Tag Archives: Leidenschaft

Eine Überraschung in Pastell – Meine ersten Macarons

Ich habe ja schon viel ausprobiert, aber vor Macarons hatte ich ehrlich gesagt immer Angst. Viel hab ich gelesen von misslungenen Versuchen, der aufwändigen Vorbereitung, gerissenen Oberflächen und und und. Aber ich musste mich einfach daran versuchen, denn spätestens seit meinem ersten Frankreichbesuch vor vielen Jahren, liebe ich diese kleinen Köstlichkeiten. Damals betrat ich in einem malerischen kleinen Dörfchen names Honfleur eine Pâtisserie, wie man sie sich in seinen schönsten Träumen vorstellt. Und dort habe ich die besten Macarons gegessen, die es wohl auf diesem Planeten gibt. Und seither bin ich ihnen verfallen. Der Preis hat für mich nie eine Rolle gespielt, denn der Genuss ist unvergleichlich. Und wenn man weiß, welche Arbeit hinter den bunten Dingern steckt, dann zahlt man auch gern mal ein paar Euronen mehr dafür. Und nun liegen sie tatsächlich vor mir: Meine ersten, eigenen, selbstgemachten Macarons.

Macarons Titelbild

Das Rezept habe ich aus 2 verschiedenen Rezepten kombiniert, und wenn man alles richtig macht, ist es absolut gelingsicher. Bei meinem ersten Versuch vor einigen Tagen misslangen sie dennoch, aber dazu später mehr. Jetzt erstmal das besagte Rezept:

Macarons (ein Mix aus diesem & diesem Rezept)

Zutaten: (für ca. 26 Schalen) BITTE GENAU EINHALTEN

  • 36 g gemahlene Mandeln
  • 66 g Puderzucker
  • 30 g Eiweiß (1 Ei)
  • 10 g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Lebensmittelpaste (Reiskorngröße)
  • 24 g Sahne (für die Ganache)
  • 100 g weiße Schokolade (ebenfalls für die Ganache)

 

Zauberhafte Macarons - Eindrücke

Schritt 1: Gemahlene Mandeln und Puderzucker im Mixer sehr fein mixen und durch ein feinporiges Sieb in eine Schüssel sieben. Das Pulver muss sehr fein sein und darf keine großen Stückchen mehr enthalten. Es sollte aussehen wie ganz feines Mehl.

Schritt 2: Eiweiß mit Salz steif schlagen, wenn es fast steif ist, langsam den Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß so lange schlagen, bis ein Messerschnitt im Eischnee erkennbar bleibt. Dann je nach gewünschter Intensität ein wenig Farbpaste mit unter den Eischnee rühren. (Pastenfarben eignen sich meiner Erfahrung nach am besten für Macarons)

Schritt 3: Die Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig auf 3 Teile unter den Eischnee heben. Es sollte ein glatter, glänzender Teig entstehen, der schwer vom Löffel läuft.

Schritt 4: Ein Backblech mit Backpapier belegen. (Nehmt dazu erst das Backpapier und dreht es um, macht mit der Macaronmasse in alle 4 Ecken einen kleinen Klecks und “klebt” das Papier auf das Backblech) Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel füllen und ca. 2-3 cm große Kreise auf das Backpapier setzen. Wenn die Kreise nicht verlaufen, dann ist der Teig perfekt. Anschließend mehrmals von unten gegen das Blech klopfen um die Luft aus den Macarons zu entfernen. Dann das Blech 1 Stunde stehen lassen. (Somit trocknen die Macarons und bekommen später ihre charakteristische Kruste.)

Schritt 5: Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen und die Macarons 13-15 Minuten backen. Nach ca. 5 Minuten sollten sich die typischen “Füßchen” bilden. (Achtet gegen Ende der Backzeit darauf, dass die Macarons nicht braun werden.) Nehmt das Blech aus dem Ofen und zieht die Macarons mit dem Backpapier vom Blech und lasst sie vollständig auskühlen. Dann solltet ihr sie 24 Stunden in einer luftdicht verschlossenen Box im Kühlschrank lagern, bevor ihr sie weiterverarbeitet. Das müsst ihr aber nur machen, wenn ihr viel Zeit habt und sie vorbereiten wollt. Ansonsten gehts auch sofort nach dem Abkühlen.

Zauberhafte Macarons

Dieses Rezept ist, wenn ihr euch an die genauen Gramm-Angaben haltet, wirklich zu 100% erfolgreich. Verliert auf keinen Fall die Geduld oder den Mut, wenn etwas nicht klappt. Mein erster Versuch ging gründlich schief, da das Farbpulver, das ich benutzt hatte statt rot orange wurde und überhaupt nicht geschmacksneutral war, obwohl das auf der Packung angegeben war. Ich denke, dass das Pulver auch Auswirkungen auf die Konsistenz hatte, denn meine ersten Macarons sind leider verlaufen. Doch Versuch 2 war schon vielversprechender. Leider hab ich sie zu lang im Ofen gelassen und sie wurden etwas braun am Rand. Und beim dritten Mal wurden sie wunderschön.

Ich glaube ich habe den Dreh jetzt raus. Lasst euch von Fehlversuchen keinesfalls entmutigen. Es lohnt sich, dranzubleiben und Geduld zu bewahren. Sie sehen einfach zauberhaft aus und schmecken fantastisch.

Macarons Verpackung

Oops…. jetzt hätte ich fast die Ganache vergessen, die zwischen die 2 Häften kommt. Dabei sind eurer Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Buttercreme benutzen, Marmelade oder folgende Ganache: Erwärmt einfach 24 g Sahne und vermischt sie mit ganz fein gehobelter weißer Schokolade. Dann spritzt ihr die Creme auf eine Hälfte und drückt die andere Hälfte vorsichtig darauf.

Verpackt das Ganze hübsch und schon hab ihr ein wundervolles Geschenk. Oder ihr legt sie auf eine schöne gläserne Etagere, und überrascht damit eure Freunde beim Kaffeeklatsch. (Bezüglich der Etagere hab ich einen Tipp für euch: Wenn ihr einmal nach Ulm oder Kempten kommen solltet, dann stöbert auf jeden Fall im Modehaus Reischmann durch die “Living Reischmann”-Abteilung. Ein Schlaraffenland für jeden Deko-Liebhaber)

Ich wünsche euch einen zauberhaften Sonntag, viel Glück für eure ersten Macarons and may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

Chocolat – Mein Lieblingsschoko(laden)laden & ein kleines Gewinnspiel

Heute ist es endlich soweit: ich stelle euch meinen absoluten Lieblingsschokoladenladen vor. Ich habe ihn schon des Öfteren in meinem Blog erwähnt und nun muss ich euch einfach “My very own schlaraffenland” zeigen. Dort gibt es die besten Schokoladen, die ich jemals gegessen habe, eine riesige Auswahl feinster Pralinen und immer wieder kleine, zauberhafte Geschenke, besonders jetzt zur Weihnachtszeit.

Wenn ihr einmal eine Reise nach Ulm machen solltet, dann dürft ihr diesen Laden auf keinen Fall verpassen. Ihr stellt euch genau in die Mitte des Platzes direkt vor dem Haupteingang des Ulmer Münsters, geht links an dieser wunderschönen Kirche vorbei und biegt vor der Spanischen Weinstube links ab. Jetzt befindet ihr euch in der Rabengasse. Lauft nun immer geradeaus und schon bald werdet ihr auf der rechten Seite ein verführerisches Schaufenster erblicken, voller Leckereien. Bleibt davor stehen und hebt euren Kopf langsam an. Dort werdet ihr auf einer wunderschönen Altbaufassade folgendes lesen: CHOCOLAT. Nun tretet ein und ihr seid umgeben von Farben & Düften, überall glitzert und funkelt es, da wartet eine Vitrine voller Pralinen, überall stehen Gläser mit den feinsten Köstlichkeiten gefüllt, italienischer Nougat, einzeln in buntes Papier verpackt, Nikoläuse in pink und giftgrün, Schokoladen in den ausgefallensten Variationen. Und spätestens jetzt, werdet ihr nie wieder gehen wollen. Und hinter der riesigen Pralinentheke steht sie: die unglaublich sympatische Besitzerin Waltraud Peral. Vor neun Jahren eröffnete sie ihr Fachgeschäft für Schokolade und verkauft dort seitdem edelste Pralinen & Schokoladen aus aller Welt, und noch vieles mehr. Sie war ganz überrascht, als ich sie um ein Interview gebeten und ihr diesen Beitrag versprochen habe. “Warum machen Sie das denn?” wollte sie wissen und ich gab ihr ganz klar zu verstehen: “Weil ich ihren Laden LIEBE!”

Chocolat - Aussenansicht & Bild mit Nougat in Gläsern

Zum Einstieg in das Interview wollte ich von ihr wissen, wie sie auf die Idee kam, ihren Laden zu eröffnen, und ich erfuhr, dass sie 15 Jahre lang Geschäftsführerin des traditionsreichen Kaffee- und Süßwarengeschäfts Kornbeck in Ulm war. Dieses wurde zur Kaiserzeit anno 1902 gegründet. Ihr Mann, Joaquin Peral, eröffnete 1997 die Bodega Peral in der Kohlgasse. Eine kleine, spanische Weinhandlung. Als 2002 Kornbeck seine Pforten nach 100 Jahren schloss, wurden den beiden zwei kleine Läden in der Rabengasse angeboten, die sie sofort übernahmen. Die Bodega zog um, das Chocolat eröffnete und seitdem liegen die beiden Läden direkt nebeneinander (es gibt sogar einen Durchgang vom einen in den anderen Laden).

Chocolat - Pralinentheke & Glas mit italienischem Nougat

“Ich habe ständig Süßes gegessen. Meine Eltern hatten nichts dagegen, wir hatten schon immer einen guten Zahnschmelz in der Familie (lacht). Groß geworden bin auf dem Dorf und bekam jeden Tag von meiner Oma 10 Pfennig, mit denen ich sofort beim Bäcker eine Tüte Bonbons kaufte. Jeden Tag! Meine Großmutter hatte auch oft Schokolade aus der Schweiz, von der ich probieren durfte. Das war damals etwas ganz Besonderes, da man schwer an diese Schokolade herankam!”, antwortete sie mir auf die Frage, ob sie schon als Kind eine Vorliebe für Schokolade & Süßigkeiten hatte. Und ihre Aussage, dass sie “lieber bei einem 5 Gänge-Menü die ersten zwei Gänge weglässt um das Dessert zu schaffen”, brachte mich zum Schmunzeln. Bei mir ist nämlich auch das Dessert der wichtigste Gang überhaupt.

Auf die Frage hin, ob sie alle Produkte, die sie in ihrem kleinen Geschäft anbietet, auch selbst probiert hat, kam ein ganz selbstverständliches “Ja klar! Ich gehe oft auf Messen oder bekomme neue Kreationen zugeschickt, und ich muss natürlich alles probieren, was ich in meinem Laden anbieten möchte. Ich lege Wert auf hohe Qualität und wie kann man das besser erkennen, als die Schokolade oder die Pralinen selbst zu probieren. Ich garantiere auch für absolute Frische der Ware, die ich in meinem Laden anbiete. . . Das war für mich eine der Hauptvorraussetzungen, als ich den Laden eröffnet habe. Dass ich immer für absolute frische Ware garantieren kann.”

Chocolat - Aussenansicht & goldene Schale

Es gibt diese kleine goldene Schale auf dem Tresen vom Chocolat, die mich persönlich immer an den gleichnamigen Film mit Johnny Depp und Juliette Binoche erinnert. In besagtem Film gibt es ja diese Drehscheibe auf der Theke, anhand derer die Schokoladenverkäuferin die Lieblingssorte der Kunden erkennt. Ich wollte von Frau Peral wissen, ob es öfters Kunden gibt, die wie ich ihren Laden mit diesem Film in Verbindung bringen? Und ob sie sich von diesem Film auch bei der Gestaltung ihres Ladens inspirieren lässt? – “Das kommt immer mal wieder vor. Es gab sogar mal einen ganz tollen Kommentar eines Vaters einer Kundin von mir, die als Maskenbildnerin auf internationalen Filmdrehs arbeitet. Er sagte: Wenn es den Film Chocolat noch nicht gäbe, dann müsste man ihn in ihrem Laden drehn!” – Das war natürlich ein tolles Gefühl!” – Bezüglich der Einrichtung und Dekoration meines Ladens lasse ich mich eher auf Messen inspirieren. Dort gibt es viele Händler, die ihre Ware toll präsentieren und da schaut man sich schon mal die ein oder andere Idee ab.”

Chcolat - Innenansicht & Weihnachtspralinen

Dann stellte ich ihr noch eine Frage, die mich brennend interessierte: “Was ist ihre Lieblingssüßigkeit?” – Klare Antwort: “Nougat. In allen Variationen! Ganz besonders italienischer Nougat, da dieser nicht so süß ist wie z.B. die belgische Variante!”“Gibt es da tatsächlich einen Unterschied?”, wollte ich wissen. “Ja, den gibt es, wobei man das natürlich auch nicht verallgemeinern kann, aber jedes Land hat so seine Spezialitäten. In Italien gibt es sehr gutes Nougat, in Spanien die besten Mandeln usw.” Aber das ist alles Geschmackssache. Jedem schmeckt etwas anderes besser!”

Zum Schluss wollte ich noch wissen, ob es irgendeinen schokoladigen Traum gibt, den sie sich gern einmal erfüllen möchte. “Ich würde wahnsinnig gern einmal eine Woche lang bei Sprüngli arbeiten, natürlich umsonst. Mal mit ansehen, wie dort alles abläuft. Selber mit Hand anlegen. Darüber würde ich mich schon sehr freuen!” Also liebe Sprünglis da draußen, das lässt sich doch machen, oder? Angebote für ein 1-Wochen-Praktikum bitte an mich schicken, ich leite es dann weiter. *hihi*

Chocolat - Emailleschild mit Bruchschokolade & Palinen

Ich habe mich sehr über das Interview gefreut und ich bin mir sicher, dass auch Frau Peral mit meinem Fragen zufrieden war. Als kleines Dankeschön habe ich noch ein paar unfassbar leckere Schokoladen & Pralinen bekommen und ich möchte mich auch hier nochmals herzlich für das Interview bedanken. Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, mit wie viel Liebe und Leidenschaft das Chocolat geführt wird. Und ich hoffe, dass die Bilder euch nicht mehr loslassen und in euch den Wunsch erzeugen, jetzt sofort nach Ulm zu kommen und mich – und mit mir zusammen – dieses kleine zauberhafte Juwel zu besuchen. Die Öffnungszeiten erfahrt ihr übrigens HIER.

Und nun gibt es noch eine kleines Leckerli für euch: Ich habe im Chocolat mal wieder nicht genug kriegen können und euch ein paar Dinge gekauft und daraus ein Überraschungs-Schokoladen-Paket zusammengestellt, dass ich nun unter allen verlosen möchte, die bis einschließlich Samstag, 08.12.2012 – 20:00 Uhr hier einen Kommentar hinterlassen. Verratet mir doch auch, welches eure absolute Schoko-Lieblingssorte oder Lieblingssüßikeit ist. Ein Bild von dem Paket zeig ich euch nicht, sonst ist’s ja keine Überraschung mehr. *hehe*

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

Post aus meiner Küche – Teil 2: Hausgemachte Spekulatiuscreme

“Die Welt ist im Wandel, ich spüre es im Wasser, ich spüre es in der Erde,
ich rieche es in der Luft. Vieles was einst war ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert. Alles begann mit….” dem Anrühren der tollen Spekulatiuscreme. Ich weiß, es ist ganz schön gemein von mir, euch erst alle Rezepte nach und nach zu verraten, aber dass ihr so sehnsüchtig nach den Rezepten verlangt hätte ich nicht gedacht. Lange galt das Rezept für die Spekulatiuscreme als verschollen. “Doch dann geschah etwas, was die Creme nicht beabsichtigt hatte, sie wurde von dem unwahrscheinlichsten Geschöpf gefunden, das man sich vorstellen kann

Von einem Backbube !
Markus Hummel aus dem Schwabenland.”

Hausgemachte Spekulatiuscreme. “Eine Creme, sie alle zu verführen, sie alle zu finden, ins Schlaraffenland zu treiben und ewig zu binden.” Leider kann ich euch nicht sagen, wie lange sie haltbar ist, da sie bei mir nie sehr lang überlebt. Nach zwei Tagen ist sie meistens leer. Da aber Sahne enthalten ist, wird sie ungekühlt nicht länger haltbar sein als eine Woche schätze ich. Ich bin mal gespannt wie lang die liebe Clara der Creme widerstehen kann..

Zutaten (für ca. 500 ml)

  • 300 g Gewürz-Spekulatius
  • 20 g flüssiger Honig
  • 1 TL Zimt
  • 2 Prisen Salz
  • 1 1/2 TL Spekulatiusgewürz
  • 50 ml Sahne
  • 130 g weiche Butter


Zubereitung

Schritt 1: Spekulatius grob zerbröckeln und ca. 10-15 Sekunden in einem Mixer zerkleinern, der Spekulatius sollte dabei schon leicht cremig werden, aber nur leicht. Das passiert durch den Butteranteil im Spekulatius. Nun Honig, Sahne und Gewürze unterrühren, bis alles gut vermischt ist

Schritt 2: Weiche Butter ca. 20 Sekunden im Mixer unterrühren lassen, so dass alles gleichmäßig vermengt ist.

Schritt 3: In ein Glas füllen und fertig!!

Ich finde die Creme schmeckt superlecker auf Toastbrot, bin mir aber sicher, dass man sie z.B. auch als Füllung für Kuchen oder Cupcakes verwenden könnte. Oder man isst sie so wie ich einfach pur aus dem Glas heraus. ALLES AUF EINMAL. Und wenn einem danach schlecht ist, dann hat man es genau richtig gemacht *hihi*.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Besonders knackig wird die Creme, wenn ihr nach Schritt 2 noch ein paar Spekulatiusse (<- ich erfinde jetzt einfach mal diese Mehrzahl) in einen Gefrierbeutel legt, und sie mit einem Nudelholz zu kleinen Stückchen zerbröselt, und diese dann unter die Creme rührt. Dann werdet ihr noch süchtiger danach, versprochen. Ihr werdet den Löffel ganz genüsslich abschlecken und wenn sich jemand der Creme nähert werden eure Augen sich zu Schlitzen verkleinern, ihr werdet das Glas an eure Brust drücken, knurren und Dinge denken bzw. sagen wie “MEIN SCHAAAAAAATZ!”. Und dann sollte sich jeder vor euch in Sicherheit bringen. Viel Spaß beim Zubereiten.

Ye losscrist as tye nai (elbisch – frei interpretiert),

Euer Backbube

Ein orientalischer Traum…. Feigen-Maracuja-Tarte

Der Herbst zeigt sich in diesem Jahr zumindest hier in Ulm wieder mal von seiner schönsten Seite. Die Blätter haben sämtliche Rot-, Gelb- und Orange-Töne angenommen, in manchen Gärten blühen noch die Rosen und auch auf meinem Balkon sieht man noch das ein oder andere Pflänzchen. Ein richtig schöner Herbststurm lässt zwar noch auf sich warten, aber der kommt bestimmt. Heute regnet es in Strömen, es ist kalt und nass -  genau so wie ich es mag (ja, ihr dürft mich jetzt für verrückt halten) – genau das richtige Wetter, um es sich gemütlich zu machen und die leckere Tarte mit Obst zu essen, die ich gestern Abend gebacken habe.

Da ich total auf alles stehe, was mit dem Orient zu tun hat, musste es eine Tarte mit Feigen sein. Ich weiß, Orient und nasses, kaltes Herbstwetter passt nicht zusammen – für mich jedoch schon, denn wenn es draußen so trüb und regnerisch ist, dann mach ich es mir zuhause gemütlich, mit einer heißen Tasse Apfeltee, mit selbstgebackenen Leckereien, die den Raum mit einem herrlichen Duft füllen, überall brennen Kerzen. Und diese Stimmung, die sich dann verbreitet, die verbinde ich mit dem Orient. Und damit auch ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt, kommt hier das Rezept für die leckere Feigen-Maracuja-Tarte. (nicht wundern, wenn die Schrift auf den Bildern anders aussieht. Mein Laptop-Akku ist leer, das Ladekabel kaputt und ich muss auf Ersatz warten. Auf dem alten PC sind die ganzen Programme nicht drauf, mit denen ich normal die Bilder bearbeite.)


Feigen-Maracuja-Tarte

Zutaten: (für den Teig)

  • 170 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 90 g weiche Butter
  • 2 EL kaltes Wasser

Zutaten: (für den Belag)

  • 2 Eigelb
  • 12 g Speisestärke
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahnequark
  • 200 g Schmand
  • 100 ml Maracuja-Nektar
  • 4 große, reife Feigen

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Tarteform (ca.26 cm Durchmesser) fetten. Alle Zutaten für den Teig mit den Händen zu Streuseln verkneten, in die Tarteform schütten und als Rand und Boden andrücken. Dann ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Schritt 2: Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Alle Zutaten für den Belag mischen, außer den Feigen. Gut verquirlen, den kalt gestellten Boden aus dem Kühlschrank nehmen, sofort die Creme darauf verstreichen und ca. 20 Minuten backen.

Schritt 3: Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Kuchen nach 20 Minuten aus dem Ofen holen, die Feigen darauf verteilen und weitere 15 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Fertig!!

Die Tarte schmeckt herrlich fruchtig und durch die Maracujacreme bekommt sie eine ganz besondere Frische. Dazu passt ein Glas Apfel- oder Gewürztee, das ihr nach Belieben mit arabischem Zucker süßen könnt. Der arabische Zucker passt zu vielem, zu Tee, Gebäck, Desserts und Kaffee. Arabischer Zucker?? Was ist das? Geht ganz leicht: Mischt einfach 200 g Zucker mit folgenden Zutaten:

  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • Mark einer halben Vanilleschote

Ihr müsst das Rezept wirklich unbedingt ausprobieren. Es ist super einfach, und kann beliebig variiert werden. Tauscht doch einmal den Maracuja-Nektar gegen einen anderen Saft aus und variiert mit dem Fruchtbelag. Würde mich freuen, von euren Kreationen zu hören. Den Teig könnt ihr als Grundlage für viele Pies & Tartes benutzen. Wie wär’s denn mal mit einem Key Lime Pie mit Baiserhaube oder einer Birnen-Chilli-Tarte?

Die Feigentarte hat mich leider auch zu einem kleinen Shoppingtrip verleitet, denn ich wollte die Fotos schön orientalisch aussehen lassen. Servietten, ein Teller und ein bisschen Deko. Aber hat sich gelohnt. Ich find die Fotos sehen zum Anbeissen aus, oder? Und wieder ein paar Dinge mehr, die in einem Umzugskarton verschwinden werden. Nur noch wenige Tage dauert es nämlich, dann werden wir in unsere neue Wohnung einziehen. Morgen früh wird endlich die Küche geliefert -  die Küche, auf die ich ich schon so sehnlich warte. Endlich eine offene, helle, weiße Küche mit jeder Menge Platz für meine Backleidenschaft. Und wie sieht eure Traumküche aus?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Slutty Brownies – dafür würde man alles tun!!

Es ist schon viel zu lange her, dass ich mein letztes Rezept veröffentlicht habe. Der Grund für diese lange “Backpause” ist, dass am 21.Oktober die Premiere von “Peter Pan” am Alten Theater Ulm ansteht, und wir uns nun in der Endprobenphase befinden. Lieder & Szenen müssen aneinander gereiht werden, Choreografien erlernt und eingebaut werden & Kostüme wollen angepasst werden. Doch damit nicht genug. Vor einigen Monaten habe ich ja die Regie beim “Froschkönig” gemacht und nun wurde das Stück ausgebaut und für die große Bühne neu inszeniert. Normalerweise wird das Stück von zwei reizenden Schauspielkolleginnen gespielt, doch eine davon konnte am Tag der Premiere nicht da sein, also habe kurzerhand ich die Rolle übernommen. Für die Premiere vom Froschkönig musste natürlich etwas Gebackenes her. Also habe ich nachts, nach der Probe, Magazine und Backbücher durchgeblättert und mich für Slutty Brownies entschieden.

Slutty Brownies (aus der LECKER Bakery)

Zutaten (für den Cookie-Teig)

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zutaten (für den Brownie-Teig)

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 250 g Butter
  • 3 Eier (Größe M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 g Mehl
  • Salz
  • ca. 250 g Oreo-Kekse

Zubereitung:

Schritt 1: Schokolade hacken. Butter, Zucker & Salz cremig aufschlagen. Das Ei unterrühren. Mehl & Backpulver mischen & unterrühren. Schokolade unterheben. Den Teig mit einem Löffel in eine mit Backpapier ausgelegte, eckige Backform (ca. 20×25 cm) streichen. Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.

Schritt 2: Kuvertüre hacken & mit der Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen. Eier, Vanillezucker & Zucker verrühren und anschließend die leicht abgekühlte Schokobutter unterrühren. Mehl & 1 Prise Salz mischen und unterrühren.

Schritt 3: Oreo-Kekse auf dem Cookie-Teig verteilen und mit der Schokomasse übergießen. Glatt streichen und im Ofen 30-35 Minuten backen.

Die Slutty Brownies sind wirklich unfassbar lecker. Warum man dieses tolle Backwerk als “schlampig” bezeichnet, kann ich mir nur so erklären:

  1. Man kann nie genug davon kriegen
  2. Man wird sofort und unwiederuflich süchtig danach &
  3. Bei übermäßigem Verzehr dieser schokoladigen Sünde geht man ganz schön “schlampig” mit seinen Pfunden um *hihi*.

Die Brownies kamen sehr gut an auf unserer kleinen Premierenfeier und manche sagten sogar, sie würden wohl nachts von den Dingern träumen. Da hat mein männliches “Bree-van-de-Kamp-Herz” einen Satz gemacht. Ja es hat einen Satz gemacht. (Jetzt baue ich schon Zitate aus Filmen in meinen Blog ein. Wer weiß denn welches Zitat ich meine und aus welchem Film es stammt???).

Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende. Denn am Sonntag ist wieder das große Glashüttenfest in Schmidsfelden im Allgäu. Meine Eltern feiern das 1-jährige Jubiläum ihres Glasperlenstudios und ich bin sicher, dass ich euch ein schönes Give-Away mitbringen werde. Denn die 500 Facebook-Fans sind bald erreicht und das muss belohnt werden. Ich bin wirklich stolz, dass mein Blog so gut ankommt und ich freue mich über all eure lieben Kommentare auf dem Blog und bei Facebook. Da macht das Schreiben gleich doppelt so viel Spaß.

May the whisk be with you,

Euer Backbube.

“Ein Schiff wird kommen”……

…….mit diesem Satz habe ich meine gute Freundin Lea neugierig gemacht. Sie ist nicht nur eine gute Freundin, sondern auch noch eine tolle Schauspielkolllegin. Was haben wir nicht schon alles zusammen erlebt. Und jetzt heiratet sie am 4.August im weit entfernten Jever. Und da ich nicht dabei sein kann, lass ich mir es natürlich nicht nehmen, ihr eine kleine Leckerei zur Hochzeit zu schicken. Was sie wohl gedacht hat, als ich sie nach ihrer Adresse in Jever (wo sie ursprünglich her kommt und wo sie auch heiratet) gefragt habe? Und als ich dann eine SMS mit dem Text “Ein Schiff wird kommen…” geschrieben habe? Gemein von mir solche Andeutungen zu machen, und nichts konkretes zu verraten. *hihi* Aber was habe ich nur damit gemeint?

Nun, ich habe vor ein paar Wochen dieses Keramikschiff gekauft, das ich nun mit so allerlei Ladung in einem kleinen Paket in den Norden Deutschlands schicken werde. Mit an Bord sind neben einem Hochzeits-Quietscheentchenpaar auch selbstgemachte Baisers, die herrlich leicht violett eingefärbt über die Reeling spitzeln.

Zuerst wollte ich DAS HIER machen (habe aber leider keinen hellen Rübensirup gefunden), dann Cakepops, die mal wieder misslungen sind (wird Zeit dass ich das mal in einem Kurs lerne!!!) und schließlich gab eine Notfallanfrage auf meiner Facebookseite dann die perfekte Lösung: Baisers. Diese kleinen luftig-süßen Schaumhäubchen, die mir schon immer den Atem geraubt haben, obwohl sie so einfach herzustellen sind. HIER könnt ihr lesen, was ich mir in meinen kühnsten Träumen vorstelle, wenn ich an Baiser denke.

Und sind sie nicht wundervoll, diese kleinen Eiweiß-Zucker-Wolken, die durch den Backhimmel ziehen und deren Inneres mein Inneres zum Schmelzen bringt???

Es gibt doch nichts Schöneres, als jemanden zu beschenken, der gar nicht damit rechnet. Und dann das Strahlen in den Gesichtern zu sehn! (Lea und mich werden zum Zeitpunkt des Auspackens zwar 594,52 km Luftlinie trennen, aber ich kann mir vorstellen wie sie strahlen wird). Und da ich auch ein Verpackungsfan(atiker) bin, hab ich noch schnell ein paar Schleifchen besorgt, ein bisschen drumherum dekoriert und fertig ist die MS Hochzeit um aus dem Ulmer Hafen auszulaufen und in den Hafen der Ehe nach Jever zu schippern.
Hoffe sie kommt dort heil an und rammt unterwegs nicht irgendeinen Eisberg, denn gerade jetzt im Sommer ist der Eiskonsum ja gefährlich hoch.

Ahoi, ihr Backpiraten,

Euer Backbube

Italienisch: Tiramisu – Deutsch: Dessert im Töpfchen

Diese Woche ging für mich richtig gut los. Schönes Wetter, eine tolle Theaterprobe und die Vorfreude auf ein Dessert, dass euch den Atem rauben wird. Schaut euch mal dieses Basilikumtöpfchen an. Sieht doch ganz normal aus, oder? Hellbraunes Tontöpfchen, braune, saftige Erde und ein kleines, zartes, grünes Pflänzchen.

Aber der Schein trügt. Denn was ihr hier tatsächlich seht, ist Tiramisu. Ja ihr habt richtig gelesen, TIRAMISU. Dieses italienische Dessert, das man häufig in Auflaufformen vorfindet, oder schön geschichtet in Gläsern. Aber in dieser Variante habt ihr es bestimmt noch nie gesehn.

Die Zubereitung ist etwas aufwendig, aber ich verspreche euch, es lohnt sich definitiv. Die Idee für dieses Dessert habe ich übrigens von einem bekannten Koch namens Haston Blumenthal. Ich hab seine Idee mit einem Rezept aus der aktuellen Back-Zeitschrift Sweet Dreams (die ich euch wärmstens ans Herz legen kann) kombiniert und so kam am Ende eine tolle Marillentiramisu mit Schoko-Erde und Basilikum heraus.

Die Tiramisu wird aus mehreren Komponenten zusammengefügt, einige davon könnt ihr vorher schon vorbereiten. Und zwar folgende beiden Teile:

Kristallisierte Schokolade (Teil 1 für die Schoko-Erde)

  • 75 ml kaltes Wasser
  • 200 g Zucker
  • 80 g Schokolade (mind 60%), grob gehackt

Das Wasser mit dem Zucker in einem Topf auf 134 Grad erhitzen. Wenn der Sirup am Rand des Topfes anfängt sich leicht braun zu färben, dann die gehackte Schokolade hinzufügen und umrühren. “WAS?” denkt ihr jetzt bestimmt, “Schokolade und Wasser kombinieren? Das darf man doch nicht!!” Doch, denn der Effekt der Kristallisierung ist hier beabsichtigt. Rührt solang um, bis sich kleine Brocken bilden. Dann alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schütten und abkühlen lassen.

Karamellisierte Crunchys  (Teil 2 für die Schoko-Erde)

  • 50 g Dinkel Crunchy Cerealien (hab ich von Alnatura)
  • 1/4 Tl Salz
  • 15 g brauner Zucker

Die Dinkel Crunchys in einer heißen Pfanne anrösten, bis sie schön braun sind. Dann das Salz und den braunen Zucker darüberrieseln und solang umrühren, bis die Crunchys karamellisiert sind. Dann ebenfalls auf das Backblech schütten und abkühlen lassen.

Nun kommen wir zur eigentlichen Tiramisu:

Tiramisu-Zutaten: (für 4 Tontöpfe)

  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 200 g Mascarpone
  • 200 g Marillenkonfitüre
  • 400 g Sahne
  • 100 ml angerührte, kalte Trinkschokolade
  • 250 g Löffelbiskuits

Zubereitung:

Schritt 1: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eier, Eigelbe und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Gelatine ausdrücken und mit der Eimasse glattrühren. Aus dem Wasserbad nehmen und den Mascarpone, sowie die Marmelade unterrühren. Kühl stellen und sobald die Masse anfängt zu gelieren, die Sahne steif schlagen und unterheben.

Schritt 2: In die 4 Tontöpfe entweder ein Stück Zartbitterschokolade oder eine selbstgemachte Schokoscheibe auf die Löcher legen oder einfach Tontöpfe ohne Loch kaufen. (Für die Schokoscheibe: Ein Schneidbrett mit Backpapier belegen, Zartbitter-Schokolade schmelzen, 4 kleine Klekse auf das Backpapier geben, mit Backpapier bedecken und mit einem schweren Gegenstand belasten. Dann 15 Minuten ins Kühlfach). Löffelbiskuits auf die richtige Länge brechen, auf die Schokoscheibe legen und ganz leicht mit der Trinkschokolade (oder auch Kaffee) beträufeln. Dann mit Mascarponecreme bedecken. Nun immer im Wechsel die Löffelbiskuits und die Mascarponecreme aufschichten. Nicht ganz bis nach oben, sondern ca 1 cm Platz für die Schoko-Erde lassen. Dann für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Tiramisu denn schön kalt ist, könnt ihr kurz vor dem Servieren die Schoko-Erde vervollständigen.

Zum Vollenden der Schoko-Erde:

  • 60 g weiße Schokolade
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 Tl Salz
  • 60 ml Haselnussöl
  • Karamelisierte Crunchys
  • Kristallisierte Schokolade

Zubereitung: Die weiße Schokolade auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 150 Grad 15 Minuten im vorgeheizten Backofen karamelisieren lassen, dabei ab und zu mit einer Gabel die Schokolade etwas wenden. Aus dem Ofen nehmen und kurz zur Seite stellen. Nun die Kristallisierte Schokolade (Teil 1), die karamellisierten Crunchys (Teil 2) und alle anderen Zutaten miteinander vermischen. Das wars. Die Schoko-Erde auf die Tiramisu geben, entweder Minzstängel oder Basilikum in die Töpfchen stecken und fertig ist eine fantastische Tiramisu, mit der sicherlich keiner eurer Gäste gerechnet hat.

Nachdem ich letzte Woche mit einem Freund mal ein bisschen an meiner Kamera experimentiert habe, habe ich versucht mal das Wissen umzusetzen und ich finde ein paar tolle Bilder sind schon mit dabei. Aber ich werd wohl auch noch einen ehemaligen Klassenkameraden fragen, ob er mir ein paar Tipps gibt (auch wenn ich weiß, dass ein Nikon-Inhaber einem Canon-Inhaber ungern Tipps gibt *lach*).

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und darum hab ich mir das auch bis jetzt aufgehoben. Ich möchte euch einen Blog vorstellen, den ich gestern zufällig entdeckt habe. Endlich kann ich das Gefühl nachempfinden, das Kolumbus gehabt haben muss, als er Amerika entdeckt hat. Es handelt sich um den Blog Liebesbotschaft. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was euch da erwartet:

Auf diesem Blog gibt es so viel kreativen Input, dass man gar nicht mehr weiß, wohin mit der ganzen kreativen Energie. Und die Torten, Kuchen und Dekoideen sind einfach fantastisch. Ganz zu schweigen von den komplett durchgestylten Partykonzepten. Einfach himmlisch. Schaut mal vorbei und lasst euch infizieren.

Einen wunderschönen Start in die Woche,

Euer Backbube

Die Leidenschaft erwachte…..

….. letztes Jahr im Mai, als ich mein erstes Backbuch von Cynthia Barcomi gekauft habe. Ich war schon davor Fan von den vielen süßen amerikanischen Klassikern wie Muffins oder Cheesecakes. Die tollen Rezepte in ihren Büchern haben mich nicht mehr losgelassen und schon bald, war ich der Backleidenschaft wieder verfallen. Und als ich dann auch noch in einen neuen Job angefangen hatte, und feststellte, dass meine neue Kollegin Soraya, mit der mich mittlerweile eine wundervolle Freundschaft verbindet, genau so backwütig war wie ich, war es ganz um mich geschehen. Und dann folgte eine Backsession nach der anderen und Kekse, Muffins, Torten und Cupcakes erwachten aus simplen Zutaten zu ihrem farbenprächtigen und geschmacksintensiven Leben. Und das ein oder andere Zubehör kam auch dazu, neue Formen, Cupcakewrapper, Dekoperlen und und und. Vieles haben wir zusammen ausprobiert, Rezepte verändert, und unsere Fähigkeiten langsam aber stetig ausgebaut. Und all unsere Freunde und Kollegen “mussten” sich täglich unseren Backwerken hinnehmen und sie verspeisen. Und auch auf Geburtstage haben wir unsere Kreationen mitgebracht.

Das war einer unserer ersten gemeinsamen Cupcakes mit selbst gemachten Marzipanschmetterlingen. Für den Anfang nicht schlecht, oder? Wir versuchen natürlich weiter unsere Fähigkeiten auszubauen und noch viele kreative Ideen auf uns einprasseln zu lassen. Und eins ist sicher: Ihr dürft euch alle darauf freuen ;o). Denn was ist schöner, als all die leckeren Dinge mit seinen Freunden zu teilen?