Kuchen & Brownies/ Werbung

Blutorangenkuchen mit oder ohne Blutorangenguss

Blutorangenkuchen - Ansicht von oben

{Enthält Werbung für KitchenAid} Jetzt ist die perfekte Zeit für Blutorangen. Es gibt keine Zitrusfrucht, die ich mehr liebe. Leider sind die blutroten Orangen aus dem Supermarkt meist eine Enttäuschung, da sie – wenn überhaupt – nur leicht rotes Fruchtfleisch haben. Wenn ihr richtig dunkelrote Blutorangen wollt, dann solltet ihr auf dem Wochenmarkt vorbeigehen. Am besten an einem Stand, der Blutorangen aus Sizilien verkauft. Und dann sucht ihr euch welche aus, deren Schale schöne dunkelrote Flächen aufweist. Dieses Auswahlverfahren hat zumindest bei mir bisher immer gut geklappt. Die Blutorangensorte, die ich für das heutige Rezept verwendet habe, nennt sich „Moro“. Das sind wirklich die dunkelrotesten Vertreter, die ich kenne.

Blutorangenkuchen -2

Blutorangenkuchen -1

Blutorangenkuchen -5

Und solche roten Schönheiten verdienen es einfach in einem supersaftigen Kuchen gebettet zu werden. Also hab ich meine KitchenAid Mini angeworfen und einen wunderbar lockeren Kuchen zubereitet, der geradezu „BLUTORANGEN FÜR ALLLLEEEEE“ schreit. Belegt mit zwei kompletten Blutorangen. Naja gut, nicht ganz kompletten Blutorangen. Blutorangen ohne Schale. In feinen Scheiben. Und wie ihr wollt, könnt ihr am Schluss noch ’nen Guss als Kuss obendrauf machen {Sorry, wollte kurz reimen *hihi*}.

Mein Tipp an euch: Wenn ihr merkt, dass während des Backens die Blutorangen im Teig verschwinden, dann schnappt euch einfach nochmal eine Blutorange, schneidet sie auch in Scheiben, öffnet ganz kurz den Ofen und legt die Scheiben auf die Stellen, wo keine Blutorangen mehr zu sehen sind. Man kann nie genug Blutorangen in nem Kuchen haben, oder? Und dann lasst’s euch schmecken. Mit oder ohne Guss.

Blutorangenkuchen Teil 2-1

Blutorangenkuchen -3

An dieser Stelle geb‘ ich euch als offizieller Ambassador der #MiniMoments Kampagne noch ’nen kurzen Erfahrungsbericht zur KitchenAid MINI*, da ich sie ja jetzt schon fast ein halbes Jahr benutze: Ich muss zugeben, dass ich seit ich die KitchenAid Mini in der Küche stehen habe, meine große Artisan fast nicht mehr verwende, außer für sehr voluminöse Teige. Ansonsten mach ich sämtliche Cookie-, Rühr- und Hefeteige nur noch mit der kleinen Variante. Und bisher hat sie wirklich gute Dienste geleistet. Nur einmal ist sie mit einem Brotteig an ihre Grenzen gestoßen. Ich hab aber noch rechtzeitig abgeschaltet. Sonst müsste ich sie wohl verarzten. Aber ich kann die kleine Maschine jedem ans Herz legen, der ne kleine Küche hat und dennoch eine KitchenAid Maschine haben möchte.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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Blutorangenkuchen mit oder ohne Blutorangenglasur
Ein saftiger Kastenkuchen mit einer ordentlichen Portion Blutorange. Mit oder ohne Guss - so wie ihr es gern möchtet.
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Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 60 Minuten
Portionen
Stücke
Zutaten
Kuchenteig
  • 4-5 Blutorangen
  • 120 g Butter weich
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (L)
  • 1 EL Orangenschale frisch oder aus dem Päckchen, dann aber Bio, z.B. von Alnatura
  • 180 g Weizenmehl
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanillepaste
Glasur {je nach Wunsch}
  • 2 EL Blutorangensaft frisch gepresst
  • 150 g Puderzucker
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 60 Minuten
Portionen
Stücke
Zutaten
Kuchenteig
  • 4-5 Blutorangen
  • 120 g Butter weich
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (L)
  • 1 EL Orangenschale frisch oder aus dem Päckchen, dann aber Bio, z.B. von Alnatura
  • 180 g Weizenmehl
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanillepaste
Glasur {je nach Wunsch}
  • 2 EL Blutorangensaft frisch gepresst
  • 150 g Puderzucker
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Anleitungen
Vorbereitungen
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25cm Länge) mit Backpapier auslegen. 2-3 Blutorangen auspressen, die beiden anderen schälen und in feine Scheiben schneiden.
Kuchen zubereiten
  1. Butter und Zucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Eier und Orangenschale unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  2. Mehl, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer weiteren kleinen Schüssel Buttermilch, 2 EL Blutorangensaft und Vanillepaste verrühren. Mehl-Mischung und Buttermilch-Mischung abwechselnd zum Teig geben und gut verrühren.
  3. Teig in die Form füllen. Die vorbereiteten Blutorangenscheiben darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen 60 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mithilfe des Backpapiers aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.
  4. Wenn ihr den Guss haben wollt, dann mischt Puderzucker und 2 EL Blutorangensaft, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. Über den kalten Kuchen gießen und fest werden lassen.
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//Dieser Beitrag ist in Kooperation mit KitchenAid entstanden, die mir die KitchenAid Mini zu Testzwecken und zur Nutzung zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür. 

*Amazon Affiliate-Link

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5 Comments

  • Reply
    El-fee
    19. Februar 2017 at 14:21

    Moin Backbube,
    mir sind Blutorangen auch (nach Himbeeren) die liebsten Früchte. Leider ist mein Wochenmarkt in der Hinsicht `ne Niete, ich werd eher im Supermarkt fündig, oder bei A..i wie gestern gerade.
    Schade, dass du den Kuchen nicht auch aufgeschnitten gezeigt hast. Hattest du Angst, du würdest ihn nach dem Anschneiden so schnell auffuttern, dass du keine Zeit zum fotografieren hätrest? Ist von innen noch ein bisschen rot zu sehen? Kann er einen Tag auf die Gäste warten überstehen?
    Ich denke, ich muss das selber ausprobieren, in etwa 3 Wochen, zu meinem Geburtstag. Die Liste der Kuchen, die ich dazu backen möchte, übersteigt langsam die Liste der Gäste, ein etwas ungesundes Verhältnis!
    Ich wünsch dir noch ein schönes Rest-WE und danke für das Rezept!
    El-fee

    • Reply
      backbube
      19. Februar 2017 at 17:04

      Hallo El-fee,
      ich hab den Kuchen nicht angeschnitten, weil ich zu einem Geburtstag mitbringen wollte. Einige der Blutorangen versinken auf jeden Fall beim Backen im Kuchen, darum sieht man natürlich auf im Kuchen selbst das rot der Früchte. Der Kuchenteig an sich ist aber goldgelb. Natürlich übersteht der Kuchen abgedeckt in ner Tortentransportbox oder in einer Schachtel. Am zweiten Tag schmeckt Rührkuchen eh besser. Wenn du den Guss schon drauf machst darfst du den Kuchen dann halt nicht direkt abdecken, sonst löst sich der Zuckerguss wieder auf.
      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    nossy
    19. Februar 2017 at 18:56

    Blutorangen habe ich jetzt auch für mich entdeckt. Früher mochte ich die nicht so… jetzt dafür umso mehr. :)
    Gerade oben auf dem Kuchen sehen die Blutorangenscheiben wahnsinnig gut aus, da bekomme ich glatt Lust das auch mal auszuprobieren.
    Herzliche Grüße, nossy

  • Reply
    Nathalie
    22. Februar 2017 at 16:20

    Bonsoir Backbube,
    Ich habe heute den Schneebesen für den Blutorangenkuchen schwingen lassen. Das Ergebnis ist ein Délice! Sehr saftig und aromatisch! Danke!
    Schöne Backgrüße,
    Nathalie

    • Reply
      backbube
      23. Februar 2017 at 16:15

      Hallo Nathalie,
      ich freue mich sehr, dass du den Kuchen schon gebacken hast, und natürlich umso mehr darüber, dass er dir geschmeckt hat.
      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

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