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„The stars behind the stars“ – Teil 3: Mirja vom Blog „Küchenchaotin“ hat für euch die Creme Brulee aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gemacht

Mensch, die ersten beiden Rezepte sind kaum draußen, da kommt schon das dritte um die Ecke. Und das hat diesmal die liebe Mirja vom Blog „Küchenchaotin“ für euch herausgepickt. Ich bin mir sicher, dass auch ihr euch – wie ich – in ihren Blog verlieben werdet, wenn ihr es nicht schon längst getan habt. Ihre Bilder sind einfach traumhaft und die vielen wunderbaren vegetarischen Gerichte & leckeren Backrezepte würde man am liebsten direkt durch den Bildschirm des PCs aus dem Foto heraus auf den Teller holen. Und ab und zu gibts noch ein paar lustige Anekdoten, durch die man immer wieder erfährt, warum der Blog „KüchenCHAOTIN“ heisst. Ich hab Mia schon ein paar Mal getroffen und sie ist wirklich manchmal etwas chaotisch – aber auf eine ganz charmante und liebenswerte Art. Die zuckersüßeste Chaotin seit es Schokolade gibt. Viel Spaß mit ihrem Gastbeitrag:

stars

★ CREME BRULÉE von der KÜCHENCHAOTIN ★

Hallo liebe Leser des Backbuben!

Mein Name ist Mirja – Freunde dürfen mich aber Mia nennen – und ich schreibe sonst auf kuechenchaotin.de über alles, was so in meiner Küche passiert.
Und ich freue mich riesig, euch hier und heute auf einem meiner liebsten Blogs unter dem Motto „Stars behind the Stars“ ein Leckerchen aus einem meiner absoluten Lieblingsfilme vorstellen zu dürfen: Eine Creme Brulée aus „Die zauberhafte Welt der Amelie“.

Creme Brulée mit Tonkabohne - Knack die oberste Schicht

Mein Weg zur brüllenden Creme war übrigens, so wie es sich für eine Küchenchaotin gehört, nicht ohne Stolpersteine: Irgendjemand hat nämlich irgendwann irgendwo im Internet das Gerücht verbreitet, die knackige Karamellschicht könne man auch im Grillofen entstehen. Lasst euch gesagt sein: Es ist gelogen! Zwar hatte ich am Ende eine Knackschicht, aber meine Creme war zur Suppe gekocht.

Creme Brulée mit Tonkabohne - der erste Löffel

Und wenn wir schon dabei sind: Auch das Bearbeiten mit Feuerzeugen und das Begießen und Anzünden mit Hochprozentigem führt nicht zum gewünschten Effekt.
Erst nach einem kurzen Besuch im Baumarkt und der Anschaffung eines kleinen Bunsenbrenners, konnte ich endlich meine Creme Brulée kredenzen.

Creme Brulée mit Tonkabohne - zarte Creme mit tollem Aroma

Und weil ich grad total verknallt in Tonkabohnen bin, habe ich einfach ein bisschen davon hineingeschummelt!

Tonka-Creme-Brulée

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 80g Zucker
  • 4 Eigelb
  • ½ Tonkabohne
  • 4  EL brauner Zucker

 

Creme Brulée mit Tonkabohne - lecker

Den Ofen auf 150°C vorheizen.

Sahne, Milch, Zucker und Eigelb in einer Schüssel gut verquirlen.

Die Tonkabohne fein reiben und ebenfalls unterrühren.

Die Masse auf 4 kleine, flache Schälchen verteilen.

Die Schälchen in eine Fettpfanne stellen und diese mit kochendem Wasser füllen – aber nur so weit, dass kein Wasser in die Schälchen gelangt.

Die Creme ca. 60 Minuten im Ofen stocken lassen. Sie ist nun noch nicht fest!

Anschliessend die Schälchen für mindestens 2 Stunden, lieber jedoch über Nacht im Kühlschrank ordentlich durchkühlen lassen.

Danach kann die Karamellschicht gemacht werden: Hierfür ca. 1 EL braunen Zucker pro Schälchen verteilen und mit einem kleinen Bunsenbrenner so lange karamellisieren lassen, bis eine glatte Schicht entstanden ist.

Die Creme muss schnell serviert werden, sonst wird die Karamellschicht wieder weich!

Fertig!

Creme Brulée mit Tonkabohne - so lecker

Und ganz Amelie-like müsst ihr natürlich die obere Schicht schön krachen lassen!

Guten Appetit,

Mia

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Herrlich, da würde ich mir jetzt am liebsten gleich ein paar davon in den Ofen schieben. Denn nicht nur Amelie liebt es die Kruste knacken zu lassen, sondern auch ich. ABER: Auch ich muss mir erst noch einen kleinen Bunsenbrenner zulegen. Ich danke dir liebe Mia, dass du die Creme Brulée aus dem fabelhaften Schatten der fabelhaften Amelie geholt hast – dein Beitrag ist einfach fabelhaft geworden. Und nun kann ich euch schon den nächsten Beitrag andeuten. Diesmal wird es allerdings kein Rezept, sondern etwas völlig neues für meinen Blog. Ich freu mich schon drauf: Als Tipp gibt’s wieder ein Filmzitat: „Monsieur, wenn der Finger zum Himmel zeigt, schaut nur ein Dummkopf den Finger an.“

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

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2 Comments

  • Reply
    “The Stars behind the Stars” – Creme Brulée von Amelie – ein Gastbeitrag für den Backbuben | Kuechenchaotin
    8. Mai 2014 at 14:12

    […] Die Creme Brulée, die ich statt mit Vanille, mit Tonkabohnen* verfeinert habe, hat mich übrigens beinahe in den Wahnsinn getrieben. Aber ich will nicht zu viel verraten! Denn das Rezept und einen Bericht über meine Brulée-Odyssee, findet ihr heute nicht hier, sondern beim Backbuben! […]

  • Reply
    Charlotte
    12. Mai 2014 at 16:06

    Mhh da kann man das Knacken förmlich hören :)

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