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Marzipan Cheesecake mit Brownie-Boden – LIEBE bis zum letzten Stück.

Gestern habe ich euch den Onlineshop Home of Cake vorgestellt und euch auf der wunderbaren Tortenplatte, die ich von diesem Shop geschenkt bekommen habe, einen leckeren Kuchen präsentiert. Und heute bekommt ihr das Rezept dazu. Genau genommen liegen dem Kuchen eigentlich 2 Rezepte zu Grunde, die ich einfach mal gemixt habe *hihi*. Der Boden von Cheesecake Nummero 1 und die Creme von Cheesecake Nummer 2 = Ein neuer, oberleckerer Cheesecake.

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Ich liebe Cheesecakes in allen Varianten und darum kann ich euch diesen hier auch nicht vorenthalten. Das Topping könnt ihr ganz frei selbst bestimmen, ich hab mich mal für geraspelte Schokolade entschieden. Die beiden Teilrezepte stammen übrigens aus dem Backbuch “Let’s bake” von Cynthia Barcomi, die ja quasi auch unbewusst daran schuld ist, dass ich mit dem Bloggen angefangen habe :).  Weiterlesen

Der Herbst ist da, und darum gibt’s einen leckeren Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Titelbild

Es ist soweit: Es ist meine Zeit. Genauer gesagt, eine meiner Zeiten. Noch genauer gesagt eine meiner Jahreszeiten. Eine meiner liebsten Jahreszeiten. Der Herbst ist da, und mit ihm der Regen, die Stürme, das fallende Laub und die Melancholie, die sich langsam über das ganze Land legt. Ich weiß nicht, warum mich Herbst und Winter so faszinieren. Vielleicht liegt es daran, dass man die Natur und ihre Gewalten viel intensiver zu spüren bekommt als im Sommer. Oder weil ich im Winter geboren bin vielleicht. Oder liegt es daran, dass man in den kalten Jahreszeiten näher zusammenrückt und mehr Zeit miteinander verbringt?

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Der Herbst ist da

Ich weiß, viele können es nicht verstehen, wie man Kälte, Schnee, Regen und Sturm toll finden kann. Ich für meinen Teil aber verstehe dagegen nicht, was an unerträglicher Hitze, schwitzen, Sonnenbrand und Baden im Baggersee so toll sein soll. Ich laufe lieber im Regen durch den Park und lass mich vom Sturm durch die Gegend peitschen oder spaziere durch tief verschneite Wälder in denen es so scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben, als hätte die Welt kurz einmal den Atem anhalten, als völlig überhitzt an einem menschenüberladenen Strand dahinzuvegetieren. Ich bin eben ein Wintermensch. Und ein Herbstmensch. Und darum gibt’s für euch heute einen leckeren Herbstkuchen aus der aktuellen “Sweet Dreams”.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Ein Zwetschgenträumchen

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme (nach Sweet Dreams 3/13)

Zutaten (Teig):

  • 400 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten (Belag):

  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 90 g Grieß
  • 4 Eigelb
  • 1,2 kg Zwetschgen
  • 300 g Marzipanmasse
  • 2 EL Puderzucker

 

Zubereitung:

Schritt 1: Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde bilden. Hefe hineinbröckeln, Zucker & lauwarme Milch dazu und zu einem Vorteig verkneten. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ei, Butter und Salz hinzufügen und verkneten. Nochmals 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Schritt 2: Vanilleschote längs halbieren und auskratzen. In einem kleinen Topf Milch, Zucker, Vanilleschote & -mark aufkochen. Den Gries hinzufügen und nochmals aufkochen, vom Herd nehmen. Vanilleschote entnehmen. Etwas vom Grieß mit den Eigelben verrühren und unter den restlichen Grieß mischen.

Schritt 3: Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Das Marzipan zwischen 2 Frischhaltefolien auf Blechgröße ausrollen. Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Hefeteig auf dem gefetteten Backblech ausrollen und die Ränder etwas hochziehen, dann die Marzipandecke drauflegen, die Grießmasse darauf verteilen und die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf die Grießcreme legen. Mit dem Puderzucker bestreuen und 45 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Nahaufnahme

Der Kuchen sieht wunderbar aus und schmeckt sowohl lauwarm wie auch kalt richtig schön herbstlich. Ein Zwetschgenträumchen. Oder auch “Zwetschenträumchen” – man kann das “g” in “Zwetschge” nämlich auch weglassen. Unnützes Wissen am Rande. Ich werde beim nächsten Mal die Menge des Marzipans halbieren, denn er war bei diesem Kuchen fast zu dominant. Und in die Grie?creme werde ich wohl noch etwas Vanillepuddingpulver mit hineinmischen, der Grieß war zwar lecker, aber er verträgt locker noch eine Portion Vanille.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Zwetschgenzeit

Ich wünsche euch allen jetzt einen wunderschönen Herbst, mit bunten Blättern, einem trüben, tief verhangenen Himmel und tollen Stürmen, die das gefallene Laub durch die Luft wirbeln. Zieht euch eure Gummistiefel an, geht im Wald spazieren und genießt den Duft der Tannennadeln und der frischen Pilze, die nun bald aus dem Boden sprießen.

May the whisk be with you,

Euer Herbst-Backbube

 

Kleine Nascherei am Sonntag: Rosinen-Marzipan-Schnecken

Rosinen. Rosinen sind wie Politiker. (nein hat nichts mit “alt” und “vertrocknet” zu tun) Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Und ich mag Rosinen, und ich mag auch Politiker, aber nicht alle. Aber Rosinen mag ich schon alle, nur eben nicht alle Politiker. Ok, war das zu kompliziert? Dann versuch ich nen andren Vergleich: Rosinen sind wie Zahnärzte …. nein, NIEMAND mag Zahnärzte – schlechter Vergleich. Ich geb’s auf. Rosinen sind einfach oberlecker. Ob im Müsli oder pur. Oder als Füllung von kleinen Hefeschnecken. Ich liebe Rosinen und das kann mir auch niemand ausreden. Und darum werd ich meine kleinen Rosinen-Marzipan-Schnecken nun auch bis auf den letzten Krümel genießen.

Rosinen-Marzipan-Schnecken - Titelbild

Rosinen-Marzipan-Schnecken

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 220 ml Milch (lauwarm)
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100 g Rosinen
  • Rum
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 500 g Puderzucker
  • 4-5 EL Wasser

 

Rosinen-Marzipan-Schnecken - made with love

Zubereitung:

Schritt 1: Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und ca 5 Minuten quellen lassen

Schritt 2: Die Rosinen in eine Tasse geben und komplett mit Rum bedecken (Wer keinen Alkohol verwenden möchte kann sie auch in Wasser marinieren, das mit 1-2 Spritzern Rum-Aroma vermischt wurde). Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Schritt 3: Mehl, Zucker, Vanillezucker & Ei in eine Schüssel geben und mit der warmen Hefemilch übergießen. Zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Nochmals kneten und ausrollen.

Schritt 4: Die Marzipanrohmasse mit der Küchenmaschine mit 1 EL Milch cremig rühren. Dann die Rosinen unterheben und alles auf den ausgerollten Teig schmieren. Dann den Teig aufrollen, in Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ca. 20 min backen, bis die Schnecken goldbraun werden.

Schritt 5: Noch heiß mit Zuckerguss überziehen und fertig sind die kleinen Leckerbissen.

Rosinen-Marzipan-Schnecken - auf Tortenplatte und am Stil

Wenn ihr keinen Zuckerguss verwenden möchtet, dann hab ich noch eine andere Idee (dazu hat mich mal wieder Dani inspiriert, auch zu der Idee mit den Schnecken am Stil). Verquirlt ein Ei & 1 EL Milch, gebt einen EL Zimtzucker hinzu und streicht damit die Schnecken 5-7 Minuten vor Ende der Backzeit ein (also so nach ca. 13 Minuten Backzeit). Dann habt ihr Zimt-Rosinen-Marzipan-Schnecken. Auch nicht schlecht, oder? Ein positiver Nebeneffekt dieser Variante ist, dass die ganze Wohnung nach Zimt duftet. Und das ist doch der schönste Duft der Welt! Für mich auf jeden Fall und ich kenne mindestens eine Person, die das auch so sieht. Und für euch? Was ist euer Lieblings-Back-Duft?

Rosinen-Marzipan-Schnecken - Zimtglasur oder Zuckerguss?

Wenn ihr euch fragt, wo ich diese tolle Tortenplatte her habe, dann muss ich euch leider sagen, dass es die so gar nicht im Handel gibt. Ich habe sie mir extra von einem Töpfer-Päärchen anfertigen lassen. Ich habe sie auf dem Kunsthandwerkermarkt in Lindau kennen gelernt und mir gefiel dort ein Teller im gleichen Design. Ich habe sie beauftragt mir eine Tortenplatte anzufertigen und ich finde, sie ist wunderschön geworden. Wer auch so eine haben will, dem geb ich gern die Kontaktdaten. Oder ihr schaut am 19. & 20.Mai 2013 auf dem Lindauer Kunsthandwerkermarkt vorbei. ;o)

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Post aus meiner Küche – Teil 3: Marzipan-Nougat-Schnitten

Es ist nun fast eine Woche her, dass mein Paket mit Post aus meiner Küche bei der lieben Claretti von tastesheriff angekommen ist, und nun hab auch ich Post aus ihrer Küche bekommen. Heiße Plätzchen mit Chilli, X-Mas-Schokolade & eine superleckere Teemischung. Dazu bald mehr. Zwei Rezepte aus meinem Paket habe ich euch schon vorgestellt, und heute folgt Nummer 3. Ein schnelles und sehr einfaches Rezept, dass ich in die Kategorie “Last-Minute-Pralinen” stecken würde. Marzipan-Nougat-Schnitten mit Pistazien.

Marzipan-Nougat-Schnitten - Titelbild

Zutaten:

  • 50g Mandeln
  • 600 g Marzipanrohmasse
  • 400 g Nougat
  • 60 g Pistazienkerne, ungesalzen, gehackt

Zubereitung:

Schritt 1: Mandeln hacken und unter das Marzipan mischen. Die Masse in 5 gleiche Teile teilen, die Arbeitsfläche mit Puderzucker ausstreuen und die 5 Marzipanstücke dünn ausrollen.

Schritt 2: Das Nougat über einem heißen Wasserbad schmelzen. Eine Marzipanplatte in eine Brownieform legen und mit etwas Nougat bestreichen. Eine zweite Marzipanplatte darauf legen und wieder mit Nougat bestreichen. Immer abwechselnd weiter so verfahren und mit einer Schicht Nougat enden. Diese letzte Schicht Nougat mit den Pistazien bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen. Sobald alles fest geworden ist, in kleine Würfel schneiden.

Marzipan-Nougat-Schnitten Die Pralinen sind superlecker und wirklich mit wenig Aufwand sehr schnell gemacht. Aber Achtung: Sie sollten stets kühl gelagert werden, da Nougat sehr schnell schmilzt. Und sie machen süchtig, ab das überlesen wir jetzt einfach mal. Marzipan-Nougat-Schnitten - VerpackungVerpacken kann man sie ganz einfach wie Bonbons in kleine Butterbrotpapierstückchen, oder in schöne Bonbonpapierchen (die viele von uns mit Sicherheit sammeln), dann in einer schicken Dose lagern oder zum Verschenken in kleine Cupcakecups füllen, in einen Zellophanbeutel stellen und schon hat man die wirken die eigentlich sehr einfachen Pralinen sehr viel edler.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Die neue LECKER Bakery ist da – und es gibt lecker Apfeltarte mit Marzipan & Quitte

Ich habe diesem Tag entgegengefiebert. Dem 10.August 2012. Denn an diesem Tag würde die neue LECKER Bakery erscheinen. Die erste Ausgabe lies mein Herz schon höher schlagen, und nun sollte die zweite folgen. Und so war es kein Wunder, dass ich an eben diesem Tag pünktlich zur Ladenöffnung vor der Buchhandlung meines Vertrauens stand, im Eiltempo in die Zeitschriftenabteilung schoss um dieses sagenhafte Magazin an mich zu reißen. Und da lag es. Weiß und verlockend. Mit einer sagenhaften Torte auf dem Titelblatt. Und als ich es in meinen Händen hielt, strahlten meine Augen wie bei einem kleinen Kind, das endlich sein lang ersehntes Spielzeug geschenkt bekommen hat. Und was sich im Inhalt offenbarte, war und ist mal wieder unglaublich süchtig machend: 55 Rezepte, die ich ALLE backen werde…. am liebsten alle auf einmal.

Und ich hab mich auch sofort daran gemacht, eins der Rezepte auszuprobieren. Eine wunderbar schnell zubereitete Tarte, mit saftigen Äpfeln, einer lieblichen Marzipancreme, knusprigem Blätterteig und einem Hauch Quitte. Super schnell gemacht, und extrem lecker, wenn man sie noch warm vom Blech isst.

Apfeltarte mit Marzipan & Quitte

Zutaten:

  • 200 g kalte Marzipanrohmasse
  • 200 g Schmand
  • 2 Äpfel (ca. 300 g z.B. Elstar)
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100 g Quittengelee

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen vorheizen (E-Herd:225 Grad/Umluft: 200 Grad). Marzipan auf einer Küchenreibe grob reiben. Mit dem Schmand vermischen und mit dem Handrührgerät glatt rühren.

Schritt 2: Äpfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben hobeln. Sofort den Zitronensaft darüber verteilen.

Schritt 3: Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Blätterteig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, auf das Backblech legen und am Rand den Teig etwas hochziehen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Schritt 4: Teig mit der Marzipanmasse bestreichen, Apfelscheiben darauf verteilen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Im heißen Backofen 15-20 Minuten backen. Quittengelee kurz vor Ende der Backzeit erwärmen. Tarte aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit dem Gelee bestreichen.

Die Tarte war also im Ofen und ich saß auf meinem Balkon und hab dabei zugesehen, wie die Sonne langsam unterging. Und als dann der Duft aus dem Ofen in kleinen Wölkchen nach draußen schwebte fühlte ich mich wie in einem Traum. Ein Himmel in tausend Farben, Kuchenduft in meiner Nase. Dieser betörende Duft von frisch Gebackenem. Fast wäre ich ins Land der Träume davongehuscht, doch dann wäre der Kuchen wohl verbrannt. Und dieser Duft hätte mich dann wohl wieder aus meinen Träumen gerissen. Und aus dem Traum wäre ein Albtraum geworden. Aber wie gesagt: “Fast” wäre ich eingeschlafen, aber nur “fast”. Denn zu süß war die Verlockung die warme Tarte zu verspeisen. Ja, ich konnte nicht wiederstehen. Ist aber auch schwer. Und meine neue Tortenplatte konnte ich auch gleich einweihen (zumindest für das Foto).

Ich kann euch diese Tarte wirklich empfehlen. Sie ist sehr schnell gemacht und kann noch warm serviert werden. Ein perfektes Rezept, wenn man auf die Schnelle etwas zubereiten möchte. Beim nächsten Mal werde ich die Äpfel durch Birnen ersetzen und noch mit etwas Zimt verfeinern. Da dürft ihr schon gespannt sein.

Nun wünsch ich euch einen schönen Start in die Woche und möchte euch nochmal kurz an dieses Gewinnspiel HIER erinnern. Ihr habt noch bis zum 15.8.2012 Zeit, den Beitrag zu kommentieren und am Gewinnspiel teilzunehmen. Toi Toi Toi,

Euer Backbube