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Backbube-Mittwochs-Quickie – Mini-Corndogs

Heute hat ein lieber Freund von mir Geburtstag und schmeisst ‘ne Grillparty in seinem Garten (und es ist sogar schönes Wetter). Und da passt es doch perfekt, dass heute auch gleichzeitig der 1.Mittwoch im Monat ist. Da ich heute nämlich den ganzen Tag arbeiten muss und nicht viel Zeit habe etwas vorzubereiten, hab ich heute morgen ganz schnell etwas gezaubert und daraus gleich den Mittwochs-Quickie gemacht. Heute gibt’s leckere Corndogs für euch. Das Rezept ist aus dem neuen Buch von Cynthia Barcomi (ich hab es etwas abgewandelt) und wie immer schmeckt es oberlecker.

Mini-Corndogs - Mittwochs-Quickie

Mini-Corndogs (ca. 30 Stück)

Zutaten:

  • 130 g Mehl
  • 150 g Polenta
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 40 g Zucker
  • 1 1/4 TL Salz
  • 50 g zerlassene Butter
  • 2 Eier
  • 200 ml Buttermilch
  • 75 g Cheddar-Käse-Scheiben, in ganz feine Streifen geschnitten
  • 75 g Mais (Dose)
  • 4-6 Wiener Würstchen

 

Zubereitung:

  • Ofen auf 195 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Würstchen in 2cm-Stücke schneiden und beiseite stellen. Mehl, Polenta, Natron, Backpulver, Zucker & Salz in einer Schüssel vermischen. Butter zerlassen und mit Buttermilch und Eiern in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Die Cheddar-Käse-Scheiben dritteln & in feine Streifen schneiden. Den Mais abtropfen lassen und mit dem Käse mischen. Mit einem Holzkochlöffel das Buttermilch-Ei-Gemisch mit der Mehl-Mischung verrühren, bis sich alles gerade so verbunden hat. Dann die Mais-Käse-Mischung dazugeben. Esslöffelweise in einen gefette Mini-Muffin-Form füllen. Auf jeden Teigklecks ein Würstchenstück legen und eindrücken, bis es fast darin verschwindet. 14 Minuten backen – 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

 

Mini-Corndogs - Mittwochs-Quickie

Die Mini-Corndogs gehen wirklich sehr fix und lassen sich auch super vorbereiten. Einfach dann im Kühlschrank in einer Tupperdose lagern. Wenn ihr keinen Cheddar-Käse bekommt, dann könnt ihr auch Gouda oder sogar Toast-Käse benutzen. Probiert einfach mal euren Lieblingskäse aus. Ich düse dann mal los zur Arbeit und freu mich auf die erste Grillparty 2013.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

PS: Sorry, dass ich den Ice-Tea-Monday vergessen habe. Die Mini-Muffin-Förmchen wurden mir wieder freundlichst zur Verfügung gestellt von der Schönhaberei.

 

Endlich mal was Herzhaftes – Partybrot mit Zwiebeln & Speck

Heute steht mal wieder eine Theaterpremiere an. “Oh wie schön ist Panama” von Janosch, als Tanztheater für Kinder. Doch bevor ich abdüse ins Theater bekommt ihr noch das erste, offizielle deftige Rezept vom Backbuben. Es passt perfekt zu meiner kleinen Umfrage auf Facebook. Ich wollte nämlich mal von euch wissen, was ich denn so für euch backen soll. Ihr durftet (und dürft noch immer) eure Wünsche äußern und ich versuche das alles nach und nach umzusetzen. Und einige von euch haben nach etwas Herzhaftem gefragt. Und als ob ich das schon vor der Umfrage gewusst hätte, habe ich in den zwei Wochen nach Weihnachten mit unserem Besuch aus Münster jede Menge Brote gebacken und eins davon hat’s vor meine Linse geschafft, bevor es verspeist wurde. Und das präsentiere ich euch heute. Ein Partybrot mit Zwiebeln & Speckwürfeln. Das Tolle ist, es schmeckt sowohl warm als auch kalt. Ihr könnt das Brot in Scheiben schneiden und entweder nur mit Butter bestreichen oder toasten und geröstet genießen.

Partybrot mit Schinken & Röstzwiebeln - Titelbild

Partybrot mit Zwiebeln & Speck

Zutaten:

  • 600 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 Pck. Trockenbackhefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 geh. TL Salz
  • 300 ml warmes Wasser
  • 40 g Butter
  • 100 g Röstzwiebeln
  • 100 g Speckwürfel
  • 100 g geriebener Käse (nach Wunsch)

 

Partybrot mit Speck & Röstzwiebeln - Von oben und von vorn

Zubereitung:

Schritt 1: Mehl und Trockenbackhefe sorgfältig vermischen. Zucker, Salz & Wasser hinzufügen. Alles mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken erst kurz auf niedrigster, dann ca. 5 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Schritt 2: 40 g Butter schmelzen. Diese braucht ihr zum Bestreichen. Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten, dann zu einem Rechteck (etwa 30 x 50 cm) ausrollen. Den Teig mit 3/4 der geschmolzenen Butter bestreichen und mit den Röstzwiebeln, dem Schinken und dem Käse bestreuen.

Schritt 3: Den Teig von der kürzeren Seite her aufrollen und die Teigrolle auf ein Backblech mit Backpapier legen (oder auf ein gelochtes Backblech, wenn ihr das habt), oberste Teigschicht mehrmals einschneiden und mit der Hälfte der restlichen Butter bestreichen. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, ca. 30 Minuten.

Schritt 4: Ich habe neuerdings einen Ofen mit der Funktion “Klimagaren” (Ich liebe das Teil). Daher werd ich erst mal kurz beschreiben, wie ihr das Brot backt, wenn ihr auch so einen Ofen habt. Ihr wählt die Funktion “Klimagaren”, danach 1 Dampfstoß & 30-35 Minuten Backzeit und füllt dann das Wasser ein. Schiebt das Brot auf einem gelochten Backblech in die 2.Schiene von unten und führt sofort nach dem Schließen des Ofens einen manuellen Dampfstoß aus. Dann backt ihr das Brot 30-35 Minuten. Ihr holt es aus dem Ofen, bestreicht es mit der restlichen Butter und lasst es abkühlen.

Und jetzt kommen wir zum Problem: Die meisten von euch werden einen normalen Ofen haben. Da ich aber – und das geb ich offen und ehrlich zu – noch nie zuvor Brot gebacken habe, hab ich absolut keine Ahnung wie das mit nem normalen Ofen abläuft. Ich würde aber sagen, dass Temperatur und Backzeit gleich bleiben und man eine kleine, ofenfeste, mit Wasser gefüllte Schale mit in den Ofen stellt, oder? Ich hoffe nun auf eure Hilfe und werde das hier nachträglich noch einbauen.

Partybrot mit Schinken & Röstzwiebeln - lecker

Ihr könnt das Rezept natürlich nach Belieben abwandeln. Fügt z.B. 200g Kräuer-Schmelzkäse zum Hefeteig hinzu (vor dem Backen). Oder ersetzt die Speckwürfel durch Kochschinkenscheiben, die ihr einfach mit einwickelt. Oder verwendet eine Füllung aus selbst angerösteten roten Zwiebeln und Kürbiskernen. Oder fällt euch noch etwas anderes ein?? Ich hoffe, euch gefällt mein erstes, herzhaftes Rezept. Ich muss aber gleich dazusagen, dass die herzhaften Dinge eher selten auf meinem Blog erscheinen werden, da ich einfach den süßen Dingen des Lebens verfallen bin. Aber, da ich weiß, dass viele von euch auch gern Würziges & Salziges mögen, werde ich doch ab und zu auch eure Sehnsüchte stillen. *hihi*

Partybrot mit Schinken & Röstzwiebeln - augeschnitten

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und starte dann mal meine kleine Reise nach Panama.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Schenken ist doch das Schönste!!

Und wenn man dann auch noch etwas selbstgemachtes verschenken kann, dann macht das gleich noch mehr Spaß. Und da kam es doch gerade recht, dass ein guter Freund von mir – ich nenn ihn mal Kevin ;o) – seinen Geburtstag gefeiert hat. Und da er zu einer Grillparty geladen hat, da hab ich mir gedacht: “Mensch, da kannst du doch ein paar selbstgemachte Soßen mitbringen.” Und das hab ich getan. Zur Hilfe hab ich das neue “Lust auf Genuss”-Heft genommen, denn da sind wieder mal unglaublich leckere Sachen drin.

Barbecue-Soße

Zutaten: (ca.300ml)

  • 1 Bio-Orange
  • 1 kleine Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • je 1 weiße und 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Brauner Zucker
  • 125 ml Tomatenketchup
  • 1/2 TL Cayennepfeffer

Schritt 1: Orange und Zitrone heiß waschen, trocken tupfen. Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Knoblauch und beide Zwiebeln abziehen, fein würfeln.

Schritt 2: Alle Zutaten für die Soße in einem Topf mischen und aufkochen. Zum Servieren in eine Flasche umfüllen, und abkühlen lassen.

Ich bin gespannt, wie dem lieben Kevin die BBQ-Sauce schmeckt, denn ich hab ihm schon mal eine gemacht, allerdings nach einem Rezept meiner Lieblingsbäckerin Cynthia Barcomi. Und wenn man 2 zum Vergleich hat, dann is das doch gut, oder?

Hausgemachtes Ketchup

Zutaten: (für ca.250ml)

  • 8 Fleischtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 80g Rohrzucker
  • ca. 50ml Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Schritt 1: Tomaten waschen, putzen, grob würfeln. (Achtung: Ich hab das wabbelige Fruchtfleisch nicht entfernt, daher wurde das Ketchup erst sehr flüssig. Daher wäre es wahrscheinlich besser, alles glitschige, flüssige von den Tomaten zu entfernen.) Knoblauch und Zwiebel abziehen, fein würfeln. Paprika halbieren, putzen, entkernen, abbrausen und klein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, die vorbereiteten Zutaten bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten braten. Tomatenmark und Zucker hinzufügen, alles weitere 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Schritt 2: Dann Tomatensoße fein pürieren, durch ein Sieb streichen. Ketchup mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen und in Flaschen umfüllen.

Das Ketchup schmeckt völlig anders als das, was wir aus dem Kühlregal kennen, liegt vielleicht daran, dass nur 80g Zucker statt 4000g Zucker drin sind *gg*. Und auch hier bin ich bin ich auf die Reaktion von Kevin und seiner Hübschen gespannt.

Haumacher-Senf

Zutaten: (für ca. 700ml)

  • 250 g gelbe Senfsamen
  • 150 ml milder Apfelessig
  • 100 g Zucker
  • 25 g Salz

Schritt 1: Senfkörner ca. 60 Minuten einfrieren. Danach in einem Blitzhacker zu Senfmehl mahlen.

Schritt 2: 200 ml Wasser und Essig in einem Topf aufkochen, dann ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Zucker, Salz und Senfmehl hineingeben und ca. 5 Minuten rühren. (Der Senfbrei ist dann noch flüssig und wir erst durch das Quellen des Senfmehls fester). ACHTUNG: Der Senf muss 2-3 Tage durchziehn.

Ich hab mir heimlich auch ein Gläschen von dem Senf zur Seite gestellt und ihn heute mal getestet. Ich kann nur sagen: Mann ist der scharf… Also schön vorsichtig beim Dosieren. Beim nächsten Mal muss ich auch die Senfkörner viel feiner malen (im Thermomix wirds zu grob Wieder was gelernt!) Wobei das schon auch was hat, wenn der Senf auch ein paar Knabberelemente intus hat. Aber schaun wir mal, wies dem Kevin schmeckt. ;o)

Das Verpacken hat mir mal wieder Spaß gemacht, vor allem wenn man vorher auf Zubehör-Shopping-Tour war ;o). Schleifen & Ettiketten hab ich im Buchladen – ja das sind die neuen Dekoläden – gefunden, die Flaschen beim Fachhändler und den Rest hatte ich zuhause ;o). Nach all den leckeren Grillsachen, die ich in letzter Zeit gemacht habe, wird es nun mal wieder Zeit für ein paar Backergebnisse. Darum werde ich in den nächsten Tag eine “Death by Chocolate-Cake” machen, da dürft ihr schon gespannt sein. ;o)

Hochsommerliche Grüße,

Euer Backbube