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“Heißkalter Montag” – Løvely Pomegranate Tea & ein kleines Løv Organic Gewinnspiel

Lovely Pomegranate Tea - Titelbild

“Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n, trotzdem füll’ ich mir jetzt einen Eistee ein….” Als ich mir vor ein paar Tagen ein paar der “Ice Tea Monday” Rezepte vom vergangenen Sommer anschaute, da schossen mir auf einmal jede Menge herbstliche und weihnachtliche Eistee-Rezepte durch den Kopf. So viele, dass ich unbedingt auch in der kalten Jahreszeit ein paar davon veröffentlichen möchte.

Lovely Pomegranate Tea - Aus Hot Monday wird Heißkalter Montag

Darum wir der “Hot Monday” kurzerhand umbenannt: Aus “Hot Monday” wird der “Heißkalte Montag”. Zusätzlich zu den Eisteerezepten habe ich nämlich noch ein paar andere Ideen für leckere kalte Getränke, die man ruhig in der warmen, gemütlichen Wohnung trinken kann, wenn es draußen regnet, stürmt oder schneit.

Lovely Pomegranate Tea - Give a little love

Also gibt es heute einen Eistee für euch, der geschmacklich herrlich zum Herbst passt. Und dazu habe ich einen neuen Tee von Løv Organic verwendet. Er trägt den klangvollen Namen Løvely Night. Ein wirklich leckerer Tee mit Honeybush, Rooibos, Zimt, Lakritze, Lindenblättern, Kamille, Zitronenkraut und natürlichem Birnenaroma. Als ich ihn das erste Mal trank, war ich wirklich begeistert. Er hat sich mirnichts dirnichts einfach einen Platz in meiner Liste der Lieblingstees gesichert. *gg*. Er schmeckt echt toll. Fast schon cremig, und das obwohl da weder Sahne noch sonst irgendwelche cremigen Dinge enthalten sind. Also perfekt für eine leckere Eisteekreation.

Lovely Pomegranate Tea - Bild vom Tea Jay

Løvely Pomegranate Tea

Zutaten:

  • 1 TL Løvely Night Tea
  • 1 halber Granatapfel
  • 4 cl Zimt-Sirup
  • 200 ml Cranberrysaft
  • 200 ml Wasser
  • Eiswürfel

 

Zubereitung:

  • 200 ml Wasser im Wasserkocher aufkochen. Zimtsirup und Kerne eines halben Granatapfels in den TEA-JAY® füllen, zu 2/3 mit Eiswürfeln füllen, dann den Cranberrysaft dazugeben. Den Teeaufsatz aufschrauben, 1 TL Løvely Night Tee einfüllen, das kochende Wasser dazugeben, 3-4 Minuten ziehen lassen, den Tee-Aufsatz drehen und schon vermischt sich alles. Kurz schütteln und genießen.

 

Lovely Pomegranate Tea - Lovely Night Tea

Der Eistee schmeckt dank des leckeren Tees und dem Zimt-Sirup sehr herbstlich und ist wirklich leicht zuzubereiten. Und so kommt auch euer TEA-JAY® wieder mal zum Einsatz, denn viele von euch habe ihn sich zugelegt und er soll ja nicht im Schrank vertauben. *gg*. Und weil es letzte Woche kein Rezept für euch gab, habe ich eine kleines Give Away für euch.

Lovely Pomegranate Tea - Give Away

Ihr könnt eine Box mit 12 x 2 Teebeuteln der besten Tees von Løv Organic gewinnen. Und was müsst ihr dafür tun? [Nachtrag] Das Gewinnspiel ist vorbei. Gewonnen hat folgende Steffi:

“Dein Heißkalter Montag ist eine super Idee! Hab meinen Tea-Jay schon schweren Herzens für den Winter eingepackt, dass ihm auch nichts passiert. Aber jetzt kann ich ihn ja wieder auspacken! * Freu*
Über das Tee-Set würde ich mich riesig freuen. Meine Freundin und ich veranstalten immer regelrechte Tee-Zeremonien. Und wir freuen uns immer wenn eine von uns beiden mal wieder einen neuen Tee im Gepäck hat!
Liebe Grüße, Steffi”

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an Løv Organic für den leckeren Tee.

 

Wenn der Backbube mal wieder in Hamburg is(s)t, gibt’s für euch Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimt-Frosting….. zimtiger geht’s nicht

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimtfrosting - Titelbild

Oh ja, diese Woche war wirklich eine richtig schöne Herbstwoche. Morgens Nebel, mittags Sonne und abends wieder Nebel. Genau wie ich es mag. Und die Sonne ist im Herbst auch erträglich, da sie 1. nicht heiß ist und 2. die Blätter so schön leuchten lässt. Und am Mittwoch hat sie mir den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens an den Himmel gemalt. Und all die rot-gelb-orange-farbenen Blätter, die die Sonne so bestrahlt, haben mich zum heutigen Rezept inspiriert. Denn genau die gleiche Farbe wie das Laub haben die Äpfel in meiner tollen neuen (alten) Emailleschüssel. Also mussten Apfel-Cupcakes her. Mit gaaaaaaaaaaaaanz viel Zimt.Und obendrauf ein Frosting, ebenfalls mit gaaaaaaaaaaaaaaanz viel Zimt. So, dass der Zimt schon fast zu viel ist. Wobei, Zimt kann man nie genug haben. *hihi*

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimtfrosting - Apfel-Zimt Träumchen

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimt Frosting

Zutaten (Teig, für 12 Stück): alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Salz
  • 2 TL Zimt
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 2-3 kleinere Äpfel
  • etwas Zimt-Zucker

 

Zubereitung:

Schritt 1: Ein Muffinblech mit 12 Tulpenförmchen bestücken. Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und in 0,5 cm dicke Ringe schneiden. Anschließend die Ringe mit Zitronensaft beträufeln. Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel mischen.

Schritt 2: Die Butter schön cremig schlagen. Dann den Zucker, den Vanillezucker, eine Prise Salz und den Zimt unterrühren. So lange schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat.

Schritt 3: Die Eier einzeln jeweils 30 Sekunden unterrühren. Das Mehl über den Teig sieben und 2 EL Milch dazugeben. Das Ganze so lange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Schritt 4: Die Tulpenförmchen etwa zu 1/3 mit Teig füllen. Dann 1 Apfelring als Deckel darauflegen, mit etwas Zimt-Zucker bestreuen und dann mit Teig bedecken. Die Förmchen sollten dann etwas mehr als 2/3 gefüllt sein. 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und im Muffinblech abkühlen lassen.

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimtfrosting - Herbstzeit - Zimtzeit

Schon beim Backen wird sich der Zimtduft durch eure ganze Wohnung verteilen und eure *Ich-liebe-Zimt*-Rezeptoren in eurem Gehirn werden sofort Alarm schlagen, und eure Nervenbahnen so beeinflussen, dass diese einfach den Mund ansteuern, die Muskulatur in den Lippen aktivieren und euch lauthals schreien lassen: “ICH WILL JETZT SOFORT IN DIESEN CUPCAKE BEISSEN”. Das könnt ihr auch gern tun, auch ohne das Frosting. Das ist allerdings das i-Tüpfelchen auf dem ganzen Spaß. Und so geht’s:

Zimt-Frosting: (nach Peggy Porschen)

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Frischkäse
  • 625 g Puderzucker (mind. 2mal gesiebt)
  • 2 Tl Zimt

 

Zubereitung:

  • Den Frischkäse auf höchster Stufe cremig schlagen. Beiseite stellen.
  • Die Butter zusammen mit 1/3 des Puderzuckers hell und schaumig schlagen. Dann ein weiteres Drittel Puderzucker dazugeben, wieder schön schaumig rühren und dann auch das letzte Drittel dazu. Immer mal wieder mit dem Teigschaber am Rand der Schüssel entlangfahren, damit keine Klumpen entstehen. Nun den Frischkäse auf niedriger Stufe esslöffelweise unterrühren. Den Zimt dazugeben, nochmals kurz rühren und das Frosting bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank aufbewahren.

 

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimtfrosting - angebissen

Das Frosting schmeckt zwar ziemlich zimtig, aber leider auch sehr grieselig (wenn ihr wisst was ich meine). Ich weiß nicht, was ich falsch mache, aber bei mir löst sich der Puderzucker nie in solchen Frostings mit einer solch enormen Menge an Puderzucker auf. Auch nicht wenn ich ihn vorher 5 mal siebe. Gibt’s da nen Trick?

Ich werd es auf jeden Fall beim nächsten Mal weglassen und stattdessen den Cupcake in mehreren Schichten zubereiten, d.h. einfach noch eine Apfel-Teig-Schicht mehr dazu. Und dann mit Zimtsirup einstreichen, vielleicht noch mit einem Zimt-Puderzuckerguss garnieren, auf den ich dann vielleicht noch Zimt streue, und das ganze kommt dann zur Aufbewahrung in eine Dose voller Zimtstangen……. OK, genug gezimtet. *hihi*

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimtfrosting - Zimtzeit

Ich mach mich jetzt auf den Heimweg (Ich war nämlich gestern auf der Halloween-Party von Rama Cremefine und durfte mit 20 glücklichen Gewinnern backen). Und euch wünsch ich noch einen zimtigen Sonntag und als kleinen Abschluss gibt’s noch einen kurzen Zungenbrecher für euch (am besten 10 mal so schnell wie möglich aufsagen): “Ziemlich zimtige Zimtziegen”.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube.

 

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Schoko-Haselnuss-Törtchen mit Nuss-Nougat-Creme – So schokoladig kann der Herbst sein

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Titelbild

Es gibt vieles, was ich am Herbst liebe, z.B. dass es schon früh dunkel wird. Und ich bin eben nicht nur ein Wintermensch, sondern auch ein Nachtmensch. Ich mag es, wenn es draußen dunkel ist, dann wirkt alles viel ruhiger und gelassener als tagsüber. Die Lichter beginnen zu leuchten, die Menschen werden entspannter und man rückt etwas näher zusammen. Und passend zur herbstlichen Dunkelheit hab ich heute ein kleines dunkles Törtchen für euch gebacken. Das Rezept stammt aus der neuen Sweet Dreams, allerdings hab ich das Rezept etwas abgewandelt. Ich habe aus der großen Torte einen kleinen Leckerbissen gemacht.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Schokoladiger Herbst

Schoko-Haselnuss-Törtchen

Zutaten (für 1 Törtchen):

  • 125 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 3/4 TL Backpulver
  • 55 g Zartbitterschokolade
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 175 g Zucker
  • 50 g Butter (weich)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 175 ml Buttermilch
  • 5 EL Nuss-Nougat-Creme
  • 2 EL gehackte Haselnüsse

 

Zubereitung:

Schritt 1: Vorbereitung: Den Backofen auf 160 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Springform (20 cm Durchmesser) fetten. Das Mehl mit dem Kakao- und dem Backpulver mischen. Die Schokolade mit dem Öl über dem heißen Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen.

Schritt 2: Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen, dann die beiden Eier jeweils 1 Minute einzeln unterrühren. Die Schokoladen-Öl-Mischung dazurühren, anschließend die Buttermilch dazu rühren. Dann das Mehl mit einem Holzkochlöffel vorsichtig unterrühren, bis alles zu einem glatten Teig vermischt ist.

Schritt 3: Den Teig in die Form füllen und 40 min backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Schritt 4: Mit einem Dessertring (7-8 cm Durchmesser) 3 Kreise aus dem Teig ausstechen. Einen der drei kleinen Böden mit 1-2 EL Nuss-Nougat-Creme bestreichen und mit Haselnüssen bestreuen. Dann einen weiteren Boden daraufsetzen. Diesen wieder mit 1-2 EL Creme bestreichen und mit Nüssen bestreuen. Den letzten Boden wieder mit Nuss-Nougat-Creme bestreichen und mit Nüssen betreuen.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - von oben

Fertig ist eine saftige, cremige Kalorienbombe. Schokoladig, nussig und unvergleichlich lecker. Ein kleiner Hingucker auf jeder Kaffeetafel. Statt der Haselnüsse könnt ihr natürlich auch gehackte Mandeln, Macadamianüsse oder Pekannüsse nehmen. Schmeckt auf jeden Fall genauso lecker. Ich werd das nächste Mal statt der Nuss-Nougat-Creme das Rezept mal mit meiner Spekulatiuscreme ausprobieren und ein paar Lebkuchenstückchen statt der Nüsse nehmen.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Klein & fein

Ihr fragt euch nun sicher, was ich mit dem Rest des fertigen Bodens gemacht habe? Man sticht ja schließlich nur 3 Kreise aus. Nun, dieser Boden kann auch wunderbar als Brownie genossen werden, denn wenn man ihn kurz vor dem Ende der Backzeit schon aus dem Ofen holt und nicht ganz zu Ende backt, wird aus dem Kuchen ein wunderbar saftiger Brownie. Ich hab also den restlichen Kuchen in kleine Browniewürfel aufgeteilt und diese bekommen heute meine Kollegen am Theater *gg*. Die haben schon lange nichts mehr von mir bekommen, das wird langsam mal wieder Zeit. Die freuen sich bestimmt.

Schoko-Haselnuss-Törtchen - Genuss mit Nuss

Und ich freue mich auch: auf den kleinen Spaziergang, den ich heute abend durch den Park machen werde, der neben meiner Wohnung liegt und der direkt ins offene Feld übergeht. Im Herbst steigt dort abends langsam der Nebel auf, der Wind peitscht durch die kahlen Baumwipfel und oft fällt ein bisschen Nieselregen – ich liebe Nieselregen. Viele werden mich nun für verrückt erklären, aber ich mag die Gewalten der Natur viel lieber als diese langweilige Sonne.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Der Herbst ist da, und darum gibt’s einen leckeren Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Titelbild

Es ist soweit: Es ist meine Zeit. Genauer gesagt, eine meiner Zeiten. Noch genauer gesagt eine meiner Jahreszeiten. Eine meiner liebsten Jahreszeiten. Der Herbst ist da, und mit ihm der Regen, die Stürme, das fallende Laub und die Melancholie, die sich langsam über das ganze Land legt. Ich weiß nicht, warum mich Herbst und Winter so faszinieren. Vielleicht liegt es daran, dass man die Natur und ihre Gewalten viel intensiver zu spüren bekommt als im Sommer. Oder weil ich im Winter geboren bin vielleicht. Oder liegt es daran, dass man in den kalten Jahreszeiten näher zusammenrückt und mehr Zeit miteinander verbringt?

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Der Herbst ist da

Ich weiß, viele können es nicht verstehen, wie man Kälte, Schnee, Regen und Sturm toll finden kann. Ich für meinen Teil aber verstehe dagegen nicht, was an unerträglicher Hitze, schwitzen, Sonnenbrand und Baden im Baggersee so toll sein soll. Ich laufe lieber im Regen durch den Park und lass mich vom Sturm durch die Gegend peitschen oder spaziere durch tief verschneite Wälder in denen es so scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben, als hätte die Welt kurz einmal den Atem anhalten, als völlig überhitzt an einem menschenüberladenen Strand dahinzuvegetieren. Ich bin eben ein Wintermensch. Und ein Herbstmensch. Und darum gibt’s für euch heute einen leckeren Herbstkuchen aus der aktuellen “Sweet Dreams”.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Ein Zwetschgenträumchen

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme (nach Sweet Dreams 3/13)

Zutaten (Teig):

  • 400 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten (Belag):

  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 90 g Grieß
  • 4 Eigelb
  • 1,2 kg Zwetschgen
  • 300 g Marzipanmasse
  • 2 EL Puderzucker

 

Zubereitung:

Schritt 1: Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde bilden. Hefe hineinbröckeln, Zucker & lauwarme Milch dazu und zu einem Vorteig verkneten. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ei, Butter und Salz hinzufügen und verkneten. Nochmals 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Schritt 2: Vanilleschote längs halbieren und auskratzen. In einem kleinen Topf Milch, Zucker, Vanilleschote & -mark aufkochen. Den Gries hinzufügen und nochmals aufkochen, vom Herd nehmen. Vanilleschote entnehmen. Etwas vom Grieß mit den Eigelben verrühren und unter den restlichen Grieß mischen.

Schritt 3: Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Das Marzipan zwischen 2 Frischhaltefolien auf Blechgröße ausrollen. Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Hefeteig auf dem gefetteten Backblech ausrollen und die Ränder etwas hochziehen, dann die Marzipandecke drauflegen, die Grießmasse darauf verteilen und die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf die Grießcreme legen. Mit dem Puderzucker bestreuen und 45 Minuten im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens backen.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Nahaufnahme

Der Kuchen sieht wunderbar aus und schmeckt sowohl lauwarm wie auch kalt richtig schön herbstlich. Ein Zwetschgenträumchen. Oder auch “Zwetschenträumchen” – man kann das “g” in “Zwetschge” nämlich auch weglassen. Unnützes Wissen am Rande. Ich werde beim nächsten Mal die Menge des Marzipans halbieren, denn er war bei diesem Kuchen fast zu dominant. Und in die Grie?creme werde ich wohl noch etwas Vanillepuddingpulver mit hineinmischen, der Grieß war zwar lecker, aber er verträgt locker noch eine Portion Vanille.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Grießcreme - Zwetschgenzeit

Ich wünsche euch allen jetzt einen wunderschönen Herbst, mit bunten Blättern, einem trüben, tief verhangenen Himmel und tollen Stürmen, die das gefallene Laub durch die Luft wirbeln. Zieht euch eure Gummistiefel an, geht im Wald spazieren und genießt den Duft der Tannennadeln und der frischen Pilze, die nun bald aus dem Boden sprießen.

May the whisk be with you,

Euer Herbst-Backbube

 

Birnenkonfitüre mit Zimt & Vanille

Ich liebe es, an kalten Herbsttagen ganz früh aufzustehn, kurz zu frühstücken, mich warm einzupacken und dann über den Markt zu laufen. Während langsam die Sonne aufgeht (das passiert tatsächlich immer wenn ich auf den Markt gehe), schlendere ich gern zwischen all den Ständen hin und her und lasse mich von den Farben und Gerüchen betören. Der Ulmer Wochenmarkt ist sehr groß und man findet dort wirklich alles, was das Herz begehrt. Und es gibt viele regionale Bauern, die dort ihre erntefrische Ware verkaufen. Ich lege großen Wert darauf nur das Obst und Gemüse zu kaufen, das die Saison auch tatsächlich hergibt. Erdbeeren im November werde ich niemals kaufen. Letzte Woche war ich zur Entspannung von dem ganzen Umzugsstress auf dem Markt und habe frische Birnen und Äpfel gekauft, die nun zu Marmelade und anderen Leckereien verwandelt werden. Heute habe ich eine wunderbare Birnenkonfitüre mit Zimt und Vanille für euch gekocht

Birnenkonfitüre mit Vanille & Zimt

Zutaten:

  • 550 g reife Birnen
  • Mark einer Vanilleschote
  • ½ Päckchen Zitronensäure
  • 1 Tl Zimt
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Schritt 1: Alle Birnen waschen, schälen und 500g in große Stücke, sowie 50 g in kleine Stückchen schneiden. Die kleinen Stücke zur Seite stellen & mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die großen Birnenstücke mit Zimt, Zitronensäure & Zimt mischen und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Schritt 2: Den Gelierzucker zum Birnenmus geben und nochmals mit dem Mixer unterrühren. Dann aufkochen bis die Konfitüre sprudelt. Sobald dies der Fall ist werden die beiseite gestellten Birnenstücke mit unter das Mus gerührt. Ab dann beginnt die tatsächliche Kochzeit. 4 Minuten kochen und in heiß ausgespülte Gläser füllen. Wer es richtig zimtig mag, kann in jedes Glas eine halbe Zimtstange legen und dann die Konfitüre einfüllen. Die Gläser sofort verschließen und kopfüber auskühlen lassen.

Wenn ihr diese köstliche Konfitüre morgens auf euer Frühstücksbrot streicht, dann führt es zu eurem Mund, und in dem Moment, in dem ihr ein Stück davon abbeißt, schließt die Augen. Dann stellt euch vor, wie ihr über eine Streuobstwiese lauft. Der Nebel steigt von den Halmen auf, die Sonne teilt mit ihren Strahlen die weißen Schwaden und der Raureif auf dem Gras beginnt zu glitzern. Ihr greift mit eurer Hand nach einer saftigen Birne, die vor euch an einem Ast hängt und beißt genüsslich hinein. Wenn ihr die Augen öffnet wird euer Herz schreien: „Mehr davon, entführe mich nochmal in diesem Traum.“ Ich sage euch: „Tut es! Genießt jeden einzelnen Bissen.“ Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich möchte noch kurz einen kleinen Dank aussprechen: Ich habe wirklich die TOLLSTEN Leser. Obwohl ich schon länger nichts mehr veröffentlicht habe, habt ihr mir die Treue gehalten und meinen Blog besucht. DANKESCHÖN auch an alle, die meine Rezepte ausprobieren und mir davon berichten. Das macht mich glücklich. Da nun endlich mein Umzug vollbracht ist, werde ich euch in den nächsten Wochen endlich wieder neue Rezepte & bald auch ein paar kleine Eindrücke aus meiner neuen Wohnung zeigen können.

May the whisk be with you,

Euer Backbube