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Ein kleines Give Away von www.persoenlicherkalender.de – Ein Notizbuch in eurem Design

Notizbücher kann man nicht genug haben, wie ich finde. Ich bin jemand, der immer eines dabei hat, um Gedanken, Ideen, Rezepte usw. aufzuschreiben, wenn sie mir unterwegs grad mal so in den Kopf kommen. Ich hab sie in allen Größen & Farben, aus dem klassischen Buchhandel, selbst gemacht oder von dawanda. Und seit einiger Zeit habe ich sogar eines im Design meines Blogs. Mein eigenes Backbube-Notizbuch. Das hab ich mir auf www.persoenlicherkalender.de selbst zusammenstellen dürfen.

Dort könnt ihr euch ein Notizbuch ganz nach euren Wünschen zusammenstellen. Ihr könnt dabei fast alles selbst bestimmen: Das Titelbild, das Design der Seiten (Leider sieht man auf den Fotos das Design der Seiten nicht so gut, da das Licht an dem Tag, als ich die Fotos gemacht habe nicht besonders toll war. Die linke Seite ist pastellblau mit kleinen weißen Dots, und die rechte Seite ist weiß mit pastellblauen Linien), die Farbe des Lineals und des Gummis, mit dem das Notizbuch verschlossen wird. Ich finde das ist wirklich eine großartige Idee, da man sich Notizbücher zu jedem Design passend anfertigen lassen kann. Und das ganze gibts natürlich auch mit Kalendern. Die Qualität ist sehr gut, das Notizbuch ist perfekt verarbeitet und durch den Schutzumschlag auch wirklich stabil.

Die Notizbücher gibt es in 4 Größen: klein (11x14cm), mittel (16×14 cm), groß (22×14 cm) und im A5-Format. Zum 1.6. werden die Preise gesenkt, dann kostet das kleine 18,95€ statt 20€, das mittlere 22€ statt 24€ und das große nur noch 22,95€ statt 24€. Bei den Kalendern werden ebenfalls die Preise gesenkt (klein 24,95€ statt 27€, mittel 27,95€ statt 32€, groß & A5 29,95€ statt 37€)

Damit ihr etwas mehr über dieses tolle Unternehmen erfahrt, hab ich ein kleines Interview für euch im Gepäck:

Backbube: Hallo, ich freu mich, dass ihr mir ein bisschen etwas über www.persoenlicherkalender.de verraten möchtet. Wie lange gibt es die Seite denn schon?

Unser Unternehmen und die schwedische Webseite gibt es bereits seit 2006. Vor gut 2 Jahren ging dann die deutsche Seite online.

Backbube: Wer kam auf die Idee, personalisierte Notizbücher und Kalender anzubieten?

Antwort: 2006 fertigte Anders Lundberg in aufwendiger Handarbeit den ersten Kalender für seine Frau Paula, die vergeblich nach einem schönen und besonderen Kalender für ihr Studium gesucht hatte. Die Idee für den Persönlichen Kalender war also geboren und wurde über die letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2011 bieten wir auch die personalisierten Notizbücher an, die sich auch bestens als Rezeptbuch oder als Bücher eignen, in denen z. B. auch das erste Jahr mit dem eigenen Kind, lustige Erlebnisse mit der Familie oder die Renovierungspläne fürs Haus notiert werden können.

Backbube: Man kann die Notizbücher bis ins letzte Detail selbst gestalten. Titelbild, Beschriftung, Seitenlayout, Gummiband, Linealfarbe und und und. Sind für die Zukunft noch weitere Auswahlmöglichkeiten geplant, z.B. farbige Ringbindung?

Antwort: Unsere Produkte werden ständig weiterentwickelt. Dazu tragen viele spannende Ideen unserer interessierten und engagierten Kunden bei und die Tatsache, dass jeder Kalender und jedes Notizbuch individuell vom Kunden gestaltet wird. Wir haben also keine großen Bestände schon fertigproduzierter Kalender und Notizbücher im Lager, die erst verkauft werden müssen, bevor wir etwas verändern können. Für die Zukunft haben wir also viele Pläne – auch inspiriert durch die Anregungen unserer Kunden.

Backbube: Ich durfte mir ja ein Notizbuch bei euch anfertigen und habe dazu das Design meines Blogs verwendet. Was ich total cool fände, wäre die Möglichkeit, dass ihr eine Art Partnershop anbietet, in dem man dann die Notizbücher im Blogdesign verkaufen könnte. Habt ihr das vielleicht schon mal überlegt?

Antwort: Ein paar schwedische Blogger hatten bereits ein ”Gastspiel” auf unserer Webseite, bei denen unsere Kunden Kalender und Notizbücher mit einem besonderen Design dieser Blogger wählen konnten. Diese Zusammenarbeit setzen wir fort – auch mit deutschen Bloggern.

Backbube: Nun noch ein paar persönliche Fragen. Was ist euer Lieblingsgebäck bzw. eure Lieblingssüßspeise, für das/die ihr alles stehen lassen würdet?

Antwort: Hier in Schweden gibt es eine Torte, die Prinzessinnentorte heißt. Sie besteht aus Bisquitboden, Schlagsahne, Himbeermarmelade, Vanillecreme und ist mit grünem Marzipan überzogen – sehr süß, aber ein Favorit von uns allen.

Backbube: Backt ihr selbst gern?

Antwort: Ja! Im Moment backen wir alle besonders gerne Brot. Hier in Schweden ist Sauerteigbrot derzeit sehr beliebt – super lecker!

Backbube: Vielen Dank für das Interview.

Antwort: Sehr gerne!

Und nun gibt’s etwas zu gewinnen: Die Jungs und Mädels von www.meinpersoenlicherkalender.de haben mir 2 Gutscheine zur Verfügung gestellt, einer war für mich (Vielen Dank!) und einer ist für euch. Ihr könnt also 1 Gutschein gewinnen und euch damit ein Notizbuch in der Größe eurer Wahl zusammenstellen. Was müsst ihr dafür tun? Schreibt mir einen Kommentar und sagt mir, warum ein Notizbuch für euch unverzichtbar ist. Nachtrag: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat: ullatrulla 

Ich möchte mich beim ganzen Team von www.persoenlicherkalender.de dafür bedanken, dass ich mir ein Notizbuch zusammenstellen durfte. Mir gefällt das Endergebnis wirklich sehr. Und wenn es auch euch gefällt, dann dürft ihr auf deren Facebookseite auch gern auf “Gefällt mir” klicken.

May the whisk be with you,

Euer Backbube.

 

PS: Dieser Post wurde gesponsort von www.persoenlicherkalender.de. Die Meinung in diesem Beitrag ist aber meine eigene.

 

“Ice Tea Monday” – Lemon Basil Tea – Wer wagt gewinnt.

Lemon Basil Tea - Teil 1

Hui, was für ein Wochenende. Der Markt in Schmidsfelden war ein voller Erfolg, trotz des schlechten Wetters kamen viele Besucher in das kleine Örtchen im Allgäu. Wir hatten von morgens bis abends alle Hände voll zu tun und dabei hab ich total vergessen, dass heute wieder ein Eistee-Rezept fällig ist. Zum Glück kam mir ganz spontan gerade noch eine Idee und ich habe den Eistee gemacht, Fotos geschossen und nun ist der Beitrag schon fertig. In 25 Minuten – Sozusagen Fast-Food-Blogging *hihi*.

Lemon Basil Tea - Teil 2

Lemon-Basil-Tea

Zutaten:

  • 8 cl Limetten-Sirup
  • 150 ml Eiswasser
  • 3 Blätter Basilikum (in feinen Streifen)
  • Crushed Ice
  • 1 Beutel Lemon Zinger Tea von Celestial Seasonings
  • 1 Scheibe Zitrone

 

Zubereitung: Sirup, Wasser, Basilikum, Zitronenscheibe und Crushed Ice in den TEA-JAY® (oder eine Glaskaraffe) geben. Tee im Tee-Ausatz (oder einer Kanne) aufbrühen. Nach 5 Minuten den Deckel des Tee-Aufsatzes drehen und in den TEA-JAY® laufen lassen (oder den heißen Tee von der Kanne in die Glaskaraffe gießen).

Zugegeben, die Kombination Zitrone & Basilikum klingt für manche bestimmt etwas gewagt, aber wie sagt man so schön: “Wer wagt, gewinnt!” Die Kombination schmeckt super. Sauer & herb zugleich. Wunderbar erfrischend für heiße Sommertage. Last euch den Tee schmecken und genießt die Woche.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Shopvorstellung: Violas’ Gewürze & Delikatessen in Stuttgart

Wie versprochen möchte ich euch heute nochmals ausführlich den bereits am Mittwoch kurz erwähnten Laden “Violas’ Gewürze & Delikatessen” aus Stuttgart vorstellen. Ursprünglich kommt Violas’ aus Hamburg (dort gibt es bereits 2 Fillialen) und nun haben die feinen Köstlichkeiten auch ihren Weg in die baden-württembergische Hauptstadt gefunden. Da sowohl Anna als auch ich in einen wahren Shoppingrausch verfallen sind, als wir den kleinen Laden betreten haben, wollen wir euch den nicht vorenthalten. 

Ihr findet das Violas’ in der Nähe des Stuttgarter Marktplatzes, Neue Brücke 4. Von außen wird euch schon das Schaufenster in seinen Bann ziehen, denn dort sind schon einige der Leckereien liebevoll in Szene gesetzt. Gerade ist alles in “rot” dekoriert, passend zum Muttertag. Ich habe mir überlegt, mit euch eine virtuelle Führung durch’s Violas’ zu machen, um euch einen kleinen Eindruck zu geben, wie es dort aussieht. Treten wir also ein! (Ignoriert erstmal eure innere Stimme, die bei nahezu jedem Artikel, den ihr dort findet, rufen wird: “Kauf es, ja auch das, und das, oh das ist toll. Das wollt ich schon so lange mal, und guck mal da…. ” ihr dürft gleich noch shoppen.)

Los geht’s auf der rechten Seite: Dort erblickt ihr Gewürze in allen Formen und Farben. Neben Klassikern wie “Kräuter der Provence”, verschiedenen Curry- und Pfeffersorten findet man auch Ausgefalleners wie z.B. Arabisches Orangengewürz, Granatapfelcurry oder Tonka-Bohnen. Ich hab bei den Gewürzen zugeschlagen und mir neben getrockneten Rosenblüten auch eine Rosen-Himbeer-Kräutermischung und gemahlene Vanilleschoten gegönnt. Nach den Gewürzen geht es direkt über in eine kleine Auswahl an Zuckerperlen und kandierten Blüten. Auch da konnte ich nicht widerstehen.

Gehen wir ein Regal weiter: Dort gibt es viele verschiedene Reis-, Risotto-, Linsen- und Cous Cous-Mischungen. Ob Reis für kleine Engel mit getrockneten Früchten und Kokos oder Cous-Cous mit Minze. Für jeden ist was leckeres dabei. Für mich waren das Apfel-Zimt-Reis & Mandel-Curry-Reis. Beides klingt unglaublich lecker und wird demnächst ausprobiert.

Auf der gegenüberliegenden Seite geht es weiter mit einer gigantischen Auswahl an feinsten Ölen, Essigen, Trockenfrüchten & Nüssen. Dort hab ich mir ein fantastisches Salatdressing gekauft. Mit Ingwer und Cranberry. Habe es schon probiert und war begeistert. Anna und ich werden beim nächsten Besuch sicher auch das Angebot der Essig- und Ölverkostung annehmen. Besonders auf den dickflüssigen Mangobalsam freu ich mich.

Wer denkt, das wars schon, der irrt sich, denn nun kommen wir zu den Salzen. Sal de Ibiza in verschiedenen Geschmacksrichtungen & die stylischen SOSO-Salze findet man hier genau so, wie klassiches Himalaya-Salz oder Fleur de Sel. Aber besonders toll sind die hauseigenen Salzmischungen in der Mühle: Salz für Verliebte, Kleines Dankeschön, Für Dich & ganz neu exklusiv in Stuttgart die Mischungen “Walddörfer” und “Mein Stuttgart”.

Nachdem man sich durch all die würzigen Leckereien durchgeschaut hat darf man sich genüßlich Richtung Mitte drehen. Und hier wird man erwartet von Bonbons, Nougat, Schokolade, Französischen Mandeln und Süßigkeiten aller Art. Herrlich süß. Und herrlich gefährlich für meinen Geldbeutel *hihi*. Ja und das war sie auch schon, die kleine Tour durch ein zauberhaftes und farbenfrohes Highlight der Stuttgarter Innenstadt. Solltet ihr irgendwann einmal in Benz-Town vorbeischaun, dann müsst ihr einen Abstecher im Violas’ machen. Einen langen Abstecher. Er ist jede Minute wert. Ich hoffe euch hat der virtuelle Rundgang gefallen.

“Liebes Violas’-Team. Ich möchte mich nochmals ganz herzlich bedanken, dass ich nochmals vorbei kommen durfte um Fotos zu machen, damit dieser Beitrag nicht ohne Bilder erscheinen muss. Ich denke, dass es nicht nur mir so ging, aber ich habe mich sehr Willkommen gefühlt in eurem Wunderladen. Ich freu mich schon auf meinen nächsten Besuch. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg für das erste Jahr in Stuttgart und hoffe, dass es noch ganz viele weitere werden. Vielen Dank auch nochmals für den Wein. Er war köstlich.”

Und euch wünsche ich ein schönes Wochenende und einen schönen Muttertag. May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Steffi lernt Macarons backen – EinsPlus zu Besuch beim Backbuben

Hach was hab ich mich gefreut, als ich eine Email von der lieben Steffi vom SWR bekommen habe. Sie ist auf meinen Blog aufmerksam geworden und hat mich gefragt, ob ich mir denn vorstellen könnte mit ihr zusammen für einen kleinen Beitrag für EinsPlus zu backen. Sie wollte sich quasi als Selbstversuch an ein schwieriges Backrezept wagen und das mit mir zusammen tun. Ich hab natürlich ja gesagt. Nach einigen Telefonaten haben wir uns entschieden, was wir denn genau backen wollten. Und die Wahl fiel auf Macarons. Da sich viele nicht ans Macarons machen herantrauen, war das genau die richtige Challenge, die ich ihr bieten konnte.

Steffi backt Macarons - Titelbild

Und am vergangenen Freitag war es dann soweit. Das Fernsehen stand vor der Tür. Schon bei der Begrüßung war Steffi extremst sympatisch und wir hatten sehr viel Spaß beim Dreh. Sie ist genau so verrückt wie ich. Also passte das schon mal. Wir haben gesiebt, gerührt, gefärbt & gekleckert. Und immer wieder musste man auf Anschlüsse und richtige Positionen achten. Damit beim Schnitt dann auch alles passt. Einige Szenen wurden auch mehrmals aus unterschiedlichen Perspektiven gedreht. Ganz schön aufgeregt war ich jedenfalls.

In Steffi schlummerte wohl ein wahres Macarons-Talent, denn die kleinen pinken Leckerbissen die am Ende aus dem Ofen kamen, sahen fantastisch aus. Und geschmeckt haben sie genauso gut. Das Rezept für die Schalen ist das gleiche wie beim letzten Mal, das findet ihr hier.

Steffi backt Macarons - Bild 2

Nur die Füllung wollte nicht so, wie wir wollten. Eigentlich sollte es eine cremige Ganache aus weißer Schokolade werden, mit Pistazienstückchen. Doch sie war viel zu flüssig. Erst nachdem ich sie in den Gefrierschrank gestellt habe, wurde sie etwas fester. Ich gebs zu, bei der Zubereitung hab ich wohl ein Fehlerchen gemacht. Nachdem ich die Schoki schon geschmolzen hatte hab ich gemerkt, dass ich die Sahne total vergessen hatte. Normalerweise muss man zuerst die Sahne erhitzen und darin die Schokolade schmelzen. Also hab ich die Sahne erhitzt und die bereits geschmolzene Schokolade untergerührt. Und dann ging das nicht die gewünschte Verbindung ein. Das war wohl keine so gute Idee. Nächstes Mal wieder richtig. Die gehackten Pistazien hab ich trotzdem mit eingerührt und die Masse noch mal kurz aufgeschlagen. Für die Ganache könnt ihr ebenfalls das Rezet vom ersten Macaronsbeitrag nehmen nur kommt noch eine Hand voll gehackter Pistazienkerne dazu.

Neben den Macarons war natürlich auch der Blog ein Thema. Wir haben also einen neuen Artikel erstellt, den Steffi benennen durfte und haben quasi synchron zum Backen den passenden Beitrag entworfen. Diesen hier. Zumindest in Notiz-Form. Steffi hat immer wieder Tipps eingetragen, auf die man achten sollte, wenn man zum ersten Mal Macarons macht. Das waren die wichtigsten:

  • Im Eiweiss darf unter keinen Umständen Eigelb drin sein, sonst lässt es sich nicht steif schlagen (Das gilt übrigens immer)
  • Keine Speisefarben auf Öl-Basis verwenden, die lassen den Eischnee zusammenfallen. Pastenfarben und Pulver sind dagegen ok
  • Nicht die Geduld verlieren.

 

Steffi backt Macarons - SWR

Ich bin sehr gespannt auf den Beitrag und hoffe euch gefällt die kleine Exkursion in die TV-Welt. Ausgestrahlt wird der Beitrag im Juni, der genaue Termin steht noch nicht fest, da geb ich euch dann rechtzeitig Bescheid. Hier gehts übrigens zur Facebookseite von in.puncto. Wenn ihr irgenwelche Fragen zu Macarons habt, dann dürft ihr mir sie natürlich gern stellen. Und ich versuche sie so gut ich kann zu benatworten. Und wenn ihr wissen wollt, wo die tolle Tortenplatte her kommt, dann kann ich euch das sofort sagen: Die wurde mir nämlich von Blueboxtree zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr gefreut hab, denn die steht schon lange auf meiner persönlichen “Das-MUSS-ich-mir-eines-Tages-zulegen-Liste”.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

DIY: Serviette mit cooler Bestecktasche – Ein Gastbeitrag von Sina’s Welt

Wie ihr vielleicht von Twitter, facebook oder Instagram wisst, bin ich dieses Wochenende auf einem Bloggertreffen in München (#bcmuc) und da ich die ganze Woche über wenig Zeit hatte zu backen, habe ich mich dazu entschieden meinen ersten Gastbeitrag anzufragen. Und da fiel mir Sina von Sina’s Welt ein, die mich mal kurz vor Weihnachten angeschrieben hatte, mit dem Angebot eines Gastbeitrags. Gesagt getan. Es ist zwar kein Rezept, aber dafür ein wunderbares DIY, mit dem ihr euren Gästen eine ganz besondere Bestecktasche präsentieren könnt. Viel Spaß mit dem folgenden Beitrag:

Hallo, ich bin Sina vom Kreativ-Blog Sina’s Welt. Heute zeige ich euch hier wie man seinen Esstisch originell schmücken kann. Lange bin ich in meiner Wohnung umhergewandert und habe überlegt, welche DIY-Idee für euch neu sein könnte. Bis mir meine alte, kaputte Jeans in die Hände fiel. Nach dem Waschen wird daraus eine Serviette mit Bestecktasche und passendem Namensschild für den Gast. Das helle Blau zaubert ein bisschen Farbfrische auf den Tisch – passend zum Frühling (sehnt ihr ihn auch so herbei?)

 

Und das braucht ihr…

  • 1 alte/kaputte Jeanshose
  • 1 Serviette
  • 1 Stoffschere
  • Textilkleber
  • 1 Sicherheitsnadel

 

So einfach geht’s…

Schneidet die Gesäßtasche akkurat aus der alten Jeanshose aus. Platziert die Serviette so, wie sie später auf dem Teller liegen soll, damit ihr die Tasche exakt darauf anordnen könnt. Wenn ihr nicht nähen möchtet, könnt ihr die Tasche nun einfach mit Textilkleber an der Serviette festkleben.

Wer Spaß mit Nadel und Faden hat, steckt zu erst die Tasche mit Stecknadeln auf der Serviette fest. Wölbt sie dabei etwas nach oben, damit genug Luft zwischen Serviette und Tasche für das Besteck bleibt. Näht nun die Tasche an der Serviette fest. Stecknadeln herausziehen.

Aus einem Hosenbein ein rechteckiges Stück Stoff ausschneiden und die Seiten etwas ausfransen, indem ihr einzelne Fäden aus den Seiten zieht. Das Stoffstück auf links drehen. Das Blau ist auf dieser Seite heller, so dass ihr gut leserlich den Namen des Gastes mit einem Filzstift drauf schreiben könnt. Das Namensschild mit einer Sicherheitsnadel an der Jeanstasche feststecken. Serviette auf Teller legen. Besteck in die Tasche füllen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr zur Deko noch einzelne Blüten oben in die Tasche stecken.

 Jetzt fehlen nur noch die Gäste. Wer mag vorbei kommen?

 Liebe Grüße, Sina

 

Ich finde das ist ein richtig cooles DIY und ich werde es auf jeden Fall auch selbst ausprobieren. Sieht auch bestimmt super aus, wenn man das aus unterschiedlichen Hosentaschen macht, dann hat man nen ganz bunten Kaffee-Tisch. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Sina für diese tolle Idee bedanken. Schaut doch mal auf ihrer Seite vorbei, da findet ihr noch viele weitere tolle DIYs. Ich stürz mich jetzt wieder ins Münchner Getümmel (ja in München tümmelts auch am Sonntag).

May teh whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

Kleine Nascherei am Sonntag: Rosinen-Marzipan-Schnecken

Rosinen. Rosinen sind wie Politiker. (nein hat nichts mit “alt” und “vertrocknet” zu tun) Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Und ich mag Rosinen, und ich mag auch Politiker, aber nicht alle. Aber Rosinen mag ich schon alle, nur eben nicht alle Politiker. Ok, war das zu kompliziert? Dann versuch ich nen andren Vergleich: Rosinen sind wie Zahnärzte …. nein, NIEMAND mag Zahnärzte – schlechter Vergleich. Ich geb’s auf. Rosinen sind einfach oberlecker. Ob im Müsli oder pur. Oder als Füllung von kleinen Hefeschnecken. Ich liebe Rosinen und das kann mir auch niemand ausreden. Und darum werd ich meine kleinen Rosinen-Marzipan-Schnecken nun auch bis auf den letzten Krümel genießen.

Rosinen-Marzipan-Schnecken - Titelbild

Rosinen-Marzipan-Schnecken

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 220 ml Milch (lauwarm)
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100 g Rosinen
  • Rum
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 500 g Puderzucker
  • 4-5 EL Wasser

 

Rosinen-Marzipan-Schnecken - made with love

Zubereitung:

Schritt 1: Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und ca 5 Minuten quellen lassen

Schritt 2: Die Rosinen in eine Tasse geben und komplett mit Rum bedecken (Wer keinen Alkohol verwenden möchte kann sie auch in Wasser marinieren, das mit 1-2 Spritzern Rum-Aroma vermischt wurde). Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Schritt 3: Mehl, Zucker, Vanillezucker & Ei in eine Schüssel geben und mit der warmen Hefemilch übergießen. Zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Nochmals kneten und ausrollen.

Schritt 4: Die Marzipanrohmasse mit der Küchenmaschine mit 1 EL Milch cremig rühren. Dann die Rosinen unterheben und alles auf den ausgerollten Teig schmieren. Dann den Teig aufrollen, in Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ca. 20 min backen, bis die Schnecken goldbraun werden.

Schritt 5: Noch heiß mit Zuckerguss überziehen und fertig sind die kleinen Leckerbissen.

Rosinen-Marzipan-Schnecken - auf Tortenplatte und am Stil

Wenn ihr keinen Zuckerguss verwenden möchtet, dann hab ich noch eine andere Idee (dazu hat mich mal wieder Dani inspiriert, auch zu der Idee mit den Schnecken am Stil). Verquirlt ein Ei & 1 EL Milch, gebt einen EL Zimtzucker hinzu und streicht damit die Schnecken 5-7 Minuten vor Ende der Backzeit ein (also so nach ca. 13 Minuten Backzeit). Dann habt ihr Zimt-Rosinen-Marzipan-Schnecken. Auch nicht schlecht, oder? Ein positiver Nebeneffekt dieser Variante ist, dass die ganze Wohnung nach Zimt duftet. Und das ist doch der schönste Duft der Welt! Für mich auf jeden Fall und ich kenne mindestens eine Person, die das auch so sieht. Und für euch? Was ist euer Lieblings-Back-Duft?

Rosinen-Marzipan-Schnecken - Zimtglasur oder Zuckerguss?

Wenn ihr euch fragt, wo ich diese tolle Tortenplatte her habe, dann muss ich euch leider sagen, dass es die so gar nicht im Handel gibt. Ich habe sie mir extra von einem Töpfer-Päärchen anfertigen lassen. Ich habe sie auf dem Kunsthandwerkermarkt in Lindau kennen gelernt und mir gefiel dort ein Teller im gleichen Design. Ich habe sie beauftragt mir eine Tortenplatte anzufertigen und ich finde, sie ist wunderschön geworden. Wer auch so eine haben will, dem geb ich gern die Kontaktdaten. Oder ihr schaut am 19. & 20.Mai 2013 auf dem Lindauer Kunsthandwerkermarkt vorbei. ;o)

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Doppel-WOW: Glutenfreier Schokokuchen & Bombastisches GIVE AWAY von Small Treasures

Titelbild

Wow, was für eine Freude: Heute gibts nicht nur ein absolut gluten- und laktosefreies Rezept für euch sondern auch noch ein absolut sensationelles Give Away von Small Treasures, einem bezaubernden Online-Shop be dawanda. Ich werde euch den Shop in den nächsten Tagen noch etwas genauer vorstellen, aber es lohnt sich auf jeden Fall schon mal in dieser kleinen Schatztruhe vorbeizuschauen. Die liebe Nicole – so heisst die Besitzerin des Shops – hat mir ein tolles Paket geschnürt und das könnt ihr genau jetzt abstauben. Doch zuerst wenden wir uns dem Kuchen zu. Ich habe schon viele Anfragen bei Facebook bekommen, auch mal gluten- oder lactosefreie Dinge zu backen, und wie sagt man so schön: “Euer Wunsch sei mir Befehl!”

Ich habe mich im Internet auf einigen Seiten, die sich mit dem Thema Gluten- und Laktoseunverträglichkeit befassen, erkundigt, habe fleissig eingekauft und hier ist das wirklich saftige, schokoladige Ergebnis für euch: – (NACHTRAG: Auch in den Laktosefreien Produkten z.B. von Minus L sind manchmal sehr geringe Anteile Laktose enthalten. Mir macht das allerdings nichts aus. Wer aber extrem auf Laktose reagiert sollte von laktosefreien lieber auf pflanzliche Produkte umsteigen. Ich werde den Kuchen nochmals mit pflanzlichen Produkten backen und euch darüber berichten.) -

Kuchen - aufgeschnitten au einem Teller

Schoko-Nusskuchen mit Frischkäsefrosting (Gluten- und Laktosefrei)

Zutaten:

  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier (Größe M)
  • 200 g laktosefreie Butter
  • 400 g Haselnuss-Kerne
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g gluten- & laktosefreie Zartbitterkuvertüre, z.b. HIER von Zotter

 

Zutaten für das Frosting:

  • 120 g laktosefreie Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 225 g laktosefreien Frischkäse

 

Zubereitung (Teig):

Schritt 1: Die Haselnusskerne mahlen. Dann den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen. Eine Gugelhupfform ausbuttern (ACHTUNG: Laktosefreie Butter verwenden!!) und die Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und besieite stellen.

Schritt 2: Zucker, Vanillezucker, Eier & Butter verrühren, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backpulver mischen und unterheben. Noch die geschmolzene Schokolade dazugeben und den Teig in die Guglhupfform gießen. Nicht wundern, der Teig ist sehr flüssig.

Schritt 3: Den Kuchen bei 175 Grad ca. 1 Stunde backen. Nach ungefähr 20 Minuten die Form mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Herausnehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Schritt 4: Das Frosting nach diesem Rezept zubereiten (Nur Schritt 1 & 2) und auf den Kuchen geben. Fertig!!

Teil des Give-Aways & Kuchen

Der Kuchen ist wirklich unglaublich saftig und schmeckt sehr lecker. Ich habe die Nüsse selber gemahlen, denn bei gekauften gemahlenen Haselnüssen sind sehr oft Schalenstückchen mit drin auf die man dann jedes Mal draufbeisst. Man kann das Frosting bei diesem Kuchen natürlich auch weglassen, aber mit Frosting schmeckt der Kuchen doppelt so gut.

Jetzt kommen wir aber zu dem sensationellen Give Away, das ich heute Dank der freundlichen Unterstützung von Small Treasures verlosen kann. Macht euch auf was gefasst:

Give-Away Übersicht & Kuchen

DAS ALLES bekommt die Gewinnerin oder der Gewinner:

  • 25 m Garn blau-weiß
  • 25 m Garn grün-weiß
  • 1 Stempel “made with love”
  • 1 Stempel “Leckeres aus meiner Küche”
  • 4 Bögen Seidenpapier rosa
  • 4 Bögen Seidenpapier blau
  • 4 Bögen Seidenpapier grün
  • 1 Rolle Masking Tape “with love” – 30m
  • 1 Rolle Masking Tape Mini-Punkte grün – 10m
  • 3x 4 Aufkleber “Mit Liebe für dich gemacht” (flieder, hellblau, rosa & beige)
  • 2x 6 Aufkleber “homemade” rund (grün, rose, flieder & blau)
  • 3x 4 Aufkleber “homemade” Wimpel (flieder, grün, blau & rose)
  • 10 braune Papierbeutel mit Fenster (für Lebensmittel)
  • 10 weiße Papierbeutel (für Lebensmittel)
  • 25 Geschenkanhänger braun
  • 25 Geschenkanhänger weiß
  • 6 x 1m Karoband (gelb, blau, rose, grün, flieder & rosa)

 

Und, ist das nicht ein unglaubliches Give-Away? Und so tolle Farben. Da ist für die Verpackung eures nächsten PAMK-Tauschs doch schon alles mit an Bord, oder? Und ja, ihr könnt das alles auf einmal gewinnen. Also nicht nur 1 Stempel oder so, nein ALLES AUF EINMAL!!! – - VIELEN DANK an dieser Stelle an Nicole, die dieses grandiose Paket für mich und somit für Euch zur Verfügung gestellt hat. *thumbs up* Jetzt wollt ihr natürlich wissen, wie ihr das gewinnen könnt, gell?

Kuchen & kleine Auswahl des Give-Aways

Schaut einfach bei Small Treasures vorbei und sucht euch euren Lieblingsartikel aus. Dann hinterlasst mir einen Kommentar und verratet mir, für welches kleine Schätzelein ihr euch entschieden habt. Teilnehmen darf jeder (egal ob mit oder ohne Blog). Die Wahllokale schließen schon am Sonntag, den 17. Februar um 20:00 Uhr. Entscheiden wird der Zufall. VIEL GLÜCK!!!

Nachtrag: Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinnerin ist Isabelle aus der Schweiz. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure Kommentare.

Schönes Wochenende euch allen und may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

Eine Überraschung in Pastell – Meine ersten Macarons

Ich habe ja schon viel ausprobiert, aber vor Macarons hatte ich ehrlich gesagt immer Angst. Viel hab ich gelesen von misslungenen Versuchen, der aufwändigen Vorbereitung, gerissenen Oberflächen und und und. Aber ich musste mich einfach daran versuchen, denn spätestens seit meinem ersten Frankreichbesuch vor vielen Jahren, liebe ich diese kleinen Köstlichkeiten. Damals betrat ich in einem malerischen kleinen Dörfchen names Honfleur eine Pâtisserie, wie man sie sich in seinen schönsten Träumen vorstellt. Und dort habe ich die besten Macarons gegessen, die es wohl auf diesem Planeten gibt. Und seither bin ich ihnen verfallen. Der Preis hat für mich nie eine Rolle gespielt, denn der Genuss ist unvergleichlich. Und wenn man weiß, welche Arbeit hinter den bunten Dingern steckt, dann zahlt man auch gern mal ein paar Euronen mehr dafür. Und nun liegen sie tatsächlich vor mir: Meine ersten, eigenen, selbstgemachten Macarons.

Macarons Titelbild

Das Rezept habe ich aus 2 verschiedenen Rezepten kombiniert, und wenn man alles richtig macht, ist es absolut gelingsicher. Bei meinem ersten Versuch vor einigen Tagen misslangen sie dennoch, aber dazu später mehr. Jetzt erstmal das besagte Rezept:

Macarons (ein Mix aus diesem & diesem Rezept)

Zutaten: (für ca. 26 Schalen) BITTE GENAU EINHALTEN

  • 36 g gemahlene Mandeln
  • 66 g Puderzucker
  • 30 g Eiweiß (1 Ei)
  • 10 g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Lebensmittelpaste (Reiskorngröße)
  • 24 g Sahne (für die Ganache)
  • 100 g weiße Schokolade (ebenfalls für die Ganache)

 

Zauberhafte Macarons - Eindrücke

Schritt 1: Gemahlene Mandeln und Puderzucker im Mixer sehr fein mixen und durch ein feinporiges Sieb in eine Schüssel sieben. Das Pulver muss sehr fein sein und darf keine großen Stückchen mehr enthalten. Es sollte aussehen wie ganz feines Mehl.

Schritt 2: Eiweiß mit Salz steif schlagen, wenn es fast steif ist, langsam den Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß so lange schlagen, bis ein Messerschnitt im Eischnee erkennbar bleibt. Dann je nach gewünschter Intensität ein wenig Farbpaste mit unter den Eischnee rühren. (Pastenfarben eignen sich meiner Erfahrung nach am besten für Macarons)

Schritt 3: Die Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig auf 3 Teile unter den Eischnee heben. Es sollte ein glatter, glänzender Teig entstehen, der schwer vom Löffel läuft.

Schritt 4: Ein Backblech mit Backpapier belegen. (Nehmt dazu erst das Backpapier und dreht es um, macht mit der Macaronmasse in alle 4 Ecken einen kleinen Klecks und “klebt” das Papier auf das Backblech) Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel füllen und ca. 2-3 cm große Kreise auf das Backpapier setzen. Wenn die Kreise nicht verlaufen, dann ist der Teig perfekt. Anschließend mehrmals von unten gegen das Blech klopfen um die Luft aus den Macarons zu entfernen. Dann das Blech 1 Stunde stehen lassen. (Somit trocknen die Macarons und bekommen später ihre charakteristische Kruste.)

Schritt 5: Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen und die Macarons 13-15 Minuten backen. Nach ca. 5 Minuten sollten sich die typischen “Füßchen” bilden. (Achtet gegen Ende der Backzeit darauf, dass die Macarons nicht braun werden.) Nehmt das Blech aus dem Ofen und zieht die Macarons mit dem Backpapier vom Blech und lasst sie vollständig auskühlen. Dann solltet ihr sie 24 Stunden in einer luftdicht verschlossenen Box im Kühlschrank lagern, bevor ihr sie weiterverarbeitet. Das müsst ihr aber nur machen, wenn ihr viel Zeit habt und sie vorbereiten wollt. Ansonsten gehts auch sofort nach dem Abkühlen.

Zauberhafte Macarons

Dieses Rezept ist, wenn ihr euch an die genauen Gramm-Angaben haltet, wirklich zu 100% erfolgreich. Verliert auf keinen Fall die Geduld oder den Mut, wenn etwas nicht klappt. Mein erster Versuch ging gründlich schief, da das Farbpulver, das ich benutzt hatte statt rot orange wurde und überhaupt nicht geschmacksneutral war, obwohl das auf der Packung angegeben war. Ich denke, dass das Pulver auch Auswirkungen auf die Konsistenz hatte, denn meine ersten Macarons sind leider verlaufen. Doch Versuch 2 war schon vielversprechender. Leider hab ich sie zu lang im Ofen gelassen und sie wurden etwas braun am Rand. Und beim dritten Mal wurden sie wunderschön.

Ich glaube ich habe den Dreh jetzt raus. Lasst euch von Fehlversuchen keinesfalls entmutigen. Es lohnt sich, dranzubleiben und Geduld zu bewahren. Sie sehen einfach zauberhaft aus und schmecken fantastisch.

Macarons Verpackung

Oops…. jetzt hätte ich fast die Ganache vergessen, die zwischen die 2 Häften kommt. Dabei sind eurer Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Buttercreme benutzen, Marmelade oder folgende Ganache: Erwärmt einfach 24 g Sahne und vermischt sie mit ganz fein gehobelter weißer Schokolade. Dann spritzt ihr die Creme auf eine Hälfte und drückt die andere Hälfte vorsichtig darauf.

Verpackt das Ganze hübsch und schon hab ihr ein wundervolles Geschenk. Oder ihr legt sie auf eine schöne gläserne Etagere, und überrascht damit eure Freunde beim Kaffeeklatsch. (Bezüglich der Etagere hab ich einen Tipp für euch: Wenn ihr einmal nach Ulm oder Kempten kommen solltet, dann stöbert auf jeden Fall im Modehaus Reischmann durch die “Living Reischmann”-Abteilung. Ein Schlaraffenland für jeden Deko-Liebhaber)

Ich wünsche euch einen zauberhaften Sonntag, viel Glück für eure ersten Macarons and may the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

Ein Jahr geht zu Ende – Say-Goodbye-to-2012-(Caipi)-Cupcakes

Was für ein Jahr! Viele Dinge sind passiert, die mein Leben bereichert haben. Und eines dieser Dinge, war die Idee, einen Blog zu starten. Und es war defintiv keine falsche Entscheidung. Der Blog bekam nach kurzer Zeit schon immer mehr Leser, und aus einem kleinen Nebenhobby ist mittlerweile schon fast meine Hauptbeschäftigung geworden. Viele Menschen haben mich auf meinem bisherigen Bloggerweg mit hilfreichen Tipps, technischem Support und tollen Kooperationen begleitet. Und bei all diesen Menschen möchte ich mich heute bedanken. Ohne eure Hilfe wäre es nicht so entspannt gewesen. Und dank euch werde ich dieses Jahr auch nicht so schnell vergessen. Doch nun klopft 2013 an die Tür. Zeit einen kleinen Rückblick zu starten.

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - Die Uhr tickt

Auf die Idee, den Blog zu starten kam ich durch einen anderen Blog. Zucker, Zimt und Liebe von der bezaubernden Jeanny. Ihre Bilder, ihre Rezepte und ihre einzigartige Art zu schreiben haben mich dazu inspiriert über meine Leidenschaft, das Backen, zu schreiben. Und so startete ich am 23.März 2012 mit dem ersten Beitrag. Das erste bebilderte Rezept folgte am 31.März 2012 – die Cool Mint Oreo Cupcakes. Damals schoss ich die Bilder für meine Beiträge noch mit dem Handy und das liebe Instagram diente als Bildbearbeitungsprogramm. Zum Glück hat sich inzwischen mein Know How deutlich verbessert und das Handy wurde durch die Spiegelreflexkamera ersetzt.

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - Cupcakes

Dann passierte viel, das ich nicht erwartet hatte. Ein kurzer Ausschnitt meines Beitrags über ein Rezept aus der Sweet Paul erschien in der darauffolgenden Ausgabe, einige Shops boten mir Kooperationen an, ich durfte Gastbeiträge verfassen, es gab Verlosungen und ich durfte mit meinen Rezepten Teil in einigen Adventskalendern sein. Ich habe an unglaublich tollen Aktionen teilgenommen, allen voran “Post aus meiner Küche”, worüber ich viele neue Kontakte knüpfen konnte. Und dann war da noch die BLOGST Konferenz in Hamburg, auf der ich viele tolle Bloggerinnen kennen lernen durfte. Was am Anfang nur nebenher lief nimmt inzwischen so viel Zeit in Anspruch, dass ich ernsthaft überlege, das Bloggen zu meinem Hauptberuf zu machen. Ich hab so viele Ideen in mir, die alle heraussprudeln wollen und das wird, wie ich jetzt schon weiß, als “Nebenjob” nicht mehr machbar sein. Also geht es frohen Mutes auf ins Jahr 2013. Ich freu mich schon darauf, das nächste Jahr mit euch zu gestalten, neue Leute kennenzulernen und ich kann es kaum erwarten, bei vielen Bloggerterffen mit dabei zu sein.

Zum Abschluss des Jahres hab ich euch auch noch etwas gebacken. Um euch auch den letzten Tag noch zu versüßen. Heute Abend feier ich mit meinen Freunden ein kleines Schlemmerfest. Wir backen heute den ganzen Tag viele herrliche Dinge. Und für euch gibts Say-Goodbye-To-2012-Caipi-Cupcakes. Das braucht ihr dazu:

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - Titelbild

Say-Goodbye-To-2012-Caipi-Cupcakes

Zutaten:

  • 1 Bio-Limette (ungewachst, unbehandelt)
  • 2 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 180 g brauner Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 180 g zimmerwarme Butter
  • 3 EL Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutrales Öl)
  • 180 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 4 EL brauner Rum

 

Für das Frosting:

  • 2 frische Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • Schale einer Bio-Limette
  • 1/4 TL Weinstein-Backpulver

 

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - 3 Cupcakes

Zubereitung (Teig):

Schritt 1: Backofen vorheizen (180 Grad Ober-/Unterhitze). Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.

Schritt 2: Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale fein abraspeln. Das Eiweiß (mit Salz) steif schlagen. Den Eischnee weitere 3 Minuten schlagen und dabei ca. 2/3 des braunen Zuckers einrieseln lassen.

Schritt 3: In einer anderen Schüssel Ei, Eigelb & Butter, Speiseöl, Limettenschale und restlichen braunen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Speisestärke & Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Rum auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Eischnee in 2 Portionen vorsichtig unterrühren.

Schritt 4: Teig auf die Förmchen verteilen und auf dem Rost ca. 30 Minuten backen. Anschließend das Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach ca. 5 Minuten die Cupcakes aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Zubereitung (Frosting):

Schritt 1: Eiweiß, Zucker & Weinsteinbackpulver über dem kochenden Wasserbad etwa 3-4 MInuten aufschlagen. Vom Wasserbad nehmen und so lange weiterschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden. Das dauert ca. 7 Minuten. Danach die Limettenschale unterheben. Dann in einen Spritzbeutel geben und auf den Cupcakes verteilen.

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - von oben

Die Cupcakes werden das Highlight auf der Silvesterparty und ich freue mich schon, die kleinen grünen Dinger meinen Gästen zu servieren. Genießt auch eure Silvesterpartys und schlagt euch die Bäuche voll. Es ist das letzte Mal, dass ihr dieses Jahr die Chance dazu habt. Vergesst die Pfunde und die Kalorien, HALLO! Wir haben den Weltuntergang überlebt, dann überleben wir auch das. *hihi*

Say-Goodbye-to-2012-Caipi-Cupcakes - 3 Stück

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass all eure Vorsätze in Erfüllung gehen mögen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

 

 

 

Der Backbube macht Urlaub!

Es ist passiert! Es ist tatsächlich passiert! Ich habe URLAUB! Und wo verbringe ich den? Im Allgäu. Genauer gesagt in Schmidsfelden. Das liegt zwischen Isny und Leutkirch und ist ein wunderschönes, kleines Dorf mitten im Nirgendwo. Dort wohnen seit fast 1 Jahr meine Eltern, die schon immer den Traum hatten ins Allgäu zu ziehen. Schmidsfelden umfasst gerade einmal 10 Häuser. Eines davon ist ein altes Herrenhaus von 1824.

In diesem wunderschönen alten Haus hat meine Mutter ihre Glasperlenwerkstatt mit Laden eröffnet. Dort verkauft sie all die kleinen Kunstwerke, die sie in liebevoller Handarbeit aus Glas herstellt. Perlen, Ringe, Ketten, Ohrringe aber auch handgenähte Schals, Stulpen & Mützen (die natürlich nicht aus Glas gemacht werden). Vor vielen Jahren hat sie die Kunst des Glasperlenwickelns erlernt und ihren Traum, ins Allgäu zu ziehen, gleich mit ihrem zweiten Traum, irgendwann einen kleinen Laden zu besitzen, verbunden. Auch mein Vater ist der Glasleidenschaft verfallen und fertigt wunderschöne Glasmurmeln an, was in Deutschland nur noch 1 weiterer Künstler so macht, wie er.

Glasperlen wickeln ist gar nicht so schwer wie man es sich vorstellt. Man braucht allerdings viel Geduld und eine ruhige Hand. Geschmolzen wird das Glas an einem Brenner mit Gas und Sauerstoff. Die Gasflamme wird durch den Sauerstoff schön gerade gehalten und flackert nicht nach oben. Man sagt „Glasperlen wickeln“, da das heiße Glas (das meistens aus Murano /Italien kommt und immer in Form von Stäben gekauft wird) um einen Metallstab gewickelt wird, der mit einem so genannten Trennmittel bestrichen ist (das ist das weiße Pulver, das oft aus billigen, maschinell angefertigten Perlen herausrieselt). Wenn die Perle abgekühlt ist, kann man sie ganz einfach vom Stab abziehen. Ohne das Mittel würde das Glas mit dem Metall eine Verbindung für alle Zeiten eingehen. Der Fantasie sind beim Glasperlen machen kaum Grenzen gesetzt. Farben, Formen & Größen aller Art sind möglich. Der Verkaufsraum in der alten Villa bietet so viele Eindrücke. Schöne alte Holzböden, Biedermeiermöbel (die mein Onkel restauriert) und überall glitzern und funkeln die Glasperlen. Wer gern selbst mal ausprobieren möchte, wie man eine Glasperle macht, kann einen Schnupperkurs machen, und bisher war jeder überrascht, wie schnell man den Dreh raus hat. Vor einigen Monaten sind wir auf die Idee gekommen, dass man doch auch Junggesellinen-Abschiede im Laden feiern könnte. Alle Teilnehmerinnen dürfen dann Glasperlen anfertigen und am Ende wird daraus eine Kette oder ein Armband für die Braut gemacht, das dann nur sie hat, und niemand anders. Ich finde, das ist nicht nur ein schönes Erlebnis sondern auch eine tolle Erinnerung für die Braut. Und bisher haben sich alle Bräute sehr gefreut.

Schmidsfelden ist immer eine Reise wert. Es gibt eine alte Glasmacherhütte, die 2003 liebevoll restauriert und wieder in Betrieb genommen wurde, ein Museum, ein fantastisches kleines Restaurant und einen kleinen Fluss, durch den man wandern kann (was ich diese Woche auch tun werde). Als ich das erste Mal in diesem kleinen Idyll ankam, habe ich mich sofort verliebt. Das Glasmacherdorf hat einen Zauber, dem man sich nicht entziehen kann. Alte renovierte Bauernhäuser, ein wunderschöner Brunnen, überall blüht es und die Luft ist so rein, dass man sich sofort gesünder fühlt. Meine Eltern sind mehr oder weniger zufällig auf das Dorf gestoßen. Freunde von ihnen haben es bei einer Radtour entdeckt und gesehen, dass ein Wohnhaus und ein Laden frei sind. Innerhalb von 4 Wochen haben meine Eltern alle Zelte abgebrochen und sind ins Allgäu gezogen. Und weder sie noch ich haben es bereut. (Ich bin nicht mit umgezogen, ich wohne schon länger nicht mehr bei meinen Eltern, aber wenn ich eines Tages die Chance bekomme auch dort hinzuziehen, dann müsste man mich schon mit Ketten fesseln, dass ich es nicht tue) Ich komme so oft hier her wie es geht, es fühlt sich jedes Mal an wie Urlaub, selbst wenn es nur ein Tag ist. Und seltsamerweise fühlt es sich auch an wie Heimat. Meine Eltern sind glücklicher als ich sie je gesehen hab und das macht auch mich glücklich. (und ja, mir läuft gerade während des Schreibens eine Träne übers Gesicht).

Ich wollte euch gern ein paar Eindrücke aus diesem wunderschönen Dorf und von den Kunstwerken meiner Eltern liefern. Darum hab ich mich heute mit der Kamera von meinem Dad aufgemacht, und habe ein paar Bilder geschossen. Zuerst musste ich mich jedoch mit der Kamera anfreunden, denn von Canon auf Nikon zu wechseln ist gar nicht so einfach. Natürlich werde ich diese Woche auch etwas backen, ich kann ja schließlich nicht einfach meinen Blog auf „Urlaub“ stellen. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Woche, genießt das unglaublich heiße Wetter (was ich nicht tue, denn ich liebe nunmal den WINTER). Aber ihr dürft gern statt mir die Hitze genießen.

Ich schick euch ein zartes „Muh“ aus dem Allgäu,

Euer Backbube

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