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Luftig, leckerer Limetten-Kuchen mit Feigen und Himbeeren – ein perfektes Einsteiger-Rezept für Back-Anfänger

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Heute möchte ich euch ein ganz wunderbares Rezept für einen luftigen Kuchen mit Feigen und Himbeeren vorstellen. Dieses Rezept ist nicht nur perfekt für alle geeignet, die wie ich frisches Obst im Kuchen lieben, sondern auch super für alle diejenigen, die gerade mit dem Backen anfangen und ein gelingsicheres Rezept benötigen. Für den Kuchen braucht ihr nicht mehr als einen Ofen, eine ganz normale Springform und ein paar leckere Zutaten. Keine ausgefallenen Backformen oder schwer organisierbare Werkzeuge oder Zutaten. Und das tolle ist, er schmeckt mit so gut wie jedem Obst.

Luftiger Limettenkuchen mit Feigen und Himbeeren

Da mir immer mal wieder Freunde oder Bekannte sagen, dass sie nicht gern backen, weil es angeblich so kompliziert wäre wurde es mal Zeit für ein Rezept, dass wirklich jeder ganz leicht zubereiten kann. Und Backen ist wirklich nicht schwer. Da finde ich persönlich das Kochen schon viel anspruchsvoller. Man muss sich eigentlich nur ganz genau ans Rezept halten und dann kann eigentlich nichts schief gehen. Natürlich gibt es auch komplizierte Backrezepte, die teilweise auch mehrere Tage in Anspruch nehmen, aber Herausforderungen gibt’s in jedem Bereich des Lebens. Man sagt nicht umsonst: Übung macht den Meister. Und ich bin ganz ehrlich: Auch bei mir geht das ein oder andere Backrezept mal in die Hose. Man darf nur nicht aufgeben und wenn euch dann irgendwann die Leidenschaft gepackt hat, werdet ihr sehen, dass Backen wirklich Spaß macht und unendliche Möglichkeiten bietet. Und das heutige Rezept könnt ihr gleich mal als Anfangsrezept benutzen:

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Luftiger Limetten-Kuchen mit Feigen und Himbeeren

  • 320 g Zucker + etwas Butter zum einfetten der Form
  • 3 Eier (L)
  • 120 g Butter
  • abgeriebene Schale von 3 Limetten
  • Saft von 1 Limette
  • 200 g Mehl
  • 200 g Himbeeren
  • 3 Feigen
  • Puderzucker

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 28cm Durchmesser einfetten. Die Schale von 3 Bio-Limetten fein abraspeln, 1 Limette auspressen und den Saft auffangen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

Den Zucker und die Eier 2 Minuten lang mit dem Handmixer fluffig aufschlagen. Dann die geschmolzene Butter und die Limettenschale dazugeben und gut verrühren. Dann Mehl und Limettensaft mit geringer Geschwindigkeit kurz unterrühren, bis der Teig schön glatt ist. Den teig in die Form füllen.

Die Feigen achteln, die Himbeeren waschen. Auf dem Teig verteilen, leicht hineindrücken und dann den Kuchen 35 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen. Dann nochmals 20-30 Minuten im oberen Drittel des Ofens backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen fertig ist. Bleibt kein Teig am Stäbchen hängen ist der Kuchen fertig. Nehmt ihn aus dem Ofen und lasst ihn in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen.

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Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, könnt ihr ihn mit Puderzucker und etwas abgeriebener Limettenschale garnieren. Durch die Limetten und die leicht säuerlichen Feigen ist der Kuchen weniger süß als gedacht. Wenn ihr keine Feigen mögt, dann ersetzt sie einfach durch noch mehr Himbeeren. Oder durch Pfirsiche, oder Erdbeeren, oder Kirschen, oder Blaubeeren oder oder oder.

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Hier noch ein paar ganz hilfreiche Tipps zum Thema Backofen: Jeder Backofen heizt anders. 180 Grad sind zwar immer 180 Grad, aber jeder Ofen ist anders gebaut und verteilt die Hitze auf andere Art. Es macht auch einen großen Unterschied ob ihr mit Umluft oder Ober-Unterhitze backt. Wenn im Rezept z.B. 200 Grad Ober-Unterhitze angegeben ist, dann zieht einfach 20 Grad ab und schon habt ihr die richtige Hitze für euren Umluftherd. Wenn ihr wisst, dass euer Ofen eure Kuchen oft schneller backt als im Rezept angegeben, dann schaltet einfach ein paar Grad runter. Und wenn der Kuchen an der Oberfläche zu dunkel wird, dann deckt ihn einfach während des Backens mit Alufolie ab.

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Und wenn ihr euch übrigens ärgert, dass es in eurem Ofen keine “mittlere” Schiene gibt, wie in den meisten Rezepten angegeben (meist sind es nämlich 4 Schienen), dann nehmt einfach die zweite von unten. Das scheint ein Mysterium in allen Backbüchern zu sein. Also, schwingt die Schneebesen, werft die Öfen an und backt drauf los.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

Ein Blaubeer-Rührkuchen mit kandierten Ananas-Stücken – Das Sahnehäubchen einer grandiosen Woche

Mann, Mann, Mann, was war das für eine Woche. Ein Ereignis jagte das nächste. Da gab’s einen “Vertrag”, den ich unterzeichnet habe, da stand ein Waffeleisen vor der Haustür (von dem ich zwar wusste, worüber ich mich aber trotzdem megamäßig gefreut habe), da hab ich mal ganz schnell mir nichts, dir nichts den Smoothie Thursday ins Leben gerufen, hab es tatsächlich geschafft mit der Inszenierung des Kindertheaterstückes “Der dickste Pinguin vom Pol” (bei dem ich Regie mache) VOR der Sommerpause fertig zu sein und nebenher hab ich natürlich noch gebacken. Und ich hab noch zwei Überraschungen vorbereitet. Uiiii, was das wohl sein könnte?? *gg*

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Und wie mittlerweile zu allen durchgedrungen sein dürfte, hab ich ja den Juli zum “Monat der Ananas” ernannt, darum gibt’s auch heute wieder ein Rezept mit leckerer Ananas. Diesmal ist sie allerdings nicht frisch, sondern kandiert. Ich hab mir mittlerweile ja im Zuge meines “Mach-dich-fit”-Planes angewöhnt, beim Fernsehen keine Süßigkeiten zu naschen, sondern Mandeln oder auch getrocknetes Obst. Und die Ananas von Seeberger schmecken einfach lecker. Und ganz nebenbei kann ich damit ein lokales Unternehmen unterstützen, denn Seeberger hat seinen Sitz in Ulm. Und heute hab ich diese leckeren Ananasstückchen in einen feinen Blaubeerkuchen gepackt – und wat soll isch sagen: Dat harmoniert hervorragend. Read More →

Gewürzkuchen… ein Rezept von der weltbesten Mama

Auf der BLOGST in Hamburg wurde ich von vielen gefragt, warum ich als Mann angefangen habe zu backen? Nun, meine Mutter ist schuld! Meine Mutter hat früher sehr viel gebacken, Geburtstagskuchen, Weihnachtsplätzchen oder Deftiges zu Partys. Und auch heute backt sie noch viel. Und ich nun auch. Ich wurde sozusagen von ihr angesteckt. Ihre süßen Leckereien haben es mir immer ganz besonders angetan. Ich erinnere mich an die Schneewittchentorte, ihren traumhaften Donauwellenkuchen, die butterzarten Vanillekipferl zu Weihnachten oder meinen Favoriten – ihren Gewürzkuchen mit Zuckerguss.

Gewürzkuchen alla Mama - Leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss

Und wenn der auf dem Tisch stand musste man mich zurückhalten, denn sonst wäre für die meisten Gäste nichts davon übrig geblieben. Ja, ich back nicht nur sehr gern, sondern ess auch sehr gern Kuchen. Neben dem Gewürzkuchen sollte man jegliche Art von Erdbeer- oder Zitronenkuchen, Donauwelle & Mandarinen-Schmand-Kuchen vor mir in Sicherheit bringen. Oder zur Absicherung lieber zwei davon auf den Tisch stellen. Oder den Kuchen mit so viel Rand wie möglich ausstatten (denn ich HASSE den Rand von Kuchen, besonders von Käsekuchen). Zum Glück hat es die Natur gut mit mir gemeint und all die Törtchen, Cupcakes, Kuchen und Muffins setzen nicht an. Und wenn doch mal die Kalorien nachts heimlich meine Kleidung enger nähen, hops ich ein paar Mal über die Bühne und weg sind die Pfündchen.

Gewüzkuchen alla Mama - leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss nach einem Rezept meiner Mutter

Gewürzkuchen alla Mama (nach einem Rezept der weltbesten Mama)

Zutaten:

  • 125 g weiche Margarine
  • 300 g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 300 g Mehl
  • 125 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 2 EL Kakao
  • 250 ml Milch
  • 1 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Schokolade fein hacken (nicht zu fein, man soll die Stückchen noch im Teig sehen. Ihr könnt auch einfach Schokoraspeln aus dem Supermarkt verwenden). Mehl mit Backpulver mischen. Eiweiß steif schlagen. Alles beiseite stellen.

Schritt 2: Margarine, Zucker und Eigelbe verrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Zimt, Nelken, Kakao und Schokolade unterrühren.

Schritt 3: Mehl-Backpulver-Gemisch abwechselnd mit der Milch unterrühren. (mit einem Holzlöffel, denn zu schnelles Schlagen mit dem Handrührgerät kann dazu führen, dass der Kuchen nicht richtig aufgeht beim Backen, da das Backpulver seine Wirkung verliert). Nicht wundern, der Teig könnte etwas flüssiger sein.

Schritt 4: Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und in eine gefettete, gemehlte Form geben. (Bei Springformen den Teig am Rand etwas hochschieben, denn der Kuchen geht in der Mitte hoch und so verhindert ihr, dass er zu sehr nach oben ragt. Oder ihr nehmt die Form die ich verwendet habe, da wird der Kuchen nach dem Backen umgedreht, da könnt ihr notfalls die Wölbung nach oben etwas abschneiden.) Dann ca. 1 Stunde backen und nach dem Backen vollständig in der Form auskühlen lassen.

Schritt 5: Zuckerguss aus Puderzucker und einigen Esslöffeln Wasser herstellen (je nachdem wie flüssig ihr euren Zuckerguss haben möchtet, ich mach das nie genau nach Rezept sondern rühr alles zusammen bis es schön geschmeidig ist) und über den Kuchen gießen und genießen.

Gewürzkuchen alla Mama - Ein paar Zuckergussklekse sind noch übrigDer Kuchen ist einfach traumhaft schön schokoladig-saftig. Wenn ihr ihn unter eine Glasglocke auf eine Tortenplatte stellt, solange der Zuckerguss noch nicht ganz fest ist, wird er von Tag zu Tag noch saftiger ;o) Ich habe vor kurzem auf Jeanny’s Blog Zucker, Zimt und Liebe ein Rezept für Amerikaner mit Chai-Glasur gesehen und ich denke, das auch diese Glasur hervorragend zum Kuchen passt. Den Kuchen habe ich schon am Montag gebacken und hab ihn fast komplett allein gegessen. Da haben die Kalorien wieder was zu tun, wir wollen ja nicht, dass sie arbeitslos werden *gg*.

Gewürzkuchen alla Mama mit Schokostückchen, Zimt & Nelken

Probiert ihn aus, bevor ich ihn euch ganz wegegessen habe. Hoffe, er schmeckt euch. Und zum Schluss nochmal eine kleine Erinnerung an die Tchibo Blogparade “KEKSE!”. Ihr könnt für meine “Geflügelten Zimt-Ziegen” abstimmen, was schon viele von euch getan haben und wofür ich mich ganz herzliche bedanken möchte. Ihr habt noch bis zum 27.November Zeit.

Möge der Schneebesen mit euch sein (deutsch),

Euer Backbube