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Ein Blaubeer-Rührkuchen mit kandierten Ananas-Stücken – Das Sahnehäubchen einer grandiosen Woche

Mann, Mann, Mann, was war das für eine Woche. Ein Ereignis jagte das nächste. Da gab’s einen “Vertrag”, den ich unterzeichnet habe, da stand ein Waffeleisen vor der Haustür (von dem ich zwar wusste, worüber ich mich aber trotzdem megamäßig gefreut habe), da hab ich mal ganz schnell mir nichts, dir nichts den Smoothie Thursday ins Leben gerufen, hab es tatsächlich geschafft mit der Inszenierung des Kindertheaterstückes “Der dickste Pinguin vom Pol” (bei dem ich Regie mache) VOR der Sommerpause fertig zu sein und nebenher hab ich natürlich noch gebacken. Und ich hab noch zwei Überraschungen vorbereitet. Uiiii, was das wohl sein könnte?? *gg*

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Und wie mittlerweile zu allen durchgedrungen sein dürfte, hab ich ja den Juli zum “Monat der Ananas” ernannt, darum gibt’s auch heute wieder ein Rezept mit leckerer Ananas. Diesmal ist sie allerdings nicht frisch, sondern kandiert. Ich hab mir mittlerweile ja im Zuge meines “Mach-dich-fit”-Planes angewöhnt, beim Fernsehen keine Süßigkeiten zu naschen, sondern Mandeln oder auch getrocknetes Obst. Und die Ananas von Seeberger schmecken einfach lecker. Und ganz nebenbei kann ich damit ein lokales Unternehmen unterstützen, denn Seeberger hat seinen Sitz in Ulm. Und heute hab ich diese leckeren Ananasstückchen in einen feinen Blaubeerkuchen gepackt – und wat soll isch sagen: Dat harmoniert hervorragend. Read More →

Gewürzkuchen… ein Rezept von der weltbesten Mama

Auf der BLOGST in Hamburg wurde ich von vielen gefragt, warum ich als Mann angefangen habe zu backen? Nun, meine Mutter ist schuld! Meine Mutter hat früher sehr viel gebacken, Geburtstagskuchen, Weihnachtsplätzchen oder Deftiges zu Partys. Und auch heute backt sie noch viel. Und ich nun auch. Ich wurde sozusagen von ihr angesteckt. Ihre süßen Leckereien haben es mir immer ganz besonders angetan. Ich erinnere mich an die Schneewittchentorte, ihren traumhaften Donauwellenkuchen, die butterzarten Vanillekipferl zu Weihnachten oder meinen Favoriten – ihren Gewürzkuchen mit Zuckerguss.

Gewürzkuchen alla Mama - Leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss

Und wenn der auf dem Tisch stand musste man mich zurückhalten, denn sonst wäre für die meisten Gäste nichts davon übrig geblieben. Ja, ich back nicht nur sehr gern, sondern ess auch sehr gern Kuchen. Neben dem Gewürzkuchen sollte man jegliche Art von Erdbeer- oder Zitronenkuchen, Donauwelle & Mandarinen-Schmand-Kuchen vor mir in Sicherheit bringen. Oder zur Absicherung lieber zwei davon auf den Tisch stellen. Oder den Kuchen mit so viel Rand wie möglich ausstatten (denn ich HASSE den Rand von Kuchen, besonders von Käsekuchen). Zum Glück hat es die Natur gut mit mir gemeint und all die Törtchen, Cupcakes, Kuchen und Muffins setzen nicht an. Und wenn doch mal die Kalorien nachts heimlich meine Kleidung enger nähen, hops ich ein paar Mal über die Bühne und weg sind die Pfündchen.

Gewüzkuchen alla Mama - leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss nach einem Rezept meiner Mutter

Gewürzkuchen alla Mama (nach einem Rezept der weltbesten Mama)

Zutaten:

  • 125 g weiche Margarine
  • 300 g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 300 g Mehl
  • 125 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 2 EL Kakao
  • 250 ml Milch
  • 1 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Schokolade fein hacken (nicht zu fein, man soll die Stückchen noch im Teig sehen. Ihr könnt auch einfach Schokoraspeln aus dem Supermarkt verwenden). Mehl mit Backpulver mischen. Eiweiß steif schlagen. Alles beiseite stellen.

Schritt 2: Margarine, Zucker und Eigelbe verrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Zimt, Nelken, Kakao und Schokolade unterrühren.

Schritt 3: Mehl-Backpulver-Gemisch abwechselnd mit der Milch unterrühren. (mit einem Holzlöffel, denn zu schnelles Schlagen mit dem Handrührgerät kann dazu führen, dass der Kuchen nicht richtig aufgeht beim Backen, da das Backpulver seine Wirkung verliert). Nicht wundern, der Teig könnte etwas flüssiger sein.

Schritt 4: Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und in eine gefettete, gemehlte Form geben. (Bei Springformen den Teig am Rand etwas hochschieben, denn der Kuchen geht in der Mitte hoch und so verhindert ihr, dass er zu sehr nach oben ragt. Oder ihr nehmt die Form die ich verwendet habe, da wird der Kuchen nach dem Backen umgedreht, da könnt ihr notfalls die Wölbung nach oben etwas abschneiden.) Dann ca. 1 Stunde backen und nach dem Backen vollständig in der Form auskühlen lassen.

Schritt 5: Zuckerguss aus Puderzucker und einigen Esslöffeln Wasser herstellen (je nachdem wie flüssig ihr euren Zuckerguss haben möchtet, ich mach das nie genau nach Rezept sondern rühr alles zusammen bis es schön geschmeidig ist) und über den Kuchen gießen und genießen.

Gewürzkuchen alla Mama - Ein paar Zuckergussklekse sind noch übrigDer Kuchen ist einfach traumhaft schön schokoladig-saftig. Wenn ihr ihn unter eine Glasglocke auf eine Tortenplatte stellt, solange der Zuckerguss noch nicht ganz fest ist, wird er von Tag zu Tag noch saftiger ;o) Ich habe vor kurzem auf Jeanny’s Blog Zucker, Zimt und Liebe ein Rezept für Amerikaner mit Chai-Glasur gesehen und ich denke, das auch diese Glasur hervorragend zum Kuchen passt. Den Kuchen habe ich schon am Montag gebacken und hab ihn fast komplett allein gegessen. Da haben die Kalorien wieder was zu tun, wir wollen ja nicht, dass sie arbeitslos werden *gg*.

Gewürzkuchen alla Mama mit Schokostückchen, Zimt & Nelken

Probiert ihn aus, bevor ich ihn euch ganz wegegessen habe. Hoffe, er schmeckt euch. Und zum Schluss nochmal eine kleine Erinnerung an die Tchibo Blogparade “KEKSE!”. Ihr könnt für meine “Geflügelten Zimt-Ziegen” abstimmen, was schon viele von euch getan haben und wofür ich mich ganz herzliche bedanken möchte. Ihr habt noch bis zum 27.November Zeit.

Möge der Schneebesen mit euch sein (deutsch),

Euer Backbube

Ein kleiner Wintervorbote: Leckerer Bratapfel-Grieß-Kuchen

Ich weiß auch nicht, was mich gestern abend dazu verleitet hat, aber: Ich habe den Winter kulinarisch eingeläutet! Vielleicht trieb mich die Tatsache, dass ich im Winter endlich meine neue Küche benutzen kann, dazu? Oder es war der eisig kalte Wind, der mir um die Nase wehte, als ich von der neuen in die alte Wohnung spazierte? Oder war es einfach meine grenzenlose Zuneigung zum Winter? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber aus irgendeinem Grund wird es schon passiert sein, dass ich gestern abend plötzlich Lust auf Bratäpfel bekommen habe.

Diese warmen Äpfel aus dem Ofen mit dieser leckeren Zimt-Rosinen-Walnuß-Honig-Füllung, die den ganzen Raum mit einem weihnachtlichen Duft erfüllen. Allein beim Gedanken an einen Bratapfel bin ich gestern dahingeschmolzen, wie Halbfettmargarine in einer rostfreien Edelstahlpfanne. *haha* Also mussten Bratäpfel her!! Aber natürlich nicht auf gewöhnliche Art und Weise, sondern in Form eines Kuchens. Und da fiel mir ein Rezept ein, das ich mal vor vielen, vielen Jahren aufgeschrieben hatte. Das Rezept für einen herrlich kalorienarmen Bratapfel-Grieß-Kuchen. Also hab ich ihn gebacken. Und heute morgen bin ich dann extra ganz früh aufgestanden. Denn ich hab irgendwo einmal gehört, dass das Licht beim Sonnenaufgang das Beste für Fotos sein soll. Und dem kann ich nur zustimmen. Ich bin zum ersten Mal richtig zufrieden mit den entstandenen Fotos. Und in den schwarzen Metalldeckel meiner Gartenbox bin ich sowieso schon verliebt. Der sieht einfach immer wieder anders aus. Toll!

Bratapfel-Grieß-Kuchen

Zutaten:

  • 30 g Rosinen
  • 30 g Walnusskerne
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Limette
  • 8 kleine saftige Äpfel
  • 1 EL Honig
  • 1 Tl Zimt
  • 75 g Joghurtbutter
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 125 g brauner Rohrzucker
  • 400 g Joghurt (1,5 % Fett)
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Schritt 1: Rosinen in einer Schale mit warmem Wasser einweichen. Walnüsse fein hacken. Zimtstangen einmal quer & längs halbieren. Limette heiß abspülen, trockenreiben und die Schale fein abreiben, halbieren & eine Hälfte auspressen. Äpfel waschen, trockentupfen und Kerngehäuse entfernen. Die Aushöhlungen mit Limettensaft bestreichen.

Schritt 2: Rosinen in einem Sieb abtropfen lassen & mit Honig und Walnüssen, sowie etwas Zimt vermischen. Die Mischung in die Äpfel füllen & mit den Zimtstangen garnieren.

Schritt 3: Butter in einem kleinen Topf zerlassen; 2 EL Butter entnehmen und beiseite stellen. Eine Springform (26–28 cm Ø) mit flüssiger Butter einstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Schritt 4: Eier, Salz und Zucker mit den Quirlen eines Handmixers dickschaumig aufschlagen. Joghurt, Limettenschale, Vanille & flüssige Butter (aus dem Topf) gründlich unterrühren. Grieß und Backpulver mischen, zufügen und alles mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Gefüllte Äpfel in den Teig setzen. Mit der beiseite gestellten flüssigen Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C, Gas: Stufe 2–3) etwa 40 Minuten backen. Nicht länger, sonst wird der Kuchen trocken. Kuchen abkühlen lassen, mit einem Messer am Rand der Springform entlang fahren und mit Puderzucker bestäuben.

Jede/r, die/der in dem Moment, als ich den fertigen Kuchen aus dem Ofen geholt habe, in unsere Wohnung gekommen wäre, hätte sicherlich gefragt “Ja ist denn heut´schon Weihnachten?”.Und ich hätte gesagt: “Nein, leider nicht! Aber ist es nicht schön, wenn draußen Schnee liegt, überall Lichterketten und Kerzen glitzern, und Lebkuchenduft deine Sinne vernebelt? Wenn es still wird auf den Straßen, wenn sich das Mondlicht auf den weißen Feldern spiegelt, wenn man sich zuhause einkuscheln kann und einen leckeren, warmen Bratapfelkuchen genießen kann?” Der- oder diejenige hätte vermutlich den Kopf geschüttelt und sich gefragt, ob ich noch zu retten bin. Wenn es um Winter & Weihnachten geht kann ich aber nur eines sagen: ICH BIN NICHT ZU RETTEN. ICH LIEBE NUNMAL DEN WINTER.

Von mir aus könnte es das ganze Jahr lang Winter sein. Schön kalt. Und viel, viel, VIEL Schnee. Wenn ich auswandern würde, dann nach Norwegen, oder Alaska, oder Canada. Da wo es schön lang kalt ist. Und dunkel. Ich bin einfach ein Wintermensch und werde es immer bleiben. Daran kann auch der tollste Sommer nichts ändern. Ich verpreche euch aber, das Rezept wird vorerst nur ein Abstecher in den Winter bleiben, denn der kommt sowieso schneller als ihr alle wollt und da hab ich dann genug Zeit für tolle Leckereien. Der Herbst hat ja auch einiges zu bieten. Und wie sieht es mit euch aus? Welche ist eure liebste Jahreszeit und warum?

May the whisk be with you,

Euer Backbube