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Oberleckere Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananenfrosting

Der Frühling ist da. Am Wochenende bei Blogs & Coffee in München hat sich die Sonne schon blicken lassen und am Mittwoch – passend zum Mittwochs-Quickie – gabs in Ulm fantastische 17 Grad und strahlenden Sonnenschein. “Moment” denkt ihr jetzt, “der Backbube liebt doch den Winter”. Richtig, aber der Frühlingssonne kann nicht mal ich mich entziehen. Und weil die Woche ohnehin so toll verlief, besonders nach dem grandiosen Wochenende in München, habe ich mich mit meiner neuen Cupcake-Bibel “130 Gramm Liebe” auf den Balkon gesetzt und mir ein wunderbar fruchtiges Rezept herausgesucht, kleine Mini-Cupcakes für den Blueboxtree-Give Away-Beitrag gebacken und auch gleich noch meine neuen Tulpenförmchen – ebenfalls von Blueboxtree – eingeweiht. Und heute bekommt ihr das Rezept mit den passenden Fotos.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting

Bananen-Macadamia-Cupcakes (aus “130 Gramm Liebe” – Brandstätter Verlag)

Zutaten für den Teig:

  • 2 Bio-Eier (M)
  • 130 g Puderzucker
  • 60 g gesalzene Macadamianüsse
  • 165 g sehr reife Bananen
  • 130 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Sahne
  • 70 ml Sonnenblumenöl
  • 165 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

 

Zutaten für das Frosting:

  • 1 1/2 reife Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Speisequark (20% Fett, schön cremig)
  • 500 g Mascarpone
  • 4 EL Puderzucker

 

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - Nahaufnahme

 

Zubereitung (Sponge):

Schritt 1: Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier trennen. Bananen schälen und pürieren. Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Sahne zugeben und 10 Sek. auf niedrigster Stufe verrühren. Öl zugeben und nochmals 5 Sek. mixen.

Schritt 2: In einer anderen Schüssel Mehl, Nüsse und Backpulver vermischen und auf niedrigster Stufe unter die Bananen-Mischung rühren. Das Eiweiß in einer weiteren Schüssel mit dem Puderzucker steif schlagen und vorsichtig von Hand unterheben. In Förmchen füllen und ca. 25 min backen.Vollständig abkühlen lassen.

Zubereitung (Frosting):

Schritt 1: Die Bananen mit dem Zitronensaft pürieren.

Schritt 2: Mascarpone & Quark verrühren. Puderzucker darübersieben und verrühren. Nicht zu lange rühren.

Schritt 3: Bananenmus unterheben, in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Sterntülle auf den Sponge aufdressieren. Mit Macadamianuss garnieren.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - nomnom

Die Cupcakes sind äußerst saftig und das Frosting schmeckt unglaublich fruchtig. ZU bananig? Nee, genau das Richtige um die Sonne zu genießen. Ich hab mich, nachdem die Cupcakes fertig waren, vor meinen PC gesetzt, hab meinen Lieblings-Reiseblog http://ichweisswo.blogspot.de/ angeklickt, und als ich diesen Beitrag gelesen habe, wollte ich sofort – und zwar SOFORT – einen persönlichen Beam-Assistenten, der mich augenblicklich nach Südafrika beamt, wo ich dann bei einem grandiosen Sonnenuntergang genau diese Cupcakes genießen würde. Hach… Ich brauch dringend Urlaub, merkt man das??? Ich wünsche euch nun ein schönes, sonniges Restwochenende und viel Spaß beim Nachbacken. Es lohnt sich.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

I’m dreamin’ of a black & white christmas – Vanilla Cupcakes mit Sahnetopping

“Leise rieselt der Schnee……..” Von wegen!! Während ich diesen Beitrag schreibe, schmilzt draußen vor der Tür der Schnee und wieder einmal wird es gewiss: Es wird keine weißen Weihnachten geben. Schade! Ich glaub die letzten weißen Weihnachten habe ich mit 12 erlebt. Wobei, wenn man es genau nimmt, dann habe ich dieses Jahr schon irgendwie weiße Weihnachten, denn meine komplette Dekoration für Weihnachten ist weiß. Und schwarz. Ich liebe einfach die Schlichtheit dieser beiden Farben. Und dazu habe ich euch ein paar kleine Vanillacupcakes gebacken, die ich gleich passend zu meiner Deko in ein schwarz-weißes Gewand gesteckt habe. “I’m dreamin’ of a white & black christmas….!”

blackwhite vanilla cupcakes mit sahnetopping

Vanilla Cupcakes (aus diesem Buch von der zauberhaften Dani)

Zutaten:

  • 60 ml Milch
  • 120g Butter
  • 3 Eier
  • 130 g Zucker
  • 1 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • abgeriebene Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 200 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

 

blackwhite vanilla cupcakes

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Cupcakecups bestücken. Milch und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis sich die Butter vollständig gelöst hat. Zum Abkühlen beiseite stellen. Eier, Zucker und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät cremig rühren und die Buttermischung dazugeben.

Schritt 2: Zitronenschale, Mehl, Backpulver und Salz zu den flüssigen Zutaten geben und so lang rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr übrig sind. Die Förmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen und 18-20 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Die Cupcakes aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

blackwhite vanilla cupcakes - i'm dreamin' of a black & white christmas

Die Cupcakes schmecken wunderbar vanillig, allerdings müsst ihr mit der Schale der Zitrone sparsam umgehn, denn das Zitronenaroma sticht sonst zu sehr hervor. Und ihr wollt ja Vanille-Cupcakes und keine Zitronen-Cupcakes. Für das Topping habe ich mich diesmal für die einfachste aller Varianten entschieden. Sahne. Dazu einfach einen Becher Sahne mit etwas Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen, in einen Spritzbeutel geben und auf den Cupcakes verteilen. Dann ein paar Paperstraws in der Mitte durchschneiden und in die Cupcakes stecken. Und schon steht einer schwarz-weißen Weihnacht nichts mehr im Weg.

blackwhite vanilla cupcakes

Cupcakescups: schönhaberei
Paper-Straws: wohngeschwister

Ich werde jetzt mal meinen Weihnachtsbaum weiter schmücken, der nach ewig langem Hin und Her mit der vielgeliebten Deutschen Post endlich angekommen ist. Der wird allerdings nicht nur schwarz & weiß dekoriert sondern ziemlich bunt. Ich liebe ausgefallene Kugeln und so findet man an meinem Baum alle möglichen Christbaumkugeln: Tiramisu, Cappucinotassen, Zuckerstangen, Hirsche, Pilze, Cupcakes, Tortenstücke und meine absolute Lieblingskugel: Das Empire State Building. Ich wünsche euch ein wunderschönen 3.Advent

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Kommt mit mir nach Nimmerland: Peter Pan-Cakes

Habt ihr euch nicht schon immer mal eine kleine Fee gewünscht, die einfach ein bisschen Feenstaub streuen muss und all eure Wünsche gehen in Erfüllung? Ich werde heute das Privilieg genießen, für 2 Stunden meine eigene Tinkerbell zu haben. Denn heute ist die Premiere von “Peter Pan” und da ich niemand geringeren als Peter höchstpersönlich spiele, habe ich zumindest auf der Bühne, meine eigene kleine Fee. My very own Tinkerbell. Gespielt von meiner bezaubernden Kollegin Lea. Sie ist einfach “skibidibidubadibub” – wie Tinkerbell sagen würde. Ich freu mich auf die Premiere und auf alles was dazu gehört.

Denn genauso wie es Tradition beim Theater ist, auf “Toi Toi Toi” nicht mit “Danke” zu antworten (das bringt Unglück), so ist es auch schon ein ungeschriebenes Gesetz, Premierengeschenke zu machen. Und da freu ich mich schon drauf. Und ich habe mir etwas ganz Besonderes für meine Kollegen überlegt. Ich wollte etwas schenken, das mit dem Stück zu tun hat. Etwas selbstgemachtes. Etwas zauberhaftes. Etwas einmaliges. Und die Idee schoss mir in den Kopf als ich das Wort “Pancakes” laß. Ich verschenke eine Mischung für Peter’s Pan-Cakes. PAN-Cakes. Was für ein Wortspiel. Und was für eine Idee. Das passende Rezept habe ich auf diesem Blog gefunden.

Ihr braucht für ein Milchfläschchen mit 0,25l Inhalt:

  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver

Die Pan-Cake-Mischung habe ich in kleine Milchflaschen verpackt, den Schraubdeckel mit Masking-Tape zugeklebt und mit einem tollen Etikett versehen. Dank dem Blog www.katharinakocht.com wurde ich auf den Jam Labelizer aufmerksam. Dort könnt ihr euch tolle Labels designen, einige davon sogar kostenlos. Die Flaschen waren also fast fertig. Doch etwas fehlte noch. Der Feenstaub. Irgendwie wollte ich auch den Feenstaub von Tinkerbell mit einbauen. Doch wie? Zuerst dachte ich an Blattgold in der Mischung (zu teuer und schmeckt nach nix), dann an Zuckerperlen in einem extra Tütchen (das war mir zu einfach). Als ich aber in der Stadt war, um grüne und gelbe Bänder zu besorgen, kam ich im Bastelgeschäft auf die zündende Idee: Da gibt es diese kleinen Plastikkugeln, die man selbst befüllen kann. Und da ich noch grüne Schokoherzen (aus meinem Lieblingsschokoladen, gibts leider keinen Onlineshop) und gelbe Nonpareilles (von HIER) aus Zucker zuhause hatte, wusste ich auch sofort, was ich in diesen kleinen Dingern – nennen wir sie Feenstaubbeutelkugeln – verstauen würde. Also hab ich die eine Hälfte mit den süßen Herzen & die andere Hälfte mit den Nonpareilles gefüllt, mit Maskingtape verschlossen und mit farblich passenden Bändern als Feenstaubbeutel mit an die Pan-Cake-Flasche gehängt. So kann jeder nach dem Backen der Pan-Cakes noch etwas knusprigen Glitzerstaub über die kleinen Leckerbissen streuen.

Damit die Beschenkten auch wissen, wie sie die Mischung zubereiten müssen, habe ich folgenden Text auf die Rückseite der Premierenkarten (auch die sind Tradition) geschrieben:

“Nimm 3 Eier & trenne sie. Mische die Eigelbe mit 120 ml Milch und Peter’s Pan-Cake-Mischung. Dann schlage das Eiweiß steif und hebe es vorsichtig unter. Daraufhin erhitze ein wenig Butter in einer Pfanne und backe die Pan-Cakes aus. Übergieße sie mit Ahornsirup oder einer Marmelade deiner Wahl und streue den Feenstaub darüber.”

Während ich diesen Beitrag online stelle sitze ich bereits in der Maske und mach mich für das Stück fertig. Ich hab den Artikel gestern Abend noch vorbereitet und wollte ihn erst dann veröffentlichen, wenn die Chance, dass einer der Beschenkten den Beitrag vorher liest, gleich null ist. Nun sitz ich also in der Garderobe, zusammen mit Wendy, Tinkerbel & Hook. Die drei werden wohl gleich ihr Geschenk bekommen und ich hoffe, sie freuen sich darüber.

In wenigen Stunden fliege ich dann über die Dächer Londons, streite mich mit meiner Fee, spiele mit den verlorenen Jungs, tanze mit Wendy & kämpfe mit Hook. Und das alles in Nimmerland. Und “Nimmerland hört niemals auf, solang dein Traum besteht.”

Und nun spiele ich noch “Gute Fee”. Den kleinen Kürbisanhänger des Herbst-Give-Away-Gewinnspiels hat gewonnen: saskia vom Blog saskiarundumdieuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmerinnen für’s Teilnehmen.

May the Fairy be with you,

Euer Backbube