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“Backbubes Favourites” – Was haben wir denn da!? Ganz schön “Feines Zeug” in diesen 3 Rezepten…

Ganz schön aufgeregt war ich, als letzte Woche ein feines Paket von “Feines Zeug” bei mir zuhause ankam. Ich habe es vorbildlich geöffnet – OK, nein, ich habe es aufgerissen – und darin fand ich 5 leckere Sorten zum Naschen. Und 3 davon möchte ich euch heute auf eine ganz besondere Art vorstellen. Ich hab nämlich einfach ruckzuck Backzutaten aus den Mischungen gemacht und euch 3 vorweihnachtliche Leckereien gebacken. Und da ich das schon vor ein paar Tagen gemacht habe, bekommt ihr die Rezepte heute quasi direkt von der BLOGST-Konferenz 2013 aufgetischt.

Lebkuchen-Kuchen mit Fräulein Smillas Schneemandeln

Fangen wir an mit “Fräulein Smillas – Schneemandeln”. Das sind Mandeln in Vollmilchschokolade, die dann in Puderzucker gewälzt werden. Die hab ich in folgendes Rezept eingebaut:

Lebkuchen-Kuchen mit “Fräulein Smillas” Schneemandeln

Zutaten:

  • 220g Butter weich (Zimmertemperatur)
  • 6 Eigelb, Größe M (Zimmertemperatur)
  • 6 Eiweiß
  • 120g Puderzucker
  • 100g Zucker
  • 300g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 1 Dose “Fräulein Smillas” Schneemandeln,
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 80 ml Schlagsahne, ungeschlagen
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

  • Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
  • Butter cremig rühren. Salz, Puderzucker & Vanillezucker dazugeben. Eigelbe nacheinander unterrühren, bis die Masse cremig ist.
  • Mit einem Holzkochlöffel die geriebenen Mandeln und die Schlagsahne unterrühren. Mehl, Lebkuchengewürz und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Das Eiweiss mit dem Zucker steifschlagen und unterheben. Die Schneemandeln dritteln und mit unter den Teig rühren.
  • Den Teig in die Form füllen und 50-60 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Fräulein Smillas Schneemandeln - Oberlecker

Ein wirklich weihnachtlicher Kuchen, zu dessen Lebkuchenaromen die Schneemandeln wunderbar passen. Die Form für den Kuchen hab ich übrigens hier gekauft, nachdem ich letzte Woche bei meiner Lieblings-Jeanny diesen Kuchen gesehen habe. Da sieht man mal wieder, dass ich eben doch shoppingsüchtig bin *gg*. Weiter gehts mit kleinen “Vanille-Zimt-Rosinen-Törtchen” – die kann man gut “Statt Socken” zum Herz-Erwärmen benutzen.

Vanille Rosinen Törtchen statt Socken

Vanille-Rosinen-Törtchen statt Socken

  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanilleessenz
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Packung “Statt Socken”

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen ausstatten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen.
  • Die Butter geschmeidig schlagen, dann Zucker, Vanillezucker, Salz und Vanilleessenz unterrühren, bis sich der Zucker gelöst hat und eine gebundene Masse entstanden ist.
  • Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl über den Teig sieben und 2 EL Milch dazugeben. Das Ganze so lange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die schokolierten Rosinen halbieren und unter den Teig rühren. Die Förmchen zu 2/3 befüllen und20 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Aus den Förmchen nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Die kleinen Törtchen sind wirklich ein Hingucker und kommen völlig ohne Frosting oder Schokoladenglasur aus. Less is more – wie man so schön sagt. Die Rosinen aus der Mischung “Statt Socken” passen wirklich herrlich zu dem Vanillearoma im Teig und die weiße und dunkle Schokolade um die Rosinen herum setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf. Das schöne Muster könnt ihr übrigens ganz leicht mit den Schablonen von der Schönhaberei erzeugen. Einfach drauflegen und mit Puderzucker bestäuben. Kommen wir zu Rezept Nummero drei.

Soft-Baked Schokocookies als Plätzchenersatz

Dafür hab ich den wahrscheinlich leckersten “Plätzchenersatz” auf diesem Planeten verwendet. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen mich die komplette Weihnachtszeit nur von diesem “Plätzchenersatz” zu ernähren. Es handelt sich dabei nämlich um Pecannüsse in Vollmilchschokolade und Kakao. Und ich LIEBE Pecannüsse. Da kann jede andere Nuss einpacken. Und dann auch noch in Schokolade gehüllt. Ich fürchte es wird im Dezember zu ernsthaften Lieferengpässen beim “Plätzchenersatz” kommen. *gg*. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hab ich eben diese Nüsse in Soft-Baked Schokocookies verpackt.

Soft-Baked Schokocookies als “Plätzchenersatz”

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 25 g Kakaopulver
  • 50 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 2EL Apfelmus
  • 130g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Dose “Plätzchenersatz”

 

Zubereitung:

  • Butter in einem Topf schmelzen. Zucker, Schokolade & Kakao dazugeben und alles verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Apfelmus unterrühren und den Topf anschließend vom Herd nehmen.
  • Mehl, Backpulver & Salz mischen und über die Schokomasse sieben. Zu einem glatten Teig vermengen und diesen ca. 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren.
  • Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Pecannüsse in Trüffelschokolade halbieren. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und walnussgroße Kugeln daraus formen. Jede Kugel eindrücken, eine halbe Pacannuss in das entstandene Loch geben und darüber den Teig wieder schließen. Die Kugeln mit ca. 5 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas andrücken. Je nach Wunsch noch eine halbe Nuss oben drauf setzen. 8-10 Minuten backen.
  • Herausnehmen und auf dem Backpapier auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Plätzchenersatz von "Feines Zeug"

Die Cookies sind innen schön “weich”, außen knusprig und die Pecannüsse geben dem Cookie das gewisse Etwas. Ok, ich geb zu, es sind granatenmäßige Kalorienbomben, aber das macht uns ja nichts aus. *gg* Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte und ich konnte euch die tollen Mischungen von “Feines Zeug” schmackhaft machen.

Und nun gibt’s als letzten Leckerbissen noch etwas zu gewinnen. Ich verlose ein kleines Paket mit 5 leckeren Sorten von “Feines Zeug“. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag und schon seid ihr im Lostopf. [Nachtrag am 26.11.: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat Mario. Herzlichen Glückwunsch]

Gewinnspiel

Ich drück euch die Däumchen und wünsch euch noch ein schönes Restwochenende. Liebe Grüße von der BLOGST Konferenz 2013 und möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

PS: Vielen Dank an “Feines Zeug” für die leckeren Snackdöschen. Jetzt bin ich ein noch größerer Fan eurer Leckereien.

Der Herbst ist da, und darum gibt’s einen leckeren Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Titelbild

Es ist soweit: Es ist meine Zeit. Genauer gesagt, eine meiner Zeiten. Noch genauer gesagt eine meiner Jahreszeiten. Eine meiner liebsten Jahreszeiten. Der Herbst ist da, und mit ihm der Regen, die Stürme, das fallende Laub und die Melancholie, die sich langsam über das ganze Land legt. Ich weiß nicht, warum mich Herbst und Winter so faszinieren. Vielleicht liegt es daran, dass man die Natur und ihre Gewalten viel intensiver zu spüren bekommt als im Sommer. Oder weil ich im Winter geboren bin vielleicht. Oder liegt es daran, dass man in den kalten Jahreszeiten näher zusammenrückt und mehr Zeit miteinander verbringt?

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Der Herbst ist da

Ich weiß, viele können es nicht verstehen, wie man Kälte, Schnee, Regen und Sturm toll finden kann. Ich für meinen Teil aber verstehe dagegen nicht, was an unerträglicher Hitze, schwitzen, Sonnenbrand und Baden im Baggersee so toll sein soll. Ich laufe lieber im Regen durch den Park und lass mich vom Sturm durch die Gegend peitschen oder spaziere durch tief verschneite Wälder in denen es so scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben, als hätte die Welt kurz einmal den Atem anhalten, als völlig überhitzt an einem menschenüberladenen Strand dahinzuvegetieren. Ich bin eben ein Wintermensch. Und ein Herbstmensch. Und darum gibt’s für euch heute einen leckeren Herbstkuchen aus der aktuellen “Sweet Dreams”.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Ein Zwetschgenträumchen

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme (nach Sweet Dreams 3/13)

Zutaten (Teig):

  • 400 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten (Belag):

  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 90 g Grieß
  • 4 Eigelb
  • 1,2 kg Zwetschgen
  • 300 g Marzipanmasse
  • 2 EL Puderzucker

 

Zubereitung:

Schritt 1: Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde bilden. Hefe hineinbröckeln, Zucker & lauwarme Milch dazu und zu einem Vorteig verkneten. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ei, Butter und Salz hinzufügen und verkneten. Nochmals 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Schritt 2: Vanilleschote längs halbieren und auskratzen. In einem kleinen Topf Milch, Zucker, Vanilleschote & -mark aufkochen. Den Gries hinzufügen und nochmals aufkochen, vom Herd nehmen. Vanilleschote entnehmen. Etwas vom Grieß mit den Eigelben verrühren und unter den restlichen Grieß mischen.

Schritt 3: Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Das Marzipan zwischen 2 Frischhaltefolien auf Blechgröße ausrollen. Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Hefeteig auf dem gefetteten Backblech ausrollen und die Ränder etwas hochziehen, dann die Marzipandecke drauflegen, die Grießmasse darauf verteilen und die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf die Grießcreme legen. Mit dem Puderzucker bestreuen und 45 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Nahaufnahme

Der Kuchen sieht wunderbar aus und schmeckt sowohl lauwarm wie auch kalt richtig schön herbstlich. Ein Zwetschgenträumchen. Oder auch “Zwetschenträumchen” – man kann das “g” in “Zwetschge” nämlich auch weglassen. Unnützes Wissen am Rande. Ich werde beim nächsten Mal die Menge des Marzipans halbieren, denn er war bei diesem Kuchen fast zu dominant. Und in die Grie?creme werde ich wohl noch etwas Vanillepuddingpulver mit hineinmischen, der Grieß war zwar lecker, aber er verträgt locker noch eine Portion Vanille.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Zwetschgenzeit

Ich wünsche euch allen jetzt einen wunderschönen Herbst, mit bunten Blättern, einem trüben, tief verhangenen Himmel und tollen Stürmen, die das gefallene Laub durch die Luft wirbeln. Zieht euch eure Gummistiefel an, geht im Wald spazieren und genießt den Duft der Tannennadeln und der frischen Pilze, die nun bald aus dem Boden sprießen.

May the whisk be with you,

Euer Herbst-Backbube

 

Eine Tasse Tee und dazu ein leckeres Stück Sandkuchen

Neulich lief ich durch den Park vor meiner Haustür und kam an einem Spielplatz vorbei. “Mama schau mal, ich habe einen Sandkuchen gebacken” rief ein kleines Kind und noch ehe seiner Mutter es verhindern konnte, biss das Kind ein großes Stück davon ab bzw. beförderte es mit Hilfe einer kleinen giftgrünen Schaufel in den Mund. “Ach Schatz, einen Sandkuchen kann man doch nicht essen!” rief die Mutter. Ich schmunzelte und dachte nur “Wer sagt denn, dass man Sandkuchen nicht essen kann?” Er schmeckt doch herrlich. Und darum gibt’s für euch heute ein tolles Rezept für einen Sandkuchen – ohne echten Sand – versprochen.

Sandkuchen

Zutaten:

  • 225 weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • Saft & fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (oder Orange)
  • 3 Eier (M)
  • 350 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1/4 Tl Salz
  • 3 EL brauner Zucker

 

Zubereitung:

Schritt 1: Ofen auf 170 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze). Einen Bogen Backpapier ganz klein zusammenknüllen. Wieder öffnen und eine gefettete Kastenform damit auslegen.

Schritt 2: Butter, Zucker & Zitronenschale schaumig schlagen. Jedes Ei einzeln unter die Masse rühren. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver & Salz vermischen und mit einem Holzkochlöffel so lange unter den Teig rühren, bis dieser sich zu einer glatten Masse verbunden hat.

Schritt 3: Zitronensaft hinzugeben und gut verrühren. (Nach Wunsch kann man dem Teig dann noch entweder 1 TL Zimt, 1 TL gemahlenen Cardamom, das Mark einer Vanilleschote, 1 TL gemahlenen Anis oder sogar 1 EL Kümmel zugeben)

Schritt 4: Teig in die Kastenform füllen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Dann 1 Stunde backen. Herausnehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt besonders gut zu einer heißen Tasse Tee. Wenn ihr ihn mit Kümmel oder Cardamom verfeinert, passt er auch hervorragend zu einem Glas Rotwein oder sogar zu Bier. Probiert den Kuchen einfach mal in verschiedenen Geschmacksrichtungen aus. Das Grundrezept eignet sich hervorragend zum Variieren. In England nennt man diesen Kuchen übrigens Madeira Cake und dort wird er häufig zur Tea Time oder eben zu einem Glas Madeira genossen.

Ich werde ab sofort jede Woche einmal durch den Park spazieren gehen und wer weiß, vielleicht bekomme ich ja nochmal ein paar tolle Ideen. Baumkuchen vielleicht, oder Gänseblümchentorte?

Das Thema “Sand” passt übrigens gerade nicht nur zu diesem Kuchen, sondern auch zu meinem gestrigen Erlebnis. Eigentlich wollte ich nämlich das Wochenende im Allgäu verbringen und den Laden meiner Eltern hüten, so lange sie bei 30 Grad in Griechenland am Strand liegen, aber das Wetter war grausam. Kein Mensch traute sich ins Glasmacherdorf. Verständlicherweise. Monsunregen ist ein Witz gegen die Wassermassen, die gestern von Himmel fielen. Also beschloss ich den Heimweg anzutreten und zum Glück entschied ich mich rechtzeitg dazu. Auf dem Rückweg wurden nämlich im nächsten Ort bereits Sandsäcke aufgetürmt, denn der kleine Bach, der sonst ziemlich gemütlich an Schmidsfelden vorbeifließt, war zu einem Sturzbach mutiert und trat an manchen Stellen schon über das Ufer und setzte komplette Straßen unter Wasser. Ein paar Stunden später wär ich sicher festgesessen.

Ich hab euch mal zum Vergleich ein Bild von gestern und von Juni 2012 hinzugefügt. Das auf dem linken Bild im Hintergrund ist die Brücke, von der aus ich gestern das rechte Bild geschossen habe. Als kleiner Hinweiß: Ich bin 1,86 cm groß, d.h. das Wasser war gestern mindestens 1,5 Meter höher als sonst. Gruselig. Das Wetter beachten wir erst gar nicht.

May the whisk be with you,

Euer Backube

Backbube Mittwochs-Quickie – “Wilde Hilde” im Glas, ein wildes & schnelles Dessert

Man, diese Woche steckt voller Rezepte. Und passend zum 1.Mai gibts für euch einen neuen Mittwochs-Quickie: Diesmal ein einfaches aber unglaublich leckeres Dessert, das ihr wunderbar vorbereiten könnt, wenn Gäste für den Abend anstehn, oder das ihr blitzschnell zubereiten könnt, wenn ihr euch spontan selbst etwas gönnen wollt. Wenn euch ein wildes Verlangen nach Süßem überkommt, dann macht doch “Wilde Hilde” im Glas:

Wilde Hilde - Mittwochs-Quickie - Titelbild

Wilde Hilde im Glas (Rezept für 2 Whiskey-Gläser)

Zutaten:

  • 150 g gefrorene Himbeeren
  • 250 ml Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 50 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g Baisers (grob zerbröckelt)

 

Zubereitung:

Die Sahne schlagen, das Sahnesteif, den Zucker und das Vanillemark unterrühren. Eine Schicht gefrorene Himbeeren in die Gläser füllen, dann eine Schicht Sahne daraufgeben. Mit Baisers bestreuen und wieder mit Himbeeren weiter machen. Wieder Sahne darauf. Mit Baisers und Himbeeren und einem Minzblatt garnieren. Fertig.

Wilde Hilde - Mittwochs-Quickie

Das Dessert geht wirklich ratzfatz und schmeckt dennoch genial. Durch die gefrorenen Himbeeren gefriert auch die Sahne darüber. Das liebe ich ja. Wenn Sahne auf Eis so eine feste Schicht bildet. Ich weiß, dass manche das GAR nicht mögen, dann könnt ihr auch gern frische Himbeern benutzen. Ihr könnt es sofort servieren oder ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen, wie ihr wollt. *hihi* Macht euch einen schönen 1.Mai, geht an die frische Luft und genießt den Frühling.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Was Leckeres für zwischendurch: Versunkene Pflaumen mit Amaretto

Ein paar Tage ist es schon her, da klingelte es an meiner Tür und ein riesiges Paket wurde mir überreicht. Und was war drin? Ein kleines Körbchen mit 4 knackigen südafrikanischen Pflaumen. Dieses Päckchen habe ich der lieben Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe zu verdanken. Ich hatte bisher noch keine Zeit die Pflaumen zu verarbeiten, aber heute habe ich leckere “Versunkene Amarettopflaumen” draus gemacht. (Ich danke an dieser Stelle den Erfindern des 0-Grad-Fachs in meinem Kühlschrank, das die Pflaumen so lange knackig und frisch gehalten hat. Nach 3 Wochen! sind sie immer noch wie frisch gepflückt)

Versunkene Pflaumen mit Amaretto

Zutaten:

  • ca 4-5 große Pflaumen
  • 4-5 El Amaretto
  • 115 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Vanillearoma
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 300 ml lactosefreie Milch
  • Butter zum Einfetten & Puderzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Schritt 1: Pflaumen vierteln und in Amaretto marinieren (ca.30 Minuten, gelegentlich umrühren). In einer separaten Schüssel Mehl, Salz, Ei, Milch, Aroma und Zucker mit dem Schneebesen verquirlen. Abdecken und solange ruhen lassen, bis die Pflaumen fertig mariniert sind.

Schritt 2: Den Ofen auf 200° C vorheizen. Eine Auflaufform fetten, die Pflaumen durch ein Sieb abgießen, den Saft aber auffangen. Pflaumen in die Auflaufform legen, mit dem Teig umgießen. 25 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

Schritt 3: Die Pflaumen aus dem Ofen holen, mit dem aufgefangenen Amaretto beträufeln und schön dick mit Puderzucker bestreuen. Warm servieren.

Ich habe fast die ganze Schüssel allein aufgegessen, denn die Pflaumen waren unglaublich lecker. Ich bin ja normalerweise jemand, der nur Obst der Saison benutzt, aber diese Pläumchen waren einfach unwiderstehlich. Schaut doch mal, was Claretti und Nicole draus gezaubert haben.

May the whisk be with you,

Euer Backbube