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A verry british picnic – PART 1 – Shortbread & Lemon Curd

Versprochen ist versprochen. Und darum folgt nun Teil 1 meines Beitrags zur “Post aus meiner Küche”. A verry british Picnic – PART 1: Heute Shortbread & Lemon Curd. Beides allein ist schon sehr lecker, aber zusammen ist es ein Gedicht. Lemon Curd mache ich grundsätzlich selbst, denn ich habe bisher noch keines gekauft, das mir geschmeckt hat. Außerdem schmeckt Selbst-Gemachtes sowieso immer besser.

Kommen wir aber zuerst zum Shortbread. Dieses süße Mürbteiggebäck, das besonders in Schottland gern zur Teatime serviert wird. Klassischerweise wird es aus einem Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl gemacht. Mein Shortbreadrezept habe ich vor einigen Jahren von einer Austauschschülerin aus Schottland erhalten (na gut, es ist schon länger her, ich gebs ja zu *gg*). Sie hatte immer in den Pausen Shortbread dabei und es auch zu jeder Schulveranstalltung mitgebracht. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie mir das Rezept geben würde. Und sie hat JA gesagt. Und hier ist es:

Shortbread (nach einem Rezept von Jessica’s Grandmother)

Zutaten:

  • 100 g feiner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Reismehl + 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 160° C vorheizen. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Mehlsorten & Salz hinzufügen und dann schön verrühren und dann mit der Hand weiter kneten. Nicht wundern, der Teig ist etwas trocken. Das passt aber so. Ihr dürft auch auf KEINEN FALL DAS REISMEHL DURCH WEIZENMEHL ERSETZEN, das Reismehl sorgt nämlich dafür, dass die Shortbreads schön mürbe werden.

Schritt 2: Den Teig halbieren, in zwei ca. 2 cm dicke Rechtecke formen, und 1 cm breite Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Gabel Muster einstechen (dies sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass der Teig aufgeht.)

Schritt 3: Ca. 16 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. In warmem Zustand sind sie sehr zerbrechlich.

Das Shortbread passt hervorragend zum Tee, zum Kaffee, oder als kleiner Snack zwischendurch. Sie halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose relativ lang, aber frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Und wenn man keinen Tee oder Kaffee zur Hand hat, dann nimmt man eben stattdessen Lemon Curd. Und zwar dieses hier:

Lemon Curd (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)

Zuaten:

  • 4 Eigelb
  • 225 g Zucker
  • 185 ml Zitronensaft
  • 120 g gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung:

Schritt 1: In einer großen Schüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dick und blass wird. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung in einem schweren Edelstahltopf umfüllen (Keinen Aluminiumtopf verwenden, er reagiert mit dem Zitronensaft und dem Eigelb!)

Schritt 2: Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen, gefolgt von Salz & der Zitronenschale. Die Masse erhitzen, bis sie Puddingkonsistenz annimmt.

Schritt 3: Vom Herd nehmen und in Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Lemon Curd ist wirklich eine wundervolle Erfindung. Sooooo zitronig. Wenn ihr es nicht zum Shortbread essen möchtet, dann vielleicht zu Scones oder als Topping auf einen Cupcake? Oder als Füllung für einen Zitronenkuchen? Probiert es einfach mal aus.

Natürlich habe ich auch alles passend zur britischen Flagge verpackt. Rot, blau und weiß.

  • Pappbecher, Cupcakecups & Holzlöffel gibt’s HIER.
  • Die Aufkleber gibts HIER.
  • Die britischen Servietten hab ich von Butlers. (Das gibts da aber nicht dauerhaft, ist gerade nur Aktionsware)
  • Die Glasperlen habe ich selbst gemacht, bei meiner Mutter im Laden. HIER.

God save the queen! May the whisk be with you,

Euer Backbube

Wenn ein Freund spontan zum Kaffee kommt….

….dann wird natürlich aufgetischt. Und wie immer war ich vorbereitet für spontanen Besuch. Die Mohn-Vanille-Gugl von gestern warteten unter der Glasglocke meiner Tortenplatte und nachdem ich gestern abend noch so im Backfieber war, habe ich noch zusätzlich kleine 3-Schoki-Gugl (mit weißer, Vollmilch- und Zartbitterschokolade) gebacken, auf Vorrat. Man weiß ja nie wer so zu Besuch kommt.

Und endlich konnte ich die tollen kleinen Schälchen von Raeder verwenden, die ich schon lange in meinem Schrank stehen habe. Ich habe sie ganz billig im Buchladen!! meines Vertrauens bekommen. 20% Personalrabatt und 50% Abverkaufsrabatt, macht zusammen 70% Rabatt. Da kann man sich dann auch mal als Normalsterblicher diese tollen Raeder-Accessoires leisten.

Und während ich gestern noch sagte, ich könne widerstehen, eine Mascarpone-Creme zu den Mohn-Vanille-Gugls zu machen, war sie heute fällig. Habe dazu 2 große Löffel Mascarpone mit ein bisschen geschlagener Sahne verrührt, dann ein Spritzer Zitrone & frische Vanille dazu. Und mit Zucker gesüßt. Herrlich cremig und sündhaft lecker. Damit die kleinen Gugl zu füllen sollte verboten werden, denn das macht ab dem ersten Bissen süchtig.

Eigentlich wollte ich heute auf den Flohmarkt, um mich nach tollen Dingen umzuschaun, die man als Dekoration für Fotos verwenden könnte. Doch leider hat sich der Sommer auch heute nicht blicken lassen. Regen. Regen. Regen. Darum wurde der Flohmarkt abgesagt. Schade.

Da kam dieser kleine gemütliche Kaffee-Nachmittag richtig gelegen. Kleine Küchlein essen, sündhafte Mascarpone-Creme schlecken, schnacken, lachen und gute Musik im Hintergrund laufen lassen. Herrlich.

So langsam bekomm ich auch ein Gefühl dafür, wie man die Fotos schön hin bekommt, und nachdem der Freund, der heute zu Besuch kam, sich auch mit meiner Camera auskennt, weiß ich nun, wie ich verschiedene Ebenen scharf und unscharf hinbekomme.

Schönes Wochenende,

Euer Backbube

Is denn heute schon Mo(h)ntag? Mal guugln!!

Da ist die Woche schon fast zu Ende, und was mach ich? Ich überspringe einfach das Wochenende und verlege den Montag auf den Freitag. Oder sollte ich Mohntag sagen? Seit Mo(h)naten habe ich nämlich diese pinken Silikon-Gugelhupf-Formen mit passendem Buch dazu im Bücherregal stehen – also die Formen stehen natürlich nicht im Regal -und da hab ich heute einfach mal leckere Mohn-Vanille-Gugl gebacken.

Was soll ich sagen: Ich liebe diese kleinen Kuchendinger. Die sind so klein und kugelrund, mit einem Haps sind die im Mund. Ich bin süchtig danach. Die sind kalorienmäßig nicht so mo(h)nströs wie die Kuchen, die man sonst so backt. Ok, FALSCH. Denn ich ess bestimmt alle Gugl auf einmal.

Ok, ich gebs zu: Ich hab die süßen Dinger vor einem Tag schon mal gebacken, hab aber blöderweise im Halbschlaf das Rezept falsch gelesen und statt 1 EL Zitronensaft, den Saft einer kompletten Zitrone genommen, was zur Folge hatte, dass ich die Minikuchen am liebsten auf den Mo(h)nd geschossen hätte. Aber das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also einfach nochmal gebacken. Und diesmal hab ichs gebacken bekommen. Ich sollte einen Wordspielaward bekommen, was meint ihr?!

Mohn-Vanille-Gugl (aus dem Buch DERGUGLFeine Kuchenpralinen)

Zutaten:

  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Butter
  • 65 g Puderzucker (gesiebt)
  • 2 TL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Prisen Salz
  • 100 g Eier (2 mittelgroße)
  • 30 g Mehl
  • 65 g Weichweizengrieß
  • 20 g Dampfmohn

Zubereitung:

Schritt 1: Gugelhupfformen fetten, mehlen und den Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schritt 2: Die Schale der halben Zitrone abreiben. Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Butter und gesiebten Puderzucker erhitzen, mit Rum, Zitronenschale und -saft, Vanillemark und Salz vermischen. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Weizengrieß mischen und sieben. Ebenfalls unterrühren. Dann den Dampfmohn untermischen.

Schritt 3: Teig bis zum Rand in die Förmchen füllen, da der Teig nicht sehr aufgeht. Im unteren Backofendrittel ca. 14 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und dann aus der Form herauslösen.

Und die sind wirklich soooo lecker. Da hat man so richtig Lust noch ne tolle Mascarpone-Mohn-Creme dazu zu machen, aber man muss es ja mit den Kalorien nicht übertreiben. Oder doch? Nein! Doch! Nein! NEIN! NEIN! – Ach ist das schön, den Kampf gegen die Mo(h)nster zu gewinnen, die einem einreden, man müsse die Mohn-Gugls auch noch mit Mascarpone toppen. Mal schaun wie oft ich noch wiederstehen kann.

Das Wochenende steht ja nun endlich vor der Tür und da ist natürlich wieder viel freie Zeit angesagt. Wenn der herbstliche Mo(h)nsunregen dann vorbei ist, wär es doch ganz schön, wenn sich die Sonne wieder blicken lassen würde, oder!? Was macht ihr denn am Wochenende immer am liebsten? Mo(h)nopoly spielen, Mo(h)nologe halten, im Mo(h)ndlicht spazieren gehn? Freu mich auf eure Antworten.

Mo(h)nstermäßige Grüße,

Euer Mann im Mo(h)nd

Very Berry: Post aus Maikes Küche

Welche Vorteile haben Sommergewitter, orkanartige Stürme und sintflutartige Regenfälle? Richtig, die Luft kühlt ab. Und man hat endlich wieder die Muse, sich an den PC zu setzen und einen Beitrag zu schreiben, denn bei 33 Grad Außentemperatur macht es keinen Spaß vor dem Laptop zu sitzen (der ja quasi die moderne Version der Heizung ist). Doch nun weht ein kühles Lüftchen durchs offene Fenster und schwupdiwup sitze ich am Schreibtisch und tippe drauf los. Nachdem ich euch ja schon gezeigt habe, welche Köstlichkeiten ich im Rahmen der – wie ich finde – einzigartig genialen Tauschaktion “Post aus meiner Küche” verschickt habe, dürft ihr nun sehn, was mir meine liebe Tauschpartnerin gezaubert hat.

Diese unglaublichen Macarons mit weißer Ganache mit Brombeermarmelade, (und einem Hauch von Gold) haben tatsächlich etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten hätte: Ich dachte, dass ich die besten Macarons vor vielen Jahren in Frankreich gegessen hätte, in Honfleur, einem wunderschönen kleinen Küstendorf in der Nähe von Paris. Doch dann hab ich einen von diesen unglaublichen Maike-Macarons gekostet und ich war sofort überzeugt: DIE SIND BESSER!!!

Und als ich die zweite Dose geöffnet habe, fand ich diese kleinen Minigugl mit Mandel und Himbeer. Die kleine Version des Guglhupfs hat es mir schon lang angetan. Und diese süßen, beerigen Minikuchen waren wunderbar saftig und fruchtig. Herrlich!!

Und als ich das, was ihr auf dem Bild seht probiert habe, da hat sich für mich ein großes Problem ergeben. Eigentlich liebe ich normale Marshmallows, aber seit ich die Erdbeer-Schoko-Marshmallows in Herzchenform von Maike probiert habe, werde ich mich nicht mehr mit 08/15-Marshmallows zufrieden geben, sondern nur noch die von Maike haben wollen ;o)

Vor einigen Tagen wurden ich und ein paar Freunde von der Mutter meines besten Freundes auf eine Grillparty in ihrem Schrebergarten eingeladen. Dort hab ich neben Zuckerschoten und Kräutern auch Salat geernet und den habe ich zuhause mit diesem wunderbar fruchtigen Beerenbalsamico gekrönt.

Die Post aus Maikes Küche war sozusagen ein Volltreffer!! Liebevoll verpackt und alles durchweg köstlich. Die Rezepte für diese Leckereien findet ihr hier. Vielen Dank nochmals an meine Tauschpartneri. Very Berry und Verrrrrrrry Lecker!!!