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“Aller guten Dinge sind drei” – 3 Jahre Backbube {YAY} – das wird gefeiert: mit einem Mohn-Litschi-Mousse-Törtchen und tollen Give Aways für euch

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Wahnsinn – ganze 3 Jahre gibt es meinen Blog nun schon. Die Zeit vergeht wie im Flug. Unglaublich, was ich dank meines Blogs in den letzten 3 Jahren erleben durfte. Ich freu mich über alles, was bisher passiert ist und was in Zukunft noch passieren wird. Das Bloggen hat in meinem Leben einen Stellenwert bekommen, von dem ich nicht mal zu träumen gewagt habe. Dafür möchte ich mich bedanken. Bei allen, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet haben. Bei allen, die mich inspiriert haben und mich noch immer inspirieren, bei allen Freunden und Kollegen, die fleissig meine Kuchen essen, bei allen Firmen und Agenturen, mit denen ich tolle Kooperationen machen durfte und ganz besonders bei EUCH! Meinen Lesern. Zur Feier dieser 3 Jahre gibt es für euch 3 Gewinnspiele mit jeweils 3 Gewinnen. Die drei Gewinnspiele laufen jeweils – na ihr ahnt es – drei Tage. Damit es schön spannend wird, verrate ich euch natürlich heute nur das erste davon. Und das sind drei wunderbare Bücher, die ihr ab jetzt bis zum 26.03.2015 um 09:00 Uhr abstauben könnt. Alle drei sind selbstverständlich handsigniert von den Autorinnen. Los gehts:

  • Buch 1: “Mias kleine Süßigkeiten” (Thorbecke Verlag) von der Küchenchaotin Mirja.

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Wie ihr eines der Bücher gewinnen könnt? Schreibt ganz einfach in den nächsten drei Tagen einen Kommentar unter diesen Beitrag und sagt mir, welches Buch ihr gewinnen möchtet. Nennt dazu bitte die Zahl des Buches, das ihr gerne gewinnen würdet {ja, ih weiß, es ist schwer, aber ihr müsst euch entscheiden}. Es gibt drei Gewinnchancen, d.h. nicht einer gewinnt alle drei Bücher, sondern 3 Gewinner gewinnen jeweils eines. Die Teilnahmebedingungen** gibt’s ganz unten.  {Das Gewinnspiel ist beendet: Und das sind die Gewinnerinnen:

Buch 1 geht an Elena mit diesem Kommentar “Hallo lieber Markus, alles Liebe zum Blog-Geburtstag! Mach weiter so! Ich würde mich sehr über Buch “1″ freuen! Liebe Grüße, Elena”

Buch 2 geht an Doreen mit diesem Kommentar “Herzlichen Glückwunsch zum dreijährigen Blogbestehen. Dein Blog ist sehr inspirierend und ich hoffe auf weitere gaaaanz viele Jahre mit Dir. Übrigens bin ich auch ein Fan der lieben Mara und würde mich über das Buch Nr. 2 wahnsinnig riesig freuen. Viele Grüße von Doreen”

Buch 3 geht an Annika, die sogar ein Gedicht als Kommentar geschrieben hatNa so was.Die Zeit die rennt,sie rennt das der Kuchen verbrennt.Doch das kann nicht sein, denn dann muss der Bub weinen. Es ist doch heute sein Geburtstag!! Das heißt man fragt den Backbuben um rat, und setzt ihn gleich um in die Tat. So kann man dann genießen pures Glück und das als perfektes Kuchenstück. Alles liebe zum drittem Geburtstag. Ich würde gerne das Frühstücksglück gewinnen, also Buch Nr 3. Mach weiter so und möge auch der Herd immer mit dir sein.”

Und nun lasst uns das Geburtstagstörtchen anschneiden. Ich hab mal alle meine gebackenen Rezepte durchgeschaut und analysier, welche Zutaten ich in den vergangenen 3 Jahren noch nie oder nur ganz selten verwendet habe. Und da kam mir z.B. Mohn in den Sinn. Darum stand schonmal fest, dass ich einen Mohnboden für das Törtchen backe. Dann wollte ich mal eine exotische Frucht ausprobieren, die ich noch nie verwendet habe. Und ich habe mich für Litschi entschieden. Da ich mit Litschis noch nie was gemacht habe, habe ich mich von diesem Rezept inspirieren lassen. Herausgekommen ist ein fruchtig frisches Törtchen mit einem saftigen Boden, das natürlich – wie soll es anders sein – aus drei Teilen besteht. Viel Spaß beim Nachbacken:

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Mohn-Litschi-Mousse-Törtchen

- Für den Boden:

  • 200 g weiche Butter
  • 160 g Zucker
  • 6 Eiweiß
  • 6 Eigelb
  • 200 g gemahlener Mohn

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Backform mit 20cm Durchmesser fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann die 6 Eigelb einzeln jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mohn hinzufügen und gut unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.

Den Teig in die Form füllen, 30-40 Minuten backen, einen Stäbchentest machen, aus dem Ofen nehmen und vollständig in der Form abkühlen lassen. Das obere Drittel des Bodens waagrecht abschneiden und zerkrümeln. Um den restlichen Boden einen Tortenring legen.

- Für die Litschi-Mousse:

  • 2 Dosen Litschis
  • 60 g Zucker
  • 200 g Sahne
  • 120 g Naturjoghurt
  • 2 Päckchen Gelatinepulver (18g)
  • 8 EL Wasser
  • Schale von 2 Bio-Zitronen

Die Gelatine mit dem Wasser vermischen und quellen lassen. Die Litschis in ein Sieb gießen, den Saft auffangen. 20-25 Litschis in eine Schüssel geben, die auf einer Küchenwaage steht, und mit dem aufgefangenen Saft auf 700g auffüllen. Dann in einen Mixer geben und ganz fein pürieren. Durch ein Sieb gießen und 300 g des aufgefangenen Pürees zur Seite stellen {dies wird für den Guss benötigt}. Das im Sieb aufgefangene Fruchtfleisch zum restlichen Püree geben und in einen kleinen Topf gießen.

Den Zucker hinzufügen und erwärmen, bis sich dieser gelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen und Zitonenschale & Joghurt unterrühren. Die Sahne schlagen. Die Gelatine in einem kleinen Topf erwärmen, bis sich diese gelöst hat. Etwas abkühlen lassen. Die Sahne in die Litschi-Joghurt-Masse rühren. Etwas Litschi-Masse in die Gelatine rühren, dann das Gelatine-Gemisch zur restlichen Litschi-Masse geben. Alle gut verrühren und in den Tortenring auf den Mohnboden gießen. 4 Stunden kalt stellen.

- Für den Litschi-Guss

  • 300 g Litschipüree
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Gelatinepulver (9 g)
  • 4 EL Wasser
  • pinke Speisefarbe

Das Gelatinepulver mit dem Wasser vermischen und 5 Min. quellen lassen. Das Litschi-Püree mit dem Zucker mischen und erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die pinke Speisefarbe einrühren, bis sich eine schöne, kräftige Farbe zeigt. Dann die Gelatine in einem separaten Topf erwärmen, bis sie sich gelöst hat. Wieder etwas Litschi-Masse in die flüssige Gelatine rühren, dann das Gelatine-Gemisch ins Litschi-Püree rühren. Den Guss auf das Litschi-Mousse gießen und nochmals 4 Stunden kalt stellen.

Mit dem zerkrümelten Mohnboden, ein paar übrig gebliebenen Litschis und Limetten garnieren.

 

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Wie dieser durchsichtige Streifen zwischen der Litschi-Mousse und dem Mohn-Boden entstanden ist kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass meine Freundin Gelatine sich wohl unten abgesetzt hat. Naja, ich weiß schon, warum ich sie nicht gern zur Hilfe nehme. Aber das Törtchen schmeckt trotzdem äußerst erfrischend und exotisch. Zusammen mit dem Mohnboden ein wirklicher Genuss.

Ich drück euch die Daumen für den ersten Teil des Gewinnspiels und freue mich auf das vierte Jahr Backbube. Ich denke, dass nicht nur ich ganz gespannt bin, was dieses Jahr alles passieren wird.

Möge der Schneebesen mit dir sein,

Euer Backbube

 

PS: Danke an Jeanny, Mirja und Mara, dass ihr die drei Bücher signiert und als Give Away zur Verfügung gestellt habt. Fühl euch herzlichst gedrückt.

**Kleingedrucktes für das Gewinnspiel:

  • Am diesem Gewinnspiel darf jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt. 
  • Kommentare auf Facebook, Instagram oder Twitter werden bei diesem Gewinnspiel NICHT berücksichtigt.
  • Die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist ab 16 Jahren möglich. 
  • Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Möge der “imperiale Keks” mit euch sein….. Der Sieger beim EDEKA Selbermacher steht fest.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich gefreut habe, als EDEKA vor einiger Zeit gefragt hat, ob ich Teil der Cookie-Jury beim EDEKA Selbermacher sein möchte. Na klar wollte ich das sein. Wer kann bei Cookies schon nein sagen. *gg*

Ich hab ja schon darüber berichtet, dass ich in der Jury sitzen darf, aber hier noch mal kurz zur Erinnerung, was der EDEKA Selbermacher überhaupt ist: Ein paar Wochen lang hatten die User Zeit auf der Website des Unternehmens aus verschiedenen Cookie-Bausteinen ihren Traum-Cookie zusammenzubauen (z.B. Teig mit Zimtnote, verschiedene Nüsse oder Früchte), ihm einen Namen zu geben und ihn den anderen Usern vorzustellen. Die 10 Cookies mit den meisten Klicks sollten dann von uns getestet werden.

Und vor ein paar Wochen war’s soweit. Ich machte mich voller Vorfreude auf den Weg nach Hamburg um dort zusammen mit Kaya Yanar und 5 weiteren Jurymitgliedern die Cookies zu verkosten. Das war wirklich spannend. Jeder Cookie wurde einzeln hereingebracht und beim Anblick des ersten Cookies lief mir schon das Wasser im Mund zusammen (Das war übrigens am auch Ende der Gewinnercookie). Nun ging es ans Bewerten.

Beurteilt wurden unter anderem der erste Eindruck, die Konsistenz, die Optik, der Geschmack, ob alle Zutaten zur Geltung kommen und auch ob der Namen verkaufstauglich ist. Am Ende sollte dann jeder seinen persönlichen Platz 3, 2 und 1 auf passende Kärtchen schreiben, diese wurden eingesammelt und aus allen Ergebnissen wurde so der Gewinner ermittelt (Platz 3 bekam 1 Punkt, Platz 2 zwei Punkte und 3 Pünktchen gab’s jeweils für den Cookie, den die einzelnen Jurymitglieder auf das Kärtchen “Platz 1″ geschrieben hatten). Und es wurde “Der Imperiale Keks”. Ein Schokocookie mit Kirschen, Haselnüssen und Vollmilchschokoladenstückchen. *yummi*

Dieser Cookie war schokoladig, fruchtig, innen zart und außen knusprig. Der perfekte Cookie. Gegen ihn hatten alle anderen 9 zumindest bei mir keine Chance. Er war ausgewogen und eben richtig cookiemäßig lecker. Bei allen anderen fehlte entweder das gewisse Etwas oder es war zu viel des Guten. Die meisten Cookies blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Der Imperiale Keks hat meiner Meinung nach verdient gewonnen. Im Frühjahr 2014 wird er dann in den Regalen aller EDEKA-Filialen zu finden sein. Allerdings mit anderen Namen. Denn der jetztige ist geschützt (alle Star-Wars-Fans wissen wohl warum..).

Wie ihr seht wurde das Ganze auch auf Video festgehalten, allerdings nur für interne Zwecke. Leider. Oder besser gesagt: zum Glück! *gg* Es hat wirklich Spaß gemacht und ich kann nur nochmals sagen, dass ich mich bei EDEKA wieder mal sehr wohl gefühlt habe. Das ganze Team war unglaublich locker und sympatisch, wie auch schon beim EDEKA Mit Liebe-Event. Und Kaya ist sowieso ne coole Socke.

Jetzt heisst es warten, bis nächstes Jahr, dann könnt auch ihr in den Genuss des Cookies kommen. Ich bin gespannt, welchen Namen er dann tragen wird und ob er euch genauso gut schmeckt wie mir und dem Großteil der Jury.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

PS: Ich möchte mich nochmals sehr herzlich bei EDEKA und Rike & Christin von PONY & BLOND bedanken, dass ich Teil der Jury sein durfte. Und ein Herzliches Dankeschön auch an Christian Schmid der wieder mal die tollen Bilder geschossen und uns zur Verfügung gestellt hat.

Der Morgen, an dem ich 144 Minigugelhupfe gebacken habe….

Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als morgens aufzustehn und sofort mit dem Backen zu beginnen. Ehrlich!! Vielleicht mögen manche den Satz nun ironisch lesen, aber er ist wirklich ernst gemeint. Da ich sowieso ein Frühaufsteher bin (denn dann hat man mehr vom Tag) macht’s mir gar nichts aus, auch schon morgens gleich zu arbeiten. Und wenn man morgens backt, dann ist die Wohnung den ganzen Tag mit einem leckeren Duft tapeziert. Und so ein Morgen, an dem dazu auch noch die Sonne durch die Jalousie geblinzelt hat, war am Freitag. Da bin ich nämlich um 6 Uhr aufgestanden um einen kleinen Auftrag auszuführen (der dann komplett 4,5 Stunden gedauert hat).

Honig Mandel Gugl - Titelbild

Mein Hin-und-Wieder-mal-Arbeitskollege Martin, aus der Buchhandlung, in der ich in den Wintermonaten manchmal arbeite, hat mich gefragt, ob ich ihm für seinen letzten Arbeitstag, quasi als kleines Schmankerl für seine Kollegen, nicht etwas backen könnte!? Ich habe selbstverständlich “JA” gesagt. Doch was sollte es sein? Er lies mir freie Hand. Da ich selbst öfters in der Buchhandlung gearbeitet habe, weiß ich, dass die Pausen immer viel schneller vorbei sind als gedacht. Und da man keine Zeit ein riesiges Stück Torte in sich reinzustopfen. Also hab ich mich für Mini-Gugelhupfe entschieden (ja “Gugelhupfe” ist laut Duden tatsächlich die Mehrzahl. Ich fände “Gugels” oder “Gugelhüpfse” aber besser). Und zwar in 4 verschiedenen Sorten. Jeweils 36 Stück von einer Sorte. Macht 144 Minigugelhüpfse. Da sieht man vor lauter Gugels den Hupf nicht mehr. Die Rezepte habe ich aus diesem Buch, und eins davon war so unglaublich lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten will.

Honig Mandel Gugl - Spring Time

Gugl Honig-Mandel (aus “Feine Kuchenpralinen“, Südwest Verlag)

Zutaten: (für eine Form mit 18 Minigugels.)

  • 50 g Butter
  • 50 g feiner Zucker
  • 2 Eier (80g)
  • 55 g Weichweizengries
  • 15 g Mehl
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 30 g geschälte, gehackte Mandeln
  • 50 g Honig
  • Butter zum Einfetten & anrösten

 

Zubereitung:

Schritt 1: Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugl-Form ausbuttern und leicht mit Mehl bestäuben.

Schritt 2: Mandeln mit etwas Butter in einer Pfanne goldgelb anrösten. Etwas abkühlen lassen.

Schritt 3: Weiche Butter und Zucker verrühren. Eier einzeln ca. 30 Sekunden unterschlagen. Grieß und Mehl nacheinander mit unterrühren. Zimt & Nelken dazugeben und gut unterheben. Mandeln und Honig dazu, umrühren und fertig ist der Teig.

Schritt 4: Die Gugl-Formen bis knapp unter den Rand füllen und im unteren Drittel des Ofens ca. 12 Minten backen. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

Honig Mandel Gugl - Ansicht von oben

Ihr werdet nicht nur vom Geschmack begeistert sein, sondern auch von dem herrlichen Duft-Gemisch aus Honig und gerösteten Mandeln. Die ganze Wohnung roch bei mir nach dem Backen danach. Ich hab sogar extra alle Türen aufgemacht, damit dieser betörende Duft auch noch in die kleinste, winzigste Ecke gelangen konnte. Ich hab schon oft die kleinen Gugls gebacken, aber diese Sorte bisher noch nicht, aber sie hat mir wirklich bis jetzt am allerbesten geschmeckt. Neben den Honig-Mandel-Gugels gab’s noch die Sorten Stracciatella, Himbeer-Kokos-Marzipan & Rotwein-Schoko.

Honig Mandel Gugl - Frühlings Erwachen

Ich hab dann aus zerknautschtem Backpapier kleine “Taschen” geformt, jede Sorte in eine davon reingepackt und alles zusammen auf einem Tablett angerichtet. Ich hab wirklich sehr gern für Martin gebacken, denn ihr müsst wissen, dass er für mich DER Buchhändler ist. Er hat mir noch nie was schlechtes empfohlen, jedes Buch hat voll ins Schwarze getroffen. Und das, ohne dass ich ihm gesagt habe, WAS ich eigentlich lesen will. Und es waren so viele tolle unbekannte Autoren dabei, die leider viel zu oft nicht bemerkt werden, obwohl ihre Bücher millionenmal besser sind als die ganzen Bestseller. Jetzt werdet ihr denken “Moment, aber es ist doch Martins letzter Arbeitstag. Warum ist der Backbube dann trotzdem so euphorisch?” Nun, sein Abschied hat erstaunlicherweise etwas Gutes: Er macht nämlich eine eigene Buchhandlung auf. Und darauf freu ich mich ganz besonders.

Ich wünsch euch einen wunderbaren, endlich mal sonnigen, frühlingshaften, backwütigen Sonntag und eine genauso tolle kommende Woche.

May the whisk be with you,

Euer Backbube