Frühstück/ Süße Kleinigkeiten

Aprikosen-Blaubeer-Crumble – ein fruchtiger Traum zum Frühstück

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Titelbild

Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen ich ganz spontan Lust bekommen habe, zum Frühstück einen Crumble zu backen. Ich hatte noch leckere Aprikosen und Blaubeeren vom Markt übrig und wollte endlich mal eine der STAUB-Formen einweihen, die mir die Firma Zwilling einfach mal vor ein paar Wochen zugeschickt hat. Nachdem ich den Zufallsgenerator noch schnell die Gewinner der Goodie-Bags bestimmt ließ, legte ich los. Und weil der Crumble so lecker aussah und auch genau so schmeckte, hab ich mich kurzerhand entschieden ihn schnell zu fotografieren und einen Beitrag drüber zu schreiben (darum kommt der heute auch etwas später als sonst).

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Nahaufnahme

Ein Crumble ist im Grunde nichts anderes als mit Streuseln überbackenes Obst. Dabei kann man eigentlich so gut wie jedes Obst nehmen. Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Rhabarber, Pfirsiche, Aprikosen oder Blaubeeren. Oder alles zusammen. Die Streusel bestehen größtenteils aus Weizenmehl, Zucker und Butter. Man kann aber auch Vollkornmehl nehmen, braunen statt weißen Zucker, und Haferflocken, gehackte Nüsse und verschiedene Gewürze zu den Streuseln dazugeben.

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Rezeptbeschreibung

Aprikosen-Blaubeer-Crumble

Zutaten:

  • 9 Aprikosen
  • 1 Schälchen Blaubeeren
  • 80 g Vollkornmehl
  • 80 g gehackte Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 120 g brauner Zucker
  • 120 g kalte Butter, gewürfelt

 

Zubereitung:

Schritt 1: Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform fetten.

Schritt 2: Den Aprikosen und den Blaubeeren verschafft ihr bei den sommerlichen Temperaturen erst mal etwas Abkühlung, indem ihr sie mit kaltem, klarem Wasser abduscht. Dabei werden sie ganz nebenbei auch schön sauber. Die Aprikosen dürft ihr dann halbieren und entkernen und mit der flachen Seite nach unten in die Auflaufform legen. Lasst dann die Blaubeeren über die Aprikosen regnen und erfreut euch an einem wunderbaren Farbenspiel.

Schritt 3: Gebt das Mehl, den Zucker, die Mandeln, den Zimt und die Butter in eine Schüssel und verknetet alles mit den Händen zu einer schönen Streuselmasse. Die Masse wird nich wie sonst in trockene Streusel zerfallen sondern sich eher etwas feucht, mit leichten Tendenzen zur Matschigkeit, anfühlen. Das ist aber nicht schlimm. Zerrupft die Streuselmasse einfach ein bisschen und bedeckt damit das Obst. Es muss keine geschlossene Decke sein, es dürfen hier und da ruhig ein paar Früchte herausschauen.

Schritt 4: Stellt den Crumble in den Ofen und lasst ihn eine halbe Stunde backen. Die Früchte, die ihr vorher kühl abgebraust habt, werden nun anfangen unter den Streuseln vor sich hin zu brutzeln und der austretende Saft wird blubbern und brodeln. Wenn die Streusel schön braun sind (das kann je nach Ofen auch länger oder kürzer als 30 Minuten dauern) nehmt ihr den Crumble aus dem Ofen und serviert ihn noch warm euren Gästen oder euch selbst.

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - yummie

Die Kombination aus Blaubeeren und Aprikosen ist ein Traum. Probiert aber auch mal Erdbeer-Rhabarber-Crumble oder Apfel-Zimt-Birnen-Crumble. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Crumble ist wirklich unglaublich schnell zubereitet und könnte schon fast in die Kategorie „Mittwochs-Quickie“ aufgenommen werden. Ihr könnt mit wenig Aufwand ein leckeres, warmes, duftendes Dessert zubereiten und so ganz einfach Obst, das ihr übrig habt, verarbeiten.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

PS: Vielen Dank an die Firma Zwilling für die vielen tollen Formen, die ich einfach so von euch bekommen habe. Ich hab mich sofort verliebt.

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7 Comments

  • Reply
    Andrea
    21. Juli 2013 at 12:11

    Oh, das sieht wirklich so dermaßen lecker aus, da läuft mir gerade das Wasser im Mund zusammen…..

  • Reply
    Fabulatoria
    21. Juli 2013 at 12:19

    Danke fürs Teilen :o) Das Rezept merke ich mir, denn das muss ich unbedingt Mal ausprobieren.

    Liebe Grüße und einen schönen Restsonnatg, Carmen

  • Reply
    Jutta von Kreativfieber
    21. Juli 2013 at 18:18

    Oh die Formen sind ja wirklich total schön! Über solche überraschungspost freut man sich doch! Das Rezept klingt auch hammerlecker!

  • Reply
    Dandelion
    21. Juli 2013 at 19:51

    Ich liebe Crumbles in allen erdenklichen Kombinationen. Eine meiner liebsten ist Erdbeer-Rhabarber, aber deinen Crumble stelle ich mir auch sehr lecker vor :)

  • Reply
    Kathy
    21. Juli 2013 at 20:03

    Crumble gibt es bei uns in der kalten Jahreszeit sehr oft, aber ich könnte das immer essen. Am liebsten noch warm mit Vanilleeis. Dein Crumble sieht super aus!

  • Reply
    Jana
    28. Mai 2014 at 20:33

    Die Kombination aus Aprikose und Blaubeere klingt super gut. Dein Crumble werde ich auf jeden Fall bald selbst einmal ausprobieren. Schade nur, dass mein Backofen vor ein paar Tagen den Geist aufgegeben hat.. Werde das ganze wohl als Experiment in die Mikrowelle schieben ;)
    Liebe Grüße,
    Jana

  • Reply
    Margret
    6. Juli 2014 at 14:18

    Hallo Backbube, ich habe Deinen Blog kürzlich entdeckt und bin sehr begeistert. Als erstes habe ich Deinen Aprikosen-Blaubeer-Crumble nachgebacken. Er ist schnell gemacht und wirklich saulecker und war zudem eine super Nervennahrung vor unserem Viertelfinalespiel gegen Frankreich! Liebe Grüße Margret

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