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Oberleckere Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananenfrosting

Der Frühling ist da. Am Wochenende bei Blogs & Coffee in München hat sich die Sonne schon blicken lassen und am Mittwoch – passend zum Mittwochs-Quickie – gabs in Ulm fantastische 17 Grad und strahlenden Sonnenschein. “Moment” denkt ihr jetzt, “der Backbube liebt doch den Winter”. Richtig, aber der Frühlingssonne kann nicht mal ich mich entziehen. Und weil die Woche ohnehin so toll verlief, besonders nach dem grandiosen Wochenende in München, habe ich mich mit meiner neuen Cupcake-Bibel “130 Gramm Liebe” auf den Balkon gesetzt und mir ein wunderbar fruchtiges Rezept herausgesucht, kleine Mini-Cupcakes für den Blueboxtree-Give Away-Beitrag gebacken und auch gleich noch meine neuen Tulpenförmchen – ebenfalls von Blueboxtree – eingeweiht. Und heute bekommt ihr das Rezept mit den passenden Fotos.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting

Bananen-Macadamia-Cupcakes (aus “130 Gramm Liebe” – Brandstätter Verlag)

Zutaten für den Teig:

  • 2 Bio-Eier (M)
  • 130 g Puderzucker
  • 60 g gesalzene Macadamianüsse
  • 165 g sehr reife Bananen
  • 130 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Sahne
  • 70 ml Sonnenblumenöl
  • 165 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

 

Zutaten für das Frosting:

  • 1 1/2 reife Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Speisequark (20% Fett, schön cremig)
  • 500 g Mascarpone
  • 4 EL Puderzucker

 

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - Nahaufnahme

 

Zubereitung (Sponge):

Schritt 1: Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier trennen. Bananen schälen und pürieren. Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Sahne zugeben und 10 Sek. auf niedrigster Stufe verrühren. Öl zugeben und nochmals 5 Sek. mixen.

Schritt 2: In einer anderen Schüssel Mehl, Nüsse und Backpulver vermischen und auf niedrigster Stufe unter die Bananen-Mischung rühren. Das Eiweiß in einer weiteren Schüssel mit dem Puderzucker steif schlagen und vorsichtig von Hand unterheben. In Förmchen füllen und ca. 25 min backen.Vollständig abkühlen lassen.

Zubereitung (Frosting):

Schritt 1: Die Bananen mit dem Zitronensaft pürieren.

Schritt 2: Mascarpone & Quark verrühren. Puderzucker darübersieben und verrühren. Nicht zu lange rühren.

Schritt 3: Bananenmus unterheben, in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Sterntülle auf den Sponge aufdressieren. Mit Macadamianuss garnieren.

Bananen-Macadamia-Cupcakes mit Bananen-Frosting - nomnom

Die Cupcakes sind äußerst saftig und das Frosting schmeckt unglaublich fruchtig. ZU bananig? Nee, genau das Richtige um die Sonne zu genießen. Ich hab mich, nachdem die Cupcakes fertig waren, vor meinen PC gesetzt, hab meinen Lieblings-Reiseblog http://ichweisswo.blogspot.de/ angeklickt, und als ich diesen Beitrag gelesen habe, wollte ich sofort – und zwar SOFORT – einen persönlichen Beam-Assistenten, der mich augenblicklich nach Südafrika beamt, wo ich dann bei einem grandiosen Sonnenuntergang genau diese Cupcakes genießen würde. Hach… Ich brauch dringend Urlaub, merkt man das??? Ich wünsche euch nun ein schönes, sonniges Restwochenende und viel Spaß beim Nachbacken. Es lohnt sich.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

I’m dreamin’ of a black & white christmas – Vanilla Cupcakes mit Sahnetopping

“Leise rieselt der Schnee……..” Von wegen!! Während ich diesen Beitrag schreibe, schmilzt draußen vor der Tür der Schnee und wieder einmal wird es gewiss: Es wird keine weißen Weihnachten geben. Schade! Ich glaub die letzten weißen Weihnachten habe ich mit 12 erlebt. Wobei, wenn man es genau nimmt, dann habe ich dieses Jahr schon irgendwie weiße Weihnachten, denn meine komplette Dekoration für Weihnachten ist weiß. Und schwarz. Ich liebe einfach die Schlichtheit dieser beiden Farben. Und dazu habe ich euch ein paar kleine Vanillacupcakes gebacken, die ich gleich passend zu meiner Deko in ein schwarz-weißes Gewand gesteckt habe. “I’m dreamin’ of a white & black christmas….!”

blackwhite vanilla cupcakes mit sahnetopping

Vanilla Cupcakes (aus diesem Buch von der zauberhaften Dani)

Zutaten:

  • 60 ml Milch
  • 120g Butter
  • 3 Eier
  • 130 g Zucker
  • 1 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • abgeriebene Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 200 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

 

blackwhite vanilla cupcakes

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Cupcakecups bestücken. Milch und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis sich die Butter vollständig gelöst hat. Zum Abkühlen beiseite stellen. Eier, Zucker und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät cremig rühren und die Buttermischung dazugeben.

Schritt 2: Zitronenschale, Mehl, Backpulver und Salz zu den flüssigen Zutaten geben und so lang rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr übrig sind. Die Förmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen und 18-20 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Die Cupcakes aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

blackwhite vanilla cupcakes - i'm dreamin' of a black & white christmas

Die Cupcakes schmecken wunderbar vanillig, allerdings müsst ihr mit der Schale der Zitrone sparsam umgehn, denn das Zitronenaroma sticht sonst zu sehr hervor. Und ihr wollt ja Vanille-Cupcakes und keine Zitronen-Cupcakes. Für das Topping habe ich mich diesmal für die einfachste aller Varianten entschieden. Sahne. Dazu einfach einen Becher Sahne mit etwas Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen, in einen Spritzbeutel geben und auf den Cupcakes verteilen. Dann ein paar Paperstraws in der Mitte durchschneiden und in die Cupcakes stecken. Und schon steht einer schwarz-weißen Weihnacht nichts mehr im Weg.

blackwhite vanilla cupcakes

Cupcakescups: schönhaberei
Paper-Straws: wohngeschwister

Ich werde jetzt mal meinen Weihnachtsbaum weiter schmücken, der nach ewig langem Hin und Her mit der vielgeliebten Deutschen Post endlich angekommen ist. Der wird allerdings nicht nur schwarz & weiß dekoriert sondern ziemlich bunt. Ich liebe ausgefallene Kugeln und so findet man an meinem Baum alle möglichen Christbaumkugeln: Tiramisu, Cappucinotassen, Zuckerstangen, Hirsche, Pilze, Cupcakes, Tortenstücke und meine absolute Lieblingskugel: Das Empire State Building. Ich wünsche euch ein wunderschönen 3.Advent

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Kommt mit mir nach Nimmerland: Peter Pan-Cakes

Habt ihr euch nicht schon immer mal eine kleine Fee gewünscht, die einfach ein bisschen Feenstaub streuen muss und all eure Wünsche gehen in Erfüllung? Ich werde heute das Privilieg genießen, für 2 Stunden meine eigene Tinkerbell zu haben. Denn heute ist die Premiere von “Peter Pan” und da ich niemand geringeren als Peter höchstpersönlich spiele, habe ich zumindest auf der Bühne, meine eigene kleine Fee. My very own Tinkerbell. Gespielt von meiner bezaubernden Kollegin Lea. Sie ist einfach “skibidibidubadibub” – wie Tinkerbell sagen würde. Ich freu mich auf die Premiere und auf alles was dazu gehört.

Denn genauso wie es Tradition beim Theater ist, auf “Toi Toi Toi” nicht mit “Danke” zu antworten (das bringt Unglück), so ist es auch schon ein ungeschriebenes Gesetz, Premierengeschenke zu machen. Und da freu ich mich schon drauf. Und ich habe mir etwas ganz Besonderes für meine Kollegen überlegt. Ich wollte etwas schenken, das mit dem Stück zu tun hat. Etwas selbstgemachtes. Etwas zauberhaftes. Etwas einmaliges. Und die Idee schoss mir in den Kopf als ich das Wort “Pancakes” laß. Ich verschenke eine Mischung für Peter’s Pan-Cakes. PAN-Cakes. Was für ein Wortspiel. Und was für eine Idee. Das passende Rezept habe ich auf diesem Blog gefunden.

Ihr braucht für ein Milchfläschchen mit 0,25l Inhalt:

  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver

Die Pan-Cake-Mischung habe ich in kleine Milchflaschen verpackt, den Schraubdeckel mit Masking-Tape zugeklebt und mit einem tollen Etikett versehen. Dank dem Blog www.katharinakocht.com wurde ich auf den Jam Labelizer aufmerksam. Dort könnt ihr euch tolle Labels designen, einige davon sogar kostenlos. Die Flaschen waren also fast fertig. Doch etwas fehlte noch. Der Feenstaub. Irgendwie wollte ich auch den Feenstaub von Tinkerbell mit einbauen. Doch wie? Zuerst dachte ich an Blattgold in der Mischung (zu teuer und schmeckt nach nix), dann an Zuckerperlen in einem extra Tütchen (das war mir zu einfach). Als ich aber in der Stadt war, um grüne und gelbe Bänder zu besorgen, kam ich im Bastelgeschäft auf die zündende Idee: Da gibt es diese kleinen Plastikkugeln, die man selbst befüllen kann. Und da ich noch grüne Schokoherzen (aus meinem Lieblingsschokoladen, gibts leider keinen Onlineshop) und gelbe Nonpareilles (von HIER) aus Zucker zuhause hatte, wusste ich auch sofort, was ich in diesen kleinen Dingern – nennen wir sie Feenstaubbeutelkugeln – verstauen würde. Also hab ich die eine Hälfte mit den süßen Herzen & die andere Hälfte mit den Nonpareilles gefüllt, mit Maskingtape verschlossen und mit farblich passenden Bändern als Feenstaubbeutel mit an die Pan-Cake-Flasche gehängt. So kann jeder nach dem Backen der Pan-Cakes noch etwas knusprigen Glitzerstaub über die kleinen Leckerbissen streuen.

Damit die Beschenkten auch wissen, wie sie die Mischung zubereiten müssen, habe ich folgenden Text auf die Rückseite der Premierenkarten (auch die sind Tradition) geschrieben:

“Nimm 3 Eier & trenne sie. Mische die Eigelbe mit 120 ml Milch und Peter’s Pan-Cake-Mischung. Dann schlage das Eiweiß steif und hebe es vorsichtig unter. Daraufhin erhitze ein wenig Butter in einer Pfanne und backe die Pan-Cakes aus. Übergieße sie mit Ahornsirup oder einer Marmelade deiner Wahl und streue den Feenstaub darüber.”

Während ich diesen Beitrag online stelle sitze ich bereits in der Maske und mach mich für das Stück fertig. Ich hab den Artikel gestern Abend noch vorbereitet und wollte ihn erst dann veröffentlichen, wenn die Chance, dass einer der Beschenkten den Beitrag vorher liest, gleich null ist. Nun sitz ich also in der Garderobe, zusammen mit Wendy, Tinkerbel & Hook. Die drei werden wohl gleich ihr Geschenk bekommen und ich hoffe, sie freuen sich darüber.

In wenigen Stunden fliege ich dann über die Dächer Londons, streite mich mit meiner Fee, spiele mit den verlorenen Jungs, tanze mit Wendy & kämpfe mit Hook. Und das alles in Nimmerland. Und “Nimmerland hört niemals auf, solang dein Traum besteht.”

Und nun spiele ich noch “Gute Fee”. Den kleinen Kürbisanhänger des Herbst-Give-Away-Gewinnspiels hat gewonnen: saskia vom Blog saskiarundumdieuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmerinnen für’s Teilnehmen.

May the Fairy be with you,

Euer Backbube

Bunter Herbst & Apfel-Zucchini-Schokokuchen

Wer sagt denn, dass der Herbst trüb und trist sein soll? All diejenigen, die das glauben, die sollten nun den folgenden Beitrag aufmerksam lesen und anschauen. Denn gestern war ich, bepackt mit meiner Kamera, auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Neu-Ulm unterwegs, das direkt vor meiner Haustür liegt. Dort bot sich mir ein farbenprächtiger Anblick: Blumenwiesen so weit das Auge reicht. In allen Farben sprießen dort noch immer tausende Blumen aus dem Boden und wenn man ganz genau hinhört, summt und brummt es überall.

Ein paar fleissige Bienen, Hummeln & Schmetterlinge tummeln sich auf den Blüten und schnappen sich die letzte Ration Nektar, die sie noch bekommen können. Ein paar davon haben sich direkt vor meiner Linse auf einer Pflanze niedergelassen; ein wunderschönes Pfauenauge hat extra für mich seine Flügel geöffnet und mir ein sagenhaftes Bild beschert. Diese ganzen Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und darum hab ich die Bilder einfach mit denen des heutigen Rezeptes vermischt. Und damit ihr auch seht, was für eine Blütenvielfalt noch auf den Wiesen steht, hab ich euch einen tollen Strauß gepflückt und auch den werdet ihr hier betrachten können.

Passend zum Herbst habe ich mir ein ganz besonderes Rezept herausgesucht. Einen Kuchen, den ich schon öfters gebacken habe, und der immer wieder mit seinem Geschmack überrascht. Der Herbst hält die wunderbarsten Gemüse- & Obstsorten für uns bereit und zwei davon vereint der Kuchen in sich: Äpfel & Zucchini. Das ganze wird dann noch mit Zartbitterschokolade abgerundet und man erhält einen Apfel-Zucchini-Schokokuchen. Die Kombination hört sich erst mal etwas gewagt an, aber der Kuchen ist unglaublich saftig und schmeckt einfach nach purem Herbst. Das Rezept stammt aus diesem Buch, ich habe es jedoch etwas abgewandelt.

Apfel-Zucchini-Schokokuchen 

Zutaten:

  • 200 g Mehl, vermischt mit
  • 1/2 Päckchen Backpulver und mit
  • 1/2 TL Natron
  • 3 Eier
  • 180 g brauner Zucker
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 100 g Äpfel (Granny Smith), grob geraspelt
  • 100 g Zucchini, fein geraspelt
  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Kastenform fetten & mehlen (oder mit Backpapier auslegen. Ich verrate euch etwas weiter unten einen Trick, wie das am besten funktioniert), Äpfel grob raspeln, Zucchini fein raspeln, Zartbitterschokolade fein hacken.

Schritt 2: Eier, Zucker und Öl leicht aufschlagen. Nach und nach alle anderen Zutaten hinzugeben und (GANZ WICHTIG!!!) mit einem Holzlöffel und nicht mit dem Küchengerät!! vorsichtig umrühren. Der Teig darf nicht glatt gerührt werden. Er sollte eher klumpig aussehen. Den Teig sofort in die Form geben und unverzüglich in den Ofen stellen.

Schritt 3: Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann erst aus der Form holen.

Die Backzeit kann etwas variieren, je nachdem wie feucht die Zucchini sind. (Je feuchter, um so länger) Nehmt am besten kleine, feste Zucchini, die sind nicht so wasserhaltig wie die großen. Der Kuchen schmeckt lauwarm sehr gut mit selbst gemachtem Apfelkompott oder kalt mit Sahne, die ihr nach dem Aufschlagen mit ein wenig Calvados verrühren könnt. Der zart schmelzende Apfel-Zucchini-Schoko-Traum steht bei mir nun auf einer Tortenplatte unter einem Glasdeckel, daneben der bunte Herbstblumenstrauß, beides thront auf dem Tisch und der wiederum steht in einer völlig chaotischen, von Umzugskartons verbarikadierten, Wohnung. Ja, der Umzug naht. Endlich! Noch ein Stück näher an meiner Traumküche.

Und wie versprochen verrate ich euch nun einen Trick, wie ihr am besten eine Kastenform mit Backpapier auslegen könnt. Eine Schere ist dazu nämlich nicht nötig. Nehmt euch ein großes Stück Backpapier und knüllt es so klein zusammen wie ihr könnt. Dabei dürft ihr gern angestaute Aggressionen (vorrausgesetzt ihr habt welche) auslassen, denn das Backpapier wird sehr dankbar darüber sein. Je kleiner ihr es nämlich zusammenknüllt, umso besser funktioniert das, was jetzt kommt: Spült die Kastenform mit lauwarmem Wasser aus, öffnet das zusammengeknüllte Backpapier und drückt es in die Form. Durch das Wasser haftet das Papier an der Form und durch die vielen tausend kleinen Knicke, die vom Knüllen kommen, könnt ihr das Papier schön bis in die Ecken drücken. Ein weiterer positiver Effekt des “Kastenform-mit-Backpapier-Auslegens” ist, dass ihr den Kuchen danach perfekt aus der Form bekommt. Und theoretisch könnt ihr den Kuchen dann samt der Papiermanschette auf die Tortenplatte stellen. Sieht besonders gut aus, wenn das Backpapier weiß ist.

Nun kommen wir noch zur Auflösung des Gewinnspiels. Ich war wirklich überwältigt von den über 150 Kommentaren, die ihr unter dem Give-Away-Beitrag hinterlassen habt. Neuer Kommentarrekord für den Backbuben. *freu* Eigentlich habe ich die Gewinnerin bereits auf Facebook veröffentlicht, doch eine aufmerksame Userin hat mich darauf hingewiesen, dass man auf Facebook keine Gewinnspiele bewerben soll, keine Gewinner nennen darf und auch die “Gefällt mir”-Option nicht als Grundlage für den Gewinn benutzen darf (was ich zum Glück nicht tue). Also hab ich es wieder gelöscht. Da ich in Zukunft auf Nummer sicher gehen möchte, werde ich Gewinnspiele nur noch auf dem Blog bekannt geben und bei Facebook nur noch den Link zu einem Give Away setzen (was ja ein getarntes Gewinnspiel ist). Das Teilen von Give Away-Posts ist zum Glück nicht strafbar, also müsst ihr keine Angst haben, wenn ihr einen Beitrag meiner Backbube-Facebookseite teilt. Und nun kommt die Verkündung:

GEWONNEN HAT:   sanna1311

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Für sanna 1311 haben sich ihre 3 Stimmen gelohnt, denn sie hat nicht nur den Beitrag kommentiert, sondern ihn auch auf Facebook geteilt und auf ihrem Blog darüber geschrieben. Darum verlinke ich als Dank natürlich auch ihren Blog. Viel Spaß mit dem tollen Give Away der Schönhaberei.

Nun geht raus an die frische Luft, genießt die wundervolle Herbstsonne, lasst euch den Wind um die Ohren pusten und pflückt noch ein paar Herbstblumen, denn die lassen nicht nur euer Herz sondern auch einen noch so chaotischen Raum erstrahlen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Herzensangelegenheit: Die Schönhaberei & Give Away

So Ihr Lieben, ich möchte Euch heute einen ganz besonderen Online-Shop vorstellen: Die Schönhaberei. Und das ist für mich eine Herzensangelegenheit. Denn Die Schönhaberei war der erste Shop, in dem ich jemals etwas für den Blog bestellt habe. Und er wurde direkt gleich zu meinem Lieblingsshop UND IST ES BIS HEUTE!! Die Schönhaberei gibt es nun schon seit knapp zwei Jahren und der Shop ist sozusagen einer der Vorreiter unter den Onlineshops für amerikanische und englische Back- und Partyaccessoires. Dort gibt es wirklich alles, was das Back- und Dekoherz höher schlagen lässt. Wunderschöne Cupcake-Cups, klasse Paper Straws und Garne in allen Farben, Candy- und Paper-Bags, Servietten, Pappbecher, Holzbesteck, kleine Köfferchen, Wimpelgirlanden und vieles, vieles mehr. Wenn ich jemals im Lotto gewinne, dann kaufe ich erst mal den kompletten Shop leer. Ich lass natürlich aber auch für Euch noch was übrig *hihi*.

Aber ich wollte Euch den Shop nicht einfach nur so vorstellen, sondern habe Angela – die charmante Besitzerin der Schönhaberei – einfach ganz frech gefragt, ob ich ein Interview mit ihr machen darf. Ich bin schon lange mit ihr in Kontakt und sie ist wirklich sehr sympatisch und als ich mal einen kleinen Sonderwunsch hatte, dann war auch das kein Problem. Doch bevor wir jetzt zum Interview kommen zeige ich euch erstmal, was mir die Schönhaberei heute morgen geschickt hat, und was ihr heute gewinnen könnt:

Sind das nicht sensationelle Dinge. Und wisst ihr was das Tollste daran ist? Ihr könnt das ALLES AUF EINMAL gewinnen. Das komplette Set, bestehend aus 20 Servietten, 10 Spitztüten, 10 Candybags mit passendem Garn und Anhängern, 10 Cupcake Cups, je 25 Cupcake Förmchen in 2 Größen, 1 Geschenkbox, 2 Zuckerstreuseldöschen & 10 Smoothiebechern mit Deckel (die sich übrigens hervorragend dazu eignen, Cupcakes zu verschenken oder am Ende einer Party mitzugeben). Aber jetzt spann ich Euch nicht länger auf die Folter. Hier ist das Interview mit Angela:

Backbube: Seit wann gibt es “Die Schönhaberei”?

Angela: Seit Ende Juli 2010, den Online-Shop seit November 2010

Backbube: Wie viele Produkte umfasst das Sortiment zur Zeit?

Angela: Hilfe! Das kann ich Dir aktuell gar nicht sagen. Auf jeden Fall viele, viele schöne!!

Backbube: Wie suchst du die Produkte für deinen Shop aus?

Angela: In meinem Kopf geistern ständig irgendwelche Ideen herum, die von mir gefunden werden wollen. Meine Artikel müssen besonders sein (viele auch nützlich!) -  sie müssen den Alltag schöner machen, sie müssen Freude bereiten und entzückend sein. Und natürlich dürfen sie bei uns auch gerne noch neu und unbekannt sein. Oft suche ich tagelang nach etwas Bestimmtem, das ich mir in den Kopf gesetzt habe. So lange, bis ich es habe. Und dann kann es auch schon mal vorkommen, dass ich erst über Umwege an einen neuen Artikel rankomme.

Backbube: Ich selbst mutiere gerade zu einem Stammkunden. Gibt es viele, die wie ich süchtig nach deinem Shop sind oder werden?

Angela: Hihi…Ja, mittlerweile habe ich viele sehr nette und liebe Stammkunden. Ich habe eigentlich überhaupt nur nette Kunden, was mich jeden Tag immer wieder aufs Neue sehr freut!! Ein dickes Danke an alle meine Kundinnen und Kunden!!

Backbube: Warum denkst du ist das so?

Angela: Hm. ich denke, es ist meine Philosophie. Und die steckt im Namen „Die Schönhaberei“ – der Name ist also Programm. Und das habe ich mir aufs Papier geschrieben. Ich suche den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen und Kunden und möchte, dass sie sich bei mir wohl aufgehoben und nicht als Nummer fühlen. Ich möchte für sie „greifbar“ sein. Und ich möchte ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, eine Freude bereiten, wenn sie meine Päckchen und Pakete auspacken. Sie sollen die Dinge finden, die sie gesucht haben und besten Service bekommen. Kurz: Ihre Zufriedenheit liegt mir sehr am Herzen!

Backbube: Gibt es ein Lieblingsstück in deinem Shop, das du selbst kaufen würdest, wenn es nicht dein Shop wäre?

Angela: Oh Gott! Was für eine Frage… Das ist nicht einfach, denn ich liebe ja ALLE meine Artikel! Auf was ich aber in keinem Fall verzichten kann und mag sind die Lavendelkissen und all die Recycle-Taschen. Allen voran die Kühltasche (im Sommer) und die Jumbotaschen. Aber ich gehe auch nicht ohne eine Shopper-Tasche aus dem Haus, obwohl im Auto immer eine deponiert ist. Dann auf jeden Fall Paper Straws. Und die Food-to-go-Behälter und das Tupfen-Geschirr habe ich ebenfalls viel im Einsatz und Garne liegen bei mir überall griffbereit – die lieben auch die Kinder sehr zum Basteln und Spielen. Neben all den Candy-Bags.

Backbube: Was erwartet uns shoppingsüchtige Backwütige denn in Zukunft? Worauf dürfen wir uns freuen?

Angela: Vor Kurzem habe ich eine neue Abteilung angekündigt, die nun in den nächsten Tagen endlich online gehen wird. Eine kleine – und hoffentlich feine – Abteilung für die Kategorie „Cupcakes“. Ebenso habe ich hier seit ein paar Tagen Cupcake-Förmchen und Cups in neuen Farben, die ebenfalls in den nächsten Tagen erhältlich sein werden. Und ich warte auf eine Lieferung mit neuen Paper Straws, die sich auch wunderbar fürs Backen eignen. Ihr dürft also gespannt sein.

Backbube: Vielen Dank, das waren erst mal alle Fragen zu deinem Online-Shop. Nun ein paar persönliche Fragen: Backst du selbst auch gern?

Angela: Das ist so eine Sache… ich würde schon gerne, nur fehlt mir dafür einfach die nötige Zeit und Muße. Und deshalb kann ich mich mit meinen Backkünsten auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Ich gehöre eher zur Dessert- und Kochfraktion. Und da ist mein Langzeitfavorit der „Bad Snowstorm“.

Backbube: Welches ist dein Lieblingskuchen?

Angela: Ich liebe Käsesahne in allen Variationen.

Backbube: Naschst du gern?

Angela: Was für eine Frage, Herr Backbube! Allerdings nasche ich am liebsten abends und das ist natürlich ganz schlecht für’s Hüftgold…

Backbube: Und noch ein paar Entweder-Oder-Fragen (einfach spontan antworten, zu welcher Antwort du eher tendierst). Punkte oder Streifen?

Angela: Punkte

Backbube: Pink oder Blau?

Angela: Blau

Backbube: Cupcake oder Muffin?

Angela: Cupcake

Backbube: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit deinem tollen Onlineshop “Die Schönhaberei”.

So und mit diesem Interview ist es natürlich noch nicht getan. Denn wie gesagt, gibt es jetzt ein GIVE AWAY für euch. Als ich das Paket von der Schönhaberei heute morgen bekommen und geöffnet habe, wollte ich am liebsten alles selbst behalten. Aber das kann ich euch nicht antun. *hihi* Hier also nochmal die komplette Übersicht über das tolle lila-farbene GIVE AWAY:

  • 20 Servietten
  • 10 Spitztüten
  • 10 Candybags mit passendem Garn und Anhängern
  • 10 Cupcake Cups
  • je 25 Cupcake Förmchen in 2 Größen
  • 2 Zuckerstreuseldöschen
  • 1 Geschenkbox
  • 10 Smoothiebecher mit Deckel (perfekt zum Cupcakes verschenken)

Und das sind die Gewinnspiel-Bedingungen:

Jeder der teilnimmt, hat 3 mögliche Gewinnchancen.

  • 1.Chance: Schaut euch auf www.schoenhaberei.de um und nennt mir in einem Kommentar unter diesem Beitrag euer Lieblingsprodukt aus dem Shop.
  • 2.Chance: Teilt bei Facebook den Beitrag zu diesem Gewinnspiel und schon steigen eure Chancen.
  • 3.Chance: Verlinkt den Beitrag zum Give-Away auf eurem Blog. (Natürlich solltet ihr dann hier im Kommentar erwähnen, wo ihr ihn eingebaut habt, damit ich auch weiß, dass ihr eine 3.Chance bekommt) NACHTRAG: Ihr dürft gern das letzte Bild mitnehmen!!

Mitmachen kann natürlich jeder– egal ob er/sie/es einen Blog hat oder nicht.

Die Verlosung startet sofort und endet am Montag, 24.09.2012 um 20:00 Uhr. Ich wünsche euch viel Spaß und natürlich auch Viel Glück. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals für das Interview und das tolle Give Away-Paket und nun lasst es Kommentare regnen. *hihi*

May the whisk be with you,

Euer Backbube

A verry british picnic – PART 1 – Shortbread & Lemon Curd

Versprochen ist versprochen. Und darum folgt nun Teil 1 meines Beitrags zur “Post aus meiner Küche”. A verry british Picnic – PART 1: Heute Shortbread & Lemon Curd. Beides allein ist schon sehr lecker, aber zusammen ist es ein Gedicht. Lemon Curd mache ich grundsätzlich selbst, denn ich habe bisher noch keines gekauft, das mir geschmeckt hat. Außerdem schmeckt Selbst-Gemachtes sowieso immer besser.

Kommen wir aber zuerst zum Shortbread. Dieses süße Mürbteiggebäck, das besonders in Schottland gern zur Teatime serviert wird. Klassischerweise wird es aus einem Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl gemacht. Mein Shortbreadrezept habe ich vor einigen Jahren von einer Austauschschülerin aus Schottland erhalten (na gut, es ist schon länger her, ich gebs ja zu *gg*). Sie hatte immer in den Pausen Shortbread dabei und es auch zu jeder Schulveranstalltung mitgebracht. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie mir das Rezept geben würde. Und sie hat JA gesagt. Und hier ist es:

Shortbread (nach einem Rezept von Jessica’s Grandmother)

Zutaten:

  • 100 g feiner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Reismehl + 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • Prise Salz

Zubereitung:

Schritt 1: Den Backofen auf 160° C vorheizen. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Mehlsorten & Salz hinzufügen und dann schön verrühren und dann mit der Hand weiter kneten. Nicht wundern, der Teig ist etwas trocken. Das passt aber so. Ihr dürft auch auf KEINEN FALL DAS REISMEHL DURCH WEIZENMEHL ERSETZEN, das Reismehl sorgt nämlich dafür, dass die Shortbreads schön mürbe werden.

Schritt 2: Den Teig halbieren, in zwei ca. 2 cm dicke Rechtecke formen, und 1 cm breite Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Gabel Muster einstechen (dies sieht nicht nur toll aus, sondern verhindert auch, dass der Teig aufgeht.)

Schritt 3: Ca. 16 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. In warmem Zustand sind sie sehr zerbrechlich.

Das Shortbread passt hervorragend zum Tee, zum Kaffee, oder als kleiner Snack zwischendurch. Sie halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose relativ lang, aber frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Und wenn man keinen Tee oder Kaffee zur Hand hat, dann nimmt man eben stattdessen Lemon Curd. Und zwar dieses hier:

Lemon Curd (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)

Zuaten:

  • 4 Eigelb
  • 225 g Zucker
  • 185 ml Zitronensaft
  • 120 g gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung:

Schritt 1: In einer großen Schüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dick und blass wird. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung in einem schweren Edelstahltopf umfüllen (Keinen Aluminiumtopf verwenden, er reagiert mit dem Zitronensaft und dem Eigelb!)

Schritt 2: Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen, gefolgt von Salz & der Zitronenschale. Die Masse erhitzen, bis sie Puddingkonsistenz annimmt.

Schritt 3: Vom Herd nehmen und in Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Lemon Curd ist wirklich eine wundervolle Erfindung. Sooooo zitronig. Wenn ihr es nicht zum Shortbread essen möchtet, dann vielleicht zu Scones oder als Topping auf einen Cupcake? Oder als Füllung für einen Zitronenkuchen? Probiert es einfach mal aus.

Natürlich habe ich auch alles passend zur britischen Flagge verpackt. Rot, blau und weiß.

  • Pappbecher, Cupcakecups & Holzlöffel gibt’s HIER.
  • Die Aufkleber gibts HIER.
  • Die britischen Servietten hab ich von Butlers. (Das gibts da aber nicht dauerhaft, ist gerade nur Aktionsware)
  • Die Glasperlen habe ich selbst gemacht, bei meiner Mutter im Laden. HIER.

God save the queen! May the whisk be with you,

Euer Backbube

Post aus meiner Küche: A VERRY BRITISH PICNIC

Ja es ist wieder mal so weit. Post aus meiner Küche geht in die dritte Runde. Das Thema diesmal: “LASST UNS PICKNICKEN”. Nichts lieber als das. Also ran an die Töpfe und Backformen. Diesmal hab ich mir was ganz Besonderes einfallen lassen. Ich wollte meiner Tauschpartnerin die Möglichkeit geben, ein Motto-Picknick zu starten. Aber zuerst mal die Vorgeschichte: Es gab dieses Jahr ein Ereignis, das mir sehr gefallen hat. Die Olympischen Spiele. Und wo waren die? In London. Ich war begeistert von der spritzigen Leichtigkeit der Londoner, mit der sie die Spiele präsentiert haben. Nichts anderes habe ich von einer Stadt wie London erwartet. Ich war vor vielen Jahren mit zwei sehr guten Freundinnen, Doro & Verena, in diesem tollen englischen Städtchen und habe mich sofort verliebt. Die Stadt hat mich förmlich eingesaugt. Mich in ihr Herz geschlossen und ich sie.

Viele Dinge habe ich dort erlebt: Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als wir drei zuerst in einem Casino am London Eye aus 10 pence 30 Pfund gemacht haben. Und wie wir dann vor dem Casino “Las Vegas” standen. Wir entschieden uns dazu, hinein zu gehen und nochmals mit unserem Gewinn zu spielen. Davon wollten wir es abhängig machen, ob wir jemals nach Las Vegas gehen würden. Bei Sieg: Ja! Bei Verlust: Nein!… Nun, Las Vegas wird uns nie sehen. Dann gab es da noch eine äußerst amüsante Begegnung mit zwei Jungs, die mit nichts weiter bekleidet waren, als mit zwei Handtüchern um die Hüften, nachdem jemand in unserem Hotel mit dem Haarspray!!! den Feueralarm ausgelöst hat. Meine Freundin Verena wird wohl nie wieder laut auf Deutsch in London denken. *gg* Und das gleiche wird auch Doro beim Klamottenkauf im verdammt coolen Bekleidungsladen wohl nie wieder tun. Ich hoffe die beiden Sätze “Aber gerne doch!” und “Ich spreche deutsch, Madame!” zaubern nun ein Grinsen auf die Gesichter meiner beiden London-Begleiterinnen.

Auch kulinarisch war London ein Genuss. Bei Pret a Manger habe ich ein Sandwich gegessen, dass nun mein Lieblingssandwich ist: Vollkorntoast mit Eisbergsalat, Camembert & Preiselbeeren. Bei Harrods gab es einen Donutladen, bei dem ein kleiner Trick zu einem Gratisdonut verhilft. Einfach vor der Theke deutsch sprechen und schon bekommt man einen umsonst. Und auch sonst waren die kulinarischen Köstlichkeiten in London alles andere als man so gesagt bekommt. Und das war auch der Grund für mein Motto: A VERRY BRITISH PICNIC.

Ein kleiner britischer Picknick-Korb, vollgepackt mit typischen englischen Köstlichkeiten. Shortbread, Teacake, Lemon Curd & Orange Jam. Ich werde euch nun in den nächsten Tagen die einzelnen Bestandteile meines kleinen Picknick-Korbes präsentieren. Mit Rezepten, Verpackungsideen und vielleicht auch noch einigen Anekdoten aus London. Und vielleicht finde ich sogar die Fotos von meinem Londonbesuch wieder.

See you, and may the whisk be with you. (könnte mein neuer Slogan sein)

Greets, Backbube

Tarte Tatin – Die neue SWEET PAUL ist da und Seite 33 macht mich richtig glücklich

Ich konnte es gestern nicht glauben. Ich öffne meinen Briefkasten und was liegt da drin. Die druckfrische zweite deutsche Ausgabe von sweet paul. Ich konnte es nicht erwarten das Heft durchzublättern und hab es sofort von seiner Plastikhülle befreit (so reissen normalerweise nur Kinder ihre Geschenke auf). Und es war wieder eine Offenbarung. Eine kleine Schatzkiste in Form eines Magazins. Nicht nur die Rezepte sind wieder ein absoluter Traum, auch die DIY-Tipps sind fantastisch. Die kleinen Pilze aus Filz, Leder & Spitze, die Märchenparty im Wald, die Dip & Dry-Ideen oder die einmalig verzierten Kürbisse machen Lust auf den HERBST. Wirklich, diese Zeitschrift macht mich glücklich. Und was mich noch glücklicher macht, ist das, was ich auf Seite 33 entdeckt habe. Dort ist tatsächlich ein kleines Stück aus meinem letzten Beitrag über ein Rezept aus der letzten Ausgabe von sweet paul abgedruckt.

Ich wusste zwar schon, dass das passieren könnte, denn die Redaktion von sweet paul hat mir eine Email geschrieben und mich gefragt ob sie den Beitrag drucken dürfen, aber erst jetzt, wo ich es vor mir habe kann ich es wirklich glauben… Ich hätte mir vor einem halben Jahr, als ich meinen Blog gestartet hab, nicht vorstellen können, dass mein Blog so schnell in der Presse landet. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Redaktion von sweet paul bedanken. Es bedeutet mir wirklich viel, zu wissen, dass mein Blog so gut ankommt.

Und natürlich habe ich mich auch diesmal wieder an ein Rezept gemacht. Auch wenn die Entscheidung sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr (so, genug “sehr’s”) schwer war. Es sollte eine Tarte werden. Doch welche? Vanillepuddingtarte, Schoko-Pekanuss-Tarte, Salzige Schokoladen-Karamell-Tartes oder Tarte Tatin? Ich habe mich für den Klassiker entschieden. Tarte Tatin. E voilà:

Tarte Tatin (aus sweet paul, 3/2012, Seite 84)

Zutaten:

  • 4 EL Butter
  • 120 g Zucker + 1 TL Zucker
  • 7 Äpfel, geschält, entkernt, geachtelt (am besten Gala)
  • Blätterteig as dem Kühlfach

Zubereitung:

Schritt 1: Den Ofen auf 220 Grad vorheizen

Schritt 2: In einer großen, ofenfesten Pfanne Butter und Zucker schmelzen, anschließend die Äpfel darauf schichten.

Schritt 3: Den Blätterteig über die Äpfel legen. Alle überstehenden Ränder in die Pfanne stopfen. Dann 18-20 Minuten goldbraun backen.

Schritt 4: Aus dem Ofen nehmen (ACHTUNG: DIE PFANNE IST SEHR HEIß) und auf eine Platte stürzen. Alle Äpfel die in der Pfanne kleben bleiben noch mit auf die Tarte geben, mit Zucker bestreuen und servieren.

Ich geb es zu. Ich habe noch nie Tarte Tatin gebacken, da ich mir erst heute, extra um das Rezept auszuprobieren, eine ofenfeste Pfanne zugelegt habe. Aber es hat sich gelohnt. Das ist nicht nur ein Kuchen. Das ist ein Gedicht. Eine Geschmacksexplosion im Gaumen. Ein apfeliger, fruchtiger Genuß. Wenn man da noch ein bisschen Zimt zufügt & ein paar kleine Rosinen, dann wird daraus eine Bratapfeltarte und dann kann nicht nur der Herbst, sondern auch der Winter kommen.

Merkt man an dieser Stelle, dass ich die kalte Jahreszeit herbeisehne? Ich mag den Sommer schon, solang die Temperaturen erträglich sind (d.h. auf backbubisch: maximal 23 Grad & kühler Wind) aber ich LIEBE es, wenn es draußen stürmt, regnet und schneit und man sich schön zuhause einkuscheln kann. Ich weiß, ich werde nun bei allen LESERINNEN auf Unverständnis stoßen, aber ich friere lieber als zu schwitzen. *gg*. Themawechsel: Ich hab nicht nur die Tarte gebacken sondern auch einen DIY-Tipp ausprobiert. Dip & Dry. Tauche & Trockne! Hab meine langweiligen weißen Stoff-Servietten einfach kurzerhand wie im Heft beschrieben gefärbt. Heißes Wasser & maisgelbe Stoffarbe in einen Eimer, Sevietten eingetaucht und trocknen lassen. Dann noch rote Stoffarbe dazu, nochmal eintauchen, nochmal trocknen lassen und fertig. Geht ganz schnell und gibt super Effekte. Probiert es einfach mal aus. Nehmt euch weiße Textilien (T-Shirts, Gürtel, Servietten, Handtücher usw.) und lasst die Farben sprechen:

Demnächst werde ich übrigens meine Heimatstadt Ulm ein bisschen genauer vorstellen. Kleine Läden, in denen ich gerne einkaufe, die Menschen die sich dahinter verbergen, Orte an denen ich gerne meine Freizeit verbinge. Ich freu mich schon jetzt drauf..

Apfelige Grüße,

Euer Backbube

Mangocreme mit Brombeeren.. lass den Sommer in dein Herz

Meine absolute Lieblingsfrucht ist definitv die MANGO. Ich liebe Mango in allen Varianten: Als Marmelade, Saft, im Obstsalat oder sogar in Thaicurrys. Besonders gern mag ich es, wenn die Frucht noch nicht ganz reif ist, denn dann hat sie zusätzlich zur Süße auch noch einen leicht herben Beigeschmack. Ich hab schon lange ein ganz tolles Kochbuch im Regal stehen in dem ein thailändischer Mangosalat mit rohen Mangos drin steht. Und den werd ich wohl demnächst mal ausprobieren. Doch warum spreche ich heute von Mangos? Gestern abend haben wir für Freunde gekocht und ich war für das Dessert zuständig. Da es gestern unerträglich heiß war wollte ich ein unkompliziertes Dessert zubereiten, dass auch noch als perfekte Erfrischung dient. Und das hier ist es:

Mangocreme mit Brombeeren

Zutaten:

  • 2 reife Mangos
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • ein paar Brombeeren
  • Minze

Zubereitung:

Schritt 1: Mangos schälen und kleinschneiden. Mit Kokosmilch, Zucker (bei Mangos aus der Dose kann dieser weggelassen werden, da siese schon gezuckert sind) und Zitronensaft pürieren.

Schritt 2: Ein paar Brombeeren in Dessertgläser legen (ich zweckentfremde immer die HIER) und die Mangocreme einfüllen. Dann ab in den Kühlschrank (mind. 2 Stunden).

Schritt 3: Gläser vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, mit Brombeeren & Minze garnieren.

Das Dessert war wunderbar erfrischend und herrlich süß. Die Kombination aus Mangos und Kokosmilch ist einfach genial. Da träumt man sofort von endlosen weißen Sandstränden auf Ko Samui, von türkisblauem Wasser, strahlendem Sonnenschein und netten thailändischen Obsthändlern, bei denen man das Obst fast direkt vom Baum kaufen kann. Dann beisst man im Liegestuhl in eine frische saftige Mango und der Tag ist perfekt.

Ach ich träum schon wieder vom Urlaub, was entweder daran liegt, dass ich heute morgen im italienischen Eiscafe meines Vertrauens unter Palmen gebruncht habe oder daran, das fast jeder zweite Beitrag bei Facebook irgendwelche Urlaubsfotos enthält. Das werde ich in diesem Jahr wohl nicht posten können, denn Urlaub ist zeitlich dieses Jahr nicht möglich *wuäääääh*. Darum lass ich einfach den Sommer in mein Herz, der macht sich da dann breit und dann muss ich auch nicht mehr in den Urlaub gehn. (Die Hoffnung stirbt zuletzt)

Ein schönes Restwochenende,

Euer Backbube