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Matcha Wasabi No Bake Cake mit Kokos und Dattelboden – eine kleine Reise auf bisher unbetretenes Terrain

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Hui, heute gibt es mal wieder einen Kuchen, der aus der Reihe tanzt und weder extrem süß noch extrem verspielt ist. Es ist ein kleiner No Bake Cake, der ein paar Geschmacksrichtungen miteinander verbindet, die ich so noch nie in einem Kuchen kombiniert habe. Da wäre zum einen ein süßer Boden aus Cashews und Datteln, eine helle Schicht Quark-Masse, die durch Wasabi eine leichte Schärfe erhält und eine grüne Schicht mit dem typisch grasigen Aroma von Matcha Tee. Es ist eine gewagte Kombination, aber es lohnt sich, sich auch einmal auf ein weniger alltägliches Terrain zu begeben.

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Matcha Wasabi No Bake Cake mit Kokos und Dattelboden

Für den Boden:

  • 100 g Cashewkerne
  • 100 g Kokosraspeln
  • 6 EL Limettensaft
  • 200 g Soft-Datteln

Für die Füllung:

  • 500 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 130 g griechischer Joghurt
  • 2 Tl Wasabi
  • 2 EL Matchapulver
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 8 Blatt Gelatine
  • Kokosraspeln

Gib die Zutaten für den Boden in einen Mixer und zerkleinere alles so lange, bis eine dicke Paste entstanden ist. Gib die Paste in eine 18cm- Springform, drücke sie als Boden fest und stelle die Form dann in den Kühlschrank.

Gib den Quark, den Frischkäse und das Joghurt in eine große Schüssel und verrühre alles mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse. Verteile die Masse gleichmäßig auf zwei Schüsseln {es sollten jeweils 415 g sein}. Rühre unter die eine Hälfte die Wasabi-Paste und unter die andere Hälfte das Matchapulver und den Agavendicksaft. Stelle die Schüssel mit dem Matcha-Quark-Gemisch in den Kühlschrank.

Weiche nun 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser ein, lass sie etwa 10 Minuten quellen, drücke dann die Gelatine aus und erwärme sie bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf, bis sie sich gelöst hat. Gib dann 2 EL der Wasabi-Quark-Mischung dazu, verrühre alles gut und gieße dann die Gelatinemischung zum restlichen Wasabi-Quark. Verteile die Masse auf dem Dattelboden in der Springform und stelle den Kuchen 2 Stunden kalt.

Nach 2 Stunden wiederholst du einfach den letzten Schritt ebenfalls mit der Matcha-Quark-Mischung. Gelatine einweichen, ausdrücken, auflösen, mit 2 EL Matcha-Quark mischen, Gelatine-Mischung unter die restliche Masse rühren und auf der Wasabi-Schicht verstreichen. Und wieder 2 Stunden kühlen.

Vor dem Servieren mit Kokosraspeln bestreuen.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

Wie klingt folgendes für euch: Holunder-Mascarpone-Torte mit Zitronensahne und Kokos? Klingt das nach Frühling? Und wie!

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Nachdem ich euch letzten Sonntag versetzt habe {den Grund dafür werdet ihr schon bald erfahren}, muss ich euch heute einfach einen besonderen Leckerbissen präsentieren. Und nachdem die vergangene Woche mit fast schon hochsommerlichen Temperaturen aufwartete, kredenze ich euch eine sommerliche Torte, die euch schon mal auf warme Stunden auf der Terrasse und laue Sommerabende am Baggersee vorbereiten soll. Sie ist unglaublich erfrischend und luftig - und wohl eine der größten Kalorienbomben aller Zeiten, aber das bleibt einfach unser kleines Geheimnis, ok? Und los geht’s:

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Holunder-Mascarpone-Torte mit Zitronen-Sahne und Kokosflocken

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 3 EL heißes Wasser
  • 2 Pck. Vanillinzucker
  • 75 g Mehl
  • 60 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 6 Blatt Gelatine
  • 250 ml Holunderblüten-Sirup
  • 500 g Mascarpone
  • 800 ml Sahne
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 Pck. Sahnefest
  • 100 g Kokosflocken

Zubereitung:

Den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten der Form NICHT fetten.

Eier, Zucker und heißes Wasser mit der Küchenmaschine 10 Minuten schaumig aufschlagen. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz und 1 Päckchen Vanillinzucker darüber sieben und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.

Den Teig in die Form füllen und etwas am Rand hoch streichen. Dann den Kuchen etwa 35-40 Minuten backen. Sofort aus der Form lösen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen. Wenn das nicht gut klappt, dann einfach das Backpapier mit einem feuchten Tuch leicht anfeuchten, dann geht’s wie von Zauberhand weg. Dann den Boden komplett abkühlen lassen und waagrecht halbieren.

Einen Biskuit-Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring darumlegen. Die Gelatine ca. 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Den Mascarpone mit dem Holunderblüten-Sirup glatt rühren. 500 ml Sahne schlagen. Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf auflösen. 3 EL Mascarpone-Creme in die Gelatine einrühren, dann die Gelatinemasse in die restliche Mascarpone-Creme rühren. Die geschlagene Sahne unterheben und 2/3 der Masse auf den Biskuitboden gießen. Glatt streichen, den zweiten Boden darauflegen und die restliche Holunder-Mascarpone-Creme darauf verteilen. Dann mind. 4 Stunden kalt stellen.

Die restliche Sahne steif schlagen. Sahnesteif und Vanillinzucker einrieseln lassen. Den Zitronensaft unterrühren. Den Tortenring entfernen, und die Seite der Torte mit 2/3 der Zitrone-Sahne einstreichen. Das letzte Drittel in einen Spritzbeutel einfüllen und die Oberseite der Torte rundherum mit kleinen Tuffs verzieren. Die Seite der Torte mit Kokosflocken bedecken, den Rest auf der Oberseite verteilen. Eine Zitrone in dünne Scheiben schneiden und der Torte damit den letzten Schliff verpassen.

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So, wenn ihr jetzt über die 2700% Fett aus dem Mascarpone, die 8000% Fett aus der Sahne und die Tonnen an Zucker aus dem Sirup hinweg seht {was ich grundsätzlich bei Torten mache}, dann erwartet euch ein frisch-fröhliches, luftig-leichtes Sommertörtchen, von dem ihr ruhig ein, zwei Stücke mehr essen dürft. Die Torte eignet sich übrigens hervorragend als “Reste-Verwertung” von Sirups, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen. Denn den Holunder-Sirup könnt ihr durch jeden anderen Sirup ersetzen. Dann wird eben eine Cranberry-Mascarpone-Torte oder eine Pfefferminz-Mascarpone-Torte daraus. Ganz nach eurem Gusto.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

“Wer hat Anna nass gemacht?” – Luftig zarte Ananas-Torte mit Kokosraspeln und Tropic-Sahne – ein sommerlicher Leckerbissen

Bei mir ist mal wieder das Ananas-Fieber ausgebrochen. Es gibt im Sommer auch nichts leckerererereres und erfrischenderes als frische Ananas, am besten noch mit einer leckeren Soße aus Orangensaft, Minze und Ingwer. Das könnte ich tonnenweise essen. Und darum erkläre ich den Juli inoffiziell zum “Monat der Ananas”. Ich bin mir sicher, ihr werdet hier in nächster Zeit sehr viele Rezepte mit ganz vielen Ananässern *gg* finden.

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Da ich die vergangene Woche fast ausschließlich im Bett verbracht habe – mich hat nämlich so ne fiese Sommergrippe erwischt – hatte ich gestern einen kleinen Backflash und hab neben der leckeren Torte, die ihr heut zu sehen bekommt, gleich noch 3 weitere Rezepte gemacht, fotografiert und schon mal in Beiträge verwandelt, die nun Woche für Woche online gehn. Es geht doch nix über gute Vorbereitung. Vielleicht hat auch mein neuer “Untergrund” für Fotos für die Motivation gesorgt. Ich hab nämlich im Baumarkt vorbeigeschaut und mir ne richtig schöne Mint-Farbe anmischen lassen. Darauf sehen sommerliche Leckerbissen einfach wunderbar aus. Und als erster Showact durfte eine tropische Ananas-Torte mit Kokosraspeln auf der neuen Mint-Bühne auftreten. Read More →