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Styled Wedding Shoot – Rezept Nummer 2 – Klitzekleine Zimtschnecken alla Daniela Klein

Schon etwas länger ist es her, dass ich mit meinen kleinen Zimtschnecken und den feinen karelischen Piroggen Teil des zauberhaften Styled Wedding Shoots bei Katja sein durfte. Und wenn mich eine nette Leserin nicht gefragt hätte, wann denn endlich das Rezept zu den Zimtschnecken kommen würde, dann hätte ich es wohl vergessen. Ja, auch ein Blogger vergisst mal was. Wird Zeit für nen Blog-Plan. Dann vergisst man auch nix. Ich lass einfach das Büro mit nem überdimensionalen Kalender tapezieren, dann hab ich den Überblick *hihi*.

Nun kommt es aber, das leckere Rezept. Das stammt von der lieben Daniela und ihrem zuckersüßen Buch “Klitzkleine Glücklichmacher”. Ich hab einfach noch kein besseres Zimtschnecken-Rezept gefunden, darum musste ich genau dieses machen.

Klitzekleine Zimtschnecken (von Daniela Klein, Klitzekleine Glücklichmacher, Umschau Verlag)

Zutaten (für den Teig):

  • 40 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 15 g frische Hefe
  • 40 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 270 g Mehl

 

Zutaten (für die Füllung):

  • 75 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Ei
  • 1 TL Milch

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Butter schmelzen und die Milch dazu geben. Erwärmen (max. 38 Grad) und vom Herd nehmen. Alle übrigen Zutaten für den Teig, bis auf das Mehl, dazugeben und so lange verrühren, bis sich alles gelöst hat.

Schritt 2: Das Mehl in eine große Schüssel geben und die flüssigen Zutaten dazugeben, mit einem Teigspatel verrühren und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. (Sollte der Teig an den Fingern kleben, dann noch etwas Mehl hinzufügen). Formt eine Kugel aus dem Teig und lasst ihn zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen.

Schritt 3: Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig nochmals gut durchkneten. In zwei Teile teilen und beide auf ca. 20 x 30 cm ausrollen. Mit der weichen Butter bestreichen. Zimt & Zucker mischen und auf der Butter verteilen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Schritt 4: Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Schnecken im Abstand von ca. 5 cm nebeneinander auf das Blech setzen und mit einem Geschirrtuch abdecken. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen. Ei und Milch vermischen, die Schnecken damit bestreichen und 5-7 Minuten backen. Zusammen mit dem Backpapier auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Und dann könnt ihr sie entweder noch warm genießen (und es gibt nicht schöneres auf der Welt, oder Jeanny?) oder ihr lasst sie kalt werden und steckt entweder Eisstiele oder Paperstraws in die kleinen Schnecken, dann lassen sie sich wunderbar verschenken.

Die kleinen Schnecken fanden auf dem Styled Wedding Shoot übrigens auch ihren Traumpartner. Eine wunderbare Vintage-Etagere, die ich nach dem Shoot unbedingt mit nach Hause nehmen musste, da die Schnecken (und ich) sich so in sie verliebt hatten.

Die kleinen Leckerbissen strahlten uns übrigens schon zu Beginn des Shooting so verführerisch an, dass wir es kaum abwarten konnten, sie danach zu vernaschen. Und so beende ich den heutigen Beitrag mit einem tollen Foto der Braut, der genau den Blick zeigt, mit dem wir alle die kleinen Schnecken angestarrt haben.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Hier nochmal ein Überblick über alle Beteiligten:

“Das Jahr der Hochzeiten” ODER “Warum auch mal eine BackHUMMEL Bienenstich-Cupcakes backt”

Spätestens seit dem TV-Beitrag bei EinsPlus habe ich neben “Le Büb” und “Heißes Plätzchen” noch einen weiteren Spitznamen: “Backhummel”. Diesen Namen hab ich wohl der lieben Steffi zu verdanken, und irgendwie find ich ihn auch ganz witzig. Und als mich vor kurzem meine sehr gute Freundin Andrea gefragt hatte, ob ich für ihre Hochzeit etwas backen würde, da war der Schritt nicht weit von der Hummel zur Biene, bzw. zum Bienenstich. Ich entschied mich für Bienenstich-Cupcakes. Die hatte ich schon mal privat für mich ganz allein gebacken und befand sie für oberlecker. (Das Rezept stammt ja auch aus der LECKER Bakery)

Ich wollte die Cupcakes etwas vintage-mäßig gestalten und so traf es sich gut, dass Blueboxtree mir ein paar tolle Dinge zur Verfügung gestellt hat, die perfekt passten. Cupcake-Wrapper, Papierförmchen und eine kleine Wimpelgirlande. Alles farblich passend. Wunderschön – so schön, dass ich am liebsten alles behalten hätte.

Einen Tag vor der Hochzeit backte ich also 30 große Cupcakes und 30 Mini-Cupcakes. Eigentlich hatte ich 100 große Cupcakes geplant, doch durch den Premieren-Stress am Theater hatte ich dann irgendwie keine Muse mehr. Und zum Glück habe ich nur 30 gemacht, denn von denen blieben fast 1 Drittel übrig. Das lag zum einen an der Hitze bei der Hochzeit (Bei 30 Grad isst man eben nicht gern cremige Sahnedinger) und daran, dass es noch 3 Hochzeitstorten und ungefähr 15 andere Kuchen gab.

Diejenigen, die sich aber dennoch ordentlich mit Kuchen und Torten vollstopften, probierten auch die Cupcakes und es kamen nur positive Reaktionen. Besonders oft hörte ich, dass es gut sei, dass die Creme nicht zu süß sei und dass die Mandeln obendrauf ein Traum wären. Das find ich übrigens auch, die Mandelmasse könnte ich tonnenweise in mich reinstopfen. Nun spann ich euch nicht länger auf die Folter, hier kommt das Rezept:

Bienenstich-Cupcakes

Zutaten:

  • 175 g + 200 g + 25 g Butter, weich
  • 150 g + 100 g Zucker
  • Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 Eier (M)
  • 100 g fettarmer Joghurt
  • 75 g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver, gehäuft
  • 160 g Marshmallow Fluff (z.B. von Kaufland)
  • 125 g gehobelte Mandeln, blanchiert
  • 2 EL Blütenhonig
  • 4 EL Schlagsahne

 

Zubereitung (Teig):

Vorbereitung: Den Ofen richtig anheizen (150 Grad Umluft). Papierförmchen in einem Muffinblech verteilen. Zitronenschale abreiben. Gemahlene Mandeln, Mehl & Backpulver mischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alles beiseite stellen.

Schritt 1: Holt eine Schüssel aus den Tiefen eures Küchenschrankes hervor und bestückt sie mit 175 g weicher Butter, 150 g Zucker, Salz und der abgeriebenen Zitronenschale. Vermischt alles und lasst es mit der Küchenmaschine 5 Minuten lang schaumig aufschlagen. Rührt dann die 3 Eier einzeln dazu und fügt dem Ganzen noch das Joghurt bei. Siebt dann die Mehlmischung obendrauf, rührt das vorischtig unter und verteilt die Masse auf die Muffinförmchen.

Schritt 2: Das Ganze 25 Minuten backen, aus dem Ofen holen und 10 Minuten abkühlen lassen.

Zubereitung (Creme):

Schritt 1: Nehmt wieder eine Schüssel und schlagt darin 200 g weiche Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine 5 Minuten lang schaumig. Dann rührt ihr den Marshmallow Fluff unter (am besten löffelweise). Füllt die Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und spritzt sie auf die Cupcakes auf. Dann stellt ihr die Cupcakes über Nacht in den Kühlschrank.

Zubereitung (Mandel-Topping):

Schritt 1: Für das Mandeltopping röstet ihr erstmal die Mandeln vorsichtig in einer beschichteten Pfanne ohne Fett an. Kippt sie danach auf einen flachen Teller zum auskühlen. Wischt die Pfanne kurz mit einem Küchentuch aus und stellt sie zurück auf den Herd.

Schritt 2: Gebt 100 g Zucker in die Pfanne und lasst ihn langsam karamelisieren. Erst rühren, wenn sich fast der gesammte Zucker gelöst hat. Dann 25 g Butter & den Honig unterrühren (Achtung es könnte spritzen), und anschließend die Sahne dazugeben. Sofort die Mandeln beifügen, alles gut vermischen und dann mit einem Esslöffel 12 Häufchen auf das Backpapier setzen. Am nächsten Morgen setzt ihr diese dann auf die Creme. Würdet ihr das direkt machen, würde die Creme unter den heißen Mandeln davonfließen. Da die Mandelhäufchen nicht ganz fest werden, kann man sie beim Aufsetzten noch etwas in Form “biegen”.

Die Cupcakes lassen sich wunderbar vorbereiten und werden durch die Lagerung im Kühlschrank weder hart noch weich. Sie haben am nächsten Tag beim Servieren eine unglaubliche Saftigkeit, sind fluffig und die Creme schmeckt trotz der hohen Kalorienanzahl weder zu sehr nach Butter, noch zu süß. Und wie gesagt, die Mandelmasse ist der Wahnsinn.

Ich freue mich sehr, dass ich die Hochzeit von Andrea mit meinen Cupcakes versüßen durfte und möchte mich nochmal bedanken, dass die keinen Leckerbissen auf dem Wagen mit der Hochzeitstorte standen. Das hat mich schon ein bisschen stolz gemacht. Ein großer Dank geht auch an Blueboxtree für die zauberhaften Wrapper und die kleine Wimpelgirlande. Schaut euch doch mal in deren Shop um, wenn ihr etwa für eine Hochzeit plant. Es gibt dort wirklich schöne Dinge.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Die Cupcakes wurden durch die zauberhaften Produkte von Blueboxtree zum besonderen Hingucker. Danke dafür!

 

Backbube goes Wedding-Bogger: Styled Wedding Shooting mit “Fräulein K. sagt Ja” & mit Leckereien vom Backbuben

Dieses Jahr scheint das Jahr der Hochzeiten zu sein. Gleich auf 4 Hochzeiten bin ich dieses Jahr eingeladen & im TV dreht sich ebenfalls gerade alles um den schönsten Tag im Leben fast jedes Menschen. Da ich von Hochzeiten nie genug bekommen kann (sowohl emotional als auch kulinarisch sowie fotografie-technisch) habe ich mich ganz besonders gefreut, als ich vor Kurzem eine Mail von Katja vom Blog “Fräulein K. sagt Ja” in meinem Postfach fand. Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, etwas für ein Styled Wedding Shooting zu backen. Ich sagte sofort: “Ja, ich will!” Doch was sollte ich backen?

Die erfundene Hochzeit stand unter dem Motto “Picknick ins Glück” und war leicht schwedisch angehaucht. Also entschied ich mich für Zimtschnecken und Karelische Pies (Rezepte folgen nächste Woche). Etwas süßes und herzhaftes aus der schwedischen Küche. Ich stürtzte mich also in die Vorbereitungen und am 9.6.2013 war es dann soweit. Ich machte mich mit dem Zug auf den Weg nach Göcklingen in der Pfalz. Erinnert ihr euch noch: Die Woche davor war wunderschön, und ausgerechnet für den 9.6. war starker Gewitterregen angesagt. Doch auf meiner Fahrt nach Karlsruhe war von Regen keine Spur. Als mich Katja dann vom Bahnhof abholte kam sogar die Sonne heraus, die dann den ganzen Tag schien, als hätte sie es extra für uns gemacht. Denn sonst wäre das ganze Shooting ziemlich ins Wasser gefallen. Es sollte ja ein Picknick im Freien werden.

Geshootet wurde bei Katjas Eltern in Göcklingen. Diese haben dort ganz nah an der  Weinstraße Ferienwohnungen im mediteranen Stil. Schaut euch mal www.dolce-casa-goecklingen.de an, es ist wirklich traumhaft schön dort. Und im dazu gehörenden Garten sollten am Nachmittag die Kameras klicken.

Ich packte also meine kleinen Köstlichkeiten aus und los ging das Dekorieren. Es stand jede Menge Material zur Verfügung. Die liebe Anna von www.casa-di-falcone.de hatte für das Shooting tolle Utensilien wie Pappboxen, Holzgabeln, Förmchen usw. zur Verfügung gestellt. Dazu gab es eine wirklich zauberhafte Papeterie von http://anmutig.com. Platzkärtchen, Wimpelketten und vieles mehr – alles sehr liebevoll gestaltet. Ich liebe sowas ja. Es passte alles hervorragend zu meinen gebackenen Dingen bzw. umgekehrt. *hihi*. Der traumhafte Blumenschmuck stammte von Gisela von http://www.die-kathe.de. Zusammen mit einer Freundin hatte sie tolle Arrangements und einen tollen Brautstrauß aus Wiesenblumen gemacht – perfekt. Und sie pimpte unsere Food-Boxen noch mit Gräsern auf. Mir gefiel ganz besonders die Etagere im Shabby-Look, auf der meine Zimtschnecken in der Sonne brutzeln durften. In Kombination mit den Gräsern und der Papeterie wirkte sie so, als wäre sie nur für diesen einen Tag gemacht worden. Ich musste sie danach unbedingt haben. Und ich hab sie. Danke Gisela.

Dann ging das Fotografieren los. Da die Sonne ganz schön runterknallte, musste natürlich Schatten gespendet werden. Also nicht uns, sondern dem zu fotografierenden Picknick. Ich hielt also dieses runde Schattenspender-Ding, das die Fotografen immer dabei haben. Ich weiß nur nicht, wie das Ding im Fachchargon heisst. Und Katja rückte alles ins rechte Licht und fotografierte die tollen Picknickboxen. Ab und zu zückte aber auch ich meine Kamera und schoss ein paar Bildchen.

Nachdem die Food-Abteilung abfotografiert war, kam das Brautpaar dran. Und das war, was mich ganz besonders freute, kein gefaktes Model-Paar sondern ein echtes Brautpaar – Tanja & Marco. Da sie erst kürzlich geheiratet haben, hat man ihnen das Verliebt-Sein förmlich angesehn. Tanja durfte zwei zauberhafte Kleider tragen, beide von http://www.elfenkleid.com. Die Kleider standen ihr außerordentlich gut. Der entzückende, handgemachte Haarschmuck (http://de.dawanda.com/shop/billies) machte das Ganze perfekt. Dazu noch tollen Schmuck von www.michaelaroemer.de & eine Clutch von Franziska Klee. Marco wurde eingekleidet von www.zalando.de und auch die blauen Pumps der Braut kamen von dort. Und das Styling übernahmen die Jungs & Mädel(s) von Style Lab Hairdesign. Und ich muss jetzt mal was sagen: Ihr Bräute da draußen. Steckt eure Haare nicht immer hoch. Ich bin für mehr Bräute mit offenen Haaren!!!!

Gegen 21 Uhr war das Shooting dann vorbei und ich musste mich verabschieden um noch meinen letzten Zug zurück nach Ulm zu bekommen. Tanja & Marco brachten mich zum Bahnhof und ich freute mich auf eine entspannte Zugfahrt. Tja, zu früh gefreut. Mein Anschluss in Mannheim hatte 70! Minuten Verspätung und so wich ich auf andre Züge aus. Statt ICE von Mannheim nach Ulm wurde daraus ICE nach Stuttgart und RB nach Ulm. Und ich weiß ganz genau, warum ich nie mit der Regionalbahn von Stuttgart nach Ulm oder umgekehrt fahre. Die hält wirklich alle 3 Minuten in irgendeinem Kaff an. So kam ich dann statt 0:20 um 1:30 in Ulm an.

Aber das konnte meine Freude über diesen tollen, inspirierenden Tag nicht trüben. Ich möchte mich hiermit ganz besonders bei Katja dafür bedanken, dass ich Teil des Shootings sein durfte. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Danke auch an alle anderen Beteiligten am Shooting und den Sponsoren. Ohne euch wäre es nicht so toll gewesen. Und ein großer Dank geht auch an Katjas Eltern, die uns mit leckeren Spargelflammkuchen & Getränken versorgt haben.

Ein toller Tag, den ich noch lange im Gedächtnis behalten werde. Hier könnt ihr übrigens Katjas Beitrag zum Shooting lesen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Hier nochmal ein Überblick über alle Beteiligten: