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Besänftigt euer inneres Milchreismonster und gewinnt drei leckere Milchreis-Soßen von “Stars and Rice”

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Leute, ich muss euch was sagen. Es gibt ja auf dieser Welt schon wirklich viele unglaublich leckere Dinge, die einfach so verboten gut sind, dass man sie am liebsten Eimerweise in sich hineinschütten möchte. Ich fang jetzt lieber nicht damit an, aufzuzählen mit welchen Leckereien ich das am liebsten machen würde . . . . Baiserhauben, Karamell {und zwar in allen Formen die es gibt}, Erdbeeren in Schokolade, Nutella auf ganz dick Butter….. STOP! Das würde zu weit gehen. Ich beherrsche mich. Ich schaff es! – Ok, ich muss zugeben, die Zeiten in denen ich 3 Milka-Schokoladen-Tafeln mit TUC-Keksen {noch so ne fiese Schweinerei} innerhalb von 10 Minuten vernichtet habe, sind zum Glück vorbei. Ich habe mich in letzter Zeit “naschtechnisch” echt unter Kontrolle.

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ABER: Leider habe ich vor 2 Tagen ein kleines Probierpaket von “Stars and Rice” aus Berlin bekommen. Mit 6 unverschämt leckeren Soßen für Milchreis. Ausgerechnet für Milchreis. Das ist doch noch so ne Sache, nach der ich süchtig bin. Und jetzt gibt’s dafür auch noch oberleckere Toppings {“LASS MICH RAUS” – brüllt da mein Milchreismonster in mir drin}. Da ich meinem inneren Verlangen nach dem milchig-cremigen Genuss nicht widerstehen konnte hab ich sofort ne Ladung Milchreis gekocht und die 6 Soßen alle(!) probiert. Meine 3 Lieblingssorten waren fast schneller leer, als ich Fotos davon machen konnte. Zum Glück habe ich doch etwas Macht über mein inneres Milchreismonster und konnte es mit dem Versprechen, es dürfe alle drei Soßen komplett leer machen, besänftigen. {Puh, Glück gehabt}. Meine drei Lieblinge sind, wie ihr auf den Bildern unschwer erkennen könnt, die Soßen Nummer 4, 10 & 12. Chai-Tea {Mein Favorit}Salted Caramel & Limette-Aprikose-Sternanis. Alle drei sind von Hand zubereitet und ohne Konservierungsstoffe, Nummer 4 & 12 sind dazu noch ohne künstliche Zusätze und vegan.

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Insgesamt gibt es zur Zeit 6 süße Toppings für Milchreis, deren Rezepturen alle von “Stars and Rice” zusammen mit nationalen und internationalen Sterneköchen kreiert wurden und in einer kleinen Manufaktur von Hand zubereitet und abgefüllt werden. Neben den dreien, die ich euch heute hier vorstelle gibt es noch die Varianten “Kirsche-Muskat“, “Apfel-Zitronengras” und “Erdbeere-Basilikum“. Auch die drei sind durch die Bank echt lecker und passen bestimmt auch hervorragend zu Käse. Schaut doch mal auf der Homepage von “Stars and Rice” vorbei und entdeckt auch die leckeren würzigen Soßen. Ihr könnt die Soßen online und deutschlandweit in den meisten “Vom Fass“-Filialen kaufen.

Und damit ihr die Chance habt, in den Genuss meiner drei Lieblingssorten zu kommen, darf ich ein kleines Probierpaket mit genau diesen 3 Soßen an euch verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag schreiben und mir verraten, wie ihr euren Milchreis am liebsten esst. Ihr habt dafür Zeit bis zum 09.11.2014 um 20:00 Uhr.* {NACHTRAG: Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinnerin wurde per Mail benachrichtigt}

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube 

PS: Vielen Dank an “Stars and Rice” für das leckere Probierpaket und die drei Soßen zum Verlosen {Hey, das reimt sich. Und was sich reimt, ist gut!}

 

*Gewinnspielbedingungen:

  • Teilnehmen darf jeder ab dem 18 Lebensjahr.
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, Österreich & Schweiz unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld bei Abgabe eines Kommentars.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. 
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt, nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand des Gewinns gelöscht. Der/die Name/n der/des Gewinner/s werden nicht veröffentlicht. 
  • Die Teilnahme kann nur über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog erfolgen. Kommentare auf Facebook oder Instagram werden nicht gewertet.

 

Milchreis-Törtchen mit Rosenwasser, Pistazien und kandierten Rosenblüten – ohne Backen – ein kühler, rosiger Genuss für den Sommer

Nach einem wirklich filmreifen Mai mit vielen tollen Gastrezepten bekommt ihr nun wieder ein Rezept von mir. Der Mai war sogar noch anstrengender als ich dachte, aber ich habe Zeit gefunden an einem freien Tag ein wunderbares kleines Törtchen für euch zu machen. Und das Tolle: Alle, die keinen Backofen haben, können dieses Törtchen trotzdem “backen”. Denn für dieses Törtchen braucht ihr nur eine Herdplatte und einen Kühlschrank. Dieses Törtchen wird nämlich nicht gebacken.

milchreis_2-1Milchreistörtchen mit Rosenwasser und Pistazien - Titelbild

Zu dem Törtchen wurde ich übrigens von einem Dessert aus Bangladesh inspiriert. In Ulm gibt es nämlich ein kleines bengalisches Restaurants, und dort kann man den so genannten “Kheer” als Dessert bestellen. Das ist ein Reispudding mit Pistazien, Kardamom, Rosinen und Rosenwasser. Für das Törtchen hab ich allerdings die Rosinen und den Kardamom weggelassen, da das viele nicht mögen. Aber das rosige-pistazige Vergnügen bleibt euch erhalten.

Milchreistörtchen mit Pistazien und Rosenwasser - lecker

Milchreis-Törtchen mit Rosenwasser und Pistazien

Zutaten:

  • 80 g Löffelbiskuits
  • 70 g Butter
  • 110 g Milchreis
  • 500 ml Milch
  • 3 EL Rosenwasser (aus der Apotheke)
  • 75 g Zucker
  • 3 Blatt Gelatine
  • 200 ml Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 3 EL Pistazien, geschält, ungesalzen
  • kandierte Rosenblütenblätter (gibt’s HIER)

 

Zubereitung:

  • Einen Tortenring auf 14 cm Durchmesser einstellen und fixieren. Den Ring auf eine Platte, die mit einem Backpapier belegt wurde, stellen. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln.
  • Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, die Biskuit-Brösel dazugeben und gut vermengen. Diese Masse in den Tortenring füllen und als Boden festdrücken.
  • Die Milch aufkochen, dann den Milchreis hinzufügen und bei geringer Hitze 25 Minuten ausquellen lassen. Den Zucker und das Rosenwasser unterrühren und den Milchreis etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Gelatine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Danach diese ausdrücken und in den noch warmen Milchreis einrühren.
  • Die Sahne leicht steif schlagen, dann das Sahnesteif dazu rieseln lassen und komplett steif schlagen. Sobald der Milchreis zu gelieren beginnt, die Sahne vorsichtig mit einem Schneebesen unter den Milchreis heben. Diese Masse auf den Löffelbiskuit-Boden gießen und glatt streichen. Das Törtchen für mind. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und den Tortenring von oben mit einem Teller beschweren, so läuft keine Flüssigkeit unten aus dem Tortenring heraus.
  • Vor dem Servieren die Pistazien hacken und in die Mitte des Törtchens streuen. Kandierte Rosenblütenblätter in der Form einer Rose auf den Pistazien arrangieren. 1-2 kandierte Blütenblätter fein hacken und über das Törtchen streuen. Etwas Rosenwasser in ein Zerstäuberfläschen füllen (ich hab meins von MUJI, ich hoff ich hab das richtige verlinkt) und die Oberfläche leicht damit parfümieren. Dann mit einem Messer, das vorher heiß abgespült wurde, den Ring vom Törtchenrand lösen und entfernen. Das Törtchen auf eine Tortenplatte stellen und fertig ist das Kunstwerk.

 

Milchreistörtchen mit Pistazien und Rosenwasser  - von oben

Wer mag, kann natürlich auch noch einen halben TL gemahlenen Kardamom und 2 EL Rosinen mit in den Milchreis rühren. Dann habt ihr das volle Kheer-Erlebnis. Ich finde übrigens diese kleinen Törtchen, die man nicht backen muss, manchmal wirklich praktisch. Wenn man z.B. keine Eier oder kein Mehl zuhause hat, so findet man vielleicht trotzdem Zutaten für eine “Kühlschrank-Torte”.

Milchreistörtchen mit Pistazien und Rosenwasser - lecker

Und im Sommer hat eine solche Torte zwei entscheidende Vorteile: Man muss erstens den Backofen nicht anmachen und die Wohnung damit zusätzlich aufheizen und zweitens ist sie bei heißen Temperaturen richtig schön erfrischend, da sie schön kühl aus dem Kühlschrank kommt. Probiert das Milchreis-Törtchen mit Rosenwasser, Pistazien und kandierten Rosenblüten doch einfach mal aus. Es lohnt sich.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

Herzhaft finnisch – Karelische Piroggen mit salziger Milchreisfüllung

Es ist mal wieder Zeit für etwas Salziges. Könnt ihr euch noch an den Beitrag über das Styled Wedding Shooting mit Katja erinnern? Ich durfte das Set mit Zimtschnecken und Karelischen Piroggen ausstatten. Und heute möchte ich euch das Rezept für die kleinen Roggenmehlküchlein mit salzigem Milchreis verraten. Ich dachte eigentlich, dass es sich um ein schwedisches Rezept handelt, aber ich habe mich von einer finnischen Freundin eines besseren belehren lassen. Die Karelischen Piroggen (auf finnisch “Karjalanpiirakka” genannt) stammen nämlich ursprünglich aus Finnisch Karelien. Also finnisch! Fin(d) isch gut!!

Karelische Piroggen

Zutaten (Teig):

  • 250 g Roggenmehl
  • 1 TL Meersalz
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 125 g Butter, ungesalzen & zerlassen
  • 200 ml Wasser

 

Zutaten (Füllung:)

  • 150 g Milchreis
  • 750 ml Milch
  • 1 TL Meersalz
  • 250 ml Wasser

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Füllung wird zuerst vorbereitet. Heizt dem Wasser ordentlich ein, bis es vor Freude kocht, gebt dann den Reis dazu und lasst ihn 5-10 Minuten köcheln. Gießt die Milch, die einsam am Herdrand warten musste, mit dazu und lasst das Ganze 40 Minuten bei schwacher Hitze brodeln. Der Reis sollte gar nicht mehr hart sein sondern gar….und richtig schön klebrig. Dann versalzt ihr ihm ordentlich die Stimmung (Salz dazu geben) und serviert ihn eiskalt ab (auskühlen lassen).

Schritt 2: Der Backofen sollte nun erstmal auf Betriebstemperatur gebracht werden, und zwar auf 220 Grad.

Schritt 3: Nun kommt der Teig dran. Das Roggenmehl hat sich wohl in das Salz verliebt und darum sollte man die beiden auch zusammenführen. Da es eine tragische Liebe ist ertränkt ihr die beiden in 1 EL Öl und 200 ml Wasser und verknetet sie mit all eurer Leidenschaft zu einem Teig. Bettet den Teig auf ein hauchdünnes Kissen aus Mehl und formt daraus eine lange Rolle, teilt sie in 20 gleich große Teile und lasst sie so lang über die Arbeitsplatte rollen, bis ihr 20 kleine Teigkugeln habt. Diese Kugeln werden nun vom Nudelholz ziemlich geplättet (10 cm Durchmesser sollte jeder Kreis danach haben).

Schritt 4: In die Mitte von jedem Teigkreis gebt ihr nun 2 EL Milchreis. Stellt euch vor, es läge ein kleines Milchreisei vor euch, das ihr nun in ein Nest betten sollt. Ihr klappt also die Ränder des Teiges nach oben und drückt immer ein Stück Teig zwischen Daumen und Zeigefinger zusammen. Einmal rundherum. Das macht ihr mit allen 20 Kreisen. Nun habt ihr 20 kleine “Milchreisnester”.

Schritt 5: Gebt die zerlassene Butter in eine kleine Schale, legt ein Milchreisnest auf einen Holzkochlöffel und taucht das “Nest” in die Butter, bis zum oberen Rand des Teiges. (Es darf ruhig etwas Butter auf den Milchreis laufen) Nehmt es wieder heraus, lasst es etwas abtropfen und setzt es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das macht ihr mit allen 20 Piroggen. Nun brütet ihr die Milchreiseier in ihren Nestern ca. 20 Minuten im Ofen aus, bis sie vor Glück goldgelb anlaufen.

Die Karelischen Piroggen schmecken am besten frisch gebacken, nachdem sie abgekühlt sind. Denn dann sind sie richtig schön knusprig. Traditionell isst man sie mit einem Butter-Ei-Dip. Dazu vermischt ihr 1 kleingehacktes, hartgekochtes Ei mit 40 g weicher Butter und 1 Prise Salz. Aber ihr könnt den Dip auch weglassen und sie einfach pur und knusprig wie sie sind genießen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube