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Marmor-Gugelhupf ohne Marmor, dafür aber mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur – der perfekte Sonntagskuchen

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur

Es ist mal wieder Zeit für einen Gugelhupf. Mein letztes Gugelhupfrezept habe ich nämlich tatsächlich am 12. Januar veröffentlicht. Und darum wird es schleunigst Zeit, dass ich euch mal wieder einen vor die Nase stelle *gg*. Und natürlich sollte es mal wieder ein Gugelhupf sein, den man nicht alltäglich auf dem Tisch stehen hat. Also habe ich mich für einen Marmorkuchen entschieden. Ihr denkt jetzt sicherlich: “Moment, was soll denn an einem Marmorkuchen außergewöhnlich sein?” - Das kann ich euch sagen. Es ist nämlich ein Marmorkuchen ohne Marmor, bzw. nur mit einem Teil des Marmormusters.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-2

Als Kind hab ich immer wenn ich ein Stück Marmor-Gugelhupf bekommen habe, zuerst den weißen Teig und dann den dunklen gegessen. Ich hab mir das Beste bis zum Schluss aufgehoben. Ja ich gehöre zur “Ich-mag-den-dunklen-Teil-vom-Marmorkuchen-viel-lieber-Fraktion” - und darum hab ich mir gedacht, den weißen Marmorteil einfach weg zu lassen und den Kuchen komplett schokoladig zu machen. Also ein Marmor-Kuchen ohne Marmor. Dafür hab ich aber leckere gehackte Schokolade und Cashew-Kerne mit reingemacht und den Kuchen mit einer oberleckeren Chai-Glasur überzogen.

Marmorkuchen ohne Marmor, aber mit Cashews und Chai-Glasur

  • 350 g Mehl
  • 45 g Kakao
  • 5 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 5 gestr. TL Backpulver
  • 3 TL Vanillezucker
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 180 g Zucker
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Cashew-Kerne

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Mehl bestäuben. Die Kuvertüre und die Nüsse hacken.

Mehl, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Backpulver mischen. Butter und die feuchten Zutaten dazugeben und alles zu einem cremigen Teig verrühren. Dann die Schokolade und die Cashew-Kerne unterheben und alles in die Form füllen.

Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen. Dann herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und mit der Chai-Glasur überziehen. Dazu einfach Puderzucker mit kaltem Chai-Tee vermischen und über den Kuchen gießen. Dann noch nach Wunsch mit fein gehackter Schokolade verzieren.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-4

Ich mach mir eigentlich mehrmals in der Woche Chai-Tee. Und zwar geb ich dafür 2-3 EL offenen Chai in einen Topf mit kochendem Wasser und lass das Ganze mind. 1 Stunde köcheln. Die Hälfte des Tees lass ich meistens abkühlen und trinke ihn mit Eiswürfeln als Eistee oder verwende ihn eben für eine Chai-Glasur. Ihr könnt aber auch einfach 2 Beutel Chaitee in einer Tasse aufbrühen. Dann wird es auch ein richtig intensiver Chai, der wunderbar sein Aroma an den Puderzucker weitergibt.

Schokoladen-Gugelhupf mit Cashew-Kernen und Chai-Glasur-3

Der Kuchen schmeckt wirklich oberschokoladig und ist auch richtig schön saftig. Vielleicht hab ich auch deshalb als Kind lieber den dunklen Teil des Marmorkuchens gegessen, da der immer viel saftiger war als der weiße Teil. Wie schaut’s bei euch aus? Auf welcher Seite steht ihr? Auf der hellen oder der dunklen Seite des Kuchens? Verratet es mir doch einfach in einem Kommentar. Und ich bin mir sicher, dieser Gugelhupf zieht euch auf die dunkle Seite der Macht …… äh des Gugelhupfs.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

 

Zitronen-Ingwer-Kuchen mit frischem Rosmarin – von einem Cocktail zu einem Kuchen inspiriert

Es gibt in Ulm eine kleine, feine Cocktailbar. Genannt “Blaupause”. Wunderbar gelegen an der Blau. Einem kleinen Flüsschen, dass durch die Ulmer Innenstadt fließt. Und in dieser Cocktailbar habe ich vergangene Woche einen wunderbaren Cocktail getrunken. Mit Gin, Zitronensaft, Ingwer und Rosmarin. Und dieser Cocktail hat mir so gut geschmeckt, dass er mich mir nichts dir nichts zu einem Kuchen inspiriert hat.

Manchmal erwischt einen die Inspiration eben in den unvorhergesehensten Momenten. Ein Geschmack, eine Farbe, ein Lied, eine Person oder ein Bild. Vieles kann mich inspirieren. Bei mir ist es aber meist Musik. Musik lässt in meinem Kopf immer Bilder entstehen, und diese verbinde ich dann oft sofort mit einem Geschmack, den ich dann versuche in einen Kuchen zu transferieren. Auch ne Art Gedankenübertragung – sozusagen vom Kopf in den Kuchen *gg*.

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“Heißkalter Montag” – Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne

Heißkalter Montag - Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne - Titelbild

Heute gibt es wieder eine heiße Leckerei für euch. Ein Klassiker sozusagen, jedoch etwas abgewandelt. Ihr kennt dieses feine Getränk sicherlich: Heiße Milch mit Honig. Als Kind habe ich es geliebt, vor dem Schlafen gehen ein Glas davon zu trinken. Und heutzutage mag ich diese Kombination noch immer sehr. Allerdings habe ich das Getränk etwas “gepimpt”. Ein paar Rosinen mit ins Glas und das Ganze mit Schoko-Sahne getoppt. Yummie.

Heißkalter Montag - Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne - leeres Glas

Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne

Zutaten:

  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL Honig
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 TL Zucker

 

Zubereitung:

  • Die Sahne aufschlagen. Kakaopulver und Zucker mischen und unter die Sahne rühren. Die Milch aufkochen. Die Rosinen und den Honig in ein Glas geben und mit der heißen Milch übergießen. Mit Sahne garnieren und mit Strohhalm und einem langen Löffel servieren.

 

Heißkalter Montag - Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne

Ich weiß, ich weiß, einige werden jetzt sagen: “Igittigittigitt, Rosiiiiiiiiiiinen”. Aber ich liebe sie. Und für all diejenigen unter euch, die Rosinen auch lieben ist dieser Drink ein wahrer Genuss. Wenn man mit dem langen Löffel die Honig-Rosinen durch die Sahnehaube nach oben zieht und sie im Mund zerkaut, dann ist das einfach herrlich.

Heißkalter Montag - Heiße Milch mit Honig, Rosinen und Schokosahne - Honigschälchen

Natürlich könnt ihr auch anstelle der kleinen getrockneten Weintrauben auch Kirschen oder Cranberries nehmen. Das schmeckt auch lecker. Honigtechnisch würde ich euch einen kräftigen, dunklen Honig empfehlen. Am besten frisch vom Imker um die Ecke oder vom Wochenmarkt.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube