Category Archives: Sonstiges

Ich bin schon umgezogen….. jetzt hat’s der Blog auch getan

Hi ihr lieben Leserinnen & Leser

Herzlich Willkommen auf  www.backbube.com.

Der Umzug ist geschafft und ging völlig komplikationsfrei von statten. Noch sind nicht alle neuen Features eingebaut, aber das kommt jetzt nach und nach.

Da ich nicht weiß, ob das Weiterleiten von der alten auf die neue Adresse schon funktioniert, würde ich mich freuen, wenn alle, die mich schon mal verlinkt haben (VIELEN DANK DAFÜR!) den Link austauschen könnten, gegen die neue Version.

Ich hoffe, euch gefällt das neue (vorläufige) Design.

Viel Spaß weiterhin beim Lesen meines Blogs. (Alle, die eine Visitenkarte von mir bekommen habe, wissen nun wohl, warum ich da so kleine Perforationen mit eingebaut habe, jetzt könnt ihr einfach die Blogadresse abtrennen. Oder ich schick euch eine neue zu?)

May the whisk be with you,

Euer backbube

Category: Sonstiges

Kirsch-Stracciatella-Kuchen – oder: Wie nennt man den Backvorgang im Kühlschrank??

Ich genieße meinen Urlaub im Allgäu sehr. Das Wetter ist traumhaft. Tagsüber ist es schön warm und abends kühlt es dann auf angenehme Temperaturen ab. Gestern habe ich zusammen mit den Nachbarjungs einen kleinen Tripp durch den Fluss gemacht. Das macht wirklich unglaublich Spaß so eine Flusswanderung. Man fühlt sich gleich wieder wie ein Kind. Und natürlich habe ich euch versprochen auch im Urlaub für euch zu backen. Da es aber fast den ganzen Tag sehr heiß ist, habe ich mich für einen Kuchen entschieden, der vom Kühlschrank gebacken wird. Sagt man da denn auch backen?? Gibt’s dafür einen Begriff?? Oder sollten wir einen erfinden?? Ja genau, das ist die Idee. Lasst uns einen Begriff dafür suchen. Ihr seid gefragt: Wie nennt man den Backvorgang im Kühlschrank??

Den Kirsch-Stracciatella-Kuchen habe ich in der neuen LECKER Bakery entdeckt. Auf einem meiner Lieblingsblogs wurde er auch schon ausprobiert. Und da ich Stracciatella-Eis und Kirschen über alles liebe, musste ich den auch unbedingt machen. Der Kuchen enthält natürlich kein Stracciatella-Eis, ich wollte nur betonen, dass ich Stracciatella mag. Aber hey, das wär auch keine schlechte Idee, den Kuchen als Eistorte zu machen. Schmeckt bestimmt auch klasse. Kommt auf meine 50 km lange “Was-ich-schon-immer-mal-machen-wollte”-Liste. (Nachtrag: Und schon hab ich’s ausprobiert. Ein Stück davon 2 Stunden ins Gefrierfach. Ein Traum!!)

Kirsch-Stracciatella-Kuchen (LECKER Bakery, Vol.2, Seite 19)                        Dauer ca. 1 Stunde + ca. 6 1/2 Stunden Wartezeit

Zutaten:

  • 75 g Butter
  • 150 g Löffelbiskuits
  • 50g gemahlene Mandeln (mit Haut)
  • 8 Blatt Gelatine
  • 100 g +  150 g Zartbitterschokolade
  • 1/2 Glas Sauerkirschen
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 200 g Vollmilchjoghurt
  • 150 g + 150 g Schlagsahne
  • 25 g Kokosfett (z.B. Palmin)

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Kastenform (ca. 11,5×31 cm; ca. 2,3l Inhalt) mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen. Butter schmelzen. Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und verschließen. Mit dem Nudelholz ganz fein zerbröseln. Mit flüssiger Butter und den Mandeln mischen und auf dem Boden der Kastenform verteilen. Fest andrücken und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Schritt 2: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 100 g Schokolade fein hacken. Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen und grob hacken. Mascarpone, Zucker & Joghurt glatt rühren. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Etwas Mascarpone-Creme mit der Gelatine vermischen. Gelatinemischung in die übrige Creme rühren. 150 g Sahne steif schlagen, mit gehackter Schokolade und Kirschen unter die Mascarpone-Creme heben. Creme auf dem Boden verteilen (NEIN: Nicht auf eurem Boden. Auf dem Boden der Kastenform *gg*), glatt streichen und zugedeckt 4 Stunden kalt stellen.

Schritt 3: 150 g Schokolade grob hacken. 150 g Sahne und Kokosfett aufkochen, vom Herd nehmen und 1-2 min abkühlen lassen. Schokolade zufügen und darin schmelzen. Glasur 20-25 min abkühlen lassen, dann auf die Creme geben, glatt streichen und ca. 30 min kalt stellen. Dann evtl. mit Kirschen verziehren und nochmals mind. 2 Stunden kalt stellen.

Den Kuchen habe ich übrigens aus zwei Gründen ge…kühlt! Erstens, weil ich euch versprochen habe, auch im Urlaub für Rezeptnachschub zu sorgen und zweitens, da heute Freunde meiner Eltern zu Besuch kommen, und die dürfen – NEIN, müssen natürlich auch Zeuge meiner Back- bzw. Kühlkünste werden. Stinkt es hier grad nach Eigenlob?? Nein, es duftet nach zartem, lieblichem Eigenlob. Man muss sich auch mal selbst auf die Schulter klopfen. Übrigens ein sehr guter Tipp, wenn euch der Chef, die Kollegen oder sonstwer mal nicht lobt. Dann lobt euch einfach selbst und ihr werdet sehn, euch gehts sofort besser.

Der Kuchen wurde bereits fürs Foto angeschnitten und probiert und ich kann euch nur sagen: EIN TRAUM! Ein Stück davon werde ich nachher auch mal in den Gefrierschrank stellen und probieren, wie dieser Stracciatella-Kirsch-Genuß halbgefroren wohl schmeckt. Ich werde dann wohl den Beitrag später nochmal bearbeiten und euch mitteilen, wie es geschmeckt hat. (Nachtrag: Und hier ist sie schon, die Bearbeitung. Ich habe ein Stück des Kuchens 2 Stunden ins Kühlfach gestellt und es ist ein wahrer Semifreddo-Genuss. Wirklich. Es schmeckt super. Probiert es aus, es lohnt sich)

Ich sag jetzt mal nicht A-HOI, sondern ALL-GÄU,

Euer Backbube

Charly, ich zeig dir jetzt mal, wie man einen kalten Oreo-Hund isst….

Ich liebe kalten Hund. Schon als Kind hab ich dieses einfach zubereitete Dessert aus Schokolade, Sahne und Butterkeksen genüßlich gern verschlungen. Zum Glück heisst es Kalter Hund und nicht Kalte Katze, denn dann wär alles für die Katz. Ich mag nämlich keine Katzen und ich würde mich weigern ein Dessert zu essen, das den Namen “Katze” enthält, auch wenn es noch so lecker aussehn würde. Ich bin den Hunden treu. Und darum find ich es auch super, dass ein Hund die Hauptrolle im Oreo-TV-Spot spielt, denn Oreo-Kekse liebe ich auch, ach was, ich vergöttere sie, so wie wahrscheinlich alle anderen Menschen auf diesem Planeten auch (was für eine Überleitung!!). Ich hab schon so viel mit den leckeren Keksen ausprobiert. Kuchen, Trüffel, Eis, Brownies und und und……….. Und da ich denke, dass es an der Zeit ist, nicht nur Rezepte nachzumachen, sondern auch mal die eigene Kreativität spielen zu lassen, gibt es heute eben eine Kombination aus beidem. Kalter Hund & Oreo-Kekse. Einen kalten Oreo-Hund also. Aber keine Angst, Charly aus der Werbung kam nicht zu Schaden.

Kalter Oreo-Hund mit Zartbitterschokolade

Zutaten:

  • 600 g Zartbitterkuvertüre
  • 150 g Kokosfett
  • 200 g Sahne
  • 3 Packungen Oreo-Kekse

Zubereitung:

Schritt 1: Eine Kastenform mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel auslegen

Schritt 2: Kuvertüre grob hacken & zusammen mit dem Kokosfett und der Sahne schmelzen. 1 Lage Oreo-Kekse in die Backform legen, dann die erste Schicht Schokolade drüberkippen, so dass gerade die Kekse bedeckt sind. Das ganze einfach so oft wiederholen bis die Form ganz voll ist. Keks – Schoki – Keks – Schoki usw.

Schritt 3: Form in den Kühlschrank stellen. Mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht. Dann aus der Form stürzen und die Folie entfernen. Und genießen.

Ich hatte ehrlich gesagt vorher etwas Angst, dass die Creme der Oreo-Kekse vielleicht verläuft, aber das hat sie zum Glück nicht getan. Ja und wer darf den Kalten Oreo-Hund nun essen??? Charly?? Ich?? Nein, meine lieben ehemaligen Kollegen aus dem italienischen Restaurant. Denen werde ich heute nämlich einen Besuch abstatten. Obwohl ich seit ungefähr einer Woche nicht mehr dort arbeite, habe ich ihnen versprochen, trotzdem ab und zu ein paar Leckereien vorbei zu bringen.

Das erste Bild im Beitrag dürfte nun übrigens mein Lieblingsbild werden, denn endlich habe ich einen tollen Untergrund zum Fotografieren entdeckt (den von der Sonne ausgeblichenen Deckel einer Gartenbox auf meinem Balkon) und auch in Bezug auf Licht und Schärfe gefällt es mir einfach sehr gut. Ich hab es gestern bei schönstem Sonnenschein gemacht. Da der Kalte Oreo-Hund über Nacht im Kühlschrank stand, wollte ich die anderen Bilder heute machen, jedoch musste ich bei künstlichem Licht fotografieren, da es draußen regnet, das Licht so gut wie nicht da ist und die tolle Unterlage unter Wasser steht. Und ich weiß zwar, dass Hunde schwimmen können, aber können sie auch tauchen?????

Wau Wau,

Euer Backbube

 

Mangocreme mit Brombeeren.. lass den Sommer in dein Herz

Meine absolute Lieblingsfrucht ist definitv die MANGO. Ich liebe Mango in allen Varianten: Als Marmelade, Saft, im Obstsalat oder sogar in Thaicurrys. Besonders gern mag ich es, wenn die Frucht noch nicht ganz reif ist, denn dann hat sie zusätzlich zur Süße auch noch einen leicht herben Beigeschmack. Ich hab schon lange ein ganz tolles Kochbuch im Regal stehen in dem ein thailändischer Mangosalat mit rohen Mangos drin steht. Und den werd ich wohl demnächst mal ausprobieren. Doch warum spreche ich heute von Mangos? Gestern abend haben wir für Freunde gekocht und ich war für das Dessert zuständig. Da es gestern unerträglich heiß war wollte ich ein unkompliziertes Dessert zubereiten, dass auch noch als perfekte Erfrischung dient. Und das hier ist es:

Mangocreme mit Brombeeren

Zutaten:

  • 2 reife Mangos
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • ein paar Brombeeren
  • Minze

Zubereitung:

Schritt 1: Mangos schälen und kleinschneiden. Mit Kokosmilch, Zucker (bei Mangos aus der Dose kann dieser weggelassen werden, da siese schon gezuckert sind) und Zitronensaft pürieren.

Schritt 2: Ein paar Brombeeren in Dessertgläser legen (ich zweckentfremde immer die HIER) und die Mangocreme einfüllen. Dann ab in den Kühlschrank (mind. 2 Stunden).

Schritt 3: Gläser vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, mit Brombeeren & Minze garnieren.

Das Dessert war wunderbar erfrischend und herrlich süß. Die Kombination aus Mangos und Kokosmilch ist einfach genial. Da träumt man sofort von endlosen weißen Sandstränden auf Ko Samui, von türkisblauem Wasser, strahlendem Sonnenschein und netten thailändischen Obsthändlern, bei denen man das Obst fast direkt vom Baum kaufen kann. Dann beisst man im Liegestuhl in eine frische saftige Mango und der Tag ist perfekt.

Ach ich träum schon wieder vom Urlaub, was entweder daran liegt, dass ich heute morgen im italienischen Eiscafe meines Vertrauens unter Palmen gebruncht habe oder daran, das fast jeder zweite Beitrag bei Facebook irgendwelche Urlaubsfotos enthält. Das werde ich in diesem Jahr wohl nicht posten können, denn Urlaub ist zeitlich dieses Jahr nicht möglich *wuäääääh*. Darum lass ich einfach den Sommer in mein Herz, der macht sich da dann breit und dann muss ich auch nicht mehr in den Urlaub gehn. (Die Hoffnung stirbt zuletzt)

Ein schönes Restwochenende,

Euer Backbube

Schenken ist doch das Schönste!!

Und wenn man dann auch noch etwas selbstgemachtes verschenken kann, dann macht das gleich noch mehr Spaß. Und da kam es doch gerade recht, dass ein guter Freund von mir – ich nenn ihn mal Kevin ;o) – seinen Geburtstag gefeiert hat. Und da er zu einer Grillparty geladen hat, da hab ich mir gedacht: “Mensch, da kannst du doch ein paar selbstgemachte Soßen mitbringen.” Und das hab ich getan. Zur Hilfe hab ich das neue “Lust auf Genuss”-Heft genommen, denn da sind wieder mal unglaublich leckere Sachen drin.

Barbecue-Soße

Zutaten: (ca.300ml)

  • 1 Bio-Orange
  • 1 kleine Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • je 1 weiße und 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Brauner Zucker
  • 125 ml Tomatenketchup
  • 1/2 TL Cayennepfeffer

Schritt 1: Orange und Zitrone heiß waschen, trocken tupfen. Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Knoblauch und beide Zwiebeln abziehen, fein würfeln.

Schritt 2: Alle Zutaten für die Soße in einem Topf mischen und aufkochen. Zum Servieren in eine Flasche umfüllen, und abkühlen lassen.

Ich bin gespannt, wie dem lieben Kevin die BBQ-Sauce schmeckt, denn ich hab ihm schon mal eine gemacht, allerdings nach einem Rezept meiner Lieblingsbäckerin Cynthia Barcomi. Und wenn man 2 zum Vergleich hat, dann is das doch gut, oder?

Hausgemachtes Ketchup

Zutaten: (für ca.250ml)

  • 8 Fleischtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 80g Rohrzucker
  • ca. 50ml Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Schritt 1: Tomaten waschen, putzen, grob würfeln. (Achtung: Ich hab das wabbelige Fruchtfleisch nicht entfernt, daher wurde das Ketchup erst sehr flüssig. Daher wäre es wahrscheinlich besser, alles glitschige, flüssige von den Tomaten zu entfernen.) Knoblauch und Zwiebel abziehen, fein würfeln. Paprika halbieren, putzen, entkernen, abbrausen und klein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, die vorbereiteten Zutaten bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten braten. Tomatenmark und Zucker hinzufügen, alles weitere 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Schritt 2: Dann Tomatensoße fein pürieren, durch ein Sieb streichen. Ketchup mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen und in Flaschen umfüllen.

Das Ketchup schmeckt völlig anders als das, was wir aus dem Kühlregal kennen, liegt vielleicht daran, dass nur 80g Zucker statt 4000g Zucker drin sind *gg*. Und auch hier bin ich bin ich auf die Reaktion von Kevin und seiner Hübschen gespannt.

Haumacher-Senf

Zutaten: (für ca. 700ml)

  • 250 g gelbe Senfsamen
  • 150 ml milder Apfelessig
  • 100 g Zucker
  • 25 g Salz

Schritt 1: Senfkörner ca. 60 Minuten einfrieren. Danach in einem Blitzhacker zu Senfmehl mahlen.

Schritt 2: 200 ml Wasser und Essig in einem Topf aufkochen, dann ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Zucker, Salz und Senfmehl hineingeben und ca. 5 Minuten rühren. (Der Senfbrei ist dann noch flüssig und wir erst durch das Quellen des Senfmehls fester). ACHTUNG: Der Senf muss 2-3 Tage durchziehn.

Ich hab mir heimlich auch ein Gläschen von dem Senf zur Seite gestellt und ihn heute mal getestet. Ich kann nur sagen: Mann ist der scharf… Also schön vorsichtig beim Dosieren. Beim nächsten Mal muss ich auch die Senfkörner viel feiner malen (im Thermomix wirds zu grob Wieder was gelernt!) Wobei das schon auch was hat, wenn der Senf auch ein paar Knabberelemente intus hat. Aber schaun wir mal, wies dem Kevin schmeckt. ;o)

Das Verpacken hat mir mal wieder Spaß gemacht, vor allem wenn man vorher auf Zubehör-Shopping-Tour war ;o). Schleifen & Ettiketten hab ich im Buchladen – ja das sind die neuen Dekoläden – gefunden, die Flaschen beim Fachhändler und den Rest hatte ich zuhause ;o). Nach all den leckeren Grillsachen, die ich in letzter Zeit gemacht habe, wird es nun mal wieder Zeit für ein paar Backergebnisse. Darum werde ich in den nächsten Tag eine “Death by Chocolate-Cake” machen, da dürft ihr schon gespannt sein. ;o)

Hochsommerliche Grüße,

Euer Backbube