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Möge der “imperiale Keks” mit euch sein….. Der Sieger beim EDEKA Selbermacher steht fest.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich gefreut habe, als EDEKA vor einiger Zeit gefragt hat, ob ich Teil der Cookie-Jury beim EDEKA Selbermacher sein möchte. Na klar wollte ich das sein. Wer kann bei Cookies schon nein sagen. *gg*

Ich hab ja schon darüber berichtet, dass ich in der Jury sitzen darf, aber hier noch mal kurz zur Erinnerung, was der EDEKA Selbermacher überhaupt ist: Ein paar Wochen lang hatten die User Zeit auf der Website des Unternehmens aus verschiedenen Cookie-Bausteinen ihren Traum-Cookie zusammenzubauen (z.B. Teig mit Zimtnote, verschiedene Nüsse oder Früchte), ihm einen Namen zu geben und ihn den anderen Usern vorzustellen. Die 10 Cookies mit den meisten Klicks sollten dann von uns getestet werden.

Und vor ein paar Wochen war’s soweit. Ich machte mich voller Vorfreude auf den Weg nach Hamburg um dort zusammen mit Kaya Yanar und 5 weiteren Jurymitgliedern die Cookies zu verkosten. Das war wirklich spannend. Jeder Cookie wurde einzeln hereingebracht und beim Anblick des ersten Cookies lief mir schon das Wasser im Mund zusammen (Das war übrigens am auch Ende der Gewinnercookie). Nun ging es ans Bewerten.

Beurteilt wurden unter anderem der erste Eindruck, die Konsistenz, die Optik, der Geschmack, ob alle Zutaten zur Geltung kommen und auch ob der Namen verkaufstauglich ist. Am Ende sollte dann jeder seinen persönlichen Platz 3, 2 und 1 auf passende Kärtchen schreiben, diese wurden eingesammelt und aus allen Ergebnissen wurde so der Gewinner ermittelt (Platz 3 bekam 1 Punkt, Platz 2 zwei Punkte und 3 Pünktchen gab’s jeweils für den Cookie, den die einzelnen Jurymitglieder auf das Kärtchen “Platz 1″ geschrieben hatten). Und es wurde “Der Imperiale Keks”. Ein Schokocookie mit Kirschen, Haselnüssen und Vollmilchschokoladenstückchen. *yummi*

Dieser Cookie war schokoladig, fruchtig, innen zart und außen knusprig. Der perfekte Cookie. Gegen ihn hatten alle anderen 9 zumindest bei mir keine Chance. Er war ausgewogen und eben richtig cookiemäßig lecker. Bei allen anderen fehlte entweder das gewisse Etwas oder es war zu viel des Guten. Die meisten Cookies blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Der Imperiale Keks hat meiner Meinung nach verdient gewonnen. Im Frühjahr 2014 wird er dann in den Regalen aller EDEKA-Filialen zu finden sein. Allerdings mit anderen Namen. Denn der jetztige ist geschützt (alle Star-Wars-Fans wissen wohl warum..).

Wie ihr seht wurde das Ganze auch auf Video festgehalten, allerdings nur für interne Zwecke. Leider. Oder besser gesagt: zum Glück! *gg* Es hat wirklich Spaß gemacht und ich kann nur nochmals sagen, dass ich mich bei EDEKA wieder mal sehr wohl gefühlt habe. Das ganze Team war unglaublich locker und sympatisch, wie auch schon beim EDEKA Mit Liebe-Event. Und Kaya ist sowieso ne coole Socke.

Jetzt heisst es warten, bis nächstes Jahr, dann könnt auch ihr in den Genuss des Cookies kommen. Ich bin gespannt, welchen Namen er dann tragen wird und ob er euch genauso gut schmeckt wie mir und dem Großteil der Jury.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

PS: Ich möchte mich nochmals sehr herzlich bei EDEKA und Rike & Christin von PONY & BLOND bedanken, dass ich Teil der Jury sein durfte. Und ein Herzliches Dankeschön auch an Christian Schmid der wieder mal die tollen Bilder geschossen und uns zur Verfügung gestellt hat.

Der Morgen, an dem ich 144 Minigugelhupfe gebacken habe….

Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als morgens aufzustehn und sofort mit dem Backen zu beginnen. Ehrlich!! Vielleicht mögen manche den Satz nun ironisch lesen, aber er ist wirklich ernst gemeint. Da ich sowieso ein Frühaufsteher bin (denn dann hat man mehr vom Tag) macht’s mir gar nichts aus, auch schon morgens gleich zu arbeiten. Und wenn man morgens backt, dann ist die Wohnung den ganzen Tag mit einem leckeren Duft tapeziert. Und so ein Morgen, an dem dazu auch noch die Sonne durch die Jalousie geblinzelt hat, war am Freitag. Da bin ich nämlich um 6 Uhr aufgestanden um einen kleinen Auftrag auszuführen (der dann komplett 4,5 Stunden gedauert hat).

Honig Mandel Gugl - Titelbild

Mein Hin-und-Wieder-mal-Arbeitskollege Martin, aus der Buchhandlung, in der ich in den Wintermonaten manchmal arbeite, hat mich gefragt, ob ich ihm für seinen letzten Arbeitstag, quasi als kleines Schmankerl für seine Kollegen, nicht etwas backen könnte!? Ich habe selbstverständlich “JA” gesagt. Doch was sollte es sein? Er lies mir freie Hand. Da ich selbst öfters in der Buchhandlung gearbeitet habe, weiß ich, dass die Pausen immer viel schneller vorbei sind als gedacht. Und da man keine Zeit ein riesiges Stück Torte in sich reinzustopfen. Also hab ich mich für Mini-Gugelhupfe entschieden (ja “Gugelhupfe” ist laut Duden tatsächlich die Mehrzahl. Ich fände “Gugels” oder “Gugelhüpfse” aber besser). Und zwar in 4 verschiedenen Sorten. Jeweils 36 Stück von einer Sorte. Macht 144 Minigugelhüpfse. Da sieht man vor lauter Gugels den Hupf nicht mehr. Die Rezepte habe ich aus diesem Buch, und eins davon war so unglaublich lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten will.

Honig Mandel Gugl - Spring Time

Gugl Honig-Mandel (aus “Feine Kuchenpralinen“, Südwest Verlag)

Zutaten: (für eine Form mit 18 Minigugels.)

  • 50 g Butter
  • 50 g feiner Zucker
  • 2 Eier (80g)
  • 55 g Weichweizengries
  • 15 g Mehl
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 30 g geschälte, gehackte Mandeln
  • 50 g Honig
  • Butter zum Einfetten & anrösten

 

Zubereitung:

Schritt 1: Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugl-Form ausbuttern und leicht mit Mehl bestäuben.

Schritt 2: Mandeln mit etwas Butter in einer Pfanne goldgelb anrösten. Etwas abkühlen lassen.

Schritt 3: Weiche Butter und Zucker verrühren. Eier einzeln ca. 30 Sekunden unterschlagen. Grieß und Mehl nacheinander mit unterrühren. Zimt & Nelken dazugeben und gut unterheben. Mandeln und Honig dazu, umrühren und fertig ist der Teig.

Schritt 4: Die Gugl-Formen bis knapp unter den Rand füllen und im unteren Drittel des Ofens ca. 12 Minten backen. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

Honig Mandel Gugl - Ansicht von oben

Ihr werdet nicht nur vom Geschmack begeistert sein, sondern auch von dem herrlichen Duft-Gemisch aus Honig und gerösteten Mandeln. Die ganze Wohnung roch bei mir nach dem Backen danach. Ich hab sogar extra alle Türen aufgemacht, damit dieser betörende Duft auch noch in die kleinste, winzigste Ecke gelangen konnte. Ich hab schon oft die kleinen Gugls gebacken, aber diese Sorte bisher noch nicht, aber sie hat mir wirklich bis jetzt am allerbesten geschmeckt. Neben den Honig-Mandel-Gugels gab’s noch die Sorten Stracciatella, Himbeer-Kokos-Marzipan & Rotwein-Schoko.

Honig Mandel Gugl - Frühlings Erwachen

Ich hab dann aus zerknautschtem Backpapier kleine “Taschen” geformt, jede Sorte in eine davon reingepackt und alles zusammen auf einem Tablett angerichtet. Ich hab wirklich sehr gern für Martin gebacken, denn ihr müsst wissen, dass er für mich DER Buchhändler ist. Er hat mir noch nie was schlechtes empfohlen, jedes Buch hat voll ins Schwarze getroffen. Und das, ohne dass ich ihm gesagt habe, WAS ich eigentlich lesen will. Und es waren so viele tolle unbekannte Autoren dabei, die leider viel zu oft nicht bemerkt werden, obwohl ihre Bücher millionenmal besser sind als die ganzen Bestseller. Jetzt werdet ihr denken “Moment, aber es ist doch Martins letzter Arbeitstag. Warum ist der Backbube dann trotzdem so euphorisch?” Nun, sein Abschied hat erstaunlicherweise etwas Gutes: Er macht nämlich eine eigene Buchhandlung auf. Und darauf freu ich mich ganz besonders.

Ich wünsch euch einen wunderbaren, endlich mal sonnigen, frühlingshaften, backwütigen Sonntag und eine genauso tolle kommende Woche.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Shopvorstellung: la mesa wohnaccesoires & tolles Give Away

Vor einiger Zeit fand in München das Bloggertreffen “Blogs & Coffee” statt. Organisiert wurde das Treffen von 2 Bloggerinnen und einem Blogger. Und eine der beiden Bloggerinnen möchte ich euch heute vorstellen, bzw. ihren Onlineshop. Die Rede ist von Sabine Wittig und ihrem Wohnaccesoires-Shop “la mesa” (schaut auch auf dem dazugehörigen Blog www.azurweiss.de vorbei).

lamesa - onlineshop - startseite

Dort findet man viele kleine Dinge, die die Wohnung und das Leben in eben dieser lebenswerter machen. Tolle Accessoires, Kissenhüllen, Geschirr und die wundervollen Kunstwerke der Papierkünstlerin Jurianne Matter, in die ich mich sofort verliebt habe. Ganz besonders haben es mir die Papierschiffchen angetan. Da ich schon lange ein großer Origami-Fan bin, mag ich alles gefaltete aus Papier. Sind die Schiffchen nicht toll? (Ganz unten erfahrt ihr sogar, wie ihr sie gewinnen könnt, denn Sabine hat mir 2 Packungen für euch bereitgestellt)

la mesa - little wishboats - juriane matter

Ganz toll am Shop finde ich auch die Möglichkeit, Geschenke für bestimmte Typen zu suchen. Links in der Navigation kann man nämlich spezifisch nach Geschenken für z.B. Hobbyköche, Reiselustige, Retrofans oder die nette Kollegin suchen. So findet man für jeden etwas passendes. In der Kategorie “Frisch eingetroffen” findet man aktuelle neue Produkte, und wer von Vintage nicht genug bekommen kann, für den ist unter “Einzelstücke und Vintage” etwas dabei. Und ich habe noch etwas entdeckt, was sofort in mein Herz geflattert ist. Dieses Vögelchen. Damit trifft Sabine genau meinen Geschmack: Holz und Neon. Besser gehts nicht.

sabine wittig - www.lamesa.de

Um euch auch ein paar Hintergrundinformationen zu liefern, habe ich mit Sabine ein kleines Interview gemacht, in dem ihr einiges über ihren Shop erfahrt und auch den Grund dafür, warum sie lieber in der Erde wühlt, als Yoga zu machen. Viel Spaß beim Lesen:

Backbube: Hallo Sabine. Auf deinem Blog www.azurweiss.de dreht sich alles um das Thema Einrichten. Die passenden Accessoires zum Einrichten findet man in deinem Online-Shop la mesa. Doch was war zuerst da? Der Blog oder der Shop?

Sabine: Zuerst war der Shop da, der Blog ergänzt den Shop als „Schaufenster“ und virtuelle Plauderecke.Viele meiner Kunden lassen sich von den Blogbeiträgen inspirieren.

Backbube: Nach welchen Kriterien wählst du Produkte für deinen Shop aus?

Sabine: Ich nehm‘ nur das ins Sortiment, was ich mir auch privat kaufen würde. Am liebsten mag ich kleine Labels, die in Deutschland oder zumindest in Europa produzieren. Nur sehr, sehr wenige meiner Artikel werden außerhalb Europas hergestellt.

Backbube:  “mesa” ist das spanische Wort für “Tisch”. Hast du eine besondere Verbindung zu Spanien oder warum hast du dich für diesen Namen entschieden?

Sabine: Das Leben findet bei uns am Esstisch statt. Hier wird gegessen, geredet, gelesen, diskutiert, gefeiert. Bei la mesa gibt es genau die Dinge, mit denen man es sich  am, auf und um den Tisch besonders hübsch machen kann  – neben Geschirr und Tischdeko also auch Kissenhüllen und Schönes für die Wand.  

Backbube: Gibt es ein Lieblingsprodukt in deinem Shop, das du sofort kaufen würdest, wenn es nicht dein Shop wäre?

Sabine: Oh – da gibt es viele! Zum Beispiel die Blüten von Jurianne Matter, die hab‘ ich das ganze Jahr über immer irgendwo im Haus stehen. Außerdem bin ich im Moment  ganz vernarrt in den kleinen Holzbären von Kay Bojesen. Und: Ich bin ein tea towel junkie und besitze jedes Exemplar aus dem Shop mindestens einmal auch privat.

Backbube: Was ist für die Zukunft von la mesa geplant?

Sabine: Im letzten Sommer habe ich eine eigene kleine Kollektion an Typopostkarten aufgelegt, die ständig wächst. Als nächstes sind Poster geplant. Das erste Motiv für ein DIN A5-Miniposter ist seit letzter Woche in Druck.  

Backbube: Was macht deinen Shop einzigartig?

Sabine: Zum Einen sicher das, was alle kleinen Shops so einzigartig macht: die individuelle, sehr persönliche Zusammenstellung des Sortiments. Zum Anderen lege ich viel Wert darauf, dass man die Produkte, die es bei la mesa gibt, nicht an jeder Ecke findet und dass sie meinen Kunden lange Freude machen!

lamesa - little wishboats - titelbild

Backbube: Nun noch ein paar persönliche Fragen: Wann hast du dich dazu entschieden mit dem Bloggen anzufangen, und warum?

Sabine: Ich möchte meinen Kunden – neben den Produktbildern im Online-Shop – noch mehr Ideen und Inspirationen liefern. Außerdem sollen sie gerne auch ein bisschen was Persönliches über mich erfahren, schließlich schenken sie mir ihr Vertrauen. Der Blog ersetzt also ein Stück weit Ladendeko, Schaufenster und die in einem „echten“ Laden ja ganz normale persönliche Plauderei.

Backbube: Gibt es außer deinem Shop und deinem Blog noch eine andere Leidenschaft?

Sabine: Ja, mein Garten. Ich wühle unheimlich gern in der Erde – das ist viel besser als Yoga!

Backbube: Was sind deine aktuellen Lieblingsblogs bzw. deine All-Time-Favourites?

Sabine: Oh, diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn das ändert sich ständig. Im Moment würde ich gerne ein paar Zimmer umgestalten, deshalb lese ich derzeit viele Interiorblogs, die Einblicke in Wohnungen geben. Zum Beispiel  www.timeoftheaquarius.com, Emmas Designblogg, http://fantasticfrank.wordpress.com/. Und ich schaue regelmäßig bei den Blogs meiner Blogroll vorbei – einige dieser Blogger kenne ich mittlerweile persönlich, da macht das Lesen gleich noch mehr Spaß und da finden sich auch meine All-Time-Favourites.

Backbube: Nun noch ein paar Entweder-Oder-Fragen (Sag ganz spontan, was dir zuerst zusagt). Punkte oder Karos?

Sabine: Punkte!

Backbube: Pink oder Violett?

Sabine: Puh – eigentlich bin ich der Grün/Blau-Typ, aber wenn ich mich dennoch entscheiden müsste, dann für Pink.

Backbube: Torte oder Kuchen?

Sabine:  Kuchen! Immer und jederzeit!

lamesa - giveaway

Und nun zu einem unglaublich tollen Give Away. Ihr könnt nämlich die kleinen Papierschiffchen gewinnen. Zur Verlosung stehen 2 “Packungen” fleet little wishboats (je Pack sind es 11 Papiere in verschiedenen Designs und Größen incl Faltanleitung). Da es 2 Packungen sind, gibt es diesmal auch 2 GewinnerInnen. Und so könnt ihr gewinnen: Schaut auf www.lamesa.de vorbei, schreibt mir bis Samstag, 13.04.2013 um 19:00 Uhr (Nachtrag: Gewonnen haben Lena und rosaundlimone – Gratulation) einen Kommentar und nennt mir euer Lieblingsprodukt aus dem Shop. Die Gewinner werden per Zufall bestimmt.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 1 – Schleckmuscheln

Es ist mal wieder soweit. Post aus meiner Küche geht in eine neue Runde, bzw. ging, denn das erste Paket an meinen Tauschpartner ist schon abgeschickt. Ja ihr habt richtig gelesen, das erste Paket. Ich werd nämlich noch ein zweites wegschicken, allerdings fehlt mir dazu noch eine entscheidende Zutat, die erst noch geliefert wird. Aber Teil eins ist bereits angekommen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es kam sehr gut an bei meinem Tauschpartner, der diesmal zum ersten Mal männlich war. Und als ich gelesen hatte, wer mein Tauschpartner sein wird, stand mir erst mal kurz der Mund offen. Fabio von der Tarterie St.Pauli. Ich habe bisher nur das beste von ihm gehört, Claretti & Co. schwärmen alle von ihm. Darum war ich natürlich hoch motiviert und habe mir lange den Kopf zerbrochen, was ich wohl zaubern würde. Und ich habe mich für die 4 Highlights meiner Kindheit entschieden: Schleckmuscheln, Scheiterhaufen und . . . . . . . . .  (ja was waren denn die beiden anderen Dinge? Das wird erst verraten, wenn das zweite Paket bei Fabio in Hamburg angekommen ist). Heute möchte ich euch die Schleckmuscheln vorstellen.

Wer kennt sie nicht, die kleinen Plastikmuscheln, die mit Bonbonmasse gefüllt sind, die einfach nur herrlich süß schmeckt!? Als Kind habe ich diese Muscheln geliebt, und das aus einem ganz besonderen Grund: Der Backbube war früher einmal ein Eiskunstlaufbube. Ja richtig gelesen…. im zarten Alter von 7 habe ich mit dem Eiskunstlaufen angefangen (vielleicht finde ich ja noch ein Foto) und das bis 2001 durchgehalten, dann musste ich es leider wegen meiner Schauspielausbildung aufgeben. Doch was hat das mit den Muscheln zu tun? Nun, ich konnte vom Eislaufen nicht genug kriegen und ging zusätzlich zum Training unter der Woche auch noch jeden Sonntag mit meinen Eltern in die Eislaufanlage. Dort gab es einen kleinen Kiosk und dort konnte man die Schleckmuscheln bekommen. Und soweit ich mich erinnern kann, hab ich mir jedesmal eine von meinem Taschengeld gekauft und genüsslich ausgeschleckt. Und nun habe ich diese Erinnerung wieder herausgekramt und meine ersten eigenen Schleckmuscheln gemacht.

Schleckmuscheln

Zutaten:

  • 1 Tüte Fruchtbonbons (ihr braucht natürlich nicht alle)
  • Muschelschalen (entweder Jaboksmuschelschalen vom Fischhändler, oder gesammelte Muscheln vom Strand)

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Muscheln gründlich reinigen. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Schritt 2: Die Muscheln auf das Backblech legen. Bonbons auspacken und in die Muschelschalen geben, in kleine Muscheln nur ein Bonbon, in größere Schalen ruhig ein paar mehr Bonbons. In den Backofen schieben und die Bonbons 10 Minuten lang langsam schmelzen lassen. Aber Vorsicht, jeder Ofen heizt anders, es kann also sein, dass die Bonbons schneller oder langsamer schmelzen. Sobald sie geschmolzen sind und sich eine glatte Fläche gebildet hat, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen einzeln in Zellophantütchen verpacken und verschenken. Oder selbst genießen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Die grauen “Living”-Tabletts wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zalando Home. Aber wie sagte Claretti so schön: verliebt hab ich mich selbst. Danke auch an Serendipity – Made with Love für die tollen gestrickten Topflappen. Die weißen Pappbecher mit Deckel & das Tape wurden zur Verfügung gestellt von Small Treasures. Die Logoaufkleber sind von Casa di Falcone.

Der Blog feiert seinen 1.Geburtstag – DANKE für eure Unterstützung

“Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday, Happy Birthday, Happy Birthday to you

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, dass mein kleiner Backblog heute seinen 1.Geburtstag feiert. Vor genau einem Jahr habe ich meinen Blog gestartet und niemals damit gerechnet, dass er so schnell erfolgreich werden würde. Was als Hobby begann ist inzwischen ein echter Full-Time-Job geworden, in den ich all meine Leidenschaft und Liebe stecke. Aus ein paar “Foto-Set-Requisiten” ist mittlerweile ein Lager entstanden, voll mit Tellern, Tassen, Servietten, Backzubehör, Förmchen und vielem mehr. Die Fotos, die zu Beginn noch mit dem Smartphone geschossen wurden, haben eine ganz erhebliche Veränderung durchgemacht und mittlerweile ist die Spiegelreflex zu meinem größten Freund geworden. Und aus anfänglich 5 Fans bei Facebook sind genau heute 1.234 Fans geworden. Was für eine unglaubliche Zahl. Ich bin überwältigt.

1 Jahr Backbube - Tiramisu im Tontopf & Baiser

Es gibt viele, bei denen ich mich bedanken muss, aber an allererster Stelle steht IHR, meine Leserinnen und Leser, denn ohne euch wäre mein Blog nicht das, was er heute ist.

1000 Dank!!! Als kleine Zusammenfassung des vergangen Jahres habe ich euch meine Lieblingsbilder ausgesucht und hier eingebaut. Ich hoffe, sie gefallen euch. (von oben nach unten immer von links nach rechts seht ihr: Baisers zur Hochzeit einer guten Freundin, die feine Tiramisu im Tontopf, meine ersten Macarons, Oreos vom Kalten Oreo-Hund, Eine Blüte aus dem schönen Allgäu, die Zutaten für den Zucchini-Schokokuchen, Birnenkonfitüre mit Zimt, Rosinen-Schnecken, die geflügelten Zimtziegen für Tchibo & der Bratapfelkuchen)

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Shops & Werbepartner, die mit mir zusammenarbeiten und dank denen es immer wieder wundervolle Give Aways für euch gibt.

Und last but not least, danke ich meinem Schatz, der den Blogumzug & das Hosting übernommen hat und alles, was mit den technischen Bedingungen für den Blog zu tun hat und der mir diese unglaubliche KitchenAid geschenkt hat, die ein unerschöpfliches Arsenal an Rezepten für mich und euch garantiert. Und dessen Kamera ich benutzen darf, sonst gäbe es noch immer Handybilder.

Für 2013 hab ich mir viel vorgenommen, doch nicht alles wird verraten *hihi*: Ich möchte z.B. lernen, Zuckerblüten selbst zu machen, dafür habe ich schon einen Kurs bei Bettys Sugar Dreams gebucht, auf den ich allerdings noch bis September warten muss. Aber Vorfreude ist die schönste Freude. Ich liebe es andere Bloggerinnen und Blogger live kennen zu lernen, daher werde ich auch in diesem Jahr jedes Bloggertreffen besuchen, das ich kann. BLOGST 2013 ist ein MUSS!! Fotografie, Foodstyling und Bildbearbeitung sind nur ein paar der Gebiete auf denen ich mich weiterbilden möchte. Und ich träume weiterhin von einer kleiner kulinarischen Reise durch die Welt, auf der ich mit Menschen jeder Nation backen und euch davon berichten möchte. Außerdem gibt es noch ein paar weitere Neuigkeiten, die ich euch gern verraten würde, aber noch nicht verraten darf. Ihr dürft gespannt sein.

Ich freue mich auf ein Jahr voller Freude, Kreativität und tollen Begegnungen mit noch viel tolleren Bloggerinnen & Bloggern. Und ich freu mich auch immer darauf eure tollen, sympatischen und herzerwärmenden Kommentare unter meinen Beiträgen zu lesen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

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