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Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 3 & 4 – Erdbeermarmelade & Linzertorte

Erinnert ihr euch noch an den ersten Beitrag der letzten “Post aus meiner Küche-Runde”? Da hab ich euch erzählt, dass ich an meinen Tauschpartner nicht nur 1 Paket sondern 2 Pakete verschicken wollte. Und das hab ich auch getan. Nach den Schleckmuscheln & dem Ofenschlupfer gab es für Fabio von der Tarterie St.Pauli noch zwei weitere Süßigkeiten aus meiner Kindheit. Erdbeermarmelade und Linzer Torte. Leider ist mir mal wieder ein kleines Missgeschick passiert. Ich habe die Fotos der Torte gelöscht. ABER: Ich hab die Bilder der Marmelade noch.

Erdbeermarmelade mit weißer Schokolade - Titelbild

Ich habe als Kind Marmelade geliebt, meine Mutter hat immer die beste Marmelade von allen gemacht, gekaufte mochte ich nicht, nur selbst gemachte. Und obwohl ihre Aprikosenmarmelade und ihr Holunderblütengelee traumhaft schmeckten, war ihre Erdbeermarmelade mein absoluter Favorit. Ich liebe immer noch Marmelade in allen denkbaren Geschmacksrichtungen, aber nichts geht über Erdbeere. Ich habe das Rezept meiner Mutter genommen und etwas abgewandelt und so entstand meine “Erdbeermarmelade mit weißer Schokolade” für Fabio.

Die Marmelade wird euch vielleicht sogar bekannt vorkommen, wenn ihr mir bei Facebook oder bei Instagram folgt. Ich hab die Marmelade nämlich nicht nur zu Fabio, sondern auch an viele andere geschickt. An ehemalige Tauschpartner von PAMK oder einfach an Bloggerinnen und Blogger, die ich lieb gewonnen habe. Und bei Instagram haben viele von euch nach dem Rezept gefragt und das kommt nun endlich:

Erdbeermarmelade mit weißer Schokolade - Zubereitung

Erdbeermarmelade mit weißer Schokolade

Zutaten:

  • 1kg Erdbeeren
  • 1 Packung Gelierzucker für Erdbeeren
  • 250 g weiße Kuvertüre (am besten schmeckt die Hausmarke von REWE)

 

Zubereitung:

Schritt 1: Weiße Kuvertüre klein hacken, je nachdem wie groß ihr die Stücke in der Marmelade haben wollt. Ein paar Marmeladengläser heiß ausspühlen und die Schokolade gleichmäßig auf alle verteilen. Die Erdbeeren waschen und die Blätter entfernen. In einen großen Topf geben und pürrieren.

Schritt 2: Gelierzucker dazu und ebenfalls mit dem Pürrierstab unterrühren.

Schritt 3: Unter Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen (unter ständigem Rühren.) Die heiße Marmelade mit etwas Schwung in die Gläser füllen, dann wird die Schokolade schön aufgewirbelt und verteilt sich besser in der Marmelade. Gläser sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

Ich verspreche euch, wenn ihr das Glas öffnet, dann wird es nicht lange überleben. Wer die Marmelade morgens auf ein warmes Stück Buttertoast schmiert, der wird einfach nicht wiederstehen können noch eine Scheibe zu essen, und noch eine…. und noch eine. Ich spreche aus Erfahrung. NACHTRAG: Emil hat in einem Kommentar erwähnt, dass Kakaobutter und Früchte miteinander reagieren, und die Marmelade dadurch nicht lange haltbar ist. Da das Rezept für etwa 5 Gläser reicht und ich sie meistens gleich verschenke hab ich damit bisher keine Erfahrung. Aber im Kühlschrank hält sie zumindest eine Woche. Man isst sie sowieso schneller auf ;o)

Erdbeermarmelade mit weißer Schokolade - made with love

Die Marmelade ist ein tolles Geschenk, denn mit selbst gemachter Marmelade macht man jedem eine Freude. Sie schmeckt übrigens noch viel toller, wenn ihr sie in den hübschen Gläsern von der Schönhaberei verschenkt. Das Auge isst bekanntlich mit. Und die Gläser sind wirklich fantastisch.

Ich wünsche euch eine wunderbaren Feiertag mit ganz viel Sonne. Für mich gibts heute noch Arbeit, ein paar Beiträge möchten geschrieben werden. Und morgen geht’s ab ins Allgäu zu meinen Eltern, denn am Wochenende gibt’s nen großen Muttertagsmarkt in Schmidsfelden. Vielleicht seh ich ja jemanden von euch?? Und vielleicht bring ich euch etwas mit….. wer weiß wer weiß…

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 2 – Scheiterhaufen

Hier ist Teil 2 meines Paketes von “Post aus meiner Küche”. Ich habe lange überlegt, was ich alles mit ins Päckchen packen könnte, denn die meisten meiner Kindheitserinnerungen sind entweder flüssig oder mit Sahne. Schneewittchentorte, Erdbeersahnetorte, Heiße Schokolade oder Sanostol. Kennt ihr das noch? Sa-nos-tol. Ich hab die Melodie der Werbung noch immer im Kopf. Und den Geschmack. Ich hätte die Flasche am liebsten immer komplett ausgetrunken. Zum Glück gab es Nimm2-Bonbons. Denn die orange-farbenen schmecken meiner Meinung nach genau wie Sanostol.

Post aus meiner Küche - Scheiterhaufen

Aber das war nicht im Paket. Sondern eine Süßspeise, die man hier im Schwabenland “Ofaschlupfa” nennt – hochdeutsch wäre das dann Ofenschlupfer oder eben Scheiterhaufen. Das ist eine klassische schwäbische Süßspeise. Man nimmt alte Brötchen, schneidet sie in Scheiben und weicht sie in Eiermilch auf, dann schichtet man diese Brötchen mit dünnen Apfelscheiben dazwischen in eine Auflaufform, bestreut es mit Mandeln und überbackt das ganze im Ofen (schwäbisch: Ofa). Und dann genießt man es mit Vanillesoße. Ich habe mich für Post aus meiner Küche für eine Version mit Birnen und Preiselbeeren entschieden. Und da man keine Auflaufform verschicken kann, gabs das ganze in Schraubgläsern.

Post aus meiner Küche - Scheiterhaufen

Scheiterhaufen mit Birnen und Preiselbeeren

Zutaten: (für 8 Gläser á 300 ml)

  • 6 altbackene Brötchen
  • 500 ml Milch
  • Salz
  • 50 g Honig
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (M)
  • 3 Birnen
  • 150 g Preiselbeermarmelade
  • 8 EL gehackte Mandeln
  • etwas Butter

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Gläser mit etwas Butter einfetten. Brötchen in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Milch, 1 Prise Salz, Honig, Vanillezucker und Eier verquirlen. Die Hälfte davon über die Brotscheiben träufeln. Birnen waschen, vierteln, entkernen. Quer in dünne Scheiben schneiden.

Schritt 2: Gläser halbvoll schichten: Mit einer Lage Brötchen beginnen, dann ein paar Birnenscheiben & ein Kleks Preiselbeeren drauf & wieder mit Brötchen weiter machen. Die letzte Schicht sollten ebenfalls Brötchen sein. Übrige Eiermilch darübergießen und mit gehackten Mandeln bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene bei 180° Umluft (nicht vorgeheizt!!) ca. 30 Min. backen.

Schritt 3: Nach 20 Minuten Backzeit die Schraubdeckel im Ofen mit erhitzen. Gläser und Deckel herausnehmen (ACHTUNG: heiß!!!) und die Gläschen sofort verschließen.

Post aus meiner Küche - Scheiterhaufen

Wenn ihr sie dunkel lagert, sind die Scheiterhaufen viele Monate haltbar (wenn sie überhaupt so lange überleben) Ihr könnt sie kalt genießen oder nochmal erwärmen. Und die Vanillesoße darf natürlich nicht fehlen. Lecker. Das mit den Gläsern war eine ganz praktische Version fürs PAMK-Päckchen. Ihr könnt das ganze aber auch in eine gebutterte Auflaufform schichten, dann ganz oben drauf Mandelblättchen statt gehackten Mandeln streuen und mit Butterflocken bedecken. Dann wird die oberste Schicht im Ofen schön knusprig. Lasst es euch schmecken – oder schwäbisch: Lassts euch schmegga.

Ich gönn mir jetzt noch ein Schlückchen Sanostol und wünsche euch eine schöne Rest-Woche.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 1 – Schleckmuscheln

Es ist mal wieder soweit. Post aus meiner Küche geht in eine neue Runde, bzw. ging, denn das erste Paket an meinen Tauschpartner ist schon abgeschickt. Ja ihr habt richtig gelesen, das erste Paket. Ich werd nämlich noch ein zweites wegschicken, allerdings fehlt mir dazu noch eine entscheidende Zutat, die erst noch geliefert wird. Aber Teil eins ist bereits angekommen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es kam sehr gut an bei meinem Tauschpartner, der diesmal zum ersten Mal männlich war. Und als ich gelesen hatte, wer mein Tauschpartner sein wird, stand mir erst mal kurz der Mund offen. Fabio von der Tarterie St.Pauli. Ich habe bisher nur das beste von ihm gehört, Claretti & Co. schwärmen alle von ihm. Darum war ich natürlich hoch motiviert und habe mir lange den Kopf zerbrochen, was ich wohl zaubern würde. Und ich habe mich für die 4 Highlights meiner Kindheit entschieden: Schleckmuscheln, Scheiterhaufen und . . . . . . . . .  (ja was waren denn die beiden anderen Dinge? Das wird erst verraten, wenn das zweite Paket bei Fabio in Hamburg angekommen ist). Heute möchte ich euch die Schleckmuscheln vorstellen.

Wer kennt sie nicht, die kleinen Plastikmuscheln, die mit Bonbonmasse gefüllt sind, die einfach nur herrlich süß schmeckt!? Als Kind habe ich diese Muscheln geliebt, und das aus einem ganz besonderen Grund: Der Backbube war früher einmal ein Eiskunstlaufbube. Ja richtig gelesen…. im zarten Alter von 7 habe ich mit dem Eiskunstlaufen angefangen (vielleicht finde ich ja noch ein Foto) und das bis 2001 durchgehalten, dann musste ich es leider wegen meiner Schauspielausbildung aufgeben. Doch was hat das mit den Muscheln zu tun? Nun, ich konnte vom Eislaufen nicht genug kriegen und ging zusätzlich zum Training unter der Woche auch noch jeden Sonntag mit meinen Eltern in die Eislaufanlage. Dort gab es einen kleinen Kiosk und dort konnte man die Schleckmuscheln bekommen. Und soweit ich mich erinnern kann, hab ich mir jedesmal eine von meinem Taschengeld gekauft und genüsslich ausgeschleckt. Und nun habe ich diese Erinnerung wieder herausgekramt und meine ersten eigenen Schleckmuscheln gemacht.

Schleckmuscheln

Zutaten:

  • 1 Tüte Fruchtbonbons (ihr braucht natürlich nicht alle)
  • Muschelschalen (entweder Jaboksmuschelschalen vom Fischhändler, oder gesammelte Muscheln vom Strand)

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Muscheln gründlich reinigen. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Schritt 2: Die Muscheln auf das Backblech legen. Bonbons auspacken und in die Muschelschalen geben, in kleine Muscheln nur ein Bonbon, in größere Schalen ruhig ein paar mehr Bonbons. In den Backofen schieben und die Bonbons 10 Minuten lang langsam schmelzen lassen. Aber Vorsicht, jeder Ofen heizt anders, es kann also sein, dass die Bonbons schneller oder langsamer schmelzen. Sobald sie geschmolzen sind und sich eine glatte Fläche gebildet hat, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen einzeln in Zellophantütchen verpacken und verschenken. Oder selbst genießen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Die grauen “Living”-Tabletts wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zalando Home. Aber wie sagte Claretti so schön: verliebt hab ich mich selbst. Danke auch an Serendipity – Made with Love für die tollen gestrickten Topflappen. Die weißen Pappbecher mit Deckel & das Tape wurden zur Verfügung gestellt von Small Treasures. Die Logoaufkleber sind von Casa di Falcone.

Post aus meiner Küche – Teil 3: Marzipan-Nougat-Schnitten

Es ist nun fast eine Woche her, dass mein Paket mit Post aus meiner Küche bei der lieben Claretti von tastesheriff angekommen ist, und nun hab auch ich Post aus ihrer Küche bekommen. Heiße Plätzchen mit Chilli, X-Mas-Schokolade & eine superleckere Teemischung. Dazu bald mehr. Zwei Rezepte aus meinem Paket habe ich euch schon vorgestellt, und heute folgt Nummer 3. Ein schnelles und sehr einfaches Rezept, dass ich in die Kategorie “Last-Minute-Pralinen” stecken würde. Marzipan-Nougat-Schnitten mit Pistazien.

Marzipan-Nougat-Schnitten - Titelbild

Zutaten:

  • 50g Mandeln
  • 600 g Marzipanrohmasse
  • 400 g Nougat
  • 60 g Pistazienkerne, ungesalzen, gehackt

Zubereitung:

Schritt 1: Mandeln hacken und unter das Marzipan mischen. Die Masse in 5 gleiche Teile teilen, die Arbeitsfläche mit Puderzucker ausstreuen und die 5 Marzipanstücke dünn ausrollen.

Schritt 2: Das Nougat über einem heißen Wasserbad schmelzen. Eine Marzipanplatte in eine Brownieform legen und mit etwas Nougat bestreichen. Eine zweite Marzipanplatte darauf legen und wieder mit Nougat bestreichen. Immer abwechselnd weiter so verfahren und mit einer Schicht Nougat enden. Diese letzte Schicht Nougat mit den Pistazien bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen. Sobald alles fest geworden ist, in kleine Würfel schneiden.

Marzipan-Nougat-Schnitten Die Pralinen sind superlecker und wirklich mit wenig Aufwand sehr schnell gemacht. Aber Achtung: Sie sollten stets kühl gelagert werden, da Nougat sehr schnell schmilzt. Und sie machen süchtig, ab das überlesen wir jetzt einfach mal. Marzipan-Nougat-Schnitten - VerpackungVerpacken kann man sie ganz einfach wie Bonbons in kleine Butterbrotpapierstückchen, oder in schöne Bonbonpapierchen (die viele von uns mit Sicherheit sammeln), dann in einer schicken Dose lagern oder zum Verschenken in kleine Cupcakecups füllen, in einen Zellophanbeutel stellen und schon hat man die wirken die eigentlich sehr einfachen Pralinen sehr viel edler.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Post aus meiner Küche – Teil 1: Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern

Post aus meiner Küche ist einfach eine geniale Erfindung. Man bekommt eine Tauschpartnerin, oder einen Tauschpartner und darf die- oder denjenigen mit Köstlichkeiten aus der eigenen Küche beglücken. Und das Tolle ist, man bekommt auch ein Paket aus der “fremden” Küche der Tauschpartner. Das ist wie Weihnachten mitten im Jahr (bzw. jetzt wie Weihnachten kurz vor Weihnachten). Ich habe meiner Tauschpartnerin Clara vom Blog tastesheriff ein wunderbares kleines Weihnachtspaket zusammengestellt. Heute stelle ich euch das 1.Rezept vor. Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - TitelbildAls Basis habe ich das Lieblings Zucker Cookies-Rezept aus dem Buch “klitzekleine Glücklichmacher” von Dani vom klitzeklein(en) Bog verwendet. (das Buch ist ein absolutes MUST HAVE!!!!). Sie sind super leicht zu machen und schmecken einfach himmlisch. Und sind mittlerweile meine Lieblingscookies geworden. Danke Dani, für’s Rezept.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - lecker

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee

Zutaten:  (Lieblings Zucker Cookies von Daniela Klein, klitzeklein(es) Blog)

  • 230 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 165 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • 475 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung (Kekse):

Schritt 1: Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter und Puderzucker cremig rühren. Das Ei in einer separaten Schüssel mit dem Vanilleextrakt verquirlen und gründlich in die Butter-Zucker-Mischung einarbeiten

Schritt 2: Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Klebt der Teig an den Fingern, kann man noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig 2 Minuten ruhen lassen.

Schritt 3: Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 6mm dick ausrollen. Die gewünschte Plätzchenform (in diesem Fall Eiskristalle) ausstechen und auf das Backblech legen. Die Cookies im Ofen 7-8 Minuten backen. Achtung! Sie sollten nicht braun werden (ich hab nen ziemlich neuen Ofen und muss daher immer 20 Grad weniger aufheizen als angegeben, denn sonst werden die Cookies schon nach 5 Minuten braun.) Die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dekorieren sollte man sie erst am nächsten Tag. So vermeidet man, dass das Fett der Kekse den Zuckerguss verfärbt.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - 3 Kekse

Kommen wir nun zur Dekoration, dafür braucht ihr:

  • 150 g Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 150 g Ice-Bonbons (z.B. von Storck)
  • einige Teelöffel süßer Schnee (<- bekommt ihr z.B. hier)

Schritt 1: Backofengrill vorheizen. Bonbons im Mixer zu sehr feinem Pulver zermahlen. Mit einem Sieb gleichmäßig (ca.1mm dick) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streuen, und 20 Sekunden schmelzen lassen. Die Zuckermasse darf nicht anfangen zu karamellisieren, also nicht braun werden. Herausnehmen, erkalten lassen, vom Papier lösen und etwas zerkrümeln.

Schritt 2: Aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen festen Zuckerguss herstellen, auf die Hälfte der Plätzchen auftragen und sofort mit den Bonbon-Splittern bestreuen. Die Splitter sollten nicht zu groß und zu spitz sein, sonst besteht Verletzungsgefahr im Mund. Und auch nicht zu klein, denn man kann die sich tatsächlich in die Finger ziehen.

Schritt 3: Nun die übrigen Plätzchen mit Zuckerguss verzieren und mit süßem Schnee bestreuen. (Süßer Schnee sieht aus wie Puderzucker, bleibt aber auf feuchten Oberflächen formstabil und löst sich nicht auf – sehr praktisch auch für Torten)

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - Verpackung

Das war’s schon. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Verzieren der Cookies und die  Eisbonbon-Splitter sehen einfach immer wieder super aus auf Weihnachtsplätzchen. Ich hoffe, dass Clara die Eiskristalle gefallen und dass sie ihr schmecken. Wie ihr die Cookies schön verpacken könnt, seht ihr auf dem letzten Bild. Beim nächsten Mal stell ich euch Teil 2: “Marzipan-Nougat-Schnitten” vor. Freut euch drauf.

Må piskeriset være med dig (dänisch),

Euer Backbube

Post aus meiner Küche – Schockverliebt in meine Tauschpartnerin

Was war ich geschockt, als ich tatsächlich bei Facebook auf der Post-aus-meiner-Küche-Seite folgendes gelesen habe: “Die Wahllokale sind, ähm nein, die Postausmeinerküche-Annahmezentrale ist für diesen vierten Tausch “Weihnachtsschickerei” geschlossen.” ICH HATTE VERGESSEN MICH ANZUMELDEN! NEIIIIIIN! Wie konnte das nur passieren???? Ich hatte in diesem Augenblick die Wahl zwischen plötzlicher Herzattacke, Atemstillstand oder Wach-Koma. Um diesen drei Dingen zu entgehen schrieb ich die PAMK-Mädels an und flehte sie an, mich noch mitmachen zu lassen. Es kam eine prompte Antwort: “Sprech uns doch bei der BLOGST Konferenz an, vielleicht lässt sich da noch was machen!”. Und es hat geklappt. Ich bin dabei. Ich hätte die ganze Welt umarmen können (hab ich wahrscheinlich sogar getan). Und ich bin nicht nur dabei, ich habe eine fantastische Tauschpartnerin erwischt. Niemand Geringeren als eine der drei PAMK-Mädels, die liebe Clara von tastesheriff, in die ich seit der BLOGST Konferenz in Hamburg schockverliebt bin (wer nicht?). Post aus meiner Küche - Das Logo

Wer soviel Elan, Leidenschaft und Liebe in alle Projekte, die sie angreift, steckt, muss einfach mit einem zuckersüßen PAMK-Paket verwöhnt werden. Das Motto diesmal: “Weihnachtsschickerei”: Und ich habe mir was ganz besonderes für die liebe Clara einfallen lassen. Denn nicht nur die Süßigkeiten sondern auch das Paket an sich sollten sie umhaun (das hat es!!!). Es gab eine kleine Sonderbeigabe im Paket, die sicher alles zum Strahlen brachte (vielleicht verrät euch Clara auf ihrem Blog, was es war). Ich behalte es erst mal für mich. Doch die essbaren Anteile des Pakets verrate ich euch. Aber erst mal ohne Bild. Ich zeig euch heute nur, wie ich sie verpackt habe. Die Rezepte bekommt ihr nach und nach im Lauf der Woche. Ganz unten erfahrt ihr dann auch, wo ich das ganze Verpackungsmaterial her habe. Nun viel Spaß: Folgendes war im PAMK-Paket enthalten:

  1. Eiskristall-Kekse mit Eis-Bonbon-Splittern & süßem Schnee
  2. Marzipan-Nougat-Schnitten
  3. Hausgemachte Spekulatiuscreme

Post aus meiner Küche - Verpackung für Eiskristalle mit Eisbonbon-SplitternDie Eiskristallkekse mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee habe ich einzeln in weiße Spitztüten verpackt. Die Kristallkekse mit süßem Schnee habe ich jeweils als Dreierpack mit Garn und einem kleinen Porzellanherz zusammengebunden. Das seht ihr auf dem rechten Teil des Bildes. Die Kekse mit den Bonbonsplittern kamen zusätzlich in eine weiße Tüte, die mit Washi Tape, einem Porzellanherz und Garn verziert wurde.

Marzipan Nougat Schnitten als Bonbons verpackt

Die Nougat-Marzipan-Schnitten habe ich einzeln in kleine viereckige Butterbrotpapierstücke eingewickelt, so dass sie wie Bonbons aussehen. Dann habe ich einen Cupcake-Cup mit einem Cupcakewrapper umwickelt und beides in ein Zellophantütchen gestellt, jeweils 5 “Bonbons” hineingelegt und alles mit Garn verschlossen.

Post aus meiner Küche - Hausgemachte Spekulatiuscreme

Die Hausgemachte Spekulatiuscreme habe ich in ein schönes Glasgefäß gefüllt, es luftdicht verschlossen und mit einem weißen Satinband versehen. Dann habe ich noch einen Geschenkanhänger bestempelt und beklebt und ihn mit Garn ebenfalls am Glas befestigt.

Das alles und ein kleines Special kam dann in eine schlichte weiße Box, die noch mit weihnachtlichem Masking Tape verziert wurde, dann kam das alles in ein größeres Paket, wurde gut gepolstert und los ging die Reise. Und heute kam alles an. (Am FREITAG hab ich es abgeschickt. Man ist DHL lahm). Jetzt aber nicht länger über die Post ärgern, sondern froh sein, dass alles heil ankam und dass die liebe Clara sich sooooo gefreut hat. SCHOCKLIEBE!!!! All die lieben Kommentare von ihr und anderen haben heute meinen Abend gerettet. Nun kann ich mit einem Lachen auf den Lippen ins Bett gehen. Merci. Hier Quellen für euch:

May the whisk be with you,

Euer Backbube

A verry british picnic – PART 2 – Teacake & Marmelade

So hier kommt wie versprochen der zweite Teil meines “Verry British Picnic”. Letzte Woche habe ich euch die Rezepte zum Shortbread & Lemon Curd verraten und heute gibt’s das Rezept für den wunderbaren Teacake im Glas & ihr erfahrt mehr über die herrlich dazu passende Orangen-Marmelade. Doch anfangen möchte ich mit einer weiteren Anekdote aus London:

Eines blieb mir nämlich bis heute in Erinnerung. Das Wetter in London. Denn wenn man eine Reise nach England macht, was bekommt man dann als erstes zu hören? “Oh, England, da regnet’s ja die ganze Zeit.” Und dazu kann ich nur folgendes sagen: DAS STIMMT NICHT! Ich war zwar nur 4 Tage im Dezember in London, aber es hat weder geregnet noch geschneit noch sonst irgendein Unwetter gegeben. Ganz im Gegenteil. Es war war zwar eiskalt, aber es hat jeden einzelnen Tag die Sonne vom Himmel gestrahlt. Ob das wohl daran liegt, dass die Menschen in London alle so gut drauf sind? Ich denke schon. Das Wetter war also super. Doch trotzdem war ich etwas irritiert, jedoch nicht von der Sonne, sondern vom Styling der englischen Mädels. Denn die hatten zu 90% kurze Miniröcke und FlipFlops an. Und ich wiederhole nochmal: Es war Winter und eiskalt. Mehr als 5 Grad waren es sicher nicht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es anscheinend wohl doch so oft regnet, dass die englischen Mädels jeden Sonnenstrahl nutzen, um ihr Strandoutfit zu präsentieren, egal wie kalt es ist.

Doch reden wir nicht länger vom merkwürdigen Verhalten sommerreifer Londonerinnen zur Winterszeit sondern kommen wir zu den heutigen Rezepten. Beginnen möchte ich mit dem Teacake. Zu deutsch: Teekuchen. Tee im Kuchen? Nein, heisst nur so, weil er zum Tee gegessen wird. Was da dann höchstens passieren könnte wäre Kuchen im Tee, wenn man ihn beim dippen zu lang in der Tasse lässt. (Ich nenne das dann das Butterkeksphänomen. Habt ihr schon mal einen Butterkeks zu lange in ein heißes Getränk getaucht? Der löst sich dann irgenwann vom festen Bestandteil ab und beginnt eine Reise zum Mittelpunkt der Teetasse). Also, Teacake without tea.

Englischer Teekuchen im Glas

Zutaten:

  • 100 g weiche Butter + Butter für die Gläser
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 125 ml Sahne
  • 200 g  Cranberrys (oder 100 g Cranberrys & 100 g Rosinen)
  • je 50 g fein gewürfeltes Orangeat und Zitronat
  • 50 g gehackte Haselnüsse
  • 2-3 EL gemahlene Haselnüsse für die Gläser

Zubereitung

Schritt 1: Butter cremig rühren. Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, 1 Prise Salz sowie die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und portionsweise mit der Sahne unterrühren.

Schritt 2: Backofen auf 180° vorheizen. Cranberrys (oder Cranberrys & Rosinen), Orangeat, Zitronat und gehackte Haselnüsse vermischen und unter den Teig heben. Die Gläser gut einfetten und mit gemahlenen Haselnüssen ausstreuen. Die Gläser zur Hälfte mit Teig füllen. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 50 Min. backen. (Da ich verschiedene Größen von Gläsern hatte, hat die Backzeit sehr stark variiert. Einfach immer mal wieder eine Stäbchenprobe machen und wenn kein Teig mehr haften bleibt aus dem Ofen nehmen.)

Schritt 3: Mit einem Stäbchen die Garprobe machen. Bleibt Teig kleben, noch 10 Min. weiterbacken. Die Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort verschließen. 15 Min. auf die Deckel stellen, umdrehen und kalt werden lassen. Kühl aufbewahren.

Der Kuchen soll zwar im Glas länger frisch bleiben, jedoch hab ich gestern einen gegessen und der war leider sehr trocken, und das nur nach einer Woche. Aber frisch schmeckt er herrlich. Vorrausgesetzt man mag Orangeat, Zitronat und Rosinen. Soll ja Leute geben, die das nicht mögen. Ich hab den Kuchen gestern noch mit dem restlichen Lemon Curd bestrichen, dann war er auch nicht mehr ganz so trocken. Zum Glück war das Exemplar, das bei meiner Tauschpartnerin ankam nicht so trocken wie meines.

Doch für mein Very British Picnic war nicht das Lemon Curd als Beilage zum Teacake gedacht, sondern eine original englische Orangenmarmelade. Marmelade ist ja wie viele gar nicht wissen, eigentlich nur die Bezeichnung für Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten. Das Wort marmelade bezeichnet in England die typische (Bitter-)Orangenmarmelade. Ich liebe diese herbe Marmelade sehr, besonders wenn sie noch mit Ingwer gemischt wird. Es gab noch jemanden, der dieser Maramelade nicht wiederstehen konnte. Das war Jessica, von der auch das Rezept für das unglaublich leckere Shortbread stammt. Und sie hatte in der Schule nicht nur immer etwas von diesen leckeren Keksen dabei, sondern auch immer Hefezopf mit Orangenmarmelade. Kurz bevor sie wieder nach Schottland zurück ging, hat sie mir ein Rezept in die Hand gedrückt, das ich bis heute in meinem Besitz habe und hüte wie meinen Augapfel. Ein Rezept ihrer Großmutter für original englische Marmelade. Ich musste ihr aber versprechen, es niemals jemandem anderen zu geben. Und das Versprechen zwischen zwei Kindern (oh man, jetzt komm ich mir tatsächlich alt vor) ist noch mehr wert, als das zwischen 2 Erwachsenen. Oder was denkt ihr? Versprochen ist versprochen! Also wird dieses Rezept leider ein Geheimnis bleiben. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen, dass ich euch nicht in dieses Geheimnis einweihe. BITTE!!! Aber keine Angst. HIER gibt es ein Rezept, das ganz ähnlich ist. Aber eben nur ähnlich.

Wehe ihr hetzt mir zur Strafe jetzt Monster auf den Hals!! Oder schickt mir verzweifelte Liebesbotschaften, die mich dazu verführen sollen, das Rezept rauszurücken!! Aprospos Monster. Aprospos Liebesbotschaft. Wie passend. Schaut euch doch mal an, was die liebe Joanna vom Blog Liebesbotschaft gerade für euch hat.

Ein kleines Gewinnspiel, bei dem ihr tatsächlich ein Monster gewinnen könnt, oder besser gesagt einen Gutschein für ein Monster. Schaut mal HIER vorbei (oder klickt auf das Bild) und macht doch einfach mit.

May the whisk be with you,

Euer Backbube.

A verry british picnic – PART 1 – Shortbread & Lemon Curd

Versprochen ist versprochen. Und darum folgt nun Teil 1 meines Beitrags zur “Post aus meiner Küche”. A verry british Picnic – PART 1: Heute Shortbread & Lemon Curd. Beides allein ist schon sehr lecker, aber zusammen ist es ein Gedicht. Lemon Curd mache ich grundsätzlich selbst, denn ich habe bisher noch keines gekauft, das mir geschmeckt hat. Außerdem schmeckt Selbst-Gemachtes sowieso immer besser.

Kommen wir aber zuerst zum Shortbread. Dieses süße Mürbteiggebäck, das besonders in Schottland gern zur Teatime serviert wird. Klassischerweise wird es aus einem Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl gemacht. Mein Shortbreadrezept habe ich vor einigen Jahren von einer Austauschschülerin aus Schottland erhalten (na gut, es ist schon länger her, ich gebs ja zu *gg*). Sie hatte immer in den Pausen Shortbread dabei und es auch zu jeder Schulveranstalltung mitgebracht. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie mir das Rezept geben würde. Und sie hat JA gesagt. Und hier ist es:

Shortbread (nach einem Rezept von Jessica’s Grandmother)

Zutaten:

  • 100 g feiner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Reismehl + 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 160° C vorheizen. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Mehlsorten & Salz hinzufügen und dann schön verrühren und dann mit der Hand weiter kneten. Nicht wundern, der Teig ist etwas trocken. Das passt aber so. Ihr dürft auch auf KEINEN FALL DAS REISMEHL DURCH WEIZENMEHL ERSETZEN, das Reismehl sorgt nämlich dafür, dass die Shortbreads schön mürbe werden.

Schritt 2: Den Teig halbieren, in zwei ca. 2 cm dicke Rechtecke formen, und 1 cm breite Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Gabel Muster einstechen (dies sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass der Teig aufgeht.)

Schritt 3: Ca. 16 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. In warmem Zustand sind sie sehr zerbrechlich.

Das Shortbread passt hervorragend zum Tee, zum Kaffee, oder als kleiner Snack zwischendurch. Sie halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose relativ lang, aber frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Und wenn man keinen Tee oder Kaffee zur Hand hat, dann nimmt man eben stattdessen Lemon Curd. Und zwar dieses hier:

Lemon Curd (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)

Zuaten:

  • 4 Eigelb
  • 225 g Zucker
  • 185 ml Zitronensaft
  • 120 g gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung:

Schritt 1: In einer großen Schüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dick und blass wird. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung in einem schweren Edelstahltopf umfüllen (Keinen Aluminiumtopf verwenden, er reagiert mit dem Zitronensaft und dem Eigelb!)

Schritt 2: Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen, gefolgt von Salz & der Zitronenschale. Die Masse erhitzen, bis sie Puddingkonsistenz annimmt.

Schritt 3: Vom Herd nehmen und in Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Lemon Curd ist wirklich eine wundervolle Erfindung. Sooooo zitronig. Wenn ihr es nicht zum Shortbread essen möchtet, dann vielleicht zu Scones oder als Topping auf einen Cupcake? Oder als Füllung für einen Zitronenkuchen? Probiert es einfach mal aus.

Natürlich habe ich auch alles passend zur britischen Flagge verpackt. Rot, blau und weiß.

  • Pappbecher, Cupcakecups & Holzlöffel gibt’s HIER.
  • Die Aufkleber gibts HIER.
  • Die britischen Servietten hab ich von Butlers. (Das gibts da aber nicht dauerhaft, ist gerade nur Aktionsware)
  • Die Glasperlen habe ich selbst gemacht, bei meiner Mutter im Laden. HIER.

God save the queen! May the whisk be with you,

Euer Backbube

Post aus meiner Küche: A VERRY BRITISH PICNIC

Ja es ist wieder mal so weit. Post aus meiner Küche geht in die dritte Runde. Das Thema diesmal: “LASST UNS PICKNICKEN”. Nichts lieber als das. Also ran an die Töpfe und Backformen. Diesmal hab ich mir was ganz Besonderes einfallen lassen. Ich wollte meiner Tauschpartnerin die Möglichkeit geben, ein Motto-Picknick zu starten. Aber zuerst mal die Vorgeschichte: Es gab dieses Jahr ein Ereignis, das mir sehr gefallen hat. Die Olympischen Spiele. Und wo waren die? In London. Ich war begeistert von der spritzigen Leichtigkeit der Londoner, mit der sie die Spiele präsentiert haben. Nichts anderes habe ich von einer Stadt wie London erwartet. Ich war vor vielen Jahren mit zwei sehr guten Freundinnen, Doro & Verena, in diesem tollen englischen Städtchen und habe mich sofort verliebt. Die Stadt hat mich förmlich eingesaugt. Mich in ihr Herz geschlossen und ich sie.

Viele Dinge habe ich dort erlebt: Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als wir drei zuerst in einem Casino am London Eye aus 10 pence 30 Pfund gemacht haben. Und wie wir dann vor dem Casino “Las Vegas” standen. Wir entschieden uns dazu, hinein zu gehen und nochmals mit unserem Gewinn zu spielen. Davon wollten wir es abhängig machen, ob wir jemals nach Las Vegas gehen würden. Bei Sieg: Ja! Bei Verlust: Nein!… Nun, Las Vegas wird uns nie sehen. Dann gab es da noch eine äußerst amüsante Begegnung mit zwei Jungs, die mit nichts weiter bekleidet waren, als mit zwei Handtüchern um die Hüften, nachdem jemand in unserem Hotel mit dem Haarspray!!! den Feueralarm ausgelöst hat. Meine Freundin Verena wird wohl nie wieder laut auf Deutsch in London denken. *gg* Und das gleiche wird auch Doro beim Klamottenkauf im verdammt coolen Bekleidungsladen wohl nie wieder tun. Ich hoffe die beiden Sätze “Aber gerne doch!” und “Ich spreche deutsch, Madame!” zaubern nun ein Grinsen auf die Gesichter meiner beiden London-Begleiterinnen.

Auch kulinarisch war London ein Genuss. Bei Pret a Manger habe ich ein Sandwich gegessen, dass nun mein Lieblingssandwich ist: Vollkorntoast mit Eisbergsalat, Camembert & Preiselbeeren. Bei Harrods gab es einen Donutladen, bei dem ein kleiner Trick zu einem Gratisdonut verhilft. Einfach vor der Theke deutsch sprechen und schon bekommt man einen umsonst. Und auch sonst waren die kulinarischen Köstlichkeiten in London alles andere als man so gesagt bekommt. Und das war auch der Grund für mein Motto: A VERRY BRITISH PICNIC.

Ein kleiner britischer Picknick-Korb, vollgepackt mit typischen englischen Köstlichkeiten. Shortbread, Teacake, Lemon Curd & Orange Jam. Ich werde euch nun in den nächsten Tagen die einzelnen Bestandteile meines kleinen Picknick-Korbes präsentieren. Mit Rezepten, Verpackungsideen und vielleicht auch noch einigen Anekdoten aus London. Und vielleicht finde ich sogar die Fotos von meinem Londonbesuch wieder.

See you, and may the whisk be with you. (könnte mein neuer Slogan sein)

Greets, Backbube