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Tarte Tatin – Die neue SWEET PAUL ist da und Seite 33 macht mich richtig glücklich

Ich konnte es gestern nicht glauben. Ich öffne meinen Briefkasten und was liegt da drin. Die druckfrische zweite deutsche Ausgabe von sweet paul. Ich konnte es nicht erwarten das Heft durchzublättern und hab es sofort von seiner Plastikhülle befreit (so reissen normalerweise nur Kinder ihre Geschenke auf). Und es war wieder eine Offenbarung. Eine kleine Schatzkiste in Form eines Magazins. Nicht nur die Rezepte sind wieder ein absoluter Traum, auch die DIY-Tipps sind fantastisch. Die kleinen Pilze aus Filz, Leder & Spitze, die Märchenparty im Wald, die Dip & Dry-Ideen oder die einmalig verzierten Kürbisse machen Lust auf den HERBST. Wirklich, diese Zeitschrift macht mich glücklich. Und was mich noch glücklicher macht, ist das, was ich auf Seite 33 entdeckt habe. Dort ist tatsächlich ein kleines Stück aus meinem letzten Beitrag über ein Rezept aus der letzten Ausgabe von sweet paul abgedruckt.

Ich wusste zwar schon, dass das passieren könnte, denn die Redaktion von sweet paul hat mir eine Email geschrieben und mich gefragt ob sie den Beitrag drucken dürfen, aber erst jetzt, wo ich es vor mir habe kann ich es wirklich glauben… Ich hätte mir vor einem halben Jahr, als ich meinen Blog gestartet hab, nicht vorstellen können, dass mein Blog so schnell in der Presse landet. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Redaktion von sweet paul bedanken. Es bedeutet mir wirklich viel, zu wissen, dass mein Blog so gut ankommt.

Und natürlich habe ich mich auch diesmal wieder an ein Rezept gemacht. Auch wenn die Entscheidung sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr (so, genug “sehr’s”) schwer war. Es sollte eine Tarte werden. Doch welche? Vanillepuddingtarte, Schoko-Pekanuss-Tarte, Salzige Schokoladen-Karamell-Tartes oder Tarte Tatin? Ich habe mich für den Klassiker entschieden. Tarte Tatin. E voilà:

Tarte Tatin (aus sweet paul, 3/2012, Seite 84)

Zutaten:

  • 4 EL Butter
  • 120 g Zucker + 1 TL Zucker
  • 7 Äpfel, geschält, entkernt, geachtelt (am besten Gala)
  • Blätterteig as dem Kühlfach

Zubereitung:

Schritt 1: Den Ofen auf 220 Grad vorheizen

Schritt 2: In einer großen, ofenfesten Pfanne Butter und Zucker schmelzen, anschließend die Äpfel darauf schichten.

Schritt 3: Den Blätterteig über die Äpfel legen. Alle überstehenden Ränder in die Pfanne stopfen. Dann 18-20 Minuten goldbraun backen.

Schritt 4: Aus dem Ofen nehmen (ACHTUNG: DIE PFANNE IST SEHR HEIß) und auf eine Platte stürzen. Alle Äpfel die in der Pfanne kleben bleiben noch mit auf die Tarte geben, mit Zucker bestreuen und servieren.

Ich geb es zu. Ich habe noch nie Tarte Tatin gebacken, da ich mir erst heute, extra um das Rezept auszuprobieren, eine ofenfeste Pfanne zugelegt habe. Aber es hat sich gelohnt. Das ist nicht nur ein Kuchen. Das ist ein Gedicht. Eine Geschmacksexplosion im Gaumen. Ein apfeliger, fruchtiger Genuß. Wenn man da noch ein bisschen Zimt zufügt & ein paar kleine Rosinen, dann wird daraus eine Bratapfeltarte und dann kann nicht nur der Herbst, sondern auch der Winter kommen.

Merkt man an dieser Stelle, dass ich die kalte Jahreszeit herbeisehne? Ich mag den Sommer schon, solang die Temperaturen erträglich sind (d.h. auf backbubisch: maximal 23 Grad & kühler Wind) aber ich LIEBE es, wenn es draußen stürmt, regnet und schneit und man sich schön zuhause einkuscheln kann. Ich weiß, ich werde nun bei allen LESERINNEN auf Unverständnis stoßen, aber ich friere lieber als zu schwitzen. *gg*. Themawechsel: Ich hab nicht nur die Tarte gebacken sondern auch einen DIY-Tipp ausprobiert. Dip & Dry. Tauche & Trockne! Hab meine langweiligen weißen Stoff-Servietten einfach kurzerhand wie im Heft beschrieben gefärbt. Heißes Wasser & maisgelbe Stoffarbe in einen Eimer, Sevietten eingetaucht und trocknen lassen. Dann noch rote Stoffarbe dazu, nochmal eintauchen, nochmal trocknen lassen und fertig. Geht ganz schnell und gibt super Effekte. Probiert es einfach mal aus. Nehmt euch weiße Textilien (T-Shirts, Gürtel, Servietten, Handtücher usw.) und lasst die Farben sprechen:

Demnächst werde ich übrigens meine Heimatstadt Ulm ein bisschen genauer vorstellen. Kleine Läden, in denen ich gerne einkaufe, die Menschen die sich dahinter verbergen, Orte an denen ich gerne meine Freizeit verbinge. Ich freu mich schon jetzt drauf..

Apfelige Grüße,

Euer Backbube

Das Erdbeer-Cupcakes-Desaster

Vor einigen Tagen habe ich mal wieder mein neues Lieblingsmagazin sweet paul durchgeblättert und dabei fiel eine Postkarte aus dem Heft. Und was war das wohl für eine Postkarte? Eine Rezept-Postkarte mit einem ganz simplen Rezept für Erdbeercupcakes. Also hab ich sie spontan gemacht. Ich hab alles schön vorbereitet, hab leckere Erdbeeren gekauft und war in voller Backlaune. Es war auch alles schön, solange bis sie fertig gebacken und verziert waren. Doch was dann kam war ein Desaster ;(

Ich fang mal mit dem Rezept an und erzähl euch dann von dem Desaster:

Erdbeer-Cupcakes

Zutaten:

  • 200 g Butter, Raumtemperatur
  • 180 g Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120 g klein geschnittene Erdbeeren
  • Schlagsahne
  • 15 Erdbeerscheiben

Zubereitung:

Schritt 1: Den Ofen auf 180 Grad vorheizen

Schritt 2: Butter und Zucker miteinander cremig schlagen, dann ein Ei nach dem anderen jeweils 1 Minute unterschlagen.

Schritt 3: Vanlle, Mehl und Backpulver zugeben. Erdbeeren zugeben und vorsichtig unterheben. Dann in Cupcakeförmchen füllen und 20 min backen.

Schritt 4: Abkühlen lassen und mit Schlagsahne und Erdbeeren garnieren. So und genau an dieser Stelle hab ich einen Fehler gemacht, den ich nun nie wieder machen werde. Ich habe statt der Sahne Zuckerguss angerührt und dann mit frischen Erdbeeren garniert, mit der dummen Nebenwirkung, dass das Wasser aus den Erdbeeren den Zuckerguss verflüssigt hat und alles runtertropfte. Gut, das war aber das kleinere Übel. Zum Glück hab ich das Foto vorher gemacht, da sahen die Cupcakes noch akzeptabel aus. Später lief alles wieder runter. ;o(

Ja und dann war da noch die Sache mit den Erdbeeren. Normalerweise bin ich von der Qualität und dem Geschmack der spanischen Erdbeeren absolut begeistert, bisher hatte ich wirklich viele unwahrscheinlich süße und leckere Erdbeeren aus Spanien gekauft. Daher hab ich die Erdbeeren auch nicht probiert, bevor ich sie eingebacken habe. Hätte ich das vorher getan, dann hätte ich mir dieses Erdbeer-Cupcake-Desaster sparen können, denn die roten Früchtchen waren so abartig sauer, dass diese Säure in Verbindung mit der Vanille einen fürchterlichen Geschmack erzeugt hat und die Cupcakes direkt von der Tortenplatte in die Tonne gewandert sind. Nun, das muss es auch mal geben, dass die Kalorien direkt vom Blech in den Müll wandern. Das nächste Mal mit Sahne und mit voher probierten Erdbeeren. ;o)

Schönes Restwochenende,

Euer Backbube

Sauer macht lustig. Darum gibts Zitronenkuchen!

Wie hab ich gestern über beide Ohren gestrahlt, als ich im Regal meines Lieblingszeitschriftenladens tatsächlich eine deutsche & druckfrische Ausgabe der Zeitschrift sweet paul gesehen habe. Ich bin schon lang ein Fan von sweet paul und bin natürlich geschockt, dass ich die erste Ausgabe verpasst hab. (geändert am 29.07.2012 Zum Glück gab es diese erste Ausgabe gar nicht, denn das Heft 2/2012 war die erste Ausgabe, ich dachte nur wegen der “2″, dass es schon eine gab. Darum völlig umsonst geschockt *hihi*) Beim Durchblättern ist mir nicht nur das Wasser im Mund zusammengelaufen, sondern auch noch so viel kreativer Input ins Hirn geschossen, dass ich die nächsten Wochen keinerlei Probleme beim Verzieren, Basteln und Verschenken haben werde.

Natürlich musste ich auch sofort ein Rezept ausprobieren, und da ich wie sweet paul auch tierisch auf Zitronenkuchen stehe, habe ich heute alle Zutaten für den oberleckeren Zitronenkuchen aus dem Magazin gekauft (ich denke der ist wirklich so lecker wie er aussieht) und hab mich bei hochsommerlichen Temperaturen in die Küche gestellt und hab drauf los gebacken.

Zitronenkuchen (nach sweet paul)

Zutaten:

  • 60 g Mehl
  • 180 g Puderzucker
  • 1 EL Abrieb einer Biozitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 120 g Mandelmehl (oder gemahlene Mandeln, blanchiert)
  • 6 Eiweiß
  • 170 g Butter, geschmolzen
  • 235 ml Wasser
  • 115 g Zucker
  • 3 Biozitronen, in dünnen Scheiben

Zubereitung:

Schritt 1: Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Mandeln, Puderzucker, Zitronenschale und -saft vermischen. Eiweiß und Butter dazugeben und alles gut vermischen. In eine gut gefettete Kuchenform füllen und 25 – 30 Minuten backen, bis der Teig sich gesetzt hat und goldgelb ist.

Schritt 2: Wasser, Zucker & Zitronen in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. 15 Minuten köcheln lassen. Kuchen mit den Zitronenscheiben garnieren und kurz vor dem Servieren den Sirup darübergießen.

Der Kuchen sieht nicht nur oberzitoniglecker aus sondern schmeckt auch so. Genau das Richtige an einem heißen Sommertag auf dem Balkon. Mir gefällt besonders das leicht herbe Aroma der Zitronenscheiben, denn ich hab sie etwas zu dick geschnitten, allerdings macht dieser leicht bittere Nachgeschmack für mich das gewisse Etwas an diesem Kuchen aus. Meine Mutter wird sich freuen, denn sie bekommt morgen auch ein Stück davon ab.

Ich wünsche euch ein wunderschönes zitroniges Pfingstwochenende und wenn ihr zufällig in der Nähe des Bodensees sein solltet, dann besucht mich doch am Sonntag & Montag auf dem Lindauer Kunsthandwerkermarkt, dort werd ich meiner lieben Mum beim Verkaufen ihrer wunderschönen handgemachten Glasperlen helfen.

Zitronige Grüße,

Euer Backbube