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Birnenkonfitüre mit Zimt & Vanille

Ich liebe es, an kalten Herbsttagen ganz früh aufzustehn, kurz zu frühstücken, mich warm einzupacken und dann über den Markt zu laufen. Während langsam die Sonne aufgeht (das passiert tatsächlich immer wenn ich auf den Markt gehe), schlendere ich gern zwischen all den Ständen hin und her und lasse mich von den Farben und Gerüchen betören. Der Ulmer Wochenmarkt ist sehr groß und man findet dort wirklich alles, was das Herz begehrt. Und es gibt viele regionale Bauern, die dort ihre erntefrische Ware verkaufen. Ich lege großen Wert darauf nur das Obst und Gemüse zu kaufen, das die Saison auch tatsächlich hergibt. Erdbeeren im November werde ich niemals kaufen. Letzte Woche war ich zur Entspannung von dem ganzen Umzugsstress auf dem Markt und habe frische Birnen und Äpfel gekauft, die nun zu Marmelade und anderen Leckereien verwandelt werden. Heute habe ich eine wunderbare Birnenkonfitüre mit Zimt und Vanille für euch gekocht

Birnenkonfitüre mit Vanille & Zimt

Zutaten:

  • 550 g reife Birnen
  • Mark einer Vanilleschote
  • ½ Päckchen Zitronensäure
  • 1 Tl Zimt
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Schritt 1: Alle Birnen waschen, schälen und 500g in große Stücke, sowie 50 g in kleine Stückchen schneiden. Die kleinen Stücke zur Seite stellen & mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die großen Birnenstücke mit Zimt, Zitronensäure & Zimt mischen und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Schritt 2: Den Gelierzucker zum Birnenmus geben und nochmals mit dem Mixer unterrühren. Dann aufkochen bis die Konfitüre sprudelt. Sobald dies der Fall ist werden die beiseite gestellten Birnenstücke mit unter das Mus gerührt. Ab dann beginnt die tatsächliche Kochzeit. 4 Minuten kochen und in heiß ausgespülte Gläser füllen. Wer es richtig zimtig mag, kann in jedes Glas eine halbe Zimtstange legen und dann die Konfitüre einfüllen. Die Gläser sofort verschließen und kopfüber auskühlen lassen.

Wenn ihr diese köstliche Konfitüre morgens auf euer Frühstücksbrot streicht, dann führt es zu eurem Mund, und in dem Moment, in dem ihr ein Stück davon abbeißt, schließt die Augen. Dann stellt euch vor, wie ihr über eine Streuobstwiese lauft. Der Nebel steigt von den Halmen auf, die Sonne teilt mit ihren Strahlen die weißen Schwaden und der Raureif auf dem Gras beginnt zu glitzern. Ihr greift mit eurer Hand nach einer saftigen Birne, die vor euch an einem Ast hängt und beißt genüsslich hinein. Wenn ihr die Augen öffnet wird euer Herz schreien: „Mehr davon, entführe mich nochmal in diesem Traum.“ Ich sage euch: „Tut es! Genießt jeden einzelnen Bissen.“ Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich möchte noch kurz einen kleinen Dank aussprechen: Ich habe wirklich die TOLLSTEN Leser. Obwohl ich schon länger nichts mehr veröffentlicht habe, habt ihr mir die Treue gehalten und meinen Blog besucht. DANKESCHÖN auch an alle, die meine Rezepte ausprobieren und mir davon berichten. Das macht mich glücklich. Da nun endlich mein Umzug vollbracht ist, werde ich euch in den nächsten Wochen endlich wieder neue Rezepte & bald auch ein paar kleine Eindrücke aus meiner neuen Wohnung zeigen können.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Sultan’s Delight & Herbst-Give-Away

Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeee! So, das musste jetzt mal sein. Ich gehe gerade auf dem Zahnfleisch, wie man so schön sagt. Premiere am Sonntag, Werbespot-Dreh am Montag und nächste Woche der Umzug. Alles auf einmal, wie immer. Ich komm nicht mal zum Backen, was für mich sehr schlimm ist. Das Gefühl, das in mir aufkommt könnte man wahrscheinlich am besten mit “Entzugserscheinung” bezeichnen. Aber zum Glück ist Ende nächster Woche alles erstmal etwas entspannter. Da ich nicht dazu komme, euch etwas leckeres zu zaubern, werde ich euch nun davon berichten, wie ich indirekt etwas für die Kaffeehaus-Kette Coffee Fellows gezaubert habe. Dort gab es nämlich Mitte des Jahres eine Ausschreibung, bei der man ein neues Wintergetränk vorschlagen konnte. Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht, und daraus entstand die Idee für das Getränk “Sultan’s Delight” (wer den vorherigen Beitrag gelesen hat, wird merken, dass ich einfach immer an den Orient denke). Ich habe mir folgende Kombination ausgedacht und an Coffee Fellows geschickt:

  • eine Hälfte Kaffee
  • eine Hälfte heiße Zartbitterschokolade
  • Zimt
  • Kardamom

Und dann hieß es warten, warten, warten! Und eines Tages kam dann eine E-Mail, und nachdem ich sie gelesen hatte, zog sich ein Lächeln über mein ganzes Gesicht, denn ich hatte tatsächlich gewonnen. Und seit dem 1.Oktober 2012 gibt es nun “mein” Sultan’s Delight in allen Coffee Fellows Fillialen in Deutschland. Mein vorgeschlagenes Rezept wurde zwar etwas geändert (Latte Macchiato mit dunkler Schokolade & Lebkuchensirup) aber es schmeckt genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Wenn ihr nun also mal an einer Coffee Fellows Filliale vorbeikommen solltet, dann trinkt doch mal einen “Sultan’s Delight” und sagt mir, wie es euch schmeckt. Wie das Getränk ausgewählt wurde, und alles rund um den Wettbewerb, das könnt ihr nun im folgenden Interview erfahren, denn der Chef der Ulmer Filliale, der in der Jury saß, hat sich zu einem Interview mit mir bereit erklärt. Und bitte:

Backbube: Hallo Mario.

Mario: Ciao Markus.

Backbube: Du warst beim Winter-Special-Wettbewerb von Coffee Fellows in der Jury, die entscheiden sollte, welches Getränk den Wettbewerb gewinnt und ins Winter-Sortiment von Coffee Fellows aufgenommen wird. Wie kam es dazu? Wurdest du gefragt, oder hast du dich selbst angeboten?

Mario: Die Jury bei diesem Wettbewerb besteht aus dem CF Beirat  (dieser besteht aus 3 Vertretern der Systemzentrale und 3 Vertretern der Partner) und da ich seit ca. 3 Jahren im Beirat tätig bin, war ich natürlich auch einer der Juroren.

Backbube: Der Wettbewerb wurde ja auch groß bei Facebook beworben. Gab es viele Vorschläge, oder war das Angebot überschaubar?

Mario: Wir haben den Wettbewerb zusätzlich auch nochmal intern an alle Mitarbeiter ausgeschrieben und somit kamen wirklich sehr viele tolle Ideen zusammen.

Backbube: Nach welchen Kritierien entscheidet die Jury, ob das Getränk ins Sortiment aufgenommen wird? Gibt es konkrete Punkte die wichtig sind, die ein Getränk von Coffee Fellows auf jeden Fall erfüllen sollte?

Mario: Da gibt es so einige Punkte, in der Regel läuft das so ab: unsere Marketingabteilung selektiert schon mal alle Produkte, die wir vielleicht schon mal im Sortiment hatten oder die es in ähnlicher Form bei einem unserer Mitbewerber gibt, aus. Anschließend schauen wir, welche Ideen sich in der Praxis umsetzen lassen, hier ist zum Beispiel die Produktverfügbarkeit oder das Handling mit den Zutaten für uns ganz wichtig. Und zum Schluß sitzen wir in unserer Runde in einem unserer Coffee Shops und verkosten die restlichen Einsendungen.

Backbube: Warum habt ihr euch für mein Getränk “Sultan’s Delight” entschieden? War die Wahl eindeutig, oder gab es noch weitere Favoriten?

Mario: Dein „Sultans´s Delight“  passt perfekt in unser Winter Sortiment, es schmeckt wirklich super lecker und ist total easy im Handling….  Danke Markus für dieses tolle Produkt, ich bin fest davon überzeugt das er einige Kunden glücklich macht!  Es gab da noch eine weitere tolle Idee die ganz knapp an deiner Kreation gescheitert ist, aber so ist es nun mal im Wettbewerb, es kann halt nur einen geben….. ;-)

Backbube: Wird es in Zukunft wieder solche Wettbewerbe geben?

Mario: Aber klar doch, wir führen diesen Wettbewerb 2 mal im Jahr durch, den nächsten Aufruf starten wir im Jan / Feb 2013.

Backbube: Vielen Dank für das Interview.

Und so sieht das Werbefoto zum Getränk aus. Als ich es zum ersten Mal gesehn hab, wurde mir dann so richtig bewusst, dass ich gewonnen habe. Und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Und es schmeckt wirklich unglaublich lecker, herb und süß zugleich. So wie ich es mir vorgestellt hatte. Und dann diese tollen winterlichen Gewürze. Himmlisch. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Coffee Fellows bedanken, dass ihr mein Getränk ausgewählt habt: DANKESCHÖN!!!!!

So, das war Zauberei Nummero Uno. Und nun kommt noch eine weitere Überraschung für euch. Denn meine Mutter hat auch etwas wunderschönes gezaubert. Am 3.Oktober feierte sie mit ihrem Laden im Allgäu einjähriges Jubiläum und passend zum Herbst hat sie einen kleinen süßen Glas-Kürbis-Anhänger gemacht. Ich hab meinen Hundeblick aufgesetzt und den Anhänger für euch abgestaubt. Und der wird jetzt verlost.

Was ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen? Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und sagt mir, was ihr am Herbst am meisten mögt. (Kommentare bei Facebook zählen nicht, diesmal gibts nur diese eine Möglichkeit um zu gewinnen) Das Gewinnspiel endet bereits am Samstag, den 20.10.2012 um 20 Uhr.

Viel Glück und drückt mir die Daumen, dass ich die nächste Woche überlebe.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Ein orientalischer Traum…. Feigen-Maracuja-Tarte

Der Herbst zeigt sich in diesem Jahr zumindest hier in Ulm wieder mal von seiner schönsten Seite. Die Blätter haben sämtliche Rot-, Gelb- und Orange-Töne angenommen, in manchen Gärten blühen noch die Rosen und auch auf meinem Balkon sieht man noch das ein oder andere Pflänzchen. Ein richtig schöner Herbststurm lässt zwar noch auf sich warten, aber der kommt bestimmt. Heute regnet es in Strömen, es ist kalt und nass -  genau so wie ich es mag (ja, ihr dürft mich jetzt für verrückt halten) – genau das richtige Wetter, um es sich gemütlich zu machen und die leckere Tarte mit Obst zu essen, die ich gestern Abend gebacken habe.

Da ich total auf alles stehe, was mit dem Orient zu tun hat, musste es eine Tarte mit Feigen sein. Ich weiß, Orient und nasses, kaltes Herbstwetter passt nicht zusammen – für mich jedoch schon, denn wenn es draußen so trüb und regnerisch ist, dann mach ich es mir zuhause gemütlich, mit einer heißen Tasse Apfeltee, mit selbstgebackenen Leckereien, die den Raum mit einem herrlichen Duft füllen, überall brennen Kerzen. Und diese Stimmung, die sich dann verbreitet, die verbinde ich mit dem Orient. Und damit auch ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt, kommt hier das Rezept für die leckere Feigen-Maracuja-Tarte. (nicht wundern, wenn die Schrift auf den Bildern anders aussieht. Mein Laptop-Akku ist leer, das Ladekabel kaputt und ich muss auf Ersatz warten. Auf dem alten PC sind die ganzen Programme nicht drauf, mit denen ich normal die Bilder bearbeite.)


Feigen-Maracuja-Tarte

Zutaten: (für den Teig)

  • 170 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 90 g weiche Butter
  • 2 EL kaltes Wasser

Zutaten: (für den Belag)

  • 2 Eigelb
  • 12 g Speisestärke
  • 70 g Zucker
  • 125 g Sahnequark
  • 200 g Schmand
  • 100 ml Maracuja-Nektar
  • 4 große, reife Feigen

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Tarteform (ca.26 cm Durchmesser) fetten. Alle Zutaten für den Teig mit den Händen zu Streuseln verkneten, in die Tarteform schütten und als Rand und Boden andrücken. Dann ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Schritt 2: Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Alle Zutaten für den Belag mischen, außer den Feigen. Gut verquirlen, den kalt gestellten Boden aus dem Kühlschrank nehmen, sofort die Creme darauf verstreichen und ca. 20 Minuten backen.

Schritt 3: Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Kuchen nach 20 Minuten aus dem Ofen holen, die Feigen darauf verteilen und weitere 15 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Fertig!!

Die Tarte schmeckt herrlich fruchtig und durch die Maracujacreme bekommt sie eine ganz besondere Frische. Dazu passt ein Glas Apfel- oder Gewürztee, das ihr nach Belieben mit arabischem Zucker süßen könnt. Der arabische Zucker passt zu vielem, zu Tee, Gebäck, Desserts und Kaffee. Arabischer Zucker?? Was ist das? Geht ganz leicht: Mischt einfach 200 g Zucker mit folgenden Zutaten:

  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • Mark einer halben Vanilleschote

Ihr müsst das Rezept wirklich unbedingt ausprobieren. Es ist super einfach, und kann beliebig variiert werden. Tauscht doch einmal den Maracuja-Nektar gegen einen anderen Saft aus und variiert mit dem Fruchtbelag. Würde mich freuen, von euren Kreationen zu hören. Den Teig könnt ihr als Grundlage für viele Pies & Tartes benutzen. Wie wär’s denn mal mit einem Key Lime Pie mit Baiserhaube oder einer Birnen-Chilli-Tarte?

Die Feigentarte hat mich leider auch zu einem kleinen Shoppingtrip verleitet, denn ich wollte die Fotos schön orientalisch aussehen lassen. Servietten, ein Teller und ein bisschen Deko. Aber hat sich gelohnt. Ich find die Fotos sehen zum Anbeissen aus, oder? Und wieder ein paar Dinge mehr, die in einem Umzugskarton verschwinden werden. Nur noch wenige Tage dauert es nämlich, dann werden wir in unsere neue Wohnung einziehen. Morgen früh wird endlich die Küche geliefert -  die Küche, auf die ich ich schon so sehnlich warte. Endlich eine offene, helle, weiße Küche mit jeder Menge Platz für meine Backleidenschaft. Und wie sieht eure Traumküche aus?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Bunter Herbst & Apfel-Zucchini-Schokokuchen

Wer sagt denn, dass der Herbst trüb und trist sein soll? All diejenigen, die das glauben, die sollten nun den folgenden Beitrag aufmerksam lesen und anschauen. Denn gestern war ich, bepackt mit meiner Kamera, auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Neu-Ulm unterwegs, das direkt vor meiner Haustür liegt. Dort bot sich mir ein farbenprächtiger Anblick: Blumenwiesen so weit das Auge reicht. In allen Farben sprießen dort noch immer tausende Blumen aus dem Boden und wenn man ganz genau hinhört, summt und brummt es überall.

Ein paar fleissige Bienen, Hummeln & Schmetterlinge tummeln sich auf den Blüten und schnappen sich die letzte Ration Nektar, die sie noch bekommen können. Ein paar davon haben sich direkt vor meiner Linse auf einer Pflanze niedergelassen; ein wunderschönes Pfauenauge hat extra für mich seine Flügel geöffnet und mir ein sagenhaftes Bild beschert. Diese ganzen Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und darum hab ich die Bilder einfach mit denen des heutigen Rezeptes vermischt. Und damit ihr auch seht, was für eine Blütenvielfalt noch auf den Wiesen steht, hab ich euch einen tollen Strauß gepflückt und auch den werdet ihr hier betrachten können.

Passend zum Herbst habe ich mir ein ganz besonderes Rezept herausgesucht. Einen Kuchen, den ich schon öfters gebacken habe, und der immer wieder mit seinem Geschmack überrascht. Der Herbst hält die wunderbarsten Gemüse- & Obstsorten für uns bereit und zwei davon vereint der Kuchen in sich: Äpfel & Zucchini. Das ganze wird dann noch mit Zartbitterschokolade abgerundet und man erhält einen Apfel-Zucchini-Schokokuchen. Die Kombination hört sich erst mal etwas gewagt an, aber der Kuchen ist unglaublich saftig und schmeckt einfach nach purem Herbst. Das Rezept stammt aus diesem Buch, ich habe es jedoch etwas abgewandelt.

Apfel-Zucchini-Schokokuchen 

Zutaten:

  • 200 g Mehl, vermischt mit
  • 1/2 Päckchen Backpulver und mit
  • 1/2 TL Natron
  • 3 Eier
  • 180 g brauner Zucker
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 100 g Äpfel (Granny Smith), grob geraspelt
  • 100 g Zucchini, fein geraspelt
  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Kastenform fetten & mehlen (oder mit Backpapier auslegen. Ich verrate euch etwas weiter unten einen Trick, wie das am besten funktioniert), Äpfel grob raspeln, Zucchini fein raspeln, Zartbitterschokolade fein hacken.

Schritt 2: Eier, Zucker und Öl leicht aufschlagen. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzugeben und (GANZ WICHTIG!!!) mit einem Holzlöffel und nicht mit dem Küchengerät!! vorsichtig umrühren. Der Teig darf nicht glatt gerührt werden. Er sollte eher klumpig aussehen. Den Teig sofort in die Form geben und unverzüglich in den Ofen stellen.

Schritt 3: Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann erst aus der Form holen.

Die Backzeit kann etwas variieren, je nachdem wie feucht die Zucchini sind. (Je feuchter, um so länger) Nehmt am besten kleine, feste Zucchini, die sind nicht so wasserhaltig wie die großen. Der Kuchen schmeckt lauwarm sehr gut mit selbst gemachtem Apfelkompott oder kalt mit Sahne, die ihr nach dem Aufschlagen mit ein wenig Calvados verrühren könnt. Der zart schmelzende Apfel-Zucchini-Schoko-Traum steht bei mir nun auf einer Tortenplatte unter einem Glasdeckel, daneben der bunte Herbstblumenstrauß, beides thront auf dem Tisch und der wiederum steht in einer völlig chaotischen, von Umzugskartons verbarikadierten, Wohnung. Ja, der Umzug naht. Endlich! Noch ein Stück näher an meiner Traumküche.

Und wie versprochen verrate ich euch nun einen Trick, wie ihr am besten eine Kastenform mit Backpapier auslegen könnt. Eine Schere ist dazu nämlich nicht nötig. Nehmt euch ein großes Stück Backpapier und knüllt es so klein zusammen wie ihr könnt. Dabei dürft ihr gern angestaute Aggressionen (vorrausgesetzt ihr habt welche) auslassen, denn das Backpapier wird sehr dankbar darüber sein. Je kleiner ihr es nämlich zusammenknüllt, umso besser funktioniert das, was jetzt kommt: Spült die Kastenform mit lauwarmem Wasser aus, öffnet das zusammengeknüllte Backpapier und drückt es in die Form. Durch das Wasser haftet das Papier an der Form und durch die vielen tausend kleinen Knicke, die vom Knüllen kommen, könnt ihr das Papier schön bis in die Ecken drücken. Ein weiterer positiver Effekt des “Kastenform-mit-Backpapier-Auslegens” ist, dass ihr den Kuchen danach perfekt aus der Form bekommt. Und theoretisch könnt ihr den Kuchen dann samt der Papiermanschette auf die Tortenplatte stellen. Sieht besonders gut aus, wenn das Backpapier weiß ist.

Nun kommen wir noch zur Auflösung des Gewinnspiels. Ich war wirklich überwältigt von den über 150 Kommentaren, die ihr unter dem Give-Away-Beitrag hinterlassen habt. Neuer Kommentarrekord für den Backbuben. *freu* Eigentlich habe ich die Gewinnerin bereits auf Facebook veröffentlicht, doch eine aufmerksame Userin hat mich darauf hingewiesen, dass man auf Facebook keine Gewinnspiele bewerben soll, keine Gewinner nennen darf und auch die “Gefällt mir”-Option nicht als Grundlage für den Gewinn benutzen darf (was ich zum Glück nicht tue). Also hab ich es wieder gelöscht. Da ich in Zukunft auf Nummer sicher gehen möchte, werde ich Gewinnspiele nur noch auf dem Blog bekannt geben und bei Facebook nur noch den Link zu einem Give Away setzen (was ja ein getarntes Gewinnspiel ist). Das Teilen von Give Away-Posts ist zum Glück nicht strafbar, also müsst ihr keine Angst haben, wenn ihr einen Beitrag meiner Backbube-Facebookseite teilt. Und nun kommt die Verkündung:

GEWONNEN HAT:   sanna1311

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Für sanna 1311 haben sich ihre 3 Stimmen gelohnt, denn sie hat nicht nur den Beitrag kommentiert, sondern ihn auch auf Facebook geteilt und auf ihrem Blog darüber geschrieben. Darum verlinke ich als Dank natürlich auch ihren Blog. Viel Spaß mit dem tollen Give Away der Schönhaberei.

Nun geht raus an die frische Luft, genießt die wundervolle Herbstsonne, lasst euch den Wind um die Ohren pusten und pflückt noch ein paar Herbstblumen, denn die lassen nicht nur euer Herz sondern auch einen noch so chaotischen Raum erstrahlen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube