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Happy New Year – Der Backbube zu gast bei SWR Essgeschichten – Über einen Caipirinha-Gugelhupf & einen ziemlich aufgeregten, singenden backbuben

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Hey ihr Lieben. Erst mal wünsche ich euch allen ein FROHES NEUES JAHR. Wahnsinn, wie schnell doch das letzte Jahr vergangen ist. Da erinnert man sich gerade noch an den leckeren Grießkuchen mit Aperol-Orangen und schon ist das Jahr wieder rum. Und ein neues ist da! Ich freue mich schon sehr drauf, denn es wird ein paar tolle Dinge geben, die 2015 passieren oder vielleicht passieren werden. Ich stecke noch immer voller Ideen und bin schon fleissig am Planen, Recherchieren, Tüfteln, Informieren & Aushecken. Denn ich möchte euch ja auch in diesem Jahr mit vielen leckeren Rezepten verwöhnen. Und das erste Rezept, das ich euch im neuen Jahr präsentiere ist ein Rezept, dass es in sich hat. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf nüchternen Magen sollte man diesen Gugelhupf nämlich nicht genießen. Es handelt sich dabei um einen leckeren Caipirinha-Gugelhupf, der nicht nur im Teig eine ordentliche Portion Cachaça hat, sondern auch noch nach dem Backen damit übergossen wird. Also für Kinder ist er definitiv nicht geeignet. Aber als Party-Cake wird er super ankommen.

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Der Grund, warum ich diesen Kuchen gebacken habe ist ein ganz besonderer. Im vergangenen Jahr waren nämlich die SWR Essgeschichten bei mir zu Gast und haben mir ein bisschen über die Schulter geschaut – nicht nur beim Backen, sondern auch auf der Bühne. Und übermorgen (08.01.2015) um 18:15 Uhr wird das ganze im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Ich hab’s auch noch nicht gesehen, und bin daher auch sehr aufgeregt. Ich war – zugegeben – auch an dem Drehtag ziemlich nervös. Darum ist auch das ein oder andere Malheur beim Backen passiert. Ich war an dem Tag so aufgeregt, dass ich nicht mal mehr wusste, wie ich den Ofen richtig bediene muss {OH JEHHH}. Ich kam mir an dem Tag ehrlich gesagt vor wie ein absoluter Anfänger. Ich hoffe allerdings, dass das im TV-Beitrag nicht so extrem rüberkommt, wie ich denke, das es rüberkommen wird {Panik macht sich breit}. Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall, denn ich hatte zwei tatkräftige Helferlein an meiner Seite. Soraya, eine sehr gute Freundin von mir, wegen der ich überhaupt erst so intensiv mit dem Backen (und dem Bloggen) angefangen habe und meine liebste Theaterkollegin Lea-Christin. Wir haben trotz der Aufregung sehr viel gelacht und ich bin schon ganz gespannt, wie den beiden der Beitrag gefallen wird. Und wie er euch gefällt. Und mir selbst natürlich auch. Jetzt gibt’s erst mal das Rezept für euch:

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Caipirinha-Gugelhupf

Zutaten für den Teig:

  • 3 große Bio-Limetten
  • 6 Eier (M)
  • 300 g Butter (weich)
  • 150 g brauner Zucker
  • 300 g Mehl
  • 100 g Maisstärke (z.B. Mondamin)
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150 ml Cachaca
  • 100 g Zucker

Zutaten für den Sirup & Guss

  • 1 Bio-Limette
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 6 EL Cachaça
  • 250 g Puderzucker
  • Limettensaft

Zuerst wird der Sirup vorbereitet: Dazu einfach eine Limette in dünne Scheiben schneiden. Zucker, Wasser und Cachaça in einem kleinen Topf erhitzen, bis der Zucker gelöst ist. Dann die Limettenscheiben dazugeben, kurz aufwallen lassen, die Limettenscheiben wieder herausnehmen und auf einem kleinen Teller abkühlen lassen. Den Sirup ebenfalls abkühlen lassen.

Dann ist der Kuchen an der Reihe: Von 2 Limetten die Schale abraspeln {ich nehme dazu neuerdings einen Zestenreißer, das klappt super}. Den Saft aller 3 Limetten auspressen und 100 ml abmessen {ggf. mit Wasser auf 100 ml auffüllen}. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und 100 g Zucker einrieseln lassen. Beiseite stellen.

Die Butter und den braunen Zucker ca. 5 Minuten hellcremig aufschlagen, dann die Eigelbe dazugeben und nochmals schön schaumig schlagen. Mehl, Stärke und Backpulver in einer Schüssel mischen und sieben, dann die Limettenschale dazugeben. Cachaça und Limettensaft mischen.

Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Limettensaft-Cachaça-Gemisch unter die Eimasse rühren. Dann den Eischnee unterheben.

In eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Gugelhupfform geben {diese wird erst mal sehr voll aussehen, der Kuchen backt aber nicht so hoch, dass der Teig aus der Form läuft} und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft 50-60 min. backen. Dann den Kuchen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und nach 10 Minuten aus der Form stürzen.

Den Kuchen mit einem Holzspieß mehrmals einstechen und mit dem Sirup übergießen. Dann den Kuchen vollständig abkühlen lassen.

Aus Puderzucker und Limettensaft einen Guss machen und über den Kuchen gießen. Mit braunem Zucker und den Limettenscheiben aus dem Sirup verzieren.

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Und schon steht vor euch ein wirklich hochprozentiger Kuchen, denn auch wenn der Alkohol vielleicht beim Backen oder Köcheln verfliegt, so schmeckt der Kuchen dennoch sehr intensiv nach einem frischen Glas Caipirinha. Und ich hatte nach dem Verspeisen auch das Gefühl, dass ich schon leicht betüddelt war {Blaubube sozusagen}. Einer dieser Malheure, die beim Dreh passiert sind hab ich übrigens erst ein paar Tage später bemerkt. Denn die Bilder, die ich vom Kuchen gemacht habe, sind leider allesamt unscharf geworden. Darum hab ich den Kuchen nochmal gebacken und ihn neu fotografiert – falls ihr euch wundert, warum das Set auf dem Blog nun anders aussieht als im Beitrag. Aber ich denke, dass könnt ihr einfach “übersehen”. Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt auf den Beitrag und hoffe, dass er euch einen kleinen Einblick auf mein Leben mit und ohne Blog vermitteln kann. Und ich hoffe, dass beim Schnitt das Mehl, das ich umgeworfen habe oder der Teig, der an meinem Ärmel klebte einfach rausgenommen wurde *grins*. Ich hatte jedenfalls trotz all der Aufregung {und all der Unordnung, die ich fabriziert habe}, sehr viel Spaß und bin sehr dankbar, dass meine Leidenschaft(en) das Interesse des SWR geweckt haben. Also nochmals für alle: Donnerstag, 08.01.2015 – 18:15 SWR Fernsehen (Baden-Württemberg) einschalten. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

 

“Ice Tea Monday” – Strawberry Lime Tea – der wahrscheinlich “cocktailigste” Eistee aller Zeiten

Und noch ein Eistee-Rezept direkt aus dem schönen Allgäu. Heute am letzten Tag meines Urlaubs gibt’s am Rande der Erdbeerzeit noch ein knall-rot-grünes Eisteevergnügen für euch. Gut, die Erdbeeren die darin vorkommen sind von sirupartiger Konsistenz, aber es gilt trotzdem, oder? Und einen Vorteil hat’s: Dank des Sirups könnt ihr das Rezept auch noch weit über die Erdbeersaison hinaus genießen.

Strawberry Lime Tea

Zutaten:

  • 8 cl Erdbeersirup
  • Saft von 1 Limette
  • 1 Limette
  • 200 ml Eiswasser
  • 2 TL  Pfefferminztee
  • 200 ml Wasser
  • Eiswürfel

 

Zubereitung:

  • Den Sirup in den TEA JAY füllen und zu 2/3 mit Eiswürfeln auffüllen. Eine Limette auspressen und den Saft in die Karaffe gießen. Mit 200 ml Eiswasser auffüllen. Die zweite Limette in Scheiben schneiden – und zwar die komplette Limette (oh wie schön, es reimt sich) – und mit in die Kanne werfen. Den Tee-Aufsatz draufschrauben, den Tee einfüllen und 200 ml aufgekochtes Wasser dazugeben. Tee max. 1 min ziehen lassen, Tee-Aufsatz gegen den Uhrzeigersinn drehen, fertig! In ein Cocktailglas füllen, mit Limette und Erdbeeren garnieren, Paperstraws dazu – und die Party kann kommen.

 

Fast schon ein bisschen Cocktail-mäßig kleidet sich dieser Eistee, den man durch die Zugabe von diversen Alkoholika bestimmt auch in einen eben solchen umwandeln könnte. Vodka oder weißer Rum dazu und noch ein bisschen braunen Zucker? Und vielleicht auch noch eine halbe Limette würfeln und rein ins Glas? Oder eben pur genießen, dann steigt einem die Mittagshitze auch nicht so zu Kopf.

Dieses Eistee-Rezept ist ja nun eines der letzten, denn schon bald ist Herbstanfang und dann wird der Eistea-Monday leider Urlaub machen und erst zum Sommeranfang 2014 zurück kehren. Aber keine Angst, ich überleg mir was für den Winter. Vielleicht den Heiß-Tea-Monday??? Ich bin mir sicher, da fällt mir etwas ein. *hihi*

May the whisk be with you,

Euer Backbube

•    Paperstraws: Schönhaberei

“Ice Tea Monday” – Lime Mint Tea – ich werd’ zum Hugo, aber doch irgendwie anders

Da ich letzten Montag doch ernsthaft den Ice Tea Monday vergessen habe, hab ich mir für heute etwas besonderes überlegt. Ich wollte einen Eistee für euch machen, den ihr mit etwas Alkoholischem mischen könnt und so einen leckeren Cocktail bekommt. Also ein Rezept mit 2 Funktionen. Der “Lime Mint Tea” sieht auf den ersten Blick aus wie der klassiche Hugo, aber der erste Eindruck täuscht. Lasst euch überraschen.

Lime Mint Tea - Ein Rezept, 2 Möglichkeiten

Lime Mint Tea

Zutaten:

  • 2 dicke Scheiben Limette, halbiert
  • 8 cl Limettensirup
  • 2 cl Minzsirup
  • 250 ml Eiswasser
  • 1 TL Detox-Tee von Kusmi
  • 1 Stängel frische Minze
  • Prosecco für die Cocktail-Variante (oder auch Vodka)
  • Eiswürfel

 

Lime Mint Tea - Erfrischend anders

Zubereitung:

  • Sirup & zwei Limettenscheiben in den TEA-JAY® (oder eine Glaskaraffe) geben, die Hälfte der Eiswürfel darauf. Dann die Minze und die restlichen 2 Limettenscheiben hinein und mit den restlichen Eiswürfeln auffüllen. Dann das Eiswasser dazugeben. TEA-JAY®-Aufsatz aufschrauben und mit Tee befüllen, heißes Wasser darauf, ziehen lassen und dann den Aufsatz drehen (oder den Tee in einer Teekanne zubereiten und in die Karaffe gießen) und fertig ist der Eistee. Kurz schütteln und in ein schönes Glas einfüllen. Mit Minze und Limetten garnieren.
  • Für die Cocktail-Variante das Glas zur Hälfte mit dem Eistee füllen und mit Prosecco aufgießen. Bei der Vodka-Variante 4 cl Vodka dazugeben oder auch 8 cl, je nachdem wie es euch gefällt *gg*

 

Lime Mint Tea - Als Eistee oder Cocktail

Da der Lime Mint Tea keinen Holunderblütensirup enthält, sondern den herben Detox Tee wird der Cocktail durch den Prosecco nicht zu süß, das ist ja immer die Gefahr beim klassichen Hugo. Mit dem Detox Tee müsst ihr aber auch etwas vorsichtig umgehn, denn schon 1 TL zu viel, lässt den Eistee sehr bitter werden. Also bleibt wirklich bei 1 Teelöffel. Wenn ihr den Tee nicht habt, dann könnt ihr auch einfach grünen Tee nehmen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Aus aktuellem Anlass: Die ist kein Sponsored Post. Der “Ice Tea Monday” ist meine eigene Idee, die Erwähnung des TEA-JAY® von blomus erfolgt aus meinem eigenen Interesse, da ich das Teil einfach liebe.