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Heidelbeer-Cupcakes mit Apfelrosen – Mein Rezept aus der aktuellen LECKER Bakery in einer neuen Variante + 3x LECKER Bakery als {GIVE AWAY}

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Vor ein paar Tagen ging ich in den Zeitschriftenladen meines Vertrauens und holte mir ein Magazin, das ich mir eigentlich immer hole, sobald es erscheint. Die LECKER Bakery. Doch diesmal war ich richtig aufgeregt, denn in der neuen Ausgabe gibt es 4 Seiten, die ich mit einem Interview und einem leckeren Rezept füllen durfte. Und ich war gespannt, wie diese Seiten wohl aussehen würden. Gut, ich wusste eigentlich schon wie sie aussehen, da ich vorab schon mal einen Blick darauf werfen durfte {ätsch} aber das Ganze dann in gedruckter Version in den Händen zu halten ist doch nochmal etwas anderes. Und ich bin richtig glücklich über das Ergebnis. Das Team der LECKER Bakery hat sich wirklich tolle Fragen ausgedacht und es hat sehr viel Spaß gemacht, diese zu beantworten. Bei der Frage nach einem Backutensil, das erst noch erfunden werden sollte hab ich mir echt lang überlegt, was es noch praktisches geben könnte. Und ich finde, die Backform, die sich nach der Hälfte der Backzeit von allein abdeckt, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, sollte dringendst erfunden werden {Ich glaube ich starte da mal eine Petition, denn ich verbrenn mir jedes Mal die Finger}.

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Besonders spannend fand ich es, mir ein leckeres Rezept für das kleine Feature auszudenken. Und ich hab mich ins Grübeln und Nachdenken gestürzt und mich für einen Rührkuchen entschieden. Mit leckeren Heidelbeeren. Und saftigen Apfelrosen. Und ganz viel Liebe. Also hab ich den Ofen angeworfen und das hübsche Ding gebacken und es anschließend gleich fotografiert. Da ich für das Magazin auch Fotos von mir selbst brauchte, ich mich aber schlecht selbst fotografieren konnte {Wann gibts eigentlich endlich Selfie-Sticks für Spiegelreflexkameras?}, hab ich mal wieder meinen alten Schulkamerad Jascha eingeladen, der wie immer ganz tolle Fotos geschossen hat. Wir hatten wie immer sehr viel Spaß. Und da ich eben ein kleiner Spaßvogel bin, war auch das ein oder andere lustige Bild dabei.

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Da ich über Instagram mitbekommen habe, dass es das Heft anscheinend bei vielen von euch nicht zu kaufen gibt oder es meist sehr schnell vergriffen ist hab ich euch das Rezept nochmal gebacken, diesmal allerdings als kleine Cupcakes. Dafür braucht ihr ein paar mehr Äpfel als für den Kuchen, aber sonst ändert sich nichts weiter am Rezept. Und ich bin mir sicher, dass ihr schon ganz bald die Chance bekommt, die LECKER Bakery doch noch auf eurem Tisch liegen zu sehen {Na, na, na, wer wird denn da jetzt neugierig werden}. Bevor euch eure Vorfreude auf das gleich kommende Give Away völlig übermannt oder überfraut gibt’s jetzt erst mal das Rezept in der Cupcake-Variante. Viel Freude damit:

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Heidelbeer-Cupcakes mit Apfelrosen (16 Stück)

Zutaten:

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g +100 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Glas Heidelbeeren (125g Abtropfgewicht) + aufgefangener Saft
  • 3 große Äpfel (z.B. Pink Lady)

Erst mal werden die Apfelrosen zubereitet: Die Äpfel mit einem Kerngehäuseentferner {nennt man das so?} entkernen, dann einmal von oben nach unten halbieren. Mit der angeschnittenen Seite nach unten auf ein Brett legen und in schmale Scheiben schneiden. Die Apfelstücke bis zur Weiterverarbeitung in einer Schüssel mit Zitronenwasser aufbewahren.

Die Heidelbeeren in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen und in einen Messbecher füllen. Mit Wasser auf 500 ml auffüllen und in einen Topf geben. Mit 100 g Zucker mischen und auf mittlerer Stufe erhitzen {nicht kochen}. Die Apfelscheiben nach und nach in den Heidelbeersud geben und solange blanchieren, bis sie weich und biegsam werden {dauert ca. 10-15 Sekunden, oder auch etwas länger}. Nicht zu lange im Sud lassen, da sie beim Abkühlen noch nachziehen. Die Apfelscheiben mit einer Schaumkelle aus dem Sud nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils 8 Apfelscheiben in einer Reihe von links nach rechts überlappend auf das Papier legen und vollständig abkühlen lassen, dann von links nach rechts mit den Fingern zu einer Rose zusammenrollen und vorsichtig auf einen Teller setzen.

Nun ist der Teig für die Cupcakes an der Reihe. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit 16 Cupcake-Cups “befüllen”. Ihr solltet hier etwas festere, schmale Cups benutzen, keine Muffinförmchen, da die Rosen sonst “umkippen” würden. Schöne Förmchen bekommt ihr zum Beispiel bei der Schönhaberei.

Die weiche Butter in einer Schüssel cremig aufschlagen. 125g Zucker, Vanillemark, Salz und Zitronenschale dazugeben und verrühren. Die Eier jeweils 30 Sekunden lang unterrühren. 200g Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben. Dann die Heidelbeeren vorsichtig unterheben. Den Teig zur Hälfte in die Förmchen füllen. Dann die Rosen hineinsetzen und alles 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

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Ihr seht, auch im Cupcake-Gewand macht mein Kuchen eine ganz tolle Figur – übermäßiger Kuchenverzehr macht dagegen keine gute Figur *hihi*. Und jetzt gibt’s wie angekündigt ein kleines Give Away. Ihr könnt nämlich 1 von 3 LECKER Bakerys gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Nichts weiter, als bis morgen, Montag den 02.02.2015 – 20:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und schon seid ihr im Lostopf. Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben: Rony, Daniela und Martina B. {Die Gewinnspielbedingungen** könnt ihr ganz unten nachlesen}. Und vielleicht verratet ihr mir in eurem Kommentar auch, welches Backgerät oder -zubehör eurer Meinung nach schleunigst erfunden werden sollte.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an das ganze Team der LECKER Bakery, dass ihr diese tollen 4 Seiten über mich gedruckt habt und mir 3 Hefte zum Verlosen geschickt habt. 

**Gewinnspielbedingungen:

  • Teilnehmen darf jeder ab dem 16. Lebensjahr.
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, Österreich & Schweiz unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld bei Abgabe eines Kommentars.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt, nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand des Gewinns gelöscht. Der/die Name/n der/des Gewinner/s werden nicht veröffentlicht. 
  • Die Teilnahme kann nur über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog erfolgen. Kommentare auf Facebook oder Instagram werden nicht gewertet.

 

“Be my valentine” – LECKER BAKERY Vol.3 – Pink Lemon Hearts

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die LECKER BAKERY sowas geworden ist wie eine Modedroge. Denn als ich gestern trotz Krankheit um Punkt 9 beim Zeitschriftenhändler stand, warteten da noch ein paar andere Leute und ALLE! haben diese Zeitschrift geholt. Gleich mal ins Gespräch gekommen. Das liebe ich!! Jeder von uns musste seine Sucht befriedigen, dieses neue Heft in den Händen halten, durch die Seiten blättern, an den Bildern riechen (freaky) und sich davonträumen. Und natürlich auch sofort etwas ausprobieren. Und da bald Valentinstag ansteht, habe ich kurzerhand aus den Pink Lemon Squares etwas anderes gemacht: “Pink Lemon Hearts”. Eine tolle Idee für eure/n Liebste/n. Ich habe nämlich vor ein paar Tagen von der lieben Angela von der Schönhaberei DIESE kleinen Herz-Förmchen bekommen und die brachten mich auf die passende Idee.

Pink Lemon Hearts - Titelbild

Pink Lemon Hearts

Zutaten:

  • 300 g TK-Erdbeeren
  • 300 g Zucker
  • Saft von 6 Zitronen (300 ml)
  • 150 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 2 x 75 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eigelb (Größe M)
  • 75 g Speisestärke

 

Zubereitung

Schritt 1: Erdbeeren auftauen (ich hab das in der Mikrowelle gemacht. 8 Minuten zugedeckt bei 150 Watt). Währenddessen den Teig zubereiten. Dazu Mehl, Puderzucker, 1 Prise Salz, 2 EL kaltes Wasser & 75 g kalte Butter (in Stückchen) zu einem Mürbteig verkneten. Eine quadratische Springform fetten und den Teig als Boden hineindrücken. Dann 30 Minuten kalt stellen.

Schritt 2: Den Backofen vorheizen (Umluft 150 Grad), den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und 20 Minuten vorbacken.

Schritt 3: Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einem Topf pürieren, dann zusammen mit Zucker und 75 g Butter aufkochen. Stärke mit 7 EL Wasser glattrühren, zu der Erdbeermasse geben und 1 Minute köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Von der Platte nehmen. Die 6 Eigelb mit 2 EL der heißen Erdbeermasse vermischen und dann unter die restliche Masse rühren. Auf den vorgebackenen Boden geben.

Schritt 4: Bei gleicher Temperatur ca. 20 Minuten backen, anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. Vom Rand lösen und mit einem Herzausstecher aus 2 Dritteln des “Kuchens” Herzen ausstechen und mit etwas Puderzucker bestäuben. (Damit nichts am Ausstecher anklebt, diesen einfach vorher der in Puderzucker tauchen.) Beim letzten Drittel nehmt ihr die Erdbeerdecke vom Boden ab. Schneidet einfach unter der Erdbeermasse mit einem Messer entlang und hebt dann die Decke mit einer Tortenpalette herunter. Die Masse sollte dabei nicht zerreissen. Ist ein bisschen kniffelig, ich weiß, aber es lohnt sich.

Pink Lemon Hearts - im Herzförmchen

Die kleinen Herz-Pralinenförmchen habe ich wie folgt gefüllt: Ich habe nicht den ganzen Teig für die Springform benutzt, sondern auch ein paar der kleinen Aluminiumförmchen mit einem Mürbteigboden versehen. Den habe ich dann ca 30-40 Minuten gebacken und zwar OHNE die Erdbeermasse, solang bis er goldbraun wird. Nehmt nun eines der kleinen Herzförmchen und stecht damit aus der Erdbeermasse der letzten Drittels kleine Herzen aus, die setzt ihr dann mithilfe eines Messers auf die kleinen Mürbteigböden in den Förmchen. Und fertig ist es. Und was hab ich mit dem Rest gemacht???? Aufgefuttert. *hihi*

Pink Lemon Hearts - 3 leckere Herzen

Die Pink Lemon Hearts schmecken erfrischend fruchtig, ein bisschen säuerlich durch die Zitronen und der Mürbteig unten drunter macht das Ganze auch noch knusprig. Herrlich. Genau das Richtige um den Herzallerliebsten oder die Herzallerliebste zu erfreuen und zu verführen. Genau das Richtige um mein Backherz höher schlagen zu lassen. Aber das schafft die LECKER BAKERY sowieso immer. Ich bin wohl auch abhängig. Ich gebe es zu. Die Sucht hat mich erwischt. Lasst uns gemeinsam ein Treffen der Anonymen Lecker Bakery Süchtigen veranstalten.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, und diesmal verrate ich euch wirklich was euch nächstes Mal erwartet. MACARONS. Yuhuuu. Ich hab nämlich tatsächlich beim dritten Versuch perfekte Macarons hinbekommen. Also, freut euch schon mal. Vorfreude ist doch die beste Freude. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Angela von der Schönhaberei. Du bist die Beste!

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Die neue LECKER Bakery ist da – und es gibt lecker Apfeltarte mit Marzipan & Quitte

Ich habe diesem Tag entgegengefiebert. Dem 10.August 2012. Denn an diesem Tag würde die neue LECKER Bakery erscheinen. Die erste Ausgabe lies mein Herz schon höher schlagen, und nun sollte die zweite folgen. Und so war es kein Wunder, dass ich an eben diesem Tag pünktlich zur Ladenöffnung vor der Buchhandlung meines Vertrauens stand, im Eiltempo in die Zeitschriftenabteilung schoss um dieses sagenhafte Magazin an mich zu reißen. Und da lag es. Weiß und verlockend. Mit einer sagenhaften Torte auf dem Titelblatt. Und als ich es in meinen Händen hielt, strahlten meine Augen wie bei einem kleinen Kind, das endlich sein lang ersehntes Spielzeug geschenkt bekommen hat. Und was sich im Inhalt offenbarte, war und ist mal wieder unglaublich süchtig machend: 55 Rezepte, die ich ALLE backen werde…. am liebsten alle auf einmal.

Und ich hab mich auch sofort daran gemacht, eins der Rezepte auszuprobieren. Eine wunderbar schnell zubereitete Tarte, mit saftigen Äpfeln, einer lieblichen Marzipancreme, knusprigem Blätterteig und einem Hauch Quitte. Super schnell gemacht, und extrem lecker, wenn man sie noch warm vom Blech isst.

Apfeltarte mit Marzipan & Quitte

Zutaten:

  • 200 g kalte Marzipanrohmasse
  • 200 g Schmand
  • 2 Äpfel (ca. 300 g z.B. Elstar)
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100 g Quittengelee

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen vorheizen (E-Herd:225 Grad/Umluft: 200 Grad). Marzipan auf einer Küchenreibe grob reiben. Mit dem Schmand vermischen und mit dem Handrührgerät glatt rühren.

Schritt 2: Äpfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben hobeln. Sofort den Zitronensaft darüber verteilen.

Schritt 3: Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Blätterteig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, auf das Backblech legen und am Rand den Teig etwas hochziehen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Schritt 4: Teig mit der Marzipanmasse bestreichen, Apfelscheiben darauf verteilen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Im heißen Backofen 15-20 Minuten backen. Quittengelee kurz vor Ende der Backzeit erwärmen. Tarte aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit dem Gelee bestreichen.

Die Tarte war also im Ofen und ich saß auf meinem Balkon und hab dabei zugesehen, wie die Sonne langsam unterging. Und als dann der Duft aus dem Ofen in kleinen Wölkchen nach draußen schwebte fühlte ich mich wie in einem Traum. Ein Himmel in tausend Farben, Kuchenduft in meiner Nase. Dieser betörende Duft von frisch Gebackenem. Fast wäre ich ins Land der Träume davongehuscht, doch dann wäre der Kuchen wohl verbrannt. Und dieser Duft hätte mich dann wohl wieder aus meinen Träumen gerissen. Und aus dem Traum wäre ein Albtraum geworden. Aber wie gesagt: “Fast” wäre ich eingeschlafen, aber nur “fast”. Denn zu süß war die Verlockung die warme Tarte zu verspeisen. Ja, ich konnte nicht wiederstehen. Ist aber auch schwer. Und meine neue Tortenplatte konnte ich auch gleich einweihen (zumindest für das Foto).

Ich kann euch diese Tarte wirklich empfehlen. Sie ist sehr schnell gemacht und kann noch warm serviert werden. Ein perfektes Rezept, wenn man auf die Schnelle etwas zubereiten möchte. Beim nächsten Mal werde ich die Äpfel durch Birnen ersetzen und noch mit etwas Zimt verfeinern. Da dürft ihr schon gespannt sein.

Nun wünsch ich euch einen schönen Start in die Woche und möchte euch nochmal kurz an dieses Gewinnspiel HIER erinnern. Ihr habt noch bis zum 15.8.2012 Zeit, den Beitrag zu kommentieren und am Gewinnspiel teilzunehmen. Toi Toi Toi,

Euer Backbube