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{Werbung} Brotaufstriche aus gebrannten Nüssen – Weltbestes Brandgut aus der schönsten Stadt Deutschlands

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Sie heissen YES PE CAN!„, „PEACETAZIE„, „MANDELIKAT„, „CASHJUHU„, „HASELGENUSS und ERDNUSS MUSS! – die grandiosen Aufstriche von BRANDGUT aus Hamburg. Jetzt fragt ihr euch, wie ich in Ulm davon erfahren habe? Nun, dass war ein Zufall. Ein oberleckerer Zufall! Vor ein paar Wochen durfte ich ja mein Schneebesen-Kollektion, die in Zusammenarbeit mit räder entstanden ist, auf der Tendence in Frankfurt vorstellen. Und wie es der besagte oberleckere Zufall so wollte, war in Halle 1 gleichzeitig eine kleine Version der „eat & style“. Dort schlenderte ich genüsslich drüber und zwischen all den großen Ständen bekannter Marken entdeckte ich ein kleines Paradies. Dort standen nämlich 6 kleine, sehr geschmackvolle Gläser aufgereiht, die zu aller erst mein „Oooooh, das ist ja ne schöne Verpackung“-Herz volle Kanne anrempelten um mich dann geschmacklich komplett aus den Socken zu hauen. Diese kleinen Gläser enthalten nämlich – und jetzt reisst euch bitte zusammen und lasst nicht mitten im Büro einen ohrenbetäubenden Jubelschrei los – knusprige Aufstriche aus gebrannten Mandeln, gebrannten Pistazien, gebrannten Erdnüssen, gebrannten Haselnüssen, gebrannten Cashews und JAAAAAAA gebrannten Pekannüssen!!! Wer braucht den Brunnen der ewigen Jugend wenn er BROTAUFSTRICH AUS GEBRANNTEN MANDELN haben kann. Ich schwöre, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie sowas gigantisch Gutes auf ein Brot geschmiert.

Brandgut - Aufstriche aus gebrannten Nüssen - 2 Gläser aufeinander - 3 Gläser hintereinanderbearbeitet_quer-4 Brandgut - Aufstriche aus gebrannten Nüssen - 3 Sorten - ein offenes Glas

Selbstverständlich MUSS ich euch dieses Geschenk des Himmels vorstellen. Selten war ich von einem Produkt so überzeugt. Die Qualität ist absolut einmalig, das Verpackungsdesign sowieso und was noch viel wichtiger ist, die beiden Menschen, die hinter dem Produkt stehen sind es ebenso. Das sind übrigens Meike und Daniel und damit ihr ein bisschen was über sie und die leckeren Aufstriche erfahrt, hab ich sie für euch interviewt.

Hey Meike, hey Daniel! Eure leckeren Aufstriche aus gebrannten Nüssen überzeugen auf ganzer Linie. Wie seid ihr auf die Idee zu diesem außergewöhnlichen Produkt gekommen?
  • Wenn wir das noch so genau wüssten… Das ist tatsächlich „irgendwie einfach so passiert“. Wir haben schon immer viel in der Küche rumgewerkelt und Spaß daran gehabt Dinge schön zu gestalten, und an Weihnachten gab’s dann immer Geschenke für alle. Chutneys, Liköre, Senfe, dann irgendwann mal eine Erdnussbutter… und plötzlich auch gebrannte Mandeln in streichfähig.
Was mich immer total interessiert, und ich bin sicher meine Leser auch, ist, wie lange es gedauert hat von der Idee bis hin zum finalen Produkt.
  • Das Produkt an sich war ja plötzlich einfach da. Was lange gedauert hat, war die ganze Planung außen rum. Also den Businessplan zu schreiben, die ganzen rechtlichen Auflagen herauszufinden, die Recherche und Organisation der Geräte, eine Küche zu suchen, herauszufinden wie das mit dem Vertrieb und dem Handel funktioniert, und nicht zuletzt natürlich einen Namen zu finden und das ganze Design zu entwickeln. Alles in allem haben wir dafür fast neun Monate gebraucht – aber wirklich fertig sind wir immer noch nicht ;)
Worauf legt ihr bei der Herstellung eurer Nuss-Aufstriche besonderen Wert?
  • Das Gesamtkonzept muss stimmen. Jeder einzelne Schritt muss sorgfältig gemacht sein, vom Brennen und Verarbeiten der Nüsse bis hin zum Aufkleben des Etiketts. Es ist uns wichtig dass wirklich alles stimmt, dass die Cremes nicht nur toll schmecken, sondern auch toll aussehen. Deswegen machen wir auch noch von vorne bis hinten alles selber. Es fällt uns schwer, unser Baby jemand anderem anzuvertrauen…
Was macht euer Produkt einzigartig?
  • Das ist definitiv das Brennen der Nüsse. Nusscremes gibt es ja massig am Markt, aber keine einzige aus gebrannten (=karamellisierten) Nüssen. Unseren Cremes sind pure gebrannte Nüsse, nur eben in bislang unbekannter Konsistenz. Außerdem verzichten wir komplett auf Zusätze wie zum Beispiel Emulgatoren oder Konservierungsstoffe. Und sie haben alle eine leichte Salznote, das rundet den Geschmack nochmal toll ab.
Eure leckeren Aufstriche gibt’s ja online in eurem eigenen Webshop. Gibt es die Möglichkeit sie auch irgendwo „live“ zu Gesicht bekommen oder sogar zu probieren? 
  • Na klar doch! Gerade jetzt zum Herbst und vor Weihnachten werden wir an vielen Märkten teilnehmen um unsere kleinen Süchtigmacher unters Volk zu bringen ;) Hauptsächlich sind wir da in Hamburg unterwegs (zum Beispiel bei „Hello Handmade“, „Feingemacht“ oder Samstags bei der „Marktzeit“), aber im Dezember werden wir auch in Berlin und Köln beim „Holy Shit Shopping“ dabei sein. Wir freuen uns immer riesig, wenn wir an unserem Stand die Leute begeisterten können, also kommt vorbei!!!
Und zu guter Letzt noch eine Frage, die mich brennend interessiert. Welche Sorte ist euer Liebling?
  • Verdammt. Die Frage der Fragen. Gemein. Jede Sorte hat natürlich ihre ganz eigene Charakteristik. Mandel ist der Klassiker, der ist geschmacklich am feinsten und geht einfach immer. Pistazie und Cashew sind ausgefallener, da ist auch die Salznote und das Röstaroma ausgeprägter. Bisher hatten die beiden Sorten bei uns die Nase vorn, aber jetzt haben wir seit einem knappen Monat die Pekannüsse im Programm. Die schmecken nochmal ganz anders, sehr intensiv und würzig, irgendwie rustikal. Die gab’s letzte Woche mit Pfannkuchen – megalecker. Von daher macht heute YES, PE CAN! das Rennen ;)

Vielen Dank für eure Antworten und ich bin schon gespannt, was für Nüsse in Zukunft noch dazu kommen. 

bearbeitet_quer Brandgut - Aufstriche aus gebrannten Nüssen - geöffnetes Glas - leeres Glas Peacetaziebearbeitet_quer-2

Ich kann euch die leckeren Aufstriche wirklich ans Herz legen, da sie zusätzlich zu der Tatsache, dass sie einfach unfassbar gut schmecken, auch völlig ohne Zusatzstoffe auskommen, vegan und handgemacht sind. Schaut gern im Shop der beiden vorbei, folgt ihnen bei Instagram und lasst ihnen auch gern ein Däumchen bei Facebook da.

Und wenn euch jetzt das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, dann verrate ich euch schonmal eines: Morgen gibt’s auf meinem Blog ein leckeres Rezept, für das ich den „YES, PE CAN!“-Aufstrich verwendet habe und obendrauf könnt ihr auch noch ein leckeres 3-er-Set von Brandgut gewinnen. Bis dahin…

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Die Produkte für diesen Beitrag wurden mit von Brandgut zur Verfügung gestellt. Die Meinung zum Produkt ist meine eigene und ich habe keine vorgefertigten Werbetexte übernommen.

Shopvorstellung: la mesa wohnaccesoires & tolles Give Away

Vor einiger Zeit fand in München das Bloggertreffen „Blogs & Coffee“ statt. Organisiert wurde das Treffen von 2 Bloggerinnen und einem Blogger. Und eine der beiden Bloggerinnen möchte ich euch heute vorstellen, bzw. ihren Onlineshop. Die Rede ist von Sabine Wittig und ihrem Wohnaccesoires-Shop „la mesa“ (schaut auch auf dem dazugehörigen Blog www.azurweiss.de vorbei).

lamesa - onlineshop - startseite

Dort findet man viele kleine Dinge, die die Wohnung und das Leben in eben dieser lebenswerter machen. Tolle Accessoires, Kissenhüllen, Geschirr und die wundervollen Kunstwerke der Papierkünstlerin Jurianne Matter, in die ich mich sofort verliebt habe. Ganz besonders haben es mir die Papierschiffchen angetan. Da ich schon lange ein großer Origami-Fan bin, mag ich alles gefaltete aus Papier. Sind die Schiffchen nicht toll? (Ganz unten erfahrt ihr sogar, wie ihr sie gewinnen könnt, denn Sabine hat mir 2 Packungen für euch bereitgestellt)

la mesa - little wishboats - juriane matter

Ganz toll am Shop finde ich auch die Möglichkeit, Geschenke für bestimmte Typen zu suchen. Links in der Navigation kann man nämlich spezifisch nach Geschenken für z.B. Hobbyköche, Reiselustige, Retrofans oder die nette Kollegin suchen. So findet man für jeden etwas passendes. In der Kategorie „Frisch eingetroffen“ findet man aktuelle neue Produkte, und wer von Vintage nicht genug bekommen kann, für den ist unter „Einzelstücke und Vintage“ etwas dabei. Und ich habe noch etwas entdeckt, was sofort in mein Herz geflattert ist. Dieses Vögelchen. Damit trifft Sabine genau meinen Geschmack: Holz und Neon. Besser gehts nicht.

sabine wittig - www.lamesa.de

Um euch auch ein paar Hintergrundinformationen zu liefern, habe ich mit Sabine ein kleines Interview gemacht, in dem ihr einiges über ihren Shop erfahrt und auch den Grund dafür, warum sie lieber in der Erde wühlt, als Yoga zu machen. Viel Spaß beim Lesen:

Backbube: Hallo Sabine. Auf deinem Blog www.azurweiss.de dreht sich alles um das Thema Einrichten. Die passenden Accessoires zum Einrichten findet man in deinem Online-Shop la mesa. Doch was war zuerst da? Der Blog oder der Shop?

Sabine: Zuerst war der Shop da, der Blog ergänzt den Shop als „Schaufenster“ und virtuelle Plauderecke.Viele meiner Kunden lassen sich von den Blogbeiträgen inspirieren.

Backbube: Nach welchen Kriterien wählst du Produkte für deinen Shop aus?

Sabine: Ich nehm‘ nur das ins Sortiment, was ich mir auch privat kaufen würde. Am liebsten mag ich kleine Labels, die in Deutschland oder zumindest in Europa produzieren. Nur sehr, sehr wenige meiner Artikel werden außerhalb Europas hergestellt.

Backbube:  „mesa“ ist das spanische Wort für „Tisch“. Hast du eine besondere Verbindung zu Spanien oder warum hast du dich für diesen Namen entschieden?

Sabine: Das Leben findet bei uns am Esstisch statt. Hier wird gegessen, geredet, gelesen, diskutiert, gefeiert. Bei la mesa gibt es genau die Dinge, mit denen man es sich  am, auf und um den Tisch besonders hübsch machen kann  – neben Geschirr und Tischdeko also auch Kissenhüllen und Schönes für die Wand.  

Backbube: Gibt es ein Lieblingsprodukt in deinem Shop, das du sofort kaufen würdest, wenn es nicht dein Shop wäre?

Sabine: Oh – da gibt es viele! Zum Beispiel die Blüten von Jurianne Matter, die hab‘ ich das ganze Jahr über immer irgendwo im Haus stehen. Außerdem bin ich im Moment  ganz vernarrt in den kleinen Holzbären von Kay Bojesen. Und: Ich bin ein tea towel junkie und besitze jedes Exemplar aus dem Shop mindestens einmal auch privat.

Backbube: Was ist für die Zukunft von la mesa geplant?

Sabine: Im letzten Sommer habe ich eine eigene kleine Kollektion an Typopostkarten aufgelegt, die ständig wächst. Als nächstes sind Poster geplant. Das erste Motiv für ein DIN A5-Miniposter ist seit letzter Woche in Druck.  

Backbube: Was macht deinen Shop einzigartig?

Sabine: Zum Einen sicher das, was alle kleinen Shops so einzigartig macht: die individuelle, sehr persönliche Zusammenstellung des Sortiments. Zum Anderen lege ich viel Wert darauf, dass man die Produkte, die es bei la mesa gibt, nicht an jeder Ecke findet und dass sie meinen Kunden lange Freude machen!

lamesa - little wishboats - titelbild

Backbube: Nun noch ein paar persönliche Fragen: Wann hast du dich dazu entschieden mit dem Bloggen anzufangen, und warum?

Sabine: Ich möchte meinen Kunden – neben den Produktbildern im Online-Shop – noch mehr Ideen und Inspirationen liefern. Außerdem sollen sie gerne auch ein bisschen was Persönliches über mich erfahren, schließlich schenken sie mir ihr Vertrauen. Der Blog ersetzt also ein Stück weit Ladendeko, Schaufenster und die in einem „echten“ Laden ja ganz normale persönliche Plauderei.

Backbube: Gibt es außer deinem Shop und deinem Blog noch eine andere Leidenschaft?

Sabine: Ja, mein Garten. Ich wühle unheimlich gern in der Erde – das ist viel besser als Yoga!

Backbube: Was sind deine aktuellen Lieblingsblogs bzw. deine All-Time-Favourites?

Sabine: Oh, diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn das ändert sich ständig. Im Moment würde ich gerne ein paar Zimmer umgestalten, deshalb lese ich derzeit viele Interiorblogs, die Einblicke in Wohnungen geben. Zum Beispiel  www.timeoftheaquarius.com, Emmas Designblogg, http://fantasticfrank.wordpress.com/. Und ich schaue regelmäßig bei den Blogs meiner Blogroll vorbei – einige dieser Blogger kenne ich mittlerweile persönlich, da macht das Lesen gleich noch mehr Spaß und da finden sich auch meine All-Time-Favourites.

Backbube: Nun noch ein paar Entweder-Oder-Fragen (Sag ganz spontan, was dir zuerst zusagt). Punkte oder Karos?

Sabine: Punkte!

Backbube: Pink oder Violett?

Sabine: Puh – eigentlich bin ich der Grün/Blau-Typ, aber wenn ich mich dennoch entscheiden müsste, dann für Pink.

Backbube: Torte oder Kuchen?

Sabine:  Kuchen! Immer und jederzeit!

lamesa - giveaway

Und nun zu einem unglaublich tollen Give Away. Ihr könnt nämlich die kleinen Papierschiffchen gewinnen. Zur Verlosung stehen 2 „Packungen“ fleet little wishboats (je Pack sind es 11 Papiere in verschiedenen Designs und Größen incl Faltanleitung). Da es 2 Packungen sind, gibt es diesmal auch 2 GewinnerInnen. Und so könnt ihr gewinnen: Schaut auf www.lamesa.de vorbei, schreibt mir bis Samstag, 13.04.2013 um 19:00 Uhr (Nachtrag: Gewonnen haben Lena und rosaundlimone – Gratulation) einen Kommentar und nennt mir euer Lieblingsprodukt aus dem Shop. Die Gewinner werden per Zufall bestimmt.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Ein Koch hat für mich in meiner Küche gekocht – Ich schwebe im kulinarischen Himmel

Vor einiger Zeit waren wir bei zwei sehr guten Freunden von uns zu Besuch – Lena & Kevin. Und die beiden haben uns von einem unglaublich tollen Erlebnis erzählt. Ein Freund von ihnen ist ein Profikoch und bietet sich als Mietkoch an. Er hat für die beiden in deren Küche gekocht und als sie uns davon erzählten lief mir das Wasser im Mund zusammen. Und zwar so sehr, dass ich diesen Koch auch in meiner Küche haben musste. Und was gibt es schöneres, wenn ein Profi die neue Küche so richtig einweiht. Die Küche hat den Vollbelastungstest bestanden. Denn Samstag vor zwei Wochen war es soweit. Jürgen Seckler hat ein unglaubliches, sensationelles, unvergessliches 4-Gänge-Menü gezaubert. Um 19 Uhr rückte er samt seiner charmanten Freundin Kathrin an und brachte neben den Speisen, auch den Wein und das Geschirr mit. Ich musste lediglich den Tisch mit Tischdecke, Weingläsern & Besteck ausstatten. Und ihn ein bisschen dekorieren, ihr kennt mich ja.

Menükarte & Tischdeko

Um 19 Uhr ging’s los. Jürgen machte sich also in meiner Küche breit und hatte schon einige Dinge vorbereitet und benötigte zum Erwärmen nun auch einige Töpfe. Doof, dass ich zur Zeit nur 2 Töpfe habe, die für Induktion geeignet sind. Zum Glück kam noch unser Freund Viktor zum Essen, der praktischerweise direkt neben uns wohnt und noch einen induktionsgeeigneten Topf mitbrachte. Und dann gings los.

Kathrin schenkte uns eine Aperitif – Prosecco mit Quittenlikör – ein und servierte jedem ein kleines Schälchen mit einem kleinen weißen Ding drin, das aussah wie eine Pille aus Traubenzucker. Doch mit heißem Wasser begossen wurde daraus ein feuchtes Tuch zum Reinigen der Hände. Ich liebe solche Gimmicks. Danach gab’s Olivenbrot mit Salz- oder Safranbutter. Und schwupdiwup folgte der Gruß aus der Küche. Spanferkel „Jäger Art“ mit Kartoffelespuma und Zwiebelbrotcroutons. Unglaublich lecker. Dazu wurde der leckerste spanische Weißwein, den ich je getrunken habe, serviert.

Apperetiv & Gruß aus der Küche

Es folgte Gang 1: Ein Merrettich-Apfel-Cappuccino mit Kakao. Ein sensationeller Geschmack, den ich so nicht erwartet hatte. Zwischendrin kam Jürgen immer wieder zu uns an den Tisch und erzählte etwas zu den Speisen.

2. Gang

Dann kam Gang 2: Frittiertes Ei mit Kaviar gefüllt, auf violettem Kartoffelpürree, dazu Spinat und geschmälzte Strauchtomate. Das hört sich nicht nur lecker an, das war auch lecker. Das Ei war innen drin übrigens weich. Jürgen musste also weichgekochte Eier schälen, und zwar ganz frische, direkt vom Bauern. Habt ihr das schonmal versucht? 20 Eier hat er gekocht, 12 sind ihm leider beim Schälen auseinandergefallen. 16 Stunden Vorbereitungszeit gingen für das Menü übrigens ins Land. Ganz schön aufwendig.

Jürgen Seckler - Mietkoch, Catering & Kochkurse

Mit Gang 3 folgte dann der Hauptgang, zu dem Rotwein serviert wurde. Ich mag Rotwein ja überhaupt nicht. Also gar nicht. Also absolut GAR NICHT! Jürgen & Kathrin hatten die Hoffnung mich mit den guten spanischen Rotweinen, die sie dabei hatten, doch zum Rotweinliebhaber umzudrehn, doch sie sind gescheitert. Für mich schmeckt irgendwie jeder Rotwein gleich. Bei mir verursacht Rotwein immer so ein Gefühl im Mund, wie wenn man zu viel Rhabarber gegessen hat – ihr wisst schon, dieses pelzige Gefühl auf den Zähnen – nur beim Wein hab ich das Gefühl im kompletten Mundraum. Doch das Essen brauchte gar keinen Wein um zu glänzen. Die Kalbsbacke mit Wurzelgemüse, Polenta, Knoblauchschaum und geräuchertem Popcorn war mit ABSTAND das beste Gericht, das ich jemals gegessen habe. Das Fleisch zerging auf der Zunge, die Soße war ein Traum. Das ganze Gericht löste hundertausende Geschmacksexplosionen aus.

Jürgen Seckler - Hauptgang

Und dann kam der Gang, auf den ich mich am meisten gefreut habe. DAS DESSERT. Zum Glück habe ich im Vorraus nicht angegeben, dass ich Rote Beete nicht mag, denn dann wäre mir dieses Geschmackserlebnis entgangen. Es gab ein kleines Schokoküchlein mit weißem Schokoladeneis, Rote-Beete-Gelee & Bisquitröhrchen mit Schokoladenmousse gefüllt. Das Küchlein war warm und innen noch flüssig, über die Rote-Beete-Gelee-Würfelchen hat Jürgen dieses Knisterpulver gestreut, das auf der Zunge explodiert. Das kennt ihr bestimmt. Ich liebe das. Die Kombination aus dem Eis, dem Kuchen und der Roten Beete war ein wahr gewordener kulinarischer Traum. Ich kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Der ganze Abend war einzigartig.

Dessert

Mit Freunden zusammenzusitzen, sich bekochen zu lassen, zu schlemmen, zu genießen, zu schmecken, zu lachen……. das macht das Leben so einzigartig.

Damit ihr Jürgen und seinen JS Cooking Service besser kennenlernt, hab ich ihn interviewt. Das Interview könnt ihr HIER nachlesen. (Ich hab zum ersten Mal das Interview als pdf eingefügt. Ich hoffe, ihr könnt es alle lesen.) Ihr findet sämtliche Kontaktdaten und Infos in diesem Interview. Und bald wird Jürgen wohl auch einen Blog starten – wer ihm das nur geraten hat? *hihi* Ich entschuldige mich an dieser Stelle übrigens für die vielen verwackelten, halb verwackelten und unscharfen Bilder. Ich komm bei dunklem Licht einfach nicht klar mit Belichtung, Blende und dem ganzen Zeugs. HILFE!!!

Wünsch euch noch einen schöne Restwoche,

May the whisk be with you,

Euer Backbube