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Ich hab mich an eine Fondant-Torte gewagt: Dank eines tollen Kurses von Makerist mit Betty von Bettys Sugardreams

Fondant-Torte mit blauer Schleife

Es gibt etwas, vor dem ich mich lange Zeit immer wieder gedrückt habe. Eine Torte mit Fondant einzudecken. Und mit Fondant zu verzieren. Einmal hatte ich es schon probiert und das ging gründlich in die Hose. Bis ich vor einigen Wochen einen tollen Kurs bei www.makerist.de ausprobieren durfte. Ich hab mich also mit allem nötigen Material ausgestattet und losgelegt. Ich hab mir den Kurs zweimal angeschaut. Einmal um erst alle Infos aufzusaugen und beim zweiten Mal hab ich dann quasi simultan gearbeitet. Der Kurs heisst “Torten dekorieren mit Fondant” und wird von niemand geringerem geleitet als Bettina Schliephake-Burchardt, den meisten von euch bestimmt bekannt als Betty von Bettys Sugardreams. Sie zeigt euch, was ihr alles für eure erste Fondanttorte braucht, welche Materialien ihr benötigt, und erklärt dann Schritt für Schritt, wie ihr die Torte vorbereitet, wie ihr sie mit Fondant überzieht und anschließend verzieren könnt. Ihr könnt euch zwischen mehreren Dekorationsmöglichkeiten entscheiden (oder alle ausprobieren). Ich hab mich für die Schleifendeko entschieden.

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Da ich mich aufs Dekorieren und nicht aufs Backen konzentrieren wollte, hab ich wie auch Betty im Video fertige Tortenböden gekauft und mit Marmelade gefüllt. Dann mit Ganache überzogen und anschließend mit weißem Fondant bedeckt. Und dabei ist mir dann etwas passiert, was im Video leider nicht erwähnt wird (vielleicht hab ich’s auch überhört). Ich hab die kalte Torte aus dem Kühlschrank genommen und direkt mit Fondant überzogen. Dabei fängt die Torte aber an zu “schwitzen” und der Fondant wird leicht feucht auf der Oberfläche. Also erst die Torte etwas Zimmertemperatur annehmen lassen und dann mit der weißen Zuckermasse bedecken. Aber: ich hatte zum Glück ein Ass im Ärmel, bzw. eine Ässin: Anna von Anna im Backwahn, die meine Panik, der Fondant könnte komplett zerlaufen, damit gemindert hat, dass sie mir einen hilfreichen Trick verraten hat. Ich sollte die Torte einfach fönen. Und zwar mit der Kalt-Taste am Fön. Und ich hab’s getan. Und es hat geklappt. Der Fondant ist getrocknet. Puh, gerade nochmal geschafft. Danach hab ich sie mit zwei Tortenglättern geglättet, und nachdem die Oberseite richtig gut aussah, hab ich die Seiten gemacht und mich dabei auf der Oberseite etwas zu sehr abgestützt, jedenfalls hatte ich danach eine Delle in der Torte, die ich dann einfach am nächsten Tag mit dem blauen Fondant bedeckt habe.

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Ich konnte die Schleifendeko erst am nächsten Tag machen, da ich vergessen hatte Modellierfondant vorzubereiten, und der sollte um die 12 Stunden durchziehen. Also ging’s erst am nächsten Tag. Das hat wirklich gut geklappt, jedoch wollten die beiden Schleifenschlaufen auf der Oberfläche nicht wirklich halten, darum hab ich das Fondant etwas dicker ausgerollt als die restlichen Schleifen-Teile und sie wurden dadurch zwar etwas kleiner, blieben dann aber doch stehen. Insgesamt gab es ein paar kleine Macken in der Torte, aber ich finde, für den ersten Versuch ist sie wirklich toll geworden. Manchmal muss man sich auch selbst loben *gg*. Da ich eigentlich auf ganz schlichte Fondant-Torten stehe, wird diese Schleife wohl das höchste der Gefühle sein, das ihr auf meinem Blog Motivtorten-technisch zu sehen bekommen werdet. Vielleicht irgendwann mal Zuckerblumen. Aber Torten in Spongebob- oder Turnschuh-Form wird’s hier nicht geben. Das dürfen andre machen *hihi*.

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Der Kurs war wirklich toll, es werden viele Tricks und Kniffe verraten, die einen Fondant-Torten-Anfänger (also jemanden wie mich) wirklich einen Schritt weiterbringen. Für 29€ bekommt ihr über 3 Stunden Kurs: das ist wirklich ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis. Betty erklärt alles ganz genau und man kann sich den Kurs immer wieder anschaun, wenn man wieder mal etwas auffrischen will. Zum Video-Kurs erhaltet ihr zusätzlich ein PDF mit Rezepten für einen Biskuit-Grundteig, Ganache, Buttercreme & Vanillepudding, und eine Anleitung zum Herstellen von Fondant, Modellierfondant und essbaren Kleber. Besonders hilfreich ist der angehängte Zeitplan, der euch genau verrät, wieviel Zeit und wieviel Material ihr für eure Torte einplanen müsst.

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Also ich kann diesen Kurs wirklich allen von euch ans Herz legen, die sich mal an eine Fondant-Torte wagen wollen. Ihr bekommt für wenig Geld wirklich einen tollen Einsteiger-Kurs mit vielen Tipps & Tricks. Ihr müsst also nicht durch halb Deutschland reisen und Unsummen ausgeben, sondern könnt erst mal in die Fondant-Welt reinspitzeln. Und wenn euch der Video-Kurs dann gefallen hat, könnt ihr immer noch einen Kurs buchen, bei dem euch dann jemand hilfreich zur Seite steht. Wenn ihr zu eurem Video-Kurs gleich noch etwas passendes Material benötigt, könnt ihr das auch bei Makerist besorgen, da gibt’s z.B. diese Starterbox. Falls ihr euch den Kurs auch holen solltet, würde ich mich freuen, eure Ergebnisse zu sehen. Postet die Bilder dann einfach auf meine Facebookseite.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an www.makerist.de, die mir den Kurs und einiges vom Material kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Dass ich den Kurs gratis machen durfte hat sich aber zu keiner Zeit auf mein Urteil ausgewirkt. Hat wirklich Spaß gemacht.

BIG NEWS – Ein neues Blogdesign *YAY* & der Start des Waffelmonats mit leckeren Zimt-Kardamom-Waffeln mit Minz-Mascarpone-Creme und geeisten Früchten

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Heute ist einer dieser Tage, auf den ich mich schon ganz lange im Verborgenen gefreut  habe. Und nun endlich kann ich meine Freude rauslassen: Denn ab heute erstrahlt mein Blog in neuem Glanz *YIPIEHHHHHH*. Das ganze Design wurde aufgeräumt, in schlichte Farben gehüllt und mit einem neuen Header versehen, der nun auch endlich meinen Spruch “Möge der Schneebesen mit dir sein” enthält. In der rechten Navigationsleiste findet ihr ab sofort alle Social Media Buttons auf einen Blick. Dinge wie den Rezeptindex gibt es an gewohnter Stelle. Ich bin schon ganz gespannt, was ihr zum neuen Look des Backbuben sagt. Ich bin ganz verknallert in das neue Design. Und wie könnte ich das neue Outfit besser einweihen, als mit einem leckeren Waffelrezept, das ich mit meinem neuen – Achtung der folgende Text muss laut und euphorisch gelesen werdenKITCHENAID ARTISAN WAFFELEISEN - und jetzt bitte kreischen – zubereitet habe.

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Als ich vor einigen Wochen in Hamburg bei Blume PR den TEA-JAY® angepriesen habe, habe ich Janne kennengelernt. Sie ist bei der Agentur für KitchenAid zuständig und fragte mich so ganz nebenbei, welchen Wasserkocher ich denn für meine Eistees verwenden würde. Als ich ihr dann gesagt hab, was ich für einen habe, meinte sie ganz charmant: “Ach so ein Wasserkocher von KitchenAid würd doch viel besser in deine Küche passen, oder?” – Dem konnte ich nur zustimmen und meinte dann auch noch so: “Ich finde ja, das Waffeleisen von KitchenAid würde auch super in meine Küche passen”. Und schwupdiwup, 2 Wochen später, hatte ich beides zuhause stehn. – Das hat mich erst mal sprachlos gemacht, dann hat sich die Sprachlosigkeit in absolutes Begeisterungsgekreische geändert und dann in hysterische Freude. Janne hat vermutlich das sehnsüchtiges Flehen in meinen Augen gesehn, als ich vom Waffeleisen geschwärmt habe und nun steht es tatsächlich hier.

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Und da ich nun fleissig damit beschäftigt bin, Waffeln damit zu backen, werdet ihr im August die ein oder andere Waffel zu sehen bekommen. Nach dem Ananas-Monat folgt nun also der Waffel-Monat *hihi*. Nun aber erst mal viel Spaß mit dem ersten Rezept.

 

Zimt-Kardamom-Waffeln (ergibt 5 Waffeln)

  • 500g Mehl
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 14 g Trockenhefe
  • 16 g Zimt
  • 4 g Kardamom
  • 4 Eier
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 150 ml Wasser


200 g Mehl, Zucker, Hefe, Kardamom und Zimt in eine Schüssel geben und vermischen. Eine Vertiefung in die Mischung machen und Butter, Eier und 2-3 EL lauwarme Milch hineingeben. 30 Sekunden auf niedriger Stufe mit der Küchenmaschine mixen, dann 1 Minute lang auf mittlerer Stufe rühren und dabei nach und nach das restliche Mehl hinzugeben. Nochmals 1 Minute auf mittlerer Stufe rühren und vorsichtig die restliche Milch & das Wasser dazugeben. Dann alles nochmals 30 Sekunden auf höchster Stufe fluffig aufschlagen. Den Teig bei Zimmertemperatur 1 Stunde gehen lassen. Dann das Waffeleisen aufheizen, den Teig einfüllen und die Waffeln backen, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Beim KitchenAid Waffeleisen sind es 4 Minuten Backzeit.

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Die Waffeln sind bei mir etwas zu dunkel geworden, daher werde ich beim nächsten Mal die Backzeit etwas verringern. Und die erste Waffel ist natürlich nichts geworden, das scheint bei Waffeln und Pfannkuchen ein ungeschriebenes Gesetz zu sein. Die erste wird immer nix. Das Rezept ergibt mit dem KitchenAid Waffeleisen 5 Waffeln, mit einem anderen Waffeleisen sind es mit Sicherheit ein paar mehr, da die dann nicht so dick werden. Wenn ihr wollt, dass eure Waffeln schön knusprig bleiben, solltet ihr sie nicht stapeln sondern einzeln auf ein Kuchengitter legen. Während der Teig 1 Stunde lang geht könnt ihr die Minz-Mascarpone-Creme zubereiten:

Minz-Mascarpone-Creme

  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Mascarpone
  • 2 EL Zucker
  • 1 Strauch Minze
  • Saft von 1 Zitrone


Quark & Zucker cremig rühren. Dann Mascarpone dazugeben und vorsichtig rühren, bis die Masse keine Klümpchen mehr hat. Alle Minzblätter vom Strauch abzupfen und mit dem Zitronensaft in einen Mixer geben. Alles schön klein mixen. Dann die Minze unter die Creme heben und bis zum Servieren kalt stellen.

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Wie ihr die Waffeln serviert bleibt euch überlassen. Entweder am Stück mit einem Klacks Minz-Mascarpone-Creme obendrauf oder in Einzelteile zerlegt und mit der Creme geschichtet. Natürlich könnt ihr daraus auch eine mehrschichtige Waffeltorte machen, wenn ihr die Waffeln am Stück aufeinander stapelt. Die geeisten Frücte macht ihr ganz einfach: Legt dazu einfach frische Beeren auf einen kleinen Teller und stellt sie 2 Stunden ins Eisfach. Das Rezept für die Waffeln findet ihr übrigens neben vielen anderen leckeren Waffelrezepten auch in ähnlicher Form in der Bedienungsanleitung des Waffeleisens.

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Da einige das Waffeleisen schon auf Instagram gesehen haben und mich sofort nach einem Erfahrungsbericht gefragt haben, will ich euch den natürlich auch nicht vorenthalten: Was man zu aller erst wohl ansprechen muss ist der Preis des Waffeleisens, denn mit über 300€ ist der ganz schön heftig. Das ist erst mal etwas abschreckend: Dafür bekommt man aber ein absolut zuverlässiges, robustes Waffeleisen, das so gut aussieht, dass man es auf jeden Fall auf der Arbeitsfläche stehen lassen kann, wenn man es gerade mal nicht benutzt. Mit 40 cm x 24 cm x 28 cm Abmessung ist es allerdings eher nicht für kleine Küchen mit wenig Platz geeignet. Das Eisen backt 2 Waffeln gleichzeitig, denn man kann es um 180 Grad drehen und somit auf Ober- und Unterseite gleichzeitig Waffeln zubereiten. So kann man z.B. 2 unterschiedliche Teige verwenden und gleichzeitig eine süße und eine herzhafte Waffel backen. Neben dem On-Off-Schalter gibt es noch den Start-Knopf, den Rückstellknopf und ein Rad zum Einstellen der Backzeit. Diese findet man alle vorne am Gerät. Ein bisschen schade finde ich, dass diese Bedienelemente alle aus Kunststoff sind und etwas “klapprig” wirken. Ich habe auch festgestellt, dass sich beim Backen der Waffeln durch den Dampf ordentlich Kondenswasser ansammelt, das dann unter dem Eisen auf die Arbeitsfläche tropft. Aber das war bei meinem anderen Waffeleisen auch so. Alles in allem ist das Waffeleisen trotzdem ein richtiger Knaller und die Waffeln, die man damit zubereiten kann schmecken einfach sensationell. Wenn ihr noch weitere Fragen zum Eisen habt, dann schreibt mir einfach eine Mail.

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So, ich erhole mich dann jetzt erst mal von der Hochzeit gestern, denn das ein oder andere Weinchen wurde schon getrunken und ordentlich getanzt hab ich auch, da machen meine “alten” Knochen einfach nicht mehr ganz so mit. Ich hoffe, dass euch das neue Design gefällt. Ihr dürft mir gern auch schreiben, wenn euch etwas nicht daran gefällt. Ein Feedback ist immer wichtig. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, den ihr vielleicht mit einer leckeren Waffel ausklingen lasst(?) und freue mich auf eure Nachrichten und Kommentare.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

PS: Dieser Beitrag wurde durch BlumePR und KitchenAid ermöglicht, die mir das Artisan Waffeleisen kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Diese Tatsache wirkt sich jedoch zu keiner Zeit auf meine Meinung in diesem Beitrag aus. Ich möchte mich nochmals bei allen bedanken, die es möglich gemacht haben, dass das Waffeleisen meiner Träume nun bei mir zuhause steht. 

Vielen Dank auch an mein Schatzi für die Hilfe beim Umbauen des Blogdesigns. *loveyou*

Was ein Tag in Hamburg damit zu tun hat, dass diese Woche aus dem “Ice Tea Monday” der “Ice Tea Thursday” wird

Der Grund warum es am Montag keinen Eistee gab ist leicht erklärt. An eben diesem Ice Tea Monday war ich nämlich auf dem Weg nach Hamburg. Ich war dort sozusagen in Eistee-Mission unterwegs. Genauer gesagt war ich eingeladen zum Presse-Event Weitblick von Blume PR, die in den Elbarkaden die Produkte ihrer Kunden – darunter auch der TEA-JAY® von blomus - vorstellten.

Herzlich Willkommen bei Weitblick

Und damit dieses tolle Teil auch richtig in Aktion präsentiert werden konnte, hab ich nicht nur extra für das Event zwei neue Rezepte für den Eisteebereiter entwickeln dürfen, sondern konnte ihn auch an einer Bar live zubereiten und servieren. Read More →