Ein kleiner, veganer Schokoladenkuchen & ein paar Lieblingslinks

veganer_schokoladenkuchen

Heute ist ein Tag wie jeder andere. Oder nicht. Oder doch. Heute ist Geburts-Tag. Mein Geburtstag. Darum gibt es Kuchen. Für mich. Für euch. Für alle. Und in diesem Kuchen steckt viel leckeres. Doch nichts tierisches. Tierisch, oder? Er ist vegan. Und er ist lecker. Lecker schokoladig und saftig. Wer sich wundert, dass die Hände auf den Fotos aussehen wie die Hände einer Frau, dem sei gesagt: Sie gehören einer Frau. Meiner guten Freundin Soraya. Sie hat den Kuchen angeschnitten, in die Lüfte gehoben und genüsslich verspeist. Und ich durfte zuschauen. Und fotografieren. Und dann auch ein Stück verputzen. Herrlich!

veganer_schokoladenkuchen-2

Kleiner veganer Schokokuchen

  • 190 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 Tl Natron
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 120 ml Wasser
  • 75 ml Sonnenblumenöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 100 g Zartbitterschokolade

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine kleine Springform mit Rohrboden {18cm} dünn mit Pflanzenmargarine ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. In einem Messbecher Öl, Mandelmilch und Wasser mischen und zu den trockenen Zutaten gießen. Alles gut verrühren. Dann den Essig und das Vanillearoma unterrühren, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in die Form gießen und im vorgeheizten Backofen 30-35 Minuten backen. Da jeder Ofen anders heizt, einfach nach 25 Minuten schon eine Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben ist der Kuchen fertig. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Dann den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade hacken, schmelzen und über den Kuchen gießen.

veganer_schokoladenkuchen-3

Und nun gibt es Geschenke. Und zwar von mir. Für euch. Keine materiellen. Sondern Geschenke für eure Kreativität. Und für eure Neugierde. Für eure Augen und Ohren. Angesteckt von meiner lieben Freundin Ines {frauheuberg} verrate ich euch ein paar meiner Lieblingslinks. Schöne Blogs, Musik, Menschen & mehr. National und International. Ein Blick auf den Teller und über den Tellerrand hinaus. Was mich inspiriert. Was mich motiviert. Was mich wach hält. Was mich träumen lässt. Was mich tanzen lässt.

Gleich geht das Klicken los.

* Kelsey & Shaun erwecken Bilder zum Leben…HAPPYOLKS ist meine Nummer 1
* weil ich ihre Bilder liebe…LOCAL MILK
* Alter muss kein Grund für triste Farben sein… SARMAI JEWELS
* Gänsehaut mit KURT HUGO SCHNEIDER- Love me like you do (Ellie Goulding Cover feat. MAX & Madilyn Bailey)
* evakosmasfloreseiner meiner Favoriten bei Instagram
* Schöne Dinge braucht der Mensch… und zwar solche wie bei ZIERRATundGOLD
* JANEKIM… Inspirierende Momente aus NY
* das Beste zum Schluss… in Memory of Pina Bausch.. NOWHERE

veganer_schokoladenkuchen-4

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

* {images by backbube 2015, music by Kurt Hugo Schneider via youtube, video by culturainquieta via youtube}

Heidelbeer-Cupcakes mit Apfelrosen – Mein Rezept aus der aktuellen LECKER Bakery in einer neuen Variante + 3x LECKER Bakery als {GIVE AWAY}

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_6

Vor ein paar Tagen ging ich in den Zeitschriftenladen meines Vertrauens und holte mir ein Magazin, das ich mir eigentlich immer hole, sobald es erscheint. Die LECKER Bakery. Doch diesmal war ich richtig aufgeregt, denn in der neuen Ausgabe gibt es 4 Seiten, die ich mit einem Interview und einem leckeren Rezept füllen durfte. Und ich war gespannt, wie diese Seiten wohl aussehen würden. Gut, ich wusste eigentlich schon wie sie aussehen, da ich vorab schon mal einen Blick darauf werfen durfte {ätsch} aber das Ganze dann in gedruckter Version in den Händen zu halten ist doch nochmal etwas anderes. Und ich bin richtig glücklich über das Ergebnis. Das Team der LECKER Bakery hat sich wirklich tolle Fragen ausgedacht und es hat sehr viel Spaß gemacht, diese zu beantworten. Bei der Frage nach einem Backutensil, das erst noch erfunden werden sollte hab ich mir echt lang überlegt, was es noch praktisches geben könnte. Und ich finde, die Backform, die sich nach der Hälfte der Backzeit von allein abdeckt, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, sollte dringendst erfunden werden {Ich glaube ich starte da mal eine Petition, denn ich verbrenn mir jedes Mal die Finger}.

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_4

Besonders spannend fand ich es, mir ein leckeres Rezept für das kleine Feature auszudenken. Und ich hab mich ins Grübeln und Nachdenken gestürzt und mich für einen Rührkuchen entschieden. Mit leckeren Heidelbeeren. Und saftigen Apfelrosen. Und ganz viel Liebe. Also hab ich den Ofen angeworfen und das hübsche Ding gebacken und es anschließend gleich fotografiert. Da ich für das Magazin auch Fotos von mir selbst brauchte, ich mich aber schlecht selbst fotografieren konnte {Wann gibts eigentlich endlich Selfie-Sticks für Spiegelreflexkameras?}, hab ich mal wieder meinen alten Schulkamerad Jascha eingeladen, der wie immer ganz tolle Fotos geschossen hat. Wir hatten wie immer sehr viel Spaß. Und da ich eben ein kleiner Spaßvogel bin, war auch das ein oder andere lustige Bild dabei.

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_1

Da ich über Instagram mitbekommen habe, dass es das Heft anscheinend bei vielen von euch nicht zu kaufen gibt oder es meist sehr schnell vergriffen ist hab ich euch das Rezept nochmal gebacken, diesmal allerdings als kleine Cupcakes. Dafür braucht ihr ein paar mehr Äpfel als für den Kuchen, aber sonst ändert sich nichts weiter am Rezept. Und ich bin mir sicher, dass ihr schon ganz bald die Chance bekommt, die LECKER Bakery doch noch auf eurem Tisch liegen zu sehen {Na, na, na, wer wird denn da jetzt neugierig werden}. Bevor euch eure Vorfreude auf das gleich kommende Give Away völlig übermannt oder überfraut gibt’s jetzt erst mal das Rezept in der Cupcake-Variante. Viel Freude damit:

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_5

Heidelbeer-Cupcakes mit Apfelrosen (16 Stück)

Zutaten:

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g +100 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Glas Heidelbeeren (125g Abtropfgewicht) + aufgefangener Saft
  • 3 große Äpfel (z.B. Pink Lady)

Erst mal werden die Apfelrosen zubereitet: Die Äpfel mit einem Kerngehäuseentferner {nennt man das so?} entkernen, dann einmal von oben nach unten halbieren. Mit der angeschnittenen Seite nach unten auf ein Brett legen und in schmale Scheiben schneiden. Die Apfelstücke bis zur Weiterverarbeitung in einer Schüssel mit Zitronenwasser aufbewahren.

Die Heidelbeeren in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen und in einen Messbecher füllen. Mit Wasser auf 500 ml auffüllen und in einen Topf geben. Mit 100 g Zucker mischen und auf mittlerer Stufe erhitzen {nicht kochen}. Die Apfelscheiben nach und nach in den Heidelbeersud geben und solange blanchieren, bis sie weich und biegsam werden {dauert ca. 10-15 Sekunden, oder auch etwas länger}. Nicht zu lange im Sud lassen, da sie beim Abkühlen noch nachziehen. Die Apfelscheiben mit einer Schaumkelle aus dem Sud nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und jeweils 8 Apfelscheiben in einer Reihe von links nach rechts überlappend auf das Papier legen und vollständig abkühlen lassen, dann von links nach rechts mit den Fingern zu einer Rose zusammenrollen und vorsichtig auf einen Teller setzen.

Nun ist der Teig für die Cupcakes an der Reihe. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit 16 Cupcake-Cups “befüllen”. Ihr solltet hier etwas festere, schmale Cups benutzen, keine Muffinförmchen, da die Rosen sonst “umkippen” würden. Schöne Förmchen bekommt ihr zum Beispiel bei der Schönhaberei.

Die weiche Butter in einer Schüssel cremig aufschlagen. 125g Zucker, Vanillemark, Salz und Zitronenschale dazugeben und verrühren. Die Eier jeweils 30 Sekunden lang unterrühren. 200g Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben. Dann die Heidelbeeren vorsichtig unterheben. Den Teig zur Hälfte in die Förmchen füllen. Dann die Rosen hineinsetzen und alles 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_3

Ihr seht, auch im Cupcake-Gewand macht mein Kuchen eine ganz tolle Figur – übermäßiger Kuchenverzehr macht dagegen keine gute Figur *hihi*. Und jetzt gibt’s wie angekündigt ein kleines Give Away. Ihr könnt nämlich 1 von 3 LECKER Bakerys gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Nichts weiter, als bis morgen, Montag den 02.02.2015 – 20:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und schon seid ihr im Lostopf. Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben: Rony, Daniela und Martina B. {Die Gewinnspielbedingungen** könnt ihr ganz unten nachlesen}. Und vielleicht verratet ihr mir in eurem Kommentar auch, welches Backgerät oder -zubehör eurer Meinung nach schleunigst erfunden werden sollte.

heidelbeer_cupcakes_mit_apfelrosen_lecker_bakery_2

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an das ganze Team der LECKER Bakery, dass ihr diese tollen 4 Seiten über mich gedruckt habt und mir 3 Hefte zum Verlosen geschickt habt. 

**Gewinnspielbedingungen:

  • Teilnehmen darf jeder ab dem 16. Lebensjahr.
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, Österreich & Schweiz unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld bei Abgabe eines Kommentars.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt, nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand des Gewinns gelöscht. Der/die Name/n der/des Gewinner/s werden nicht veröffentlicht. 
  • Die Teilnahme kann nur über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog erfolgen. Kommentare auf Facebook oder Instagram werden nicht gewertet.

 

Amerikanischen Klassiker und Kultrezepte in einem Buch vereint – “United States of Cakes” von Roy Fares {Meine neue Back-Bibel}

blueberry bars_-5

Dass ich auf amerikanische Kuchen, Torten und Cupcakes stehe, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Beim Backen liebe ich einfach den amerikanischen Gedanken “Mehr ist mehr”. Da gibt’s immer alles doppelt und dreifach. Double Chocolate Cookies, Triple Caramel Cheesecake…… Und lange habe ich nach einem Buch gesucht, das alle Klassiker aus den USA vereint. Und Anfang dieser Woche habe ich es gefunden. “United States of Cakes” von Roy Fares, erschienen im Christian Verlag. Ich finde es so großartig, dass ich es zu meiner neuen Back-Bibel erklärt habe.

blueberry bars_-2

Ich habe nur ein paar Seiten davon im Laden durchgeblättert und war schon verliebt. Von Red Velvet Cake, Carrot Cake und Blueberry Muffins bis hin zu leckeren Oreo-Cupcakes und knusprigen Snickerdoodles findet man dort wirklich alles was das Herz eines “American Way of Life”-Anhängers erwärmt. Mich hat es jedenfalls so sehr überzeugt, dass ich mir es gleich gekauft habe. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Fast wäre es sogar Liebe auf den ersten Biss geworden, denn die Fotos sehen einfach zum anbeissen aus. *hihi*

blueberry bars_-3

Das 176 Seiten starke Buch ist aufgeteilt in 5 Kapitel: Soft Cakes {z.B. Banana-Nut-Bread, Chocolate-Espresso-Bundt-Cake & Fudge-Brownies mit Salzflocken}, Cookies und Sweets {z.B. Chocolate-Chip-Cookies, Geneva Cookies & Icecream-Sandwich}, Cakes, Pies und Cheesecakes {z.B. Magnolia-Bakery’s-Banana-Cake, Key-Lime-Pie, Snickers-Cheesecake & Pumpkin-Pie}, Cupcakes und Cake-Pops {z.B. Nutella-Cupcakes, S’mores-Cupcakes, Peanutbutter-Cake-Pops} & Sweet Breakfast {z.B. Apple-Pancakes, Granola & Cinnamon-Rolls}. Zu jedem Rezept gibt’s ein Bild und immer wieder findet man tolle Impressionen von Menschen & Landschaften und kleine Anekdoten über die verschiedenen Orte in Amerika, die den Autor zu den Rezepten inspiriert haben.

blueberry bars_-4

Ich kann euch dieses Schmuckstück natürlich nicht vorstellen, ohne etwas daraus zu backen. Und da bei uns im Supermarkt gerade die Blaubeeren im Angebot waren, hab ich mich für die Blueberry Bars von Seite 67 entschieden. Die sind ganz schnell und einfach gemacht und schmecken wirklich ganz köstlich:

Blueberry Bars {aus “United States of Cakes” – Roy Fares, Christian Verlag}

Für den Streuselteig

  • 200 g Butter {kalt}
  • 210 g Zucker {ich hab braunen Zucker genommen}
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Zimt

Für die Blaubeerfüllung

  • 100 g Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • 500 g frische Blaubeeren
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Saft von 1/2 Bio-Zitrone

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, den Boden einer Brownieform {22 x 30cm} mit Backpapier auslegen, die Ränder der Form einfetten.

Die Butter in Würfel teilen und mit den übrigen Zutaten des Streuselteiges verkneten und zu Streuseln zerteilen. Die Hälfte der Streusel in die Form geben und als Boden andrücken.

Die Blaubeeren mit der Zitronenschale und dem Saft vermischen, bis alle Beeren benetzt sind. Zucker & Stärke mischen und unter die Blaubeeren heben, bis alles gut verteilt ist. Die Blaubeermischung auf den Streuselboden geben und gleichmäßig verteilen. Mit den restlichen Streuseln bestreuen und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen. {Bei Backofen mit 4 Schienen einfach die zweite von unten verwenden}. Wenn sie schön goldbraun sind, dürfen sie aus dem Ofen heraus. Abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden.

blueberry bars_

Die Bars sind wirklich ganz wunderbar. Supersaftig und knusprig zugleich. Die Mischung der Aromen ist wirklich äußerst ausgeglichen. Die Bars schmecken sowohl kalt als auch warm. Bevor ihr sie serviert könnt ihr sie nochmal kurz im Ofen erwärmen und dann mit einer schönen Kugel Vanilleeis servieren. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr die Blaubeeren im Sommer auch gegen Kirschen austauschen könnt, das schmeckt bestimmt auch ganz herrlich. Ich bin schon gespannt, ob mich die anderen Rezepte aus dem Buch geschmacklich genau so umhauen können. Zum Schluss noch eine Frage an euch: habt ihr auch eine Back-Bibel? Ein Buch, dass ihr gegen kein anderes tauschen würdet?

 

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Der Beitrag wurde nicht gesponsert. Ich finde das Buch einfach so wunderbar, dass ich es euch vorstellen musste.