemachtes sowieso immer besser.

Kommen wir aber zuerst zum Shortbread. Dieses süße Mürbteiggebäck, das besonders in Schottland gern zur Teatime serviert wird. Klassischerweise wird es aus einem Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl gemacht. Mein Shortbreadrezept habe ich vor einigen Jahren von einer Austauschschülerin aus Schottland erhalten (na gut, es ist schon länger her, ich gebs ja zu *gg*). Sie hatte immer in den Pausen Shortbread dabei und es auch zu jeder Schulveranstalltung mitgebracht. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie mir das Rezept geben würde. Und sie hat JA gesagt. Und hier ist es:

Shortbread (nach einem Rezept von Jessica’s Grandmother)

Zutaten:

  • 100 g feiner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Reismehl + 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 160° C vorheizen. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Mehlsorten & Salz hinzufügen und dann schön verrühren und dann mit der Hand weiter kneten. Nicht wundern, der Teig ist etwas trocken. Das passt aber so. Ihr dürft auch auf KEINEN FALL DAS REISMEHL DURCH WEIZENMEHL ERSETZEN, das Reismehl sorgt nämlich dafür, dass die Shortbreads schön mürbe werden.

Schritt 2: Den Teig halbieren, in zwei ca. 2 cm dicke Rechtecke formen, und 1 cm breite Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Gabel Muster einstechen (dies sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass der Teig aufgeht.)

Schritt 3: Ca. 16 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. In warmem Zustand sind sie sehr zerbrechlich.

Das Shortbread passt hervorragend zum Tee, zum Kaffee, oder als kleiner Snack zwischendurch. Sie halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose relativ lang, aber frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Und wenn man keinen Tee oder Kaffee zur Hand hat, dann nimmt man eben stattdessen Lemon Curd. Und zwar dieses hier:

Lemon Curd (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)

Zuaten:

  • 4 Eigelb
  • 225 g Zucker
  • 185 ml Zitronensaft
  • 120 g gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung:

Schritt 1: In einer großen Schüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dick und blass wird. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung in einem schweren Edelstahltopf umfüllen (Keinen Aluminiumtopf verwenden, er reagiert mit dem Zitronensaft und dem Eigelb!)

Schritt 2: Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen, gefolgt von Salz & der Zitronenschale. Die Masse erhitzen, bis sie Puddingkonsistenz annimmt.

Schritt 3: Vom Herd nehmen und in Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Lemon Curd ist wirklich eine wundervolle Erfindung. Sooooo zitronig. Wenn ihr es nicht zum Shortbread essen möchtet, dann vielleicht zu Scones oder als Topping auf einen Cupcake? Oder als Füllung für einen Zitronenkuchen? Probiert es einfach mal aus.

Natürlich habe ich auch alles passend zur britischen Flagge verpackt. Rot, blau und weiß.

  • Pappbecher, Cupcakecups & Holzlöffel gibt’s HIER.
  • Die Aufkleber gibts HIER.
  • Die britischen Servietten hab ich von Butlers. (Das gibts da aber nicht dauerhaft, ist gerade nur Aktionsware)
  • Die Glasperlen habe ich selbst gemacht, bei meiner Mutter im Laden. HIER.

God save the queen! May the whisk be with you,

Euer Backbube

“Ein Schiff wird kommen”……

…….mit diesem Satz habe ich meine gute Freundin Lea neugierig gemacht. Sie ist nicht nur eine gute Freundin, sondern auch noch eine tolle Schauspielkolllegin. Was haben wir nicht schon alles zusammen erlebt. Und jetzt heiratet sie am 4.August im weit entfernten Jever. Und da ich nicht dabei sein kann, lass ich mir es natürlich nicht nehmen, ihr eine kleine Leckerei zur Hochzeit zu schicken. Was sie wohl gedacht hat, als ich sie nach ihrer Adresse in Jever (wo sie ursprünglich her kommt und wo sie auch heiratet) gefragt habe? Und als ich dann eine SMS mit dem Text “Ein Schiff wird kommen…” geschrieben habe? Gemein von mir solche Andeutungen zu machen, und nichts konkretes zu verraten. *hihi* Aber was habe ich nur damit gemeint?

Nun, ich habe vor ein paar Wochen dieses Keramikschiff gekauft, das ich nun mit so allerlei Ladung in einem kleinen Paket in den Norden Deutschlands schicken werde. Mit an Bord sind neben einem Hochzeits-Quietscheentchenpaar auch selbstgemachte Baisers, die herrlich leicht violett eingefärbt über die Reeling spitzeln.

Zuerst wollte ich DAS HIER machen (habe aber leider keinen hellen Rübensirup gefunden), dann Cakepops, die mal wieder misslungen sind (wird Zeit dass ich das mal in einem Kurs lerne!!!) und schließlich gab eine Notfallanfrage auf meiner Facebookseite dann die perfekte Lösung: Baisers. Diese kleinen luftig-süßen Schaumhäubchen, die mir schon immer den Atem geraubt haben, obwohl sie so einfach herzustellen sind. HIER könnt ihr lesen, was ich mir in meinen kühnsten Träumen vorstelle, wenn ich an Baiser denke.

Und sind sie nicht wundervoll, diese kleinen Eiweiß-Zucker-Wolken, die durch den Backhimmel ziehen und deren Inneres mein Inneres zum Schmelzen bringt???

Es gibt doch nichts Schöneres, als jemanden zu beschenken, der gar nicht damit rechnet. Und dann das Strahlen in den Gesichtern zu sehn! (Lea und mich werden zum Zeitpunkt des Auspackens zwar 594,52 km Luftlinie trennen, aber ich kann mir vorstellen wie sie strahlen wird). Und da ich auch ein Verpackungsfan(atiker) bin, hab ich noch schnell ein paar Schleifchen besorgt, ein bisschen drumherum dekoriert und fertig ist die MS Hochzeit um aus dem Ulmer Hafen auszulaufen und in den Hafen der Ehe nach Jever zu schippern.
Hoffe sie kommt dort heil an und rammt unterwegs nicht irgendeinen Eisberg, denn gerade jetzt im Sommer ist der Eiskonsum ja gefährlich hoch.

Ahoi, ihr Backpiraten,

Euer Backbube

Very Berry: Post aus Maikes Küche

Welche Vorteile haben Sommergewitter, orkanartige Stürme und sintflutartige Regenfälle? Richtig, die Luft kühlt ab. Und man hat endlich wieder die Muse, sich an den PC zu setzen und einen Beitrag zu schreiben, denn bei 33 Grad Außentemperatur macht es keinen Spaß vor dem Laptop zu sitzen (der ja quasi die moderne Version der Heizung ist). Doch nun weht ein kühles Lüftchen durchs offene Fenster und schwupdiwup sitze ich am Schreibtisch und tippe drauf los. Nachdem ich euch ja schon gezeigt habe, welche Köstlichkeiten ich im Rahmen der – wie ich finde – einzigartig genialen Tauschaktion “Post aus meiner Küche” verschickt habe, dürft ihr nun sehn, was mir meine liebe Tauschpartnerin gezaubert hat.

Diese unglaublichen Macarons mit weißer Ganache mit Brombeermarmelade, (und einem Hauch von Gold) haben tatsächlich etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten hätte: Ich dachte, dass ich die besten Macarons vor vielen Jahren in Frankreich gegessen hätte, in Honfleur, einem wunderschönen kleinen Küstendorf in der Nähe von Paris. Doch dann hab ich einen von diesen unglaublichen Maike-Macarons gekostet und ich war sofort überzeugt: DIE SIND BESSER!!!

Und als ich die zweite Dose geöffnet habe, fand ich diese kleinen Minigugl mit Mandel und Himbeer. Die kleine Version des Guglhupfs hat es mir schon lang angetan. Und diese süßen, beerigen Minikuchen waren wunderbar saftig und fruchtig. Herrlich!!

Und als ich das, was ihr auf dem Bild seht probiert habe, da hat sich für mich ein großes Problem ergeben. Eigentlich liebe ich normale Marshmallows, aber seit ich die Erdbeer-Schoko-Marshmallows in Herzchenform von Maike probiert habe, werde ich mich nicht mehr mit 08/15-Marshmallows zufrieden geben, sondern nur noch die von Maike haben wollen ;o)

Vor einigen Tagen wurden ich und ein paar Freunde von der Mutter meines besten Freundes auf eine Grillparty in ihrem Schrebergarten eingeladen. Dort hab ich neben Zuckerschoten und Kräutern auch Salat geernet und den habe ich zuhause mit diesem wunderbar fruchtigen Beerenbalsamico gekrönt.

Die Post aus Maikes Küche war sozusagen ein Volltreffer!! Liebevoll verpackt und alles durchweg köstlich. Die Rezepte für diese Leckereien findet ihr hier. Vielen Dank nochmals an meine Tauschpartneri. Very Berry und Verrrrrrrry Lecker!!!

 

Post aus meiner Küche! Zweite Runde: Very Berry!!!

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über “Post aus meiner Küche”? Diese fantastische Idee dreier Mädels, sich gegenseitig Selbstgemachtes aus der Küche zu schicken und eine Unbekannte oder einen Unbekannten mit Gebackenem, Eingemachtem und liebevoll Verpacktem zu verwöhnen? Damals wurde Schokoladiges von Ulm nach Berlin und von Berlin nach Ulm geschickt, und mit meiner damaligen Tauschpartnerin hab ich immer noch regen Kontakt und wir versorgen uns gegenseitig immer wieder mit Leckereien.

Und nun ist es soweit, es geht in die zweite Runde. Das Thema diesmal: “Very Berry”. Also wird es beerig. Erbeeren, Himbeeren und die ganzen anderen leckeren Verwandten. Und weil ich so in Beerenlaune war, hab ich das Päckchen sogar schon vor der Deadline abgeschickt. Diesmal ging mein Paket voller Süßigkeiten nach Leipzig. Und es kam auch schon an und wenn ich die Mail richtig gedeutet habe, war meine Tauschpartnerin Nummero 2 begeistert. Das freut mich natürlich. Jetzt spann ich euch nicht länger auf die Folter. Hier kommen meine kleinen, beerigen Überraschungen:

Heidelbeerzucker

Zutaten:

  • 25 g Heidelbeeren (ganz wichtig: Keine Kulturheidelbeeren, die haben zu wenig Farbstoff, am besten frisch von der Alm)
  • 75 g Zucker

Zubereitung:

  • Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Die Heidelbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, das Püree auffangen
  • Den Zucker in einer Pfanne bei starker Hitze schmelzen. NICHT umühren. Sobald der Zucker am Rand anfängt zu schmelzen, das Püree über den Zucker geben (Achtung, es brodelt dann ganz heftig). Den Zucker weiter schmelzen lassen und erst dann umrühren, wenn mindestens die Hälfte geschmolzen ist. Wenn der Zucker vollständig geschmolzen ist, auf dem Backblech verteilen, und fest werden lassen.
  • Den Karamell in Stücke brechen und im Blitzhacker fein mahlen. Bis zum Verschenken luftdicht verschließen.

Der Heidelbeerzucker macht sich hervorragend als Topping auf Eis oder Obstsalaten.

Himbeerpuderzucker

Zutaten:

  • Gefriergetrockenete Himbeeren (hab ich aus dem Biosupermarkt)
  • 250 g Zucker

Zubereitung:

  • Beide Zutaten in einem Blitzhacker geben (ich persönlich hab den Thermomix genommen, aber ich denk mal, dass das auch mit anderen Mixern geht) und so lang mixen, bis aus dem Zucker Puderzucker geworden ist. Und schon fertig ;o)

Bruchschokolade mit verschiedenén Beeren

Zutaten:

  • 250 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • Gefriergetrocknete Beeren (aus dem Biosupermarkt)
  • 1 EL Kokosöl (auch aus dem Biomarkt)

Zubereitung:

  • Die Schokolade hacken, vermischen und langsam schmelzen
  • Nachdem die Schokolade flüssig ist, mit einem Esslöffel Kokosöl vermischen, dann glänzt die Schokolade nach dem Aushärten schön.
  • Die flüssige Schokolade auf ein vorbereitetes Backpapier gießen und mit den gefiergetrockneten Beeren bestreuen.

Fest werden lassen, in Stücke brechen und schön verpacken. Gefriergetrocknete Beeren haben einen entscheidenden Vorteil. Sie halten viel länger und so kann man die Schokolade viel länger genießen. Und ich find sie auch extrem lecker.

Schichtkonfitüre Blaubeere-Himbeere-Waldfrucht

Zutaten:

  • Himbeeren
  • Blaubeeren
  • Johannisbeeren
  • Walderdbeeren
  • Brombeeren (ich habe von allen Beeren jeweils 250g genommen und nur einen Teil davon für das Glas benutzt, den Rest hab ich jeweils in andere Gläser gefüllt)
  • Gelierzucker 2:1 (an die Beerenmenge anpassen)

Zubereitung:

  • Zuerst die Blaubeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Gelierzucker mischen und nach Packungsanweisung kochen. Dann das vorbereitete Glas zu einem Drittel füllen. Dann erkalten lassen.
  • Danach die Himbeeren pürieren und je nach Geschmack durch ein Sieb streichen. Manche mögen ja Kerne in der Himbeermarmelade. Ich hab es versucht ohne Kerne zu machen, aber mein Sieb hat doch ein paar Kernchen durchgelassen. Wieder mit dem Gelierzucker mischen und kochen. Nun das zweite Drittel des Marmelade-Glases füllen. Wieder abkühlen lassen.
  • Die Walbeeren pürieren und ebenfalls durch ein Sieb streichen. Mit dem Gelierzucker mischen, kochen und das letzte Drittel des Glases füllen.

Ich habe nun noch einen kleinen Tipp: Eigentlich sollte man die drei Schichten besser erkennen, aber ich habe einen neuen Gelierzucker benutzt, der speziell auf Beeren abgestimmt ist. Leider färbt dieser Zucker die Marmelade dunkler, als sie mit einem normalen Gelierzucker wird. Also Notiz an mich: Für mehrschichtige Konfitüren ganz normalen Gelierzucker benutzen.

Erdbeersirup (2 Flaschen a 500 ml)

Zutaten:

  • 500 g Erdbeeren
  • 500 ml kochendes Wasser
  • 250 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Zitronensäure
  • 1/2 Packung Gelierzucker für Erdbeeren

Zubereitung:

  • Erdbeeren waschen, vierteln und mit dem kochenden Wasser übergießen. 20 min ziehen lassen. Erdbeeren in ein Sieb geben, abtropfen lassen und das Wasser auffangen.
  • Die aufgefangene Flüssigkeit mit den übrigen Zutaten in einem hohen Topf vermischen. Zum Kochen bringen und 2 Minuten sprudelnd kochen. Eventuell abschäumen und sofort in vorbereitete Flaschen füllen und fest verschließen.

Der Erdbeersirup dickt dann etwas an, aber kein Problem: Einfach Schütteln und schon ist er wieder flüssig. Er passt super als Soße zu Eis oder Pudding und lässt sich super mit Mineralwasser, Prosecco oder Champagner vermischen. Das Tolle ist, dass es endlich mal ein Sirup ist, der auch nach der Originalfrucht schmeckt und nicht mit Aromen versetzt wurde. Leider hab ich Schussel vergessen, ein Foto von der Flasche zu machen.

Ich hoffe, dass meiner Tauschpartnerin alles schmeckt und dass sie noch lange an die Post aus meiner Küche denkt. Ich freu mich jedenfalls schon auf ihr Paket und natürlich auch auf die nächste Ausgabe von Post aus meiner Küche.

Beerige Grüße,

Euer Backbube

Schokoladencupcakes mit Limetten-Joghurt-Frosting. Quak!!

Wieso Quak? Nun, heute morgen fand die Premiere von “Der Froschkönig” auf der Spatzenwiese Ulm statt, und zum ersten Mal stand ich nicht selbst auf der Bühne, sondern saß aufgeregt neben der Bühne und schaute meinen beiden Schauspielerinnen zu, wie sie mich stolz machten. Dass ich mal die Regie bei einem Theaterstück übernehmen würde hab ich auch nicht für möglich gehalten. Aber ich habs getan. Mann, war ich aufgeregt heute morgen. PREMIERE von einem Stück, das ich inszeniert habe – wuaaaaaah. Am Theater schenkt man sich meist etwas zur Premiere und um meinen beiden Fröschen nicht nur die erste Vorstellung zu versüßen, sondern ihnen auch für die tollen Proben zu danken, die unter schwierigsten Vorraussetzungen stattfanden (ich sag nur: 8 Proben, abhebende Theaterzelte und orkanartige Regengüsse; was für ein Froschwetter) habe ich ihnen leckere froschige Cupcakes gebacken.

Natürlich wollte ich noch irgend ein besonderes Frosting machen. Dazu habe ich mich gestern in meinen absoluten Schoko(laden)laden aufgemacht, der nicht nur so heisst wie der Film mit Johnny Depp & Juliette Binoche sondern mich auch immer etwas an die Schokolaterie im Film erinnert *träum*. Dort im Chocolat hab ich ganz süße kleine Schokoladenfrösche gefunden, die ich natürlich gleich geschnappt habe – QUAK – um sie auf die Cupcakes zu setzen. Und als ich danach im Supermarkt noch schnell ne weiße Schokolade holen wollte habe ich das Sommerregal einer bekannten Schweizer Schokoladenmarke entdeckt und was lächelte mich da ganz unschuldig grün an? Eine weiße Schokolade mit Limetten-Joghurt-Geschmack. Und nachdem die Cupcakes wahnsinnig schokoladig-mächtig sind, hab ich mir gedacht geb ich meinem Lieblingsfrosting den Limettenkick und lockere damit den Schokoschok auf.

Schokoladencupcakes mit Limetten-Joghurt-Schokoladen-Frosting

Zutaten:

  • 250 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 80 g weiche Butter
  • 40 g Kakao
  • 1 EL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 240 ml Milch
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Butter
  • 200 g weiße Joghurt-Limette-Schokolade (Lindt)
  • Schokofrösche aus dem Schoko(laden)laden

Zubereitung:

Schritt 1: Zucker und Eier schaumig schlagen

Schritt 2: Butter unterrühren.

Schritt 3: Mehl, Salz, Kakao & Backpulver mischen und abwecheselnd mit der Milch unter den Teig rühren. In vorbereitete Förmchen füllen (nicht zu viel, da der Teig wegen dem Backpulver beim Backen hochkommt) und bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) ca. 20 Minuten backen.

Schritt 4: Weiße Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.

Schritt 5: Butter & Frischkäse verrühren. Anschließend die Schokolade unterrühren. Auf den Cupcakes verteilen und mit Schokofröschen verzieren.

Nachdem die Cupcakes fertig waren, hab ich sie noch schnell verpackt (da kamen dann mal endlich die Cupcakeboxen von Tchibo zum Einsatz) und ein bisschen froschmäßig aufgepimpt. QUAK. Die Premiere war ein voller Erfolg und meinen beiden Schauspielerinnen waren ganz gerührt, als ich ihnen die Boxen übergeben habe. Ich hoffe die Cupcakes schmecken den beiden genau so gut wie mir. Die Schokolade von Lindt kann ich übrigens echt empfehlen, wenn ihr süße Cupcakes durch ein säuerliches, frisches Frosting abmildern wollt. Ist leider nur ne Saisonmarke. Und wenn ihr gern ein paar von den Schokofröschen haben möchtet, dann lasst es mich wissen.

Froschige Grüße,

Euer Backbube. QUAK!!

Schenken ist doch das Schönste!!

Und wenn man dann auch noch etwas selbstgemachtes verschenken kann, dann macht das gleich noch mehr Spaß. Und da kam es doch gerade recht, dass ein guter Freund von mir – ich nenn ihn mal Kevin ;o) – seinen Geburtstag gefeiert hat. Und da er zu einer Grillparty geladen hat, da hab ich mir gedacht: “Mensch, da kannst du doch ein paar selbstgemachte Soßen mitbringen.” Und das hab ich getan. Zur Hilfe hab ich das neue “Lust auf Genuss”-Heft genommen, denn da sind wieder mal unglaublich leckere Sachen drin.

Barbecue-Soße

Zutaten: (ca.300ml)

  • 1 Bio-Orange
  • 1 kleine Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • je 1 weiße und 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Brauner Zucker
  • 125 ml Tomatenketchup
  • 1/2 TL Cayennepfeffer

Schritt 1: Orange und Zitrone heiß waschen, trocken tupfen. Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Knoblauch und beide Zwiebeln abziehen, fein würfeln.

Schritt 2: Alle Zutaten für die Soße in einem Topf mischen und aufkochen. Zum Servieren in eine Flasche umfüllen, und abkühlen lassen.

Ich bin gespannt, wie dem lieben Kevin die BBQ-Sauce schmeckt, denn ich hab ihm schon mal eine gemacht, allerdings nach einem Rezept meiner Lieblingsbäckerin Cynthia Barcomi. Und wenn man 2 zum Vergleich hat, dann is das doch gut, oder?

Hausgemachtes Ketchup

Zutaten: (für ca.250ml)

  • 8 Fleischtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 80g Rohrzucker
  • ca. 50ml Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Schritt 1: Tomaten waschen, putzen, grob würfeln. (Achtung: Ich hab das wabbelige Fruchtfleisch nicht entfernt, daher wurde das Ketchup erst sehr flüssig. Daher wäre es wahrscheinlich besser, alles glitschige, flüssige von den Tomaten zu entfernen.) Knoblauch und Zwiebel abziehen, fein würfeln. Paprika halbieren, putzen, entkernen, abbrausen und klein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, die vorbereiteten Zutaten bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten braten. Tomatenmark und Zucker hinzufügen, alles weitere 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Schritt 2: Dann Tomatensoße fein pürieren, durch ein Sieb streichen. Ketchup mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen und in Flaschen umfüllen.

Das Ketchup schmeckt völlig anders als das, was wir aus dem Kühlregal kennen, liegt vielleicht daran, dass nur 80g Zucker statt 4000g Zucker drin sind *gg*. Und auch hier bin ich bin ich auf die Reaktion von Kevin und seiner Hübschen gespannt.

Haumacher-Senf

Zutaten: (für ca. 700ml)

  • 250 g gelbe Senfsamen
  • 150 ml milder Apfelessig
  • 100 g Zucker
  • 25 g Salz

Schritt 1: Senfkörner ca. 60 Minuten einfrieren. Danach in einem Blitzhacker zu Senfmehl mahlen.

Schritt 2: 200 ml Wasser und Essig in einem Topf aufkochen, dann ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Zucker, Salz und Senfmehl hineingeben und ca. 5 Minuten rühren. (Der Senfbrei ist dann noch flüssig und wir erst durch das Quellen des Senfmehls fester). ACHTUNG: Der Senf muss 2-3 Tage durchziehn.

Ich hab mir heimlich auch ein Gläschen von dem Senf zur Seite gestellt und ihn heute mal getestet. Ich kann nur sagen: Mann ist der scharf… Also schön vorsichtig beim Dosieren. Beim nächsten Mal muss ich auch die Senfkörner viel feiner malen (im Thermomix wirds zu grob Wieder was gelernt!) Wobei das schon auch was hat, wenn der Senf auch ein paar Knabberelemente intus hat. Aber schaun wir mal, wies dem Kevin schmeckt. ;o)

Das Verpacken hat mir mal wieder Spaß gemacht, vor allem wenn man vorher auf Zubehör-Shopping-Tour war ;o). Schleifen & Ettiketten hab ich im Buchladen – ja das sind die neuen Dekoläden – gefunden, die Flaschen beim Fachhändler und den Rest hatte ich zuhause ;o). Nach all den leckeren Grillsachen, die ich in letzter Zeit gemacht habe, wird es nun mal wieder Zeit für ein paar Backergebnisse. Darum werde ich in den nächsten Tag eine “Death by Chocolate-Cake” machen, da dürft ihr schon gespannt sein. ;o)

Hochsommerliche Grüße,

Euer Backbube