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Post aus meiner Küche – Teil 1: Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern

Post aus meiner Küche ist einfach eine geniale Erfindung. Man bekommt eine Tauschpartnerin, oder einen Tauschpartner und darf die- oder denjenigen mit Köstlichkeiten aus der eigenen Küche beglücken. Und das Tolle ist, man bekommt auch ein Paket aus der “fremden” Küche der Tauschpartner. Das ist wie Weihnachten mitten im Jahr (bzw. jetzt wie Weihnachten kurz vor Weihnachten). Ich habe meiner Tauschpartnerin Clara vom Blog tastesheriff ein wunderbares kleines Weihnachtspaket zusammengestellt. Heute stelle ich euch das 1.Rezept vor. Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - TitelbildAls Basis habe ich das Lieblings Zucker Cookies-Rezept aus dem Buch “klitzekleine Glücklichmacher” von Dani vom klitzeklein(en) Bog verwendet. (das Buch ist ein absolutes MUST HAVE!!!!). Sie sind super leicht zu machen und schmecken einfach himmlisch. Und sind mittlerweile meine Lieblingscookies geworden. Danke Dani, für’s Rezept.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - lecker

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee

Zutaten:  (Lieblings Zucker Cookies von Daniela Klein, klitzeklein(es) Blog)

  • 230 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 165 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • 475 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung (Kekse):

Schritt 1: Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter und Puderzucker cremig rühren. Das Ei in einer separaten Schüssel mit dem Vanilleextrakt verquirlen und gründlich in die Butter-Zucker-Mischung einarbeiten

Schritt 2: Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Klebt der Teig an den Fingern, kann man noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig 2 Minuten ruhen lassen.

Schritt 3: Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 6mm dick ausrollen. Die gewünschte Plätzchenform (in diesem Fall Eiskristalle) ausstechen und auf das Backblech legen. Die Cookies im Ofen 7-8 Minuten backen. Achtung! Sie sollten nicht braun werden (ich hab nen ziemlich neuen Ofen und muss daher immer 20 Grad weniger aufheizen als angegeben, denn sonst werden die Cookies schon nach 5 Minuten braun.) Die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dekorieren sollte man sie erst am nächsten Tag. So vermeidet man, dass das Fett der Kekse den Zuckerguss verfärbt.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - 3 Kekse

Kommen wir nun zur Dekoration, dafür braucht ihr:

  • 150 g Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 150 g Ice-Bonbons (z.B. von Storck)
  • einige Teelöffel süßer Schnee (<- bekommt ihr z.B. hier)

Schritt 1: Backofengrill vorheizen. Bonbons im Mixer zu sehr feinem Pulver zermahlen. Mit einem Sieb gleichmäßig (ca.1mm dick) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streuen, und 20 Sekunden schmelzen lassen. Die Zuckermasse darf nicht anfangen zu karamellisieren, also nicht braun werden. Herausnehmen, erkalten lassen, vom Papier lösen und etwas zerkrümeln.

Schritt 2: Aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen festen Zuckerguss herstellen, auf die Hälfte der Plätzchen auftragen und sofort mit den Bonbon-Splittern bestreuen. Die Splitter sollten nicht zu groß und zu spitz sein, sonst besteht Verletzungsgefahr im Mund. Und auch nicht zu klein, denn man kann die sich tatsächlich in die Finger ziehen.

Schritt 3: Nun die übrigen Plätzchen mit Zuckerguss verzieren und mit süßem Schnee bestreuen. (Süßer Schnee sieht aus wie Puderzucker, bleibt aber auf feuchten Oberflächen formstabil und löst sich nicht auf – sehr praktisch auch für Torten)

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - Verpackung

Das war’s schon. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Verzieren der Cookies und die  Eisbonbon-Splitter sehen einfach immer wieder super aus auf Weihnachtsplätzchen. Ich hoffe, dass Clara die Eiskristalle gefallen und dass sie ihr schmecken. Wie ihr die Cookies schön verpacken könnt, seht ihr auf dem letzten Bild. Beim nächsten Mal stell ich euch Teil 2: “Marzipan-Nougat-Schnitten” vor. Freut euch drauf.

Må piskeriset være med dig (dänisch),

Euer Backbube

Tchibo Blogparade Rezept 2: Goldige Tassen-Gewürz-Kekse

Eine Woche läuft nun schon die Abstimmung bei der Tchibo Blogparade “Kekse” und meine Geflügelten Zimtziegen liegen immer noch vorn. Das hab ich euch zu verdanken!!! Drum muss ich leider kurz mal schreien vor Freude:

YEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH!!

Doch noch ist nicht der 27.11., denn dann endet erst die Abstimmung. Kann sich also noch alles ändern. Und so wie es heute morgen aussieht, bekomm ich Konkurrenz vom Küchenvergnügen. Nur noch 2% trennen uns. ALSO nochmals alle mobilisieren und voten, voten, voten!! Nun aber zum eigentlichen Grund für diesen Post. Für die Blogparade habe ich ja mehrere Produkte von TCHIBO bekommen, die ich zum Backen benutzen durfte. Und da sind nicht nur die kleinen Zimtzicken entstanden, sondern noch 3 weitere Rezepte. Und eins davon gibts heute: Goldige Tassen-Gewürz-Kekse. Dazu könnt ihr die äußerst praktischen Tassenkeks-Ausstecher von TCHIBO benutzen, die auch im ein oder anderen Goodiebag von BLOGST waren.

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse

Zutaten:

  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Sahne
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 100 g Zucker
  • 50 g Kakao
  • 1 Ei
  • 175 g Butter
  • Blattgold (Ihr könnt das Blattgold auch weglassen. Ich hab das Blattgold noch aus Zeiten als das Gold günstig war, hab damals gerade mal 9,99 € dafür gezahlt, heute kostet die gleiche Packung abartige 46,79€!!!!!)

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold - Ausstecher

Zubereitung:

Schritt 1: Schokolade hacken, Sahne erhitzen und Schokolade darin schmelzen. 60 Minuten kalt stellen.

Schritt 2: Ei und Butter gut verrühren. Mehl, Salz, Gewürz, Zucker & Kakao mischen, und dazugeben. Gut verkneten, in Frischhaltefolie packen und 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Schritt 3: Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180 Grad, Umluft: 160 Grad). Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (ca. 5 mm dick) und Bäumchen, Sterne und Lebkuchenmännchen mit dem TCHIBO Tassenkeks-Ausstecher-Set ausstechen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die ausgestochenen Kekse darauf legen und 12 Minuten backen. Während die Kekse im Ofen sind, die Schokocreme aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur wieder weicher werden lassen.

Schritt 4: Kekse aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen einen Keks mit Schokocreme bestreichen und einen gleichen Keks oben drauf drücken. (Also Stern auf Stern usw….) Oberseite nochmals mit Schokocreme bestreichen und mit Blattgold verzieren.

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold auf einer Etagere

Die Kekse sind – besonders wenn sie golden funklen – der Hingucker an jeder Tasse. Die Schokocreme zwischen den zwei Keksen wird schön weich, wenn der Keks an der heißen Tasse baumelt. Also wird aus dem goldigen Gewürzkeks ganz schnell ein heißes Plätzchen (Insider!!!!). Viel Spaß beim Nachbacken.

Mag de garde met u zijn (holländisch),

Euer Backbube

Tchibo “KEKSE!” Blogparade oder “Geflügelte Zimt-Ziegen”

Vor einigen Wochen hat mich die Firma TCHIBO angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte an der TCHIBO „KEKSE!“ Blogparade teilzunehmen. Dazu würden mir ein paar Backhelfer zugeschickt werden, mit deren Hilfe ich dann meiner Keksbacklaune freien Lauf lassen könnte. Am Ende solle man dann das fertige Rezept an Tchibo schicken, dort würde es dann auf dem Blog veröffentlicht werden und die Leser hätten eine Woche Zeit ihren Favoriten zu wählen. Also hab ich zugesagt und ich staunte nicht schlecht, als ein riesiges Paket vor meiner Haustür stand. Darin fand ich eine Porzellanetagere, eine Lebkuchenmann-Form, ein Ausstecher-Set für eine Keks-Krippe, Spekulatius-Backformen aus Silikon, eine Dauerbackmatte & Ausstecher für Tassen-Kekse. Ich konnte es gar nicht abwarten, das alles auszupacken und sofort zu benutzen. VIELEN HERZLICHEN DANK NOCHMALS AN TCHIBO FÜR DIESES TOLLE PAKET.

Ich habe tatsächlich alle 6 Artikel zum Backen benutzt, aber zwecks Chancengleichheit darf man bei der Blogparade natürlich nur ein Rezept an den Start schicken. Und darum musste ich mich zwischen meinen Geflügelten Zimt-Ziegen, den Gewürz-Tassen-Keksen mit Blattgold, dem Walnuss-Ingwer-Spekulatius & dem Christmas-Brownie-Man entscheiden. Und gewonnen haben die “Geflügelten Zimt-Ziegen”. Und hier kommt das Rezept:

Geflügelte Zimt-Ziegen

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 250g gesiebter Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Tropfen Bittermandel-Öl
  • 1 Tl Zimt
  • 300 g gemahlene (nicht abgezogene) Mandeln
  • Mandelblättchen
  • Zuckerguss
  • braune Zuckerschrift

Zubereitung:

Schritt 1: Das Eiweiß sehr steif schlagen. (Tipp: Wenn ihr mit einem Messer in den Schnee schneidet, sollte dieser Schnitt noch sichtbar bleiben) Nach und nach Puderzucker unterschlagen. Zwei gut gehäufte Esslöffel Eischnee beiseite stellen.

Schritt 2: Vanillezucker, Aroma, Zimt und die Hälfte der Mandeln vorsichtig unter den Eischnee heben. Dann die restlichen Mandeln esslöffelweiße unterheben, aber nur bis der Teig fast nicht mehr klebt.

Schritt 3: Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen und die Masse ca. 5 mm dick ausrollen. Mit dem Schaf-Ausstecher aus dem TCHIBO Ausstecherformen-Set „Krippenspiel“ Schafe ausstechen, auf ein Backblech (mit der TCHIBO Dauerbackmatte belegt) legen und im vorgeheizten Backofen 20 – 30 Minuten backen (Ober-/Unterhitze 140-160 Grad, Heißluft 120- 140 Grad). Ich habe aus dem Schaf-Ausstecher einfach mal ganz frech einen Ziegenausstecher gemacht. Denn ich fand “Zimt-Ziegen” klingt lustiger als “Zimt-Schafe”. Und ich finde es sieht doch schon sehr nach Ziegen aus, oder nicht?

Schritt 4: Kekse aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Dann Mandelblättchen mit Zuckerguss festkleben (zuerst die senkrechten Mandelblättchen von links nach rechts, dann das waagerechte “Deck”-Blättchen. Mit brauner Zuckerschrift noch ein Auge draufsetzen und fertig ;o)

Und wie findet ihr die kleinen, frechen Zimt-Zicken – äh, Ziegen? Ich habe sie unter all meinen anderen Backergebnissen deshalb auserwählt, da ich finde, dass sie an Niedlichkeit kaum noch zu übertreffen sind und sich bestimmt jeder freut, wenn sie aus meiner Keksdose direkt auf die Etagere fliegen und man sie genüsslich knabbern kann.
Ich hoffe, dass meine kleinen Zicklein gut ankommen und wünsche auch all den anderen Teilnehmern ganz viel Glück und viele Leser.

Natürlich werde ich euch auch nach und nach die anderen 3 Rezepte präsentieren, aber für heute war`s das erst Mal. Ein Bild mit meinen Kreationen zeig ich euch aber schon mal:

Ich freu mich nun auf die BLOGST-Konferenz in Hamburg, die dieses Wochenende stattfindet. Denn da treff ich all die tollen Mädels von all den tollen Blogs, die ich so klasse finde. Ein Traum wird wahr. Leider hab ich meine Kamera zuhause vergessen, aber das iPhone gibt ja auch was her. Viele Grüße aus dem Hotel und wie man in Hamburg so schön sagt:

“Hummel Hummel – Mors Mors”

Euer Backbube

A verry british picnic – PART 1 – Shortbread & Lemon Curd

Versprochen ist versprochen. Und darum folgt nun Teil 1 meines Beitrags zur “Post aus meiner Küche”. A verry british Picnic – PART 1: Heute Shortbread & Lemon Curd. Beides allein ist schon sehr lecker, aber zusammen ist es ein Gedicht. Lemon Curd mache ich grundsätzlich selbst, denn ich habe bisher noch keines gekauft, das mir geschmeckt hat. Außerdem schmeckt Selbst-Gemachtes sowieso immer besser.

Kommen wir aber zuerst zum Shortbread. Dieses süße Mürbteiggebäck, das besonders in Schottland gern zur Teatime serviert wird. Klassischerweise wird es aus einem Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl gemacht. Mein Shortbreadrezept habe ich vor einigen Jahren von einer Austauschschülerin aus Schottland erhalten (na gut, es ist schon länger her, ich gebs ja zu *gg*). Sie hatte immer in den Pausen Shortbread dabei und es auch zu jeder Schulveranstalltung mitgebracht. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie mir das Rezept geben würde. Und sie hat JA gesagt. Und hier ist es:

Shortbread (nach einem Rezept von Jessica’s Grandmother)

Zutaten:

  • 100 g feiner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Reismehl + 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 160° C vorheizen. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Mehlsorten & Salz hinzufügen und dann schön verrühren und dann mit der Hand weiter kneten. Nicht wundern, der Teig ist etwas trocken. Das passt aber so. Ihr dürft auch auf KEINEN FALL DAS REISMEHL DURCH WEIZENMEHL ERSETZEN, das Reismehl sorgt nämlich dafür, dass die Shortbreads schön mürbe werden.

Schritt 2: Den Teig halbieren, in zwei ca. 2 cm dicke Rechtecke formen, und 1 cm breite Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Gabel Muster einstechen (dies sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass der Teig aufgeht.)

Schritt 3: Ca. 16 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. In warmem Zustand sind sie sehr zerbrechlich.

Das Shortbread passt hervorragend zum Tee, zum Kaffee, oder als kleiner Snack zwischendurch. Sie halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose relativ lang, aber frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Und wenn man keinen Tee oder Kaffee zur Hand hat, dann nimmt man eben stattdessen Lemon Curd. Und zwar dieses hier:

Lemon Curd (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)

Zuaten:

  • 4 Eigelb
  • 225 g Zucker
  • 185 ml Zitronensaft
  • 120 g gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung:

Schritt 1: In einer großen Schüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dick und blass wird. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung in einem schweren Edelstahltopf umfüllen (Keinen Aluminiumtopf verwenden, er reagiert mit dem Zitronensaft und dem Eigelb!)

Schritt 2: Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen, gefolgt von Salz & der Zitronenschale. Die Masse erhitzen, bis sie Puddingkonsistenz annimmt.

Schritt 3: Vom Herd nehmen und in Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Lemon Curd ist wirklich eine wundervolle Erfindung. Sooooo zitronig. Wenn ihr es nicht zum Shortbread essen möchtet, dann vielleicht zu Scones oder als Topping auf einen Cupcake? Oder als Füllung für einen Zitronenkuchen? Probiert es einfach mal aus.

Natürlich habe ich auch alles passend zur britischen Flagge verpackt. Rot, blau und weiß.

  • Pappbecher, Cupcakecups & Holzlöffel gibt’s HIER.
  • Die Aufkleber gibts HIER.
  • Die britischen Servietten hab ich von Butlers. (Das gibts da aber nicht dauerhaft, ist gerade nur Aktionsware)
  • Die Glasperlen habe ich selbst gemacht, bei meiner Mutter im Laden. HIER.

God save the queen! May the whisk be with you,

Euer Backbube

Post aus meiner Küche: A VERRY BRITISH PICNIC

Ja es ist wieder mal so weit. Post aus meiner Küche geht in die dritte Runde. Das Thema diesmal: “LASST UNS PICKNICKEN”. Nichts lieber als das. Also ran an die Töpfe und Backformen. Diesmal hab ich mir was ganz Besonderes einfallen lassen. Ich wollte meiner Tauschpartnerin die Möglichkeit geben, ein Motto-Picknick zu starten. Aber zuerst mal die Vorgeschichte: Es gab dieses Jahr ein Ereignis, das mir sehr gefallen hat. Die Olympischen Spiele. Und wo waren die? In London. Ich war begeistert von der spritzigen Leichtigkeit der Londoner, mit der sie die Spiele präsentiert haben. Nichts anderes habe ich von einer Stadt wie London erwartet. Ich war vor vielen Jahren mit zwei sehr guten Freundinnen, Doro & Verena, in diesem tollen englischen Städtchen und habe mich sofort verliebt. Die Stadt hat mich förmlich eingesaugt. Mich in ihr Herz geschlossen und ich sie.

Viele Dinge habe ich dort erlebt: Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als wir drei zuerst in einem Casino am London Eye aus 10 pence 30 Pfund gemacht haben. Und wie wir dann vor dem Casino “Las Vegas” standen. Wir entschieden uns dazu, hinein zu gehen und nochmals mit unserem Gewinn zu spielen. Davon wollten wir es abhängig machen, ob wir jemals nach Las Vegas gehen würden. Bei Sieg: Ja! Bei Verlust: Nein!… Nun, Las Vegas wird uns nie sehen. Dann gab es da noch eine äußerst amüsante Begegnung mit zwei Jungs, die mit nichts weiter bekleidet waren, als mit zwei Handtüchern um die Hüften, nachdem jemand in unserem Hotel mit dem Haarspray!!! den Feueralarm ausgelöst hat. Meine Freundin Verena wird wohl nie wieder laut auf Deutsch in London denken. *gg* Und das gleiche wird auch Doro beim Klamottenkauf im verdammt coolen Bekleidungsladen wohl nie wieder tun. Ich hoffe die beiden Sätze “Aber gerne doch!” und “Ich spreche deutsch, Madame!” zaubern nun ein Grinsen auf die Gesichter meiner beiden London-Begleiterinnen.

Auch kulinarisch war London ein Genuss. Bei Pret a Manger habe ich ein Sandwich gegessen, dass nun mein Lieblingssandwich ist: Vollkorntoast mit Eisbergsalat, Camembert & Preiselbeeren. Bei Harrods gab es einen Donutladen, bei dem ein kleiner Trick zu einem Gratisdonut verhilft. Einfach vor der Theke deutsch sprechen und schon bekommt man einen umsonst. Und auch sonst waren die kulinarischen Köstlichkeiten in London alles andere als man so gesagt bekommt. Und das war auch der Grund für mein Motto: A VERRY BRITISH PICNIC.

Ein kleiner britischer Picknick-Korb, vollgepackt mit typischen englischen Köstlichkeiten. Shortbread, Teacake, Lemon Curd & Orange Jam. Ich werde euch nun in den nächsten Tagen die einzelnen Bestandteile meines kleinen Picknick-Korbes präsentieren. Mit Rezepten, Verpackungsideen und vielleicht auch noch einigen Anekdoten aus London. Und vielleicht finde ich sogar die Fotos von meinem Londonbesuch wieder.

See you, and may the whisk be with you. (könnte mein neuer Slogan sein)

Greets, Backbube

Cool Mint Oreo Cupcakes

Es ist erst ein paar Tage her, da hat mir der Vater einer sehr guten Freundin aus Amerika Oreo-Kekse mit Cool Mint Füllung mitgebracht (wie ihr vielleicht schon gelesen habt) und ich war sofort versucht, die Kekse zu Cupcakes zu verarbeiten.

Ein tolles Rezept hatte ich bereits im Hinterkopf, jetzt fehlte mir nur noch ne Idee für ein Frosting. Ich hab das ganze Internet und all meine tollen Backbücher durchforstet und irgendwann habe ich mich für ein 7-Minute-Icing entschieden. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich mir nicht etwas besonderes überlegt hätte. Da ich von ein paar Oreo-Keksen nur die Deckel gegessen hatte war noch die Minzfüllung von 3 Keksen übrig. Die hab ich einfach kurzerhand mit unter das 7-Minute-Icing gemischt. Ich hoffe das wirkt sich nicht negativ auf das Icing aus. Das weiß ich dann morgen früh. ;o)

Cool Mint Oreo Cupcakes (leicht variiert, aus der LECKER Bakery)

Zutaten:

  • 100g “Oreo”-Kekse (mit Cool Mint Füllung)
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 3 Eier (Gr.M)
  • 250g Mehl
  • 2 leicht geh. TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 2 Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 1/4 TL Weinsteinbackpulver
  • Füllung von 3 “Oreo”-Keksen (mit Cool Mint Füllung)

Schritt 1:  Papierförmchen in die Mulden eines Muffinblechs setzten. “Oreo”-Kekse mit den Fingern zerbröckeln. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C)

Schritt 2: Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz 4-5 Minuten cremig rühren (Handmixer). Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch kurz unterrühren. Kekse vorsichtig unterheben. Teig in die Förmchen verteilen und 20-25 Minuten backen. Muffins herausnehmen und abkühlen lassen.

Schritt 3: (Frosting) Eiweiß, Zucker und Weinsteinbackpulver in einem heißen Wasserbad schlagen, nach 3-4 Minuten herausnehmen und solang weiterschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden. Das dauert ca. 7 Minuten. Dann die Minzfüllung der 3 “Oreo”-Kekse mit unterrühren. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen und mit einem halben Keks garnieren.

Das Frosting ist während ich diesen Beitrag geschrieben habe richtig schön fest geworden, mal schauen ob es bis morgen so bleibt. Das hoffe ich, denn nicht nur meine Eltern werden sie probieren, sondern auch meine kleine Backelfe Soraya.

Wünsche euch einen schönen Abend und ne sonnigen Sonn(en)tag,

euer Backbube

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Ich liebe meine Freunde…..

……ganz besonders dann, wenn sie auch noch nette Eltern haben, genauer gesagt, einen lieben Vater, der mir unverschämt leckere Süßigkeiten aus Amerika mitbringt. Thx Caro. Neben meinen absoluten Lieblings-Frühstücks-Cerealien Lucky Charms, und M&M’s mit Peanut-Butter & Coconut-Füllung hab ich auch ganz besonders tolle Oreo-Kekse mit Minzfüllung bekommen. Die werde ich bei Gelegenheit zu Cupcakes verarbeiten, muss mir nur noch ein passendes Frosting überlegen. Aber hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Kekse ;o)

Wenn jemand ne gute Idee für ein Frosting hat, dann schreibt mir doch nen Kommentar ;o)

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