Tag Archives: Schokolade

{just a little advertising} Ein schnell gemachter Weihnachtsgruß – Rocky Road Fudge mit Kirschen & Weihnachts-Trinkschokoladenpulver von MONBANA

Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen und Monbana Weihnachtstrinkschokoladempulver-3

Weihnachten steht vor der Tür – und wie in jedem Jahr ist die Vorweihnachtszeit bei den meisten besonders stressig. Auch bei mir. Da stehen Theaterpremieren an, Blogbeiträge müssen anders geplant werden, da das Licht ab Mittags schon nicht mehr brauchbar ist, um Fotos zu machen, Geschenke müssen besorgt und Weihnachtspost geschrieben werden. Und irgendwann möchte man dann ja auch noch Plätzchen und andere Köstlichkeiten für Weihnachten backen. Da kommt dann ein Rezept, das innerhalb von 15 Minuten zubereitet ist, gerade recht. Ich hab mir da was schönes für euch überlegt. Leckeren Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen, verfeinert mit dem Christmas Chocolate Powder von MONBANA. Die kleinen Leckerbissen sind ratzfatz zubereitet und sind eine optimale Geschenkidee für die Adventszeit. Und sie können durch jede beliebige Zutat ergänzt werden.

Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen und Monbana Weihnachtstrinkschokoladempulver-4

Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen und Weihnachts-Trinkschokoladenpulver

Zutaten:

  • 220 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 150 g Vollmilch-Schokoladendrops
  • 175 g weiche Butter
  • 70 g Heller Zuckerrübensirup (z.B. von Grafschafter)
  • 120 g Butterkekse
  • 80 g gehackte Walnüsse
  • 100g kandierte Kirschen
  • 150 g Mini-Marshmallows
  • 4 EL MONBANA Christmas Chocolate Powder

Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und vorsichtig mit den Händen grob zerbrechen. Es dürfen ruhig ein paar größere Stücke mit dabei sein. Dann die gehackten Walnüsse mit in den Gefrierbeutel geben. Die kandierten Kirschen halbieren und zusammen mit den Marshmallows ebenfalls in die Tüte füllen.

Die beiden Schokoladensorten zusammen mit Butter & Sirup in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis alles schön aufgelöst ist. Dann das Trinkschokoladenpulver dazugeben und nochmals alles gut verrühren. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung vom Herd nehmen, den Inhalt des Gefrierbeutels in den Topf schütten und vorsichtig umrühren, bis alles schön mit der Schokolade bedecket ist.

Die Masse in eine mit Alufolie ausgelegte Brownieform (20x20cm) gießen und mind. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Dann in kleine Stücke schneiden und in einer Dose kühl und trocken aufbewahren.

Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen und Monbana Weihnachtstrinkschokoladempulver

Die kleinen Dinger haben es zwar ganz schön in sich, aber ich garantiere euch, dass sich jeder darüber freuen wird, wenn er oder sie ein kleines Tütchen davon geschenkt bekommt. Und selbstverständlich könnt ihr die Zutaten, die ihr in die Schokolade rührt nach Belieben austauschen. Wer keine Walnüsse mag kann sie durch jede andere Nuss ersetzen, wer sich mit kandierten Kirschen nicht anfreunden kann, der nimmt einfach getrocknete Cranberries oder andere Trockenfrüchte. Schokolinsen, Kokosraspeln, Karamellstückchen – da passt einfach alles. Oder ihr bestreut sie vor dem Kalt-Stellen mit zerbröselten Zuckerstangen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass auch Spekulatiuskekse herrlich in den kleinen Kalorienbomben schmecken.

Rocky Road Fudge mit kandierten Kirschen und Monbana Weihnachtstrinkschokoladempulver-2

Mit diesen kleinen Häppchen geht nun auch meine Kooperation mit MONBANA zu Ende. Ich hoffe, euch haben die Rezepte gefallen und ihr habt nun ein paar Ideen bekommen, wie man Trinkschokoladen-Pulver prima zweckentfremden und damit viele verschiedene Leckereien zaubern kann. Mir hat’s jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich hab dadurch neben meiner Lieblings-Trinkschokolade viele weitere leckere Sorten entdeckt. Aprospos “entdecken”: die hübsche Tortenplatte, die ihr auf den Fotos seht, habe ich im Herbst auf dem Töpfermarkt in Neu-Ulm am Stand der Töpferei Waal entdeckt, und nun kam sie endlich zum Einsatz. Ich hab nur auf den richtigen Moment gewartet. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und…

…möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit MONBANA und Market Grounds. Die Meinung zu allen vorgestellten Produkten ist meine eigene und wurde durch nichts beeinflusst.

  • Porzellandöschen: Räder
  • Tortenplatte: Töpferei Waal
  • kleines Milchkännchen: BUTLERS
  • große Kanne: Erbstück
  • Stern- und Federanhänger: Living Reischmann

{Kindheitserinnerung} – Schokoladenkuchen mit ganzen Birnen – Birne Helene mal anders.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen-4

Es gibt ein Dessert aus meiner Kindheit, an das ich mich nicht nur sehr gern zurück erinnere, sondern es auch immer noch sehr gern esse. Es ist so einfach gemacht und schmeckt doch unglaublich lecker. Die Rede ist von Birne Helene. Ursprünglich hat man Birne Helene aus geschälten Birnen gemacht, die dann in Läuterzucker pochiert wurden. Diese wurden dann mit Vanilleeis, kandierten Veilchen und heißer Schokoladensoße serviert. Ich kenne Birne Helene allerdings mit Dosenbirnen, die mit frisch gekochtem Schokopudding bedeckt werden und dann nach dem Abkühlen genüsslich schnabuliert werden dürfen. So hat es zumindest meine Mum immer gemacht. Und ich hab’s geliebt – und tu es immer noch.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen

Schokolade und Birnen passen einfach perfekt zusammen. Und vor Kurzem hab ich mir das leckere Dessert mal wieder gemacht. Als der erste Löffel mit einem Stück saftiger Birne und cremigen Schokopudding über meine Zunge glitt, kam mir der Gedanke, dass man aus dieser perfekten Kombination doch auch eigentlich einen Kuchen zaubern können müsste. Einen Kuchen bei dem eine lieblich süße Birne von einem dunklen Schokoladenteig ummantelt wird. Also habe ich genau das getan:

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen-5

Birne-Helene-Kuchen

  • 3 Birnen
  • 500 ml Wasser
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Orangensaft
  • 400 g + 1 EL Mehl
  • 280 g brauner Zucker
  • 60 g + 1 EL Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL + 2 TL + ½ TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier
  • 500 ml Buttermilch
  • 250 ml Olivenöl
  • 25 g weiße Kuvertüre

Die Birnen waschen, halbieren und nur das Kerngehäuse mit Hilfe eines Melonenausstechers herausnehmen. Die Stiele können ruhig an den Birnen bleiben. Wasser, Zucker, Orangensaft & 1 EL Zimt in einen breiten Topf geben und erhitzen, bis der Zucker gelöst ist. Die Birnen mit der flachen Seite nach unten in die Flüssigkeit legen, den Topf mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen. Danach die Birnen vorsichtig aus dem Sud nehmen und auf einen Teller legen.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine große oder 2 kleine Kastenformen fetten und mit Mehl ausstreuen.

In einer großen Schüssel 400 g Mehl, braunen Zucker, 60 g Kakaopulver, Backpulver, Natron, 2 TL Zimt & Salz mischen. In einer kleineren Schüssel Eier, Buttermilch und Öl vermischen. Die “nassen” Zutaten zu den trockenen geben und miteinander verrühren. Den Teig in die Form/die Formen füllen.

1 EL Mehl, 1/2 TL Zimt & 1 EL Kakaopulver in einem tiefen Teller mischen. Die Birnen darin wenden und fast komplett in den Teig drücken. Etwas dürfen sie aber gern herausschauen. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Danach herausnehmen, in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wenn der Kuchen komplett kalt ist, vorsichtig aus der Form nehmen, weiße Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen-2

Da ich Birne Helene meist mit Zartbitter-Schokoladenpudding mache, ist Birne Helene bei mir nicht ganz so süß. Und das gefällt mir auch an diesem Kuchen so. Denn trotz des braunen Zuckers ist er nicht zu süß. Passt perfekt zum Herbst. Mir gefallen ganz besonders die halben Birnen im Kuchen. Keine kleingeschnittenen Würfel, die man gar nicht mehr richtig schmeckt. Sondern große, saftige Birnen {*yummie*}. Ich bin mir sicher, dass der Kuchen auf jeder Kuchentafel den gewünschten WOW-Effekt erzielt, den man sich als Gastgeber wünscht.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen-3

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich nun auch einen Youtube-Channel, der allerdings bisher mit nur einem einzigen Video noch etwas spärlich gefüllt ist. Aber ich hab schon einige Ideen, die ich dort verwirklichen möchte. Jetzt muss ich nur noch das perfekte Objektiv für die Kamera organisieren, muss mir überlegen, wo in meiner Wohnung ich die Videos drehe, was ich dabei anhabe, mich in Video- und Schnittprogramme einarbeiten und und und. Ist noch neu für mich. Ich hab ja wie gesagt schon einige Ideen, was ich auf meinem Channel zeigen will. Aber vielleicht habt ihr ja auch Wünsche, was ihr dort gern sehen würdet. Schreibt mir einfach einen Kommentar mit euren Wünschen. Würd mich freuen.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

Marmor-Gugelhupf ohne Marmor, dafür aber mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur – der perfekte Sonntagskuchen

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur

Es ist mal wieder Zeit für einen Gugelhupf. Mein letztes Gugelhupfrezept habe ich nämlich tatsächlich am 12. Januar veröffentlicht. Und darum wird es schleunigst Zeit, dass ich euch mal wieder einen vor die Nase stelle *gg*. Und natürlich sollte es mal wieder ein Gugelhupf sein, den man nicht alltäglich auf dem Tisch stehen hat. Also habe ich mich für einen Marmorkuchen entschieden. Ihr denkt jetzt sicherlich: “Moment, was soll denn an einem Marmorkuchen außergewöhnlich sein?” - Das kann ich euch sagen. Es ist nämlich ein Marmorkuchen ohne Marmor, bzw. nur mit einem Teil des Marmormusters.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-2

Als Kind hab ich immer wenn ich ein Stück Marmor-Gugelhupf bekommen habe, zuerst den weißen Teig und dann den dunklen gegessen. Ich hab mir das Beste bis zum Schluss aufgehoben. Ja ich gehöre zur “Ich-mag-den-dunklen-Teil-vom-Marmorkuchen-viel-lieber-Fraktion” - und darum hab ich mir gedacht, den weißen Marmorteil einfach weg zu lassen und den Kuchen komplett schokoladig zu machen. Also ein Marmor-Kuchen ohne Marmor. Dafür hab ich aber leckere gehackte Schokolade und Cashew-Kerne mit reingemacht und den Kuchen mit einer oberleckeren Chai-Glasur überzogen.

Marmorkuchen ohne Marmor, aber mit Cashews und Chai-Glasur

  • 350 g Mehl
  • 45 g Kakao
  • 5 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 5 gestr. TL Backpulver
  • 3 TL Vanillezucker
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 180 g Zucker
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Cashew-Kerne

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Mehl bestäuben. Die Kuvertüre und die Nüsse hacken.

Mehl, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Backpulver mischen. Butter und die feuchten Zutaten dazugeben und alles zu einem cremigen Teig verrühren. Dann die Schokolade und die Cashew-Kerne unterheben und alles in die Form füllen.

Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen. Dann herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und mit der Chai-Glasur überziehen. Dazu einfach Puderzucker mit kaltem Chai-Tee vermischen und über den Kuchen gießen. Dann noch nach Wunsch mit fein gehackter Schokolade verzieren.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-4

Ich mach mir eigentlich mehrmals in der Woche Chai-Tee. Und zwar geb ich dafür 2-3 EL offenen Chai in einen Topf mit kochendem Wasser und lass das Ganze mind. 1 Stunde köcheln. Die Hälfte des Tees lass ich meistens abkühlen und trinke ihn mit Eiswürfeln als Eistee oder verwende ihn eben für eine Chai-Glasur. Ihr könnt aber auch einfach 2 Beutel Chaitee in einer Tasse aufbrühen. Dann wird es auch ein richtig intensiver Chai, der wunderbar sein Aroma an den Puderzucker weitergibt.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-3

Der Kuchen schmeckt wirklich oberschokoladig und ist auch richtig schön saftig. Vielleicht hab ich auch deshalb als Kind lieber den dunklen Teil des Marmorkuchens gegessen, da der immer viel saftiger war als der weiße Teil. Wie schaut’s bei euch aus? Auf welcher Seite steht ihr? Auf der hellen oder der dunklen Seite des Kuchens? Verratet es mir doch einfach in einem Kommentar. Und ich bin mir sicher, dieser Gugelhupf zieht euch auf die dunkle Seite der Macht …… äh des Gugelhupfs.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube