Tag Archives: Tipps

Ein Tag mit Anna im Backwahn in Stuttgart – Mini-Bloggertreffen

Bevor ich vom Bloggertreffen schreibe: DANKE erstmal für 1500 Facebook-Fans. Ihr seid der Wahnsinn!!!!!! *wuahhhhhhh* Ich hab mir da schon etwas für euch als Dankeschön ausgedacht, am kommenden Mittwoch wird es nämlich ein grandioses Give-Away für euch geben. Stay tuned!!! Aber nun geht’s los mit dem Bericht über einen tollen, Geldbeutel-ausbeutenden Tag in Stuttgart:

Bloggertreffen mit Anna - Titelbild

Am Freitag vor zwei Wochen habe ich mich zu einem kleinen 2-Personen-Mini-Bloggertreffen mit Anna von Anna im Backwahn in Stuttgart getroffen. Ich lese ihren tollen Blog schon lange und von den vielen Fotos und ihren Texten her fand ich sie schon von Beginn an äußerst sympatisch. Und was soll ich sagen – Anna ist toll. Es gibt Menschen, die findet man schon toll, bevor man sie kennenlernt und wenn man sie dann trifft erkennt man, dass man sie absolut zu Recht schon vorher mochte. Anna ist extremst sympatisch und hat ein absolut einnehmendes Lachen. I like. Und sie ist genau so schwach wie ich, wenn es darum geht, Dekorationsgegenständen und anderen Verlockungen käuflicher Art zu wiederstehen.

Wir trafen uns am Crepestand am Stuttgarter Bahnhof (ohne da einen Crepe zu essen – wieso eigentlich???) und von da aus ging’s erst mal ins Theatercafe. Für Anna und mich gabs ganz stilvoll und wie sich das für Backblogger gehört einen……., na, was……… genau, einen Cheeseburger *haha*. Mit dabei war auch noch Sabine von lamesa, die ich euch ja schon mal vorgestelt habe. Und dann haben wir erst mal stundenlang über dies und das gequatscht, uns über unsere Blogs ausgetauscht und Annekdoten aus unserem Bloggerleben erzählt. Dabei hat Anna mich dann auch gefragt, ob ich Teil von Sarah’s Virtual Bridal Shower sein möchte. Nach dem Kaffeetrinken musste sich Sabine leider schon verabschieden. Wir zahlten also und schon startete unsere Stuttgart-Safari.

Bloggertreffen mit Anna - Markthalle

Nachdem wir uns bei Starbucks am Schlossplatz mit Flüssigkalorienbomben versorgt hatten gings in die Markthalle. Eine große Halle mit vielen kleinen Gemüse-, Gewürz- und Delikatessenlädchen… Am einen Ende der Markthalle geht eine Treppe in den 1.Stock und dort findet man das Einrichtungs- und Deko-Fachgeschäft Merz & Benzing - Auf der Treppe entstand übrigens ein typisches Shoot-The-Shooter-Bild von Anna und mir, das Gegenstück findet ihr bei ihr.

Aber zurück zu Merz & Benzing: Dort solltet ihr unter gar keinen Umständen hingehen, wenn ihr KEIN Geld ausgeben wollt. Denn dort findet man als Blogger alles, was das Herz begehrt. Geschirr, Deko, Markenküchengeräte, Bücher, Stoffe – von RICE bis Kitchenaid…. ihr merkt schon – Shoppingfalle für uns arme Blogger. Anna und ich mussten einfach zuschlagen. Ganz tolle Teller haben wir geshoppt, die seht ihr bestimmt bald im ein oder anderen Beitrag. Zu Merz & Benzing kommt ihr auch durch den tollen, romantischen Blumenladen auf der Rückseite der Markthalle in der Sporerstraße.

Bloggertreffen mit Anna - Herzog

Gegenüber vom Blumenladen findet ihr in der Sporerstraße 10 im 1.Stock den Showroom von HERZOG Gestaltung & Innenausbau. Dort findet ihr aber nicht nur Ideen für tollen, modernen Innenausbau sondern auch viele tolle Kleinigkeiten, auf die wir Blogger so stehen. Masking-Tape, Vintage-Getränkekisten, Kerzen, Paper Straws, Möbelknöpfe und vieles mehr. Die junge Frau, die uns dort empfangen hat, kam gleich mit uns ins Gespräch und wir durften nach Herzenlust fotografieren. Dort war es einfach toll. Die Accessoires waren liebevoll arangiert und toll zusammengestellt und eine Gefahr für jeden Blogger-Geldbeutel *hihi*. Schaut auf jeden Fall vorbei. Es lohnt sich. Der schmale Eingang liegt zwischen einem Restaurant und einem Interior-Laden.

Weiter ging’s zum Breuninger, einem noblen Kaufhaus, in dessen 5.Stock alle Fans von Alessi, ittala & Konsorten große strahlende Augen bekommen werden. Dort gibts auch Kusmi-Tee, den ich persönlich ja liebe und einen Nespresso-Shop. Aber das Highlight ist die Confiserie im Erdgeschoss. Dort gibt’s neben wunderschönen kleinen Törtchen auch Macarons, die zwar etwas unprofessionell aussehen, aber fantastisch schmecken. Und mit 1,45€ pro Stück ist der Preis auch ziemlich ok. Kaufempfehlung sind die Sorten Schokolade und Zitrone.

Danach schlenderten wir weiter zu Violas’ (Neue Brücke 4) und dort fühlten wir uns wie im Schlaraffenland. Weil es da so toll war zwischen all den Gewürzen, Salzen, Ölen, Risottomischungen und der Schokolade, gibt’s dazu am Samstag einen ausführlichen Bericht. Ich war nämlich am 2.Mai nochmals da und habe viele Fotos gemacht, um euch einen Eindruck von diesem tollen Laden zu machen. Ein paar gibts jetzt schon als Vorgeschmack. Und natürlich mussten wir auch dort shoppen. Für mich gab’s Zitronenrisotto, Zuckerperlen, Cranberry-Ingwer-Salatdressing, Schokolade mit Meersalz, getrocknete Rosenblüten und noch ein paar Cupcake-Nonpareilles. Lauter fiese Fallen für unschuldige Blogger. Gemein *hihi*.

Bloggertreffen mit Anna - Violas'

Da wir danach unsere Tüten nicht mehr tragen konnten, machten wir uns auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir eigentlich zusammen die Macarons genießen wollten, die wir gekauft hatten, aber der Zug stand schon da und war kurz vor der Abfahrt. Also haben wir gerecht geteilt und ich musste mich von Anna verabschieden. Schade. Ich hätte noch stundelang mit ihr weitershoppen und bummeln können. Wir sind sozusagen mit der gleichen Sucht infiziert. Aber wie gesagt, das wird bestimmt nicht unser letztes Treffen.

Ich wünsch euch noch eine schöne Restwoche und konnte euch hoffentlich ein paar tolle Tipps rund ums Shoppen in Stuttgart kredenzen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube.

 

Shopvorstellung: la mesa wohnaccesoires & tolles Give Away

Vor einiger Zeit fand in München das Bloggertreffen “Blogs & Coffee” statt. Organisiert wurde das Treffen von 2 Bloggerinnen und einem Blogger. Und eine der beiden Bloggerinnen möchte ich euch heute vorstellen, bzw. ihren Onlineshop. Die Rede ist von Sabine Wittig und ihrem Wohnaccesoires-Shop “la mesa” (schaut auch auf dem dazugehörigen Blog www.azurweiss.de vorbei).

lamesa - onlineshop - startseite

Dort findet man viele kleine Dinge, die die Wohnung und das Leben in eben dieser lebenswerter machen. Tolle Accessoires, Kissenhüllen, Geschirr und die wundervollen Kunstwerke der Papierkünstlerin Jurianne Matter, in die ich mich sofort verliebt habe. Ganz besonders haben es mir die Papierschiffchen angetan. Da ich schon lange ein großer Origami-Fan bin, mag ich alles gefaltete aus Papier. Sind die Schiffchen nicht toll? (Ganz unten erfahrt ihr sogar, wie ihr sie gewinnen könnt, denn Sabine hat mir 2 Packungen für euch bereitgestellt)

la mesa - little wishboats - juriane matter

Ganz toll am Shop finde ich auch die Möglichkeit, Geschenke für bestimmte Typen zu suchen. Links in der Navigation kann man nämlich spezifisch nach Geschenken für z.B. Hobbyköche, Reiselustige, Retrofans oder die nette Kollegin suchen. So findet man für jeden etwas passendes. In der Kategorie “Frisch eingetroffen” findet man aktuelle neue Produkte, und wer von Vintage nicht genug bekommen kann, für den ist unter “Einzelstücke und Vintage” etwas dabei. Und ich habe noch etwas entdeckt, was sofort in mein Herz geflattert ist. Dieses Vögelchen. Damit trifft Sabine genau meinen Geschmack: Holz und Neon. Besser gehts nicht.

sabine wittig - www.lamesa.de

Um euch auch ein paar Hintergrundinformationen zu liefern, habe ich mit Sabine ein kleines Interview gemacht, in dem ihr einiges über ihren Shop erfahrt und auch den Grund dafür, warum sie lieber in der Erde wühlt, als Yoga zu machen. Viel Spaß beim Lesen:

Backbube: Hallo Sabine. Auf deinem Blog www.azurweiss.de dreht sich alles um das Thema Einrichten. Die passenden Accessoires zum Einrichten findet man in deinem Online-Shop la mesa. Doch was war zuerst da? Der Blog oder der Shop?

Sabine: Zuerst war der Shop da, der Blog ergänzt den Shop als „Schaufenster“ und virtuelle Plauderecke.Viele meiner Kunden lassen sich von den Blogbeiträgen inspirieren.

Backbube: Nach welchen Kriterien wählst du Produkte für deinen Shop aus?

Sabine: Ich nehm‘ nur das ins Sortiment, was ich mir auch privat kaufen würde. Am liebsten mag ich kleine Labels, die in Deutschland oder zumindest in Europa produzieren. Nur sehr, sehr wenige meiner Artikel werden außerhalb Europas hergestellt.

Backbube:  “mesa” ist das spanische Wort für “Tisch”. Hast du eine besondere Verbindung zu Spanien oder warum hast du dich für diesen Namen entschieden?

Sabine: Das Leben findet bei uns am Esstisch statt. Hier wird gegessen, geredet, gelesen, diskutiert, gefeiert. Bei la mesa gibt es genau die Dinge, mit denen man es sich  am, auf und um den Tisch besonders hübsch machen kann  – neben Geschirr und Tischdeko also auch Kissenhüllen und Schönes für die Wand.  

Backbube: Gibt es ein Lieblingsprodukt in deinem Shop, das du sofort kaufen würdest, wenn es nicht dein Shop wäre?

Sabine: Oh – da gibt es viele! Zum Beispiel die Blüten von Jurianne Matter, die hab‘ ich das ganze Jahr über immer irgendwo im Haus stehen. Außerdem bin ich im Moment  ganz vernarrt in den kleinen Holzbären von Kay Bojesen. Und: Ich bin ein tea towel junkie und besitze jedes Exemplar aus dem Shop mindestens einmal auch privat.

Backbube: Was ist für die Zukunft von la mesa geplant?

Sabine: Im letzten Sommer habe ich eine eigene kleine Kollektion an Typopostkarten aufgelegt, die ständig wächst. Als nächstes sind Poster geplant. Das erste Motiv für ein DIN A5-Miniposter ist seit letzter Woche in Druck.  

Backbube: Was macht deinen Shop einzigartig?

Sabine: Zum Einen sicher das, was alle kleinen Shops so einzigartig macht: die individuelle, sehr persönliche Zusammenstellung des Sortiments. Zum Anderen lege ich viel Wert darauf, dass man die Produkte, die es bei la mesa gibt, nicht an jeder Ecke findet und dass sie meinen Kunden lange Freude machen!

lamesa - little wishboats - titelbild

Backbube: Nun noch ein paar persönliche Fragen: Wann hast du dich dazu entschieden mit dem Bloggen anzufangen, und warum?

Sabine: Ich möchte meinen Kunden – neben den Produktbildern im Online-Shop – noch mehr Ideen und Inspirationen liefern. Außerdem sollen sie gerne auch ein bisschen was Persönliches über mich erfahren, schließlich schenken sie mir ihr Vertrauen. Der Blog ersetzt also ein Stück weit Ladendeko, Schaufenster und die in einem „echten“ Laden ja ganz normale persönliche Plauderei.

Backbube: Gibt es außer deinem Shop und deinem Blog noch eine andere Leidenschaft?

Sabine: Ja, mein Garten. Ich wühle unheimlich gern in der Erde – das ist viel besser als Yoga!

Backbube: Was sind deine aktuellen Lieblingsblogs bzw. deine All-Time-Favourites?

Sabine: Oh, diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn das ändert sich ständig. Im Moment würde ich gerne ein paar Zimmer umgestalten, deshalb lese ich derzeit viele Interiorblogs, die Einblicke in Wohnungen geben. Zum Beispiel  www.timeoftheaquarius.com, Emmas Designblogg, http://fantasticfrank.wordpress.com/. Und ich schaue regelmäßig bei den Blogs meiner Blogroll vorbei – einige dieser Blogger kenne ich mittlerweile persönlich, da macht das Lesen gleich noch mehr Spaß und da finden sich auch meine All-Time-Favourites.

Backbube: Nun noch ein paar Entweder-Oder-Fragen (Sag ganz spontan, was dir zuerst zusagt). Punkte oder Karos?

Sabine: Punkte!

Backbube: Pink oder Violett?

Sabine: Puh – eigentlich bin ich der Grün/Blau-Typ, aber wenn ich mich dennoch entscheiden müsste, dann für Pink.

Backbube: Torte oder Kuchen?

Sabine:  Kuchen! Immer und jederzeit!

lamesa - giveaway

Und nun zu einem unglaublich tollen Give Away. Ihr könnt nämlich die kleinen Papierschiffchen gewinnen. Zur Verlosung stehen 2 “Packungen” fleet little wishboats (je Pack sind es 11 Papiere in verschiedenen Designs und Größen incl Faltanleitung). Da es 2 Packungen sind, gibt es diesmal auch 2 GewinnerInnen. Und so könnt ihr gewinnen: Schaut auf www.lamesa.de vorbei, schreibt mir bis Samstag, 13.04.2013 um 19:00 Uhr (Nachtrag: Gewonnen haben Lena und rosaundlimone – Gratulation) einen Kommentar und nennt mir euer Lieblingsprodukt aus dem Shop. Die Gewinner werden per Zufall bestimmt.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Buchvorstellung: 130 Gramm Liebe von Renate Gruber (Brandstätter Verlag) & Give Away

Lange Zeit habe ich nach DEM ultimativen Cupcakebuch gesucht. Es gibt mittlerweile viele davon auf dem Markt und eins ist schöner als das andere. Aber vor einigen Wochen habe ich es gefunden: DAS Buch, auf das ich so lange gewartet habe. Meine neue Cupcake-Bibel: 130 Gramm Liebe von Renate Gruber (erschienen im Brandstätter Verlag). Das Titelbild hat mich sofort angesprochen und schwupsdiwups hatte ich das Buch auch schon gekauft.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Renate Gruber hat 2010 in Wien ihr erstes Cupcake-Cafe eröffnet und es wurde sofort zum Publikumsliebling. Wenn ihr euch mal die dazugehörige Homepage anschaut, werdet ihr erkennen, dass daran nicht nur die Cupcakes schuld sind. Die Einrichtung ist einfach zauberhaft, genau so, wie die meisten von uns sich ein Cupcake-Cafe vorstellen (ein erheblicher Grund mehr, endlich mal wieder nach Wien zu fliegen). Nun hat sie ihr Buch 130 Gramm Liebe herausgebracht und das steckt voll mit tollen Rezepten, wunderschönen Bildern und kleinen Annekdoten. Was mir ganz besonders gut gefällt ist die Aufteilung in Sponges (so werden die Kuchenteile des Cupcakes genannt) & Frostings. Zu jedem Sponge werden immer drei Frostings vorgeschlagen, die man dann eben nach Belieben variieren kann. Es sind also keinen fertigen Kombinationen im Buch enthalten, sondern man kann nach Lust und Laune Sponges & Frostings miteinander kombinieren.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Sehr positiv hervorzuheben ist, dass die Frostings größtenteils ohne Butter auskommen und meist einen Pudding als Grundmasse haben. Das macht die Cremehäubchen nicht ganz so wuchtig. Diese Hauben sind dann zwar etwas aufwändiger, aber sie schmecken umso besser. Immer mal wieder findet man im Buch auch hilfreiche Tipps, wie man die Hauben mit dem Spritzbeutel aufträgt und wie man sie dekorieren kann. Ob Winterliches Bratapfel-Topping, Minze-Macha-Topping oder Italienische Meringue – für jeden ist etwas dabei.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich und was ich ganz besonders liebe: mit östereichischen Zutatenangaben. Da die Autorin des Buches aus Österreich kommt, liest man hier statt Quark, Puderzucker & Sahne eben Topfen, Staubzucker & Schlagobers (aber keine Angst, hinten im Buch werden die Begriffe erklärt). Und da ich Österreich, dessen Bewohner und die kulinarischen Köstlichkeiten sehr schätze macht diese scheinbare Kleinigkeit in den Rezepturangaben das Buch für mich noch mehr zum Liebhaberstück.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag Cupcakes

Ich habe bereits mehrere Rezepte nachgebacken und alle waren sehr köstlich: Die Bananen-Macadamia-Sponges mit passendem Bananen-Topping habe ich euch schon gezeigt und die kleinen Köstlichkeiten auf dem Bild hier drüber sind Nuss-Mandel-Sponges mit Schoko-Orangen-Topping. Der Sponge ist, wie alle anderen die ich schon nachgebacken habe, extrem luftig und saftig zugleich und die Creme bekommt durch frische Orangensschale und Grand Manier einen unglaublich intensiven Orangengeschmack. Herrlich!!!

Die Sponges sind durchweg sehr unkompliziert zu backen, und sehr vielfältig. Neben Klassikern wie Vanille-, Schoko- oder Red Velvet Sponges findet man hier auch ausgefalleneres, wie zum Beispiel Brioche-Cupcakes, Kürbis- oder Kardamom-Honig-Sponges. Worauf ich sehr gespannt bin sind die würzigen Cupcakes, die ich demnächst für eine Party backen werde. Spinat-Feta-Sponge mit Frischkäse-Lachs-Topping oder Couscous-Sponge mit Minze-Balsamico-Topping.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Ich freue mich nun, euch mitteilen zu können, dass mir Renate Gruber & der Brandstätter Verlag ein Exemplar “130 Gramm Liebe” zur Verfügung gestellt haben, das IHR nun gewinnen könnt. Was müsst ihr dazu tun? Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag und teilt mir mit, warum gerade ihr das Buch gewinnen müsst *hihi*. Der/die Gewinner/in wird per Zufall bestimmt. (Nachtrag) Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat: Charlotte.

(Nachtrag am 25.03.2013:) Hier kommt etwas verspätet noch ein kleines Interview mit Renate Gruber. Herzlichen Dank dafür und euch viel Spaß beim Lesen:

Backbube: Hallo Frau Gruber. Ich freue mich heute ihr Buch “130 Gramm Liebe” vorzustellen, das für mich so etwas wie meine neue “Cupcake-Bibel” geworden ist. Selten war ich mit einem Cupcake-Buch so zufrieden. Es ist perfekt! Man spürt ihre Liebe zu den kleinen Köstlichkeiten auf jeder Seite. Wie ist diese Cupcake-Liebe bei ihnen entstanden?

Renate Gruber: Ach, eine Liebe kommt – ohne dass man es merkt. Plötzlich ist sie da. In meinem Fall war vermutlich die elegante und zugleich formschöne Optik dieser kleinen süßen Köstlichkeiten ausschlaggebend. Als Graphik-Designerin hat mich das offensichtlich sehr angesprochen….

Backbube: Ich muss etwas loswerden: Ohne jemals in einem ihrer Cafes gewesen zu sein (was ich aber ganz schnell tun möchte) habe ich mich in die Einrichtung und die liebevollen Details in den Läden verliebt, die man im Buch und auf ihrer Homepage zu sehen bekommt. Wie lang hat es gedauert, bis sie sich sicher waren, das dies das Design der Läden sein sollte?

Renate Gruber: Die Gestaltung des ersten Shops, das Interior ist einfach aus dem Bauch heraus entstanden. Ich bin einfach meinem Gefühl gefolgt – immer wenn ich etwas nettes gesehen habe, habe ich es gekauft. Und so ist das ganze Stück für Stück gewachsen. Beim 2. Shop war es etwas anders. Da wußte ich schon genau was ich brauche und habe einen Tischler beauftragt, den ersten Shop quasi zu kopieren.

Backbube: Wann haben sie sich dazu entschieden, dass aus ihrer Leidenschaft auch ein Buch entstehen soll?

Renate Gruber: Das war in erster Linie die Initiative des Verlages. Da ich mehr oder weniger rund um die Uhr mit Arbeit eingedeckt bin, hatte ich nicht viel Zeit um mir zu überlegen ob ich ein Buch schreiben will. Der CBV Verlag ist aber ein sehr innovativer und hat ein super Gespür für den Trend der Zeit – was verlangt wird, was sich LeserInnen wünschen. Und da war die Schlussfolgerung klar: es muss ein völlig neuartiges (deutschsprachiges) Cupcake-Buch her :-)

Backbube: Was hat ihnen bei der Arbeit am Buch am meisten Spaß gemacht?

Renate Gruber: Das Schreiben der kleinen Anekdoten und natürlich das Kreiieren der Köstlichkeiten!

Backbube: Welches ist ihr allerliebster Cupcake?

Renate Gruber: Das wechselt ständig! Meistens sind es unsere Neukreationen – in die ich mich eingraben könnte – und davon haben wir ja viele!

Backbube: Vielen Dank für das kleine Interview. Ich hoffe, dass meine nächste Reise nach Wien nicht in allzu ferner Zukunft liegt und ich dann einen kleinen Abstecher in einen ihrer wunderbaren Läden machen und in den Genuß eines ihrer Cupcakes kommen kann.

Renate Gruber: Das hoffe ich auch.

Backbube: Vielen Dank für das Interview.

Ich hoffe, dass ich schon bald nach Wien reisen kann um diese kleinen Köstlichkeiten und das wunderschöne Cafe auch mal “live” sehen und testen zu können.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Blogs & Coffee München 2013 – Kaffee, Design & ein verrückter Bloggerhaufen

Vor einiger Zeit wurde ich zum Bloggerevent Blogs & Coffee in München eingeladen und sogar von Frau Heuberg gefragt, ob ich etwas für’s Goodie Bag beisteuern würde. Ich habe natürlich für beides zugesagt und am vergangenen Wochenende war es soweit. Von Freitag bis Sonntag traf sich ein bunter, verrückter, fotogafierender, Instagrammender, Twitternder, Facebookender und Vinender Haufen aus ganz Deutschland im schönen München. Sabine vom Blog www.azurweiss.de, Igor vom happyinteriorblog & Ines alias Frau Heuberg haben drei unvergessliche Tage für uns organisiert.

Los ging’s am Freitag Abend im Wirthaus in der Au, einem zünftigen bayrischen Lokal mit dem typischen Wirtshaus-Charme. Am nächsten Morgen war das Cafe Fräulein für uns reserviert und dort wurden wir mit einem leckeren Frühstück verwöhnt (nachdem natürlich erstmal alles fotografiert wurde). Dort war alles so, wie man sich ein Vintage-Cafe vorstellt: Nostalgische Bilder an der Wand, Teller aus Omas Küche, und eine musikalische Untermalung mit den guten alten Schlagern aus vergangenen Zeiten.

Danach ging’s in einen extrem coolen Designer-Möbelladen. Das Designhaus by Ambiente Direct. Dort gab es über 3 Etagen verteilt alles, was das Designherz höher schlagen lässt.

Das Möbelhaus ist im digitalen Zeitalter mehr als angekommen, denn dort kann man alles mit dem Smartphone oder dem iPad bedienen. Lampen ein- und ausschalten, Infos zu den Produkten holen, bestellen und und und. Geniale Idee und absolut besuchenswert.

So umwerfend, dass sogar ich als Foodblogger nun am liebsten auch über Interior Design bloggen möchte. Aber keine Angst, ich bleib beim Backen. Das lass ich mal die Profis machen.

Im Glockenbachviertel besuchten wir LADOUG Interior, einen kleinen Laden für Vintageliebhaber. Alte Gläser, Möbel und Truhen….. einfach zum Verlieben. Die Bilder sprechen für sich.

Weiter ging’s mit einem leckeren Salat mit Ziegenkäse und Honig im Kaffee Kranz und abends gab es ein Drei-Gänge-Menü im Restaurant Theresa. Leider hatte ich mich doch für das falsche Hauptgericht entschieden, denn Rindfleisch und dann auch noch “medium” GEHT GAAAAAAR NICHT. Ich hatte mir bei “Fleisch vom Grill” wohl eher ein würziges Putensteak erhofft. *hihi*. Nach einem langen Tag mit vielen tollen Eindrücken und Gesprächen bin ich dann hundemüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag ging das Schlemmen weiter und zwar im schönsten, gemütlichsten und zauberhaftesten Cafe, das ich wohl jemals besucht habe. Im White Rabbit’s Room fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Ein perfekter Mix aus Design, Vintage & Klarheit. Inklusive kleinem Shop. Das ist wirklich ein Traum und wenn ihr in München seid, dann MÜSST ihr dort hin. Sollte ich jemals mein Café eröffnen, denn würde es genau so aussehen.

Diese BloggerInnen waren mit am Start:

 

Das Bloggertreffen war wirklich wunderbar, ich habe mich gefreut viele tolle Menschen wieder zu treffen, die ich auf der BLOGST kennenlerenn durfte und deren Blogs mich jeden Tag begleiten. Und ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass meine blau-weißen Ostereier-Cookies, die ich als Goodie mit ins Goodie Bag geworfen habe, so gut ankamen. Das Rezept bekommt ihr natürlich demnächst von mir. Ich freue mich auf das nächste Bloggertreffen und werde nun wohl in den nächsten Tagen kräftig bei Ambiente Direct shoppen müssen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube (alias “Heißes Plätzchen” oder auch “Le Büb”)

DIY: Serviette mit cooler Bestecktasche – Ein Gastbeitrag von Sina’s Welt

Wie ihr vielleicht von Twitter, facebook oder Instagram wisst, bin ich dieses Wochenende auf einem Bloggertreffen in München (#bcmuc) und da ich die ganze Woche über wenig Zeit hatte zu backen, habe ich mich dazu entschieden meinen ersten Gastbeitrag anzufragen. Und da fiel mir Sina von Sina’s Welt ein, die mich mal kurz vor Weihnachten angeschrieben hatte, mit dem Angebot eines Gastbeitrags. Gesagt getan. Es ist zwar kein Rezept, aber dafür ein wunderbares DIY, mit dem ihr euren Gästen eine ganz besondere Bestecktasche präsentieren könnt. Viel Spaß mit dem folgenden Beitrag:

Hallo, ich bin Sina vom Kreativ-Blog Sina’s Welt. Heute zeige ich euch hier wie man seinen Esstisch originell schmücken kann. Lange bin ich in meiner Wohnung umhergewandert und habe überlegt, welche DIY-Idee für euch neu sein könnte. Bis mir meine alte, kaputte Jeans in die Hände fiel. Nach dem Waschen wird daraus eine Serviette mit Bestecktasche und passendem Namensschild für den Gast. Das helle Blau zaubert ein bisschen Farbfrische auf den Tisch – passend zum Frühling (sehnt ihr ihn auch so herbei?)

 

Und das braucht ihr…

  • 1 alte/kaputte Jeanshose
  • 1 Serviette
  • 1 Stoffschere
  • Textilkleber
  • 1 Sicherheitsnadel

 

So einfach geht’s…

Schneidet die Gesäßtasche akkurat aus der alten Jeanshose aus. Platziert die Serviette so, wie sie später auf dem Teller liegen soll, damit ihr die Tasche exakt darauf anordnen könnt. Wenn ihr nicht nähen möchtet, könnt ihr die Tasche nun einfach mit Textilkleber an der Serviette festkleben.

Wer Spaß mit Nadel und Faden hat, steckt zu erst die Tasche mit Stecknadeln auf der Serviette fest. Wölbt sie dabei etwas nach oben, damit genug Luft zwischen Serviette und Tasche für das Besteck bleibt. Näht nun die Tasche an der Serviette fest. Stecknadeln herausziehen.

Aus einem Hosenbein ein rechteckiges Stück Stoff ausschneiden und die Seiten etwas ausfransen, indem ihr einzelne Fäden aus den Seiten zieht. Das Stoffstück auf links drehen. Das Blau ist auf dieser Seite heller, so dass ihr gut leserlich den Namen des Gastes mit einem Filzstift drauf schreiben könnt. Das Namensschild mit einer Sicherheitsnadel an der Jeanstasche feststecken. Serviette auf Teller legen. Besteck in die Tasche füllen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr zur Deko noch einzelne Blüten oben in die Tasche stecken.

 Jetzt fehlen nur noch die Gäste. Wer mag vorbei kommen?

 Liebe Grüße, Sina

 

Ich finde das ist ein richtig cooles DIY und ich werde es auf jeden Fall auch selbst ausprobieren. Sieht auch bestimmt super aus, wenn man das aus unterschiedlichen Hosentaschen macht, dann hat man nen ganz bunten Kaffee-Tisch. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Sina für diese tolle Idee bedanken. Schaut doch mal auf ihrer Seite vorbei, da findet ihr noch viele weitere tolle DIYs. Ich stürz mich jetzt wieder ins Münchner Getümmel (ja in München tümmelts auch am Sonntag).

May teh whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

NEU – Der “Backbube-Mittwochs-Quickie” – Karamellisierte Blätterteigwimpel

Hallo ihr Lieben.

Ab sofort gibt es jeden ersten Mittwoch im Monat den “Backbube Mittwochs Quickie“- das ist ein kurzes, unaufwändiges Rezept für euch, das ihr machen könnt, wenn ihr auf die Schnelle etwas Leckeres zum Besänftigen eurer Süchte braucht, oder wenn ihr Überraschungsbesuch bekommt. Ich versuche das aus Zutaten zu machen, die man meistens zuhause hat, oder ganz schnell besorgen kann. Der Artikel dazu wird auch kurz & knapp gehalten. Eben ein kleiner Back-Quickie zwischendurch. *hihi*

Und los geht’s. Heute im Angebot:

 

Karamelisierte Blätterteigwimpel - Mittwochs-Quickie Ausgabe 1 - Titelbild

Karamellisierte Blätterteigwimpel

Zutaten:

  • Blätterteig aus dem Kühlfach
  • Zimt & Puderzucker

 

Zubereitung:

  • Rollt den Blätterteig aus, schneidet den Teig der Länge nach in 2 Hälften und schneidet dann aus jedem Teig kleine Dreiecke aus. Wendet diese in Zimt & Puderzucker und legt sie in eine heiße, beschichtete Pfanne (ohne Öl). Backt den Teig darin ca 2-3 Minuten, bis er aufgeht und auf beiden Seiten goldgelb wird.

 

Karamelisierte Blätterteigwimpel - Mittwochs-Quickie Ausgabe 1 Bild 2

Serviert die Blätterteigwimpel mit Apfelmus oder Marmelade. Ihr könnt sie auch als Dekoration für Cremes oder Mousse au Chocolat verwenden oder einfach so knabbern. Das ist wirklich ein unaufwändiges Rezept, das man ganz fix zubereiten kann. Und Blätterteig sollte man sowieso immer im Kühlschrank haben. Die Idee zu diesem Rezept ist übrigens vom einzig wahren Jamie Oliver.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

BLOGST – Brilliant Lustig Originell Genial Super Toll

Was für ein Wochenende. Ich habe einen weiten Weg auf mich genommen um zur BLOGST Konferenz nach Hamburg zu reisen (und hab meine Kamera vergessen, darum mal wieder Bilder von Instagram). ABER ich muss sagen: Jede einzelne Minute der Hinfahrt war es wert. Ich hab sie alle getroffen, meine „Idole“! Genauer gesagt die beiden Menschen, die hinter den Blogs stehen, die ich mag, nein liebe, nein ANBETE. Die mich seit meinen Anfängen begleiten und die für mich so etwas wie Vorbilder sind. Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe & Daniela von „Ein klitzeklein(es) Blog“. Beide waren bei ihren Vorträgen tierisch aufgeregt, aber Mädels lasst euch sagen: Ihr wart Zucker(süß). Ihr habt so viel Herz und Leidenschaft in eure Blogs gesteckt und genau das hat man bei euren Vorträgen gespürt, genau das hat euch noch sympatischer gemacht, als ich ohnehin schon dachte, dass ihr seid (war das Deutsch?). Naja, ihr wisst ja was ich meine.

BLOGST-Buchstaben im Werkheim Hamburg

Aber nicht nur die beiden waren da, auch viele weitere Verfasserinnen von Blogs, die ich regelmäßig lese. Zwei davon haben die BLOGST Konferenz ins Leben gerufen und – man muss es so sagen – brilliant organisiert. Clara von tastesheriff und Ricarda von 23qmStil. Die beiden haben sich unglaublich ins Zeug gelegt, und viele tolle ReferentInnen organisiert, die über Themen gesprochen haben, die uns Blogger alle interessieren.

BLOGST Programm vom Sonntag

Am Samstag Morgen stellten sich Thea und Toni vom SisterMag die Frage ob Bloggen belanglos sei (ganz klar mit NEIN zu beantworten) Danach gab uns Anna von Dawanda einen Einblick ins Thema DIY. Dann gabs leckeres Mittagessen, gefolgt vom Workshop “Bloggen als Business” & einem Vortrag von Edelmann PR zum Thema „Blogger Relations“ & schließlich stand Anwalt Christian Solmecke von WBS vor uns, der uns mit allerlei Wissenswertem über die Rechtslage beim Bloggen verblüfte. Der Tag endete mit der AfterWork Party, einer tollen Verlosung und einer kurzen Nacht.

Am Sonntag startete dann Dani vom klitzeklein Blog mit ihrem zauberhaften Vortrag “Vom Blog zum Buch” in dem sie uns auf genau die gleiche Weise, wie sie es in ihrem Blog tut in ihren Bann zog. Danach hinterließ Angelika Schaff (http://ichweisswo.blogspot.de/ & http://reiseblogger-kollektiv.com/) mit einer grandiosen, offenen und direkten Präsentation einen bleibenden Eindruck bei mir und ich denke auch bei allen anderen. Und dann kam Stefan Bechstein und sprach das wichtige Thema “Suchmaschinenoptimierung” an. Ganz besonders toll fand ich, dass er dabei immer wieder meinen Blognamen erwähnte, da ich mir mit “Backbube” glaube ich ein ziemlich gutes Keyword verschafft habe. Dann gabs wieder ne Mittagspause, gefolgt von Jos Meijerhof’s Vortrag über Google Analytics. Dass die Organistoren von BLOGST sogar Google für sich gewinnen konnten ist meisterhaft. Lediglich mit dem letzten Beitrag vom Couch Magazin konnte ICH als Mann nicht ganz so viel anfangen, da für mich die Zeitschrift eher uninteressant ist, da es sich doch eher um ein typisches Frauenmagazin handelt.

Coole Location, Werkheim in Hamburg

Ricarda & Clara haben aber nicht nur die Referenten organisiert sondern auch für das ganze Drumrum gesorgt. Sponsoren wurden an Land gezogen, die uns mit einem unglaublich umfangreichen Goodiebag überrascht haben, wir wurden kulinarisch verwöhnt, das Hotel wurde organisiert und und und. Den beiden muss man auf jeden Fall ein großes Lob aussprechen, ach was, nicht nur eins sondern mehrere: Dafür, dass sie uns Bloggern mit BLOGST eine Plattform geschaffen haben, auf der wir uns austauschen & vernetzen können, dafür, dass alles bis ins kleinste Detail bestens organisiert war, dafür dass sie den Mut hatten, das alles auf die Beine zu stellen. Und dafür, dass sie bereits jetzt schon wieder an die nächste BLOGST Konferenz denken. Ich drück den beiden auf jeden Fall ganz fest die Daumen, dass BLOGST in Zukunft ein fester Bestandteil im Leben eines jeden Bloggers wird und dass sie nie den Mut und die Kraft verlieren, das alles auf die Beine zu stellen. Ich werde auf jeden Fall keine Kosten und Mühen scheuen, so oft wie möglich daran teilzunehmen, egal ob ich 10, 100 oder 1000 km dafür fahren oder fliegen muss.

Heißes Plätzchen oder auch Backbube

Durch all die tollen Vorträge wurden viele Fragen beantwortet, aber auch viele neue kamen auf. WAS will ich mit meinem Blog erreichen? WEN möchte ich erreichen? Was ist der rote Faden in meinem Blog? Viele Fragen, die ich mir zwar schon mal gestellt habe, die mich aber trotzdem während den Vorträgen und auch noch nachts im Hotelzimmer und auch auf der 7-stündigen Zugfahrt von Hamburg nach Ulm beschäftigt haben. Ich habe lange über diese Fragen nachgedacht und es arbeitet noch immer in meinem Kopf. Ich bin voll mit Ideen, die herausschießen wollen. Ich denke, dass das nicht nur mir so ging und ich bin mir sicher, dass sich auf vielen Blogs nach dieser informativen Konferenz einiges ändern wird. Sichtbar oder auch hinter den Kulissen.

BLOGST Buttons 6 Stück

Doch nicht nur neue Fragen haben sich aufgetan, sondern auch neue Kontakte. Ich habe einige tolle Blogs und die Menschen dahinter kennengelernt, mit denen ich sehr gern einmal zusammen arbeiten möchte. Die nähmarie, diekommode24 oder Aux délices d’Aurélie. Ich denke, das Vernetzen untereinander ist eine große Chance für alle Blogger und auch die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen kann in Zukunft viel Positives hervorbringen. Die Essenz der Konferenz war sicherlich, dass man sich nicht unter Wert verkaufen sollte, wenn man darauf hin zielt, irgendwann mit dem Blog vielleicht auch mal Geld zu verdienen. Und dass man sich nicht dafür rechtfertigen muss, wenn aus dem Bloggen ein Job wird. All die tollen BloggerInnen da draußen leisten unglaublich viel, jeder steckt wahnsinnig viel Zeit, Liebe und auch Geld in seine Blogs und warum sollte man das nicht zurückbekommen – auch in finanzieller Form. Blogs sind schon lang kein belangloses Medium mehr. Warum darf man nicht mit etwas Geld verdienen, das einem Spaß macht? Ist das ein typisch deutsches Problem? All ihr Blogger & Bloggerinnen da draußen: Zieht euer Ding durch, folgt eurem Herzen, steckt all eure Leidenschaft und Liebe in euren Blog!! Und kommt zu BLOGST, ihr werdet es nicht bereuen.Ricarda & Clara - Organisatorinnen von BLOGSTZum Schluss möchte ich mich NOCHMALS bei Ricarda & Clara bedanken. Das Wochenende war unvergesslich und einfach unglaublich schön, gerade für mich als Blog-Neuling. Ich freu mich auf die nächste Ausgabe. Ach ja und fast vergessen. Danke auch an die Sponsoren: Medienpartner Couch Mag, Hauptsponsor Dawanda, Bemz, Bertine, Brita, Carmex, Edelman PR, Fashion for Home, Massivkonzept, Tchibo, zalando, die Präsent-Sponsoren und die Goodiebag-Sponsoren. Ach, und ich hab noch irgendwo nen kleinen Insider eingebaut. Wer findet ihn?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Category: Besonderes | Tags: ,

Kommt mit mir nach Nimmerland: Peter Pan-Cakes

Habt ihr euch nicht schon immer mal eine kleine Fee gewünscht, die einfach ein bisschen Feenstaub streuen muss und all eure Wünsche gehen in Erfüllung? Ich werde heute das Privilieg genießen, für 2 Stunden meine eigene Tinkerbell zu haben. Denn heute ist die Premiere von “Peter Pan” und da ich niemand geringeren als Peter höchstpersönlich spiele, habe ich zumindest auf der Bühne, meine eigene kleine Fee. My very own Tinkerbell. Gespielt von meiner bezaubernden Kollegin Lea. Sie ist einfach “skibidibidubadibub” – wie Tinkerbell sagen würde. Ich freu mich auf die Premiere und auf alles was dazu gehört.

Denn genauso wie es Tradition beim Theater ist, auf “Toi Toi Toi” nicht mit “Danke” zu antworten (das bringt Unglück), so ist es auch schon ein ungeschriebenes Gesetz, Premierengeschenke zu machen. Und da freu ich mich schon drauf. Und ich habe mir etwas ganz Besonderes für meine Kollegen überlegt. Ich wollte etwas schenken, das mit dem Stück zu tun hat. Etwas selbstgemachtes. Etwas zauberhaftes. Etwas einmaliges. Und die Idee schoss mir in den Kopf als ich das Wort “Pancakes” laß. Ich verschenke eine Mischung für Peter’s Pan-Cakes. PAN-Cakes. Was für ein Wortspiel. Und was für eine Idee. Das passende Rezept habe ich auf diesem Blog gefunden.

Ihr braucht für ein Milchfläschchen mit 0,25l Inhalt:

  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver

Die Pan-Cake-Mischung habe ich in kleine Milchflaschen verpackt, den Schraubdeckel mit Masking-Tape zugeklebt und mit einem tollen Etikett versehen. Dank dem Blog www.katharinakocht.com wurde ich auf den Jam Labelizer aufmerksam. Dort könnt ihr euch tolle Labels designen, einige davon sogar kostenlos. Die Flaschen waren also fast fertig. Doch etwas fehlte noch. Der Feenstaub. Irgendwie wollte ich auch den Feenstaub von Tinkerbell mit einbauen. Doch wie? Zuerst dachte ich an Blattgold in der Mischung (zu teuer und schmeckt nach nix), dann an Zuckerperlen in einem extra Tütchen (das war mir zu einfach). Als ich aber in der Stadt war, um grüne und gelbe Bänder zu besorgen, kam ich im Bastelgeschäft auf die zündende Idee: Da gibt es diese kleinen Plastikkugeln, die man selbst befüllen kann. Und da ich noch grüne Schokoherzen (aus meinem Lieblingsschokoladen, gibts leider keinen Onlineshop) und gelbe Nonpareilles (von HIER) aus Zucker zuhause hatte, wusste ich auch sofort, was ich in diesen kleinen Dingern – nennen wir sie Feenstaubbeutelkugeln – verstauen würde. Also hab ich die eine Hälfte mit den süßen Herzen & die andere Hälfte mit den Nonpareilles gefüllt, mit Maskingtape verschlossen und mit farblich passenden Bändern als Feenstaubbeutel mit an die Pan-Cake-Flasche gehängt. So kann jeder nach dem Backen der Pan-Cakes noch etwas knusprigen Glitzerstaub über die kleinen Leckerbissen streuen.

Damit die Beschenkten auch wissen, wie sie die Mischung zubereiten müssen, habe ich folgenden Text auf die Rückseite der Premierenkarten (auch die sind Tradition) geschrieben:

“Nimm 3 Eier & trenne sie. Mische die Eigelbe mit 120 ml Milch und Peter’s Pan-Cake-Mischung. Dann schlage das Eiweiß steif und hebe es vorsichtig unter. Daraufhin erhitze ein wenig Butter in einer Pfanne und backe die Pan-Cakes aus. Übergieße sie mit Ahornsirup oder einer Marmelade deiner Wahl und streue den Feenstaub darüber.”

Während ich diesen Beitrag online stelle sitze ich bereits in der Maske und mach mich für das Stück fertig. Ich hab den Artikel gestern Abend noch vorbereitet und wollte ihn erst dann veröffentlichen, wenn die Chance, dass einer der Beschenkten den Beitrag vorher liest, gleich null ist. Nun sitz ich also in der Garderobe, zusammen mit Wendy, Tinkerbel & Hook. Die drei werden wohl gleich ihr Geschenk bekommen und ich hoffe, sie freuen sich darüber.

In wenigen Stunden fliege ich dann über die Dächer Londons, streite mich mit meiner Fee, spiele mit den verlorenen Jungs, tanze mit Wendy & kämpfe mit Hook. Und das alles in Nimmerland. Und “Nimmerland hört niemals auf, solang dein Traum besteht.”

Und nun spiele ich noch “Gute Fee”. Den kleinen Kürbisanhänger des Herbst-Give-Away-Gewinnspiels hat gewonnen: saskia vom Blog saskiarundumdieuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmerinnen für’s Teilnehmen.

May the Fairy be with you,

Euer Backbube

Ein orientalischer Traum…. Feigen-Maracuja-Tarte

Der Herbst zeigt sich in diesem Jahr zumindest hier in Ulm wieder mal von seiner schönsten Seite. Die Blätter haben sämtliche Rot-, Gelb- und Orange-Töne angenommen, in manchen Gärten blühen noch die Rosen und auch auf meinem Balkon sieht man noch das ein oder andere Pflänzchen. Ein richtig schöner Herbststurm lässt zwar noch auf sich warten, aber der kommt bestimmt. Heute regnet es in Strömen, es ist kalt und nass -  genau so wie ich es mag (ja, ihr dürft mich jetzt für verrückt halten) – genau das richtige Wetter, um es sich gemütlich zu machen und die leckere Tarte mit Obst zu essen, die ich gestern Abend gebacken habe.

Da ich total auf alles stehe, was mit dem Orient zu tun hat, musste es eine Tarte mit Feigen sein. Ich weiß, Orient und nasses, kaltes Herbstwetter passt nicht zusammen – für mich jedoch schon, denn wenn es draußen so trüb und regnerisch ist, dann mach ich es mir zuhause gemütlich, mit einer heißen Tasse Apfeltee, mit selbstgebackenen Leckereien, die den Raum mit einem herrlichen Duft füllen, überall brennen Kerzen. Und diese Stimmung, die sich dann verbreitet, die verbinde ich mit dem Orient. Und damit auch ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt, kommt hier das Rezept für die leckere Feigen-Maracuja-Tarte. (nicht wundern, wenn die Schrift auf den Bildern anders aussieht. Mein Laptop-Akku ist leer, das Ladekabel kaputt und ich muss auf Ersatz warten. Auf dem alten PC sind die ganzen Programme nicht drauf, mit denen ich normal die Bilder bearbeite.)


Feigen-Maracuja-Tarte

Zutaten: (für den Teig)

  • 170 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 90 g weiche Butter
  • 2 EL kaltes Wasser

Zutaten: (für den Belag)

  • 2 Eigelb
  • 12 g Speisestärke
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahnequark
  • 200 g Schmand
  • 100 ml Maracuja-Nektar
  • 4 große, reife Feigen

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Tarteform (ca.26 cm Durchmesser) fetten. Alle Zutaten für den Teig mit den Händen zu Streuseln verkneten, in die Tarteform schütten und als Rand und Boden andrücken. Dann ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Schritt 2: Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Alle Zutaten für den Belag mischen, außer den Feigen. Gut verquirlen, den kalt gestellten Boden aus dem Kühlschrank nehmen, sofort die Creme darauf verstreichen und ca. 20 Minuten backen.

Schritt 3: Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Kuchen nach 20 Minuten aus dem Ofen holen, die Feigen darauf verteilen und weitere 15 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Fertig!!

Die Tarte schmeckt herrlich fruchtig und durch die Maracujacreme bekommt sie eine ganz besondere Frische. Dazu passt ein Glas Apfel- oder Gewürztee, das ihr nach Belieben mit arabischem Zucker süßen könnt. Der arabische Zucker passt zu vielem, zu Tee, Gebäck, Desserts und Kaffee. Arabischer Zucker?? Was ist das? Geht ganz leicht: Mischt einfach 200 g Zucker mit folgenden Zutaten:

  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • Mark einer halben Vanilleschote

Ihr müsst das Rezept wirklich unbedingt ausprobieren. Es ist super einfach, und kann beliebig variiert werden. Tauscht doch einmal den Maracuja-Nektar gegen einen anderen Saft aus und variiert mit dem Fruchtbelag. Würde mich freuen, von euren Kreationen zu hören. Den Teig könnt ihr als Grundlage für viele Pies & Tartes benutzen. Wie wär’s denn mal mit einem Key Lime Pie mit Baiserhaube oder einer Birnen-Chilli-Tarte?

Die Feigentarte hat mich leider auch zu einem kleinen Shoppingtrip verleitet, denn ich wollte die Fotos schön orientalisch aussehen lassen. Servietten, ein Teller und ein bisschen Deko. Aber hat sich gelohnt. Ich find die Fotos sehen zum Anbeissen aus, oder? Und wieder ein paar Dinge mehr, die in einem Umzugskarton verschwinden werden. Nur noch wenige Tage dauert es nämlich, dann werden wir in unsere neue Wohnung einziehen. Morgen früh wird endlich die Küche geliefert -  die Küche, auf die ich ich schon so sehnlich warte. Endlich eine offene, helle, weiße Küche mit jeder Menge Platz für meine Backleidenschaft. Und wie sieht eure Traumküche aus?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Bunter Herbst & Apfel-Zucchini-Schokokuchen

Wer sagt denn, dass der Herbst trüb und trist sein soll? All diejenigen, die das glauben, die sollten nun den folgenden Beitrag aufmerksam lesen und anschauen. Denn gestern war ich, bepackt mit meiner Kamera, auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Neu-Ulm unterwegs, das direkt vor meiner Haustür liegt. Dort bot sich mir ein farbenprächtiger Anblick: Blumenwiesen so weit das Auge reicht. In allen Farben sprießen dort noch immer tausende Blumen aus dem Boden und wenn man ganz genau hinhört, summt und brummt es überall.

Ein paar fleissige Bienen, Hummeln & Schmetterlinge tummeln sich auf den Blüten und schnappen sich die letzte Ration Nektar, die sie noch bekommen können. Ein paar davon haben sich direkt vor meiner Linse auf einer Pflanze niedergelassen; ein wunderschönes Pfauenauge hat extra für mich seine Flügel geöffnet und mir ein sagenhaftes Bild beschert. Diese ganzen Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und darum hab ich die Bilder einfach mit denen des heutigen Rezeptes vermischt. Und damit ihr auch seht, was für eine Blütenvielfalt noch auf den Wiesen steht, hab ich euch einen tollen Strauß gepflückt und auch den werdet ihr hier betrachten können.

Passend zum Herbst habe ich mir ein ganz besonderes Rezept herausgesucht. Einen Kuchen, den ich schon öfters gebacken habe, und der immer wieder mit seinem Geschmack überrascht. Der Herbst hält die wunderbarsten Gemüse- & Obstsorten für uns bereit und zwei davon vereint der Kuchen in sich: Äpfel & Zucchini. Das ganze wird dann noch mit Zartbitterschokolade abgerundet und man erhält einen Apfel-Zucchini-Schokokuchen. Die Kombination hört sich erst mal etwas gewagt an, aber der Kuchen ist unglaublich saftig und schmeckt einfach nach purem Herbst. Das Rezept stammt aus diesem Buch, ich habe es jedoch etwas abgewandelt.

Apfel-Zucchini-Schokokuchen 

Zutaten:

  • 200 g Mehl, vermischt mit
  • 1/2 Päckchen Backpulver und mit
  • 1/2 TL Natron
  • 3 Eier
  • 180 g brauner Zucker
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 100 g Äpfel (Granny Smith), grob geraspelt
  • 100 g Zucchini, fein geraspelt
  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Kastenform fetten & mehlen (oder mit Backpapier auslegen. Ich verrate euch etwas weiter unten einen Trick, wie das am besten funktioniert), Äpfel grob raspeln, Zucchini fein raspeln, Zartbitterschokolade fein hacken.

Schritt 2: Eier, Zucker und Öl leicht aufschlagen. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzugeben und (GANZ WICHTIG!!!) mit einem Holzlöffel und nicht mit dem Küchengerät!! vorsichtig umrühren. Der Teig darf nicht glatt gerührt werden. Er sollte eher klumpig aussehen. Den Teig sofort in die Form geben und unverzüglich in den Ofen stellen.

Schritt 3: Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann erst aus der Form holen.

Die Backzeit kann etwas variieren, je nachdem wie feucht die Zucchini sind. (Je feuchter, um so länger) Nehmt am besten kleine, feste Zucchini, die sind nicht so wasserhaltig wie die großen. Der Kuchen schmeckt lauwarm sehr gut mit selbst gemachtem Apfelkompott oder kalt mit Sahne, die ihr nach dem Aufschlagen mit ein wenig Calvados verrühren könnt. Der zart schmelzende Apfel-Zucchini-Schoko-Traum steht bei mir nun auf einer Tortenplatte unter einem Glasdeckel, daneben der bunte Herbstblumenstrauß, beides thront auf dem Tisch und der wiederum steht in einer völlig chaotischen, von Umzugskartons verbarikadierten, Wohnung. Ja, der Umzug naht. Endlich! Noch ein Stück näher an meiner Traumküche.

Und wie versprochen verrate ich euch nun einen Trick, wie ihr am besten eine Kastenform mit Backpapier auslegen könnt. Eine Schere ist dazu nämlich nicht nötig. Nehmt euch ein großes Stück Backpapier und knüllt es so klein zusammen wie ihr könnt. Dabei dürft ihr gern angestaute Aggressionen (vorrausgesetzt ihr habt welche) auslassen, denn das Backpapier wird sehr dankbar darüber sein. Je kleiner ihr es nämlich zusammenknüllt, umso besser funktioniert das, was jetzt kommt: Spült die Kastenform mit lauwarmem Wasser aus, öffnet das zusammengeknüllte Backpapier und drückt es in die Form. Durch das Wasser haftet das Papier an der Form und durch die vielen tausend kleinen Knicke, die vom Knüllen kommen, könnt ihr das Papier schön bis in die Ecken drücken. Ein weiterer positiver Effekt des “Kastenform-mit-Backpapier-Auslegens” ist, dass ihr den Kuchen danach perfekt aus der Form bekommt. Und theoretisch könnt ihr den Kuchen dann samt der Papiermanschette auf die Tortenplatte stellen. Sieht besonders gut aus, wenn das Backpapier weiß ist.

Nun kommen wir noch zur Auflösung des Gewinnspiels. Ich war wirklich überwältigt von den über 150 Kommentaren, die ihr unter dem Give-Away-Beitrag hinterlassen habt. Neuer Kommentarrekord für den Backbuben. *freu* Eigentlich habe ich die Gewinnerin bereits auf Facebook veröffentlicht, doch eine aufmerksame Userin hat mich darauf hingewiesen, dass man auf Facebook keine Gewinnspiele bewerben soll, keine Gewinner nennen darf und auch die “Gefällt mir”-Option nicht als Grundlage für den Gewinn benutzen darf (was ich zum Glück nicht tue). Also hab ich es wieder gelöscht. Da ich in Zukunft auf Nummer sicher gehen möchte, werde ich Gewinnspiele nur noch auf dem Blog bekannt geben und bei Facebook nur noch den Link zu einem Give Away setzen (was ja ein getarntes Gewinnspiel ist). Das Teilen von Give Away-Posts ist zum Glück nicht strafbar, also müsst ihr keine Angst haben, wenn ihr einen Beitrag meiner Backbube-Facebookseite teilt. Und nun kommt die Verkündung:

GEWONNEN HAT:   sanna1311

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Für sanna 1311 haben sich ihre 3 Stimmen gelohnt, denn sie hat nicht nur den Beitrag kommentiert, sondern ihn auch auf Facebook geteilt und auf ihrem Blog darüber geschrieben. Darum verlinke ich als Dank natürlich auch ihren Blog. Viel Spaß mit dem tollen Give Away der Schönhaberei.

Nun geht raus an die frische Luft, genießt die wundervolle Herbstsonne, lasst euch den Wind um die Ohren pusten und pflückt noch ein paar Herbstblumen, denn die lassen nicht nur euer Herz sondern auch einen noch so chaotischen Raum erstrahlen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube