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Backbube Mittwochs Quickie – Schnelle Beerencreme mit weißer Schokolade – Resteverwertung deluxe

Heute stelle ich euch einen neuen Mittwochs-Quickie vor, den ich aus Resten zubereitet habe. Hört sich jetzt schlimmer an als es ist. Aber ihr kennt das bestimmt. Ihr bereitet eine Creme für eine Torte oder ein Frosting für Cupcakes zu, und es bleibt am Ende noch jede Menge übrig. Oder ihr backt einen Kuchen für den ihr 220g Beeren braucht, es gibt aber nur eine 250g-Packung. Dann kommt hier DIE Idee für euch. Macht euch selbst ein kleines Dessert aus den Resten, das ihr dann am Abend nach der Arbeit genießen könnt.

Für die leckere Beerencreme mit weißer Schokolade habe ich die Reste verwendet, die bei meiner “Macarons-Backsession” mit Michaela in Schmidsfelden übrig geblieben sind. Und noch ein paar andere Reste aus bereits geöffneten Produkten, die nicht ganz aufgebraucht wurden.

Beerencreme mit weißer Schokolade

Zutaten:

  • 50 g Beerenpüree (aus Himbeeren und Blaubeeren)
  • 75 g Sahne
  • 1 EL Zucker
  • 50 g weiße Schokolade
  • 2-3 Baisers
  • eine Handvoll gemischte Beeren

 

Zubereitung:

  • 50 g Sahne aufschlagen, dabei 1 EL Zucker einrieseln lassen. 20 g Beerenpüree unterrühren und kühl stellen.
  • Die weiße Schokolade ganz klein hacken und zusammen mit 25 g Sahne in einem kleinen Topf erwärmen. Danach 20g Beerenpüree unterrühren und in ein Glas füllen. Die Sahne aus dem Kühlschrank holen, auf die Schokocreme geben und ca. 5 Minuten ins Eisfach stellen.
  • Dessert aus dem Kühlfach holen & die restlichen 10g Beerenpüree über das Dessert gießen. Die Baisers zerbröseln und zusammen mit den Beeren auf der Creme verteilen.

 

Das Dessert ist natürlich eine Kalorienbombe par excellence, aber es schmeckt superlecker. Wenn ihr statt weißer Schokolade noch Zartbitterschokolade übrig habt, funktioniert das natürlich genau so. Und auch die Früchte können variiert werden. Also nun seid ihr dran. Kreiert aus den Resten eures nächsten Backwerkes einfach etwas schnelles, neues für euch selbst. Ihr dürft euch ruhig mal selbst verwöhnen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Brombeertorte mit Buttercreme

Was macht der Backbube, wenn es draußen schön heiß ist? Auf dem Balkon liegen und sich die Sonne auf den Leib brennen lassen? Zum Schwimmen gehn? Mit einem kühlen Eis irgendwo in einem Park im Schatten sitzen? NEIN! Der Backbube backt! Ja bei 30 Grad Außentemperatur hab ich den Ofen angeschmissen und einen schönen Bisquit gebacken, der dann mit einer herrlich fruchtigen Brombeercreme versüßt wurde. Das Rezept dafür habe ich aus dem wunderbaren Magazin “Sweet Dreams”. Das ganze Heft ist voll mit den tollsten Rezepten und es wird auch nicht das letzte sein, das ich nachbacke. Ich habe das Rezept allerdings an manchen Stellen geändert.

Brombeertorte mit Buttercreme (nach einem Rezept aus “Sweet Dreams”)

Zutaten:

  • 400 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 100g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • Mark einer Vanilleschote (hier hab ich das Originalrezept von einer halben auf eine ganze Schote geändert. Ich liebe Vanille!!!)
  • 500 ml Milch
  • 3 Eigelb
  • 150 g Puderzucker
  • 200 g Brombeeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 ml Apfelsaft
  • 100 g Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Schritt 1: Für den Teig 150 g Butter mit 125 g Zucker cremig rühren. Eier einzeln unterrühren, Mehl, 50 g Speisestärke & Backpulver darübersieben und verrühren. Ofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Teig in eine gefettete Springform geben (26 cm Durchmesser) und ca 50 min backen. Herausnehmen, auskühlen lassen & zweimal waagrecht teilen.

Schritt 2: Vanillemark & -schote in 350 ml Milch aufkochen. Währenddessen die Eigelbe, 50 g Zucker, 50 g Speisestärke & 150 ml Milch verrühren. Wenn die Milch aufkocht, Schote entfernen und die vorgemischte Eigelb-Mischung einrühren, kurz aufbrodeln lassen und dann beiseite stellen. Abkühlen lassen. 250 g Butter & 130 g Puderzucker schaumig aufschlagen. Erkalteten Vanillepudding löffelweise unterrühren. Zwei Drittel der Puddingmasse beiseite stellen. Brombeeren waschen, putzen, trocken tupfen, mit Zitronensaft und 20 g Puderzucker pürieren, 3 EL in ein Drittel der Buttercreme mischen. Übriges Püree, Apfelsaft und Gelierzucker aufkochen, einige Minuten kochen und dann abkühlen lassen, bis die Masse geliert.

Schritt 3: Einen Boden mit 4 EL Brombeergelee bestreichen. Darauf die Hälfte der Brombeercreme verstreichen. Dann den 2.Boden auflegen. Darauf die helle Buttercreme verstreichen. Dann den dritten Boden auflegen. Und nun habe ich das Rezept abgewandelt. Ich habe die restliche helle Buttercreme ebenfalls mit Brombeergelee violett eingefärbt und den Kuchen damit bedeckt. Dann kann man je nach Lust und Laune entweder in Zucker gewälzte Brombeeren oben drauf garnieren oder weiße Schokolade raspeln und damit die Creme bestreuen. Beim nächsten Mal werde ich das Brombeergelee einfach kaufen, denn das spart Zeit und ist sicherlich genauso lecker.

Leider war gestern trotz des Sonnescheins das Licht nicht ganz so gut und irgendwie scheint meine Kamera mich nicht zu mögen, denn von gefühlten 500 Bildern sind gerade mal 2 Stück scharf geworden. Ich weiß auch nicht woran das liegt. Ich werd mich wohl mal nach Fotografieworkshops umschaun müssen um das Ding endlich unter Kontrolle zu bringen. Denn als Perfektionst macht mich das rasend wenn etwas nicht so klappt wie ich mir das vorstelle. Da werde ich zum Brummbär! BROMBÄR! Brombeer!

Aber genug geärgert, es gibt auch etwas worauf ich mich freuen kann. Denn in ein paar Tagen erscheint das neue Magazin LECKER BAKERY. Und darin wird es wieder nur so wimmeln von leckeren Dingen. Und eine kleine Entschädigung dafür, dass die Fotos nicht scharf geworden sind, gab es ja dann doch. DIE TORTE! Die war einfach MEGA LECKER. Meine Vorbehalte gegen Buttercreme sind auch dahin. Denn diese Buttercreme war mehr eine Vanillecreme als eine Buttercreme und hat erstaunlich “leicht” geschmeckt.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,

Euer Backbube

Very Berry: Post aus Maikes Küche

Welche Vorteile haben Sommergewitter, orkanartige Stürme und sintflutartige Regenfälle? Richtig, die Luft kühlt ab. Und man hat endlich wieder die Muse, sich an den PC zu setzen und einen Beitrag zu schreiben, denn bei 33 Grad Außentemperatur macht es keinen Spaß vor dem Laptop zu sitzen (der ja quasi die moderne Version der Heizung ist). Doch nun weht ein kühles Lüftchen durchs offene Fenster und schwupdiwup sitze ich am Schreibtisch und tippe drauf los. Nachdem ich euch ja schon gezeigt habe, welche Köstlichkeiten ich im Rahmen der – wie ich finde – einzigartig genialen Tauschaktion “Post aus meiner Küche” verschickt habe, dürft ihr nun sehn, was mir meine liebe Tauschpartnerin gezaubert hat.

Diese unglaublichen Macarons mit weißer Ganache mit Brombeermarmelade, (und einem Hauch von Gold) haben tatsächlich etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten hätte: Ich dachte, dass ich die besten Macarons vor vielen Jahren in Frankreich gegessen hätte, in Honfleur, einem wunderschönen kleinen Küstendorf in der Nähe von Paris. Doch dann hab ich einen von diesen unglaublichen Maike-Macarons gekostet und ich war sofort überzeugt: DIE SIND BESSER!!!

Und als ich die zweite Dose geöffnet habe, fand ich diese kleinen Minigugl mit Mandel und Himbeer. Die kleine Version des Guglhupfs hat es mir schon lang angetan. Und diese süßen, beerigen Minikuchen waren wunderbar saftig und fruchtig. Herrlich!!

Und als ich das, was ihr auf dem Bild seht probiert habe, da hat sich für mich ein großes Problem ergeben. Eigentlich liebe ich normale Marshmallows, aber seit ich die Erdbeer-Schoko-Marshmallows in Herzchenform von Maike probiert habe, werde ich mich nicht mehr mit 08/15-Marshmallows zufrieden geben, sondern nur noch die von Maike haben wollen ;o)

Vor einigen Tagen wurden ich und ein paar Freunde von der Mutter meines besten Freundes auf eine Grillparty in ihrem Schrebergarten eingeladen. Dort hab ich neben Zuckerschoten und Kräutern auch Salat geernet und den habe ich zuhause mit diesem wunderbar fruchtigen Beerenbalsamico gekrönt.

Die Post aus Maikes Küche war sozusagen ein Volltreffer!! Liebevoll verpackt und alles durchweg köstlich. Die Rezepte für diese Leckereien findet ihr hier. Vielen Dank nochmals an meine Tauschpartneri. Very Berry und Verrrrrrrry Lecker!!!