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Backbube goes vegan – Leckere VEGANE Bananen-Schoko-Cupcakes & ein wirklich buntes Dankeschön an Monique von RICE

Vor ein paar Wochen stand ein kleines Paket vor meiner Tür – wenn man eine Waschmaschine auch als “klein” bezeichnet *hihi* – Es war ein RIESEN-Paket. Und was mich da drin erwartete war einfach un-glaub-lich. Der Inhalt war bunt, bunter am buntesten. Für mich war es, als hätte ich einen Preis gewonnen, oder soll ich P-RICE sagen? Ok, verraten. Es war voll mit buntem Geschirr von RICE. Auflaufformen, Teller, Becher, Tassen, eine Schneebesen und bunte Accessoires. Und das alles hab ich nur einer Person zu verdanken. Monique von RICE. Und darum möchte ich dir liebe Monique den heutigen Beitrag widmen. Als Dankeschön für dieses sensationelle Paket.

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Und da dieses bunte Knallergeschenk etwas ganz besonderes ist, wollte ich auch ein besonderes Rezept dazu präsentieren. Und ich habe mich an ein paar Kommentare von euch erinnert, in denen ihr mich darum gebeten habt, auch mal ein veganes Rezept zu präsentieren. Und da das auf meinem Blog etwas besonderes wäre, habe ich genau das getan. Ich hab mich ins vegane Backvergnügen gestürzt. Und ein Vergnügen war es wirklich, denn es hat Spaß gemacht, herumzutüfteln. Ich wusste z.B. dass man Bananen statt Eier verwenden kann und so hab ich experimentiert und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: Also heute ein besonderes Rezept in einem besonderen Set. Los geht’s. Weiterlesen

“Backbubes Favourites” – Was haben wir denn da!? Ganz schön “Feines Zeug” in diesen 3 Rezepten…

Ganz schön aufgeregt war ich, als letzte Woche ein feines Paket von “Feines Zeug” bei mir zuhause ankam. Ich habe es vorbildlich geöffnet – OK, nein, ich habe es aufgerissen – und darin fand ich 5 leckere Sorten zum Naschen. Und 3 davon möchte ich euch heute auf eine ganz besondere Art vorstellen. Ich hab nämlich einfach ruckzuck Backzutaten aus den Mischungen gemacht und euch 3 vorweihnachtliche Leckereien gebacken. Und da ich das schon vor ein paar Tagen gemacht habe, bekommt ihr die Rezepte heute quasi direkt von der BLOGST-Konferenz 2013 aufgetischt.

Lebkuchen-Kuchen mit Fräulein Smillas Schneemandeln

Fangen wir an mit “Fräulein Smillas – Schneemandeln”. Das sind Mandeln in Vollmilchschokolade, die dann in Puderzucker gewälzt werden. Die hab ich in folgendes Rezept eingebaut:

Lebkuchen-Kuchen mit “Fräulein Smillas” Schneemandeln

Zutaten:

  • 220g Butter weich (Zimmertemperatur)
  • 6 Eigelb, Größe M (Zimmertemperatur)
  • 6 Eiweiß
  • 120g Puderzucker
  • 100g Zucker
  • 300g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 1 Dose “Fräulein Smillas” Schneemandeln,
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 80 ml Schlagsahne, ungeschlagen
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

  • Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
  • Butter cremig rühren. Salz, Puderzucker & Vanillezucker dazugeben. Eigelbe nacheinander unterrühren, bis die Masse cremig ist.
  • Mit einem Holzkochlöffel die geriebenen Mandeln und die Schlagsahne unterrühren. Mehl, Lebkuchengewürz und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Das Eiweiss mit dem Zucker steifschlagen und unterheben. Die Schneemandeln dritteln und mit unter den Teig rühren.
  • Den Teig in die Form füllen und 50-60 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Fräulein Smillas Schneemandeln - Oberlecker

Ein wirklich weihnachtlicher Kuchen, zu dessen Lebkuchenaromen die Schneemandeln wunderbar passen. Die Form für den Kuchen hab ich übrigens hier gekauft, nachdem ich letzte Woche bei meiner Lieblings-Jeanny diesen Kuchen gesehen habe. Da sieht man mal wieder, dass ich eben doch shoppingsüchtig bin *gg*. Weiter gehts mit kleinen “Vanille-Zimt-Rosinen-Törtchen” – die kann man gut “Statt Socken” zum Herz-Erwärmen benutzen.

Vanille Rosinen Törtchen statt Socken

Vanille-Rosinen-Törtchen statt Socken

  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanilleessenz
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Packung “Statt Socken”

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen ausstatten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen.
  • Die Butter geschmeidig schlagen, dann Zucker, Vanillezucker, Salz und Vanilleessenz unterrühren, bis sich der Zucker gelöst hat und eine gebundene Masse entstanden ist.
  • Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl über den Teig sieben und 2 EL Milch dazugeben. Das Ganze so lange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die schokolierten Rosinen halbieren und unter den Teig rühren. Die Förmchen zu 2/3 befüllen und20 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Aus den Förmchen nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Die kleinen Törtchen sind wirklich ein Hingucker und kommen völlig ohne Frosting oder Schokoladenglasur aus. Less is more – wie man so schön sagt. Die Rosinen aus der Mischung “Statt Socken” passen wirklich herrlich zu dem Vanillearoma im Teig und die weiße und dunkle Schokolade um die Rosinen herum setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf. Das schöne Muster könnt ihr übrigens ganz leicht mit den Schablonen von der Schönhaberei erzeugen. Einfach drauflegen und mit Puderzucker bestäuben. Kommen wir zu Rezept Nummero drei.

Soft-Baked Schokocookies als Plätzchenersatz

Dafür hab ich den wahrscheinlich leckersten “Plätzchenersatz” auf diesem Planeten verwendet. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen mich die komplette Weihnachtszeit nur von diesem “Plätzchenersatz” zu ernähren. Es handelt sich dabei nämlich um Pecannüsse in Vollmilchschokolade und Kakao. Und ich LIEBE Pecannüsse. Da kann jede andere Nuss einpacken. Und dann auch noch in Schokolade gehüllt. Ich fürchte es wird im Dezember zu ernsthaften Lieferengpässen beim “Plätzchenersatz” kommen. *gg*. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hab ich eben diese Nüsse in Soft-Baked Schokocookies verpackt.

Soft-Baked Schokocookies als “Plätzchenersatz”

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 25 g Kakaopulver
  • 50 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 2EL Apfelmus
  • 130g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Dose “Plätzchenersatz”

 

Zubereitung:

  • Butter in einem Topf schmelzen. Zucker, Schokolade & Kakao dazugeben und alles verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Apfelmus unterrühren und den Topf anschließend vom Herd nehmen.
  • Mehl, Backpulver & Salz mischen und über die Schokomasse sieben. Zu einem glatten Teig vermengen und diesen ca. 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren.
  • Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Pecannüsse in Trüffelschokolade halbieren. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und walnussgroße Kugeln daraus formen. Jede Kugel eindrücken, eine halbe Pacannuss in das entstandene Loch geben und darüber den Teig wieder schließen. Die Kugeln mit ca. 5 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas andrücken. Je nach Wunsch noch eine halbe Nuss oben drauf setzen. 8-10 Minuten backen.
  • Herausnehmen und auf dem Backpapier auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Plätzchenersatz von "Feines Zeug"

Die Cookies sind innen schön “weich”, außen knusprig und die Pecannüsse geben dem Cookie das gewisse Etwas. Ok, ich geb zu, es sind granatenmäßige Kalorienbomben, aber das macht uns ja nichts aus. *gg* Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte und ich konnte euch die tollen Mischungen von “Feines Zeug” schmackhaft machen.

Und nun gibt’s als letzten Leckerbissen noch etwas zu gewinnen. Ich verlose ein kleines Paket mit 5 leckeren Sorten von “Feines Zeug“. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag und schon seid ihr im Lostopf. [Nachtrag am 26.11.: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat Mario. Herzlichen Glückwunsch]

Gewinnspiel

Ich drück euch die Däumchen und wünsch euch noch ein schönes Restwochenende. Liebe Grüße von der BLOGST Konferenz 2013 und möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

PS: Vielen Dank an “Feines Zeug” für die leckeren Snackdöschen. Jetzt bin ich ein noch größerer Fan eurer Leckereien.

“Hot Monday” – Sultan’s Dream ODER ein Traum aus 1001 Nacht (bzw. aus Kaffee und Schokolade)

Backbube - Hot Monday - Sultan's Dream - Titelbild

Vielleicht erinnern sich noch ein paar von euch, dass ich letztes Jahr bei einem kleinen Contest der Kaffeehauskette Coffee Fellows mit meinem Getränk “Sultan’s Delight” gewonnen habe. Damals konnte man ein Wintergetränk zusammenbasteln, das dann in den Verkauf kommen würde. Und meine Kreation wurde ausgewählt und kann auch dieses Jahr wieder in allen Coffee-Fellows-Fillialen genossen werden. *freu*. Und heute möchte ich euch das Getränk in abgewandelter Form am “Hot Monday” präsentieren. Ich nenne es nun einfach Sultan’s Dream.

Backbube - Hot Monday - Sultan's Dream - Heiße Schokolade mit Kaffee und Zimt

Sultan’s Dream

Zutaten:

  • 150 ml heißer Kaffee
  • 100 ml heiße, herbe Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Msp.Nelken
  • 1 Tl gem. Kardamom
  • 150 ml Sahne
  • etwas Zimtzucker

 

Zubereitung:

  • Den Zucker mit dem Zimt, dem Kardamom & den Nelken mischen. Die Sahne schlagen. Das Zuckergemisch in ein Glas füllen. Die heiße Schokolade (Zartbitterschokolade (Tafel) mit kochender Milch vermischt) mit dem Kaffee mischen und langsam auf den Zucker gießen. Dann die Sahne in einen Spritzbeutel füllen und das Getränk damit garnieren. Mit Zimtzucker bestreuen und servieren.

 

Backbube - Hot Monday - Sultan's Dream - Heißgetränk mit Kardamom & Zimt

Das Getränk entführt euch in einen Traum aus 1001 Nacht. Ich denke immer an den Orient, wenn ich es trinke. Ich war zwar noch nie dort, aber eines Tages werd ich dort sein und über die tollen, bunten Gewürzmärkte schlendern. Und alle Aromen mitbringen, die ich dort finden kann. Wer mich kennt, denkt jetzt bestimmt: “Moment, der Backbube mag doch gar keine Sonne & erst Recht keine Hitze, was will er dann in der Wüste?” – Zur Wüste gehört die Sonne dazu, das ist vollkommen in Ordnung. Nur hier brauch ich sie nicht *hihi*.

Backbube - Hot Monday - Sultan's Dream - Kaffee + Orientalische Gewürze

Ihr wundert euch auch bestimmt, dass ich Kaffee mit in dieses Getränk gepackt habe, wo ich doch Kaffee gar nicht mag. Haha, falsch gedacht. Ich mag ihn nur nicht pur. Aber mit heißer Schokolade gemischt finde ich ihn sogar fantastisch. Und als Aromageber für Kuchen usw. ist er auch toll. Wer Angst bekommt, dass der “Sultan’s Dream” zu süß sein könnte, den kann ich beruhigen. Wenn ihr die heiße Schokolade aus richtig guter, dunkler Schokolade selber macht ist die schon mal herb. Dazu der Kaffee – ebenfalls herb. Da macht das bisschen Zucker gar nichts aus. Probiert es aus, es schmeckt fantastisch.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Schoko-Haselnuss-Törtchen mit Nuss-Nougat-Creme – So schokoladig kann der Herbst sein

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Titelbild

Es gibt vieles, was ich am Herbst liebe, z.B. dass es schon früh dunkel wird. Und ich bin eben nicht nur ein Wintermensch, sondern auch ein Nachtmensch. Ich mag es, wenn es draußen dunkel ist, dann wirkt alles viel ruhiger und gelassener als tagsüber. Die Lichter beginnen zu leuchten, die Menschen werden entspannter und man rückt etwas näher zusammen. Und passend zur herbstlichen Dunkelheit hab ich heute ein kleines dunkles Törtchen für euch gebacken. Das Rezept stammt aus der neuen Sweet Dreams, allerdings hab ich das Rezept etwas abgewandelt. Ich habe aus der großen Torte einen kleinen Leckerbissen gemacht.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Schokoladiger Herbst

Schoko-Haselnuss-Törtchen

Zutaten (für 1 Törtchen):

  • 125 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 3/4 TL Backpulver
  • 55 g Zartbitterschokolade
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 175 g Zucker
  • 50 g Butter (weich)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 175 ml Buttermilch
  • 5 EL Nuss-Nougat-Creme
  • 2 EL gehackte Haselnüsse

 

Zubereitung:

Schritt 1: Vorbereitung: Den Backofen auf 160 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Springform (20 cm Durchmesser) fetten. Das Mehl mit dem Kakao- und dem Backpulver mischen. Die Schokolade mit dem Öl über dem heißen Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen.

Schritt 2: Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen, dann die beiden Eier jeweils 1 Minute einzeln unterrühren. Die Schokoladen-Öl-Mischung dazurühren, anschließend die Buttermilch dazu rühren. Dann das Mehl mit einem Holzkochlöffel vorsichtig unterrühren, bis alles zu einem glatten Teig vermischt ist.

Schritt 3: Den Teig in die Form füllen und 40 min backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Schritt 4: Mit einem Dessertring (7-8 cm Durchmesser) 3 Kreise aus dem Teig ausstechen. Einen der drei kleinen Böden mit 1-2 EL Nuss-Nougat-Creme bestreichen und mit Haselnüssen bestreuen. Dann einen weiteren Boden daraufsetzen. Diesen wieder mit 1-2 EL Creme bestreichen und mit Nüssen bestreuen. Den letzten Boden wieder mit Nuss-Nougat-Creme bestreichen und mit Nüssen betreuen.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - von oben

Fertig ist eine saftige, cremige Kalorienbombe. Schokoladig, nussig und unvergleichlich lecker. Ein kleiner Hingucker auf jeder Kaffeetafel. Statt der Haselnüsse könnt ihr natürlich auch gehackte Mandeln, Macadamianüsse oder Pekannüsse nehmen. Schmeckt auf jeden Fall genauso lecker. Ich werd das nächste Mal statt der Nuss-Nougat-Creme das Rezept mal mit meiner Spekulatiuscreme ausprobieren und ein paar Lebkuchenstückchen statt der Nüsse nehmen.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Klein & fein

Ihr fragt euch nun sicher, was ich mit dem Rest des fertigen Bodens gemacht habe? Man sticht ja schließlich nur 3 Kreise aus. Nun, dieser Boden kann auch wunderbar als Brownie genossen werden, denn wenn man ihn kurz vor dem Ende der Backzeit schon aus dem Ofen holt und nicht ganz zu Ende backt, wird aus dem Kuchen ein wunderbar saftiger Brownie. Ich hab also den restlichen Kuchen in kleine Browniewürfel aufgeteilt und diese bekommen heute meine Kollegen am Theater *gg*. Die haben schon lange nichts mehr von mir bekommen, das wird langsam mal wieder Zeit. Die freuen sich bestimmt.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Genuss mit Nuss

Und ich freue mich auch: auf den kleinen Spaziergang, den ich heute abend durch den Park machen werde, der neben meiner Wohnung liegt und der direkt ins offene Feld übergeht. Im Herbst steigt dort abends langsam der Nebel auf, der Wind peitscht durch die kahlen Baumwipfel und oft fällt ein bisschen Nieselregen – ich liebe Nieselregen. Viele werden mich nun für verrückt erklären, aber ich mag die Gewalten der Natur viel lieber als diese langweilige Sonne.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Feine Schokoladen-Orangen-Cakepops – beim zweiten Mal wird alles gut.

Es ist schon etwas länger her, dass ich meine ersten Cakepops gemacht habe. Und kläglich gescheitert bin. Die meisten brachen beim Überziehen mit Schokolade ab oder die Schokolade trocknete ganz fürchterlich klumpig. Darum wollte ich eigentlich keine mehr machen. Aber ich habe mich nochmals herangewagt. Und es hat geklappt. Ich habe alles genau gleich gemacht wie beim letzten Mal, nur habe ich andere Schokolade genommen. Und schon hat’s funktioniert. Und unter der knackigen Schokoladenhülle beisst man in einen Traum von Schokoladenkuchen mit wunderbar intensivem Orangengeschmack.

Schokoladen-Orangen-Cakepops - Titelbild

Schokoladen-Orangen-Cakepops

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 1 Fertigkuchen (z.B. Herrenkuchen)
  • 60 g Butter
  • 120 g Puderzucker
  • 4 TL Orangenschalenpaste (gibts z.B. hier)
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • Zuckerperlen
  • 25 Cakepop-Stiele
  • 25 Pralinenförmchen

 

Zubereitung:

Schritt 1: Den Kuchen zerbröseln. Die Butter ca. 3 Minuten cremig schlagen, dann den Puderzucker unterrühren und luftig aufschlagen. Dann die Orangenschalenpaste unterrühren.

Schritt 2: Das Frosting mit dem zerbröselten Kuchen verkneten, bis eine feuchte Teigmasse entstanden ist. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf einem Teller 15 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Schritt 3: Währenddessen die Kuvertüre schmelzen. Die Kugeln aus dem Gefrierschrank holen. Einen Cakepopstiel mit der Spitze in die Kuvertüre tauchen und in eine Kuchenkugel stecken (etwa bis zur Hälfte der Kugel). Den Vorgang mit allen anderen Kugeln wiederholen. Nochmals 15 Minuten ins Kühlfach damit.

Schritt 4: Die Cakepops aus dem Gefrierschrank holen und einzeln in die Kuvertüre tauchen. Überschüssige Kuvertüre abschütteln und die Cakepops auf ein Stück Alufolie stellen. Sofort mit Zuckerperlen bestreuen. Nach dem Trocknen in kleine Pralinenförmchen stellen.

Schokoladen-Orangen-Cakepops - Kleiner Biss ins Glück

Ihr fragt euch nun sicher, warum ich denn nochmals Cakepops gemacht habe, obwohl ich damals gesagt habe, dass ich’s nie wieder tun werde. Nun der Grund ist folgender: Heute um 15 Uhr haben wir ein Gastspiel mit dem Theaterstück “Peter Pan“, und eine der Ballettmädels, Jojo, hat Geburtstag. Mein Regisseur hat mich gefragt, ob ich nicht etwas backen möchte, und ich sagte natürlich ja. Da wir auf Tour sind und man dort keine großen Sahnetorten mitschleppen kann, dachte ich eben an Cakepops. Und die kommen bei den Kids bestimmt super an.

Schokoladen-Orangen-Cakepops - Schokotraum in pastell

Ich musste die Cakepops schon zwei Tage vorher machen, da ich heute früh leider keine Zeit hatte. Darum musste ich mich damit auseinander setzen, wie ich sie am besten lagere. Ich habe viele hilfreiche Antworten von euch bekommen und nun kann ich euch meine Lösung empfehlen: Ich hab mir bei Metro eine Styroporbox gekauft und darin hab ich sie zwei Tage an einem kühlen Ort gelagert. Und sie sahen immer noch toll aus und schmeckten superfrisch.

Schokoladen-Orangen-Cakepops

Ich freue mich, dass mein zweiter Cakepop-Versuch so gut geklappt hat. Und dass die Cakepops farblich alle so toll zusammenpassen, das hab ich Angela von der Schönhaberei zu verdanken, die mich mit dem kompletten Material ausgestattet hat. Sie weiß einfach, wie man mich glücklich macht. *gg*. Schaut mal in ihrem Shop vorbei, wenn ihr ihn noch nicht kennt. Die leckere Orangenschalenpaste hab ich übrigens von den Jungs von Sweetest Choice bekommen, die ich euch demnächst noch näher vorstellen werde.

May the whisk be with you,

Euer Backbube