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{eistee im advent} – Vanillekipferl-Eistee + ein kleines Give Away & eine Geschichte von einer schlaflosen Nacht und falschem Licht

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Stellt euch folgende Situation vor: Es ist Freitag, der 5.Dezember 2014, 2:30 Uhr – nachts. Ich kann nicht schlafen – warum, weiß leider nicht. Also beschließe ich den heutigen Eistee zu fotografieren. Ich baue das Set auf: Dazu lege ich einen weißen Fotokarton auf den kleinen Holztisch und bestreue ihn mit Kunstschnee. An die Wand hänge ich ein Stück weißes Tonpapier. Den TEA-JAY® stelle ich schon halb befüllt auf das Bett aus Schnee, doch etwas ganz entscheidendes fehlt. LICHT. Ist ja auch logisch, schließlich ist es mitten in der Nacht. Also zücke ich meine zwei neuen Tageslichtlampen. Und ich mache Fotos. Soweit – so gut. Ich nehme die Speicherkarte aus der Kamera, stecke sie in den PC, öffne mein Bildbearbeitungsprogram und denke “Ach du heiliges Bisschen” .

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Was ich nämlich sehe, sind 8 Bilder, die alle unterschiedlich beleuchtet sind. Manche davon haben einen merkwürdigen Schimmer, als hätte ich einen Instagram-Filter darüber gelegt, bei einem anderen Bild gibt es ein Farbverlauf von weiß nach grau im Hintergrund, auf dem nächsten ist der Hintergrund schneeweiß. Jetzt denken bestimmt die meisten von euch “Warum fotografierst du denn nicht tagsüber”? - Das mache ich normalerweise auch, aber diese Woche hatte ich tatsächlich nie Zeit dafür – ich kam immer nach Hause, wenn es schon dunkel war. Also musste ich auf die Tageslichtlampen zurückgreifen – und ich denke, dass ich mich mit denen leider nicht anfreunden werde. Ich hab trotz der verschiedenen Resultate versucht, das Beste aus den Bildern rauszuholen. Spätestens wenn ihr jetzt das Rezept für den heutigen Eistee lest, sind die Bilder sowieso Nebensache:

Vanillekipferl-Eistee

  • 4 cl Mandelsirup (z.B: von Monin)
  • 2 cl Macadamiasirup
  • 1 Vanilleschote
  • 200 ml Milch
  • 2 TL Space Cookie Tee von samova
  • 200 ml kochendes Wasser
  • Eiswürfel

Die Sirups in den TEA-JAY® füllen. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und beides mit in die Karaffe geben. Dann bis zur Hälfte mit Eiswürfeln auffüllen. Die Milch dazu gießen und den Brüh-Aufsatz auf das Glasgefäß schrauben. Denn Tee einfüllen, das kochende Wasser darauf geben und 5 Minuten ziehen lassen. Dann das Teesieb drehen und schon läuft der heiße Tee in das Gemisch aus Eis, Milch, Sirup & frischer Vanille.

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Und, hab ich zu viel versprochen? Dieses Rezept klingt nicht nur nach Weihnachten, es schmeckt auch so. Vanillekipferl zum Trinken – das hat’s auch noch nicht gegeben. Bis heute. Ich weiß, Macadamias gehören normalerweise nicht mit in die Plätzchenklassiker hinein, aber die 2 cl Sirup entscheiden tatsächlich über den Geschmack des Eistees. Ohne den Macadamia-Sirup schmeckt er zwar auch lecker – aber nicht nach Vanillekipferln. Ich musste schon ein bisschen rumtüfteln, bis ich den passenden Mix gefunden habe. Besonders schwierig war’s diesmal einen passenden Tee zu finden. Insgesamt hab ich das Rezept 4 mal gemixt, bis ich zufrieden war. Ihr müsst den Eistee auf jeden Fall ausprobieren, wenn ihr genau so ein Vanillekipferl-Junkie seid, wie ich {hihi}.

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Und nun gibt es wieder ein kleines Give-Away für euch. Der Ice Tea Monday, der sich zumindest jetzt im Dezember als Ice Tea Sunday verkleidet hat, hat nämlich ein nachträgliches Nikolausgeschenk für euch im Säckchen dabei. Und zwar ein tolles Gläserset von Blomus, das perfekt geeignet ist für stilvollen Teegenuss. Und was müsst ihr dafür tun, um das Set zu gewinnen? Einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen. Ihr habt Zeit bis Mittwoch, 10.12.2014 – 20:00 Uhr. (Die Gewinnspielbedingungen* findet ihr ganz unten). Ich drück euch jedenfalls die Däumchen {Und sorry nochmal für die Bilder}.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube.

 

PS: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit blomus und BlumePR entstanden. Die Meinung im Beitrag ist meine eigene und das Rezept habe ich mir sorgfältig und mit ganz viel Liebe selbst ausgedacht. 

*Gewinnspielbedingungen:

  • Teilnehmen darf jeder ab dem 18 Lebensjahr.
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, Österreich & Schweiz unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld bei Abgabe eines Kommentars.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt, nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand des Gewinns gelöscht. Der/die Name/n der/des Gewinner/s werden nicht veröffentlicht. 
  • Die Teilnahme kann nur über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog erfolgen. Kommentare auf Facebook oder Instagram werden nicht gewertet.

 

{Kindheitserinnerung} – Schokoladenkuchen mit ganzen Birnen – Birne Helene mal anders.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen-4

Es gibt ein Dessert aus meiner Kindheit, an das ich mich nicht nur sehr gern zurück erinnere, sondern es auch immer noch sehr gern esse. Es ist so einfach gemacht und schmeckt doch unglaublich lecker. Die Rede ist von Birne Helene. Ursprünglich hat man Birne Helene aus geschälten Birnen gemacht, die dann in Läuterzucker pochiert wurden. Diese wurden dann mit Vanilleeis, kandierten Veilchen und heißer Schokoladensoße serviert. Ich kenne Birne Helene allerdings mit Dosenbirnen, die mit frisch gekochtem Schokopudding bedeckt werden und dann nach dem Abkühlen genüsslich schnabuliert werden dürfen. So hat es zumindest meine Mum immer gemacht. Und ich hab’s geliebt – und tu es immer noch.

Schoko-Birnen-Kuchen mit ganzen Birnen

Schokolade und Birnen passen einfach perfekt zusammen. Und vor Kurzem hab ich mir das leckere Dessert mal wieder gemacht. Als der erste Löffel mit einem Stück saftiger Birne und cremigen Schokopudding über meine Zunge glitt, kam mir der Gedanke, dass man aus dieser perfekten Kombination doch auch eigentlich einen Kuchen zaubern können müsste. Einen Kuchen bei dem eine lieblich süße Birne von einem dunklen Schokoladenteig ummantelt wird. Also habe ich genau das getan:

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Birne-Helene-Kuchen

  • 3 Birnen
  • 500 ml Wasser
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Orangensaft
  • 400 g + 1 EL Mehl
  • 280 g brauner Zucker
  • 60 g + 1 EL Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL + 2 TL + ½ TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier
  • 500 ml Buttermilch
  • 250 ml Olivenöl
  • 25 g weiße Kuvertüre

Die Birnen waschen, halbieren und nur das Kerngehäuse mit Hilfe eines Melonenausstechers herausnehmen. Die Stiele können ruhig an den Birnen bleiben. Wasser, Zucker, Orangensaft & 1 EL Zimt in einen breiten Topf geben und erhitzen, bis der Zucker gelöst ist. Die Birnen mit der flachen Seite nach unten in die Flüssigkeit legen, den Topf mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen. Danach die Birnen vorsichtig aus dem Sud nehmen und auf einen Teller legen.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine große oder 2 kleine Kastenformen fetten und mit Mehl ausstreuen.

In einer großen Schüssel 400 g Mehl, braunen Zucker, 60 g Kakaopulver, Backpulver, Natron, 2 TL Zimt & Salz mischen. In einer kleineren Schüssel Eier, Buttermilch und Öl vermischen. Die “nassen” Zutaten zu den trockenen geben und miteinander verrühren. Den Teig in die Form/die Formen füllen.

1 EL Mehl, 1/2 TL Zimt & 1 EL Kakaopulver in einem tiefen Teller mischen. Die Birnen darin wenden und fast komplett in den Teig drücken. Etwas dürfen sie aber gern herausschauen. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Danach herausnehmen, in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wenn der Kuchen komplett kalt ist, vorsichtig aus der Form nehmen, weiße Kuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen.

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Da ich Birne Helene meist mit Zartbitter-Schokoladenpudding mache, ist Birne Helene bei mir nicht ganz so süß. Und das gefällt mir auch an diesem Kuchen so. Denn trotz des braunen Zuckers ist er nicht zu süß. Passt perfekt zum Herbst. Mir gefallen ganz besonders die halben Birnen im Kuchen. Keine kleingeschnittenen Würfel, die man gar nicht mehr richtig schmeckt. Sondern große, saftige Birnen {*yummie*}. Ich bin mir sicher, dass der Kuchen auf jeder Kuchentafel den gewünschten WOW-Effekt erzielt, den man sich als Gastgeber wünscht.

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Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich nun auch einen Youtube-Channel, der allerdings bisher mit nur einem einzigen Video noch etwas spärlich gefüllt ist. Aber ich hab schon einige Ideen, die ich dort verwirklichen möchte. Jetzt muss ich nur noch das perfekte Objektiv für die Kamera organisieren, muss mir überlegen, wo in meiner Wohnung ich die Videos drehe, was ich dabei anhabe, mich in Video- und Schnittprogramme einarbeiten und und und. Ist noch neu für mich. Ich hab ja wie gesagt schon einige Ideen, was ich auf meinem Channel zeigen will. Aber vielleicht habt ihr ja auch Wünsche, was ihr dort gern sehen würdet. Schreibt mir einfach einen Kommentar mit euren Wünschen. Würd mich freuen.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

 

Red Velvet Cake – mein erster zweisprachiger Artikel / Red Velvet Cake – my first post in two languages

Vor vielen Jahren, genauer gesagt 1995, habe ich in Amerika zum ersten Mal einen Red Velvet Cake probieren dürfen, und seitdem kein Rezept gefunden, das geschmacklich an den Kuchen ran gereicht hat. Bis vor ein paar Wochen. Und genau dieses Rezept ist auch der Grund warum ich heute zweisprachig schreibe. Denn ich hab es von einer Mexikanerin namens Gabriela Suárez, deren Red Velvet Cake ich zufällig bei Instagram gesehen und sie einfach nach ihrem Rezept gefragt habe.

It’s been a long time ago that I had my first piece of red velvet cake in the US. Never since then I found a proper recipe that tasted as good as that particular red velvet cake back in 1995. Until a couple of weeks ago. And this recipe I found is the reason for writing this post both in German and English. Because it was given to me by a Mexican lady named Gabriela Suárez. I saw her red velvet cake on Instagram and simply asked for the recipe.

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Als ich ihr Rezept nun zum ersten Mal gebacken habe, hat mich der Geschmack praktisch wieder nach Amerika zurück gebracht, denn es war, als hätte ich in den Kuchen von damals gebissen. Und da ich mit diesem Kuchen viele tolle Erinnerungen verbinde, musste ich ihn auch entsprechend präsentieren. Und da hab ich einfach farblich passende Rosen besorgt und eine romantische Torte aus dem Red Velvet Cake gemacht. Ich hab euch das normale Rezept aufgeschrieben. Für den Kuchen auf dem Bild müsst ihr die Zutaten verdoppeln und noch 1 Ei hinzufügen, also 5 Eier insgesamt. Das Frosting-Rezept reicht einfach. Read More →