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{Pure Beauty} – kleine gefüllte Mandel-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting und frischen Feigen

Mandel-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting und frischen Feigen

Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass ich den Herbst und ganz besonders auch den Winter jederzeit dem Frühling und dem Sommer vorziehen würde. Und vor Kurzem hat mich jemand von euch in einem Kommentar gefragt, warum das denn so ist. Ich möchte es euch gern erzählen: Was ich am Herbst am meisten mag ist seine raue Art. Zu keiner anderen Jahreszeit kann man die Naturgewalten so spüren. Man wird von Stürmen hin- und hergepeitscht, stundenlange Regengüsse lassen kleine Bächlein zu großen Flüssen anschwellen und dichte Nebelschwaden verleihen der Landschaft einen düsteren Anstrich. Wenn die Natur sich von ihrer wilden Seite zeigt, dann hüpft mein Herz einfach im Kreis. Und noch schöner ist es im Winter, wenn eine dicke Schneeschicht alles verhüllt und alles ganz friedlich und still wird. Viele finden das nervig oder deprimierend, aber für mich ist es vor allem eines: Pure Schönheit!

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Und genau darum, um pure Schönheit, geht es auch in meinem heutigen Rezept. Denn ich bin ein großer Fan von Naked Cakes und Cupcakes ohne viel Schnickschnack geworden. Ich mag es, wenn man auch was von dem Gebackenen sehen kann, ohne dass es komplett von Fondant oder Ganache umhüllt ist. Eben ganz pur. Und darum habe ich euch heute kleine Mandel-Cupcakes gebacken, die lecker gefüllt und mit ein bisschen Frischkäse-Frosting bestrichen und anstatt mit Zuckerperlen oder Marzipan-Blüten, mit frischen, saftigen Feigen dekoriert werden. Ganz pur und schlicht.

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Gefüllte Mandel-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting und frischen Feigen

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 1 ½ Tl Backpulver
  • 150 g brauner Zucker
  • 90 ml Olivenöl
  • 90 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 TL + 1 Spritzer Limettensaft
  • 8 Feigen
  • 1 ½ EL Honig
  • 2 EL Orangensaft
  • 120 g Frischkäse
  • 5 EL Puderzucker

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Mandeln, Mehl, Backpulver & brauner Zucker in einer größeren Schüssel vermischen. Olivenöl, Milch, Eier & 2 TL Limettensaft in einer kleineren Schüssel verrühren. In die “trockenen” Zutaten eine Mulde machen und die “nassen” Zutaten dazugeben. Gut verrühren, dann den Teig in die ausgebutterten Mulden einer 12-erMuffinform füllen und 15-20 Minuten backen. Jeder Ofen heizt anders, daher mit einem Holzstäbchen testen ob die Cupcakes schon fertig sind. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Während die Cupcakes im Ofen sind, 6 Feigen in kleine Würfel schneiden. (Ihr müsst die Feigen übrigens nicht schälen). Zusammen mit Honig, Orangensaft und 1 Spritzer Limettensaft in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. So lange köcheln lassen, bis die Masse marmeladenartig eindickt. Das dauert je nach Herd 15-25 Minuten. Dann vom Herd nehmen und erkalten lassen.

Wenn die Cupcakes kalt sind, in alle 12 Cupcakes von oben mit einem kleinen scharfen Messer ein Loch schneiden. Die abgeschnittenen Teile beiseite legen. Nun die Löcher mit dem Feigenmus füllen. Dann die abgeschnittenen “Deckel” wieder oben drauf geben. Den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren und das Frosting auf den Cupcakes verteilen. Die restlichen 2 Feigen in Scheiben schneiden, die Scheiben halbieren und die Cupcakes damit verzieren.

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Die Zubereitung klingt zugegebenermaßen schon etwas aufwändiger, aber die Cupcakes sind schneller fertig als ihr denkt. Und sie kommen vollständig ohne künstliche Zusätze und Aromen aus. Keine quietschpinken Knusperperlen, keine knalligen Cupcakeförmchen und kein farbintensives Frosting (obwohl das natürlich auch mal schön ist *gg*) – einfach pure kleinen Schönheiten. Und ich finde, auf meiner neuen Tortenplatte “Little Candy” kommen sie noch viel besser zur Geltung. Denn auch die ist schlicht und dezent und kommt ohne Schnörkel und blumige Muster aus. Also ein perfektes Team.

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Ich werde jetzt erst mal ein oder zwei der kleinen Dinger verputzen und dann noch einen Spaziergang machen. Ich freu mich schon richtig darauf durch das heruntergefallene Laub zu schlendern, Kastanien und bunte Blätter zu sammeln und mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Und auch euch wünsche ich einen schönen, erholsamen und leckeren Sonntag.

Möge der Schneebesen mit Euch sein,

Euer Backbube

 

 

 

“Ice Tea Monday” – Glowing Almond Chai Tea + Ein Glas voller Sonnenschein + Give Away

Heute möchte ich den (verspäteten) Ice Tea Monday dazu nutzen, euch ein tolles Produkt aus Südafrika vorzustellen, das mir vor Kurzem geschickt wurde. Es handelt sich dabei um das “Sonnenglas“. Das ist ein großes Schraubglas mit integrierter Solarzelle, das ihr als wunderschöne Lichtquelle nutzen könnt. Ich habe es auf den Balkon gestellt und es spendet ein angenehmes Licht, und das ganz ohne künstlichen Strom. Ich habe es für die Fotos neben, bzw. hinter meinen Ice Tea gestellt und ihn so zum Leuchten gebracht. Natürlich könnt ihr das Glas auch mit allerlei Dingen füllen, und diese zum Strahlen bringen. Das rückt z.B. besonders gut geglückte Cupcakes oder Cookies auf dem Kaffee-Tisch ins richtige Licht. Das Glas voller Sonnenlicht ist, wie ich finde, eine tolle Idee, die auch noch ganz nebenbei Arbeitsplätze in Afrika schafft. Als ich das Glas zum ersten Mal benutzt habe, kam mir sofort ein Bild in den Kopf: Eine Hochzeitsparty unter einer Trauerweide, die über und über mit den Gläsern behangen ist, und in jedem Glas ist ein Zettel mit einem Wunsch für das Brautpaar enthalten – traumhaft! …. Weiter unter erfahrt ihr mehr über das Sonnenglas, und wie ihr es gewinnen bzw. günstiger bekommen könnt, aber jetzt erst mal das heutige Eistee-Rezept:

Glowing Chai Almond Tea

Zutaten:

  • 1 Beutel Chaitee
  • 4 cl Mandelsirup
  • 200 ml Eiswasser
  • Eiswürfel

 

Zubereitung:

  • Füllt den Sirup in den TEA-JAY® (oder eine Glaskanne), füllt so viele Eiswürfel ein, dass 2/3 des Gefäßes gefüllt sind und schüttet dann das Eiswasser dazu. Beim TEA-JAY® schraubt ihr dann den Brüh-Aufsatz auf, bei einer anderen Kanne nehmt ihr eine Tasse, in der ihr den Tee zubereitet. Gebt einen Beutel Chaitee in den Aufsatz/die Tasse, kocht etwas Wasser (200ml) auf, schüttet es in den Aufsatz (o.die Tasse) und lasst ihn 4 Minuten ziehn. Dreht dann das Sieb im Aufsatz gegen den Uhrzeigersinn und lasst den Tee über die Eiswürfel laufen. (Oder kippt den Tee aus der Tasse in die Glaskanne).

 

Ich hab lang versucht, den Geschmack zu definieren, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass dieses Tee tatsächlich ein bisschen cremig schmeckt. Ja, cremig! Und das, obwohl weder Sahne noch Milch noch sonst irgendeine cremige Substanz enthalten ist. Verblüffend. Und erfrischend. Und so ein beleuchteter Eistee hat fast schon dekorativen Charakter.

Damit ihr nun noch etwas mehr über das Sonnenglas erfahrt, habe ich Stefan, der sich um den Vertrieb in Deutschland kümmert, für euch interviewt. Das Interview könnt ihr hier erstmals als pdf downloaden:

Interview mit Stefan von www.sonnenglas.net

Und nun gibt es noch ein kleines Give Away für euch: Ihr könnt nämlich zwei der Sonnengläser gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt einfach bis Donnerstag, 01.August 2013 – 15:00 Uhr einen Kommentar unter diesen Beitrag und schon seid ihr im Lostopf. NACHTRAG: Das Gewinnspiel ist zu Ende. Gewonnen haben:

  • Andrea Marquetant &
  • talie fee

Für alle, die nicht gewonnen haben, aber trotzdem so ein Glas haben möchten, gibt es einen exklusiven 3€-Gutscheincode für den Onlineshop. Klickt dazu einfach im Bestellvorgang “Gutschein einlösen” an, gebt den Code “Backbube” ein und schwupsdiwups werden 3 € abgezogen. Der Code ist ab jetzt für 2 Monate gültig.

Kleine Entschuldigung nochmals, dass das Rezept erst heute erschienen ist, aber mein PC hat gestern mal wieder rumgezickt.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Dieser Post wurde ermöglicht durch www.sonnenglas.net. Ich freue mich, das Sonnenglas vorstellen zu dürfen, da es ökologisch und auch sozial gesehen ein tolles Produkt ist, das man unterstützen sollte.

 

“Das Jahr der Hochzeiten” ODER “Warum auch mal eine BackHUMMEL Bienenstich-Cupcakes backt”

Spätestens seit dem TV-Beitrag bei EinsPlus habe ich neben “Le Büb” und “Heißes Plätzchen” noch einen weiteren Spitznamen: “Backhummel”. Diesen Namen hab ich wohl der lieben Steffi zu verdanken, und irgendwie find ich ihn auch ganz witzig. Und als mich vor kurzem meine sehr gute Freundin Andrea gefragt hatte, ob ich für ihre Hochzeit etwas backen würde, da war der Schritt nicht weit von der Hummel zur Biene, bzw. zum Bienenstich. Ich entschied mich für Bienenstich-Cupcakes. Die hatte ich schon mal privat für mich ganz allein gebacken und befand sie für oberlecker. (Das Rezept stammt ja auch aus der LECKER Bakery)

Ich wollte die Cupcakes etwas vintage-mäßig gestalten und so traf es sich gut, dass Blueboxtree mir ein paar tolle Dinge zur Verfügung gestellt hat, die perfekt passten. Cupcake-Wrapper, Papierförmchen und eine kleine Wimpelgirlande. Alles farblich passend. Wunderschön – so schön, dass ich am liebsten alles behalten hätte.

Einen Tag vor der Hochzeit backte ich also 30 große Cupcakes und 30 Mini-Cupcakes. Eigentlich hatte ich 100 große Cupcakes geplant, doch durch den Premieren-Stress am Theater hatte ich dann irgendwie keine Muse mehr. Und zum Glück habe ich nur 30 gemacht, denn von denen blieben fast 1 Drittel übrig. Das lag zum einen an der Hitze bei der Hochzeit (Bei 30 Grad isst man eben nicht gern cremige Sahnedinger) und daran, dass es noch 3 Hochzeitstorten und ungefähr 15 andere Kuchen gab.

Diejenigen, die sich aber dennoch ordentlich mit Kuchen und Torten vollstopften, probierten auch die Cupcakes und es kamen nur positive Reaktionen. Besonders oft hörte ich, dass es gut sei, dass die Creme nicht zu süß sei und dass die Mandeln obendrauf ein Traum wären. Das find ich übrigens auch, die Mandelmasse könnte ich tonnenweise in mich reinstopfen. Nun spann ich euch nicht länger auf die Folter, hier kommt das Rezept:

Bienenstich-Cupcakes

Zutaten:

  • 175 g + 200 g + 25 g Butter, weich
  • 150 g + 100 g Zucker
  • Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 Eier (M)
  • 100 g fettarmer Joghurt
  • 75 g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver, gehäuft
  • 160 g Marshmallow Fluff (z.B. von Kaufland)
  • 125 g gehobelte Mandeln, blanchiert
  • 2 EL Blütenhonig
  • 4 EL Schlagsahne

 

Zubereitung (Teig):

Vorbereitung: Den Ofen richtig anheizen (150 Grad Umluft). Papierförmchen in einem Muffinblech verteilen. Zitronenschale abreiben. Gemahlene Mandeln, Mehl & Backpulver mischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alles beiseite stellen.

Schritt 1: Holt eine Schüssel aus den Tiefen eures Küchenschrankes hervor und bestückt sie mit 175 g weicher Butter, 150 g Zucker, Salz und der abgeriebenen Zitronenschale. Vermischt alles und lasst es mit der Küchenmaschine 5 Minuten lang schaumig aufschlagen. Rührt dann die 3 Eier einzeln dazu und fügt dem Ganzen noch das Joghurt bei. Siebt dann die Mehlmischung obendrauf, rührt das vorischtig unter und verteilt die Masse auf die Muffinförmchen.

Schritt 2: Das Ganze 25 Minuten backen, aus dem Ofen holen und 10 Minuten abkühlen lassen.

Zubereitung (Creme):

Schritt 1: Nehmt wieder eine Schüssel und schlagt darin 200 g weiche Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine 5 Minuten lang schaumig. Dann rührt ihr den Marshmallow Fluff unter (am besten löffelweise). Füllt die Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und spritzt sie auf die Cupcakes auf. Dann stellt ihr die Cupcakes über Nacht in den Kühlschrank.

Zubereitung (Mandel-Topping):

Schritt 1: Für das Mandeltopping röstet ihr erstmal die Mandeln vorsichtig in einer beschichteten Pfanne ohne Fett an. Kippt sie danach auf einen flachen Teller zum auskühlen. Wischt die Pfanne kurz mit einem Küchentuch aus und stellt sie zurück auf den Herd.

Schritt 2: Gebt 100 g Zucker in die Pfanne und lasst ihn langsam karamelisieren. Erst rühren, wenn sich fast der gesammte Zucker gelöst hat. Dann 25 g Butter & den Honig unterrühren (Achtung es könnte spritzen), und anschließend die Sahne dazugeben. Sofort die Mandeln beifügen, alles gut vermischen und dann mit einem Esslöffel 12 Häufchen auf das Backpapier setzen. Am nächsten Morgen setzt ihr diese dann auf die Creme. Würdet ihr das direkt machen, würde die Creme unter den heißen Mandeln davonfließen. Da die Mandelhäufchen nicht ganz fest werden, kann man sie beim Aufsetzten noch etwas in Form “biegen”.

Die Cupcakes lassen sich wunderbar vorbereiten und werden durch die Lagerung im Kühlschrank weder hart noch weich. Sie haben am nächsten Tag beim Servieren eine unglaubliche Saftigkeit, sind fluffig und die Creme schmeckt trotz der hohen Kalorienanzahl weder zu sehr nach Butter, noch zu süß. Und wie gesagt, die Mandelmasse ist der Wahnsinn.

Ich freue mich sehr, dass ich die Hochzeit von Andrea mit meinen Cupcakes versüßen durfte und möchte mich nochmal bedanken, dass die keinen Leckerbissen auf dem Wagen mit der Hochzeitstorte standen. Das hat mich schon ein bisschen stolz gemacht. Ein großer Dank geht auch an Blueboxtree für die zauberhaften Wrapper und die kleine Wimpelgirlande. Schaut euch doch mal in deren Shop um, wenn ihr etwa für eine Hochzeit plant. Es gibt dort wirklich schöne Dinge.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Die Cupcakes wurden durch die zauberhaften Produkte von Blueboxtree zum besonderen Hingucker. Danke dafür!