Hach was hab ich mich gefreut, als ich eine Email von der lieben Steffi vom SWR bekommen habe. Sie ist auf meinen Blog aufmerksam geworden und hat mich gefragt, ob ich mir denn vorstellen könnte mit ihr zusammen für einen kleinen Beitrag für EinsPlus zu backen. Sie wollte sich quasi als Selbstversuch an ein schwieriges Backrezept wagen und das mit mir zusammen tun. Ich hab natürlich ja gesagt. Nach einigen Telefonaten haben wir uns entschieden, was wir denn genau backen wollten. Und die Wahl fiel auf Macarons. Da sich viele nicht ans Macarons machen herantrauen, war das genau die richtige Challenge, die ich ihr bieten konnte.
Und am vergangenen Freitag war es dann soweit. Das Fernsehen stand vor der Tür. Schon bei der Begrüßung war Steffi extremst sympatisch und wir hatten sehr viel Spaß beim Dreh. Sie ist genau so verrückt wie ich. Also passte das schon mal. Wir haben gesiebt, gerührt, gefärbt & gekleckert. Und immer wieder musste man auf Anschlüsse und richtige Positionen achten. Damit beim Schnitt dann auch alles passt. Einige Szenen wurden auch mehrmals aus unterschiedlichen Perspektiven gedreht. Ganz schön aufgeregt war ich jedenfalls.
In Steffi schlummerte wohl ein wahres Macarons-Talent, denn die kleinen pinken Leckerbissen die am Ende aus dem Ofen kamen, sahen fantastisch aus. Und geschmeckt haben sie genauso gut. Das Rezept für die Schalen ist das gleiche wie beim letzten Mal, das findet ihr hier.
Nur die Füllung wollte nicht so, wie wir wollten. Eigentlich sollte es eine cremige Ganache aus weißer Schokolade werden, mit Pistazienstückchen. Doch sie war viel zu flüssig. Erst nachdem ich sie in den Gefrierschrank gestellt habe, wurde sie etwas fester. Ich gebs zu, bei der Zubereitung hab ich wohl ein Fehlerchen gemacht. Nachdem ich die Schoki schon geschmolzen hatte hab ich gemerkt, dass ich die Sahne total vergessen hatte. Normalerweise muss man zuerst die Sahne erhitzen und darin die Schokolade schmelzen. Also hab ich die Sahne erhitzt und die bereits geschmolzene Schokolade untergerührt. Und dann ging das nicht die gewünschte Verbindung ein. Das war wohl keine so gute Idee. Nächstes Mal wieder richtig. Die gehackten Pistazien hab ich trotzdem mit eingerührt und die Masse noch mal kurz aufgeschlagen. Für die Ganache könnt ihr ebenfalls das Rezet vom ersten Macaronsbeitrag nehmen nur kommt noch eine Hand voll gehackter Pistazienkerne dazu.
Neben den Macarons war natürlich auch der Blog ein Thema. Wir haben also einen neuen Artikel erstellt, den Steffi benennen durfte und haben quasi synchron zum Backen den passenden Beitrag entworfen. Diesen hier. Zumindest in Notiz-Form. Steffi hat immer wieder Tipps eingetragen, auf die man achten sollte, wenn man zum ersten Mal Macarons macht. Das waren die wichtigsten:
- Im Eiweiss darf unter keinen Umständen Eigelb drin sein, sonst lässt es sich nicht steif schlagen (Das gilt übrigens immer)
- Keine Speisefarben auf Öl-Basis verwenden, die lassen den Eischnee zusammenfallen. Pastenfarben und Pulver sind dagegen ok
- Nicht die Geduld verlieren.
Ich bin sehr gespannt auf den Beitrag und hoffe euch gefällt die kleine Exkursion in die TV-Welt. Ausgestrahlt wird der Beitrag im Juni, der genaue Termin steht noch nicht fest, da geb ich euch dann rechtzeitig Bescheid. Hier gehts übrigens zur Facebookseite von in.puncto. Wenn ihr irgenwelche Fragen zu Macarons habt, dann dürft ihr mir sie natürlich gern stellen. Und ich versuche sie so gut ich kann zu benatworten. Und wenn ihr wissen wollt, wo die tolle Tortenplatte her kommt, dann kann ich euch das sofort sagen: Die wurde mir nämlich von Blueboxtree zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr gefreut hab, denn die steht schon lange auf meiner persönlichen “Das-MUSS-ich-mir-eines-Tages-zulegen-Liste”.
May the whisk be with you,
Euer Backbube















