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Red Velvet Cake – mein erster zweisprachiger Artikel / Red Velvet Cake – my first post in two languages

Vor vielen Jahren, genauer gesagt 1995, habe ich in Amerika zum ersten Mal einen Red Velvet Cake probieren dürfen, und seitdem kein Rezept gefunden, das geschmacklich an den Kuchen ran gereicht hat. Bis vor ein paar Wochen. Und genau dieses Rezept ist auch der Grund warum ich heute zweisprachig schreibe. Denn ich hab es von einer Mexikanerin namens Gabriela Suárez, deren Red Velvet Cake ich zufällig bei Instagram gesehen und sie einfach nach ihrem Rezept gefragt habe.

It’s been a long time ago that I had my first piece of red velvet cake in the US. Never since then I found a proper recipe that tasted as good as that particular red velvet cake back in 1995. Until a couple of weeks ago. And this recipe I found is the reason for writing this post both in German and English. Because it was given to me by a Mexican lady named Gabriela Suárez. I saw her red velvet cake on Instagram and simply asked for the recipe.

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Als ich ihr Rezept nun zum ersten Mal gebacken habe, hat mich der Geschmack praktisch wieder nach Amerika zurück gebracht, denn es war, als hätte ich in den Kuchen von damals gebissen. Und da ich mit diesem Kuchen viele tolle Erinnerungen verbinde, musste ich ihn auch entsprechend präsentieren. Und da hab ich einfach farblich passende Rosen besorgt und eine romantische Torte aus dem Red Velvet Cake gemacht. Ich hab euch das normale Rezept aufgeschrieben. Für den Kuchen auf dem Bild müsst ihr die Zutaten verdoppeln und noch 1 Ei hinzufügen, also 5 Eier insgesamt. Das Frosting-Rezept reicht einfach.

The taste of Gabriela’s red velvet cake carried me right back to the US. It reminds me of the lovely time I had there and that’s why I was looking for the most appropriate way to share it with you: I got some matching roses and turned it into a truly romantic red velvet cake. Find the original recipe below. For a cake like the one in the pictures you want to double the ingredients plus an extra egg, i. e. 5 eggs in total. No need to double the ingredients for the frosting.

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Red Velvet Cake

  • 300 g Mehl
  • 340 g Zucker
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Natron
  • 2 Eier (M)
  • 230 ml Sonnenblumenöl
  • 230 ml Buttermilch
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • rote Speisefarbe (ich habe 1 gehäuften TL rote Pulverfarbe genommen)

 

Den Ofen 10 Minuten auf 180 Grad vorheizen, dann auf 160 Grad hinunterschalten. 2 Springformen mit 20 cm Durchmesser fetten und mit Backpapier auslegen.

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Alle “nassen” Zutaten in einer weiteren Schüssel mit dem Schneebesen der Küchenmaschine verrühren. Dann die trockenen Zutaten in drei Teilen zu der flüssigen Mischung geben und kurz vermischen. Nicht zu lang rühren. Am besten mischt ihr die Zutaten von Hand mit einem Schneebesen.

Verteilt den Teig auf die beiden Formen und backt das ganze 30 – 35 Minuten. Dies ist die Backzeit für das einfache Rezept. Beim doppelten könnte sie etwas länger werden, das kann ich nicht genau sagen, da ich den Teig auf 4 Formen verteilt habe, aber nicht jeder hat 4 gleiche Springformen zuhause. Macht einfach einen Stäbchen-Test und wenn noch Teig hängen bleibt, dann lasst die Böden noch etwas im Ofen.

Nehmt dann die Kuchen heraus und lasst sie in den Formen abkühlen. Sind sie ausgekühlt, schneidet sie waagrecht in 2 Teile und schneidet auch noch den gewölbten “Deckel” ab. Somit habt ihr 4 Böden und 2 Deckel. Die beiden Deckel könnt ihr z.B. in Cakepops verwandeln.

 

Frosting

  • 225 g Frischkäse Vollfetttufe
  • 480 g Puderzucker
  • 45 g weiche Butter
  • 1 EL Vanilleextrakt

 

Alle Zutaten mit dem Schneebesen der Küchenmaschine verrühren. Nicht zu lang, sonst wird es zu flüssig. Dann die Creme auf den Böden verteilen, alles Stück für Stück zusammensetzen und von außen noch mit etwas Frosting bestreichen. Fertig ist die Torte. Wer die Böden komplett mit Frosting bedecken will, verdoppelt einfach das Frosting-Rezept.

Der Kuchen würde sich auch prima als Hochzeitstorte eignen. Sowohl vom Aussehen als auch geschmacklich. Der Kuchen ist schön locker, schmeckt wunderbar dezent nach Kakao und kein bisschen nach Essig. Und die rote Farbe ist sowieso toll. Leider konnte ich den Kuchen nicht aufschneiden, da ich ihn noch verschenkt habe.

 I can also think of it as a gorgeous wedding cake as it looks and tastes absolutely delicious. It is light and fluffy, with nice little touch of cocoa. Don’t worry, you won’t taste the vinegar. And isn’t the red color most stunning? As the cake was a present there are no pictures of the cut cake.

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Liebe Gabriela, ich möchte dir ganz herzlich danken, dass du mir dein Rezept verraten hat. Der Kuchen schmeckt wirklich genau so, wie ich ihn aus Amerika in Erinnerung hatte. Ich hoffe, dass dir meine Version gefällt und vielleicht hast du ja noch ein typisch mexikanisches Rezept für mich *hihi*.

Dear Gabriela, I want to thank you for sharing your recipe with me. The cake tastes exactly the way I remember it. I do hope that you like my version. And maybe there’s also a classical Mexican dish you would like to share with me.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Danke an Conny vom Blog Seelenschmeichelei fürs Übersetzen der Texte. Mein Englisch ist doch schon etwas eingerostet. 

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“Wer hat Anna nass gemacht?” – Luftig zarte Ananas-Torte mit Kokosraspeln und Tropic-Sahne – ein sommerlicher Leckerbissen

Bei mir ist mal wieder das Ananas-Fieber ausgebrochen. Es gibt im Sommer auch nichts leckerererereres und erfrischenderes als frische Ananas, am besten noch mit einer leckeren Soße aus Orangensaft, Minze und Ingwer. Das könnte ich tonnenweise essen. Und darum erkläre ich den Juli inoffiziell zum “Monat der Ananas”. Ich bin mir sicher, ihr werdet hier in nächster Zeit sehr viele Rezepte mit ganz vielen Ananässern *gg* finden.

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Da ich die vergangene Woche fast ausschließlich im Bett verbracht habe – mich hat nämlich so ne fiese Sommergrippe erwischt – hatte ich gestern einen kleinen Backflash und hab neben der leckeren Torte, die ihr heut zu sehen bekommt, gleich noch 3 weitere Rezepte gemacht, fotografiert und schon mal in Beiträge verwandelt, die nun Woche für Woche online gehn. Es geht doch nix über gute Vorbereitung. Vielleicht hat auch mein neuer “Untergrund” für Fotos für die Motivation gesorgt. Ich hab nämlich im Baumarkt vorbeigeschaut und mir ne richtig schöne Mint-Farbe anmischen lassen. Darauf sehen sommerliche Leckerbissen einfach wunderbar aus. Und als erster Showact durfte eine tropische Ananas-Torte mit Kokosraspeln auf der neuen Mint-Bühne auftreten. Weiterlesen

Zitronen-Ingwer-Rosmarin-Kuchen – Hä? Schon wieder? – Ja genau.

Ihr werdet euch jetzt sicher denken: “Moment, den Kuchen hab ich doch schon mal auf dem Blog gesehen!” – Und ihr habt Recht. Dass ich euch den Kuchen nochmal zeige, hat zwei Gründe. Grund Nummero 1: Die liebe Küchenchaotin veranstaltet einen kleinen Wettbewerb zusammen mit Melitta. Und da ich gerade den Geschmack von Kaffee zu schätzen lerne, wäre der Gewinn wirklich eine perfekte Einstiegs-Möglichkeit in die Welt des Kaffees. Die Aufgabe: Sein liebstes Zitronen-Kuchen-Rezept zu posten.  Und dieser Zitronen-Kuchen ist definitiv mein Liebling.

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Und das ist auch schon der zweite Grund: Denn der Kuchen scheint nicht nur mein Lieblingsrezept zu sein, sondern auch eures. Noch nie hab ich so viele positive Nachrichten, Kommentare und Mails bekommen wie zu diesem Rezept. Ich freu mich wahnsinnig darüber, dass so viele den Kuchen nachgebacken haben. Und darum finde ich, dass man ihn ruhig noch ein weiteres Mal zeigen kann. Außerdem ist es ein perfekter Sommerkuchen: Weiterlesen

Kleine Review über das Blogger-Event von Unilever auf Schloss Lütgenhof & ein Rezept für eine leckere Ricotta-Rhabarber-Tarte

Vor einigen Wochen war ich zusammen mit ein paar anderen Bloggern auf ein tolles Event von Unilever eingeladen. Bestimmt habt ihr damals auf Instagram den Hashtag #margarinegeniessen mitbekommen. An diesem wirklich sonnigen Wochenende ging es nämlich genau darum. Zu zeigen, was alles in der Margarine steckt. Und in der Tat, gab es viele interessante Dinge zu erfahren. Hier ein kleiner Einblick für euch:

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Nach einer kurzen Anreise mit dem Flugzeug nach Hamburg ging’s von da aus weiter mit dem Bus zum Schloss Lütgenhof (bei Dassow, Mecklenburg-Vorpommern), wo das Event stattfinden sollte. Und diese Location war wirklich traumhaft. Ein wunderschönes Schlösschen am Rande einer Schilflandschaft. Ihr glaubt nicht, wie die Einwohner der kleinen Ortschaft geschaut haben, als ein riesiger schwarzer Bus mit verdunkelten Scheiben Richtung Schloss fuhr. Im Film hätte man es nicht besser machen können. Jetzt weiß ich, wie sich Promis in ihren Tourbussen fühlen müssen. *hihi* Weiterlesen

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“The stars behind the stars” – Teil 10: Anna vom Blog “Anna im Backwahn” hat “Honigbrötchen und heiße Schokolade” aus “Momo” für euch gemacht

Heute gibt’s auch schon das letzte Rezept aus der Reihe “The stars behind the stars”. Und das hat Anna von “Anna im Backwahn” für euch gemacht. Ihr Motto “Kuchen macht glücklich” passt wie die Faust aufs Auge, denn ihre Torten muss man einfach lieben. Auf ihrem Blog gibt’s aber nicht nur leckere Rezepte und neuerdings auch hilfreiche Tipps für Motivtorten, sondern auch tolle Einblicke in ihre Hochzeit und immer wieder Infos über ihre Motivtortenkurse und ihre Workshops für Blogger, die sie zusammen mit ihrem Herrn M. macht. Und für euch hat sie nun 

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★ HONIGBRÖTCHEN & HEISSE SCHOKI von ANNA IM BACKWAHN ★

Hallo liebe Backbube-Leser,

heute ist es an mir, euch meinen Beitrag zur Reihe „The Stars behind the Stars“ zu zeigen. Zuerst aber möchte ich euch erzählen, wie es war, als ich Markus kennen lernte. Er wollte eigentlich zu meinem Bloggerbrunch im Frühjahr 2013 kommen, hatte aber keine Zeit. Also haben wir uns zum Shopping in Stuttgart verabredet. Und ganz wie ich es erwartet hatte, war es ein großartiger Tag voller Lachen, Schlemmereien und “Hübsche Sachen Shoppen”. Seitdem sind wir nicht nur virtuelle, sondern auch real-life Freunde! Und ich möchte dich nicht mehr missen!

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Deswegen ist es mir natürlich erst recht ein Vergnügen und eine Ehre, Markus hier mit einem Gastbeitrag auszuhelfen. Als die Vorgabe klar war und wir ein Gebäck aus einem Film oder einer Serie backen sollten, fiel mir keine pompöse Torte und auch kein Zucker-Schischi ein, nein, ich musste an „Momo“ von Michael Ende in der Verfilmung mit Radost Bokel denken.

Momo ist ein kleines Mädchen, das in einer einfachen Stadt in Italien lebt. Sie wohnt in einem alten Amphitheater und verbringt ihre Tage damit für ihre Mitmenschen da zu sein, ihnen zu zuhören und mit ihnen fröhlich zu sein. Doch dann ändert sich das Leben in der Stadt, denn die grauen Herren schleichen sich ein. Diese manipulieren die Menschen und bringen sie dazu, ihr Leben schneller zu leben und damit Zeit zu sparen. Was die Menschen nicht wissen, ist dass die grauen Herren diese eingesparte Zeit klauen und für sich verwenden.

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Kurz bevor sie die Stadt ganz für sich einnehmen, rettet Meister Hora – Verwalter der Lebenszeit – Momo, da sie die Menschen vor ihnen warnen will und somit in Gefahr gerät. Er holt sie zu sich, in einen zeitlosen Raum und erzählt ihr, dass jeder Mensch eine bestimmte Lebenszeit hat, die in Form einer Zeitblume existiert. Die eingesparte Zeit der Menschen nehmen sich die grauen Herren und formen aus den getrockneten Blütenblättern Zigarren, durch die sie die Zeit der Menschen inhalieren. Sie sind grau, weil die Zeit, die sie geklaut haben, tote Zeit ist.

Während Meister Hora Momo all dies erzählt, sitzt sie bei ihm auf einem alten, barocken Sofa und er schmiert ihr ein helles Brötchen mit Butter und Honig. Und gießt ihr dazu eine heiße Schokolade ein. Dieses Mahl ist purer Luxus für Momo, ähnlich dem goldenen Geschirr, auf dem das Ganze serviert wird. Als Kind habe ich mir manchmal ein Honigbrötchen mit Kakao gemacht und habe mir vorgestellt, ich sei Momo und Meister Hora würde mich bitten, die Welt und die gesamte Lebenszeit der Menschen zu retten. Das Gefühl, wenn man in ein Honigbrötchen beißt, ist gleichzeitig warm, weich und süß. Es fühlt sich nach Zuhause an und nach windigen Sonntagnachmittagen, die ich mit meinen Eltern auf der Küchenbank verbringe.

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Für 4 Brötchen:

  • 250 Mehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 150ml warmes Wasser
  • 1EL Zucker
  • 1Tl Salz

 

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe, den Zucker und das Salz mit ein wenig Wasser anrühren. Die entstandene Hefemasse zum Mehl geben, das Wasser hinzufügen und 5 Minuten kneten. Den Teig ca. 15 Minuten in einer gemehlten Schüssel gehen lassen und den Backofen solange auf 250 Grad aufheizen. Dann 4 Brötchen aus dem Teig formen und auf dem Blech noch einmal 5 Minuten gehen lassen. Dann einen Schlitz in die Oberfläche ritzen und 10 Minuten bei 250 Grad backen. Den Backofen auf 200 Grad  runterschalten und die Brötchen mit Wasser benetzen. Weitere 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Die Brötchen am besten noch warm genießen.

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Für 2 Tassen heiße Schokolade:

  • 150ml Sahne
  • 150ml Milch
  • 100gr Vollmilch- oder Zartbitterschokolade

 

Sahne und Milch zusammen aufkochen und die Schokolade darin schmelzen. Die Schokolade ganz darin aufrühren und in zwei Tassen abfüllen.

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Lieber Markus, ich danke dir, dass ich Teil deines Blogs sein darf und wünsche dir und deinen Lesern, dass ihr eure Lebenszeit immer voll und ganz nutzt!

Süße Grüße, eure Anna im Backwahn

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Liebe Anna, ich danke dir für dieses leckere Rezept. Und vielen Dank für deinen lieben Worte. Ich freu mich, wenn wir uns schon bald wieder sehn. Wir müssen unbedingt mal wieder zusammen shoppen gehn. Und jetzt muss ich mir ganz schnell Brötchen backen. Und ihr? – Ja das war’s. Das war das letzte Rezept aus der Reihe “The stars behind the stars”. Oder gibt’s morgen doch nochmal eins? Ich hab da so was munklen hören. Ihr dürft gespannt sein. 

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube.