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Morgenstund hat Gold im Mund – Goldige Schokoladen-Rosen-Cupcakes & Backbube zur Prime Time

“Morgenstund hat Gold im Mund” – Dieser Spruch trifft heute wohl im wahrsten Sinne des Wortes zu. Denn ich lasse mir gerade einen leckeren Schokocupcake mit Blattgold schmecken. Gestern abend war ich zu einer Party eingeladen und als kleines Mitbringsel habe ich ein paar Cupcakes gebacken und einen davon für mich selbst im Kühlschrank aufgehoben. Ich habe mir überlegt, mit was ich die Cupcakes dekorieren könnte und da eine der Trendfarben in diesem Sommer die Farbe Gold ist, sollte es etwas goldenes werden. Und da traf es sich gut, dass ich noch etwas Blattgold zuhause hatte, aus der Zeit, als das noch bezahlbar war. Irgendwie dekadent, wenn man nach einem Biss in den Cupcake von seinem Gegenüber gesagt bekommt: “Entschuldigung, aber dir hängt da ein bisschen Gold zwischen den Zähnen”.

Goldige Schokoladen-Rosen-Cupcakes - Titelbild

Goldige Schokoladen-Rosen-Cupcakes

Zutaten (für den Teig):

  • 85 g Zartbitterkuvertüre
  • 25 g Butter
  • 60 g Öl (Sonnenblumenöl)
  • 110 g Mehl
  • 20 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier (M)
  • 190 g feinster Zucker
  • 50 ml Wasser
  • 40 g Sauerrahm

 

Zutaten (für das Frosting):

  • 285 ml Sahne
  • 2 EL Sahne
  • 2 EL Butter
  • 465 g Zartbitterkuvertüre, fein gehackt
  • 2 TL Rosenöl (aus der Apotheke)
  • 200 g Mascarpone

 

Goldige Schokoladen-Rosen-Cupcakes

Zubereitung (Frosting):

Das Frosting sollte 1 Stunde kühl stehen, daher wird es vor den Unterteilen zubereitet:

Schritt 1: Die Schokolade ganz fein hacken. Die Stückchen sollten nicht größer als Erbsen sein.

Schritt 2: Die Sahne erhitzen, aufkochen und vom Herd nehmen. Schokolade darin schmelzen. Honig, Butter und Rosenöl dazugeben. Die so entstandene Ganache dann 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

Zubereitung (Teig + Fertigstellung des Frostings):

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Cupcake-Cups auslegen. Zartbitterkuvertüre grob hacken. Mehl, Kakopulver & Backpulver in einer kleinen Schüssel mischen.

Schritt 2: Schokolade zusammen mit Butter und Öl über dem heißen Wasserbad langsam schmelzen.

Schritt 3: Eier mit Zucker ca 2 Minuten luftig aufschlagen. Dann das Wasser & den Sauerrahm hinzufügen. Die flüssige Schokolade zufügen. Das Mehlgemisch dazugeben und vorsichtig umrühren, bis alles zu einer homogenen Masse verbunden ist.

Schritt 4: Die Förmchen zu 2/3 mit dem Teig befüllen und ca. 35 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Schritt 5: Ganache aus dem Kühlschrank holen und etwas Zimmertemperatur annehmen lassen. Danach 30 Sekunden auf höchster Stufe mit dem Mixer aufschlagen. Nochmals 15 Minuten kalt stellen. Dann den Mascarpone unterrühren (max. 10 Sekunden) und mit einem Spritzbeutel auftragen. Mit Blattgold oder Zuckerperlen bestreuen.

Mit diesen Cupcakes gebt ihr dem Wort “Hüftgold” eine völlig neue Bedeutung. *hihi* Ihr solltet beim Backen der kleinen Köstlichkeiten übrigens darauf achten, dass die Küchlein nicht zu lang im Ofen bleiben. Jeder Ofen heizt ja etwas anders und es kann passieren, dass die Törtchen an der Oberfläche zu hart werden. Also lieber regelmäßige Garproben machen. Das Frosting reicht nebenbei gesagt locker für die 12 Cupcakes, wahrscheinlich bleibt sogar etwas übrig. Es schmeckt relativ dezent nach Rose, das könnt ihr auch nachträglich mit Rosenöl so abschmecken, wie ihr es mögt.

Goldige Schokoladen-Rosen-Cupcakes - Morgenstund hat Gold im Mund

So und nun macht euch einen gemütlichen Sonntag: Vielleicht geht ihr ja in den Park und beobachtet Goldfische, schlendert unter Bäumen voller Goldregen hindurch oder genießt die goldenen Sonnenstrahlen. Oder ihr macht euch einen gemütlichen Video-Abend mit “James Bond: Golden Eye”. Und dazu vernascht ihr diese leckern, goldigen Cupcakes.

Und nun noch ein kleiner TV-Tipp für euch: Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, war vor kurzem Steffi von EinsPlus bei mir zuhause und hat mit mir zusammen Macarons gebacken. Der Beitrag wird nun kommende Woche ausgestrahlt. “Wuaaaaaah, ich bin im Fernsehen….”. Am Dienstag, 18.06.2013 solltet ihr zur Prime Time (20:15 Uhr) den Sender EinsPlus einschalten. Ich bin dort Studiogast bei in.puncto zum Thema “Back-Kult” und in diesem Zusammenhang wird dann auch der Beitrag gezeigt. Ich freue mich tierisch. Ich kanns kaum abwarten.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Buchvorstellung: 130 Gramm Liebe von Renate Gruber (Brandstätter Verlag) & Give Away

Lange Zeit habe ich nach DEM ultimativen Cupcakebuch gesucht. Es gibt mittlerweile viele davon auf dem Markt und eins ist schöner als das andere. Aber vor einigen Wochen habe ich es gefunden: DAS Buch, auf das ich so lange gewartet habe. Meine neue Cupcake-Bibel: 130 Gramm Liebe von Renate Gruber (erschienen im Brandstätter Verlag). Das Titelbild hat mich sofort angesprochen und schwupsdiwups hatte ich das Buch auch schon gekauft.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Renate Gruber hat 2010 in Wien ihr erstes Cupcake-Cafe eröffnet und es wurde sofort zum Publikumsliebling. Wenn ihr euch mal die dazugehörige Homepage anschaut, werdet ihr erkennen, dass daran nicht nur die Cupcakes schuld sind. Die Einrichtung ist einfach zauberhaft, genau so, wie die meisten von uns sich ein Cupcake-Cafe vorstellen (ein erheblicher Grund mehr, endlich mal wieder nach Wien zu fliegen). Nun hat sie ihr Buch 130 Gramm Liebe herausgebracht und das steckt voll mit tollen Rezepten, wunderschönen Bildern und kleinen Annekdoten. Was mir ganz besonders gut gefällt ist die Aufteilung in Sponges (so werden die Kuchenteile des Cupcakes genannt) & Frostings. Zu jedem Sponge werden immer drei Frostings vorgeschlagen, die man dann eben nach Belieben variieren kann. Es sind also keinen fertigen Kombinationen im Buch enthalten, sondern man kann nach Lust und Laune Sponges & Frostings miteinander kombinieren.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Sehr positiv hervorzuheben ist, dass die Frostings größtenteils ohne Butter auskommen und meist einen Pudding als Grundmasse haben. Das macht die Cremehäubchen nicht ganz so wuchtig. Diese Hauben sind dann zwar etwas aufwändiger, aber sie schmecken umso besser. Immer mal wieder findet man im Buch auch hilfreiche Tipps, wie man die Hauben mit dem Spritzbeutel aufträgt und wie man sie dekorieren kann. Ob Winterliches Bratapfel-Topping, Minze-Macha-Topping oder Italienische Meringue – für jeden ist etwas dabei.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich und was ich ganz besonders liebe: mit östereichischen Zutatenangaben. Da die Autorin des Buches aus Österreich kommt, liest man hier statt Quark, Puderzucker & Sahne eben Topfen, Staubzucker & Schlagobers (aber keine Angst, hinten im Buch werden die Begriffe erklärt). Und da ich Österreich, dessen Bewohner und die kulinarischen Köstlichkeiten sehr schätze macht diese scheinbare Kleinigkeit in den Rezepturangaben das Buch für mich noch mehr zum Liebhaberstück.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag Cupcakes

Ich habe bereits mehrere Rezepte nachgebacken und alle waren sehr köstlich: Die Bananen-Macadamia-Sponges mit passendem Bananen-Topping habe ich euch schon gezeigt und die kleinen Köstlichkeiten auf dem Bild hier drüber sind Nuss-Mandel-Sponges mit Schoko-Orangen-Topping. Der Sponge ist, wie alle anderen die ich schon nachgebacken habe, extrem luftig und saftig zugleich und die Creme bekommt durch frische Orangensschale und Grand Manier einen unglaublich intensiven Orangengeschmack. Herrlich!!!

Die Sponges sind durchweg sehr unkompliziert zu backen, und sehr vielfältig. Neben Klassikern wie Vanille-, Schoko- oder Red Velvet Sponges findet man hier auch ausgefalleneres, wie zum Beispiel Brioche-Cupcakes, Kürbis- oder Kardamom-Honig-Sponges. Worauf ich sehr gespannt bin sind die würzigen Cupcakes, die ich demnächst für eine Party backen werde. Spinat-Feta-Sponge mit Frischkäse-Lachs-Topping oder Couscous-Sponge mit Minze-Balsamico-Topping.

130 Gramm Liebe - Renate Gruber - Brandstätter Verlag

Ich freue mich nun, euch mitteilen zu können, dass mir Renate Gruber & der Brandstätter Verlag ein Exemplar “130 Gramm Liebe” zur Verfügung gestellt haben, das IHR nun gewinnen könnt. Was müsst ihr dazu tun? Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag und teilt mir mit, warum gerade ihr das Buch gewinnen müsst *hihi*. Der/die Gewinner/in wird per Zufall bestimmt. (Nachtrag) Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat: Charlotte.

(Nachtrag am 25.03.2013:) Hier kommt etwas verspätet noch ein kleines Interview mit Renate Gruber. Herzlichen Dank dafür und euch viel Spaß beim Lesen:

Backbube: Hallo Frau Gruber. Ich freue mich heute ihr Buch “130 Gramm Liebe” vorzustellen, das für mich so etwas wie meine neue “Cupcake-Bibel” geworden ist. Selten war ich mit einem Cupcake-Buch so zufrieden. Es ist perfekt! Man spürt ihre Liebe zu den kleinen Köstlichkeiten auf jeder Seite. Wie ist diese Cupcake-Liebe bei ihnen entstanden?

Renate Gruber: Ach, eine Liebe kommt – ohne dass man es merkt. Plötzlich ist sie da. In meinem Fall war vermutlich die elegante und zugleich formschöne Optik dieser kleinen süßen Köstlichkeiten ausschlaggebend. Als Graphik-Designerin hat mich das offensichtlich sehr angesprochen….

Backbube: Ich muss etwas loswerden: Ohne jemals in einem ihrer Cafes gewesen zu sein (was ich aber ganz schnell tun möchte) habe ich mich in die Einrichtung und die liebevollen Details in den Läden verliebt, die man im Buch und auf ihrer Homepage zu sehen bekommt. Wie lang hat es gedauert, bis sie sich sicher waren, das dies das Design der Läden sein sollte?

Renate Gruber: Die Gestaltung des ersten Shops, das Interior ist einfach aus dem Bauch heraus entstanden. Ich bin einfach meinem Gefühl gefolgt – immer wenn ich etwas nettes gesehen habe, habe ich es gekauft. Und so ist das ganze Stück für Stück gewachsen. Beim 2. Shop war es etwas anders. Da wußte ich schon genau was ich brauche und habe einen Tischler beauftragt, den ersten Shop quasi zu kopieren.

Backbube: Wann haben sie sich dazu entschieden, dass aus ihrer Leidenschaft auch ein Buch entstehen soll?

Renate Gruber: Das war in erster Linie die Initiative des Verlages. Da ich mehr oder weniger rund um die Uhr mit Arbeit eingedeckt bin, hatte ich nicht viel Zeit um mir zu überlegen ob ich ein Buch schreiben will. Der CBV Verlag ist aber ein sehr innovativer und hat ein super Gespür für den Trend der Zeit – was verlangt wird, was sich LeserInnen wünschen. Und da war die Schlussfolgerung klar: es muss ein völlig neuartiges (deutschsprachiges) Cupcake-Buch her :-)

Backbube: Was hat ihnen bei der Arbeit am Buch am meisten Spaß gemacht?

Renate Gruber: Das Schreiben der kleinen Anekdoten und natürlich das Kreiieren der Köstlichkeiten!

Backbube: Welches ist ihr allerliebster Cupcake?

Renate Gruber: Das wechselt ständig! Meistens sind es unsere Neukreationen – in die ich mich eingraben könnte – und davon haben wir ja viele!

Backbube: Vielen Dank für das kleine Interview. Ich hoffe, dass meine nächste Reise nach Wien nicht in allzu ferner Zukunft liegt und ich dann einen kleinen Abstecher in einen ihrer wunderbaren Läden machen und in den Genuß eines ihrer Cupcakes kommen kann.

Renate Gruber: Das hoffe ich auch.

Backbube: Vielen Dank für das Interview.

Ich hoffe, dass ich schon bald nach Wien reisen kann um diese kleinen Köstlichkeiten und das wunderschöne Cafe auch mal “live” sehen und testen zu können.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Oberleckere Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananenfrosting

Der Frühling ist da. Am Wochenende bei Blogs & Coffee in München hat sich die Sonne schon blicken lassen und am Mittwoch – passend zum Mittwochs-Quickie – gabs in Ulm fantastische 17 Grad und strahlenden Sonnenschein. “Moment” denkt ihr jetzt, “der Backbube liebt doch den Winter”. Richtig, aber der Frühlingssonne kann nicht mal ich mich entziehen. Und weil die Woche ohnehin so toll verlief, besonders nach dem grandiosen Wochenende in München, habe ich mich mit meiner neuen Cupcake-Bibel “130 Gramm Liebe” auf den Balkon gesetzt und mir ein wunderbar fruchtiges Rezept herausgesucht, kleine Mini-Cupcakes für den Blueboxtree-Give Away-Beitrag gebacken und auch gleich noch meine neuen Tulpenförmchen – ebenfalls von Blueboxtree – eingeweiht. Und heute bekommt ihr das Rezept mit den passenden Fotos.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting

Bananen-Macadamia-Cupcakes (aus “130 Gramm Liebe” – Brandstätter Verlag)

Zutaten für den Teig:

  • 2 Bio-Eier (M)
  • 130 g Puderzucker
  • 60 g gesalzene Macadamianüsse
  • 165 g sehr reife Bananen
  • 130 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Sahne
  • 70 ml Sonnenblumenöl
  • 165 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

 

Zutaten für das Frosting:

  • 1 1/2 reife Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Speisequark (20% Fett, schön cremig)
  • 500 g Mascarpone
  • 4 EL Puderzucker

 

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - Nahaufnahme

 

Zubereitung (Sponge):

Schritt 1: Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier trennen. Bananen schälen und pürieren. Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Sahne zugeben und 10 Sek. auf niedrigster Stufe verrühren. Öl zugeben und nochmals 5 Sek. mixen.

Schritt 2: In einer anderen Schüssel Mehl, Nüsse und Backpulver vermischen und auf niedrigster Stufe unter die Bananen-Mischung rühren. Das Eiweiß in einer weiteren Schüssel mit dem Puderzucker steif schlagen und vorsichtig von Hand unterheben. In Förmchen füllen und ca. 25 min backen.Vollständig abkühlen lassen.

Zubereitung (Frosting):

Schritt 1: Die Bananen mit dem Zitronensaft pürieren.

Schritt 2: Mascarpone & Quark verrühren. Puderzucker darübersieben und verrühren. Nicht zu lange rühren.

Schritt 3: Bananenmus unterheben, in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Sterntülle auf den Sponge aufdressieren. Mit Macadamianuss garnieren.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - nomnom

Die Cupcakes sind äußerst saftig und das Frosting schmeckt unglaublich fruchtig. ZU bananig? Nee, genau das Richtige um die Sonne zu genießen. Ich hab mich, nachdem die Cupcakes fertig waren, vor meinen PC gesetzt, hab meinen Lieblings-Reiseblog http://ichweisswo.blogspot.de/ angeklickt, und als ich diesen Beitrag gelesen habe, wollte ich sofort – und zwar SOFORT – einen persönlichen Beam-Assistenten, der mich augenblicklich nach Südafrika beamt, wo ich dann bei einem grandiosen Sonnenuntergang genau diese Cupcakes genießen würde. Hach… Ich brauch dringend Urlaub, merkt man das??? Ich wünsche euch nun ein schönes, sonniges Restwochenende und viel Spaß beim Nachbacken. Es lohnt sich.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Doppel-WOW: Glutenfreier Schokokuchen & Bombastisches GIVE AWAY von Small Treasures

Titelbild

Wow, was für eine Freude: Heute gibts nicht nur ein absolut gluten- und laktosefreies Rezept für euch sondern auch noch ein absolut sensationelles Give Away von Small Treasures, einem bezaubernden Online-Shop be dawanda. Ich werde euch den Shop in den nächsten Tagen noch etwas genauer vorstellen, aber es lohnt sich auf jeden Fall schon mal in dieser kleinen Schatztruhe vorbeizuschauen. Die liebe Nicole – so heisst die Besitzerin des Shops – hat mir ein tolles Paket geschnürt und das könnt ihr genau jetzt abstauben. Doch zuerst wenden wir uns dem Kuchen zu. Ich habe schon viele Anfragen bei Facebook bekommen, auch mal gluten- oder lactosefreie Dinge zu backen, und wie sagt man so schön: “Euer Wunsch sei mir Befehl!”

Ich habe mich im Internet auf einigen Seiten, die sich mit dem Thema Gluten- und Laktoseunverträglichkeit befassen, erkundigt, habe fleissig eingekauft und hier ist das wirklich saftige, schokoladige Ergebnis für euch: – (NACHTRAG: Auch in den Laktosefreien Produkten z.B. von Minus L sind manchmal sehr geringe Anteile Laktose enthalten. Mir macht das allerdings nichts aus. Wer aber extrem auf Laktose reagiert sollte von laktosefreien lieber auf pflanzliche Produkte umsteigen. Ich werde den Kuchen nochmals mit pflanzlichen Produkten backen und euch darüber berichten.) -

Kuchen - aufgeschnitten au einem Teller

Schoko-Nusskuchen mit Frischkäsefrosting (Gluten- und Laktosefrei)

Zutaten:

  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier (Größe M)
  • 200 g laktosefreie Butter
  • 400 g Haselnuss-Kerne
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g gluten- & laktosefreie Zartbitterkuvertüre, z.b. HIER von Zotter

 

Zutaten für das Frosting:

  • 120 g laktosefreie Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 225 g laktosefreien Frischkäse

 

Zubereitung (Teig):

Schritt 1: Die Haselnusskerne mahlen. Dann den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen. Eine Gugelhupfform ausbuttern (ACHTUNG: Laktosefreie Butter verwenden!!) und die Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und besieite stellen.

Schritt 2: Zucker, Vanillezucker, Eier & Butter verrühren, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backpulver mischen und unterheben. Noch die geschmolzene Schokolade dazugeben und den Teig in die Guglhupfform gießen. Nicht wundern, der Teig ist sehr flüssig.

Schritt 3: Den Kuchen bei 175 Grad ca. 1 Stunde backen. Nach ungefähr 20 Minuten die Form mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Herausnehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Schritt 4: Das Frosting nach diesem Rezept zubereiten (Nur Schritt 1 & 2) und auf den Kuchen geben. Fertig!!

Teil des Give-Aways & Kuchen

Der Kuchen ist wirklich unglaublich saftig und schmeckt sehr lecker. Ich habe die Nüsse selber gemahlen, denn bei gekauften gemahlenen Haselnüssen sind sehr oft Schalenstückchen mit drin auf die man dann jedes Mal draufbeisst. Man kann das Frosting bei diesem Kuchen natürlich auch weglassen, aber mit Frosting schmeckt der Kuchen doppelt so gut.

Jetzt kommen wir aber zu dem sensationellen Give Away, das ich heute Dank der freundlichen Unterstützung von Small Treasures verlosen kann. Macht euch auf was gefasst:

Give-Away Übersicht & Kuchen

DAS ALLES bekommt die Gewinnerin oder der Gewinner:

  • 25 m Garn blau-weiß
  • 25 m Garn grün-weiß
  • 1 Stempel “made with love”
  • 1 Stempel “Leckeres aus meiner Küche”
  • 4 Bögen Seidenpapier rosa
  • 4 Bögen Seidenpapier blau
  • 4 Bögen Seidenpapier grün
  • 1 Rolle Masking Tape “with love” – 30m
  • 1 Rolle Masking Tape Mini-Punkte grün – 10m
  • 3x 4 Aufkleber “Mit Liebe für dich gemacht” (flieder, hellblau, rosa & beige)
  • 2x 6 Aufkleber “homemade” rund (grün, rose, flieder & blau)
  • 3x 4 Aufkleber “homemade” Wimpel (flieder, grün, blau & rose)
  • 10 braune Papierbeutel mit Fenster (für Lebensmittel)
  • 10 weiße Papierbeutel (für Lebensmittel)
  • 25 Geschenkanhänger braun
  • 25 Geschenkanhänger weiß
  • 6 x 1m Karoband (gelb, blau, rose, grün, flieder & rosa)

 

Und, ist das nicht ein unglaubliches Give-Away? Und so tolle Farben. Da ist für die Verpackung eures nächsten PAMK-Tauschs doch schon alles mit an Bord, oder? Und ja, ihr könnt das alles auf einmal gewinnen. Also nicht nur 1 Stempel oder so, nein ALLES AUF EINMAL!!! – - VIELEN DANK an dieser Stelle an Nicole, die dieses grandiose Paket für mich und somit für Euch zur Verfügung gestellt hat. *thumbs up* Jetzt wollt ihr natürlich wissen, wie ihr das gewinnen könnt, gell?

Kuchen & kleine Auswahl des Give-Aways

Schaut einfach bei Small Treasures vorbei und sucht euch euren Lieblingsartikel aus. Dann hinterlasst mir einen Kommentar und verratet mir, für welches kleine Schätzelein ihr euch entschieden habt. Teilnehmen darf jeder (egal ob mit oder ohne Blog). Die Wahllokale schließen schon am Sonntag, den 17. Februar um 20:00 Uhr. Entscheiden wird der Zufall. VIEL GLÜCK!!!

Nachtrag: Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinnerin ist Isabelle aus der Schweiz. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure Kommentare.

Schönes Wochenende euch allen und may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Valentine-Cupcakes, ein zuckersüßes Video & die größte Geburtstagsüberraschung aller Zeiten

Jedes Jahr am 8.Februar habe ich Geburtstag. Das ist eigentlich nichts weltbewegendes, schließlich hat man jedes Jahr Geburtstag. Doch dieses Jahr war mein Geburtstag etwas ganz Besonderes: Es war mein erster Geburtstag als Backbube *hihi*. Darum bin ich um 6 Uhr aufgestanden, habe Cupcakes gebacken, und während diese ausgekühlt sind bin ich zum Einkaufen gelaufen, habe die Zutaten für das Frosting besorgt, bin zurück nach Hause gelaufen, habe das Frosting gemacht und die Cupcakes verziert. Doch für wen habe ich diese kleinen Küchlein gemacht? Für meine Gäste? Nein! Für mich selbst? Nein! Für meine lieben Arbeitskollegen (die sich riesig darüber gefreut haben, dass ich an meinem Geburtstag für sie gebacken habe, anstatt mich von ihnen bebacken zu lassen *hihi*) und natürlich für EUCH. Und ihr wiederum könnt sie am Valentinstag für eure Liebsten backen.

Valentine-Cupcake mit zweifarbigem Frosting - Titelbild

Valentine-Cupcakes mit zweifarbigem Frosting

Als Grundrezept für die Cupcakes habe ich das Rezept für die Vanille-Cupcakes von Dani genommen, das ich hier schon einmal vorgestellt habe. Allerdings habe ich noch 100 g gehackte Mandeln mit in den Teig gerührt.

Zutaten für das Frosting: (reicht für 12 Cupcakes)

  • 120 g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Puderzucker
  • 225 g Frischkäse (zimmerwarm)
  • rote Speisefarbe

 

Zubereitung:

Schritt 1: Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät oder mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.

Schritt 2: Frischkäse langsam von Hand unterrühren, bis alles eine homogene Masse ergibt. Nicht zu schnell schlagen, da sonst der Frischkäse flocken kann.

Schritt 3: Die Masse auf zwei Schüsseln aufteilen, einen Teil rot einfärben. Einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle in ein hohes Gefäß (Bierglas oder Messbecher) stellen und über den Rand schlagen. Dann abwechselnd das farblose Frosting auf der einen Seite oben am Rand des Spritzbeutels abstreichen, dann das rote Frosting auf der gegenüberliegenden Seite. So lange wiederholen bis das komplette Frosting im Beutel ist. Und schon könnt ihr das zweifarbe Frosting aufspritzen und die Cupcakes verzieren.

Valentine-Cupcake mit zweifarbigem Frosting - Zweigeteiltes Bild mit Deko & Cupcakes

Ich war richtig stolz, dass das mit dem zweifarbigen Frosting auf Anhieb geklappt hat. Liegt vielleicht auch an meiner neuen Tülle, mit der sich endlich die Creme schön aufsprühen lässt. Die Förmchen und die Zuckerperlen habe ich mal wieder von der lieben Angela von der Schönhaberei. Bei ihr findet ihr alles, was ihr für eure selbstgebackenen Werke zum Valentinstag braucht. Die Cupcaketopper habe ich richtig billig bei TK Maxx bekommen, da findet man immer wieder super Backsachen zu unfassbar günstigen Preisen (und ich dachte am Anfang, da gäbe es nur Klamotten).

Valentine-Cupcake mit zweifarbigem Frosting - Love is in the air

Ich möchte mich an dieser Stelle für all die netten Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken, die ihr mir auf Facebook hinterlassen habt. Und einen Beitrag gab es, bei dem mir sogar Tränen in den Augen standen. Meine allererste Tauschpartnerin von PAMK, Manja, hat zusammen mit ihrer kleinen Tochter ein Geburstagsständchen für mich gesungen, es aufgenommen und mir an die Pinnwand geklemmt. Jetzt werde ich sie mit Marmelade überhäufen *hihi* Vielen Dank dafür. (Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei)

- an dieser Stelle bau ich das Video noch ein, wenn ich irgendwann mal kapiere, wie das geht *hihi* -

Und jetzt zum Abschluss habe ich noch die ultimative Wahnsinnsneuigkeit: Ich habe etwas wundervolles zum Geburtstag bekommen von meinem Schatz: Das unglaublichste, tollste und laute-*wuaaaaaaaaaaaaah*-Schreie auslösenste Geschenk, das man einem Back-Menschen machen kann: EINE KITCHEN AID. In weiß. Ich bin fast aus den Latschen gekippt, als ich das Päckchen aufgerissen habe. DAS IST LIEBE!!!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die nächste Woche voller Liebe und Cupcakes,

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

 

Eine Geburtstagsüberraschung & ein großer Fehler

Ach, es gibt Dinge die einem so ganz nebenbei passieren und erst wenn es zu spät ist, bemerkt man was man getan hat. Das kennt ihr bestimmt auch. Dinge, die einen dazu bringen die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen und Sachen zu rufen wie: “So ein Sch***”. Oder Dinge, die einen dazu verleiten, das nächstliegende Blatt Papier zu nehmen und in tausend Stückchen zu zerfetzen (Entschuldigung, ich meinte natürlich “zu zerteilen”) Und mir ist genau so etwas passiert. Ich habe gestern Fotos von meiner neuen Wohnung gemacht und vorher alle Bilder von der Kamera gelöscht. Blöderweise waren da Fotos drauf, die ich noch nicht auf den PC übertragen hatte. Aber ich dachte, ich hätte es schon getan. Als ich jetzt gerade diesen Beitrag beginnen wollte, habe ich den Ordner “Geburtstagsüberraschung” geöffnet und es waren nur 2 Bilder enthalten. Ein Originalbild und nochmals das gleiche, das ich bearbeitet hatte. HILFEEEE!!!!! Das schlimmste was passieren kann. Man macht aufwendige Bilder von seinem Backwerk, öffnet den Ordner und nichts ist mehr da!!! Wuahhhhh. Darum muss ich jetzt versuchen aus diesem einen Bild alles rauszuholen was ich rausholen kann.

Nachdem ich den Schock jetzt überwunden habe werde ich euch den eigentlichen Grund für diesen Beitrag nennen. Vor einigen Tagen hatte eine Schauspielkollegin von mir ihren 30.Geburtstag, und da fühlte ich mich geradezu verpflichtet, ihr etwas Leckeres mitzubringen. (Mit dem bearbeiteten Bild hier oben hab ich sie neugierig gemacht, das hab ich ihr geschickt) Ich habe mich dafür entschieden, einfach mal ein Rezept für einen typisch schwäbischen Kuchen zu nehmen und etwas umzustylen. Donauwellenkuchen. Mancherorts auch Schneewittchen-Schnitten genannt. Und diesen Kuchen hab ich einfach mal vom Blech entführt und in Cupcakeförmchen gepackt und die Butter-Pudding-Creme etwas eingefärbt und daraus kleine Donauwellen-Cupcakes gemacht.


Donauwellen-Cupcakes

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 175 g Zucker
  • 175 ml Öl
  • 175 ml Milch + 1 EL Milch
  • 350 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 Glas Sauerkirschen, abgetropft
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver (für die Creme)
  • 400 ml Milch (für die Creme)
  • 2 EL Zucker (für die Creme)
  • 250 g weiche Butter (für die Creme)
  • 130 g Puderzucker (für die Creme)

Zubereitung:

Schritt 1: (könnt ihr bereits einen Tag vorher machen) Für die Creme: Das Puddingpulver mit 50 ml Milch & 2 EL Zucker anrühren und die restlichen 350 ml Milch aufkochen. Angemischtes Puddingpulver unterrühren, 1 Minute aufkochen und in eine Schale giessen. Direkt mit Frischhaltefolie abdecken. Dabei die Folie direkt auf die heiße Oberfläche des Puddings legen, das verhindert Hautbildung. Nun den Pudding vollständig abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank).

Schritt 2: Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eier mit Zucker dick-cremig aufschlagen und langsam das Öl zugießen. Mehl & Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eiercreme rühren. Die Hälfte des Teiges in vorbereitete Cupcake-Cups geben. Den übrigen Teig mit Kakao und Milch verrühren und vorsichtig darüber streichen. Die Kirschen darauf verteilen, tief in den Teig drücken und im vorgeheizten Ofen ca. 25 min backen. (es kann passieren, dass die Kirschen beim Backen nach oben gedrückt werden, darum ist es wichtig, dass ihr sie bis ganz unten durchdrückt. So entsteht auch das Wellenmuster im Teig.) Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Schritt 3: Die weiche Butter mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Nun den zimmerwarmen Pudding löffelweise unterheben. Nicht zu viel Pudding auf einmal unterrühren, damit keine Bröckchen entstehen. Dann die Butter-Pudding-Creme mit Speisefarbe einfärben. Ich habe die Pastenfarbe “Grape Violet” von Sugarflair benutzt. Nur eine Messerspitze. Dann die Creme auf die Cupcakes auftragen.

Das Rezept für den Donauwellen-Teig habe ich übrigens von meinem Bruder, denn sein Donauwellenkuchen hat beim letzten Besuch bei unseren Eltern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und ich verstehe nun warum. Der Teig ist sagenhaft luftig und zart. Ein perfekter Boden für einen Cupcake. Die kleinen Küchlein kamen super an und haben einmal mehr ein Geburtstagskind glücklich gemacht. Und wenn meine Freunde glücklich sind, dann bin ich es auch. Ich fürchte, wenn ich eine Frau wäre, dann könnte man mich wohl am ehesten mit Bree van de Kamp vergleichen, die alle bebackt und immer einen Korb mit frischen Muffins, Cookies oder eine Torte dabei hat.

Da ich diesmal wie gesagt nicht so viele Fotos hatte, genauer gesagt nur EIN EINZIGES, werde ich diesen Beitrag noch ein bisschen dazu nutzen, etwas über mich zu erzählen.

Ist der Backbube eigentlich wirklich ein “Bube” oder doch eher eine Firma?

Diese Frage stand vor kurzem tatsächlich auf meiner Facebookseite. Beim Backbube handelt es sich natürlich nicht um eine FIRMA. Ich bin ein junger Mann (ja mit 28 darf ich das noch sagen und das werde ich auch mit 30 noch tun *hihi*) und bin hauptberuflich Schauspieler, und zwar bei diesem Theater. Ich liebe es zu backen und zu schreiben und darum habe ich mich vor einem halben Jahr dazu entschieden, den Blog Backbube zu starten. Vielleicht wird ja irgendwann mal eine Firma aus mir…. Eine Cupcake-Kette vielleicht. Wäre eine Überlegung wert. Ich möchte einfach Spaß haben mit meinem Blog, meine Leidenschaft mit all den tollen Leserinnen und Lesern, Bloggern und Gleichgesinnten teilen. Ich bin seit fast 8 Jahren in einer glücklichen Beziehung, reise & lese gerne (und zwar alles, außer Bestseller, bin eher ein Fan von unbekannteren Autoren) und liebe es mit meinen Freunden essen zu gehn. Wenn ihr Restauranttipps jeglicher Art für Ulm bleibt, dann seid ihr bei mir richtig. Das reicht erst mal für den Anfang, da war jetzt genug dabei, was euch neugierig machen könnte, oder?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Pop-Pop-(Cake)Pop-Sofa……oder alles läuft nicht immer rund.

Es gibt Eis am Stiel, Waffeln am Stiel, Schirme am Stiel, Blumen am Stiel und – jetzt kommts – Kuchen am Stiel, auch Cakepops genannt. Und als ich mir so überlegt habe, was ich meiner Backfee Soraya außer einer Torte noch zum Geburtstag zaubern könnte, da lächelte mich das Cakepop-Buch ganz frech aus dem Regal an. Das hatte ich mir schon länger mal bestellt, und auch diverse Zutaten wie Stiele, Glasurlinsen und Dekozeugs. Aber aus zeittechnischen Gründen hab ich mich nie rangetraut. Und nun hab ichs doch getan. Und ich find, für meine ersten Cakepops sehen die gar nicht so schlecht aus.

Aber es werden wohl auch meine letzten sein, denn so richtig anfreunden konnte ich mich mit der Zubereitung nicht. Erst mal einen Rührkuchen backen, den dann abkühlen lassen und ihn wieder zerbröseln, was ich fast nicht über mein Herz gebracht hätte. Aufessen ist was anderes, aber zerbröseln? Dann mit Vanille-Frosting vermischen, Kugeln formen, ins Gefrierfach für 15 Minuten, währenddessen die Schokolade schmelzen, Kugeln aus dem Kühlgerät holen, Stiele in die Schoki tauchen und dann in die Kuchenkugeln stecken.

Alles kurz antrocknen lassen und dann durch die Glasur ziehen. Dabei sind mir dann gleich mal 4 Stück direkt abgebrochen und in der Glasur liegen geblieben. Dass die Glasur dann schön gleichmäßig wird und einem nicht über die Finger tropft ist auch eine kleine Herausforderung. Dann alle verziehen und trocknen lassen.

Am Ende sahen die Cakepops zwar ganz toll aus, aber für so einen großen Aufwand nur so wenige Kuchenlutscher zu haben, das war dann doch nicht so toll. Vielleicht sollte ich mal irgendwo einen Cakepop-Kurs belegen und mich in die Geheimnisse des Kuchen-Lolli-Ganz-Einfach-Herstellens einführen lassen. Wenn irgendjemand von euch nen Tipp hat, wo man das machen kann (natürlich am besten im Raum München oder Stuttgart), dann lasst es mich wissen. Die liebe Soraya hat sich jedenfalls riesig über die Cakepops gefreut und daher war es die Mühe dann doch noch wert. Und ganz ehrlich, für meine Freunde würde ich mich immer in dieses Cakepop-Chaos stürzen.

Kugelrunde Grüße,

Euer Backbube

 

 

 

Schokoladencupcakes mit Limetten-Joghurt-Frosting. Quak!!

Wieso Quak? Nun, heute morgen fand die Premiere von “Der Froschkönig” auf der Spatzenwiese Ulm statt, und zum ersten Mal stand ich nicht selbst auf der Bühne, sondern saß aufgeregt neben der Bühne und schaute meinen beiden Schauspielerinnen zu, wie sie mich stolz machten. Dass ich mal die Regie bei einem Theaterstück übernehmen würde hab ich auch nicht für möglich gehalten. Aber ich habs getan. Mann, war ich aufgeregt heute morgen. PREMIERE von einem Stück, das ich inszeniert habe – wuaaaaaah. Am Theater schenkt man sich meist etwas zur Premiere und um meinen beiden Fröschen nicht nur die erste Vorstellung zu versüßen, sondern ihnen auch für die tollen Proben zu danken, die unter schwierigsten Vorraussetzungen stattfanden (ich sag nur: 8 Proben, abhebende Theaterzelte und orkanartige Regengüsse; was für ein Froschwetter) habe ich ihnen leckere froschige Cupcakes gebacken.

Natürlich wollte ich noch irgend ein besonderes Frosting machen. Dazu habe ich mich gestern in meinen absoluten Schoko(laden)laden aufgemacht, der nicht nur so heisst wie der Film mit Johnny Depp & Juliette Binoche sondern mich auch immer etwas an die Schokolaterie im Film erinnert *träum*. Dort im Chocolat hab ich ganz süße kleine Schokoladenfrösche gefunden, die ich natürlich gleich geschnappt habe – QUAK – um sie auf die Cupcakes zu setzen. Und als ich danach im Supermarkt noch schnell ne weiße Schokolade holen wollte habe ich das Sommerregal einer bekannten Schweizer Schokoladenmarke entdeckt und was lächelte mich da ganz unschuldig grün an? Eine weiße Schokolade mit Limetten-Joghurt-Geschmack. Und nachdem die Cupcakes wahnsinnig schokoladig-mächtig sind, hab ich mir gedacht geb ich meinem Lieblingsfrosting den Limettenkick und lockere damit den Schokoschok auf.

Schokoladencupcakes mit Limetten-Joghurt-Schokoladen-Frosting

Zutaten:

  • 250 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 80 g weiche Butter
  • 40 g Kakao
  • 1 EL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 240 ml Milch
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Butter
  • 200 g weiße Joghurt-Limette-Schokolade (Lindt)
  • Schokofrösche aus dem Schoko(laden)laden

Zubereitung:

Schritt 1: Zucker und Eier schaumig schlagen

Schritt 2: Butter unterrühren.

Schritt 3: Mehl, Salz, Kakao & Backpulver mischen und abwecheselnd mit der Milch unter den Teig rühren. In vorbereitete Förmchen füllen (nicht zu viel, da der Teig wegen dem Backpulver beim Backen hochkommt) und bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) ca. 20 Minuten backen.

Schritt 4: Weiße Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.

Schritt 5: Butter & Frischkäse verrühren. Anschließend die Schokolade unterrühren. Auf den Cupcakes verteilen und mit Schokofröschen verzieren.

Nachdem die Cupcakes fertig waren, hab ich sie noch schnell verpackt (da kamen dann mal endlich die Cupcakeboxen von Tchibo zum Einsatz) und ein bisschen froschmäßig aufgepimpt. QUAK. Die Premiere war ein voller Erfolg und meinen beiden Schauspielerinnen waren ganz gerührt, als ich ihnen die Boxen übergeben habe. Ich hoffe die Cupcakes schmecken den beiden genau so gut wie mir. Die Schokolade von Lindt kann ich übrigens echt empfehlen, wenn ihr süße Cupcakes durch ein säuerliches, frisches Frosting abmildern wollt. Ist leider nur ne Saisonmarke. Und wenn ihr gern ein paar von den Schokofröschen haben möchtet, dann lasst es mich wissen.

Froschige Grüße,

Euer Backbube. QUAK!!

Cool Mint Oreo Cupcakes

Es ist erst ein paar Tage her, da hat mir der Vater einer sehr guten Freundin aus Amerika Oreo-Kekse mit Cool Mint Füllung mitgebracht (wie ihr vielleicht schon gelesen habt) und ich war sofort versucht, die Kekse zu Cupcakes zu verarbeiten.

Ein tolles Rezept hatte ich bereits im Hinterkopf, jetzt fehlte mir nur noch ne Idee für ein Frosting. Ich hab das ganze Internet und all meine tollen Backbücher durchforstet und irgendwann habe ich mich für ein 7-Minute-Icing entschieden. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich mir nicht etwas besonderes überlegt hätte. Da ich von ein paar Oreo-Keksen nur die Deckel gegessen hatte war noch die Minzfüllung von 3 Keksen übrig. Die hab ich einfach kurzerhand mit unter das 7-Minute-Icing gemischt. Ich hoffe das wirkt sich nicht negativ auf das Icing aus. Das weiß ich dann morgen früh. ;o)

Cool Mint Oreo Cupcakes (leicht variiert, aus der LECKER Bakery)

Zutaten:

  • 100g “Oreo”-Kekse (mit Cool Mint Füllung)
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 3 Eier (Gr.M)
  • 250g Mehl
  • 2 leicht geh. TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 2 Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 1/4 TL Weinsteinbackpulver
  • Füllung von 3 “Oreo”-Keksen (mit Cool Mint Füllung)

Schritt 1:  Papierförmchen in die Mulden eines Muffinblechs setzten. “Oreo”-Kekse mit den Fingern zerbröckeln. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C)

Schritt 2: Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz 4-5 Minuten cremig rühren (Handmixer). Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch kurz unterrühren. Kekse vorsichtig unterheben. Teig in die Förmchen verteilen und 20-25 Minuten backen. Muffins herausnehmen und abkühlen lassen.

Schritt 3: (Frosting) Eiweiß, Zucker und Weinsteinbackpulver in einem heißen Wasserbad schlagen, nach 3-4 Minuten herausnehmen und solang weiterschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden. Das dauert ca. 7 Minuten. Dann die Minzfüllung der 3 “Oreo”-Kekse mit unterrühren. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen und mit einem halben Keks garnieren.

Das Frosting ist während ich diesen Beitrag geschrieben habe richtig schön fest geworden, mal schauen ob es bis morgen so bleibt. Das hoffe ich, denn nicht nur meine Eltern werden sie probieren, sondern auch meine kleine Backelfe Soraya.

Wünsche euch einen schönen Abend und ne sonnigen Sonn(en)tag,

euer Backbube

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