Gugelhupf

Ein fruchtig-karibischer Gugelhupf – der erste im neuen Jahr: für all diejenigen, die jetzt lieber auf ’ner Südseeinsel wären.

Karibikgugel-1

Ich geb’s zu: Ich kann das „gugelhupfen“ nicht lassen. Darum gibt es heute mal wieder einen leckeren, saftigen Gugelhupf für euch. Immerhin der erste im neuen Jahr. Und der entführt euch alle in die Karibik. Warum ich als Wintermensch ausgerechnet einen karibischen Kuchen backe, kann ich euch erklären. Ich wurde von den aktuellen Temperaturen dazu inspiriert. Die sind für Januar nämlich verhältnismäßig karibisch, denn von Schnee und Minusgraden fehlt leider jede Spur.

Damit der Karibische Kuchen aber dennoch wintermäßig aussieht, hab ich ihn nicht nur wintermäßig inszeniert sondern auch noch mit einer dicken Schneeschicht bedeckt – die alle Sommerliebhaber natürlich auch als erfrischende Kokoswolke bezeichnen dürfen. *gg* Für euch gibt’s nun also Karibik pur – und für mich hoffentlich bald Schneechaos pur.

Karibischer Gugelhupf

Zutaten: (alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben)

  • 220 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 4 EL Kokosraspeln (+2 EL für den Guss)
  • 1 TL Vanillearoma
  • 4 Eier (M)
  • 200 g Kokosmilch
  • 200 g Ananas (Dose)
  • 50 g weiße Raspelschokolade
  • 200 g Puderzucker

 

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Mehl bestäuben. Die Ananas aus der Dose nehmen, abtropfen lassen & den Saft auffangen.
  • Butter und Zucker cremig aufschlagen. Dann jedes Ei einzeln ca. 30 Sekunden unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Kokosmilch in den Teig rühren.
  • Ananas in kleine Stücke schneiden und mit Schokolade, Vanillearoma und Kokosraspeln zum Teig geben und vorsichtig unterheben.
  • In die Form füllen und 55-60 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen.
  • Aus dem Puderzucker, den 2 EL Kokosflocken und dem Saft der Ananas einen Zuckerguss herstellen und über den Kuchen gießen.

 

Und fertig ist ein karibischer Traum von einem Gugelhupf. Wer es noch karibischer möchte kann noch etwas Rum hinzufügen und den Zucker durch braunen Zucker ersetzen. Ich geb’s zu, als ich in das erste Stück des Kuchens gebissen habe, das gleichzeitig auch mein letztes war (ich bin ja jetzt auf dem Fitnesstrip *gg*), hab auch ich mich kurz an einem weißen Sandstrand voller Kokospalmen gesehen. Aber nur ganz kurz.

Nee, so isses ja nicht. Ich mag den Sommer schon, nur eben nicht in Deutschland. Und nun verratet mir doch mal, ob ich denn ganz allein auf weiter Flur bin, oder ob es da draußen noch andere Menschen gibt, die den Winter jederzeit dem Sommer vorziehen würden? Bitte! Ich fühl mich sonst so allein.

Und wenn ihr mir das verratet, dann verrate ich euch vielleicht auch, warum ich den Kuchen tatsächlich gebacken habe *hihi*.

Möge der Schneebesen mit euch sein,

Euer Backbube

PS: Habt ihr schon eine Idee für den Fotocontest? Die erste Woche ist schon rum *gg*.

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25 Comments

  • Reply
    Jaqueline von einfachjasagen
    12. Januar 2014 at 10:57

    super schöne Fotos und derGugelhupf sieht zum anbeißen aus :)

    also ich muss sagen, ich mag den Winter lieber, aber nur wenn viel Schnee da ist :))

    lg und noch einen schönen Sonntag

  • Reply
    MaLu
    12. Januar 2014 at 12:54

    Der kommt ja wie gerufen! Ich habe gerade von meiner besten Freundin eine sensationell schöne Gugelhupfform zu Weihnachten bekommen. Und für Kokos habe ich sowieso eine Schwäche :-).
    Schönen Sonntag noch und lieben Gruß!
    MaLu

  • Reply
    Tina
    12. Januar 2014 at 14:07

    Hiiiier, ich…. ich möchte auch Winter, mit ganz viel Schnee, Chaos, roten Nasen und weißem Atem… :-)
    Nicht lieber als Sommer aber mindestens genausoviel :-)

    Tolle Bilder von der Kokosschneeillusion..

    Lieb Grüße
    Tina

  • Reply
    Margali Streicher
    12. Januar 2014 at 16:02

    Das Rezept hört sich sehr lecker an und soviel drin was ich liebe, Kokosmilch, Kokosraspeln und weiße Schokolade! Werde ich demnächst ausprobieren.
    Mir ist der Winter auch lieber, weil es mir hier viel zu heiß wird im Sommer und weil ich begeisterte Skifahrerin bin. LG Margali

  • Reply
    El-Fee
    12. Januar 2014 at 20:02

    Nee, ich mag weder Winter (zu kalt, zu dunkel, zu Glatteis) noch Sommer (zu heiß, zu heiß, zu heiß). Ich bin ein Zwischendurch-Mensch. So alle Temperaturen zwischen +10° und +22°, damit kann ich leben. Aber ich glaube, ich mag den karibischen Gugel, mit Kokosmilch klingt phantastisch, und dann noch Ananas dazu – den werde ich definitiv nachbacken!

  • Reply
    Irina
    12. Januar 2014 at 21:59

    Also den Sommer in Deutschland kenne ich nur von einem München-Besuch letzten Juli, aber der Sommer in Wien ist glaube ich sehr ähnlich und den mag ich auch nicht wirklich. Meiner Meinung nach geht ja nichts über den Advent und dann kommt gleich der Frühling.

  • Reply
    Martha / Nachttierchen
    12. Januar 2014 at 22:31

    Irgendwie dacht ich mir beim Titel schon, dass jetzt irgendwas kommt mit Kokos und Ananas. :D
    Ich persönlich weiger mich noch, dieser Kombination irgendwie zu nähern.

    Ein Wintermensch bin ich auch, wenn auch eher Herbst- und Frühling. Der Sommer kann mir allerdings tatsächlich jedes Jahr wieder aufs neue gestohlen bleiben, wenn da nicht die leckeren Früchtchen reif werden würden. :)

  • Reply
    Carina
    13. Januar 2014 at 05:29

    Hehe, du hast ja immer noch nicht genug von Guglhupfen :) Aber sie machen eben einfach glücklich.. Ich liebe alles mit Kokosmilch! Wirklich tolle Idee. Lg

  • Reply
    Enid
    13. Januar 2014 at 07:55

    Hallo Markus

    Dein Kuchen sieht mal wieder oberlecker aus. Die Kombi hört sich gut an, und er passt ja wirklich hervorragend zu den momentanen Temperaturen :-) ach, ich hätt ja so gerne mal wieder weiße Weihnachten. Schnee an Heiligabend – das wäre toll! Vielleicht dieses Jahr, ich geb die Hoffnung ja nicht auf.

    Liebe Grüße
    Enid

  • Reply
    Nana
    13. Januar 2014 at 08:41

    Mhhhhh, das sieht lecker aus.

    Sind das kleine Gips Mini Guglhupfs auf dem Foto?

    • Reply
      backbube
      14. Januar 2014 at 11:42

      Ja, ganz genau. Ich hab immer noch ein paar davon in der Wohnung stehen. Da sie neutral weiß sind, passen sie perfekt auch außerhalb der Weihnachtszeit zur Deko.

  • Reply
    Melissa
    13. Januar 2014 at 14:16

    Wusstest du schon, dass du furchtbar boese bist ;)? Ich sitze hier grad in der Schule in Wales und kann nur eines denken:Ich will JETZT unbedingt backen. Dabei geht das doch gar nicht :'(. Besonders auch dadurch, dass meine Gasteltern gar nicht wirklich wissen wie backwuetig ich bin und wie gerne ich es mache. Dadurch darf ich das leider nicht so oft wie zuhause, wo ich sicher drei mal die Wocke mindestens backe. Naja bin ja bald wieder zuhause und dann wird gebacken was das Zeug haelt. Danke fuer die genialen Rezepte freue mich schon drauf den Kuchen zu machen und dem schrecklichen Regen zu entfliehen

  • Reply
    Elena isst
    13. Januar 2014 at 14:19

    Sehr tolle Idee..Kokos geht bei mir eigentlich immer und die Bilder sehen so lecker aus, da würd ich am Liebsten direkt reinbeißen!
    Danke, für das schöne Rezept!

    Hab eine wundervolle Woche!
    Liebste Grüße,
    Elena

  • Reply
    Antonia
    14. Januar 2014 at 23:02

    Ohhhh ich bin auch ein Winter und kein Sommer Mensch!
    Verreise in den Norden und nicht in den Süden.
    Island liebe ich über alles.
    Und Dein Gugl wird für ein Brunch am Sonntag gebacken.

  • Reply
    Irene
    15. Januar 2014 at 01:25

    Immer Winter vor Sommer! Und Weihnachten geht sowieso über alles.

  • Reply
    Birthe
    17. Januar 2014 at 21:01

    Hm, sehr lecker die ganzen Guglehüpfer ;0) Sag mal, welche Formen verwendest du denn (groß und Mini)? Ich hab nämlich bald Geburtstag- da wollte ich diverse Formen auf die Wunschliste setzten…
    Schönes Wochenende und LG vom See
    Birthe

    • Reply
      backbube
      19. Januar 2014 at 23:23

      Hallo Birthe,

      also die Mini-Formen gehören zu dem Gugl-Buch, das du z.B. beim Onlinehändler mit dem großen A bekommst. Es gibt aber auch tolle Formen bei Silikomart. Die großen Formen hab ich alle vom Antikmarkt, oder ganz normale Standardformen aus dem Fachhandel.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Daniela B.
    18. Januar 2014 at 13:06

    Hallo Markus!
    Vorneweg, ich liebe deine Rezepte! Ich habe wieder meine Gugelhupf-Formen rausgekramt und werde wohl demnächst auch wieder den Kuchen mit dem Loch backen :)

    Ich wollte dich aber auch mal fragen, ob du einen Basic-Beitrag grade über Formen von Mini-Gugln machen kannst. Einer Freunden sind nämlich schon zwei Mal Silikonformen „gerissen“ und nun bin ich leicht unsicher. Also so einen Formenguide vielleicht mit ein paar Shopempfehlungen, da würde ich mich sehr drüber freuen.

    Liebe Grüße
    Dani

    • Reply
      backbube
      19. Januar 2014 at 23:28

      Hallo Daniela,

      ich freu mich, dass dir meine Rezepte gefallen. Da ich sehr ungern Silikonformen verwende, da sie immer total umständlich zu reinigen sind und oft auch Geschmack abgeben, würde ich dir auf jeden Fall eine feste Form empfehlen.

      Wenn man aber Silikonformen benutzt, dann sollten sie hochwertig sein (du bekommst sie z.B. bei http://www.silikomart.com). Man muss darauf achten, dass man sie nicht zu heiß macht, auf jeder Form steht das mit drauf. Ich persönlich verwende nur für die Mini-Gugel Silikonformen, sonst schwöre ich eher auf Formen aus Kupfer oder die tollen Formen von NordicWare. Backformen bekommst du am besten beim Onlinehändler der mit „Ama“ anfängt und mit „zon“ aufhört. Oder auch von Fackelmann.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Astrid K.
    20. Januar 2014 at 20:05

    Hallo lieber Backbube.
    Ich liebe KOKOS!

    Aus diesem Grund habe ich mich auch dieses Wochenende entschieden, diesen karibischen Rührkuchen meiner Familie und den Gästen zu präsentieren. Er war wirklich sagenhaft lecker und saftig.

    Selbstverständlich habe ich dieses kleine Meisterwerk auch auf meinem Blog gepostet.
    Danke für dieses leckere Rezept!
    Liebe Grüsse
    Astrid

    • Reply
      backbube
      21. Januar 2014 at 18:48

      Hallo Astrid.

      Ich freu mich, dass er dir do gut geschmeckt hat. Du solltest ihn aber auf jeden Fall auch noch einmal mit Ananas machen, dann schmeckt er noch saftiger. Ich benutze übrigens selbst gemachtes Vanillearoma. Dazu musst du einfach nur eine Vanilleschote halbieren, diese dann aufschneiden, in ein kleines Fläschlein geben, mit weißem Rum oder Vodka auffüllen, und das ganze dann circa 2-3 Monate an einem hellen Ort stehen lassen. Ab und zu solltest du etwas schütteln, und nach zwei Monaten hast du ein wunderbares selbst gemachtes Vanillearoma.

      Liebe Grüße, Markus

      • Reply
        Astrid K.
        22. Januar 2014 at 11:31

        Wow. danke für den Tipp. Klingt einfach und schmeckt bestimmt ganz fein.
        Ich werd’s ausprobieren.
        Liebe Grüsse aus dem Schwarzwald
        Astrid

  • Reply
    Kathi
    25. Januar 2014 at 01:18

    Lieber Markus, du sprichst mir aus der Seele was den Winter angeht! Nichts ist schöner als wenn es schneit! Ich liebe den Winter, wenn es kalt ist, man sich warm einpackt, Spaziergänge im Schnee macht, eine heiße Schokolade oder Tee trinkt, ein gutes Buch liest während es draußen eisig ist, und alles was dazu gehört. *Seufz* ich hoffe es schneit bald! Sommer? – muss nicht sein. ;) liebe Grüße aus wien

  • Reply
    El-Fee
    5. März 2014 at 21:47

    Gestern hab ich diesen Gugel gebacken und heute meinen Gästen (und mir) angeboten. Herrlich saftig! Lecker! Schmeckt bestimmt auch noch in den nächsten Tagen, so saftig frisch wie der ist! Danke fürs Rezept!

  • Reply
    Stefanie
    9. November 2014 at 22:57

    Tolles Rezept :) habe ihn heute gleich zweimal gemacht! Allerdings war die Backzeit bei mir wesentlich kürzer.
    Weiter so :) liebe Grüße

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